Cornelia Read Der Junge, den niemand sah

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Inhaltsangabe zu „Der Junge, den niemand sah“ von Cornelia Read

New York, ein schwüler Nachmittag im September. Madeline Dare arbeitet als Freiwillige auf dem Prospect Cemetery, einem heruntergekommenen Friedhof in Queens. Es ist unerträglich heiß, und Maddie zieht die Gartenhandschuhe aus, um mit bloßen Händen weiter zu graben. Da schreckt sie angeekelt hoch: eine aufgedunsene tote Ratte! Im nächsten Moment entdeckt sie einen kleinen menschlichen Schädel. Die Polizei stellt fest, dass es sich um die Knochen des dreijährigen Teddy handelt, der vor Monaten als vermisst gemeldet wurde. Gewohnt, eigene Nachforschungen anzustellen, beginnt Maddie zu ermitteln …

Nette Lektüre,der es für mich etwas an Plotverstrickung und guter Komposition mangelte.Eine gute Prise Witz und Humor in flottem Stil.

— Melvadja

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  • ein geniales und spannendes Buch

    Der Junge, den niemand sah

    pamN

    28. December 2013 um 19:05

    Zuerst einmal ist das Cover unglaublich schön und ansprechend. Ein Kontrast zwischen dem kalten Stein und dem rot und grün der Pflanzen. Madeline Dare findet eine Jungenleiche und mit diesem Ereignis beginnt eine Achterbahnfahrt. Sie gewinnt neue Freunde, trifft alte wieder und muss einiges durchleben.   Ich weiß zu Rezis gehört eigentlich mehr, aber das Buch ist einfach toll! Mehr muss ich wohl nicht dazu schreiben;)

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  • Der Junge, den niemand sah

    Der Junge, den niemand sah

    Manu2106

    15. November 2013 um 09:46

    Die Geschichte spielt in New York im Jahre 1990. Madeline Dare, genannt Maddie arbeitet in einem Callcenter, lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer jüngeren Schwester und ihrer besten Freundin zusammen in einer WG, gemeinsam kämpfen sie sich durch Alltags- und Berufsleben. Auf einer Party lernt sie Caro, eine entfernt verwandte Cousine kennen, sie sich sehr für einen verwilderten Friedhof angagiert, wo ihre Vorfahren begraben sind. Maddie möchte ihr helfen, so kommt es, das sie während der Arbeiten auf dem Friedhof ein Kinderskelett findet. Die Polizei wird eingeschaltet, und so finden sie heraus, das es sich wohl um den drejährigen Teddy handelt, der schon zu Lebzeiten Misshandelt wurde... Mir hat "Der Junge, den niemand sah" sehr gut gefallen, für ein Kriminalroman hat mir aber ein wenig Spannung gefehlt, sie flammte kurzweilig mal auf, aber blieb leider nicht lange, dennoch ist die Geschichte sehr interessant. Es gibt verschiedene Handlungsstränge. Wir erfahren was mit dem kleinen Teddy tatsächlich passierte, während der Ermittlungen gerät Maddie zwischen die Fronten, denn irgendwer möchte sie wohl an ihrer Aussage hindern... Maddies Mutter möchte nochmal heiraten, zum Vierten mal. Doch davor erfährt Maddie von ihrer Schwester, das sie damals von einem der Stiefvater sexuell belästigt wurde... Maddie trifft ihre alte Schulfreundin Astrid wieder, die zur gehobenen Gesellschaftsschicht gehört, deren Mann verhilft Maddies Mann zu einem Job, dadurch wird das Verhältnis der beiden Frauen enger... Maddie ist eine tolle Protagonisten, am anfang hatte ich ein wenig mit ihr zu kämpfen, aber sie wurde nach und  nach recht sympathisch, sie hat ein loses Mundwerk, welches dem Leser öfter mal lachen lässt. Alle Charaktere wurden sehr gut beschrieben, so das man sich von jedem ein recht gutes Bild machen kann. Maddies Arbeitskollegen haben mir nicht gefallen, was an deren Wortschatz lag, der wurde recht schnell sehr nervig. Die Umgebungen wurden auch sehr detailiiert beschrieben. Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Kapitelaufteilig fand ich sehr angenehm, denn die Kapitel sind nicht sehr lang. Hauptsächlich geht es um Kindesmissbrauch und ihre folgen für die Kinder und deren Familien, also ein sehr ernstes Thema. Ich kann das Buch nur empfehlen, denn allein wegen der Geschichte, und den Protagonisten, die sehr realistisch rüber kommen, lohnt sich das lesen des Buches.

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  • der junge, den niemand sah

    Der Junge, den niemand sah

    Dani1046

    06. October 2013 um 15:22

    In “Der Junge, den niemand sah” geht es um Kindesmisshandlungen und deren Folgen für die Betroffenen, aber auch für die ganze Familie. Madeline Ludlam Dare, lebt mit ihrer Schwester, deren Freundin und ihrem anbetungswürdigen Ehemann in einer starken Gemeinschaft. Sie müssen sich zwar alle durch das eher harte New Yorker Berufs- und Alltagsleben kämpfen, vermitteln sich aber gegenseitig Sicher - und Geborgenheit. Auf einer Party lernt sie eine entfernt verwandte Cousine kennen. Sie erfährt von deren Engagement einen verwilderten Friedhof, auf dem  Verstorbene der Familie begraben liegen, wieder zugänglich zu machen. Madeline beschließt, sich dieser Freiwilligenaktion anzuschließen und stößt gleich bei ihrem ersten Einsatz im Gestrüpp auf die Leiche. Der Körper weist noch Spuren von Misshandlungen auf. Schnell ist die Herkunft des Kinds geklärt und zwei Tatverdächtige gefasst. Doch irgendwer will verhindern, dass der oder die Täter verurteilt werden und wendet sich gegen Maddie.  Dieser Krimi ist auch Kritik an unserer Gesellschaft, die in vielen Dingen einfach wegschaut, solange es dem einzelnen gut geht. Als Leser lässt mich die Geschichte nachdenklich zurück und wütend in dem Wissen, dass so ein Verbrechen auch heute noch zur Realität wird.

