Cornelius Hartz Brook unter Räubern

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Inhaltsangabe zu „Brook unter Räubern“ von Cornelius Hartz

Der Chefarzt eines Hamburger Krankenhauses wird seit Tagen vermisst, als mysteriöse Päckchen mit schrecklichem Inhalt auftauchen: menschliche Organe. Sind es womöglich die des vermissten Professors? Kriminalhauptkommissar Brook und seine Kollegen vom Wandsbeker Polizeikommissariat stehen vor einem Rätsel, das immer größer wird, je tiefer sie in den Fall eindringen.

Autor und Buch sind wirklich nordisch by nature! Spannender Plot und ein äußert interessantes Ermittler-Team mit tollen Charakteren! Mehr!!!

— CatrinHH
CatrinHH

Die Tätersuche verläuft bis zum Schluss spannend Und trotz vieler falscher Fährten

— Cat-Parker
Cat-Parker

Hamburg-Krimi, der nicht nur durch sein Lokalkolorit fasziniert, sondern durch eine fesselnde Geschichte mit überaschenden Wendungen.

— himmelspirat
himmelspirat

Ein perfekter Kriminalroman mit starken Charakteren und einem interessanten Plot mit ungeahnten Wendungen. Und in Hamburg...

— Buchraettin
Buchraettin

Solide, norddeutsche Krimi-Unterhaltung. Mir fehlte ein wenig Tempo und Spannung.

— Gulan
Gulan

Brisantes Thema perfekt in kriminalistische Szene gesetzt.

— esposa1969
esposa1969

Ein eigenwilliger Kommissar, eine hochinteressante Geschichte - sehr gute Unterhaltung

— gaby2707
gaby2707

Spannend, überraschende Wendungen, gewürzt mit trockenem Humor - so mag ich Krimis

— mrs-lucky
mrs-lucky

Kurz und knackig, wie ich es liebe! Absolute Lese-Empfehlung!!!

— danzlmoidl
danzlmoidl

Brook schnell, effizient und ohne große Worte, aber mit ganz viel trockenem Humor.

— Antek
Antek

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  • Selten so einen Unsympath getroffen….

    Brook unter Räubern
    abuelita

    abuelita

    15. February 2015 um 11:40

    Selten so einen Unsympath getroffen….wie diesen seltsamen mürrischen Ermittler. Er drangsaliert einen seiner jungen Untergebenen in einer Art und Weise, die mir sehr missfällt; verschlampt wichtige Dinge und steht nicht mal dazu sondern versucht, das zu vertuschen, liefert sich wilde Verfolgungsjagden, die mit „nichts“ enden ausser gehörigen Sachschäden (über die nicht weiter gesprochen wird) – kurz, dieser barsche Typ Brook ist wirklich nicht dazu geeignet, dass man ihn mag. In diesem Fall wird ein Professor in einem Hamburger Krankenhaus vermisst und dann tauchen dort mysteriöse Päckchen auf - mit entsetzlichen Dingen, bei denen mir kurz übel wurde…einem menschlichen Auge und dann weiteren Organen…..dazu seltsame Zettelbotschaften in einer fremden Sprache. Ich weiss nicht, ob dieser Protagonist Brook auch sonst so unwirsch ist; hier in diesem Fall wurde es damit erklärt, dass er sich das Steißbein geprellt hatte, unter Schmerzen litt und dazu noch unter akuten Eifersuchtsattacken. Ist er doch mit einer wesentlich jüngeren Kollegin zusammen, die auch noch auf Fortbildung war….und sich dort wohl gut amüsierte.  Am besten hat mir der junge Lejeune aus diesem Team gefallen, der sich letztendlich auch mal wehrte…. Ansonsten war es spannend und das, obwohl die Ermittlungen auch seltsam abliefen – hier ein Fehler, dort ein Patzer, dafür andere Spuren, die einfach „vergessen“ – und von daher nicht weiterverfolgt – wurden, der in meinen Augen lachhafte Undercover-Einsatz und einiges mehr. Letztendlich aber wird der Fall natürlich gelöst, wenn auch eher mit viel Hilfe von außen.  Was ist mit dem Prolog, dachte ich die ganze Zeit. Aber auch dies wurde dann auf den fast letzten Seiten folgerichtig aufgelöst. Ein Krimi, der mal anders punktet – nämlich eben mit einem Ermittler der ganz anderen Art und einem Fall, der zwar sehr verschlungen ist, dessen Motiv sich aber letzten Endes auf eins der altbekannten wenigen reduzieren lässt. 

