Cory Taylor Sterben: Eine Erfahrung

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Inhaltsangabe zu „Sterben: Eine Erfahrung“ von Cory Taylor

Worum geht es? 2015 erfährt die australische Schriftstellerin Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen hat sie dieses Buch verfasst, das kurz vor ihrem Tod im Juli 2016 erschien. Auf bemerkenswerte Weise reflektiert sie über den Sinn der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Erfahrung, was das Sterben sie gelehrt hat. Der universellen Frage über ein Leben nach dem Tod begegnet sie als nichtreligiöser Mensch in einer sie selbst überraschenden spirituellen Form. Sie erfasst die transformative Kraft des Prozesses, in dem sie sich befindet, und es gelingt ihr, sich diesem kreativ und ehrlich zu stellen. Was ist besonders? Cory Taylor hat uns allen mit diesem Buch etwas Wertvolles geschenkt. Klug, schlicht und zutiefst weise sind ihre Gedanken über das Sterben, die zugleich eine Hymne an das Leben sind. Wer liest? Alle, die sich mit der letzten Phase des Lebens auseinandersetzen möchten, um dem Leben selbst Tiefe und Sinn zu geben.

Ich habe etwas anders erwartet. Dieses Buch ist nicht zu vergleichen mit ähnlichen Werken.

— Bücherwurm

Ein lohnendes Buch für alle, die sich den Themen 'Sterbeb' und 'Tod' annähern möchten.

— Schwertlilie79

Ein leises Buch...und doch so laut!

— Tigerbaer

Intensives Thema....

— Saphir610

Tabuthema Tod - eine offene und sehr emotionale Auseinandersetzung damit

— romi89

Authentisch und gefühlvoll.

— StMoonlight

"Ich bin ein kleines Mädchen und eine sterbende Frau" Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über ein Thema, das uns alle betrifft: STERBEN

— camilla1303

Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht und sich in meine Erinnerung gebrannt. Etwas ähnliches habe ich noch nie gelesen- einfach wow!

— Cleo15

Genau die Worte, die einem fehlen. Sie schreibt nieder, was wir nicht aussprechen können

— Aramara

Ein tolles Buch, über ein Thema, für das es eigentlich keine Worte gibt

— LaMensch

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    Sterben: Eine Erfahrung

    Bücherwurm

    03. April 2017 um 02:28

    "Sterben" mit dem Untertitel "Eine Erfahrung" der inzwischen verstorbenen Autorin Cory Taylor, trifft den Inhalt nicht gänzlich.Es gibt viele Bücher auf dem Markt, die von todkranken, meist an Krebs erkrankten Menschen geschrieben worden sind, um gesunde Leser oder auch kranke Leser teilhaben zu lassen an den letzten Monaten, Stunden oder selten auch Jahren.Oft sind es Bücher, die nicht beendet sind, sondern von Familienangehörigen beendet werden, oder zumindest ein längeres Nachwort der Angehörigen haben, die den Leser über das Ende informieren.Das ist hier nicht so.Cory Tylor ist von Beruf Schriftstellerin und erhält die Diagnose Krebs, fortgeschritten, infaust.Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit dem Thema Krankheit, Sterben, Familie, ganz pragmatischen Dingen, wie zum Beispiel: Vorbereitung auf den Tod, Hospiz Suche, Überlegungen zum Sterbeakt, Kummer und Sorge um die Familie und Rückblick über das Lebenswerk.Ich sollte vielleicht hier erwähnen, dass die Autorin keiner Religionsgemeinschaft angehört, nicht gläubig ist und es auch angesichts des Todes auch nicht wird.Der zweite Abschnitt brachte mich etwas ins Straucheln, denn es wurde für mich als unbekannte Leserin etwas verworren. Im Grunde versucht sich die Autorin im Rückblick, erzählt dabei mehr über das Leben und tragisch, unglückliche Ende der Eltern, sehr düster, sehr negativ, sehr traurig. Da ich alle die Verwandten nicht kenne und mit den Zeitsprüngen nicht gut zurecht kam, war ich etwas enttäuscht und irritiert. Ob die eigene Situation wohl ausschlaggebend war, für eine derart negative und düstere Lebensdarstellung der Eltern?Ich persönlich habe kaum etwas von ihr selbst erfahren und keinen Abschnitt entdeckt, der Glück und Fröhlichkeit einschließt. Auch in meiner Familie gab es sehr unglückliche Menschen, die aber trotzdem schöne Zeiten hatten.Und da die Autorin selbst Familie, Kinder hatte, wartete ich vergebens auf Lichtblick. Die wird es wohl gegeben haben, aber davon wurde nichts mit mir als Leserin geteilt.Auch im letzten Abschnitt geht es mehr um philosophische Gedanken, als um den Prozess des Sterbens. Nur hin und wieder im Nebensatz hören wir, wie schwach und krank die Autorin inzwischen ist.Kein Nachwort, keine Informationen darüber wann und wie ... ich hoffe, sie hatte ein schmerzfreies und leichtes Ende.Viel Kraft der Familie!

