Cory Doctorow Little Brother

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Inhaltsangabe zu „Little Brother“ von Cory Doctorow

Cooler, cleverer und radikaler, als der Staat erlaubt! Terroristen sprengen die Oakland Bay Bridge in die Luft. Der begeisterte Gamer Marcus ist mit seinen Freunden zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in Verdacht. Tagelang werden sie verhört und schikaniert. Als Marcus freikommt, hat sich San Francisco in einen Überwachungsstaat verwandelt: Jeder Bürger – ein potenzieller Terrorist. Menschenrechte – zweitrangig. Freiheit – ein «Sicherheitsrisiko». Mit Hilfe subversiver neuer Medien organisieren er und seine Freunde sich zu einer «Gamer-Guerilla» – ihr Ziel: die Regierung stürzen. «grandioser lesestoff!» Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste

Wichtige Themen, die jeden etwas angehen, werden angesprochen, die Umsetzung ist alledings eher mittelmäßig.

— Moni2506
Moni2506

Sehr wissenswert, Kryptographie leicht gemacht und dank NSA&Co von realer Dringlichkeit!

— Jujulu
Jujulu

mein lieblings Buch,unbedingt lesen

— 5n4k3
5n4k3

Freiheit vs. Verfolgungswahn, die totale Überwachung als brisantes Thema - leider mit sehr ausschweifenden technischen Details...

— parden
parden

Ein brandaktuelles Thema, das aber viel spannender hätte umgesetzt werden können.

— zazzles
zazzles

Ziemlich gutes und wichtiges Thema! Jedoch schwach aufgezogen... erst die letzten 50 Seiten haben mich gefesselt

— Prinzessin
Prinzessin

Jung, frisch, revolutionär. Absoluter Hammer!

— Sachse
Sachse

Einfach nur genial - und deshalb auch mein Lieblingsbuch...

— LesendeWallnuss
LesendeWallnuss

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  • Wichtiges Thema mit eher mittelmäßiger Umsetzung

    Little Brother
    Moni2506

    Moni2506

    26. March 2017 um 08:25

    „Little Brother“ von Cory Doctorow ist ein Jugendroman, der sich mit wichtigen Themen wie Sicherheit, Freiheit und Privatsphäre auseinandersetzt. Das Buch ist unter einer Creative-Commons-Lizenz frei im Internet verfügbar und erstmals 2008 erschienen. Als Taschenbuch wurde es im rororo-Verlag herausgegeben. Während eines Terroraktes auf die Bay Bridge in San Francisco befinden sich Markus und seine Freunde zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie werden als Terroristen verhaftet und verhört, aber anschließend unter ständiger Beobachtung des DHS wieder auf freien Fuß gesetzt. In Folge des Anschlages wurden auch weitere Maßnahmen ergriffen, die die Freiheit und Privatsphäre der übrigen Bevölkerung einschränken. San Francisco hat sich in einen Überwachungsstaat verwandelt. Markus beginnt sich zu zu wehren und gründet zusammen mit Freunden das XNet. Ein Kräftemessen mit der Regierung beginnt und der Ausgang ist ungewiss. Zu diesem Buch fällt es mir recht schwer eine Rezension zu schreiben. Das Thema finde ich super wichtig, gerade auch vor dem aktuellen politischen Hintergrund, aber die Umsetzung hat mir teilweise nicht so zugesagt. Es war mir vorher nicht wirklich bewusst, aber Little Brother ist ein Jugendbuch. Ich glaube Jugendliche und junge Erwachsene erkennen sich hier auch durchaus wieder und sind definitiv eher die Zielgruppe als ich mit meinen Anfang 30. Markus ist 17 und auf dem Weg zum Erwachsen werden. Mit Ange erlebt er zum Zeitpunkt der Geschichte seine erste große Liebe. Dieser Teil der Geschichte hat mich absolut gar nicht interessiert. Mir gingen sein Rumgefummel und die abschweifenden Gedanken in diese Richtung total auf die Nerven. Es hat mich persönlich emotional auch überhaupt nicht erreicht, so dass ich diese Passagen irgendwann einfach überlesen habe. Der Roman ist komplett aus der Sicht von Markus geschrieben. Man wird als Leser auch direkt von ihm angesprochen, so dass eine gewisse Nähe entsteht. Ich konnte mit seiner jugendlichen Sprache und dem überheblichen Gehabe aber nicht immer etwas anfangen. Das Thema des Buches mit Privatsphäre, Freiheit und Sicherheit ist top. Es ist aktuell, es betrifft uns alle und es ist wichtig, dass sich jeder hierzu Gedanken macht. Das Szenario, dass ein Terroranschlag eine massive Ausweitung der Überwachung nach sich zieht, halte ich für durchaus realistisch. Wie oft wird danach geschrien, wenn wieder mal etwas Schlimmes in der Welt passiert und dass das ja das kleinere Übel wäre, wenn man nichts zu verbergen hat. Will man wirklich für ein bisschen trügerische Sicherheit seine Privatsphäre aufgeben? Wie weit soll die Überwachung gehen, um mehr Sicherheit zu gewährleisten? Wann wird die Grenze überschritten? Bringen uns die gewählten Maßnahmen überhaupt wirklich mehr Sicherheit? Das Buch hat in dieser Hinsicht einige Schreckensszenarien zu bieten. Alleine die ganzen Überwachungsmaßnahmen in der Schule mit Schritterkennung, Schullaptops, die jede Eingabe überwachen und Schulbüchern mit integriertem Tracking-Chip fand ich schon heftig, um nur einige Beispiel zu nennen. Ich bin mehr als froh, dass ich nie auf so eine Schule ging. Das Ganze hat mich mehr an ein Gefängnis erinnert als an eine Schule, in der die zukünftige Generation auf ihr späteres Leben vorbereitet werden soll. Aber wenn unser zukünftiges Leben aus kompletter Überwachung bestehen soll, dann ist dies vielleicht auch wieder konsequent. In wieweit es realistisch ist, dass einfache Schüler einfach wie Terroristen behandelt werden, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren, ist für mich schwer zu beurteilen. Es erscheint mir heutzutage auf jeden Fall realistischer als es das glaube ich 2008 getan hätte. Wichtig ist auf jeden Fall, dass wir auch heute Menschen brauchen, die für die Freiheit und Privatsphäre kämpfen und hierbei sind Typen wie Markus, die bereit sind sich zu wehren, auf jeden Fall gefragt. Nicht alle Methoden, die in dem Buch angewandt werden, müssen unbedingt der richtige Weg sein, aber diesen Weg und seine Entwicklung mitzuverfolgen, fand ich auf jeden Fall sehr spannend und interessant, auch wenn mir die technischen Erklärungen so manches Mal ein bisschen zu ausschweifend waren. Gut fand ich auch, dass die Beweggründe der Menschen, die sich lieber anpassen wollen und nicht den Mut haben sich zu wehren, nachvollziehbar erklärt wurden und das dies auch nicht verurteilt, sondern durchaus Verständnis dafür aufgebracht wurde. Fazit: Ein Jugendbuch mit einigen Schwächen, das sehr wichtige Themen aufgreift, mit denen sich jeder beschäftigen sollte. In der Umsetzung aber mehr für Jugendliche als für Erwachsene geeignet.

