Cory Doctorow Pirate Cinema

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Inhaltsangabe zu „Pirate Cinema“ von Cory Doctorow

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit

Trent McCauley ist sechzehn und ein Genie: Aus dem Internet lädt er sich Blockbuster herunter und bastelt aus dem Material neue Filme. Dass das illegal ist, kümmert ihn wenig. Bis er erwischt wird. In seiner Verzweiflung flüchtet er nach London, in der Hoffnung, dass ihn in der Großstadt erst mal niemand entdeckt. In der Künstler- und Aktivistenszene findet er Unterschlupf - und erfährt, dass die Regierung ein neues Gesetz plant: Selbst kleinste Urheberrechtsverletzungen im Internet sollen mit drakonischen Strafen geahndet werden. Trent und seine neuen Freunde ahnen, dass dahinter einige mächtige Medienkonzerne stecken, die das Internet zu ihrem Herrschaftsgebiet erklären wollen. Doch da haben sie nicht mit Trent gerechnet, der genau das tut, was er am besten kann: einen Film produzieren, diesmal zum Zwecke der Aufklärung.

Unvergleichlich - so ist das Urheberrecht noch nie beleuchtet worden.

— SitataTirulala

Guter Roman über ein sehr aktuelles und heiß diskutiertes Thema. Jeder der sich für Internetpiraterie interessiert sollte hier zugreifen.

— Morrigan

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  • Was ist Diebstahl und was Kreativität?

    Pirate Cinema

    lyydja

    23. June 2017 um 13:58

    Pirate Cinema von Cory Doctorow, der Autor von Little Brother / Little Brother Homeland, umfasst diesmal das Thema Film Piraterie,künstlerische Freiheit und die Mediale Lobby. Er schafft es wie auch schon bei Little Brother das Thema gut rechachiert darzulegen und einen näher in das Thema und in seine Ansichtsweise einzuführen mit interessanten Ansichtsweisen, die mich beschäftigt haben und gut nachvollziehbar waren auch wenn ich manchmal anderer Meinung war, besonders da Internetpiratiere in unserer Zeit ein immer größeres Thema wird und natürlich auch wichtig ist. den Auch im Internet ist Diebstahl, Diebstahl und gehört doch bestraft. Doch was Cory Doctorow hier darstellt ist künstlerisches Schaffen, welches ja durch dieses Gesetz auch beeinträchtigt wird und zwar mit unverhältnismäßigen Strafen, die ganze Familien ins Unglück stürzen. Zusammen mit den Charakteren, die jeder auf seine Art besonders waren, besonders Jem und 26 haben mir gefallen und natürlich Trent, der sich im Laufe der Geschichte wahnsinnig entwickelt hat, einer Schreibweise bei der man das Gefühl hat, dass Trent einem gerade gegenübersitzt und das Erlebte erzählt gibt Pirate Cinema eine ziemlich gute Geschichte über ein wichtiges Thema, welches mich zum Nachdenken gebracht hat. Einziger Minuspunkt ist, dass es doch wie ich finde, viele Parallelen zu Little Brother aufweist.

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  • Wider den Großkonzernen! Für die Freiheit!

