Cornelia Lotter Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit

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Inhaltsangabe zu „Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit“ von Cornelia Lotter

Der Verkauf von dem Titel wurde durch dem Verlag eingestellt.

Verstörend faszinierender Thriller, der die Abgründe des Menschen offenbart. LESEN, LEIDEN, MITFIEBERN

— Gela_HK
Gela_HK

Ein Psychothriller, der diese Bezeichnung wirklich verdient hat!

— Irve
Irve

Hut ab, so muss ein spannendes Buch gechrieben sein.

— thenight
thenight

Ich glaube diesem Krimi darf man durchaus das Prädikat Thriller verleihen...

— unclethom
unclethom

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  • Die Vergangenheit wirft lange Schatten

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    monja1995

    monja1995

    09. July 2014 um 20:12

    Klappentext: "Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg erreicht, als sie merkte, dass sie verfolgt wurde. Vielleicht hatte ER sie schon auf der Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom McDonalds aus an ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie verfolgte." Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detektivin. Als sie zwei ihrer Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die Katze tot - gekreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu fragen, was das alles mit ihr zu tun hat - und welche Rolle ihre Vergangenheit dabei spielt. Mein Umriss: Kirsten Stein wird verfolgt. Sie befindet sich auf dem Weg nach hause. Ein zuhause das sie selbstgewählt hat, auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die nicht nur Narben auf ihrem Körper, sondern auch auf ihrer Seele hinterlassen hat. Darum änderte sie auch ihre Identität. Aus Gundula wurde Kirsten, eine Frau, die ihr Dasein nach einem Verbrechen aus Hass, das an ihr begangen wurde, total umkrempelte. Nicht nur ihren Namen änderte sie, sie änderte auch ihr Aussehen und ihren Wohnort. Jetzt arbeitet sie als Privatdetektivin in Leipzig. Sie findet ein älteres Ehepaar ermordet in deren Wohnung, nachdem sie telefonisch von den alten Leuten um einen Termin gebeten wurde. Sie kommt zu spät und findet nur noch deren Leichen mit eingeritzten Buchstaben auf der Stirn. Wenige Tage später soll ihre Fotoausstellung eröffnet werden. Einen Tag davor findet sie die Katze der alten Leute, die sie mit aus deren Wohnung genommen hat, regelrecht gekreuzigt an der Tür zur Galerie vor. Als sie dann noch einen Bibelspruch entdeckt, hat sie eine fürchterliche Ahnung und innerhalb kürzester Zeit ist sie in höchster Gefahr.... Mein Eindruck: Da Cornelia Lotter mit diesem, ihrem ersten Roman mitten ins laufende Geschehen springt, ist der Ablauf zu Anfang etwas verwirrend und schleppend. Schnell jedoch findet sie die Richtung, um dem Leser Einblick in Kirsten Steins früheres Leben zu geben und gleichzeitig dem von ihr angesteuerten Thema Tempo und Spannung zu geben. Die Darstellung der Personen ist so genau, dass man sich diese genauestens vorstellen kann. Die polizeilichen Ermittlungsarbeiten sind in sich schlüssig und immer logisch nachvollziehbar. Lotter ist keine Wortspielerin und somit bringt sie das was sie sagen will, perfekt in Schriftform zum Ausdruck. In ihrer Schreibweise bedient sie sich einfacher Worte, daher ist das Buch wunderbar flüssig zu lesen. Das Cover bezieht sich auf ihr Hobby die Fotografie. Somit kann man sich sehr gut vorstellen, welche Art Motive sie liebt und mit ihren Fotos in Szene setzt. Den >Leipziger Krimipreis 2012< hat sich Cornelia Lotter wirklich verdient und man kann gespannt auf weitere Bücher über Ki und ihre Arbeit als Privatdetektivin sein. Mein Fazit: Eine Autorin, die absolut lesenswert schreibt und die man im Auge behalten sollte Danksagung: Mein Dank geht an Cornelia Lotter, die mir dieses Buch in Dateiform zur Verfügung stellte und das ich total gerne gelesen habe. Natürlich freue ich mich nun, den nächsten Teil zu lesen. Vielen Dank auch für das zur Verfügung gestellte Cover zu diesem wirklich lesenswerten Buch.