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  • Leserunde zu "Brook unter Räubern" von Cornelius Hartz

    Brook unter Räubern
    Cornelius_Hartz

    Cornelius_Hartz

    Liebe Lovelybooks-Community, im Juli erscheint mein zweiter Krimi in der Reihe um die Kommissare Brook und Hellkamp. Es ist ein zeitgenössischer Krimi, und er spielt in Hamburg, meiner Heimatstadt.   Kurzbeschreibung: Der Chefarzt eines Hamburger Krankenhauses wird seit Tagen vermisst, als mysteriöse Päckchen mit schrecklichem Inhalt auftauchen: menschliche Organe. Sind es womöglich die des vermissten Professors? Kriminalhauptkommissar Brook und seine Kollegen vom Wandsbeker Polizeikommissariat stehen vor einem Rätsel, das immer größer wird, je tiefer sie in den Fall eindringen.   Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meinen Krimi mit mir lest. Dafür stellt uns der Emons-Verlag fünfzehn Freiexemplare zur Verfügung – wer schon eines hat, kann natürlich gerne ebenfalls mitmachen. Leider gibt es keine signierten Exemplare, da der Verlag die Bücher verschickt. Die Bewerbungsfrist für ein Freiexemplar endet Sonntag, 27. Juli 2014. Beginn der Leserunde ist dann am Montag, 4. August.   Um euch für eines der Freiexemplare zu bewerben, müsst ihr nur eine Frage beantworten: Welches sind eure literarischen Lieblings-Ermittler/innen?   Viele Grüße Cornelius Hartz   https://www.facebook.com/corneliushartzhh http://www.cornelius-hartz.de/   Termine/Lesungen: http://www.cornelius-hartz.de/termine.html   "... mindestens so spannend und unterhaltend, wie wir das sonst von den Fällen aus Henning Mankells Feder gewohnt sind." Der Hamburger zu Brook und der Skorpion

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    • 303
  • Brook unter Räubern

    Brook unter Räubern
    Solengelen

    Solengelen

    27. September 2014 um 20:36

    Professor Radeberger, der Chefarzt einer Hamburger Klinik, ist seit einer Weile spurlos verschwunden. Plötzlich kommen Kartons mit menschlichen Organen und mysteriösen Botschaften an. Was ist passiert? Sind es die Organe des Professors? Ist er einem Verbrechen zum Opfer gefallen, wenn ja, warum verschickt der Mörder Leichenteile? Für Brook, dem Ermittler, und seine Kollegen stellt es sich wie ein Gewaltverbrechen da. Bleibt nur die Frage, was ist passiert und warum? Wer hat, ein Motiv? Wollte sich jemand am Professor rächen oder war er in krumme Geschäfte mit der Organmafia verwickelt? Der Schreibstil erinnert an skandinavische Krimis. Wie z. B. bei Mankell und Co. arbeitet der Autor mit unterschwelligen Elementen. Auch der Ermittler ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Hat schon einiges wegstecken müssen, ein bisschen eigenbrötlerisch, brummig, aber auch sympathisch. Es passieren Fehler, wie im richtigen Leben.  Die Geschichte nimmt den Leser sofort mit. Der Autor versteht es, den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Nichts ist wie es scheint, es werden immer wieder Rätsel aufgegeben, deren Auflösung am Ende überrascht. Die Spannung wird sehr gut gehalten. Ein wirklich lesenswerter  Krimi.

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  • Spannend, humorvoll, norddeutsch

    Brook unter Räubern
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    „Brook unter Räubern“ ist bereits der zweite Band aus der Feder Cornelius Hartzs um den Hamburger Kommissar Brook und seine Kollegen und bietet wie der erste Band spannende und Unterhaltung mit humorvollen Szenen und Dialogen. Zum Inhalt: Professor Radeberger, Chefarzt des Dulsberger Krankenhauses wird bereits seit einigen Tagen vermisst, als seine Sekretärin ein Päckchen mit menschlichen Auge bekommt. Stammt dieses etwa von dem Professor? Brook und sein Kollege Hellkamp vom Polizeirevier Wandsbek stehen vor einem Rätsel. Es gibt wenige Spuren und Hinweise aber umso mehr Theorien.  Brook ist noch dazu nicht ganz bei der Sache, zum einen weil ihm sein geprelltes Steißbein mit Schmerzen peinigt, zum anderen ist seine Partnerin und Kollegin Thea Matthiesen derzeit auf einem Lehrgang, was seine Eifersucht schürt. Brooks schlechte Laune entlädt sich vor allem an dem Kollegen Lejeune, den er schon seit längerem „auf dem Kieker hat“, wie der Norddeutsche sagt. Da die Zusammenarbeit des Teams nicht rund läuft, verlaufen die Ermittlungserfolge nur schleppend und kleine Pannen bleiben nicht aus. Nicht nur die Polizei, auch der Leser tappt lange im Dunkeln und wird auf falsche Fährten gelockt.  Die Geschichte hat mich wie schon der erste Band um Kommissar Brook schnell gefesselt. Abgesehen von dem spannenden Kriminalfall gefällt mir auch der Erzählstil wieder ausgesprochen gut. Nicht nur weil Brook mit seinen kleinen Unzulänglichkeiten und Selbstzweifeln so schön menschlich wirkt, ich mag auch den trockenen Humor, der in vielen Szenen durch klingt. Mich erinnert die Stimmung an eine Mischung aus „Wallander-Krimi“ und „Kieler Tatort“. Dramatische Szenen und ein überraschendes Ende machen aus dem Krimi ein absolutes Lesevergnügen. Ich werde ein Fan der Reihe bleiben.

