Cornell Woolrich

 3,9 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor*in von Das Fenster zum Hof, Die Leiche der Jane Brown und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Cornell George Hopley-Woolrich (* 4. Dezember 1903 in New York City; † 25. September 1968 ebenda) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der in der Hauptsache durch seine düsteren Kriminalromane und Detektivgeschichten bekannt ist. Er prägte maßgeblich den „Hardboiled-Typus“ der Schwarzen Serie und lieferte zahlreiche Vorlagen für (Dreh)bücher des Film noir. Woolrich schrieb auch unter den Pseudonymen George Hopley und William Irish.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Cornell Woolrich

Cover des Buches Das Fenster zum Hof (ISBN: 9783257217186)

Das Fenster zum Hof

(10)
Erschienen am 01.11.2003
Cover des Buches Walzer in die Dunkelheit (ISBN: 9783257233872)

Walzer in die Dunkelheit

(6)
Erschienen am 01.11.2003
Cover des Buches Die Leiche der Jane Brown (ISBN: 9783865529657)

Die Leiche der Jane Brown

(6)
Erschienen am 08.10.2021
Cover des Buches Rendezvous in Schwarz (ISBN: 9783257218749)

Rendezvous in Schwarz

(5)
Erschienen am 01.10.1990
Cover des Buches Der schwarze Engel (ISBN: 9783257237054)

Der schwarze Engel

(4)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Das schwarze Alibi (ISBN: 9783758460081)

Das schwarze Alibi

(2)
Erschienen am 15.01.2024

Neue Rezensionen zu Cornell Woolrich

Cover des Buches Die Leiche der Jane Brown (ISBN: 9783865529657)
binesbuecherwelts avatar

Rezension zu "Die Leiche der Jane Brown" von Cornell Woolrich

binesbuecherwelt
Gute Unterhaltung im alten Stil

Das Buch hat schon ziemlich lange auf meinem SuB gelegen und erst als ich mich dazu entschieden habe es endlich zu lesen habe ich gesehen, dass die Geschichte zum ersten Mal 1938 veröffentlicht wurde. Deswegen war ich gleich mal doppelt gespannt, wie das Buch sich lesen lässt. 

Ich denke, der Schreibstil wurde über die Jahre hinweg etwas angepasst, aber was den Aufbau angeht ist das sicher die Art, wie man damals Geschichten geschrieben hat. Da gibt es wenig drum herum, alles wird schnell (manchmal ein bisschen zu schnell) auf den Punkt gebracht und oft ist die Story etwas sprunghaft. Der Inhalt ist dann auch so eine Mischung, die an alte Krimi- und Horrorgeschichten erinnert. Nicht zu übertrieben blutig, aber so ein bisschen wie ein alter Gangsterfilm. Was die Spannung ausmacht ist Novas Geschichte. Ihr Charakter ist sehr geheimnisvoll und gut ausgearbeitet, sie spielt das Frauchen an Penny O'Shaughnessys Seite, der eher der überlegte Draufgänger ist und die Fäden zieht.

"Die Leiche der Jane Brown" ist ein sehr unterhaltsamer und auch spannender Genremix aus Krimi, Horror und Thriller aus einer Zeit ohne Handys und anderen Schnick Schnack. Und genau so ist auch der Schreibstil und der Aufbau.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die auf kurzweilige und gute Unterhaltung im alten Stil stehen.

Cover des Buches Das Fenster zum Hof (ISBN: 9783942210447)
pardens avatar

Rezension zu "Das Fenster zum Hof" von Cornell Woolrich

parden
Literarische Vorlage des Filmklassikers...

LITERARISCHE VORLAGE DES FILMKLASSIKERS...