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  • Leserunde zu "Giftmorde 15 tödliche Anleitungen" von Andreas M. Sturm

    Giftmorde 15 tödliche Anleitungen
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Mögen Sie guten Wein? Oder indische Gewürze? Süßigkeiten? Vielleicht überlegen Sie sich das noch mal . . . Macht mit bei unserer neuen Leserunde zu ›Giftmorde - 15 tödliche Anleitungen‹, einer Anthologie mit 15 Krimikurzgeschichten.                                      Bewerbt euch bis zum 11.02.2014 um eines von 15 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung / Ich möchte mitlesen. Was genau erwartet euch in ›Giftmorde‹ Blumen und Pflanzen - der Inbegriff von Schönheit und Unschuld. Doch in manchen der so harmlos scheinenden Gewächse lauert ein tödliches Gift. Vierzehn renommierte Autorinnen und Autoren haben eine Auswahl der giftigsten Pflanzen und menschlichen Schwächen seziert und in fünfzehn mörderischen Anleitungen zu spannenden Geschichten verwoben. Die besondere Würze bei diesen Kurzkrimis ist, dass nicht jede Mordabsicht gelingt - einige Opfer schlagen zurück. Nachahmer werden also nachdrücklich gewarnt! Menschen reagieren oft anders, als der schlaueste Täter planen kann. Sollten Sie dennoch auf den Geschmack gekommen sein, lesen Sie unbedingt vor jedem Giftmord die tödlichen Anleitungen und fragen Sie Ihren Anwalt oder Bestatter. Inhaltsangabe Autoren und Story: Romy Fölck: ›Tollkirsche: Für's Protokoll‹ Andreas M. Sturm: ›Gefleckter Schierling: Tödliches Halloween‹ Cornelia Lotter: ›Roter Fingerhut: Nur über meine Leiche!‹ Petra Tessendorf: ›Eibe: So rot die Lippen‹ Helmuth Scheel: ›Safran: Das gelbe Gericht‹ Sophie Sumburane: ›Weißer Germer: Kalte Hand‹ Mandy Kämpf: ›Herbstzeitlose: Kleine Nachbarschaftsmorde‹ Frank Kreisler: ›Engelstrompete: Bumerang‹                                        Traude Engelmann: ›Gewöhnlicher Goldregen: Zu gut für diese Welt‹ Patricia Holland Moritz: ›Alraune: Alraunenmord‹ Matthias Seydewitz: ›Schwarzes Bilsenkraut: Der eine Rose bricht‹ Ingrid Schmitz: ›Rizinus: Lass uns sterben‹ Jan Flieger: ›Digitalis: Die Löwin‹ Martina Arnold: ›Blauer Eisenhut: Das Prickeln‹ Andreas M. Sturm: ›Hortensie: Abschied‹

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    cornelia_lotter

    cornelia_lotter

    26. February 2014 um 20:00
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    thenight schreibt und wenn ich schon beim empfehlen bin Gottesgericht: Ki und die Schatten der Vergangenheit ist auch mehr als Lesenswert

    o ich werde ja ganz rot....(Danke :-))

  • Spannender und empfehlenswerter Krimi!