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  • Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit

    Sterben: Eine Erfahrung

    Schwertlilie79

    08. March 2017 um 06:40

    Um es gleich vorweg zu nehmen:Über den Tod an sich sowie über den Sterbeprozess erfährt man in Cory Taylors Buch gar nichts. Letztendlich erfährt man nicht einmal, wie die letzten Tage und Stunden der Autorin ausgesehen haben, was ich persönlich sehr bedauerlich finde.Man erfährt ansonsten wirklich viele persönliche Dinge aus ihrem Leben, dieser Teil jedoch wird komplett ausgeklammert. Selbstverständlich habe ich nicht erwartet, dass Cory Taylor an ihrem Buch weiterarbeitet, bis ihr zuletzt der Stift aus der Hand gleitet - ein kurzes Nachwort wäre für mich an dieser Stelle absolut ausreichend gewesen.Cory Taylor beschreibt in ihrem Buch 'Sterben - Eine Erfahrung' vielmehr den Weg, der zum Sterben führt. Es ist interessant zu lesen, welche Gedanken sich die Autorin gemacht hat, welche Themen sie beschäftigt haben und welche Teile ihrer ganz persönlichen Geschichte in ihren Fokus rücken.In zahlreichen Rückblenden berichtet sie immer wieder über ihre Kindheit und Jugend, das Verhältnis zu ihren Eltern und Geschwistern sowie über den Tod ihrer Eltern.Besonders fasziniert haben mich zugegebenermaßen die Gedankengänge der Autorin zum Thema Sterbehilfe und Suizid. Für jeden Politiker, der hinsichtlich eines Gesetzes hinsichtlich des Themas 'Sterbehilfe' zu entscheiden hat, sollte dieses Buch eine Pflichtlektüre sein!Das Buch schafft meiner Meinung Raum dafür, sich mit seiner eigenen Endlichkeit auseinander zu setzen.Es lohnt sich sicherlich, das Buch immer wieder einmal hervorzuholen und das Geschriebene in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich den Themen 'Sterben' und 'Tod' annähern möchten.

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  • Sterben

    Sterben: Eine Erfahrung

    Tigerbaer

    06. March 2017 um 10:16

    Als ich zufällig auf das Buch „Sterben“ von Cory Taylor gestoßen bin, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen. Seit Jahren beschäftigt mich das Thema Tod und Sterben und die unterschiedlichen Facetten davon interessieren mich sehr.Im Rahmen einer Leserunde durfte ich das Buch nun lesen.Die australische Schriftstellerin Cory Taylor erfährt 2015, dass sie ihren Kampf gegen den Krebs verlieren wird. Sie verfasst ein letztes Buch, über ihr eigenes Sterben.Mich hat „Sterben“ tief berührt und es ist manches Tränchen geflossen. Die Autorin macht sich Gedanken über das Sterben an sich, ihr eigenes Sterben, reflektiert ihre Vergangenheit und stellt dabei ganz essentielle Fragen, die jeden von uns angehen.Warum machen wir den Tod und das Sterben, die ein ganz selbstverständlicher Teil unseres Daseins sind zu einem Tabu? Hat man neben dem Recht auf Leben nicht auch ein Recht auf ein würdevolles und selbstbestimmtes Sterben?Ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt, dass mich die Autorin an den letzten Momenten in ihrem Leben und ihrer Rückschau hat teilhaben lassen und während ich spüre, wie die leisen Töne des Buches in meinem Innersten nachhallen, gedenke ich der im Juli 2016 verstorbenen Cory Taylor.