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  • Vom Thema her top, als dystopischer Thriller eher mäßig spannend ...

    Little Brother
    Ascari0

    Ascari0

    06. March 2017 um 09:23

    "Little Brother" ist eines dieser E-Books, das ich schon vor längerer Zeit einmal von einem Bekannten geschickt bekommen habe, dann aber vergessen habe, dass ich es überhaupt habe :). Die Leserunde, die jetzt einige Blogger angeregt haben, hat mich aber daran erinnert, dass ich es ja auch besitze. Dann noch die Entdeckung, dass es auch eine Hörbuchfassung gibt - sehr fein. Und wie so oft, wenn ich zufälligerweise an Buch und Hörbuch komme, habe ich abwechselnd gehört und gelesen (Zum Schluss eher gelesen, weil ich zu einem Ende kommen wollte).Zur Hörbuchfassung: Fabian Neidhart macht einen tollen Job, gar keine Frage. Aber man merkt natürlich, dass es eine Fan-Fassung ist, kein professionell produziertes Hörbuch, das Kapitel für Kapitel veröffentlicht worden ist. Warum das so ist? Weil jedes Kapitel mit dem Hinweis auf den Buchtitel, den Autor und den Sprecher beginnt. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Ein weiterer Unterschied zur Hörfassung sind die fehlenden Hinweise auf verschiedene Buchhandlungen, die in der Textfassung am Anfang jedes Kapitels stehen. Empfand ich positiv, weil ich beim Lesen diese Hinweise irgendwann nur noch übersprungen habe."Überspringen" ist übrigens ein gutes Stichwort, denn damit kann ich zur eigentlichen Rezension überleiten. Wie bewertet man ein Buch, das von den Themen her, die es anspricht, einfach großartig ist, als Roman mich aber nicht wirklich fesseln konnte? Eigentlich müsste man das trennen, das Buch also unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten bewerten. Fangen wir mal mit dem an, was ich mochte: Die Anspielungen auf "Big Brother" beginnen schon sehr früh, wenn man es genau nimmt, schon mit dem Titel des Buchs. Marcus ist am Anfang ein technisch versierter Jugendlicher, der zusammen mit ein paar Freunden eine Art von Augmented-Reality-Game spielt, als Terroristen die Bay Bridge in San Francisco sprengen und einen Tumult auslösen. Inmitten des Wirbels wird er von seinen Freunden getrennt und in Gefängnis gebracht, wo in Leute von der Homeland Security verhören. Im Verlauf der Geschichte kommt Marcus aber wieder frei, steht aber nun unter Beobachtung des DHS.Die im weiteren Verlauf der Geschichte einsetzende Paranoia und Hysterie bezüglich des Terrors hat der Autor meiner Meinung nach sehr gut eingefangen, die Fragen, wie weit man als Gesellschaft zu gehen bereit ist, um ein subjektives Gefühl von Sicherheit zu bekommen, haben mir gut gefallen. in dem Zusammenhang war wohl meine absolute Lieblingsszene die, wo sie in der Schule darüber diskutieren, inwiefern die Regierung überhaupt noch eine Existenzberechtigung hat, wenn sie schon die Verfassung mit Füßen tritt.Also Unterhaltungsroman halte ich die Geschichte aber für nicht besonders gelungen. Nicht mal mit der Hauptfigur konnte ich mich so richtig identifizieren - es blieb bis zum Schluss eine gewisse Distanz da. Die Nebencharaktere kamen für meinen Geschmack fast zu stereotyp rüber, manche Metaphern fand ich etwas merkwürdig (Ich sag nur: Rennpferd). Der absolute Spannungskiller jedoch waren für mich die (technischen) Exkurse, die waren zum Teil so weitschweifig, dass ich sie vor allem gegen Ende großteils übersprungen habe, um den Faden nicht komplett zu verlieren. Ich verstehe zwar, warum sie da sind (Viele Dinge gerade im IT-Bereich erschließen sich Außenstehenden nicht so ohne weiteres), aber ich hätte es für sinnvoller gehalten, hier Fußnoten oder etwas ähnliches anzubringen, um den Lesefluss nicht so stark zu stören. Oder die Erklärungen kürzer zu halten und im E-Book mit Hyperlinks auf weiterführende Infos zu versehen.Mein Fazit: Der Roman spricht in unserer modernen Gesellschaft ein wichtiges Thema an, mit dem sich eigentlich noch viel mehr Menschen auseinandersetzen sollten. Als dystopischer Thriller hat das Buch aber einige Mankos, die mich gerade gegen Ende das Buch mehr als einmal überfliegen hat lassen.

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  • Gute Idee, mangelnde Umsetzung

