Cornelia Vospernik

 4.1 Sterne bei 23 Bewertungen
Autorin von Genosse Wang fragt, China live und weiteren Büchern.
Cornelia Vospernik

Lebenslauf von Cornelia Vospernik

Cornelia Vospernik geboren 1969, Dolmetschstudium für Slowenisch und Italienisch in Graz, ab dem 16. Lebensjahr immer wieder journalistisch für den ORF tätig. 1996 Wechsel in die Redaktion der „Zeit im Bild“ nach Wien. Ab 2000 Auslandskorrespondentin in London, 2007 bis Ende 2010 Büroleiterin des ORF-Korrespondentenbüros für China und den fernöstlichen Raum in Peking. Seit 2011 Nachrichtenchefin auf ORF eins. Concordia-Publizistikpreis 2008 und Felix-Ermacora-Pressepreis 2010.

Alle Bücher von Cornelia Vospernik

Cornelia VospernikGenosse Wang fragt
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Genosse Wang fragt
Genosse Wang fragt
 (17)
Erschienen am 10.09.2012
Cornelia VospernikChina live
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China live
China live
 (4)
Erschienen am 15.09.2008
Cornelia VospernikIn China
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In China
In China
 (2)
Erschienen am 01.08.2009

Interview mit Cornelia Vospernik

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Neue Rezensionen zu Cornelia Vospernik

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passionelibros avatar

Rezension zu "Genosse Wang fragt" von Cornelia Vospernik

Rezension zu "Genosse Wang fragt" von Cornelia Vospernik
passionelibrovor 6 Jahren

„Genosse Wang fragt“ von Cornelia Vospernik ist eine erfundene Geschichte eines chinesischen Journalisten mit aber durchaus realistischem Hintergrund.
Genosse Wang träumt davon, einmal die eine richtige, das heißt kritische Frage bei einer Pressekonferenz mit der Regierung zu stellen. Schließlich ist er Journalist des Volksblattes, der großen Zeitung. Aber diese Pressekonferenzen sind alle gleich, da die Fragen vorab gemeldet und dann im Sinne des Volkes beantwortet werden. Er sucht nach den richtigen Worten und der Leser begleitet seine Gedanken, denn das Buch basiert hauptsächlich auf den verschachtelten und schrägen Gedanken des Genossen Wang. Dabei erfährt man auch über die zarte Zuneigung, die er für eine Kollegin aus der Redaktion empfindet, über seine Selbstzweifel, seine Scheidung und über seinen Konkurrenten Li, der nicht nach richtigen Worten sucht, sondern nach Karrieremöglichkeiten und sich Gedanken über sein doch so fantastisches Durchhaltevermögen macht.
Das Buch hatte für mich ein paar zu lange Gedankengänge, bei denen ich die Lust am Lesen verlor, wenn auch das Thema durchaus interessant war.

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michelauslönnebergas avatar

Rezension zu "Genosse Wang fragt" von Cornelia Vospernik

Rezension zu "Genosse Wang fragt" von Cornelia Vospernik
michelauslönnebergavor 6 Jahren

Was geschieht, wenn ein chinesischer Journalist plötzlich das Bedürfnis empfindet eine Frage zu stellen? Geht das so einfach? Macht er sich da wirklich Gedanken oder ist das eine spontane Entscheidung?
Cornelia Vospernik hat mit ihrem Buch genau diese Fragen thematisiert. Sie lässt den Leser sozusagen live mit dabei sein, wenn Genosse Wang zu zweifeln beginnt. Er überlegt, formuliert und verwirft. Die Liebe zu Wortneuschöpfungen hat mir persönlich an Genosse Wang besonders gut gefallen. Nicht durch Auflistung von Fakten, sondern durch subtile Erzählungen von Seiten der Figuren bringt Frau Vospernik dem Leser ein China der Köpfe näher. Es geht um Menschen wie du und ich, die sich Gedanken machen, Ängste und Hoffnungen habe und letztendlich dies alles noch nicht so recht äußern können.
Der Schreibstil von Cornelia Vospernik fordert den Leser. Man muss sich zwar sehr konzentrieren, da die Sätze teilweise sehr lang und verschlungen sind, doch es lohnt sich. Denn so tief konnte ich noch nie in Figuren hineinblicken. Ob Wang am Schluss die perfekte Frage findet? Finde es selbst heraus. Ab nach China ;)

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Tamis avatar

Rezension zu "Genosse Wang fragt" von Cornelia Vospernik

Rezension zu "Genosse Wang fragt" von Cornelia Vospernik
Tamivor 6 Jahren

Genre

Ein sozialkritischer Roman, der zum Denken anregt.
Was passiert?