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  • Gedanken angesichts des nahen Todes

    Sterben: Eine Erfahrung

    irismaria

    05. March 2017 um 16:47

    "Sterben - Eine Erfahrung" der australischen Autorin Cory Taylor ist ein biografisches Buch, in dem die schwerkranke Cory über ihr Leben und ihren nahen Tod nachdenkt. Das Buch ist sehr berührend, denn Cory redet offen und vor allem der erste Teil, in dem sie über Leben und Tod, über Sterbehilfe und den Umgang mit Krankheit schreibt, hat mir viele Denkanstöße gegeben. Im weiteren Verlauf geht es mehr um ihr bisheriges Leben mit einem großen Schwerpunkt auf ihrer Kindheit. Hier hat mich gewundert, dass die Vergangenheit für sie eine größere Rolle spielte, als die Gegenwart, also das Schicksal ihres Mannes und der Kinder.Ich denke, dass dieses Buch sehr hilfreich sein kann, sei es allgemein, sein Leben zu bedenken, sei es in einer ähnlichen Lage, offensiv mit dem Lebensende umzugehen und alles wichtige zu klären.

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  • Ja. Dieses Buch ist eine Erfahrung!

    Sterben: Eine Erfahrung

    Vecna

    02. March 2017 um 08:46

    Dieses Buch ist eine Bereicherung. Die Lebens- und Sterbensgeschichte von Cory Taylor zu verfolgen, berührt die eigenen Gedanken und Vorstellungen zum Thema "Tod/Sterben" auf eine wunderbar leichte und sanfte Weise. Die Autorin erzählt mit viel Mut, witziger Ironie, Wehmut und Poesie über ihre Erfahrungen als Todkranke, über ihr Leben und was sie darin geprägt und erfahren hat. Sie war eine außergewöhnliche Frau mit einer außergewöhnlichen persönlichen Geschichte. Und als Leser begleitet man sie ein Stück dabei, wie sie Antworten auf die Fragen sucht und findet, die sich jeder Sterbende (und Lebende) stellt. Was in meinem Leben hat mich bereichert, gibt es Dinge, die ich bereue, was hat mein Leben ausgemacht...Offen und klar teilt sie ihre Gedanken über einen möglichen Suizid, um die letzten Züge ihrer Krankheit nicht mitzuerleben müssen - und vielleicht auch um ihre Familie zu schonen. Es ist sehr berührend, mitzulesen, wie groß ihr Verwantwortungsgefühl dabei ist. Auch das zeigt, das Sterben keine Erfahrung ist, die ein Mensch alleine macht.  Sterben ist etwas, das mit dem Leben untrennbar verknüpft ist. Ob es etwas ändert, wenn man dabei von einer unheilbaren Krankheit begleitet wird? Dadurch wird das Sterben sehr bewusst.  Cory Taylor spannt einen Bogen über vieles, was in ihrem Leben war und mit jeder Seite mehr, die man ihr folgt, wird klarer: Ja, wir sterben alle, jeden Tag. Manchmal nur ein wenig - an Tagen, wo das Leben bunt und fantastisch ist. Und manchmal auch mehr - in Situationen, die uns schmerzen und uns unglücklich machen. Das Buch ist eine Erfahrung. Cory Taylor nimmt den Leser gefangen auf langsame, unspektakuläre Weise. In diesem Buch begegnet dem Leser kein Selbstmitleid oder Hadern mit dem Schicksal, im Gegenteil. Man trifft auf eine Frau, die mit ihren Gedanken und iherer Sprache die eigene Welt um ein Vielfaches bereichern kann, sofern man sich auf diese Erfahrung als Leser einlässt. Sehr berührend, traurig, poetisch - und tröstend!

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  • Leserunde zu "Sterben: Eine Erfahrung" von Cory Taylor