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    • 3
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Leuchtender (Nord-)Stern am Krimi-Himmel

    Brook unter Räubern
    Fannie

    Fannie

    25. August 2014 um 16:57

    Im Klinikum im Hamburger Stadtteil Dulsberg geht ein Paket mit grausigem Inhalt ein: Der unscheinbare braune Pappkarton enthält ein menschliches Auge! Hauptkommissar Gunwald Brook und seine Kollegen werden hellhörig, als sie im gleichen Atemzug von der Sekretärin des Chefarztes erfahren, dass dieser seit wenigen Tagen spurlos verschwunden ist. Das Polizeikommissariat 37 nimmt die Ermittlungen sofort auf. Dem verschwundenen Professor kommen sie zunächst nicht auf die Spur. Dafür hält der Absender des Pakets die Ermittler in Atem… “Brook unter Räubern” ist der zweite Fall einer Hamburg-Krimi-Reihe aus der Feder von Cornelius Hartz. Um voll und ganz in die Geschichte einzutauchen, ist es nicht notwendig, den Vorgängerband “Brook und der Skorpion” gelesen zu haben. Es handelt sich bei beiden Büchern um jeweils in sich abgeschlossene Fälle. Der Autor verzichtet auf langwieriges Vorgeplänkel – er katapultiert den Leser lieber mitten ins Geschehen. Und ehe man sich versieht, hat man den mürrischen Mittfünfziger Brook auch schon ins Herz geschlossen. Der Kriminalhauptkommissar ist ein echter Charakterkopf. Mit ihm hat Cornelius Hartz eine grandiose Hauptfigur geschaffen, ohne die dieser Krimi nur halb so schön wäre. Er flucht, schimpft und brüllt sich durch die 240 Seiten des Buchs – und doch hat der Witwer seine verletzliche Seite, die er natürlich nach außen hin erfolgreich verbirgt. Seine beiden Kollegen Hellkamp und der junge Lejeune komplettieren das ungleiche, aber unterhaltsame Ermittler-Team. Mir kam beim Lesen oft der Gedanke: “Wenn Brook doch nur Til Schweiger im “Tatort” ablösen könnte – dann hätte Hamburg endlich mal ein vernünftiges Team am Sonntagabend!”. Mit pointiertem Witz garniert der Autor die gleichbleibend spannende Story, die die Polizisten auf einige falsche Fährten führt und den Leser bis zum Schluss mitfiebern lässt. An atmosphärischen Beschreibungen hält sich Cornelius Hartz nicht lange auf. Dafür sorgt er in sachlichem Ton und mitunter ein wenig hanseatisch-kühl mit diesem runden, sorgfältig recherchierten und stimmigen Krimi für Lesegenuss vom Feinsten. Kommissar Brook hat sich damit einen Platz ganz vorn in der Liste meiner Lieblingsermittler gesichert. Sein aktueller Fall “Brook unter Räubern” gehört für mich zu den stärksten Krimis des Jahres. Chapeau!