Der chinesische Journalist Genosse Wang hat ein Problem. Er möchte fragen. Eine richtige Frage, aber um das zu tun muss er sich trauen. Den um Kritik zu üben muss man mutig sein.
Meine Meinung

Das Buch war anders als erwartet. Ich hatte erwartet, dass das Buch sehr sozialkritisch ist. Stattdessen war das Buch sehr viel persönlicher und lebensnah als gedacht. Die Gedanken und Gefühle von Genosse Wang und den anderen Charakteren sind sehr genau beschrieben und vor allem Genosse Wangs Gedankengänge sind gut nachzuvollziehen. Kritik, an der chinesichen Gesellschaft oder an Arbeitsbedingungen die dort herrschen, wird unauffällige eingeschleust. Man kann die Probleme, die dort herrschen, sehr viel besser verstehen, als man erwartet, weil man sich mit Genosse Wang bis zu einem gewissen Grad identifiziert. Ein gelungener erster Roman, wie ich finde, auch wenn in der Leserunde durchgekommen ist, dass nicht alle Testleser so begeistert waren.
In einem Satz…

Ein gutes Buch, dass einen zwar nicht vom Hocker haut, das aber doch seine Qualitäten hat.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Genosse Wang ist Chinese - und Journalist. Eine unmögliche Kombination...

„Heute würde er es tun. Es konnte keinen Zweifel mehr daran geben. Und auch keinen mangelnden Mut. Und keine Ausreden mehr. An dem, was er nun vorhatte, arbeitete er seit Jahren. Zu tun, was er wollte, würde heute noch Gelegenheit sein. Und es war das Schwerste, was er sich je vorgenommen hatte: Der Journalist Genosse Wang würde eine Frage stellen.“

Worum geht's?
Genosse Wang ist Chinese – und Journalist. Eine unmögliche Kombination, wie dem fleißigen Schreiber des „Volksblattes“ eines Tages bewusst wird. Als wäre es nämlich nicht schon schwer genug, als chinesischer Journalist bei einer Pressekonferenz eine „richtige“ Frage stellen zu können, quälen den Genossen auch ständige Selbstzweifel, die er mit sich und vor sich herträgt. Zerrissen zwischen einem bösen Widersacher, dem Karrieristen Li, einem Chef mit Raubtieraugen und einer nach unschuldiger Seife riechenden Kollegin ist Genosse Wang der tragikomische Held in einem Leben voller Missverständnisse. „Genosse Wang fragt“ ist eine skurril-komische Geschichte vor dem Hintergrund der heutigen chinesischen Realität in ihrem Zwiespalt zwischen Modernität und einem althergebrachten Propaganda-Apparat. Und ganz nebenbei regt Cornelia Vosperniks erster Roman auch dazu an, über die politische Realität in China, das Handwerk des Journalismus und die Grenzen menschlicher Kommunikation nachzudenken.

Die Autorin
Cornelia Vospernik geboren 1969, Dolmetschstudium für Slowenisch und Italienisch in Graz, ab dem 16. Lebensjahr immer wieder journalistisch für den ORF tätig. 1996 Wechsel in die Redaktion der „Zeit im Bild“ nach Wien. Ab 2000 Auslandskorrespondentin in London, 2007 bis Ende 2010 Büroleiterin des ORF-Korrespondentenbüros für China und den fernöstlichen Raum in Peking. Seit 2011 Nachrichtenchefin auf ORF eins. Concordia-Publizistikpreis 2008 und Felix-Ermacora-Pressepreis 2010.

>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde: 

Wollt ihr mehr wissen über den von Selbstzweifeln geplagten Genossen Wang? Dann bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Genosse Wang fragt" und gewinnt eines von 10 Leseexemplaren. Im Gewinnfall sind eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension gewünscht!

Lasst uns bis einschließlich 15. November wissen, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt haben müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Wer liest mit? Bewerbungen" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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