    Sterben: Eine Erfahrung

    Allegria_Verlag

    Das Thema ist so alt wie die Welt: das Sterben. Was lebt, wird auch sterben. Und Cory Taylor - preisgekrönte Schriftstellerin aus Neuseeland - erfuhr 2015, dass sie den Krebs trotz vieler Entwarnungen doch nicht besiegt hatte. Statt sich der deprimierenden Aussicht auf ihr eigenes, noch dazu absehbares Ende hinzugeben, schrieb sie ein lebensbejahendes Buch, mit dem sie uns "Hinterbliebenen" ein einzigartiges Dokument hinterlässt: das Sterben als Erfahrung. Das Besondere und Einzigartige an Corys Geschichte ist ihre klare, unvermittelte, selbstehrliche und dabei lebensbejahende Herangehensweise. Das Schreiben dieses Buches war ein kreativer Prozess, den sie kurz vor ihrem Tod erleben durfte. Ihre Akzeptanz der Unabwendbarkeit gegenüber vermittelt Würde. Ihr bewusster Umgang mit Sprache macht ihre persönliche Erfahrung und ihre Reflexionen zu einem wahren Geschenk für alle, denen die Worte fehlen. Es gelingt der Autorin, die Einsamkeit des Sterbens zu durchbrechen und sich mitzuteilen. Überzeugt Euch selbst. Wir sind gespannt auf Euren Eindruck.

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    • 211
  • Sterben

    Sterben: Eine Erfahrung

    Saphir610

    23. February 2017 um 22:28

    Cory Taylor erfährt, dass sie den Kampf gegen den Krebs verlieren wird. Daraus ist dieses Buch entstanden. Mit Gedanken zum Tod und Sterben, Erinnerungen an das eigene Leben, Gedanken an ihre Eltern. Das Buch ist in drei große Bereiche aufgeteilt, bis dass der Kreis sich schließt. Am Anfang beschäftigt sich die Autorin mit dem Sterben und dem Tod, nicht nur speziell für sich. Dieser Abschnitt hat mich sehr berührt. Gerade wenn man auch schon sterbende Angehörige erlebt hat, sich mit der eigenen Endlichkeit zwangsläufig beschäftigt, spricht das extrem an. Allein die Gedanken zum Selbstmord, was man den Angehörigen damit antut und wie viele Leute sich eher im Geheimen treffen über sich darüber auszutauschen. Der Glaube spielt für viele eine Rolle, doch ein Dasein irgendwie nach dem Tod? Dann lässt Cory ihre Familiengeschichte Revue passieren, das Verhältnis zu ihren Geschwistern, zu ihren Eltern und deren Tod. Sicherlich wichtig für das eigene Leben. Am Ende reflektiert sie nochmal mehr sich selbst, ihre Körperlichkeit. Das erste Wahrnehmen und am Ende das Nachlassen der körperlichen Kräfte. Hier hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht. Die Beschreibung von tieferen Gefühlen auch ihre eigene Familie betreffend haben mir dann gefehlt. Vielleicht wollte die Autorin ihre Familie da nicht so sehr involvieren. Das ist verständliche, hat mir jedoch gefehlt. Doch dieses Buch ist ein intensives Buch mit ganz vielen Zwischentönen, die ich hier gar nicht so beschreiben kann. Ein Thema, was uns alle in irgendeiner Weise betrifft und mich dann doch wieder nach Worten suchen lässt. Lesenswert. Das Buch hat eine tolle, passende Aufmachung. Schlicht und hochwertig.  

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  • Tabuthema Tod - eine offene und sehr emotionale Auseinandersetzung damit

    Sterben: Eine Erfahrung

    romi89

    23. February 2017 um 17:09

    "Sterben - Eine Erfahrung" Schon der Titel erschreckt, macht irgendwie betroffen und ängstlich. Umso mehr will man das Buch als Leser aufschlagen und sein Inneres entdecken... Und das hat sich gelohnt! Besonders der erste Abschnitt ist mir sehr nahe gegangen. Cory Taylor beschreibt ihre Gefühle und Gedanken zum Thema Sterben und Sterbehilfe - nun, da sie sich auf Grund einer schweren Krankheit mit dem Tod konfrontiert sieht. Auch ich hatte mich bisher nie wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt und war deshalb sofort sehr berührt von ihrer Sitweise, die sie schildert - und beeindruckt davon. Der Rest des Buches beschäftigt sich sehr mit der persönlichen Lebensgeschichte von Cory Taylor, ihren Wurzeln und Familienangelegenheiten. Sie schreibt dabei so wunderbar offen, ehrlich und sehr emotional. Das Lesen hat mich sehr berührt. Ich fand schade, dass inhaltlich dann so viel von anderen Familienmitgliedern berichtet wurde, statt weiter und tiefer in Corys Ansichten einzutauchen. Doch dies ist sicher Geschmackssache. Alles in allem ist "Sterben" ein Buch, über das man lang nachdenkt und, das man immer wieder in die Hand nimmt!