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  • Rezension für Brook unter Räubern

    Brook unter Räubern
    himmelspirat

    himmelspirat

    19. August 2014 um 16:17

    “Brook unter Räubern” ist ein Krimi von Cornelius Hartz und 2014 im Emons Verlag erschienen. Dr. Radeberger , der Chefarzt eines Hamburger Krankenhauses wird seit Tagen vermisst, als mysteriöse Päckchen mit schrecklichem Inhalt auftauchen: menschliche Organe. Sind es womöglich die des vermissten Professors? Einziger Hinweis ist eine Nachricht – geschrieben in Kyrillisch. Kriminalhauptkommissar Brook und seine Kollegen vom Wandsbeker Polizeikommissariat stehen vor Rätseln: ist der Professor wirklich verschwunden? Wem gehören die Organe? Lebt der Mensch noch? Der Krimi lebt nicht nur vom Kriminalfall, sondern auch von den Hauptcharakteren den Kriminalbeamten Brook, Hellkamp und Lejeune. Hierbei zeichnet sich vor allem Brook als kantiger und granteliger Mensch aus, der an vielem und vor allem an Lejeune herumkrittelt. Dadurch ist KHK Brook nicht unbedingt sympathisch, aber in seinen Gedanken und Handlungen stimmig und nachvollziehbar. Dazu passen die Charaktere der Kollegen Hellkamp und Lejeune, die nun ganz andere Wesenszüge aufweisen, aber in der Reaktion auf Brook stimmig agieren. Auch Brooks Freundin Thea passt in der Beschreibung zu Brook und macht sie auf Grund Ihrer Handlungen und Reaktionen auf Brooks Granteligkeit sehr sympathisch. Die Geschichte hat mich schnell in seinen Bann gezogen, vor allem der Prolog, der auf wenigen Seiten Spannung aufbaut, die dann zwar abflacht sich dann langsam wieder steigert. Dies geschieht nicht nur durch den eigentlichen Fall, sondern auch durch die Abschnitte, die die Vorgänge rund um das  Opfer beschreiben. Insgesamt ist die Geschichte nicht gradlinig, sondern führt den Leser in die Irre und in Sackgassen und verführt somit in der Tradition eines Who-dunnit-Krimis dazu mitzurätseln wer nun der Mörder ist und wo der Autor einem aufs Glatteis geführt hat. Ein lesenswerter Krimi, der durch seinen leicht zu lesenden Schreibstil und der spannenden Geschichte eine lohnende Lektüre ist.  

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  • Solide, heitere Krimi-Unterhaltung.

    Brook unter Räubern
    Gulan

    Gulan

    Kommissar Brook wird mit seinen Kollegen zu einem grausigen Fund in eine Klinik gerufen. Die Sekretärin der Chefarztes hat ein Päckchen mit einem menschlichen Auge erhalten. Gleichzeitig setzt sie die Kommissare in Kenntnis, dass Professor Radeberger seit dem Wochenende vermisst wird. Ist dies etwa sein Auge? Kurz darauf tauscht ein weiteres Päckchen auf, mit einer menschlichen Niere. Die Kommissare rätseln über die Hintergründe, aber eine Spur führt Richtung Bulgarien. Der Krimi ist das zweite Buch der Reihe um den Hamburger Kommissar Brook. Der Krimi ist flott geschrieben, mit kurzen, schnellen Kapiteln. Zu Beginn werden auch einige Kapitel aus der Sicht des Verschwunden verfasst, das hat mir gut gefallen. Anders als auf der Buchrückseite angegeben, ist der Krimi jedoch keineswegs düster, sondern eher heiter geschrieben, mit einigen Momenten zum Schmunzeln. Kriminalhauptkommissar Brook ist ein mürrischer und barscher Typ in den Fünfzigern. Brook ist frisch mit seiner deutlich jüngeren Kollegin Thea zusammen und reagiert im Laufe des Falles extrem eifersüchtig. Er lässt auch gerne seinen Dienstgrad heraushängen, insbesondere gegenüber dem von ihm als inkompetent und unterwürfig eingeschätzten Polizeimeister Lejeune. Ebenfalls zum Team gehört noch Kriminalkommissar Hellkamp, der zwischen Lejeune und Brook zu vermitteln versucht. Gerade die Figuren Brook und Lejeune sind mir teilweise schon etwas überzeichnet in ihrer Bärbeißigkeit und Unterwürfigkeit. Immerhin werden diese Stereotype zum Ende hin etwas aufgebrochen. Die Ermittlungen laufen irgendwie nicht gerade optimal ab. Alle Kommissare leisten sich im Laufe des Falles einige Patzer. Spuren werden nur sehr behäbig verfolgt und ein merkwürdiger Undercover-Einsatz rundet das Ganze ab. Am Schluss lösen sie mit erheblicher Hilfe von außen den Fall. Das hat mich schon teilweise gestört und hat leider auch die Spannung teilweise herausgenommen. So bleibt für mich ein solider Krimi für Zwischendurch, der mit einem Augenzwinkern geschrieben ist. Leider fehlten mir aber ein paar Elemente für eine bessere Bewertung.