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  • Der dritte Fall für Madeline Dare

    Der Junge, den niemand sah

    Girdie

    29. August 2013 um 16:34

    Der Kriminalroman „Der Junge, den niemand sah“ von Cornelia Read ist als Taschenbuch im dtv Verlag erschienen und umfasst 445 Seiten. Der Krimi ist der dritte Teil einer Serie um Madeline Dare als Ermittlerin, die jedoch keine Polizistin ist, sondern eher zufällig in die Kriminalfälle hineingerät. Das Cover mit dem nicht beschrifteten Grabstein führt den Leser auf einen Friedhof. Hier entdeckt die Protagonistin die Leiche eines Kindes. Die Titelbuchstaben auf der Vorderseite sind eingeprägt, Blutflecken auf dem Grabstein und eine der roten Blüten rechts unten sind glänzend, so dass sich insgesamt zwar ein düsterer Gesamteindruck des Bucheinbands ergibt, dieser aber dennoch auffällt. Madeline Dare, auch Maddie gerufen, hat bei der Auffindung der Kinderleiche kein Blut vor Ort gefunden, denn das Kind war bereits seit etwa einem halben Jahr tot. Seit einiger Zeit wohnt sie mit ihrem Ehemann Dean in einer gemeinsamen Wohnung mit ihrer Schwester und einer Freundin in Manhattan. Während ihr Mann zunächst Gelegenheitsjobs nachgeht, arbeitet sie für einen Buchversandhandel. Das Einkommen reicht gerade so für Wohnung und Essen. Auf einer Party lernt sie eine entfernt verwandte Cousine kennen. Sie erfährt von deren Engagement einen verwilderten Friedhof, auf dem  Verstorbene der Familie begraben liegen, wieder zugänglich zu machen. Madeline beschließt, sich dieser Freiwilligenaktion anzuschließen und stößt gleich bei ihrem ersten Einsatz im Gestrüpp auf die Leiche. Der Körper weist noch Spuren von Misshandlungen auf. Schnell ist die Herkunft des Kinds geklärt und zwei Tatverdächtige gefasst. Doch irgendwer will verhindern, dass der oder die Täter verurteilt werden und wendet sich gegen Maddie. Die Handlung spielt im Jahr 1990, endet jedoch mit einem kurzen Kapitel in 1978, doch hierzu später mehr. Die Autorin verarbeitet in ihren Krimis auch Autobiographisches. Ich denke, es ist gewollt, dass der Nachname „Dare“ ein Anagramm ihres eigenen Nachnamens ist. Aus der Ich-Perspektive heraus kann Cornelia Dare auf diese Weise viele ihrer eigenen Wahrnehmungen hier einfließen lassen. Hauptsächlich geht es in diesem Krimi um die Aufklärung des Verbrechens an dem Kind, das sich als der dreijährige Teddy herausstellt, der von seiner Urgroßmutter als vermisst gemeldet wurde. Auf ihre ganz eigene Art mischt sich Madeline in die Aufklärung des Verbrechens ein. Auch zu Hause erzählt sie von dem Fall und erfährt von ihrer Schwester, dass diese von einem früheren Liebhaber ihrer Mutter bedrängt wurde. Die Erinnerungen von Madeline stehen ihr nun ständig bei den weiteren Ermittlungen vor Augen. Das Schlusskapitel ist nochmals ein kleiner Rückblick auf eine Szene mit Madeline und ihrer Mutter, deren Verhalten sie in Bezug darauf zu verstehen sucht. Diese Nebenhandlung ist beispielsweise so ähnlich im Leben der Autorin geschehen. In einem weiteren Handlungsstrang wird erzählt, dass Madeline ihre alte Schulfreundin Astrid, die zur gehobenen Gesellschaftsschicht gehört, wiedertrifft. Astrids Ehemann beschafft Dean einen Job, so dass sich Maddie in gewisser Weise nunmehr nicht nur durch Freundschaft an sie gebunden fühlt. Doch bei mehreren Treffen merkt sie, dass ein Verständnis für die Einstellungen und Verhaltensweisen dieser Gutbetuchten bei ihr nicht aufkommt. Das Buch beschreibt nicht nur die Fallermittlungen, sondern hier geht es um mehr. Dieser Krimi ist auch Kritik an unserer Gesellschaft, die in vielen Dingen einfach wegschaut, solange es dem einzelnen gut geht. Als Leser lässt mich die Geschichte nachdenklich zurück und wütend in dem Wissen, dass so ein Verbrechen auch heute noch zur Realität wird. Mir hat der Krimi trotz oder auch gerade wegen der vielen neben den Ermittlungen erzählten Handlungsstränge gut gefallen, vor allem wegen der unvergleichlich sarkastisch, witzigen Art der Protagonistin. Daher empfehle ich den Krimi an Leser des Genres gerne weiter. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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