Cornelia Wusowski

 4,4 Sterne bei 109 Bewertungen
Autor*in von Elisabeth I., Katharina von Medici und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Cornelia Wusowski wurde 1946 in Fulda geboren. Schon während der Schulzeit interessierte sie sich für Geschichte, besonders für die Historie unseres großen Bruders Frankreich. Anfang der 1990er wagte sie den Versuch, einen historischen Roman zu schreiben, und debütierte mit „Die Familie Bonaparte“. Weitere Biografien berühmter Staatsmänner und -frauen folgten. Als Gerüst diente allzeit die Romanerzählung, um die teils spektakulären Lebensläufe auch einer breiten Leserschaft näherzubringen und Geschichte mit einem Schuss Esprit zu würzen. In „Die Leidenschaft der Hugenottin“ entwirft Wusowski ein aufwühlendes, doch stimmiges Bild der tragischen Entwicklungen am französischen Hof, die im Blutrausch der berüchtigten Bartholomäusnacht gipfelten

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Cornelia Wusowski

Cover des Buches Elisabeth I. (ISBN: 9783958247826)

Elisabeth I.

 (50)
Erschienen am 26.07.2016
Cover des Buches Katharina von Medici (ISBN: 9783958247635)

Katharina von Medici

 (34)
Erschienen am 28.06.2016
Cover des Buches Elisabeth 1- der Roman ihres Lebens (ISBN: 9783828970748)

Elisabeth 1- der Roman ihres Lebens

 (2)
Erschienen am 01.01.1996
Cover des Buches Die Familie Bonaparte (ISBN: 9783958248830)

Die Familie Bonaparte

 (1)
Erschienen am 04.11.2016
Cover des Buches Die Leidenschaft der Hugenottin (ISBN: 9783839215036)

Die Leidenschaft der Hugenottin

 (1)
Erschienen am 05.03.2014

Neue Rezensionen zu Cornelia Wusowski

Cover des Buches Die Leidenschaft der Hugenottin (ISBN: 9783839215036)
Hopeandlives avatar

Rezension zu "Die Leidenschaft der Hugenottin" von Cornelia Wusowski

Die Bartholomäusnacht
Hopeandlivevor 3 Monaten

Wir befinden uns 1572 in Pau, einer Stadt in Navarra. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters ist die junge Hugenottin Margot ganz alleine auf sich gestellt. Dank der guten Erziehung, die ihre Eltern ihr haben angedeihen lassen, erhofft sie sich eine Stellung als Erzieherin bei einer wohlhabenden Familie. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach. Kaum hat sie bei ihrer Tante Unterschlupf gefunden, begibt sie sich auch schon wieder auf die Flucht, wird sie doch dort nur ausgenutzt. Margot ist eine schöne junge Frau, eine Bürgerliche und der junge adlige Armand würde sie gerne heiraten, doch aufgrund der Standesunterschiede lehnt Margot ab und hofft auf die wahre Liebe, die sich die naive junge Frau in etwas zu rosaroten Farben ausmalt.

Margot hat das Glück, sich dem Gefolge der Königin von Navarra anzuschließen und nach Paris zu reisen. Paris ist zu der Zeit ein sehr gefährliches Pflaster für Hugenotten. Der Konflikt mit den katholischen Gläubigen scheint unüberwindbar, doch Margot gibt nicht auf und will sich eine gutbezahlte Stellung in Paris suchen. Zu diesem Zweck "verkleidet" sie sich als Katholische und trägt die farbigen Kleider ihrer verstorbenen katholischen Mutter. 

In dieser Aufmachung wird der mächtige Herzog von Guise auf sie aufmerksam, ein gutaussehender und sehr gefährlicher Mann, dessen Gesinnung von Rache und Macht geprägt ist. Er hatte eine Affäre mit der Prinzessin Margarete, die jedoch von der königlichen Familie auf rüde Weise beendet wurde und die nun den hugenottischen Thronfolger von Navarra heiraten soll. Margot verschwindet aus dem Louvre und Armand, der sich ebenfalls im Gefolge befindet, setzt alles daran, sie zu finden, doch ohne Erfolg.