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    SaskiaBerwein

    SaskiaBerwein

    06. January 2014 um 15:14

    Ich bin auf Cornelia Lotter im Montségur-Autorenforum aufmerksam geworden. Nachdem ich eine Kostprobe ihrer Arbeit lesen durfte, musste ich mir "Gottesgericht" bestellen und natürlich lesen. Meine Buchkritik: Darum geht es Kirsten Stein, genannt Ki, hat sich in Leipzig auf einem abbruchreifen Fabrikgelände verkrochen und lebt inkognito mit einer neuen Identität. Der Mann, der sie vor sechs Jahren beinahe getötet hat, ist wieder auf freiem Fuß und seine Drohungen, sich an ihr zu rächen, versetzen die beinahe 40-Jährige noch immer in Angst und Schrecken. Als die Detektivin ein altes Ehepaar ermordet auffindet, und kurz darauf deren Katze gekreuzigt an der Tür der Galerie hängt, in der Ki bald ihre Fotografien ausstellen will, hält das Grauen erneut Einzug in ihr Leben. Eindruck Cornelia Lotter hat eine spannende Geschichte geschrieben, und die Elemente des Krimis mit denen des Psychothrillers vereint – so urteilte die Jury des Leipziger Krimipreises 2012 – und dieser Aussage kann ich mich nur vollendet anschließen. Der Plot ist abwechslungsreich und spannungsgeladen, die Autorin versteht es, mit den Erwartungen des Lesers zu spielen – so fragt man sich doch häufig, was dies oder jenes nun eigentlich mit der Geschichte zu tun hat, rätselt und wird in die Irre geführt. Zum Ende werden die unterschiedlichen Stränge schließlich zusammen geführt und aufgelöst. Allerdings hätte ich mir doch zum Ausklang noch ein Kapitel mehr gewünscht, denn das Buch endet für meinen Geschmack ein wenig abrupt. Positiv zu erwähnen ist außerdem der Umstand, dass die Hintergründe und die Vergangenheit der Protagonistin häppchenweise und nicht auf einen Schlag serviert werden. Zumindest ich lese nicht gerne seitenweise ausschließlich den Werdegang einer einzelnen Figur. Mit Ki hat Cornelia Lotter eine sehr starke und dennoch in Teilen labile Persönlichkeit geschaffen, die in ihrem Leben schon sehr viel erlebt hat, und trotzdem versucht, sich irgendwie durchzuschlagen. Sie ist ein interessanter, sympathischer Charakter, der überwiegend nachvollziehbar handelt und über dessen Vergangenheit ich dann doch liebend gerne ein wenig mehr Details erfahren hätte. Eher blass hingegen bleibt der ermittelnde Hauptkommissar Bender, aus dessen Perspektive ebenfalls erzählt wird und von dem ich mir kein rechtes Bild machen konnte. Was mich deshalb wohl auch ein wenig störte, war die schnelle, überstürzte und auch – zumindest für mich – unnötige Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten Ki/Bender, die ich als fehl im Plot empfand. Die Polizeiarbeit ist sehr gut und realistisch beschrieben, in Teilen vielleicht sogar zu realistisch, denn in der Fülle der ermittelnden Beamten verlor ich häufig den Überblick und so blieben Benders Kollegen einfach nur stellvertretende Namen für Polizisten auf dem Papier.   „Gottesgericht“ spielt in Leipzig und spart nicht mit Lokalkolorit. Nun war ich noch nie in Leipzig, gehe aber davon aus, dass die beschriebenen Orte, Cafés etc. zumindest teilweise tatsächlich existieren und auch beispielsweise das Interieur des Polizeipräsidiums exakt beschrieben wurde. Ich gebe zu, dass ich für gewöhnlich mit Lokalkolorit meine Probleme habe – weil viele Autoren leider einfach vergessen, dass es auch Leser gibt, die mit alldem nichts anfangen können, weil sie eben nicht vor Ort wohnen. Cornelia Lotter hingegen hat es geschafft, die Örtlichkeiten so zu beschreiben, dass ich eine Vorstellung davon hatte und hat das richtige Gespür für die Dosierung bewiesen, denn ich war von den „Insider-Infos“ niemals genervt, wie es bei anderen Büchern durchaus schon vorgekommen ist. Sehr positiv hervorzuheben sind die geschichtlichen Bezüge zu DDR-Zeiten, die sehr gut recherchiert und keinesfalls klischeehaft wirken, möglicherweise auch selbst erlebt. Sie wurden sehr gut in die Handlung eingeflochten, und nahmen keinesfalls einen bemüht eingearbeiteten Platz ein, wie es in mit geschichtlichen Themen häufig der Fall ist. Mir haben sie jedenfalls vor Augen geführt, dass es ein Teil der deutschen Geschichte gibt, über den ich noch immer viel zu wenig weiß. Cornelia Lotters Roman hat mich dazu inspiriert, diese Wissenslücken zu schließen. Abschließend ist noch zu sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Flüssig und leicht zu lesen und dem Anspruch an einen Krimi gerecht werdend. Fazit Ein sehr spannender, wendungsreicher und gut recherchierter Krimi mit einer starken Protagonistin und wohl dosiertem Lokalkolorit. Sehr empfehlenswert!

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  • Die Vergangenheit holt Dich ein...

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Seehase1977

    Seehase1977

    01. August 2013 um 10:03

    Klappentext: »Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg er­­reicht, als sie merkte, dass sie verfolgt wurde. Viel­leicht hatte ER sie schon auf der Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom McDonalds aus an ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie verfolgte.« Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detek­tivin. Als sie zwei ihrer Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die Katze tot – ge­kreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu fragen, was das alles mit ihr zu tun hat – und welche Rolle ihre Vergan­genheit dabei spielt. Ki, eine Frau die auf die 40 zugeht, als Detektivin und Fotografin ihr Geld verdient und  führt ein Leben im Verborgenen. Sie lebt  immer versteckt und verkleidet aus Angst vor dem Mann, der ihr Jahre zuvor beinah das Leben genommen hätte. Zu Ihrer Sicherheit und vor allem zu Ihrer Beruhigung trainiert Ki Kampfkunst. Ihre kleine Detektei koordiniert sie ausschließlich über ihr Handy. Als aber jedoch nach und nach ihre Klienten umgebracht werden und bei den Leichen, darunter auch eine gekreuzigte Katze  Bibelzitate auftauchen, fragt sich Ki, , ob ihre Vorsichtsmaßnahmen ausgereicht haben, oder ob die Vergangenheit sie einholt. Ein alles in allem gut gelungener Roman ohne die üblichen Klischees, schlüssig und gut geschrieben. Die Autorin nimmt den Leser von der ersten Seite an mit und lässt diesen Ki´s Geschichte hautnah erleben. Spannung und nicht die Spur von Langatmigkeit. Hier gebe ich gerne eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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  • Und die Vergangenheit holt dich ein