    Pirate Cinema

    SitataTirulala

    13. May 2016 um 18:19

    "Jeder glaubt, dass seine Ideen einmalige, kostbare Schneeflöckchen sind. In Wahrheit sind Ideen wie Arschlöcher: Jeder hat eins." Trent liebt die Filme des Schauspielers Scott Colford. Neben der Schule nutzt er jede freie Minute, um ihnen neues Leben einzuhauchen: er nimmt alte Filme Colfords und schneidet aus vielen winzigen Schnipseln völlig neue Kurzfilme, die die Internetgemeinde begeistern. Wen sie allerdings überhaupt nicht begeistern sind die großen Filmkonzerne. Wegen der Verletzung ihrer Urheberrechte wird Trents Familie der Internetzugang gesperrt. Seine Mutter verliert ihre Sozialstütze, sein Vater seinen Callcenter-Job, seine Schwester die Möglichkeit sich auf ihre Klausuren vorzubereiten. In dem Gefühl, dass sie alle ohne ihn besser dran sind, packt Trent seine Sachen und flüchtet sich nach London, wo ein völlig neues Leben für ihn beginnt: er besetzt Häuser und sammelt Essen aus den Müllcontainern von Supermärkten. Doch hier erkennt er auch, dass er etwas für seine Familie tun kann - zusammen mit seinen neuen Freunden sagt er den Filmkonzernen und ihren immer schärferen Urheberrechtsbestimmungen den Kampf an. Tatsächlich schleiche ich schon eine ganze Weile um Cory Doctorow herum. Mein Freund hat "Little Brother" von ihm gelesen und bringt immer mal wieder auf, dass ich das Buch unbedingt lesen müsste. Als ich über "Pirate Cinema" gestolpert bin, habe ich mich dann kurzerhand dazu entschieden, dieses meinen ersten Doctorow sein zu lassen. Die Thematik ist sehr aktuell und wird es wohl auch noch lange Zeit bleiben. Internetpiraterie vs. Urheberrecht und wie damit umgegangen wird. So wird beispielsweise Trents Familie komplett der Internetzugang gesperrt, obwohl er quasi Lebensgrundlage für die Familie ist. Sein Vater arbeitet von zu Hause als Callcenter-Agent über das Internet und verliert natürlich seinen Job. Seine Mutter, die Sozialhilfe bekommt, muss sich dafür regelmäßig über ein Internetportal des Amtes einloggen und melden - wie, wenn sie kein Internet hat? Das Buch setzt sich damit auseinander, ob der Schutz geistigen Eigentums wirklich dazu berechtigt ganze Existenzen zu zerstören. Ich denke wir sind uns alle einig, dass das Urheberrechtan sich gut ist. Denn es schützt auch die Bücher und Autoren, die wir so sehr lieben und stellt es unter Strafe, ihre Ideen einfach zu klauen und als eigene auszugeben. Das ist gut und richtig so, denn auch das ist Diebstahl und Diebstahl ist nach eigentlich jedem Strafrecht der Welt eine Straftat. Doch wie sieht es mit künstlerischer Freiheit aus? Trent nimmt Schnipsel bereits existenter Filme und fügt sie zu einem ganz neuen Film zusammen. Er hat den Schauspieler nicht gefragt, ob er das darf. Er hat Material genommen, das andere gedreht und inszeniert haben. Aber am Ende hat er etwas Neues geschaffen. Wir alle kennen das: Fanvideos auf youtube, die mit Musik unterlegt zu wunderschönen und meiner Meinung nach auch teilweise sehr künstlerischen Trailern zusammengefügt werden. Bücher, deren Geschichte eigentlich ursprünglich eine Fanfiction basierend auf dem Werk eines anderen war und jetzt trotzdem so viele begeistert. Ist das nichts wert? Fällt diese neue Idee automatisch auch denen in den Rachen, die ohnehin schon milliardenschwer sind? Wie ist der tatsächliche Schaden zu beurteilen, der ihnen dadurch entsteht? Und ist es richtig, dass auf Urheberrechtsverletzungen teilweise empfindlichere Strafen stehen als auf sexuellen Missbrauch? Es steht zwar "Jugendbuch" dran und lässt sich auch sehr gut runter lesen, gerade weil Cory Doctorow unheimlich liebenswerte, schräge Charaktere erdacht hat und diese ganz spezielle Art von Humor mit einfließen lässt, aber wenn man es mal auf das Wesentliche reduziert ist es eine ziemlich ernste Geschichte. Eine, die einen nachdenken lässt - oder zumindest nachdenken lassen sollte. Hier und da gibt es ein paar Längen, aber alles in allem hat mich das Buch kaum losgelassen. Ich wollte wissen wie es für Trent weiter geht. Ob ihre erst kleine, dann immer größere Basis an Unterstützern eine Chance hat, Filmindustrie und den von ihr beeinflussten Politikern überhaupt etwas entgegen zu setzen. Neben der Gesellschaftskritik, die mir durchaus sehr nahe liegt, hat Doctorow dann noch für mich persönlich ein kleines Sahnebonbon oben drauf gepackt, nämlich einen Charakter, den ich von vorne bis hinten lieben konnte, auch wenn er mehr oder minder nur ein Nebencharakter war: Jem. Aktuelle Gesellschaftskritik im Jugendbuch-Mantel, die alles andere als oberflächlich und seicht daher kommt. Cory Doctorow beleuchtet die Grenzen des Urheberrechts und wirft die Frage auf, wen es eigentlich schützt: den kleinen Mann und seine Ideen oder bloß den Profit der großen Konzerne? Für jeden, der sich auch nur ansatzweise für das Thema interessiert, eine unterhaltsame und empfehlenswerte Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Vier Blümchen!----------http://licentiapoeticae.blogspot.de/2016/03/br-cory-doctorow-pirate-cinema.html

