Cornelia Pichler Solange es Sara gibt

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Inhaltsangabe zu „Solange es Sara gibt“ von Cornelia Pichler

Sara leidet an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Um ihrer überfürsorglichen Familie zu entfliehen, hat sie die elterliche Umgebung schon früh verlassen und als Yogalehrerin in Kanada, Australien, Irland, Schweden und auf St. Barth gelebt. Fünf Männer hat sie dabei kennengelernt, die ihr Herz wirklich berührt haben, fünf Männer, mit denen sie sich ein Leben hätte vorstellen können. Doch wegen ihrer Krankheit und der damit verbundenen Angst vor einer ernsthaften Beziehung ist sie jedes Mal geflüchtet, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Nun, mit Anfang dreißig, entschließt sich Sara, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich ohne Wenn und Aber auf alle Höhen und Tiefen einzulassen. Sie schreibt Briefe an jene fünf Männer aus ihrer Vergangenheit, die ihr Herz höher schlagen ließen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt.

eine sehr spannende Lektüre

— madamecurie

Eine schöne Geschichte, die mich leider erst spät gepackt hat.

— Nachtschwärmer

Eine sehr einfühlsame und bewegende Geschichte über Saras Leben und Krankheit

— Lesezeichen16

Fünf berührende Liebesgeschichten im Angesicht einer schweren Krankheit

— Susimueller

Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Leben,,,,,,

— Isabell47

Sara eine junge Frau bei der im Kindesalter eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird. Eine Krankheit die ihr Leben beherrscht.

— BeaSurbeck

Auf der Suche nach zu Hause zwischen Krankheit und Liebe

— Minangel

Sehr emotionale Geschichte

— Langeweile

Ein Buch, das mich nachdenklich macht

— peedee

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  • Fünf Briefe von Sara

    Solange es Sara gibt

    Booky-72

    23. March 2017 um 18:05

    Sara´s trägt ein schweres Schicksal mit ihrer Krankheit. Die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose ist unheilbar. Diese Tatsache hält sie davon ab, eine feste Liebesbeziehung einzugehen. 5mal hatte sie schon die Chance, als sie um die Welt reiste und als Yogalehrerin ihr Geld verdiente, ihr Herz zu verschenken. Doch aus Angst vor der Zukunft macht sie jedesmal einen Rückzieher und lässt an 5 Ecken der Welt einen jungen Mann mit einem gebrochenen Herzen zurück. Nun ist sie älter geworden und befindet sich an einem neuen Punkt in ihrem Leben. Sie ist bereit für eine Beziehung und schreibt 5 Briefe an die 5 verschmähten jungen Männer. Sie möchte zu demjenigen reisen, der sich bei ihr zurückmeldet und endlich die Wahrheit sagen, dann wird sich zeigen, wer der richtige für sie ist. Doch dann melden sich alle 5 und Sara tritt ihre Reise an, begleitet von der großen Hoffnung, unter ihnen den Mann für´s Leben zu finden. Wird sie von ihnen empfangen werden und werden sie verstehen, warum sie damals ihre Krankheit verheimlicht hat? Oder sind sie zu enttäuscht von ihr? Ist der Mann für´s Leben unter ihnen? Die Idee und der sehr schöne Schreibstil haben für mich fast Höchstpunkte erreicht.

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  • Solange es Sara gibt von Cornelia Pichler

    Solange es Sara gibt

    madamecurie

    07. January 2017 um 20:07

    Buchcover:Sara leidet an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Um ihrer überfürsorglichen Familie zu entfliehen, hat sie die elterliche Umgebung schon früh verlassen und als Yogalehrerin in Kanada, Australien, Irland, Schweden und auf St. Barth gelebt. Fünf Männer hat sie dabei kennengelernt, die ihr Herz wirklich berührt haben, fünf Männer, mit denen sie sich ein Leben hätte vorstellen können. Doch wegen ihrer Krankheit und der damit verbundenen Angst vor einer ernsthaften Beziehung ist sie jedes Mal geflüchtet, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Nun, mit Anfang dreißig, entschließt sich Sara, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich ohne Wenn und Aber auf alle Höhen und Tiefen einzulassen. Sie schreibt Briefe an jene fünf Männer aus ihrer Vergangenheit, die ihr Herz höher schlagen ließen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt.Sara wir von ihrer überfürsorglichen Familie wegen ihrer unheilbaren Stoffwechselerkrankung zu arg bemuttert.als Yogalehrerin arbeitet sie im Ausland in 5 verschiedenen Ländern und überall hat sie einen Mann schon einmal zurückgelassen.Sie begibt sich noch einmal auf ,die Reise.Dieses Buch ist sehr schön geschrieben vor allem bewegt es dich beim Lesen in dem es um Sara ihr Leben mit der Krankheit geht und was sie daraus macht.Vielen Dank das ich dieses tolle Buch lesen durfte.