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kirsten Stein, Privatdetektivin wurde in ihrer Vergangenheit schwer geschädigt. Sie änderte ihre Identität und verschwand in der Versenkung. Sie lebt ein anonymes, einsames Leben. Hat keine Freunde und keine Beziehung. Kirsten lebt ständig in der Angst, dass ihre Vergangenheit sie einholen könnte. Und dann beginnen die Morde, erst ein Ehepaar dann die Katze. Kommissar Bender wird mit der Aufklärung betraut und wie soll es anders sein, Kirsten gerät in den Focus der Polizei, sie ist die gemeinsame Konstante zwischen den Morden.  Kirsten ist mir von anfang an sehr sympathisch. Sie ist eine energische Protagonistin und weiß genau was sie will. Vor Jahren wurde sie von ihrem Exfreund sehr schwer verletzt und er ist immer noch auf der Suche nach ihr und hat sie bis jetzt auch immer gefunden. Trotzdem hat sie ihren Lebenswillen nicht verloren. Sie betreibt Kampfsport und bereitet sich seelisch und moralisch auf den Tag vor, an dem er sie wieder finden sollte. Sie ist sich sehr sicher, dass dieser Tag kommen wird. Nach den Morden steht für sie fest, dass der Tag gekommen ist und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Kirsten gerät immer mehr in die Enge, aber zum Glück scheint Kommissar Bender von ihrer Unschuld überzeugt und steht ihr zur Seite.  Ich war von diesem Buch sehr gefesselt und konnte es einfach nicht beiseite legen, bis ich es durch hatte. Es ist sehr flüssig geschrieben und viele falsche Fährten lassen einen die ganze Geschichte über mit Kirsten fiebern und hoffen, dass sich für sie alles zum guten wendet. Die Spannung steigt kontinuierlich und endet dann in einem Finale, welches man kaum erwarten kann.  Das Buch ist sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • Leserunde zu "Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit" von Cornelia Lotter

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Lauf niemals vor dem Schatten der Vergangenheit davon, denn dieses Rennen könnte dein letztes sein! Ihr seid der Meinung, ihr könnt schneller laufen? Dann bewerbt euch bis zum 12.03. um 10 handsignierte Leseexemplare von ›Gottesgericht – Ki und die Schatten der Vergangenheit‹, dem preisgekrönten Krimi von Cornelia Lotter! Bewerben sollte sich nur, wer am 17.03. auf der Leipziger Buchmesse sein kann. Die Bücher werden am Stand des fhl Verlages, Halle 5, Stand C212, zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr, von der Autorin mit persönlicher Widmung versehen und übergeben. Nachträgliche Übergabe oder Versand der Bücher ist leider nicht möglich. Wer es nicht schafft, an dem Tag persönlich vorbeizukommen, kann sich bis zum 19.03. für eines von 10 weiteren Leseexemplaren bewerben. Die Autorin wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen.   Was genau erwartet euch in ›Gottesgericht‹? »Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg erreicht, als sie merkte, dass sie verfolgt wurde. Vielleicht hatte ER sie schon auf der Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom  McDonalds aus an ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie verfolgte.« Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detektivin. Als sie zwei ihrer Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die Katze tot - gekreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu fragen, was das alles mit ihr zu tun hat - und welche Rolle ihre Vergangenheit dabei spielt. Wer ist Cornelia Lotter? Cornelia Lotter wurde 1959 in Weimar geboren. Unweit davon ging sie zur Schule und studierte anschließend Lehramt in Meiningen. Nach zwei Jahren Schuldienst wechselte sie wegen Stellung eines Ausreiseantrages als Hilfspflegerin in ein Altenpflegeheim. 1984 siedelte sie der Liebe wegen nach Tübingen über und absolvierte dort eine Umschulung zur Industriekauffrau. Seit 1987 arbeitet sie als Sekretärin und schreibt nebenher Kurzgeschichten und Romane. Veröffentlichungen in Anthologien (Konkursbuchverlag, S. Fischer, Lerato) und Zeitschriften (Haller, Kaskaden, LiMa). Preisträgerin ›Leipziger Krimipreis 2012‹ Am 16.11.2012 gewann Cornelia Lotter mit ›Gottesgericht‹ den ›Leipziger Krimipreis 2012‹. Schirmherr Uwe Albrecht, Wirtschaftsbürgermeister der Stadt Leipzig, überreichte den Krimipreis an die Autorin. Die Buchpremiere findet zur Leipziger Buchmesse statt. Am 17.03.2013 wir die Autorin 12:30 Uhr im Literaturcafé (Halle 4, Stand B600)  aus dem Buch lesen und um 14:00 Uhr in der LVZ-Autorenarena (Halle 5, Stand A100) den Krimi vorstellen. Eine weitere Lesung findet am 15.03. um 18:00 Uhr im Hugendubel Leipzig statt. >>> Hier geht's zur Leseprobe<<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!   Liebe Bewerber, da die Webseite von lovelybooks eine Zeitlang nicht erreichbar war und dann die Buchmesse war, verlängern wir jetzt den Zeitraum für Bewerbungen bis zum Sonntag, 24. März 2013. Und es sind 15 Leseexemplare!

