Cornelia Zetzsche Zwischen den Welten

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Inhaltsangabe zu „Zwischen den Welten“ von Cornelia Zetzsche

Sie sind Hindus, Moslems, Parsen, Christen oder Juden, gehören zur höchsten Kaste der Brahmanen oder zu den Unberührbaren. Sie kommen aus allen Teilen Indiens, leben in Delhi, Kalkutta, Bombay, Bangalore, Mysore, Ahmedabad und anderswo, sind Pendler zwischen den Welten wie Vikram Chandra oder Expatriates wie Shashi Tharoor. Sie erzählen von Brahmanen und Muslimen, von Benares und Bombay, schildern das Leben in den Städten und auf dem Land, berichten von Emigranten und von Zurückgekehrten. Es geht um Hochzeits- und Beerdigungsrituale, um Straßen- und Büroszenen, Arbeitskämpfe und Religionskonflikte, um den Unabhängigkeitstag, die Teilung Indiens oder um ein Leben zwischen den Kulturen. Oft ist von der Einsamkeit im Milliardenland die Rede, und immer wieder steht die Familie als Spiegel der Gesellschaft im literarischen Fokus. Über 50 Autoren und Autorinnen, vielfach mit den höchsten Literaturpreisen Indiens ausgezeichnet, sind in diesem Band mit Erzählungen, Romanauszügen und Gedichten aus elf Landessprachen vertreten. K. Satchidanandan, Lyriker und Präsident der Sahitya- Literaturakademie, schrieb das Vorwort zu dieser Anthologie. Kurzporträts charakterisieren die Autoren und skizzieren den Kontext ihrer Arbeit im literarischen Leben und im indischen Alltag.
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  • Rezension zu "Zwischen den Welten" von Cornelia Zetzsche

    Zwischen den Welten

    TA_Wegberg

    14. April 2011 um 07:47

    Als großer Liebhaber der indischen Literatur hatte ich mir von dieser Anthologie erhofft, einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Autoren der Gegenwart zu erhalten. Leider wurde ich in mehrfacher Hinsicht enttäuscht. Zum einen sind viele der hier abgedruckten Kurzgeschichten und Erzählungen von geringer literarischer Qualität. Von fehlenden Handlungsbogen über sprachliche Schwächen bis hin zu abgedroschenen Formulierungen finden sich zahlreiche handwerkliche Mängel. Darüber hinaus wird auch das Konzept des Buches seinem eigenen Anspruch nicht gerecht. Lediglich dem Inhaltsverzeichnis kann man entnehmen, wonach die hier gesammelten Texte eigentlich sortiert wurden - nämlich nach Sprachen, von denen es in Indien bekanntlich zwei Dutzend gibt. Hat man erst mal zu lesen begonnen, bleibt dieses Kriterium jedoch im Dunkeln. Alles scheint wild durcheinandergeschüttelt: männliche und weibliche Autoren, hinduistischer und moslemischer Hintergrund, historische und moderne Erzählungen, politische und private Themen - man wünscht sich einen roten Faden und findet ihn nicht. Zu allem Überfluss hat die Herausgeberin noch ein paar Gedichte dazwischengestreut. Im Anhang gibt es zwar ein Glossar, die meisten Begriffe (insbesondere jene, die für das Verständnis einer Geschichte wesentlich wären) sucht man darin aber vergebens. Geradezu erschreckend ist außerdem die hohe Fehlerquote: Die Texte wimmeln nicht nur von Rechtschreib- und Interpunktionsfehlern, sondern weisen auch grammatikalische Mängel bis hin zu völlig verstümmelten Sätzen (aufgrund fehlender Wörter) auf. Dass der Insel Verlag am Lektorat sparen muss, ist mir neu und hat mich erschüttert. Fazit: Eine gute Idee, die leider an ihrer schwachen Umsetzung erstickt ist.

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