Cornelia Travnicek

 3.8 Sterne bei 166 Bewertungen
Autorin von Chucks, Junge Hunde und weiteren Büchern.
Autorenbild von Cornelia Travnicek (© Hermann Rauschmayr)

Lebenslauf von Cornelia Travnicek

Geboren 1987 in St. Pölten. Abschluss der HTL St. Pölten und Studium der Sinologie und der Informatik an der Universität Wien. Arbeitet als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung. Ihre literarischen Arbeiten erhielten bereits mehrere Preise und Stipendien.

Alle Bücher von Cornelia Travnicek

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Cover des Buches Chucks (ISBN: 9783442747023)

Chucks

 (121)
Erschienen am 13.01.2014
Cover des Buches Wir leben im Nordlicht (ISBN: 9783641133344)

Wir leben im Nordlicht

 (12)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Junge Hunde (ISBN: 9783421046284)

Junge Hunde

 (15)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Parablüh (ISBN: 9783990391013)

Parablüh

 (6)
Erschienen am 01.04.2017
Cover des Buches Fütter mich (ISBN: 9783709978764)

Fütter mich

 (5)
Erschienen am 28.02.2017
Cover des Buches Feenstaub (ISBN: 9783711720900)

Feenstaub

 (4)
Erschienen am 04.03.2020
Cover des Buches Die Asche meiner Schwester (ISBN: 9783901117985)

Die Asche meiner Schwester

 (1)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Mit maximaler Reisegeschwindigkeit (ISBN: 9783945453186)

Mit maximaler Reisegeschwindigkeit

 (1)
Erschienen am 31.03.2016

Interview mit Cornelia Travnicek

7 Fragen an Cornelia Travnicek

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Über das Lesen, mit der Liebe zum Erzählen. Am meisten begeistert mich der Gedanke jemanden mit meinen Büchern so zu berühren, wie manche Bücher mich berührt haben.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Gerne suche ich Empfehlungen in den Rezensionen zu aktuellen Neuerscheinungen und in bestimmten Editionen. Ich lasse mir auch von FreundInnen und KollegInnen Bücher empfehlen, von denen ich weiß, dass sie einen ähnlichen Geschmack haben, oder wo ich mir sicher bin, dass sie lohnende Neuentdeckungen empfehlen werden. Dabei bin ich sehr offen und nicht auf bestimmte AutorInnen oder bestimmte Genres fixiert. Ich suche eher nach einzelnen Büchern, deren Lektüre dann aber dazu führen kann, dass ich mehr von der selben Person lesen möchte.

3) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Da hätte ich einige KandidatInnen, aber das kommt auf das Buch an und manche davon sind leider bereits verstorben. Ein Vorwort von Julie Zeh würde mir zum Beispiel gut gefallen. Oder eines von Volker Braun.

4) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Von überall, und aus dem Moment ebenso wie aus der Erinnerung.

5) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Da gibt es bei mir kein "normalerweise" und Disziplin schon gar nicht, die Muse überfällt mich meistens und das oft zu den unpassendsten Momenten. (Gerne, wenn eigentlich andere Arbeit ansteht.)

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir, dass ich es schaffe mich in meinem Schreiben weiterzuentwickeln und noch ein paar Bücher zu verfassen, die mich so glücklich wie "Chucks" machen.

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Unwirklich. Albern. Verdammt gut. Ängstlich. Wieder verdammt gut. Und das alles gleich noch einmal von vorne.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Cornelia Travnicek

Neu

Rezension zu "Feenstaub" von Cornelia Travnicek

Am Rande der Stadt
Dominikusvor 23 Tagen


Die österreichische Schriftstellerin Cornelia Travnicek bringt uns mit dem Roman Feenstaub eine fantasievolle Geschichte nahe. Die Stimmung ist düster und und bedrohlich. 

Drei Jungen müssen für einen Mann als Taschendiebe arbeiten, wenn sie nicht genug stehlen, werden sie bestraft. Damit sie Ruhr geben bekommen sie Feenstaub, was wahrscheinlich eine Droge ist.

Die Geschichte wird aus der Sicht Petrus erzählt. Seine Gedanken und Empfindungen bringen uns zum Nachdenken.


Die Autorin führt uns eindrucksvoll mit besonderem Stil durch die Geschichte. 