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    • 231
  • Spannung Pur!!!

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    janaka

    janaka

    Die Privatdetektivin Kirsten Stein, genannt Ki fühlt sich von ihrem Ex-Freund Fred verfolgt und haust in einer alten Fabrikhalle in Leipzig. Durch Perücken und anderes Styling verändert sie ständig ihr Aussehen. Ihre letzten Klienten findet sie tot auf, sie macht noch ein paar Fotos, schnappt sich die Katze und flüchtet vom Tatort. Ihre Freundin Geraldine wird brutal vergewaltigt, eine Aussage des Vergewaltigers lässt Ki aufhören. Passieren die Dinge alle ihretwegen? Ki fängt an zu ermitteln und lernt dabei den Polizeibeamten Martin Bender, der den Fall des Doppelmordes bearbeitet, kennen. Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, er ist ansprechend und lässt sich gut lesen. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und sehr lebendig, ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Ki ist mir sehr sympathisch, sie ist eine starke Frau, die sehr viel Leid in ihrem Leben erfahren hat, und sich trotzdem nicht unterkriegen lässt. Die Figur des Kommissaren Benders entwickelt sich langsam, erst wird er als "lonesome Cowboy" beschrieben und dann entwickelt er Gefühle für Ki und glaubt auch so langsam ihre Geschichte. Er ist mir auch ans Herz gewachsen. Die Beschreibungen der einzelnen Schauplätze sind sehr detailliert und bildlich dargestellt worden, auch wenn ich Leipzig nicht so genau kenne, hatte ich das Gefühl dort zu sein. Die Stimmung im Buch ist sehr düster und geheimnisvoll beschrieben, man kann die Angst von Ki förmlich spüren. Ich kann dieses Buch jedem weiterempfehlen, der gute Krimis aus Deutschland mag!

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    • 2
  • Die Vergangenheit holt einen allzu oft wieder ein

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kirsten Stein, die sich selbst einfach nur Ki nennt, lebt oder besser gesagt haust in Leipzig. Zumindest seit ihr Ex-Freund Fred aus dem gefängnis entlassen wurde. Fred, der sie bedrängt, bedroht und verletzt hat – und plötzlich scheint sie in Leipzig auch nicht mehr sicher zu sein. Sie arbeitet als Detektivin und Fotografin und plötzlich werden ihre Auftraggeber tot aufgefunden und an der Tür ihrer Galerie findet man eine tote Katze. Ki muss acht geben und dennoch versuchen diese Geschehnisse aufzudecken, um wieder in Ruhe Leben zu können. Cornelia Lotter und ihr Schreibstil sind mir ja schon aus ihrer Kurzgeschichtensammlung „Das letzte Frühstück“ bekannt. Und genauso gut, wie „Das letzte Frühstück“ hat mir auch „Gottesgericht“ gefallen – natürlich sind es andere Inhalte und sie beiden Bücher der Autorin unterscheiden sich von einander, aber was bleibt ist das man mit den Büchern sehr gut unterhalten und in beiden Fällen auch zum nachdenken angeregt wird. Kirsten hat mir als Protagonistin wirklich sehr gut gefallen. Sie ist, wenn man ihre Vergangenheit überdenkt, dennoch zu einer starken Frau geworden, die ihr Leben in die Hand nimmt und zu sich steht. Aber irgendwo im Unterbewusstsein gibt es immer noch die furchtsame Ki, die Angst vor ihrem Ex-Freund hat und sich und ihrer Freundin in Sicherheit wissen will. Das Zusammenspiel gefällt mir hier sehr gut – und auch die Entschlossenheit, die sie nach außen trägt um Fred zu stellen. Auch die Zusammenarbeit mit Kommissar Bender habe ich als sehr angenehm empfunden und hoffe, dass die beiden sich in dem zweiten Band um Kirsten Stein wiedersehen werden! Und nun beim Schreiben der Rezension und dem Nachwirken-Lassens von „Gottesgericht“ ist mir aufgefallen, dass ich von vier auf fünf Sterne aufstocken muss! Ein toller Leipzig-Krimi, mit Thrillerelementen, der einem Lust auf den zweiten Krimi mit Kirsten Stein macht, der wohl schon im Herbst erscheinen soll!

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    • 2
  • Kein Schatten sondern ein Licht am Krimihimmel.