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  • 5 Briefe an 5 Männer

    Solange es Sara gibt

    Mrs. Dalloway

    Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Zum einen ist der Inhalt als relativ speziell zu betrachten und zum anderen ist auch der Schreibstil etwas Besonderes: Cornelia Pichler geht ein schwieriges Thema ganz vorsichtig an und erzählt Saras Geschichte mit liebevollen und bedächtigen Worten.Sara ist Anfang 30 und leidet an Mukoviszidose, ihr Tod ist also absehbar. Bevor sie geht, will sie aber noch einmal die 5 Männer in ihrem Leben sehen und schreibt ihnen Briefe, denn sie leben auf der ganzen Welt verstreut. Irgendwann bekommt sie Antwort von allen und macht sich auf die Reise zu ihnen. Wer von ihnen ist der Richtige für sie? Wird sie überhaupt von allen freundlich empfangen werden?Die Idee, dass sie ihren Verflossenen Briefe schreibt gefällt mir sehr gut. Auch, dass alle fünf Männer in verschiedenen Ländern wohnen finde ich sehr ansprechend, denn so bekommt man literarisch etwas mit von der Welt, wenn man zuhause auf dem Sofa in diesem wunderschönen Buch liest.Kritisch zu betrachten ist die Tatsache, dass sich alle Männer problemlos von Sara besuchen lassen. Es ist so als wäre sie nie weg gegangen. Das könnte Liebhaber realitätsnaher Literatur stören, aber in Anbetracht de Tatsache, dass es sich um Fiktion handelt ist dies für mich vollkommen in Ordnung.Sara ist eine unglaublich starke und tapfere junge Dame, die mir unglaublich sympathisch und sehr ans Herz gewachsen ist. Ich glaube, niemand kann das Buch nach 500 Seiten einfach so weglegen und sagen, dass Sara ihn nicht irgendwo berührt hat.Ihre Krankheit ist schockierend und das Buch hat mir ein Stück weit mehr die Augen geöffnet, wie schlimm es um die Betroffenen tatsächlich steht.Es ist wahnsinnig spannend zu verfolgen wie Sara ihre Vergangenheit besucht und wie die Männer auf sie reagieren. Und dann ist da natürlich auch noch die herrliche Omama - allein um sie kennen zu lernen sollte man das Buch schon lesen.Fazit: für alle Liebhaber vom Briefeschreiben, literarischen Weltreisen und Schicksalsberichten.

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  • Leserunde zu "Solange es Sara gibt" von Cornelia Pichler

    Solange es Sara gibt

    corneliapichler

    Liebe LeserInnen,ich starte hiermit meine 2. Leserunde - denn mein 2. Roman erscheint in Kürze. Jeder, der Lust auf Liebe, Abenteuer, Reisen und etwas harte Realität hat, sollte sich dafür bewerben. Ich würde mich über ganz viele Lesehungrige freuen, denn mir als Autorin ist euer Feedback sehr wichtig. Ich weiß, dass das Leseerlebnis immer eine subjektive Empfindung ist, aber gerade das macht es für mich so spannend. Jeder erlebt Bücher/ Geschichten anders und bei jeder Leserunde lerne ich fürs nächste Buch. Diesmal geht es um Sara. Nach außen hin ist sie selbstbewusst, wunderschön und führt erfolgreich ein Yoga-Center. Männer gibt es in ihrem Alltag nicht, dafür aber eine überfürsorgliche Mutter und eine sie stets verkuppeln wollende Großmutter. Die Wenigstens wissen allerdings, dass Sara an Mukoviszidose leidet. Eine Krankheit, die man nicht sieht, die die Betroffenen aber - meist früher als später - tötet. Sara weiß, dass ihr Leben begrenzte Möglichkeiten bietet und eines Tages fällt sie eine Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Sie schreibt fünf Briefe und ein atemberaubendes Abenteuer beginnt. Wenn ihr mehr wissen möchtet, bewerbt euch jetzt!Ich freue mich auf euch,ganz liebe GrüßeCornelia