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    • 11
    parden

    parden

    16. August 2014 um 14:44
    Gulan schreibt Daran lag es glaube ich nicht so. Ich mag Polizisten mit Ecken und Kanten. Aber ich gebe Krimis Abzüge, wenn ich das Gefühl habe, als Leser cleverer als die Polizei im Buch zu sein.

    Das geht mir genauso. Dann verzichte ich hier mal...

  • Einfach nur genial!

    Brook unter Räubern
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    Inhalt: Der Chefarzt eines Hamburger Krankenhauses wird seit Tagen vermisst, als mysteriöse Päckchen mit schrecklichem Inhalt auftauchen: menschliche Organe. Sind es womöglich die des vermissten Professors? Kriminalhauptkommissar Brook und seine Kollegen vom Wandsbeker Polizeikommissariat stehen vor einem Rätsel, das immer größer wird, je tiefer sie in den Fall eindringen. Meine Meinung: Tja... Was soll man zu diesem Buch sagen? Ich habe von Cornelius Hartz in letzter Zeit nur gutes gehört. Mehrere Leseempfehlungen des ersten Brook-Buches haben mich auf diesen Autor aufmerksam gemacht. Mehr als glücklich war ich dann, als ich ein Leseexemplar von Brook unter Räubern in den Händen halten durfte. Tja... Ich bin mehr als überzeugt worden. Der Schreibstil von Cornelius ist einfach nur toll. Wie man es von den emons-Krimis gewohnt ist. Locker, leicht und doch mit einer besonderen Note von Humor. Diese Kritierien machen diesen Krimi zu einem Genuss, der einem vorbeifliegende Stunden bereitet. Da ich Brook noch nicht kannte, musste ich ihn hier kennen lernen. Anfangs dachte ich schon "was soll denn das?". Kratzbürstig und alles andere als nett, so ist er mir vorgekommen. Doch mit der Zeit musste ich (ganz zum Leidwesen von Lejeune) über die Ausdrücke und Ausraster von ihm herzlich lachen. Genau durch diese Art ist er sehr nahbar und man kann sich direkt in einen hineinversetzen. Denn mal ganz ehrlich... Wer hat es in der Arbeit so einfach, dass nicht mal der ein oder andere sarkastische Spruch kommt...? Also ich definitiv nicht :) Da kann man schon mal ausrasten. Lejeune finde ich toll. Auch wenn er es nicht einfach hat, macht er das beste daraus und bleibt trotzdem er selbst. Irgendwie bewundernswert. Ich weiß nicht, ob ich da auch so ruhig bleiben würde. Wahrscheinlich eher nicht. Aber auch alle Personen sind auf ihre Art und Weise einzigartig. Mehr will und kann ich zu diesem Buch eigentlich nicht sagen. Nur soviel...: Unbedingt lesen!!! Fazit: Ein Muss für alle Krimi-Fans. 

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    • 5
  • Hochinteressant und eigenwillig

    Brook unter Räubern
    gaby2707

    gaby2707

    Im Sekretariat vom Hamburger Klinikleiter Chefarzt Prof. Dr. Radeberger wird ein Paket mit dubiosem Inhalt abgegeben. Wie sich heraustellt, ein menschliches Auge. KHK Gunwald Brook befragt Jutta Nikolai, die Chefsekretärin vom Professor, und erfährt, dass dieser seit einigen Tagen nicht auffindbar ist. Eine Vermisstenanzeige hatte sie noch nicht aufgegeben. Zusammen mit seinem Kollegen KK Gerrit Hellkamp und PHM Lejeune beginnen die Ermittlungen, die die Kommissare bis nach Bulgarien führen. Steckt hinter dem ganzen eine Organhandel-Mafia? Leider kenne ich den ersten Fall von Kommissar Brook noch nicht, was ich aber schnell ändern werde. Ich möchte diesen eigenwilligen, für mich etwas unsympathisch rüberkommenden Mann gerne näher kennenlernen. Wie er z.B. mit Lejeune umgeht, finde ich einfach nur unmöglich. Vielleicht hat er aber auch bei dieser Fallrecherche seine schlechte Laune und seine Bärbeißigkeit seinem demolierten Steißbein zu verdanken. Er leidet schon sehr. Und dann ist seine neue Freundin auch noch auf Lehrgang, was seine Laune auch nicht gerade in die Höhe treibt. Die einzelnen Personen finde ich sehr detailliert und farbig beschrieben. Jede hat ihren ganz eigenen Charakter, aber  manchmal gehen sie auch ganz schön aus sich heraus, was mir sehr gut gefällt. Einfach authentisch wie Du und ich. Spannend von Anfang an legt der Autor manch falsche Fährte, bis sich der Fall zum Schluss für überraschend in einer ganz anderen Richtung auflöst. Spannung, eine kleine Prise Liebesgeflüster und eine sehr gute Geschichte haben mich das Buch fast nicht aus der Hand legen lassen. Einfach lesens- und empfehlenswert!