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    Privatdetektivin Ki fühlt sich von ihrem ehemaligen Freund verfolgt. Deshalb ist ihr Leben ein einziges Versteckspiel geworden. Als zusätzlich in ihrer engsten Umgebung mehrere Verbrechen geschehen und die Polizei sie in den Kreis der Verdächtigen aufnimmt, spitzen sich die Ereignisse um Ki dramatisch zu. Das Buch fesselt den Leser von Beginn an. Er wird hineingezogen in die Gefühle der Hauptprotagonistin, die ein Leben in Angst führen muss. Je mehr sich die dunkle Gefahr aus dem Nebel der Vergangenheit löst und für Ki immer gegenwärtiger wird, umso mehr zieht die Autorin die Spannungsschraube an. Bei der Schilderung der agierenden Personen und der Handlung kommt die Autorin mit ihrer direkten Sprache stets auf den Punkt. Das wohldosierte Lokalkolorit, durch das Leipzig als Austragungsort für die in dunklen Farben gemalte Handlung in den Ablauf der Geschichte einbezogen wird, rundet das Krimierlebnis ab.

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    • 2
  • Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Blaustern

    Blaustern

    Kirsten Stein, genannt Ki, wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und ist auf der Flucht. Sie sucht Schutz in einer alten Industriehalle und ändert ihr Aussehen. Ki lebt in Leipzig und ist Detektivin und Fotografin. Ihre damalige Polizeiausbildung endete abrupt und ihr Freund hätte sie fast erstochen. Darauf änderte sie ihre Identität. Doch nun ist er wieder auf freien Fuß, hat sie ausfindig gemacht und ist hinter ihr her. Ihre Klienten werden ermordet, und Ki findet sie, ihre Freundin wird vergewaltigt. Wer sollte sonst dahinter stecken außer ihr Ex-Freund Fred? Er terrorisiert sie, und bald schon gelingt es ihm, die Morde so darzustellen, dass sie ihr von der Polizei angehängt werden können. Ki beginnt selbst zu ermitteln, dann steigt Kommissar Bender mit ein. Fragen über Fragen und die Suche nach Lösungen, obwohl man von Anfang an weiß, wer der Mörder ist. Die Spannung steigt mit jeder Seite, und das Buch nimmt einen völlig gefangen. Die Protagonisten werden sehr gut detailliert beschrieben, sodass man mit ihnen fühlt und die Handlungen auch gut nachvollziehen kann. Gerade Ki mit ihrer grausigen Vergangenheit lässt uns mit ihr zittern. Sie ist eine beachtliche Persönlichkeit. Aber auch der Hauptkommissar Bender ist auf Anhieb sympathisch. Der flüssige Schreibstil mit genau den treffenden Worten, die benötigt wurden, hat mir sehr gut gefallen.

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    • 2
  • Atemberaubend beängstigend

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Gela_HK

    Gela_HK

    Seit sie erfahren hat, dass ihr Peiniger aus dem Gefängnis entlassen wurde, haust Ki im Verborgenen. Eine alte verlassene Fabrikhalle bietet ihr die Anomymität, die sie zum Schutz vor ihren Ängsten braucht. Als Detektivin hat sie den Freiraum ihre Klienten frei zu wählen und zu entscheiden, wo sie arbeitet. Doch dies ändert sich schlagartig, als ihre Klienten ermordert und von Ki gefunden werden. Die Polizei wird auf sie aufmerksam und auch der Täter scheint an Ki interessiert zu sein. Vom ersten Satz an nimmt einen die Handlung gefangen. Ki ist eine außergewöhnliche Frau, die in kein Klischee passen will. Die Schilderung ihrer Vergangenheit hinterläßt Gänsehaut und auch die darauf folgenden Geschehnisse lassen einen kaum zu Atem kommen. Schnell ist man der Meinung, den Täter zu kennen und hofft auf eine schlüssige Aufklärung. Doch immer mehr Details passen nicht zusammen und hinterlassen mehr Fragen als Lösungen. Dabei wird der Spannungsbogen gezielt immer stärker aufgebaut. Besonders hat mir der Schreibstil der Autorin und die detaillierte aber nicht aufdrängende Beschreibung der einzelnen Personen gefallen. Dieser Thriller zeigt deutlich, dass die Psyche eines Menschen ein immerwährendes Rätsel bleiben wird. Unbedingt lesen.