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    • 519

    corneliapichler

    07. December 2016 um 11:57
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  • Bekommt Sara eine zweite Chance?

    Solange es Sara gibt

    Nachtschwärmer

    Jahrelang hat Sara sich von festen Beziehungen ferngehalten weil sie niemandem zumuten wollte, mit ihrer Krankheit und ihrem damit verbundenen „Verfallsdatum“ zu leben. Mit Anfang 30 erkennt sie, dass sie sich durch dieses Verhalten auch ihr eigenes Glück verwehrt hat. Deshalb nimmt sie Kontakt zu ihren Ex-Freunden auf um ihnen reinen Wein einzuschenken und herauszufinden, ob einer von ihnen der Mann ist, mit dem sie ihr Leben teilen möchte und der ihr eine zweite Chance gibt. Ich fand diese Idee sehr interessant und begann voller Vorfreude zu lesen. Auf den ersten Blick hat Sara ihr Leben gut im Griff. Sie ist selbstständig, hat eine eigene Wohnung und ein Yogastudio und hat sich mit ihrer Krankheit arrangiert. Eine enge Bindung hat sie nur zu wenigen Personen, nämlich ihrer Mutter, Oma und ihrer Freundin Lilly. Im Laufe ihres Lebens hat sich Sara einen Panzer zugelegt um sich vor Verletzungen zu schützen. In dem sie so tut als sei sie eine starke Frau, der nichts und niemand etwas anhaben kann, merkt sie nicht, wie sie anderen mit ihrem Verhalten vor den Kopf stößt. Genau diese Sara war während des Lesens lange ein großes Problem für mich. Sie wirkte wie ein verwöhntes kleines Kind, das immer bekommt was es will und es wegwirft wenn sie dessen überdrüssig ist – oder in ihrem Fall: wenn die Gefahr besteht, dass ihr Schutzpanzer durchbrochen wird. Rücksichtslos und egoistisch hat sie die Männer ohne Erklärung und die meisten von ihnen auch ohne Abschied verlassen und ist dann auch noch so frech, diese nach Jahren wieder zu kontaktieren ohne einen Moment darüber nachzudenken, was sie unter Umständen damit anrichtet. Diese Art und Weise war mir einfach zuwider und lässt sich meiner Meinung nach nicht ausschließlich nur durch ihr Leben mit der Krankheit und die damit verbundenen Erfahrungen erklären oder gar entschuldigen lässt. Sara war mir so unsympathisch, dass ich das Buch manchmal am liebsten abgebrochen hätte. Etwa in der Mitte des Buches begann Sara, ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen. Von da an hatte ich Spaß an der Geschichte, denn nun konnte ich merken, wie Sara sich veränderte. Bezüglich ihrer Ex-Freunde fand ich Dave und Nicolaus von der Darstellung her eher etwas flach, weshalb diese Abschnitte für mich etwas langweilig waren, auch wenn ich gut nachvollziehen konnte, wieso Sara sich in diese Männer verliebt hatte. Ryan, Colin und Eric waren für mich dann etwas greifbarer und Saras Zeit mit ihnen kam mir wesentlich lebendiger vor – hier begann ja auch Saras Wandlung. Die Erzählweise der Autorin ist sehr detailliert und man merkt beim Lesen wieviel Arbeit sie in die Recherche steckt. Ich konnte mir die jeweilige Umgebung, in der Sara sich gerade befindet, sehr gut vorstellen und hatte beinahe selbst das Gefühl, in Kanada auf einem Baum zu sitzen und Bären zu beobachten oder auf St. Barth mit den Füßen durch den Sandstrand zu spazieren. Auch über Saras Krankheit Mukoviszidose habe ich viel erfahren, ohne dass die Krankheit dabei zu sehr in den Vordergrund gerückt wurde. Das Ende (welches ich hier natürlich nicht verraten werde) war einerseits überraschend, andererseits aber auch mehr als stimmig für die Geschichte und hat mich deshalb auch überzeugt. Fazit: Ehrlich gesagt bin ich etwas zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. Auf der einen Seite hat es für meinen Geschmack einfach viel zu lange gedauert bis ich wirklich in die Geschichte eintauchen konnte weil ich mich innerlich ständig über Saras Verhalten aufgeregt habe, andererseits gibt es so viele positive Aspekte (Erzählweise, Entwicklung der Protagonistin, einfühlsamer Umgang mit der Krankheit – keine Mitleidhascherei, stimmiges Ende) die mich begeistert haben. Insgesamt hat mich dieses Buch nicht so sehr überzeugt wie der erste Roman von Cornelia Pichler, ich kann es jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt und mich für 4 entschieden weil 3 zu wenig waren.