Was sie wie ein Märchen anfangen lässt, 

wird zu einer bedrohlichen Realität.

Der Roman ist zu empfehlen.








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Rezension zu "Feenstaub" von Cornelia Travnicek

Bedrückende, intensive Schilderung einer Kindheit, angelehnt an "Peter Pan"
buchstabentraeumerinvor 7 Monaten

Wer auf der Suche nach einer überraschenden und besonderen Geschichte ist, liegt mit „Feenstaub“ von Cornelia Travnicek schon ganz richtig. Fantasievoll und gleichzeitig mit bedrückendem Ernst, erzählt sie die Geschichte von Petru, Cheta und Magare, die als Taschendiebe die Schatzkiste ihres Krakadzil befüllen. Sie sind traurig und einsam. Sie vermissen Eltern, die sie entweder kaum kennen oder die sie nicht mehr haben wollen. Sie halten zusammen, aber nur weil sie müssen, nicht, weil sie Freunde sind. Sie leben isoliert und befolgen Befehle und Anweisungen. Freude bringt ihnen allein der „Feenstaub“, den sie zur Belohnung vom Krakadzil erhalten. Er macht alles ein wenig bunter und es fühlt sich an, als könne man fliegen.

Travnicek erzählt „Peter Pan“ nicht neu, sie nähert sich vielmehr wieder der Originalversion von James Matthew Barrie an. Darin ist Peter Pan böse, er hält die „Verlorenen Jungen“ bei sich auf einer Insel gefangen und wenn einige von ihnen zu alt werden, lichtet er die Reihen. Kurz gesagt, er tötet sie. Viele Details aus der Originalerzählung greift Travnicek auf, vor allem aber behält sie die düstere und bedrohliche Grundstimmung der ursprünglichen Erzählung bei, und webt daraus eine vollkommen neue Version von „Peter Pan“.

„Feenstaub“ als Titel ist angesichts der Atmosphäre und des Themas folglich absolut irreführend. Feenstaub klingt fröhlich, leicht und verwunschen. Der Roman ist genau das Gegenteil. Die Stimmung übertrug sich unmittelbar auf mich, auch wenn ich zu Beginn noch Schwierigkeiten hatte, der Geschichte folgen zu können. Das lag an der Erzählweise von Travnicek, sie reiht kurze, intensive Szenen aneinander und erlaubt nur kurze Einblicke in das Leben der Jungen. Vieles bleibt unklar: Wo leben die Jungen? Wer ist der Kradazil? Anfangs weiß man nicht einmal, ob man sich in der Realität befindet oder in einer Fantasie- oder Traumwelt. Trotz all dieser Ungewissheiten fühlte ich mich von der Geschichte eingenommen.

Das liegt maßgeblich an der Figur des Protagonisten Petru, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Es tut beinahe weh, seine Entwicklung in „Feenstaub“ zu verfolgen. Er betrachtet das Leben auf der Insel mit zunehmender Skepsis, er hinterfragt, er rebelliert und er sucht Kontakte außerhalb seines Umfelds und begegnet Marja. Eine zarte Freundschaft entspinnt sich, er erlernt die Sprache des Landes, er erlebt, was Familie sein bedeutet. Gleichzeitig spitzt sich jedoch die Lage mit dem Krakadzil zu, er verlangt Diebesgut, er schlägt die Jungen. Sie erleben einen Alltag, der geprägt ist von Lügen, Erpressung, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Gewalt. Es ist erstaunlich, wie die Autorin diese Gefühle mit so wenigen Worten zu transportieren vermag.

Am Ende wird einem als Leser vieles klarer und die komplette Tragweite der Geschichte, die tatsächlich viel mehr in der Realität und unserer heutigen Zeit verwurzelt ist, als man unter Umständen vermutet hat, wird einem bewusst. Allem voran ist „Feenstaub“ aller Wahrscheinlichkeit nach eine Droge, vielleicht Kokain, die ihnen nur gegeben wird, um sie ruhigzustellen und gefügig zu machen. Denn die Jungen sind nicht freiwillig beim Krakadzil, sie wurden verkauft oder verstoßen, weil ihre Familien nicht genug Geld haben, um für ihr Kind aufzukommen.