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    • 2
  • *+*+* Ich vergaß stellenweise das Atmen *+*+*

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Irve

    Irve

    23. April 2013 um 10:16

    *+ Ich vergaß stellenweise das Atmen +* Rückentext: Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg erreicht, als sie merkte, dass sie verfolgt wurde. Vielleicht hatte ER sie schon auf der Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom McDonalds aus an ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie verfolgte. Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detektivin. Als sie zwei ihrer Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die Katze tot – gekreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu fragen, was das alles mit ihr zu tun hat – und welche Rolle ihre Vergangenheit dabei spielt. Gottesgericht vereint die Elemente des Psycho-Thrillers und der klassischen Kriminalgeschichte aufs Trefflichste. (Jury des 1. Leipziger Krimipreises) Das Cover: Man sieht einen Teil einer alten Fabrikhalle (eventuell soll es die sein, in der Ki haust). Obwohl der Himmel blau ist, sieht es deprimierend aus, was vielleicht auch an dem kahlen Baum liegt. Auf das Foto ist eine 2. Schicht projiziert. Es sieht aus als ob eine durchsichtige Folie mit einem Text einer anderen Sprache auf das erste Bild gelegt wurde. Es russisch sein, was zur früheren Nähe der DDR zu Russland passen würde. Meine Zusammenfassung: Ki erlebt die Hölle auf Erden. Die Privatdetektivin hat Probleme ohne Ende. Als sie ihre neuen Klienten treffen möchte, findet sie das Ehepaar tot in dessen Haus. Sie nimmt die Katze der Toten und verschwindet. Ki wird auf dem Nachhauseweg von einem fremden Mann verfolgt, kann sich zum Glück aber zur Wehr setzen. Kirstens beste Freundin Geraldine wird übelst missbraucht und sie möchte ihr helfen. Kis Katze wird auf grausame Weise getötet und zur Schau gestellt. Und was am schlimmsten ist: Ihr damaliger Peiniger ist wieder auf freiem Fuß und auf der Suche nach ihr. Verbrechen über Verbrechen....wie hängen sie zusammen? Haben sie überhaupt etwas miteinander zu tun? Meine Meinung: Das Buch ist spannend vom ersten Moment an...schon allein wie beschrieben wird wie Ki in ihre Fabrikhallen- Behausung geht oder wie sie von dem Unbekannten verfolgt wird, ließ mir den Atem stocken wie ich ziemlich überrascht feststellte! Frau Lotter beschreibt so unglaublich treffend die Situationen und Handlungen, dass ich sofort drin war im Buch und am liebsten gar nicht mehr zu lesen aufgehört hätte. Es passieren unterm Strich so viele Dinge bzw wir bekommen sehr viele Informationen. Dennoch gelingt es der Autorin meisterhaft alles so dosiert und gut beschrieben zu präsentieren, dass man als Leser gut mitkommt. Die Dinge, die passieren, sind sehr schlüssig und auch das Verhalten der Protagonisten ist sehr gut nachvollziehbar. Die komplette Story hat mich überzeugt. Es war nicht eine Szene dabei, die mir nicht gefallen hätte. Frau Lotter hat nicht nur einen megaspannenden Fall gezaubert, sondern auch die leisen Töne meisterhaft rübergebracht. Die Einführung in die Charaktere, z.B.warum Ki so ist wie sie ist, die Entwicklung von Geraldine, die Einblicke in die Seele eines psychisch Kranken waren allesamt überzeugend. Ich sage danke für einen Psychothriller, der diese Bezeichnung wirklich verdient hat!!!

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  • Ki auf der Flucht

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    Donauland

    Donauland

    Kirsten Stein ist auf der Flucht, sie lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle. Trotz ihres Identitätswechsels hat sie Angst, denn um sie herum passieren Gewalttaten, zwei ihrer Klienten findet sich ermordet auf, sie entdeckt Bibelzitate und eingeritzte Buchstaben an den Opfern, da weiß sie, dass sie ihre Vergangenheit wieder einholt. Ihr ehemaliger Freund Fred möchte sie terrorisieren und will sie als Mörderin der Polizei ausliefern. Der Kommissar Martin Bender ist für den Fall verantwortlich, seine Ermittlungen beginnen. Der Autorin Cornelia Lotter gelang es einen hervorragenden spannenden Regionalkrimi (mit Hang zum Thriller) zu erschaffen. Die Stadt Leipzig ist der Handlungsort, dort werden die Künstlerszene vorgestellt, die alte Baumwollspinnerei aber auch das Café Mule. Der flüssige Schreibstil der Autorin war gefiel mir, die Spannung hält sich bis ans Ende, obwohl dem Leser gleich zu Beginn an bekannt ist, wer hinter den Morden steckt. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten sehr detailliert, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Die Protagonisten Kirsten Stein, kurz Ki genannt, ist knappe 40 und keine typische „Heldin“, die keine Haustiere mag. Vom Beruf ist Ki Detektivin sowie Fotografin. Doch sie versteckt sich in einer alten Industriehalle, trägt als Schutz, um nicht erkannt zu werden, Perücken und bunte Kontaktlinsen. Um sich vor der Schatten der Vergangenheit zu verteidigen, besucht sie Arnis Kurse. Aus ihrer Vergangenheit erfährt man, dass sie nach dem Abi mit ihrem damaligen Freund in die Prager Botschaft floh. Sie musste ihre Ausbildung zur Polizeibeamtin abbrechen, arbeitete als Domina, und ihr damaliger Freund Fred, hätte sie mit einem Haar umgebracht, er stach auf sie wild ein, dass die damals eine Niere verlor. Doch nun ist Fred wieder aus der Haft entlassen und sucht nach Ki. Der Hauptkommissar Martin Bender lebt einsam, mag italienische Opern und wird einem sofort sympathisch. Seine Arbeit nimmt er sehr genau und ermittelt in alle erdenklichen Richtungen. Das Cover passt perfekt zum Inhalt, im Hintergrund erkennt man die alten Fabrikhallen und im Vordergrund einen Text in griechischer Schrift, fünf Buchstaben stechen heraus, diese haben einen inhaltlichen Bezug. Diese Überlagerung entspricht auch den Fotos, die sie in einer Vernissage ausstellt. Zu Recht wurde dieser Krimi mit den Leipziger Krimipreis 2012 ausgezeichnet. Derzeit schreibt die Autorin an dem zweiten Band „Elstertränen – Ki und die verlorenen Kinder“, der im Frühjahr 2014 erscheinen wird.