Als die Erzählung "Rear Window" 1942 im Dime Detective Magazine erschien, hieß sie "It Had to Be Murder". An Mord glaubt auch Hal Jeffries, der wegen eines eingegipsten Beines zu Bewegungsunfähigkeit und Langeweile verdammt in seinem brütend heißen Hinterhof-Apartment festsitzt. In Ermangelung anderer Unterhaltung - Bücher sind nicht seine Sache - verlegt er sich aufs Beobachten. Der Blick in die Wohnungen gegenüber ist wie Kino: Auf dem Programm stehen Slapstick, Drama - und Mord. Gesehen hat "Jeff" das Verbrechen allerdings nicht. Beweise liegen schon gar nicht vor. Aber wo war plötzlich die bettlägerige Frau aus der vierten Etage? Und war das Verhalten ihres Mannes nicht äußerst seltsam? Jeff "geht" der Sache auf den Grund. (Verlagsbeschreibung)

Wie kein anderer hat Alfred Hitchcock, der 'Master of Suspense‘, für legendäre, unvergessliche Filmszenen gesorgt. Die Dusche in "Psycho“, das Weizenfeld in "Der unsichtbare Dritte“, der Glockenturm in "Vertigo“. Was vielen nicht bewusst ist: rund 40 seiner Filme basieren auf literarischen Vorlagen. Für die neue Hörbuchreihe "Verfilmt von Alfred Hitchcock“ nimmt Jens Wawrczeck sich jener Romane und Erzählungen an, die einst Hitchcock zu seinen Filmklassikern inspirierten – und diese wiederum Wawrczeck zu seiner Hörbuchreihe.

Der Fotograf Hal "Jeff“ Jeffries ist durch ein gebrochenes Bein an den Rollstuhl gefesselt und kann seine Wohnung nicht verlassen. Aus lauter Langeweile beginnt er von seinem Fenster aus, seine Nachbarn zu beobachten. Irgendwann kennt er ihre Abläufe und Gewohnheiten und hat den Eindruck, dass bei den Nachbarn gegenüber, den Thorwalds, etwas nicht stimmt. Seine Vermutungen erhärten sich immer, er sammelt kleine Indizien, beobachtet weiter und ist schließlich davon überzeugt, dass Lars Thorwald seine Frau ermordet hat. Doch wie soll er das beweisen, eingeschränkt wie er ist?

Die Kurzgeschichte von Cornell Woolrichs ist gut auf den Punkt gebracht, knapp in der Erzählung und dadurch wirklich spannend. So verzichtet die Erzählung z.B. auf die Liebesgeschichte, um die Hitchcock seinen Film erweitert hat. Die Wahl der Ich-Perspektive sorgt zudem dafür, dass auch der Hörer / die Hörerin zum Voyeur wird und die Ereignisse hautnah miterlebt. Hitchcock hat das in seinem Film sehr gut umgesetzt, aber auch das Hörbuch braucht sich nicht zu verstecken. 

Auch wenn man den Film schon kennt, bleibt die Geschichte spannend - und die gerade einmal 1 Stunde und 40 Minuten des Hörbuchs vergehen (auch dank der gekonnten Sprecherleistung durch den Drei ??? Sprecher Jens Wawrczeck) wie im Flug. Empfehlenswert!


© Parden

Cover des Buches Die Leiche der Jane Brown (ISBN: 9783865529657)
Isa_Hes avatar

Rezension zu "Die Leiche der Jane Brown" von Cornell Woolrich

Isa_He
Die Leiche der Jane Brown

Das Buch „Die Leiche der Jane Brown“ ist ein Buch aus der Festa Spezial Reihe, wurde aber erstmals bereits 1938 veröffentlicht und man hatte beim Lesen wirklich das Gefühl in einem alten Horror-Film zu stecken.

Der Schreibstil des Autors lässt sich leicht lesen und das Buch hatte einen guten Spannungsbogen. Nur an manchen Stellen wirkte die Handlung etwas überstürzt auf mich, so geht das Kennenlernen zwischen Nova und O’Shaughnessy und die Entwicklung einer Romanze zwischen den beiden mir persönlich etwas schnell vonstatten.

Die Charaktere im Buch mochte ich sehr gerne. Nova hatte eine unschuldige und nichtsahnende Wirkung auf mich, sie beweist aber gerade zum Ende der Story großen Mut. Der Pilot O’Shaughnessy ist in einigen fragwürdigen Geschäften verwickelt, die ihm später auch zum Verhängnis werden können und hat im Vergleich zu Nova ein eher großspuriges Auftreten. Beide Charaktere passen aber sehr gut in die Geschichte und auch in die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war spannend und ich mochte den Plot mit den Geschehnissen zum Anfang im Labor und welche Konsequenzen sich später daraus entwickelt haben sehr gerne. Ich vergebe dem Buch daher insgesamt vier Sterne.


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