    Little Brother
    Gwee

    Gwee

    22. January 2017 um 21:23

    Das Cover des Romans ist leider nicht sehr aussagekräftig, aber weckt durch das schrille Rot Aufmerksamkeit. Die Geschichte hinter dem Auto ist tatsächlich gar nicht so uninteressant. Er engagiert sich für den Datenschutz, was sich auch in seinem Roman widerspiegelt. Gleichzeitig hat er seine Romane unter der Creative-Commons-Lizenz herausgegeben. Interessant dabei ist auch, dass der zweite Band der Reihe von Heyne publiziert wurde. Die Kurzbeschreibung des ersten Bandes trifft den Plot so ziemlich auf den Kopf und erzeugt auf jeden Fall Spannung.Zunächst beginnt die Handlung eher gemächlich, aber das ändert sich bereits nach den ersten dreißig Seiten. Der Protagonist wird sehr schnell extremen Situationen ausgesetzt und fast gebrochen. Das wirkte aber nicht überzogen, sondern passte zur Geschichte und den Ereignissen darin. Denn im San Francisco dieses Romans geht es nach der Sprengung der Bay Bridge nur noch um eines: Terroristen finden. Um welchen Preis auch immer. Der Protagonist ist sehr computeraffin und dadurch vertraut mit den Möglichkeiten sich vor Datenraub zu schützen. Dies erklärt er auch immer wieder auf verschiedene Arten und die Stellen hätten durchaus interessant sein können, wenn sie nicht so ausschweifend wären. Mir persönlich fiel es schwer alles im Detail zu verstehen, daher hätte es auch gereicht die Grundelemente zu erklären. Ein Beispiel ist hierbei das Web of Trust. Der Name erklärt schon grob, was es bedeuten könnte: Ein Netz des Vertrauens. Anstatt aber nur grob zu erklären, dass man mit dieser Methode verschlüsselt kommunizieren kann und die Methodik kurz anzureißen, palavert Marcus erst einmal ein paar Seiten darüber. Auch gibt er einen langen Einblick über seine LARPER-Vergangenheit, die an sich spannend war und in den Kontext passt, aber da man unvorbereitet hineingeworfen wurde, hat sich auch diese Stelle etwas zäh gelesen. Marcus‘ Verhalten an sich fand ich gegen Ende des Romans ohnehin etwas fragwürdig. Das Thema an sich war faszinierend und spannend, aber leider konnte das Buch nicht richtig packen, was aber vor allem an der ganzen Handlung drum herum inklusive der ganzen langatmigen Erklärungen liegt. Das Ende war etwas ernüchternd. Einerseits fand ich es gut, weil es weder ein Happy End noch ein Katastrophenende hatte, aber Marcus bekommt schon kurz davor die Gelegenheit zu tun, was nötig ist. Aber anstatt das zu tun, macht er etwas völlig Anderes, was gar keinen Sinn ergeben hat.Der Ich-Erzähler Marcus ist ein gleichzeitig tapferer, aber auch sehr egoistischer Protagonist. Man hat immer wieder das Gefühl, dass er gar nicht an andere denkt. Er will zwar etwas bewegen – und das ist an sich bewundernswert – aber oft denkt er überhaupt nicht über die Konsequenzen nach. Zudem ist er auch noch sehr stur und muss einfach gegen alles anrennen, ob er nun davon profitiert oder nicht. Es gab eigentlich gar keinen Charakter, den ich so richtig mochte, aber dafür sind die verschiedenen Beziehungen zwischen den Charakteren etwas zu offensichtlich gehalten. Die einzige Ausnahme dabei war vielleicht Ange, bei der sich meine Vermutung nicht bestätigt hat. Alles in Allem wurden dennoch Figuren gezeichnet, die man sich vorstellen kann.Doctorows Schreibstil war nicht ganz mein Fall. Er liest sich ein bisschen schwerfällig und plump, tritt dadurch aber auch in den Hintergrund und hilft, sich auf die Handlung und Erklärungen zu konzentrieren. Die Ich-Perspektive las sich recht flüssig und lässt einen Marcus‘ Gedanken aus erster Hand erfahren. Das wird dadurch bestärkt, dass er innerhalb des Romans den Leser direkt anspricht. Das Thema Datenschutz wird in „Little Brother“ auf interessante Art angesprochen und dabei überspitzt umgesetzt, was die Brisanz des Themas verdeutlicht. Gleichzeitig kann die Handlung nicht richtig packen und plätschert nur vor sich hin. Eine wirkliche Gefahr spürt man nur unmittelbar am Anfang und Ende und Marcus scheint auch der einzige zu sein, der sich für den neuen Überwachungsstaat wirklich interessiert und ihn verhindern will. Der Roman ist in sich abgeschlossen.Fazit: „Little Brother“ beschäftigt sich mit einer auch heute noch aktuellen Thematik und kann diese auf spannende Art verdeutlichen. Als Roman hat der Plot leider einige Schwächen, die vor allem das Ende ausbremsen.Gesamt: 3/5Inhalt: 3/5Charaktere: 3/5Lesespaß: 3/5Schreibstil: 2/5 

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  • #LBlesertreff zur Frankfurter Buchmesse 2016 in eurem Wohnzimmer

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Frankfurter Buchmesse 2016 steht vor der Türe und natürlich sind wir hier bei LovelyBooks schon ganz aufgeregt. Doch dieses Jahr wird es etwas anders als sonst: Wir sind nämlich als Buchentdecker für euch unterwegs, schauen uns nach den Lieblingsbüchern von morgen um und planen mit vielen Verlagen tolle Buchaktionen für euch!Ein LovelyBooks Leser- und Bloggertreffen wird es dieses Jahr auf der Frankfurter Messe leider nicht geben. Deswegen feiern wir Buchverrückten einen virtuellen Lesertreff bei LovelyBooks – natürlich mit dem Hashtag #LBlesertreff! Egal, ob ihr vor Ort in Frankfurt seid oder von der heimischen Couch aus mitmacht – jeder ist herzlich willkommen! Von Dienstag, 18.10., bis Sonntag, 23.10., tummeln wir uns hier und sprechen über unser aller Lieblingsthema – Bücher! Wir plaudern über aktuelle Lektüre, Lieblingsbücher und Bestseller, lesen gemeinsam und teilen unsere Liebe zu Büchern miteinander – noch intensiver als sowieso schon! ;) Ihr könnt euch hier aber auch zusammenfinden und für die Messe verabreden, in Erinnerungen an die letzte Buchmesse in Leipzig schwelgen oder gar Pläne für die nächste Buchmesse schmieden.Was dem virtuellen Lesertreffen nicht fehlen darf: Goodiebags und Guglhupfe - ganz ohne Anstehen! ;) Wie ihr an eine der begehrten Teile rankommt, erfahrt ihr im dazugehörigen Unterthema.Freut euch auf jeden Fall auf die Buchmessetage! Wir haben einige Überraschungen, Aufgaben und Gewinnspiele für euch vorbereitet!Und keine Sorge! 2017 sehen wir uns auf der Leipziger Buchmesse wieder – live und in Farbe!

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    • 1538
  • unbedingt lesen!