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  • Leipzig-Krimi mit Psychothrillertouch

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    irismaria

    irismaria

    Mit dem Krimi ›Gottesgericht‹ war Cornelia Lotter 2012 Preisträgerin des Leipziger Krimipreises. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass literaturpreisgekrönte Bücher oft nicht gut zu lesen und spannend sind, aber für diesen Leipzigkrimi trifft das zum Glück nicht zu. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kirsten Stein, genannt Ki. Sie hat eine schwierige Vergangenheit, flog aus der Polizeiausbildung und wurde von ihrem Freund so brutal behandelt und verfolgt, dass sie ihre Identität gewechselt hat und nun als Detektivin und Fotografin in Leipzig lebt. Allerdings fühlt sie sich immer noch bedroht, vor allem da ihr Peiniger aus der Haft entlassen wurde und nun vermutlich nach ihr sucht. Als zwei Auftraggeber eines Detektivauftrags ermordet und ihre Freundin vergewaltigt wird, vermutet Ki, dass sie im Blickfeld des Täters steht. Zuerst alleine, dann gemeinsam mit Kommissar Martin Bender nimmt sie die Ermittlungen auf. Interessante und gut dargestellte Figuren, eine spannende Handlung, Lokalkolorit und Rückblicke in die DDR-Vergangenheit prägen den Krimi, den ich sehr empfehlen kann.    

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  • Gottesgericht

    Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
    thenight

    thenight

    Klappentext: »Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg er­­reicht, als sie merkte, dass sie verfolgt wurde. Viel­leicht hatte ER sie schon auf der Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom McDonalds aus an ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie verfolgte.« Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detek­tivin. Als sie zwei ihrer Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die Katze tot - ge­kreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu fragen, was das alles mit ihr zu tun hat - und welche Rolle ihre Vergan­genheit dabei spielt.  >Gottesgericht< vereint die Elemente des Psycho-Thrillers und der klassischen Kriminalgeschichte aufs Trefflichste. (Jury des 1. Leipziger Krimipreises.) Meine Meinung: Klappentexte sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn, wie in diesem Fall auch noch ein Lob und der Hinweis auf einen gewonnenen Preis dabei steht. Dieses Mal jedoch, kann ich mich dem Lob nur anschließen und eigentlich ist mit dem Selben auch alles gesagt und der 1. Platz sicherlich wohlverdient. Ich versuche aber trotzdem mein Urteil noch etwas zu ausführlicher zu begründen. Die Autorin hat mit Ki eine Romanfigur geschaffen, die nicht dem gängigen Klischee entspricht, sie geht auf die 40 zu, hat eine Vergangenheit als Prostituierte ist Kontaktscheu und sie mag keine Tiere, Frauen in Romanen lieben immer Tiere, besonders Katzen und sie kann sich selbst verteidigen und das was sie an Kampfkunst gelernt hat, kann sie auch anwenden. Als ihre Vergangenheit sie einholt und in ihrem Umfeld 2 Morde geschehen, braucht aber auch sie Hilfe, die sie mit dem Ermittler Martin Bender bekommt. Jede Person ist sehr gut beschrieben, detailliert genug um ihre Beweggründe zu verstehen aber nicht so langatmig das ich weiterblättern wollte, weil das Privatleben der Ermittler mich nicht so brennend interessiert, hier war alles was man erfuhr wichtig um sich einfühlen zu können und die Handlungen besser zu verstehen. Dazu war die Story sehr fesselnd, die Beweggründe des Täters und seine Anstrengungen Ki zu verfolgen sind sehr interessant beschrieben und Nachvollziehbar aufgelöst. Hier spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

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