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  • Eine bewegende und einfühlsame Geschichte über Liebe, Leben und Krankheit

    Solange es Sara gibt

    Lesezeichen16

    24. November 2016 um 18:30

    Inhaltsangabe Sara leidet an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Um ihrer überfürsorglichen Familie zu entfliehen, hat sie die elterliche Umgebung schon früh verlassen und als Yogalehrerin in Kanada, Australien, Irland, Schweden und auf St. Barth gelebt. Fünf Männer hat sie dabei kennengelernt, die ihr Herz wirklich berührt haben, fünf Männer, mit denen sie sich ein Leben hätte vorstellen können. Doch wegen ihrer Krankheit und der damit verbundenen Angst vor einer ernsthaften Beziehung ist sie jedes Mal geflüchtet, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Nun, mit Anfang dreißig, entschließt sich Sara, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich ohne Wenn und Aber auf alle Höhen und Tiefen einzulassen. Sie schreibt Briefe an jene fünf Männer aus ihrer Vergangenheit, die ihr Herz höher schlagen ließen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt. Solange es Sara gibt ist der neue Roman von Cornelia Pichler. Nachdem ich ihr Erstlingswerk, Wenn der Wind sich dreht mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich auf das dieses Werk mehr als nur gespannt. Wieder einmal besticht die Autorin mit ihrem einfühlsamen und fesselnden Schreibstil, der mit einer guten Dosis Humor angereicht worden ist und damit kann sie den Leser an ihre Bücher zu fesseln. Seite um Seite entführt sie uns in das Leben von Sara, die an der Krankheit Mukoviszidose erkrankt ist. Alle Protagonisten sind sehr lebensnah mit all ihren Facetten beschrieben worden, so wirken sie sehr authentisch. Zu jedem Zeitpunkt kann man sich in sie hineinversetzen und fühlt und leidet mit ihnen. Die Handlung der Geschichte spielt in zwei Zeitebenen ab. Zum einen die Vergangenheit, die über Saras Krankenhausaufenthalte und Ängste berichten, aber nicht nur die sind perfekt eingefangen. Auch Saras nächste Angehörige und beste Freundin Lilly berichten darüber wie sie die Krankheit wahrgenommen haben und von ihren Gefühlen. Sofort merkt man, wie wichtig und genau Cornelia Pichler ihre Arbeit nachgekommen ist. Detaillierte Recherchen und Information wurden hier gesammelt und sind sehr gut in die Geschichte eingearbeitet worden. Zum anderen die Jetztzeit, wie Sara versucht mit ihrer Krankheit zu leben und sich auch nicht vor ihren Mitmenschen zu verstecken. Trotz ihrer eingeschränkten Lebensweise findet Sara einen Weg ein fast normales Leben zu finden und nicht den Mut zu verlieren. Immer wieder kämpft Sara gegen ihre Ängste und Sorgen an. Ob es für Sara ein Happy End geben wird, werde ich natürlich nicht verraten, aber eines kann ich schreiben: diese Geschichte hat mich sehr berührt und auch nachdenklich gestimmt! Dieses Buch lohnt sich wirklich zu lesen und nicht nur von Betroffenen, die unter dieser Krankheit leiden, sondern auch für alle anderen. Eine sehr berührende und einfühlsame (Liebes-) Geschichte über eine junge Frau, die, trotz Einschränkungen, allen zeigen möchte wie lebenswert das Leben sein kann. Zudem ist es ein sehr informatives Buch, das einen sehr großen Einblick über eine schwere Krankheit ermöglichst ohne sich von diversen Fachbegriffen erschlagen zu fühlen. 5 von 5 Sternen und unbedingt lesen!