    Little Brother
    dominona

    dominona

    30. July 2015 um 19:56

    Was heißt eigentlich Freiheit in einer Zeit, zu der überall Kameras sind und ist man schon ein Terrorist, wenn man weiß, wie man Programme hackt? Das Thema ist aktuell und brisant wie nie zuvor und man weiß nicht genau, was Utopie und was bereits Realität ist. Meiner Meinung nach wäre das Lesestoff für die Schule, aber da es ums Hacken geht, wird das wohl so schnell nichts. Egal - lesen sollte man dieses Buch unbedingt.

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  • Big Brother is watching you. Who's watching back?

    Little Brother
    parden

    parden

    BIG BROTHER IS WATCHING YOU. WHO'S WATCHING BACK? Terroristen sprengen die Oakland Bay Bridge in die Luft. Der begeisterte Gamer Marcus ist mit seinen Freunden zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in Verdacht. Tagelang werden sie verhört und schikaniert. Als Marcus freikommt, hat sich San Francisco in einen Überwachungsstaat verwandelt: Jeder Bürger – ein potenzieller Terrorist. Menschenrechte – zweitrangig. Freiheit – ein 'Sicherheitsrisiko'. Mit Hilfe subversiver neuer Medien organisieren er und seine Freunde sich zu einer 'Gamer-Guerilla' – ihr Ziel: der Sturz der Regierung... Marcus ist ein ganz normaler 17Jähriger, der sich für Computerspiele und die Welt des Internets begeistert, wobei er durchaus Hackerqualitäten an den Tag legt. Schule, Freunde und PC, das ist es, worum sich sein Leben im Wesentlichen dreht. Das Aufregendste daran sind manchmal nicht ganz legale Computerspiele, die ihm und seinen Freunden aber den besonderen Kick bieten. Auf dem Weg zu einem Event kommt es zu tumultartigen Szenen, als Explosionen ertönen. In dem herrschenden Chaos werden Marcus und seine Freunde inhaftiert, ohne zu wissen, was überhaupt los ist - und erleben die schrecklichsten Tage ihres Lebens. "Der Mann, der hineinkam, trug eine Militäruniform. Eine U.S.-Militäruniform. Er grüßte die Leute im Truck, und sie grüßten zurück, und da war mir klar, dass wir gar nicht Gefangene irgendwelcher Terroristen waren - ich war ein Gefangener der Vereinigten Staaten." Gefoltert und stundenlangen Verhören unterzogen, gewährt Marcus seinen Peinigern schließlich Einblick in die Geheimnisse seines bisherigen Lebens. Und kommt letztlich doch wieder frei. Und ist entsetzt, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Mit seiner Stadt. Mit den Medien. Mit seiner Schule. Mit seinen Eltern. Nach dem Terroranschlag leben alle in einem totalen Überwachungsstaat. Fast als Einziger erkennt Marcus die Gefahren einer Welt, in der die soziale Toleranz für abweichende Gedanken vollends verloren geht. Wenn die Freiheit einem Verfolgungswahn geopfert wird, Sicherheitssysteme, Kryptographie, Verhöre und Durchsuchungen zum Alltag werden. Doch Marcus ist nicht bereit, die Freiheit eines ganzen Landes schwinden zu sehen. So ist er nicht erzogen worden, die alten Werte können doch nicht einfach durch Unmenschlichkeit ersetzt werden?! Er beginnt sich zur Wehr zu setzen - mit seinen Mitteln. Seine Waffen: der PC und ein geheimes Netzwerk. Ein Rebell im Untergrund, Widerstand auf der Datenautobahn, immer in der Furcht vor Entdeckung und Verrat... Ein wichtiges und überaus aktuelles Thema ist hier jugendgerecht in Szene gesetzt worden, zeigt die düstere Vision eines modernen Überwachungsstaates, wie er jederzeit tatsächlich in unserer heutigen Zeit entstehen könnte. Ein politisches Buch, das aufrüttelt - auch und gerade die Jugend, die oftmals eher unkritisch heranwächst (so zumindest mein Eindruck). Die Gefahren eines gläsernen Menschen werden hier überaus anschaulich dargesetellt, und Marcus bietet in seinem Handeln und seiner Haltung eine gute Identifikationsfigur. Die technologischen Abhandlungen sind es, die mich persönlich etwas gestört haben. Natürlich ist mir klar, dass die Handlung dieses Buches ohne Technologie nicht möglich wäre, und ebenso deutlich ist, dass manche Details zum besseren Verständnis erläutert werden müssen. Mir war es einfach oft zu ausschweifend, zu detailliert - und da mich technologisch eher zu den'Grundschülern' zähle, empfand ich diese Passagen als langatmig und z.T. trotz allen Bemühens auch als unverständlich. Geeigneter scheint das Buch tatsächlich für Jugendliche zu sein, die auch dem ganzen 'Technikkram' gegenüber nicht abgeneigt sind und selbst großes Interesse daran haben. Ein wichtiges Buch, ein interessantes Buch - nur ich gehöre hier wohl nicht ganz zur angepeilten Zielgruppe. Dennoch empfehlenswert! © Parden

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    • 4
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Kritisch und nachdenklich stimmend

    Little Brother
    andreasmk

    andreasmk

    04. October 2014 um 15:33

    Markus ist ein begeisterter Hobby-Hacker, der mit Leichtigkeit das Sicherheitssystem seiner High School überlistet. Als Terroristen eine Brücke sprengen, gerät er mit seinen Freunden ungewollt in den Fokus der amerikanischen Regierung Markus wird seiner Freiheit, Persönlichkeitsrechte und dann sogar seiner Würde beraubt. Währenddessen entwickeln sich die USA immer mehr zu einem Überwachungsstaat. Mit seinem Werk Little Brother greift Cory Doctorow eine wichtige und topaktuelle Frage auf: Wie wichtig ist es die Persönlichkeitsrechte jedes einzelnen zu schützen, wenn es um die Sicherheit einer Nation geht? und was geschieht wenn die Sicherheits- und Überwachungssysteme, die man heutzutage an vielen öffentlichen Orten, Verkehrsmitteln, amerikanischen High Schools und nicht zuletzt im Internet findet, missbraucht werden? Mit diesen Gedanken im Hintergrund, erschafft der Autor eine düstere und erschreckend real wirkende Zukunftsvision, in der sich die USA als Folge eines Terrorangriffs zu einem Überwachungsstaat entwickelt. Im Kontrast dazu steht der Schüler Markus, der als Vertreter der jungen aufgeklärten Generation die Wahrheit erkennt und als "Little Brother" das System von innen heraus sabotiert um auf seine Fehler aufmerksam zu machen. Doctorows Roman ist zwar als Jugendbuch einzuordnen, aber auch für jeden Erwachsenen mit Interesse an der Thematik zu empfehlen. Da Markus selbst ein Jugendlicher ist, nimmt der Autor natürlich auch an vielen Stellen Bezug auf moderne Freizeitaktivitäten, mit Fokus auf moderne Technik, wie Computer und Spielekonsolen. An einigen Stellen steigt man als Leser sogar tiefer in Themen der Informatik, der Programmierung sowie der zu Grunde liegenden Mathematik und Theorie ein, jedoch immer einfach und verständlich erklärt. Wen solche Sachverhalte absolut gar nicht interessieren, dem ist dieser Roman nur bedingt zu empfehlen. Fazit: Ein erschreckend realistischer und kritischer Roman über Persönlichkeitsrechte und ihren Wert für den Einzelnen.