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    • 5
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2014 um 19:53
  • Hamburger Krimi-Ein perfekter Kriminalroman mit starken Charakteren

    Brook unter Räubern
    Buchraettin

    Buchraettin

    Ein Rezi von Buchrättin Mann Professor Radeberger aus dem Klinikum Dulsberg wird vermisst. Als verschiedene Körperteile in der Klinik eintreffen, wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handelt und die Zeit drängt. Und was sollen die Zettel mit bulgarischen Kyrillisch-Schriftzeichen? Die Spuren halten das Team um Kommissar Brook in Atem und fordern von allem vollsten Einsatz. Mit Kommissar Brook schickt Cornelius Hartz einen starken Charakter auf Hamburgs Straßen. Nicht unbedingt immer sympathisch, aber menschlich. Mit Ecken und Kanten, mit Brüchen und Zweifeln. Charakterzüge die ihn real werden lassen. Manchmal ist er nicht auszustehen und dann leidet man doch wieder mit ihm. Auch die anderen Charaktere sind gelungen, mit interessanten Eigenheiten die einen gespannt darauf machen wie sie sich weiter entwickeln. Die Handlung zieht einen schnell in den Bann, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dadurch das mehrere Abschnitte aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt werden. wird der Leser motiviert selber Vermutungen über die Vorgänge anzustellen, genauso wie das Team um Kommissar Brook. Da die Zeit drängt verlaufen die Ermittlungen nicht ganz geradlinig, und genau darin liegt der Reiz des Kriminalromans. Als Leser konnte ich mir selber mit überlegen, ob die aktuelle Spur näher an die Lösung des Falles führt. Dadurch wurde ich perfekt mitgenommen und genau so entsteht ein großer Teil der Spannung. Sehr gelungen auch die Einbindung in das normale Hamburg abseits von Hafencity und Alsterarkaden. Interessante Ecken, die sich bei einem Ausflug entdecken lassen, so dass man den Roman noch einmal erleben kann, mit dem etwas anderen Blick auf Hamburg und die Kulissen des Romans. Ein perfekter Kriminalroman mit starken Charakteren und einem interessanten Plot mit ungeahnten Wendungen. Vollste Leseempfehlung.

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    • 2
  • Klinisch tot

    Brook unter Räubern
    esposa1969

    esposa1969

    09. August 2014 um 21:30

    Hallo meine liebe Leser, diesen fesselnden Kriminalroman durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen: == Brook unter Räubern == Autor: Cornelius Hartz ==Buchrückentext: == Der Chefarzt eines Hamburger Krankenhauses wird seit Tagen vermisst, als mysteriöse Päckchen mit schrecklichem Inhalt auftauchen: menschliche Organe. Sind es womöglich die des vermissten Professors? Kriminalhauptkommissar Brook und seine Kollegen vom Wandsbeker Polizeikommissariat stehen vor einem Rätsel, das immer größer wird, je tiefer sie in den Fall eindringen. Spannung im Stil skandinavischer Krimis: packend, düster, intelligent. == Leseeindrücke: == Dieser Kriminalroman ist nach "Brook und der Skorpion" der zweite Band mit Kriminalhauptkommissar Gunwald Brook als Ermittler. Leider hatte ich den Vorgängerband nicht gelesen und wurde hier erst mit Brook und seinem Kollegenteam - u.a. Hellkamp und Lejeune - vertraut. Professor Radeberger, der Chefarzt eines Hamburger Krankenhauses wird vermisst. Bei seiner Sekretärin treffen unheimliche Päckchen ein, mit menschlichen Augen. Parallel hierzu lesen wir, dass derjenige, von dem die Augen stammen, aber noch am Leben ist, nur eben benommen, orientierungslos und ohne Augen. Als Hinweis dienen lediglich Briefe in kyrillischer Schrift verfasst. Und schon sind wir mitten in den Ermittlungen und lernen das Team und die weiteren Charaktere kennen, die allesamt authentisch und detailliert beschrieben werden. Dass es sich bei diesem Krimi um Organe bzw. Organhandel dreht, kann man sich anhand des Buchrückentextes schnell zusammenreimen. Aber wer ist der Täter? Und mit welchem Hintergrund? Diese Fragen fesseln einem von Beginn bis Ende, da das Ende - für mich zumindest - recht überraschend war. Zu Beginn lesen wir unterschiedliche Erzählstränge, die sich erst einmal zuordnen lassen müssen. Als geübter Leser, weiß man aber, dass diese Parallelhandlungen irgendwann und irgendwie zusammenlaufen werden. Ich war vom gesamten Erzählstil, Handlung, Protagonisten und Spannungsbogen sehr angetan und haben diesen Kriminalroman mehr als genossen. Was ich auch sehr positiv empfinde sind die angenehm kurzen Kapitel. Insgesamt findet der Leser 34 solcher angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 239 Seiten. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! by esposa1969