Aufschlussreich ist, so meine Vermutung, der Vorname Petru, der rumänischen Ursprungs ist. Es handelt sich bei Petru, Cheta und Magare also eventuell um Roma-oder Sinti-Kinder, die im Ausland unter schlechtesten Bedingungen und ohne Schulbildung leben. Sie sind Opfer eines Menschenhandels, dessen Anführer die Kinder zu kriminellen Aktivitäten zwingen. Und hier kommt „Peter Pan“ ins Spiel – denn nur solange die Kinder klein sind, können sie am erfolgreichsten betteln und stehlen. Sind sie erst erwachsen, fallen sie zu sehr auf, dann „lichten sich die Reihen“.

Je intensiver man sich mit „Feenstaub“ auseinandersetzt, desto faszinierender wird dieses Werk. Meiner Meinung nach hat Cornelia Travnicek mit diesem Roman etwas Großartiges geschaffen: Indem sie ein komplexes politisches und gesellschaftliches Thema auf eine neue Ebene gebracht hat, es aus der Sicht der Kinder erzählt, die weitestgehend gar nicht wissen, wie sie in diese Lage kamen und wie sie eigentlich versorgt sein sollten, trifft einen das Schicksal der Kinder noch viel tiefer. „Feenstaub“ ist enorm ausdrucksstark in dieser Hinsicht und rückblickend ist eben jene Ahnungslosigkeit, die einen beim Lesen anfangs begleitet, genau der richtige Weg, um nachempfinden zu können, was die Kinder fühlen und denken. Um die Lage von losgelöst im Niemandsland lebenden Kindern vollkommen verstehen zu können.

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S

Rezension zu "Chucks" von Cornelia Travnicek

Chucks
Sheryvor einem Jahr

Es ist kein Roman den ich weiterempfehlen würde, da er teilweise recht unzusammenhängend und verwirrend geschrieben wurde und stellenweise wirklich, zumindest für mich, keinen Sinn ergibt. Er ist emotional völlig unterkühlt wenn nicht gar eingefroren und nicht berührend. Wobei man sich nicht sicher sein kann, ob das nicht die Autorin vermitteln wollte, da ja auch der Bruder der Protagonistin gestorben ist, oder ob sie Gefühle einfach nicht übermitteln kann. Auch als bei Paul plötzlich die tödliche Krankheit Aids ausbricht bleibt der Roman ziemlich eisig.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Parablüh
Poetry! Can you handle it?
50 Tage, 50 Texte.
Die Leserunde der etwas anderen Art.

Gerne wird mit einem Lächeln behauptet, dass "ja mehr Leute Lyrik schreiben als Lyrik lesen" - hier kann das Gegenteil bewiesen werden!

Das ist eine Leserunde für jede und jeden, der oder die sich für Lyrik des 20./21. Jahrhunderts interessiert. Es gibt 7 Print-Ausgaben von "Parablüh. Monologe mit Sylvia" zu gewinnen:
http://www.limbusverlag.at/index.php/parablueh

Hier habt ihr Gelegenheit mit mir als Autorin genau über den Entstehungsprozess, die Hintergedanken, Interpretationen und Bedeutungen einzelner Gedichte zu diskutieren, und die Referenzen an "Der Koloss" von Sylvia Plath nachzuvollziehen. Natürlich kommt auch der persönliche Eindruck nicht zu kurz. Es soll also nicht nur eine Beschäftigung mit meinen Texten, sondern auch, über diese Brücke, mit Plaths Originalen werden. (Einiges davon ist im Internet zu finden.)

Wir werden eine Reise machen. Wir werden uns Zeit nehmen.  Jeden Tag lesen wir ein Gedicht. 50 Tage, 50 Texte.

Gedichte als Rätselbilder.
Niemand hat hier eine Lehrmeinung.
Nichts steht fest, alles wird entdeckt.

Am Ende sollen 7 Auseinandersetzungen stehen, die ihr hier auf Lovelybooks, auf euren Blogs, und/oder allen anderen Medien eurer Wahl veröffentlicht - Auseinandersetzungen mit Mehrwert.

Ich freu' mich darauf!
789 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Junge Hunde
Zum Welttag des Buches verlose ich 3 signierte Exemplare meines zweiten Romans "Junge Hunde"!

Im Roman gibt es vier Hunde: Die Beagle Baghira & Balu, den Mini-Malteser Gloria und den Mops Manfred. Um an der Verlosung teilzunehmen, postet doch bitte, welchen Hund ihr in einem Roman mitspielen lassen würdet!