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  • Wichtiges und fesselndes Thema - zwei Seiten des Terrorismus

    Little Brother
    Prinzessin

    Prinzessin

    12. August 2014 um 23:00

    "Was würdest du tun, wenn du plötzlich merkst, dass es bei euch einen Spion gibt? Du könntest ihn entlarven, an die Wand stellen und umbringen. Aber vielleicht gibt es danach noch einen Spion, und der wäre wahrscheinlich vorsichtiger als der erste und würde sich nicht so schnell schnappen lassen." -Little  Brother, Cory Doctorow Na klar ist der Titel "Little Brother" eine Anspielung an die totale Überwachung "Big Brother is watching you". Dieses Buch wurde mir von einem sehr guten Freund der 4 Jahre jünger als ich ist empfohlen. Er ist hellaufbegeistert. Ich hingegen bin etwas skeptisch. Das Thema des Buches ist auf jeden Fall wirklich gut und interessant aber vor allem wichtig. Es regt an, sich über unsere angeblichen Sicherheitssysteme Gedanke  zu machen und sie zu durchschauen. Wie viel tragen diese Systeme wirklich zu unserer Sicherheit bei oder viel mehr zu unserer Überwachung. Marcus, der Protagonist ist ein wirklich sympathischer Junge mit so viel Mumm wie man nur haben kann. Ich fand den Schreibstil zu Beginn sehr gewöhnungsbedüfrtig und es viel mir sehr sehr lange Zeit schwer, richtig ins Buch reinzukommen. Irgendwie fand ich es übermäßig zäh. Ich hätte mir das Tempo der letzten 50 Seiten für das gesamte Buch gewünscht, denn an sich war die Story echt gut. Ich gebe 3 Sterne und kann dieses Buch trotzdem nur gerne weiterempfehlen! Wirklich ein wichtiges Thema was uns alle betrifft.

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  • Cyber war?

    Little Brother
    kassandra1010

    kassandra1010

    20. October 2013 um 12:48

    Marcus überlebt einen Anschlag auf die Brücke in Californien. Als er mit seinen Freunden versucht, den Schutzraum aufzusuchen. Wird Darryl angegriffen und verletzt. Im Begriff Hilfe zu suchen, werden sie jedoch vom Heimatschutz aufgegriffen, verhaftet und verschleppt. Nun wird er täglich verhört, fast schon gefoltert. Sie wollen alles... Seine Passwörter, seine Daten auf Handy und USB-Sticks, einfach alles. Sie behandeln ihn wie einen Terroristen. Doch dann lassen sie ihn auf wundersame Art und Weise frei. Jedoch weiß Marcus, das er nun ein gebranntes Kind ist, und sie ihn genau im Auge behalten werden....   Cory Doctorow beschreibt uns die wunderbare Welt des Cyberspaces mit einfachen Worten, so dass jeder nun den Unterschied zwischen Spam und Ham versteht. Man lernt unglaublich viel und Datentransfer, die Entstehung des Internets und über die Überwachung unseres Lebens durch verschiedene Gruppen.   Hat man die letzte Seite umgeschlagen ist man sich klar darüber, das das eigene Leben bereits sehr gläsern ist und man eigentlich gar nichts dagegen tun kann.   Erstklassiger Roman über die computerisierte Welt in der wir so ahnungslos leben und über die Auswirkungen darüber, wenn die Macht in die falschen Hände gerät und die Gesetzte so gebogen werden, das sie in die richtige Richtung passen. Einfach spitze!!!

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  • Rezension zu "Little Brother" von Cory Doctorow