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  • Ein bewegendes Buch über eine junge Frau die unheilbar krank ist - gibt es für Sara ein Happy End?

    Solange es Sara gibt

    BeaSurbeck

    18. November 2016 um 08:12

    Solange es Sara gibt Ein richtig tolles, gefühlvolles aber auch fesselndes Buch. Ich war begeistert und ich kann schon jetzt sagen das es meine Erwartungen übertroffen hat. Ich lerne Sara kennen, eine junge Frau die unter einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit leidet. Mukoviszidose, eine Krankheit die ihr Leben von klein auf bestimmt und sie mehr oder weniger beherrscht. Irgendwann braucht sie Abstand, möchte einmal leben wie ein gesunder Mensch, einfach nur jung und frei sein. So macht sie sich auf und bereist ferne Länder um dort als Jogalehrerin zu arbeiten. Sie lernt in dieser Zeit fünf unterschiedliche Männer, kennen und lieben. Die Männer wissen nichts von ihrer Krankheit, sie möchte einmal unbeschwert leben ohne an die Zukunft zu denken, aber genau das macht das Ganze für sie schwierig. Als sie merkt das die Männer sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen können, die Bindung enger wird da kommt die Angst wieder hoch und sie verlässt die geliebten Männer. Die Jahre vergehen, Sara lebt immer noch. Sie ist Anfang 30, alleine und grübelt über ihr bisheriges Leben, aber auch über die verschiedenen Männer die sie damals kennen lernte nach. Sie überlegt wie es ihr wohl ergangen wäre wenn sie mutig gewesen wäre und bei einem der Männer geblieben wäre. Wäre ihr Traummann darunter gewesen, hätten sie es geschafft trotz ihrer Krankheit ein glückliches Leben zu führen. Sara grübelt lange darüber nach und beschließt dann den Männern einen Brief zu schreiben und sie noch einmal zu besuchen. Sie möchte ihnen erklären warum sie damals einfach aus ihrem Leben verschwunden ist und raus finden ob einer von ihnen der Mann ihrer Träume gewesen wäre. Hier beginnt Saras neues Abenteuer und man ist gespannt wohin die Reise sie führen wird. Der Schreibstil von Cornelia Pichler hat mich mal wieder total umgehauen, er war locker und fesselnd, mit einer Prise Humor aber auch Ernsthaftigkeit gewürzt. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt - Vergangenheit und Gegewnwart, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere in dem Buch haben mir alle gut gefallen - sie hatten alle Ecken und Kanten, man musste sie einfach gerne haben. Sara wuchs mir gleich ans Herz, sie war sympathisch und man spürte immerzu wie die Krankheit ihr früheres und jetziges Leben beherrschte. Ich konnte nachvollziehen warum sie in jungen Jahren "ausbrechen" musste, einfach mal nur Sara sein - das Leben genießen ohne immerzu an die Krankheit zu denken oder durch Blicke von Mutter und Oma daran erinnert zu werden. Einfach mal nur als Sara wahrgenommen zu werden. Sie hat auf ihren Reisen fünf Männern das Herz gebrochen, aber letztendlich auch ihr eigenes. Sie hat aus Liebe so gehandelt, sie wollte keinem der Männer zumuten mit einer unheilbar kranken Frau zu leben, einer Frau die heute, morgen oder übermorgen einfach sterben konnte. Ich war gespannt was Sara alles erleben würde und wie die "verlassenen" Männer auf ihr erscheinen reagieren würde. Schließlich waren ja ein paar Jahre ins Land gezogen und es war nicht davon auszugehen das sie auf Sara gewartet haben. Wie werden sie reagieren wenn sie erfahren warum Sara sie damals verlassen hatte - damals als alle noch so jung und unbeschwert waren. Ob sie Saras handeln nachvollziehen können? Die Reise in die Vergangenheit war sehr gefühlvoll und bewegend zu lesen. Vieles was ich im Vorfeld nicht verstanden hatte wurde mir nun klar. Je länger ich mit Sara unterwegs war umso mehr wuchs sie mir ans Herz, ich merkte das sie sich in jungen Jahren schon viele Gedanken gemacht hat und das sie aus Liebe zu den Männern so gehandelt hat. Sie wollte ihnen ein unbeschwertes glückliches Leben mit einer gesunden Frau an der Seite ermöglichen, das sie selbst dabei auf der Strecke blieb ist ihr erst in späteren Jahren aufgefallen. Die Idee das die Männer auch mit ihr glücklich werden hätten können, ist ihr dabei gar nicht gekommen. Man lernt Sara näher kennen und verstehen. Man lernt viel über die Krankheit Mukoviszidose, erfährt wie sie das Leben der Betroffenen verändert und wie sehr sie eingeschränkt sind. Bewegend fand ich auch die Momente in denen Sara klar wird, das die Krankheit auch das Leben ihrer Mutter verändert hat. Ihr wird auf einmal klar das die Mutter ihr eigenes Leben aufgegeben hat, das die Krankheit ihr Leben ebenso beherrschte und sie merkt wie unrecht sie ihr manchmal getan hat. In dem Moment wird ihr auch klar das sie nie und nimmer im Ausland mit einem Mann leben würde können, weil sie damit auch ihrer Familie das Herz brechen würde - den Menschen die von klein auf für sie da waren und die genauso gelitten haben wie sie selbst. Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte mit allen fühlen, mich in sie hineinversetzen und ich hatte immerzu ein Bild vor Augen. Die unterschiedlichen Männer die Sara kennen- und lieben lernte mochte ich alle. Den einen mehr, den anderen weniger und mir wurde dann auch klar wer von ihnen Saras Traummann war und warum es so war. Neben Saras Freundin hat mir auch Saras Arzt sehr gut gefallen, man spürte wie sehr sie alle mit Sara verbunden waren. Besonders gut gefallen hat mir auch das man mehr über die Krankheit Mukoviszidose erfahren hat, wie Betroffene damit umgehen und wenn man Saras Geschichte liest merkt man schon wie eingeschränkt ihr Leben ist. Man mag sich kaum vorstellen das es Betroffene gibt denen es noch schlechter geht wie Sara. Sara war eingeschränkt, aber sie konnte auf Reisen gehen, einer Arbeit nachgehen - vieles tun was anderen nicht möglich ist weil sie noch eingeschränkter sind. Gut beschrieben waren auch die Gefühle der Familie die immer in Angst und Sorge um Sara lebte. Man merkte das die Krankheit nicht nur Saras Leben beeinflusste, sondern das auch das direkte Umfeld darunter zu leiden hatte. Auch das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen, es passt zu der Geschichte und macht neugierig auf den Inhalt. Die fünf Briefkästen, dazu der endlos wirkende Himmel..... "Solange es Sara" gibt, ist ein sehr bewegendes und gefühlvolles Buch bei dem man mit Sara leidet, mit ihr lacht, mit ihr glücklich ist und bei dem man auf ein Happy End hofft. Ein Happy End für die Liebe, egal ob kurz oder lang. Cornelia Pichlers Debütroman "Wenn der Wind sich dreht" hat mich schon von den Socken gehauen und mit diesem Buch hat sie mich komplett erreicht. Von mir gibt es deshalb eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne. Ich hoffe das ich auch im nächsten Jahr wieder ein Buch von Cornelia Pichler in mein Regal stellen darf.

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  • Die Liebe im Angesicht einer schweren Krankheit