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  • Brook bekommt noch mehr Facetten

    Brook unter Räubern
    cybersyssy

    cybersyssy

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘ In einem Hamburger Krankenhaus herrscht helle Aufregung: Seit Tagen wird der Chefarzt vermisst. Plötzlich tauchen mysteriöse Päckchen mit grauenvollem Inhalt auf: menschliche Organe. Sind es etwa die des vermissten Professors? Und was bedeuten die Botschaften? Kriminalhauptkommissar Brook und seine Kollegen vom Wandsbeker Polizeikommissariat stehen vor einem Rätsel, das immer größer wird, je tiefer sie in den Fall einsteigen. ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Da ich den ersten Brook kenne und sehr gut finde, hatte ich natürlich eine gewisse Erwartungshaltung an den Nachfolger. Und, tja, meine Erwartungen wurden absolut erfüllt und sogar übertroffen. Wenn Brook im ersten Band fast nur sauertöpfisch, sarkastisch und kurz angebunden daher kam, war er nun auch schon mal ironisch unterwegs und konnte auch schon mal den ein oder anderen kleinen Witz bieten. Auch seine Kollegen durchliefen eine Entwicklung, die mir sehr gefiel - Hellkamp und Lejeune wird mehr Raum eingeräumt, der aber Brook nichts von seinem Hauptcharakterstatus nimmt, sondern diesen ergänzt. Dieses Mal ist Thea Matthiesen nicht wirklich bei den Ermittlungen dabei, doch findet sie ihre Erwähnung und ihren Platz in der Story. Kaum hat man die erste Zeile gelesen, schon ist man mitten in der Handlung und die Spannung beginnt kaum merklich. Auch wenn der Leser etwas mehr als Brook und seine Kollegen weiß, hilft ihm das nicht wirklich. Denn wir reden hier von den Erlebnissen eines Opfers - wie es erwacht, was es über die ihm zugefügten Verwundungen erfährt und was es empfindet. Wer ist es? Ist es der vermisste Chefarzt? Oder ist es ein anders Opfer? Diese Mischung von „mehr wissen“ und „Unsicherheit ob dieses Wissens“ machte mich kribbelig und ich wollte herausfinden, wer denn da seine Erlebnisse beschreibt. Der Schreibstil Hartz‘ ist gut und zügig lesbar - selbst komplexere Zusammenhänge transportiert er locker-flockig und die Schilderung der Blessuren kam nicht effekthascherisch daher, sondern nüchtern und auf jeden Fall der Situation zuträglich und angemessen. Man kann es als nötiges Beiwerk sehen, um die Handlung zu unterstreichen. Der Autor schafft es, detaillierte Beschreibungen genau in den Rahmen einzupassen, so dass sie nicht langatmig daher kommen, sondern einfach genau dorthin passen. Auch wenn der Krimi für Hamburger doppelt interessant ist, denn ich hatte an manchen Stellen den Wiedererkennungswert und die Verfolgungsjagd konnte ich förmlich mitfahren, werden auch Nicht-Hamburger diesen Krimi mögen. Ich habe Brook und seine Kollegen ins Herz geschlossen und freue mich auf weitere Abenteuer. Dass ich volle 5 Sterne vergebe, dürfte ja wohl klar sein.

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    • 6
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    09. August 2014 um 18:49
  • Geraubt wird vor allem der Schlaf des Lesers