    Little Brother
    BlueNa

    BlueNa

    24. October 2012 um 20:51

    Sicherheit, um jeden Preis! . Marcus Yallow. 17, clever, Computerfreak und noch dazu äußerlich nicht übel anzusehen geht mit seinen Freunden versteckten Hinweisen eines Computer Games nach, als plötzlich um sie herum heilloses Chaos ausbricht. Ein Knall, Sirenen heulen, Menschen rennen panisch durcheinander, drängen Marcus und sein team in die U-Bahn-Station. Nachdem sie sich herausgekämpft haben, werden sie am helligsten Tag, auf der offenen Straße gekidnappt. Schnell stellt sie sich heraus, dass Terroristen die Bay-Bridge in die Luft gesprengt haben und es die Heimatschutzbehörde ist, die Marcus auf eine geheime Insel verschleppt und tagelang unter menschenunwürdigen Bedingungen verhört hat. Als die Vier Tage später wieder freikommen, hat sich ihre Heimatstadt San Francisco in einen Überwachungsstaat verwandelt. Marcus ist schockiert und sagt dem Department for Homeland Security (DHS) den Kampf an. Mit allen Mitteln, die ihm zu Verfügung stehen: Der Technologie der Zukunft! . Der Jugend-Roman „Little Brother“ lässt einen als Leser ziemlich schockiert zurück, denn das Szenario, dass Cory Doctorow hier beschreibt, ist so realistisch, dass es morgen wahr werden könnte! Die Angst vor Terror und vor Terroristen steckt seit dem 11. September 2001 tief in unseren Knochen, vor allem in den USA hat es lange gedauert, bis die Stimmung sich wieder normalisiert hat. Somit ist es durchaus denkbar, dass die totale Überwachung der Bürger einer Großstadt wie San Francisco nach einem erneuten Terroranschlag böse Realität werden könnte. Auf den Anschlag selbst, auf den die erschreckenden Ereignisse in diesem Buch folgen, wird kaum eingegangen. Denn als Marcus und seine Freunde aus der Haft entlassen werden, sind schon einige Tage vergangen und das gröbste Chaos hat sich gelegt. Dann beginnen die totale Überwachung der Menschen und somit auch die Maßnahmen, die Marcus dagegen unternimmt. Er baut ein Linux basiertes X-Box-Netzwerk auf, ein sicheres Netzwerk, nachdem sein eigener Laptop und seine Bewegungen im Internet vom DHS überwacht werden. Über dieses Netzwerk bringt er viele, viele Gamer dazu, dem DHS ein Schnippchen zu schlagen. . Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch genau richtig. In einfachen Sätzen und doch wortgewandt beschreibt der Autor das Szenario der totalen Überwachung. Er schafft es, eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, in der man die Anspannung, die Furcht und die Wut der Protagonisten hautnah spüren kann. Da das Buch sich Großteils mit Computertechnologie beschäftigt, birgt es auch großes Erklärungspotenzial, was aber wunderbar gelöst wird. Die Erklärungen liefert Marcus immer selbst und zwar einfach und leicht verständlich, so dass auch nicht so technikversierte Leser verstehen, was der Protagonist da gerade vorhat. . Die Protagonisten sind sehr überzeugend dargestellt. Vor allem Marcus, den man die ganze Zeit begleitet, lernt man außerordentlich gut kennen. Ich konnte seine Gefühle und seine Motivation wunderbar nachvollziehen und auch, dass er sich in Ange verliebt, passt hervorragend zu ihm. Auch Marcus Freunde Jolu und die eben erwähnte Ange bleiben einem im Gedächtnis, da sie ihre ganz eigenen Eigenschaften haben. Mit diesen Protagonisten konnte ich mich identifizieren! . Das Cover ist für meinen Geschmack zu unauffällig gewählt worden. Zwar spielen die abgebildeten Dinge eine Rolle im Buch, doch springt es zu wenig ins Auge, denn „Little Brother“ hat meiner Meinung nach noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient! . Insgesamt kann ich „Little Brother“ von Cory Doctorow bedenkenlos allen empfehlen, die sich in das schockierend-realistische Szenario hineinwagen wollen. Das Buch birgt eine tiefere Moral, denn durch mutige Menschen und eine Presse, die sich nicht mundtot machen lässt, kann sich alles wieder zum Guten wenden! Unbedingt lesen!!

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  • Rezension zu "Little Brother" von Cory Doctorow

    Little Brother
    rallus

    rallus

    *“Freiheit, Wecker, Freiheit hoaßt koa Angst habn, vor neamands”* sagte schon Willi zu Konstantin oder es mit M1k3y zu sagen: *"Ich kann nicht ein Jahr, zehn Jahre, mein ganzes Leben untertauchen und warten dass mir die Freiheit zurückgegeben wird. Freiheit ist etwas, das Du dir nehmen musst."* Und genau das ist was Marcus, der hinter diesem Pseudonym steht, am Anfang des Buches verliert. Nach einem brutalen Terroristen Anschlag auf die Bay Bridge in San Fransicso, werden sein Freunde und er von der sog. Heimatbehörde festgenommen und ohne Grund verhört, gepiesackt und ohne Verfahren als Verbrecher behandelt. Alles mit der Prämisse “Wir tun dies zu Deinem Schutz” Doch der 17-jährige Marcus wehrt sich, als seine Passwörter, Handyanrufe, SMS von ihm abgezwungen werden: "Es geht nicht darum , dass man etwas tut wofür man sich schämt. Es geht darum, dass man etwas Privates tut. Es geht darum, dass dein Leben Dir gehört." Doch im Dienste des Bürgerschutzes ist den Staatsbeamten auch das Beugen des Rechtes egal. Es dient ja den Guten – und alle anderen sind ersteinmal schlecht, bevor sie nicht etwas anderes bewiesen haben. Doctorow setzt sein Buch in einer möglichen Gegenwart an, die Twintower sind schon gefallen, das letzte Attentat hat vollends das Kontrollbedürfnis der amerikanischen Regierung geweckt. Hier geht sie auch über Leichen und bricht das eigene Recht. Doch die Jugendlichen wissen sich zu helfen – Marcus agiert fortan im gesicherten ParanoidXbox Netz, kurz Xnet, und möchte Gerechtigkeit. Little Brother ist weniger ein Roman im klassischen Sinne, auch wenn die Liebesgeschichte und die Handlungen sehr authentisch rüberkommen, es ist eine Darstellung der Sicherheitssucht und der Unkenntnis der neuen Medien gegenüber. Alles was ich nicht verstehe unterdrücke und verbiete ich. Dass dies in anderer Form in der Geschichte so immer wieder vorkommt hilft den Leidtragenden nicht. Doch Sicherheit bedeutet nie Überwachung was uns Doctorow mit dem False Positive Paradox eindringlich klarmacht. 100 Millionen Menschen zu überwachen um 100 Terroristen zu finden kann nicht funktionieren. Und auch dass als Fehlwert von einem “schlechten” Menschen ausgegangen wird führt zu Orwells 1984. Nur Vertrauen, Hilfsbereitschaft und die norwegische Antwort auf terrorischte Spinner helfen der Gesellschaft auf die Dauer. Die amerikanische oder auch diktatorische Lösung bewirken das, was die Terroristen erreichen wollen! Auch wenn der Roman am Schluss doch etwas treuherzig wirkt, ist dies ein wichtiges und nebenbei auch informatives Buch über neue Medien/Computer und wie man damit umgeht. Und Hacker sind eben keine Terroristen, sondern vergleichbar mit Autotunern. Abgerundet wird der Roman durch viele interessante Links – denn dies ist keine Fiktion, dies ist die Realität und Cory Doctorow weiß wovon er schreibt. Volle Punktzahl.