    Solange es Sara gibt

    Susimueller

    16. November 2016 um 09:39

    Sara ist gerade etwas über dreißig und macht sich Gedanken über ihr Leben und ihr Sterben. Sie hat von Kind an Mukoviszidose und weiß, dass sie nicht sehr alt werden wird. Dennoch liebt sie ihr Leben und hat es auch in vollen Zügen genossen. Als Yoga Lehrerin ist sie viel gereist und hat neben fernen Ländern auch fünf Männer kennen gelernt, die ihr Leben geprägt haben. Doch Sarah konnte ihnen damals nichts von ihrer Krankheit erzählen und verschwand jedesmal klammheimlich und ohne ein Wort aus ihrem Leben. Nun, versucht sie Scherbenhaufen aufzukehren und ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Nacheinander nimmt sie Kontakt zu diesen Männern auf und reist noch einmal in deren Heimat.Die Fünf Abschnitte des Buches erzählen fünf einfühlsame Liebesgeschichten, die von einer Krankheit geprägt wurden, von der niemand etwas wissen durfte.Im Laufe des Buches wird sich Sara klar darüber, was sie von ihrem Leben möchte und wer der Männer zu ihr passen könnte. Sie räumt mit der Heimlichtuerei auf und stellt sich ihrer Krankheit. Nebenbei kittet sie auch das Verhältnis mit ihrer Mutter, das durch die angstvolle Fürsorge und Kontrolle geprägt war.Ich habe das Buch mit zwei Augen gelesen. Als Charaktertatsache war es für mich ein No go, was mir das Lesen ein bisschen erschwert hat. Fünf Männer einfach so ohne ein Wort sitzen zu lassen entschuldigt bei mir persönlich auch keine Krankheit und die Auseinandersetzung mit ihr, die man nicht schafft. Diese fünf Männer nach Jahren erneut aufzusuchen, um sich darüber klar zu werden mit wem man sein Leben verbringen könnte, erneut mit den Gefühlen von fünf Männern zu spielen, um sich dann einen aussuchen zu können, finde ich absolut verwerflich. Auch wenn Sara da ihre Krankheit als Entschuldigungsgrund vorschiebt und den Egoismus, dass sie da nach sich selbst sehen muss macht es für mich nicht besser. Zum Teil spielt sie nicht nur mit den Gefühlen der Männer, sondern auch mit deren jetzigen Partnern oder dem Kind.Vom Schreibstil her und von der Geschichte an sich fand ich das Buch super. Man merkt, dass die Autorin eigene Erfahrungen mit der Krankheit gemacht hat und diese sehr realistisch beschreibt. Auch die Gefühle, die mit dem Umgang einer schweren Krankheit entstehen. Und dennoch sind diese Tatsachen in die Geschichte eingewoben, so dass man nicht das Gefühl hat ein Lehrbuch zu lesen.Die Liebesgeschichten der Vergangenheit und auch die gegenwärtigen Treffen sind sehr einfühlsam geschrieben und auch die Naturbeschreibungen, der zum Teil sehr exotischen Reiseorte, haben mir sehr gefallen. Besonders der Schluss kommt dann unerwartet und ist sehr sentimental, ohne kitschig zu sein. Auch, wenn ich da schon wieder mit den anderen vier Männern Mitleid hatte, die Sara am Ende nicht abbekommen haben, fand ich das Buch ganz gut und habe mehr als eine Träne verdrückt.  

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  • Solange es Sara gibt

    Solange es Sara gibt

    Blaustern

    11. November 2016 um 12:06

    Sara hat eine unheilbare Stoffwechselkrankheit. Mukoviszidose, mit der sie leben muss und mit der sie wahrscheinlich nicht alt wird. Sie verlässt ihr behütetes Elternhaus, da sie trotzdem auf eigenen Beinen stehen will und geht nach Kanada, Australien, Irland, Schweden und St. Barth, um dort als Yogalehrerin tätig zu werden. In jedem Land lernt sie einen wunderbaren Mann kennen und lieben. Doch ihre Krankheit lässt sie immer wieder fliehen, um erneut von vorn zu beginnen. Nun ist sie Anfang dreißig und hat sich überlegt, sich dem Leben mit all den guten und schlechten Seiten zu stellen und noch einmal jeden dieser Männer aufzusuchen, die sie damals Hals über Kopf ohne eine Erklärung plötzlich verlassen hat. Wie werden sie reagieren? Werden sie begeistert sein, sie wiederzusehen und vielleicht sogar ihr restliches Leben mit ihr verbringen? Sara hat Briefe geschrieben und bekommt wirklich von allen fünf Männern Antwort, auch wenn eine negative dabei ist. Aber sie lässt sich nicht beirren. Sie ist eine mutige Frau, die ihren Weg geht. Die auch gelernt hat, mit ihrer Krankheit umzugehen und natürlich auch mit all den Rückfällen, die nicht ausbleiben. Davor kann man nur den Hut ziehen. Auch wenn man selbst viele Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen kann. Aber in dieser Situation muss man auch erst mal sein. D.h., möchte man niemals sein. Sehr viel lernt man über die Krankheit Mukoviszidose, und es lässt einen nachdenklich werden. Erzählt wird die Geschichte von Sara aus Gegenwart und Vergangenheit im Wechsel, welches übersichtlich gekennzeichnet ist und sich gut liest.

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  • Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Leben