Johanna kümmert sich gern um andere – um die Tochter ihrer alleinerziehenden Nachbarin Julia, um den betagten Herrn Glantz und sein Malteserhündchen Gloria und auch um ihren besten Freund Ernst. Doch eines Tages beschließt Ernst, nach China zu reisen, um dort seine leibliche Mutter zu suchen, und Johanna bleibt mit ihrem langsam dement werdenden Vater allein zurück. Als sie beim Ausräumen des elterlichen Hauses eine alte Postkarte ihres Vaters entdeckt, die jahrelange Gewissheiten auf den Kopf stellt, beginnt auch für sie plötzlich eine Suche. Am anderen Ende der Welt muss Ernst erkennen, dass das reale China nichts mit dem märchenhaften Land seiner Kindheitsfantasie zu tun hat und er in seiner vermeintlichen Heimat ein Fremder ist.

Eine berührende Geschichte über die Suche zweier junger Menschen nach der eigenen Wahrheit, über Familie, Freundschaft und Aufrichtigkeit.


"Travniceks zweiter Roman „Junge Hunde“ handelt vom Abschied, von der Vergänglichkeit – aber auch vom Ankommen. Es ist ein Roman übers Erwachsenwerden, aber mehr noch übers Erwachsen-sein – allerdings eines, das erst ganz am Anfang steht. [...] das erzählt Travnicek lakonisch, poetisch, melancholisch, in einem ganz eigenen Ton. Und als strenge Komposition bis fast ins kleinste Bild und Motiv hinein."

CULTURMAG.DE

»Charakterstark«

WIENERIN, Dezember 2015


»Cornelia Travnicek macht die Schmerzen der Selbstfindungsprozesse mit souveränem Sprachwitz erlebbar.«

NEWS (A), 28.11.2015


»Bewegende, hochpoetische Erzählkunst!«

ORF III, TV, erLesen - Büchermagazin, 1.12.15


»Der Roman verfügt über subtilen Witz, weist Momente der Spannung auf, ist mitunter traurig und hält dennoch Abstand zur Rührseligkeit. File under: Unterhaltung mit Anspruch.«

Falter (A), 07.10.2015



143 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  frenx1vor 4 Jahren
Mein Buch ist heute angekommen - vielen lieben Dank!
Cover des Buches Wir leben im Nordlicht
Hallo liebe LovelybookerInnen -
nachdem es mit meinem nächsten Roman doch noch ein bisschen dauert, dachte ich, ihr wollt euch die Zeit bis dahin vielleicht gemeinsam mit mir mit einer Leserunde verkürzen :)

Mein Verlag, die DVA, war so nett ältere Texte von mir (aus dem mittlerweile  vergriffenen Prosaband "Aurora Borealis"), sowie zwei an anderer Stelle veröffentlichte Texte, als e-Book herauszubringen. Von diesem eBook mit dem Titel "Wir leben im Nordlicht" darf ich 25 Exemplare unter euch verlosen. Alle Formate sind möglich, es kann also mit allen Lesegeräten mitgemacht werden!

Über das Buch:
Das Nordlicht, dieser geheimnisvolle Kampf des Lichts am Polarhimmel, erstrahlt dort, wo es besonders kalt ist. „Wir leben im Nordlicht“ erzählt Geschichten von Menschen, die frieren und erfrieren, an Einsamkeit, der Unmöglichkeit der Liebe, an Wortlosigkeit und Gewalt. Und doch steht das Nordlicht in Cornelia Travniceks Erzählungen nicht nur für Unheil: da sind die beiden Freundinnen, die für einander keine Gebrauchsanweisung brauchen; da ist das junge Paar, das doch zu zweit geht, weil es leichter ist; da ist die Mutter, die an das Glück ihres Sohnes glaubt, die Stiche in seiner Armbeuge wird sie nie sehen. Acht Erzählungen – ohne Pathos, ohne voyeuristische Betroffenheit, unsentimental, lakonisch, poetisch.

Hier gibt es eine Leseprobe


Also, wenn ihr Fans anspruchsvollerer Kurzprosa seid, bewerbt euch bis 1. April.
381 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Cornelia Travnicek im Netz:

Community-Statistik

in 239 Bibliotheken

auf 36 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 7 Lesern gefolgt

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