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    • 2
    awogfli

    awogfli

    26. April 2012 um 12:50
  • Leserunde zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    oliverwolf

    oliverwolf

    Drei befreundete Gleitschirmflieger stoßen durch Zufall auf eine Leiche, bei der sie einen Zettel mit einer seltsamen Notiz und ein Messer finden. Ein junger Mann versucht in einer Besenwirtschaft jemanden abzupassen, wird daran aber gehindert. Eine Studentin stößt in einer überfüllten Straße in London mit einem deutschen Touristen zusammen. Nachdem sie sich von dem ersten Schreck erholt hat, findet sie in ihrer Tasche ebenfalls eine mysteriöse Notiz. Was diese Fälle miteinander zu tun haben, kommt erst heraus, als ein Schüler zufällig auf eine Internetseite stößt, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Der Download funktioniert nicht, stattdessen wird er ungewollt Spielfigur in einem ganz anderen, viel realeren Spiel, denn jeder, der sich einloggt, ist dem »Gamemaster« hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei … Wie die Geschichte weitergeht erfahrt Ihr in meinem neuen Buch „Netzkiller“ das am 13.02.2012 im Gmeiner Verlag erscheint. Ab 20.02.2012 startet dann die Leserunde hier bei Lovelybooks. Selbstverständlich werde ich selbst auch an der Leserunde teilnehmen und Euch Rede und Antwort stehen. Unter Allen, die mir bis 17.02.2012 mitteilen, was ihre größten Ängste im Zusammenhang mit sozialen Online-Netzwerken sind, verlose ich 10 von mir signierte Exemplare meines Buches „Netzkiller“. Ich wünsche Euch jetzt schon viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Euer Feedback. Vielleicht möchte auch jemand von Euch am Ende der Leserunde eine Rezension über das Buch schreiben. Eine Leseprobe, eine Hörprobe sowie den Buchtrailer findet Ihr unter: http://www.oliverwolf.org/index-2.html

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    • 323
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    13. February 2012 um 20:27
    oliverwolf schreibt Es wurde zwar schon teilweise von Euch beantwortet aber trotzdem möchte ich es noch einmal konkretisieren: Wie sieht es mit der Angst, ausspioniert zu werden, aus? Dass jemand nachvollziehen ...

    Das Buch "Little Brother" von Cory Doctorow zeigt recht gut, wie weit die Technik da schon ist. Wirklich richtig Angst macht es mir nicht, aber beklemmend finde ich es schon. Aber viele finden es ...

  • Rezension zu "Little Brother" von Cory Doctorow

    Little Brother
    Dubhe

    Dubhe

    29. January 2012 um 10:27

    "Big Brother is watching You!" Diesen Spruch kennt sicher jeder in Europa und in der USA. Er erscheint recht harmlos, doch dabei sybolisiert er den Verlusst der Privatsphäre, denn mit "Big Brother" sind Kameras gemeint, die auf der Straße, in Gebäuden, einfach überall filmen. Begonnen hat dies mit dem Anschlag 9/11 auf das World Trade Center mitten in New York. Damals hat unser gelibeter Sarkasmus President Bush den Pratiot's Act, ein neues Gesetz, vorgeschlagen und es wurde angenommen. Mit diesem Gesetz wurde/wird tief in die Privatsphäre geschnitten, ehrlich gesagt ein großer Verlust, da wir für jedes unserer Rechte viel kämpfen mussten. Doch die Leute haben sich kaum über den Partiot's Act beschwert, da sie mehr Angst vor den Terroristen hatten als vor sonst irgendetwas. . Marcus Leben in der Schule wird streng überwacht, überall Kameras, die ihn verfolgen sollen. Und alles funktioniert elektronisch. Doch er will seine Privatsphäre, aber wenigstens hat er die zu Hause. Marcus ist kein gewöhnlicher Jugendlicher, denn er kennt sich gut beim Computer aus und weiß, wie er das System austricksen kann. Mit seinen 3 besten Freunden spielt er ein Spiel, das zur Hälfte in der Welt des Computers und zur Hälfte in der realen Welt stattfindet. An diesem Tag bekommt er gerade einen neuen Hinweis von dem Spiel und trommelt alle, während des Unterrichtes, zusammen und gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Doch sie sind nicht die einzigen die sich davongeschlichen haben und schon bald stoßen sie ebenfalls auf eine Gruppe. Sie befinden sich gerade mitten in einem Streit, bei dem es darun geht, welche Gruppe hier vortritt hat, als sie plötzlich einen lauten Knall hören. Doch was war das? Marcus und seine Freunde machen sich sofort auf den Weg zu dem Schutzraum, doch dann machen sie mitten in dem Gedränge kehrt. Und erst, als sie sich daraus frei gekämpft haben, bemerken sie, dass ihr Freund Darrel von jemanden in der Menge abgestochen worden ist. Marcus versucht vorbeifahrende Autos aufzuhalten, doch ihm gelingt es nicht und so springt er einfach vor das nächste Auto. Doch leider war seine Wahl falsch, denn lauter Typen, die wir Militär ausschauen, springen heraus, richten die Gewehre auf ihn, fesseln ihn und stecken ihm einen Sack über den Kopf. Man bringt ihn und seine Freunde in eine Art Gefängnis, wo er verhört wird und gedemütigt. Schließlich gibt er all seine Passwörter preis, was ihn in der Seele schmerzt, aber er kommt mit seinen anderen Freunden frei, nur von Darrel hat er seit dem Tag der Explosion nichts mehr gehört. Was ist mit ihm bloß passiert? Marcus Eltern haben ihn tot geglaubt und sind nun froh, dass er zurück ist, doch er kann ihnen nicht sagen, wo er wirklich gewesen ist und so erzählt er ihnen eine Lüge. Äußerlich scheint er neutral zu sein, doch innerlich kocht er. In seinem Laptop entdeckt er eine Wanze und so sucht er eine neue Variante, wie er sicher mit seinen Freunden komunizieren kann und so "erfindet" er das X-Net, wie es später heißen wird. Dazu braucht man eine X-Box, Lynox Paranoid und noch etwas. Er brennt seine Kreation auf CDs und verteilt sie auf der Schule. Um ihn herum scheint eine Freiheitsbewegnung zu enstehen und er ist deren Gründer. Doch niemand darf wissen, dass er dahinter steckt, denn sonst wird er auf Geheiß der Regierung für immer verschwinden... . Eine schreckliches Szenario der Zukunft. Aber leider sehr realistisch. So etwas könnte jede Zeit passieren, doch ich hoffe, dass dem nicht so ist. Wer will denn schon rund um die Uhr überwacht werden? Wer will seine Privatsphäre verlieren? Also ich nicht. Und ich hätte mich damals gegen Bushs Partiat's Act gewehrt (wenn ich älter gewesen wäre). Es haben sich damals auch viele gewehrt, doch sie wurden einfach unterdrückt von den "braven" Bürgern, die um ihre Sicherheit fürchten. Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeít wirklich, dass man in seinem eigenen Land von einem Terroranschlag unkommt? Viel kleiner als ein tödlicher Autounfall. Doch haben wir Angst, in ein Auto zu steigen? Nein. . Einfach genial! So ein Buch hatte ich noch nie in der Hand und ich muss sagen, wirklich realistisch. Ich würde sagen, damit wollte der Autor unsere zähe Gesellschaft etwas aufrütteln. Aber wissen kann man das nie so genau. Auf jeden Fall verstehe ich Marcus Beweggründe. Wer würde das nicht tun? Also ich bin auf jeden Fall froh, in einer (noch) ziemlichen demokratischen Gegend zu wohnen, wo es nicht allzu viele Überwachungskameras gibt.