    Solange es Sara gibt

    Isabell47

    08. November 2016 um 09:13

    "Sara leidet an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Um ihrer überfürsorglichen Familie zu entfliehen, hat sie die elterliche Umgebung schon früh verlassen und als Yogalehrerin in Kanada, Australien, Irland, Schweden und auf St. Barth gelebt. Fünf Männer hat sie dabei kennengelernt, die ihr Herz wirklich berührt haben, fünf Männer, mit denen sie sich ein Leben hätte vorstellen können. Doch wegen ihrer Krankheit und der damit verbundenen Angst vor einer ernsthaften Beziehung ist sie jedes Mal geflüchtet, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Nun, mit Anfang dreißig, entschließt sich Sara, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich ohne Wenn und Aber auf alle Höhen und Tiefen einzulassen. Sie schreibt Briefe an jene fünf Männer aus ihrer Vergangenheit, die ihr Herz höher schlagen ließen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt."Die Autorin erzählt die Geschichte von Sara und den fünf Männern, mit denen sie eine Beziehung hatte, in dem sie Gegenwart und Vergangenheit verwebt, was aber gut kenntlich gemacht wird durch unterschiedliche Schriftbilder und Überschriften. So erfährt der Leser, was damals war und wie es heute ist. Ich finde Sara ist eine mutige Frau, denn, was passiert, wenn die Männer nicht antworten und wie ist ggf. ein Treffen mit ihnen? Sara stellt sich ihrer Vergangenheit und will wissen, ob es eine Chance auf ein gemeinsames Leben mit ihnen gibt bzw. ob es einen Mann gibt, der es schafft gemeinsam mit ihr zu leben und zu lieben mit dem Damoklesschwert "Mukoviszidose" über ihnen. Die Männer soviel kann ich verraten, sind alles "Traummänner" zumindestens in meinen Augen und doch sehr unterschiedlich. Eine wahrhaft traumhafte Freundin hat Sara in Lilly und obwohl Sara ihre Mutter als überbehütend empfindet, so empfinde ich große Bewunderung für diese Frau, die alles tut, damit Sara lebt. Eine weitere wichtige Person in Saras Leben ist ihre Oma und über diese musste ich oft schmunzeln.Dieses Buch beschäftigt sich mit der Krankheit Mukoviszidose, ein ergreifendes Thema, jedoch schafft die Autorin es trotzdem  Optimismus und Lebensfreude zu versprühen, so dass ich ihr Buch zuwischendurch als Liebesroman  las.  Es gibt eine Menge Liebe und Zuneigung in diesem Buch, witzige und traurige Momente, Lebensweisheiten...... Mich hat dieses Buch sehr berührt und auch nachdenklich zurückgelassen. ......Eine absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 2
  • Einlassen auf die Liebe trotz Krankheit?!

    Solange es Sara gibt

    Minangel

    29. October 2016 um 22:07

    Sara, 32 Jahre jung, Yogalehrerin, arbeitet im Sommer in bekannten Reisezielen auf der ganzen Welt und hat sich dabei fünfmal aufs heftigste verliebt. Somit hat sie in Australien, Irland, Schweden, Kanada und St. Barth ein gebrochenes Herz hinterlassen, da sie die Männer ohne Verabschiedung und Erklärung Hals über Kopf verlassen hat. Viele Jahre später schreibt sie jedem einzelnen einen Brief, weil sie sie gerne wiedersehen und dabei herausfinden möchte, ob vielleicht der eine Mann fürs zukünftige Leben schon dabei war?! Außerdem schuldet sie ihnen noch eine Erklärung für ihr Verschwinden: Sara konnte vor ihnen ihre angeborene Krankheit Mukoviszidose verheimlichen. Mit dieser unheilbaren Stoffwechselerkrankung wollte sie kein Mitleid bekommen, jemanden zur Last fallen oder mit anderen Augen betrachtet werden. Nun wäre sie bereit, sich auf eine gemeinsame Zukunft einzulassen und wartet auf die Antworten. Doch wie nachtragend sind die Männer und wollen sie überhaupt noch was von Sara wissen, wenn sie die Wahrheit erfahren?! Die Autorin Cornelia Pichler hat fünf Liebesgeschichten miteinander verstrickt, in der Sara sowohl in der Gegenwart wie auch aus der Vergangenheit erzählt. Erkennbar ist dies durch eine andere Schriftart und die Überschriften mit Orts – und Datumsangaben. Dabei fließen Erinnerungen an schwierige Tage mit der Krankheit genauso mit ein, als auch die manchmal nicht immer einfachen Beziehungen zu ihrer Mutter, Omama und ihrer Freundin Lilly. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben mit Mukoviszidose und wird dadurch sensibilisiert. Die Krankheit von Sara bekommt eine wichtige Rolle, doch nicht die Hauptrolle, was aus der Lektüre etwas Besonderes macht, da die Frau Sara den Mittelpunkt behält. Obwohl ich manchmal mit einzelnen Handlungen von Sara nicht einverstanden war, bzw. nicht nachvollziehen konnte, war ich trotzdem jederzeit an ihrer Seite. Ich war dabei, als aus banal oberflächlich erscheinenden Liebesgeplänkel eine emotionale Tiefe und Weiter-ent-aus-wicklung vonstattenging. „Wir wurden gerettet und fanden nach Hause“ – 5 Sterne von mir.

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    • 2
  • Ein Mann für Sara