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  • Guter Roman über ein sehr aktuelles und heiß diskutiertes Thema.

    Pirate Cinema

    Morrigan

    17. October 2014 um 11:43

    Der 16jährige Trent McCauley liebt Filme. Aber nicht in der Kinofassung. Er lädt sich die Filme illegal aus dem Internet und schneidet sie zu neuen, eigenen Filmen. Aufgrund dieser massiven Copyright-Verletzungen wird der Familie das Internet für ein Jahr gesperrt. Das verursacht große Probleme. Trents Vater arbeitet über das Internet in einem Callcenter, seine Mutter muss sich regelmäßig im Internet beim Arbeitsamt einloggen und seine Schwester Cora braucht den Zugang für ihre Hausaufgaben. Ohne Internet wird Trents Vater arbeitslos, das Arbeitslosengeld der Mutter bleibt aus und Coras Leistungen in der Schule werden schlechter. Aus Scham, weil er seine Familie ins Unglück gestürzt hat, haut Trent nach London ab. Überfordert mit der Situation freundet er sich mit dem Obdachlosen Dodger an. Zusammen besetzen sie ein leerstehendes Haus und richten sich dort häuslich ein. Trent verschafft sich wieder einen Internetzugang und beginnt erneut Filme zu schneiden. Doch die Regierung verabschiedet immer härtere Strafen für selbst kleinste Copyright-Verletzungen. Trent will sich nicht so weit einschränken lassen und nimmt zusammen mit seinen neuen Freunden den Kampf gegen die mächtigen Medienkonzerne auf. Ich wollte schon länger ein Buch von Cory Doctorow lesen. Da der Autor sich in diesem Buch mit einem aktuellen Thema beschäftigt hat es mich gleich angesprochen. Internetpiraterie wird immer heiß diskutiert. Natürlich ist es nicht richtig, sich illegal Filme aus dem Internet zu laden und die Copyright-Inhaber um Ihren Lohn zu bringen. Doch Doctorow zeigt in „Pirate Cinema“ dass es nicht nur darum geht, sich einen Film kostenlos anzusehen, sondern auch um künstlerische Freiheit. Der Protagonist Trent bastelt aus Filmschnipseln einen komplett neuen Film. Doch hierfür muss erst eine Film illegal herunterladen. Dieses Buch gibt Diskussionsstoff. Ist es okay sich einen Film herunterzuladen um daraus etwas Neues zu schaffen? Doctorow ist Mitbegründer der Open Rights Group, die sich für die  Liberalisierung des Urheberrechts engagiert. Dies merkt man in „Pirate Cinema“! Der Autor zeigt in diesem Buch überspitzt warum ein zu strenges Copyrightgesetz niemanden nutzt. Der Schreibstil war leicht und flüssig. Doctorow hat sich für meinen Geschmack allerdings etwas zu viel der Politik gewidmet. Die Politik ist zwar für die Story sehr wichtig, wurde aber etwas zu sehr ausgebaut, dadurch wurde das Buch stellenweise etwas langatmig und zäh. Weniger ausführliche Politik und dadurch ein paar Seiten weniger und das Buch wäre richtig toll gewesen. So musste ich mich teilweise etwas zwingen um nicht die politischen Stellen zu überspringen. Das Cover gefällt mir sehr. Es ist düster und verspricht doch auch Action und dürfte vor allem jüngere Leser ansprechen. Fazit: Guter Roman über ein sehr aktuelles und heiß diskutiertes Thema. Jeder der sich für Internetpiraterie interessiert sollte hier zugreifen. 4 von 5 Sternen.

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