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  • Rezension zu "Little Brother" von Cory Doctorow

    Little Brother
    Lady_Fire

    Lady_Fire

    10. January 2012 um 21:54

    „Little Brother“ von Cory Doctorow geschrieben, 2008 auf Englisch erschienen und 2010 ist die erste Auflage bei Rowohlt erschienen. Der aus Kanada stammende Schriftsteller engagiert sich unter anderem für den Datenschutz und eine Liberalisierung des Urheberrechts. Seine Werke veröffentlicht er unter einer sogenannten „Creative Commons-Lizenz“, wie auch „Little Brother“, welches man als Pdf-Datei gratis downloaden kann. Seit 2006 arbeitet er als Gastprofessor an einer kalifornischen Universität. Der Ausspruch „Freiheit ist etwas, das du dir nehmen musst“ lässt deutlich erahnen, worum es geht. Marcus Yallow geht auf die Cesar Chavez High in San Francisco. Für ihn, einen talentierten, jungen Gamer und Hacker mit dem Decknamen w1n5t0n (=Winston), ist es ein Leichtes, die Überwachungsmethoden seiner Schule auszutricksen. Dies ist auch nötig, als Marcus seinen Freund Darryl überredet, die Mittagspause zu nutzen, um dem neuen Hinweis bei Harajuku Fun Madness, eine Roleplay bei dem die beiden zusammen mit zwei Freunden, Vanessa und Jolu, als Team fungieren, nachzugehen. Die vier sind gerade dabei den Hinweis zu orten, als plötzlich die Erde auf Grund des Terroranschlags auf die Okaland Bay Bridge, bebt und auf dem Weg zu einem der Schutzräume sind die vier unglücklicherweise, zur falschen Zeit am falschen Ort und werden von der Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security, DHS) verschleppt und verhört. Die Art wie der DHS die Geiseln behandelt ist alles andere als Human. Durch Psycho-Spielchen versuchen sie an Informationen zu kommen. Anfangs weigert sich Marcus sein Handy zu entsperren und somit seine Daten preiszugeben, doch dann gibt er auf und nach und nach seine Privatsphäre auf. Marcus hat nichts mit dem Anschlag zu tun, auch wenn der DHS nicht wirklich davon überzeugt ist, wird er freigelassen. Vanessa und Julo werden mit ihm freigelassen, doch von Darryl fehlt jede Spur. Die drei kehren in den Alltag zurück, überrascht wie sehr sich San Francisco in den Tagen ihrer Gefangenschaft verändert hat. Überall Überwachungskameras, Polizisten und Mitarbeiter des DHS. Als Marcus bemerkt das sein Laptop verwanzt ist, steigt er auf seine Xbox mit der ParanoidLinux Software um. Da der DHS weiß, dass er w1n5t0n ist, legt er sich einen neuen Namen zu, nämlich M1k3y. Er hat das Surfen mit der ParanoidXBox zum Trend gemacht und somit das „Xnet“ erschaffen. Inzwischen protestieren die Bürger schon gegen die totale Überwachung, auch M1k3y ist nicht untätig und ruft alle Xnetter auf etwas zu tun. Anfangs sieht es nach einem Erfolg aus, jedoch bekommt der DHS Verstärkung und auch im Xnet gibt es die ersten Lecks. Bei einer Party, deren Ziel es ist das Xnet sicherer zu machen, spricht Marcus erstmals über das was der DHS ihm angetan hat und er lernt Ange kennen. Die beiden treffen sich regelmäßig und verlieben sich ineinander. Marcus vertraut ihr alles an und sie ist ihm eine große Hilfe. Als er von einem Fremden einen Brief zugesteckt bekommt, erfährt er das Darryl noch lebt und ringt sich dazu durch seinen Eltern die Wahrheit zu sagen. Diese überreden ihn mit Barbara Stratford, einer Journalistin, zu reden. Kurz vor der Veröffentlichung, bekommt er eine Warnung per Mail und gleichzeitig ein Angebot. Das Angebot ihm zur Flucht aus San Francisco zu verhelfen. Marcus nimmt das Angebot an, unter der Bedingung das Ange mitdarf. Als er schon im Hänger sitzt, der ihn wegbringen soll, entscheidet er sich jedoch gegen die Flucht, da er Ange verloren hat und nicht ewig weglaufen will. Nachdem er sich einige Tage durchgeschlagen hat, wird er vom DHS gefangen genommen. Sie sind gerade dabei ihn zu foltern, als Barbara Stratford mit Nationalgardisten kommt und ihn befreit. Im Hochsicherheitstrakt finden sie Ange und Darryl. Sie können alle Gefangenen zwar nicht einfach freilassen, dafür bekommen alle, die vom DHS auf Guantanamo in der Bay festgehalten wurden, eine faire Verhandlung vor dem Richter. Marcus wird von allem freigesprochen, einzig der Diebstahl eines Handys wird ihm zur Last gelegt. Im Büro für Wählerkoalition engagieren sich Marcus, Ange und sehr viele andere Xnetter nun auf legale Art und Wiese und versuchen Amerika zu verändern. Das Buch legt einem ans Herz, etwas zu unternehmen und nicht nur zuzusehen. Man sollte für seine Rechte kämpfen und niemand hat das Recht sie einem zu nehmen ist eine klare Aussage, wie auch dieses Zitat "Die Bill of Rights steht über dem DHS". Das Buch regt junge Leute zum Lesen an, wie die Resonanz zeigt. Vor allem da es als Pdf-Datei für manche anregender ist als ein Buch. Die deutliche Botschaft ist kaum zu übersehen und man hofft so etwas nicht durchleiden zu müssen. Ob wir aus der Moral etwas lernen, ist eine andere Sache.

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