    Solange es Sara gibt

    Langeweile

    27. October 2016 um 16:11

    Inhaltsangabe lt. Klappentext : Sara leidet an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Um ihrer überfürsorglichen Familie zu entfliehen, hat sie die elterliche Umgebung schon früh verlassen und als Yogalehrerin in Kanada, Australien, Irland, Schweden und auf St. Barth gelebt. Fünf Männer hat sie dabei kennengelernt, die ihr Herz wirklich berührt haben, fünf Männer, mit denen sie sich ein Leben hätte vorstellen können. Doch wegen ihrer Krankheit und der damit verbundenen Angst vor einer ernsthaften Beziehung ist sie jedes Mal geflüchtet, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Nun, mit Anfang dreißig, entschließt sich Sara, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich ohne Wenn und Aber auf alle Höhen und Tiefen einzulassen. Sie schreibt Briefe an jene fünf Männer aus ihrer Vergangenheit, die ihr Herz höher schlagen ließen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt. Meine Meinung: Ich habe die Geschichte mit großer Begeisterung verfolgt , hierbei hat mir Saras Mut , mit dem sie ihrer Krankheit begegnet, sehr imponiert. Als sie sich entschließt, ihr geschütztes Zuhause zu verlassen und sich der übergroßen Fürsorge ihrer Mutter und ihrer Großmutter zu entziehen ,war das ein großer Schritt für sie, den sie trotz fortwährender Rückschläge mit Bravour meisterte. Sie war sich immer bewusst, dass sie nur eine begrenzte Lebensdauer zu erwarten hatte . Trotzdem fasste sie den Entschluss , diese Zeit mit einem Mann an ihrer Seite zu verbringen. Auch wenn ich Ihre Suche und den Umgang mit den verschiedenen Männern nicht immer nachvollziehen konnte, habe ich ihren Weg mit großem Interesse begleitet. Der Autorin ist es gelungen auf eine sehr emotionale Weise, die trotzdem nicht kitschig wirkte, Saras Weg zu schildern. Über die Erkrankung Mukoviszidose erfuhr man nicht sehr viel, was in meinen Augen keinen Nachteil darstellt. Da es sehr viele Verlaufsformen dieser Erkrankung gibt, hätte das den Rahmen des Buches wahrscheinlich gesprengt. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus und vergebe fünf Sterne.

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    • 3
  • Ein Buch, das mich nachdenklich macht

    Solange es Sara gibt

    peedee

    23. October 2016 um 22:52

    Sara leidet an Mukoviszidose, einer unheilbaren Erkrankung, ausgelöst durch einen Gendefekt. Ihr Leben ist geprägt durch diese Krankheit und schränkt sie auch entsprechend ein. Um all dem von Zeit zu Zeit zu entfliehen, hat sie als Yogalehrerin Kurse auf St Barth, in Australien, Schweden, Kanada und Irland gegeben. Dort hat sie sich in Männer verliebt, mit denen sie sich ein gemeinsames Leben hätte vorstellen können – wenn nicht ihre Krankheit wäre, die sie vor allen verheimlicht hat. Sie ist immer ohne Erklärung aus deren Leben verschwunden. Nun ist Sara 32 Jahre alt und sie will Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Sie nimmt deshalb Kontakt mit allen fünf Männern aus der Vergangenheit auf. Was wird sich daraus ergeben? Gibt es eine Zukunft für sie?Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit den unterschiedlichen Briefkästen auf Stelzen – gefällt mir gut.Da ich bereits „Wenn der Wind sich dreht“ von Cornelia Pichler gelesen habe (ein Buch mit viel Gefühl zwischen den Buchdeckeln), habe ich mich sehr auf vorliegendes Buch gefreut. Es geht hier um Mukoviszidose, einer unheilbaren Krankheit, von der ich natürlich vorher schon gehört habe, aber ich kenne (zum Glück) keine direkt davon Betroffenen. Die Frage, ob es nun ein zutiefst trauriges Buch werden würde, liegt nahe. Es fällt mir nicht leicht, diese Rezension zu schreiben, ohne zu viel über die Geschichte und deren Ausgang zu verraten.Sara hat Briefe geschrieben und gewährt uns einen ersten Einblick in die (kurzen) Beziehungen/Begegnungen mit den fünf Männern: Eric, 2002, St Barth; Dave, 2004, Melbourne; Nicolaus, 2005, Småland; Colin, 2007, Bella Coola; Ryan, 2008, Dublin. Wieso schreibt sie gerade jetzt diese Briefe? Will sie mit der Vergangenheit aufräumen? Oder trauert sie Vergangenem bzw. evtl. Verpasstem hinterher? Sara erhält auch tatsächlich von allen Antwort und beschliesst, die Männer nochmals zu besuchen. Es gibt immer wieder Rückblenden in die Kennenlernzeit (das ist aufgrund der Überschrift und der Wahl einer anderen Schriftart auch sehr gut ersichtlich). Lilly, Saras Freundin, hat mir sehr gut gefallen. Sie findet jeweils klare Worte. Es ist so, so wertvoll, wenn man eine beste Freundin hat! Die Mutter und Omama (süss, oder?) haben mich sehr berührt – sie sind verständlicherweise stets um Sara besorgt.Folgende Aussagen machen mich nachdenklich:- „Manchmal muss man sich von Dingen trennen, um zu erkennen, dass sie gut waren, aber nicht unersetzbar.“- „Jeder neue Tag, den man erlebt, ist der Anfang von etwas Wunderbarem. Man erhält immer wieder die Chance, es besser zu machen […].“- „Was willst du eigentlich? Bist du in einer Art Midlife-Krise und klapperst alle deine Verflossenen ab? Der wievielte bin ich?“Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch war im Nu ausgelesen. Ich konnte Saras Handeln zwar weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart vollständig nachvollziehen, doch fand ich es wirklich interessant, sie zu begleiten. Der Ausgang und der Epilog waren für mich überraschend und sehr berührend.

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