    Brook unter Räubern
    Antek

    Antek

    Hat mir Cornelius Hartz mit seinem Debüt „Brook und der Skorpion“ schon schlaflose Nächte bereitet, so hat er das jetzt noch getoppt. Am Abend begonnen und schon am nächsten Tag war ich leider mit dem zweiten Band auch schon wieder durch. Es geht, wie gewohnt, schon im Prolog richtig spannend los. Der Autor, wie eben auch sein Hauptkommissar selbst, schnell, effizient und ohne große Drumherum - Worte, geht sofort an den neuen Mordfall. D.h. Mordfall ist es hier ja zu Beginn noch gar kein richtiger. Professor Radeberger wird erst einmal vermisst und bei seiner Sekretärin werden Päckchen abgegeben, die menschliche Organe beinhalten, angefangen bei einem Auge. Dazu gibt es lediglich Briefe in kyrillischen Schriftzeichen, also nicht besonders viele Hinweise. Geht es hier um illegalen Organhandel in ganz großem Stil, spechtet ein Oberarzt auf die Chefarztstelle oder steckt vielleicht gar ein ehemaliger Patient, bei dem etwas verbockt wurde, dahinter? Das wird hier natürlich auf keinen Fall verraten. Da man ja vom Buchrücken her schon weiß, dass es hier um menschliche Organe geht, muss man wohl schon erwarten, dass es hier auch zur Sache geht. Da man als Leser auch die Perspektive dessen mitbekommt, dem am lebendigen Leibe diese Organe entnommen werden, müssen vielleicht ganz zartbesaitete Leser an mancher Stelle etwas schneller lesen. Zu genau wollte ich mir das auch nicht ausmalen. Der Fall an sich natürlich super spannend, relativ lange ist völlig unklar, wohin die richtige Spur führt. Es wird auch wirklich gekonnt so manche Finte gelegt. Gut gefallen hat mir dann auch der fulminante Schluss, Brook sieht das Ende vielleicht nicht ganz so positiv, aber das wird bis zum nächsten Band, der hoffentlich bald folgt, schon wieder. Brook ist mir noch mehr ans Herz gewachsen. Schon im ersten Band hat er mir super gut gefallen. Wer, wie ich, schon im ersten Teil darauf hin gehofft hat, dass ihm Kollegin Thea ein paar seiner Kanten nimmt, darf sich hier freuen. Er wird auf jeden Fall zugänglicher, allerdings hat es Jungspund Lejeune immer noch nicht wirklich leicht und er muss wie gewohnt so manches schlucken. Aber auch wenn einem der jüngere Kollege leidtun kann, ist genau das für den Leser nur zum Schmunzeln. Auch sonst glänzt Brook wieder mit seinem trockenen Humor, der in meiner Vorstellungswelt ganz prima in den Norden passt. Obendrein gibt es noch ein paar Fettnäpfchen, die den spannenden Kriminalfall mit der nötigen Prise Humor würzen. Ich bin von Anfang bis Ende nur begeistert. Auf meinem Buch prangt ein Aufkleber „Emons: TIPP“ und den hat sich der Autor wirklich verdient. Volle Leseempfehlung von meiner Seite.

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    • 4
  • Spannender Krimi mit einem knorrigen Ermittler

    Brook unter Räubern
    LeChristoph

    LeChristoph

    07. August 2014 um 16:33

    "Brook und der Skorpion", den ersten Kriminalroman um den Hamburger Hauptkommissar Brook, hatte ich noch verpasst, so dass "Brook unter Räubern" meine erste Begegnung mit dem knorrigen Ermittler aus dem hohen Norden war. Die Handlung des knapp 240 Seiten dünnen Buches (in gewisser Weise auch mal eine Wohltat, da Krimis gerne dazu neigen, etwas arg umfangreich daherzukommen) ist schnell erzählt: Professor Radeberger, der Chefarzt einer Hamburger Klinik, ist schon seit einer Weile spurlos verschwunden, als an seinem Arbeitsplatz Kartons mit menschlichen Organen und mysteriösen, in bulgarischer Sprache verfassten Botschaften auftauchen. Alles deutet für Brook und seine Kollegen auf ein Gewaltverbrechen hin. Bleibt nur die Frage, ob Radeberger Opfer eines persönlichen Rachefeldzugs geworden ist oder ob ihn seine illegalen Machenschaften mit einem osteuropäischen Organhändlerring letzten Endes zum Verhängnis wurden... "Brook unter Räubern" ist ein klassischer Krimi, der ohne große Schockmomente und viel Action auskommt und sich damit eher an "Klassikern" der skandinavischen Kriminalliteratur wie Henning Mankells Kommissar Wallander oder Hakan Nessers van Veeteren-Reihe orientiert. In gewisser Weise ähnelt Brook dann schließlich auch seinen prominenten Kollegen: Nicht mehr ganz jung, von einem Schicksalsschlag schwer getroffen und immer voller Selbstzweifel. Damit ist er gleichermaßen ein grummeliger wie auch sympathischer Zeitgenosse. Mit ihm und dem spannenden Fall, der einige falsche Fährten und überraschende Wendungen bereit hält, hatte ich viel Spaß. Bleibt zu hoffen, dass Cornelius Hartz der Reihe noch ein paar ähnlich gelungene Fortsetzungen gönnt!

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