Zu allem Unglück sieht Margot aus wie Margaretes Zwillingsschwester und der Herzog sucht unter falschen Voraussetzungen ihre Nähe und Margot, jung und naiv, gerät in ein gefährliches Spiel, verwechselt Liebe mit Leidenschaft. Dazu spitzen sich die Spannungen zwischen Katholiken und Hugenotten immer mehr zu und finden in der Bartholomäusnacht ihren blutigen Höhepunkt. 

Wird Margot dieses Inferno überleben und eventuell noch die wirkliche Liebe finden.....

Die Autorin hat sorgfältig recherchiert, es liest sich spannend, auch wenn ich die Protagonistin teilweise äußerst naiv fand. Dennoch lohnt es sich zu lesen.

Cover des Buches Elisabeth I. (ISBN: 9783426625262)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Elisabeth I." von Cornelia Wusowski

Der Vater ein mehrfacher Mörder, die Mutter hingerichtet ...
Bellis-Perennisvor 9 Jahren

Wie wir es von Cornelia Wusowksi gewöhnt sind, gibt sich die Autorin weder mit dünnen Bändchen noch mit Durchschnittspersönlichkeiten der Geschichte ab.

Auf den vorliegendem 1.163 Seiten verquickt sie gekonnt Fiktion und Wahrheit. Schon der Zusatz zum Titel „der Roman ihres Lebens“ lässt keinen Zweifel aufkommen, dass Historiker mit diesem Buch keine rechte Freude haben werden.
Die Autorin stellt das auch im Anhang klar – daher ist meiner Ansicht nach - nichts dagegen einzuwenden.

Die Hypothese rund um Shakespeare hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen. Aber Cornelia Wusowksi ist die Autorin und für sie hat das gepasst.

Wer sich vor dem dicken Buch nicht fürchtet, kann auf den Geschmack kommen und die Biographie ihrer Halbschwester und Kontrahentin Maria Stuart lesen wollen. Oder sich Biographien, die historisch etwas genauer sind, zutrauen.

Mit hat diese Romanbiografie sehr gut gefallen. Das Buch ist so gut geschrieben, dass ich gar nicht mehr zu lesen aufhören konnte.

Cover des Buches Katharina von Medici (ISBN: 9783404148141)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Katharina von Medici" von Cornelia Wusowski

Ein opulenter Historienroman
Bellis-Perennisvor 9 Jahren

Die Autorin entführt die Leser in ihrem, knapp 1.300 Seiten starken, Werk in die Renaissance.
Opulent und detailreich wird das Leben der Katherina von Medici beschrieben.
Die Kindheit wird vielleicht ein wenig zu rührend und zu detailliert dargestellt.
Dann die Hochzeit mit Heinrich, dem Dauphin von Frankreich.
Dass Intrigen, Giftmord, Gewalt und Mätressen der jungen Italienerin das Leben schwer machten, ist historisch verbürgt.
Ausländische Prinzessinnen hatten es in Frankreich nie besonders leicht – siehe auch Marie Antoinette.

Die historisch belegten Details sind geschickt mit fiktiven Figuren verwoben.
Auch der historische gut dokumentierte, erbitterte Machtkampf mit Heinrichs Mätresse Diane de Poitiers nimmt einen großen Raum in diesem Buch ein. Die Farbenspiele des Königs „schwarz“ gegen „weiß“ sind legendär und auch in anderen Biographien nachzulesen.

Ein wenig irritiert hat mich, dass die späten Jahre der Katharina – im Vergleich mit der geschilderten Kindheit – ein wenig ins Hintertreffen geraten sind.
Die vielen Jahre ihrer Regierung kommen mir persönlich zu stark gestrafft vor.
Die vielen „Heinriche“ stiften manchmal ein wenig Verwirrung Das darf allerdings nicht der Autorin angelastet werden. Die Namensgebung der französischen Königsfamilie für ihre Söhne war leider nicht einfallsreicher.

Fazit:
Ein wirklich opulentes Werk, das einen gediegenen Eindruck der Zeit und des Reiches vermittelt.
Für Leser, die gerne dicke historische Schmöker lesen, eine Empfehlung.

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