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  • "Entschuldigung, ich sterbe das erste Mal."

    Sterben: Eine Erfahrung

    StMoonlight

    23. February 2017 um 14:34

    Das Sterben, der Tod. Themen über die selbst in unser aufgeschlossen Gesellschaft nicht oder nur recht wenig und schon gar nicht gerne gesprochen wird. Doch was ist, wenn er plötzlich allgegenwertig ist? Was ist, wenn DU sterben musst? Cory Taylor wusste genau dieses, denn sie hatte Krebs. „Das passiert doch nur den anderen“, hatte sie immer gedacht und dann das! Die Autorin beschreibt hier ihre Gefühle ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dabei – und das finde ich wirklich bemerkenswert – bricht sie auch das Tabuthema Suizid, denn natürlich (?) hat sie bereits daran gedacht ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen, statt im fortgeschrittenen Stadion dahinzuvegetieren. Der Leser erfährt hier was sie sich ausgemalt hat und sogar die Stellen, auf denen es Sterbehilfe gibt – ganz legal – wurden vom Verlag nicht geschwärzt, was mich doch wirklich gewundert hat, ich aber sehr gut finde. Denn ja, es IST einfach noch zu sehr ein Tabuthema. Die Autorin beantwortet Fragen, die sie immer wieder gestellt bekommt – und sich selbst natürlich direkt nach der Diagnose gestellt hatte. Aber sie erzählt auch aus ihrem (früheren) Leben, ihren Hoffnungen und Träumen. Ein großer Abschnitt widmet sich ihren bereits verstorbenen Eltern und ihrer Familie, denn der Tod hat sie irgendwie immer begleitet. Diese kleine Reise in die Vergangenheit macht das Buch noch authentischer und Cory greifbarer. Corey hat mit „Sterben“ eine Hommage an den Tod hinterlassen – und eine Erinnerung an sich, denn sie starb kurz nach der Veröffentlichung dieses Buches … ~°~ Fazit ~°~ Über den Tod zu schreiben – und auch davon zu lesen – ist nicht so einfach. Als Leserin (bei der der Tod ebenfalls ein Dauergast in der Familie ist) spürte ich jedoch die ganzen Gefühle, welche die Autorin in ihre Zeilen gelegt hat. „Sterben – Eine Erfahrung“ ist alles andere als oberflächlich, sondern authentisch und gefühlvoll, denn auch so kann der Tod sein.

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  • Anders als erwartet

    Sterben: Eine Erfahrung

    Lesefee_booklover

    22. February 2017 um 19:42


    Mit dem Thema Tod kann ich nicht besonders gut umgehen. Ich hatte gehofft, dass mir dieses Buch mehr hilft, die Sicht der Sterbenden zu begreifen.


    Die ersten Kapitel fand ich auch sehr gut. Die Autorin schreibt ehrlich und offen über Selbstmord und auch gegen Ende werden ihre Ängste deutlich. Leider ist der Mittelteil eine kleine Zusammenfassung ihrer Kindheit und war für mich uninteressant. 

  • „Ich bin ein kleines Mädchen und eine sterbende Frau“

    Sterben: Eine Erfahrung

    camilla1303

    22. February 2017 um 17:46

    „Ich bin ein kleines Mädchen und eine sterbende Frau“ „Sterben: Eine Erfahrung“ von, der mittlerweile verstorbenen Autorin, Cory Taylor ist als deutsche Übersetzung 2016 im Allegria Verlag erschienen. Die englische Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel „Dying – A Memoir“. Die australische Schriftstellerin Cory Taylor erfährt 2015, dass sie nicht mehr lange leben wird. Sie ist an einem Melanom Stadium IV erkrankt, doch nach einer Operation bekommt sie die traurige Gewissheit, dass der Tumor in ihrem ganzen Körper Metastasen gebildet hat. In dieser Zeit, in der Andere die Hoffnung verlieren und im Selbstmitleid versinken, schreibt sie einen lebhaften Rückblick über ihr Leben und lässt den Leser teilhaben, was sie vom Sterben gelernt hat. Das Buch ist ein Erfahrungsbericht, der das Sterben pietätvoll behandelt. Cory Taylor schreibt sterbend eine Ode an das Leben, die mich zutiefst berührt hat. Auf lebhafte Weise regt das Buch den Leser zum Nachdenken an. Denn so viel ist gewiss: Sterben gehört zum Leben und irgendwann betrifft es uns alle. Ich kann das Buch aus tiefstem Herzen weiterempfehlen und finde es absolut lesenswert.

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  • Sterben gehört zum Leben dazu

    Sterben: Eine Erfahrung

    Cleo15

    20. February 2017 um 07:55

    Sterben- eine Erfahrung ist tatsächlich, so wie es auf dem Cover steht, ein Erfahrungsbericht. Die Autorin Cory Taylor schreibt über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Tod. Normalerweise lese ich Bücher in der Straßenbahn oder im Zug. Also in der Öffentlichkeit, wenn es laut ist und man auch mal abgelenkt wird. Bei diesem Buch habe ich schon nach wenigen Seiten gemerkt, dass ich es in Ruhe lesen muss und dass ich dafür längere Zeitabschnitte brauche als die wenigen Minuten zwischen den Stationen. Die Wörter, die die inzwischen verstorbene Autorin gewählt hat, um sich dem Thema Tod zu nähern sind hemmungslos und unglaublich ehrlich. Dadurch musste ich öfter einmal tief Luft holen, bevor ich weiterlesen konnte. Doch sie haben sich auch in mein Gedächtnis gebrannt und ihre Spur hinterlassen. Cory Taylor erzählt ihre Geschichte vom Anfang bis zum Ende. Sie beschreibt die glücklichen und traurigen Momente ihrer Kindheit, die Dispute in ihrer Familie. Sie schreibt von vielen ungenutzten Chancen, von Zwiespalt und auch von Angst. Und doch schafft sie es, am Ende glücklich zu sein. Man liest davon, wie der Krebs ihren Körper zerstört, wie sie über ein selbstgewähltes Ende nachdenkt, aber trotzdem verfällt sie nie in die Verzweiflung, sondern lässt immer ein kleines Licht strahlen. Da man weiß, dass Cory Taylor dieses Buch in ihren letzten Wochen geschrieben hat, ist das umso bemerkenswerter, da sie es wirklich alles so empfunden haben muss. Fazit: Der Tod gehört zum Leben dazu. Das weiß jeder doch die wenigsten können es akzeptieren. Das Thema Sterben wird gerne und oft unter den Tisch gekehrt, dabei ist es allgegenwärtig und wird immer ein großes Thema bleiben. Daher gebührt der Autorin mein größter Respekt, dass sie sich die Mühe gemacht hat, um ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Dass sie eine der renommiertesten Autorinnen Australiens ist, kann man an ihrer passenden und lebendigen Sprache erkennen. Für mich ist dieses Buch mehr als 5 Sterne wert.

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  • Ein bewegendes Buch

    Sterben: Eine Erfahrung

    sapadi

    19. February 2017 um 19:09

    Ein Buch das sich mit dem eigenen Tod und den Gedanken der Autorin befasst ist schon ungewöhnlich. So schreibt die Autorin Cory Taylor über ihr Leben und teilt ihre Gedanken mit uns. Ein persönlicheres Buch kann es kaum geben. Schon das gediegene Buchcover weist auf ein ernstes und tiefgründiges Buch hin, das mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Die Gedanken sind nachvollziehbar und der Schreibstil passt zu dem Buch. So sind bereits nach den ersten Seiten Tränen geflossen, so sehr hat es mich bewegt. Den eigenen Werdegang zu betrachten und die Schlüsse daraus zu ziehen macht nicht nur im Angesicht des Todes Sinn, sondern sollte man immer wieder einmal selbst machen. Fazit: Ein Buch das bewegt und mit viel Offenheit ein Thema anspricht mit dem wir uns nicht gerne beschäftigen, das aber für uns alle ein Thema wird, dafür kann es nur fünf Sterne geben.

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  • sterben

    Sterben: Eine Erfahrung

    AnjaKoenig

    18. February 2017 um 22:16

    diese Lebenserfahrung und Beschreibung hat mir sehr gefallen und die tiefe der worte, das deutlich machen der Gefühle und des erlebens des ganzen lebens von cory, nicht nur vom ende, haben mich tief beeindruckt. die Gefühle und Gedanken bezüglich der Sterbehilfe, der Erfahrungen mit den Erlebnissen mit den Eltern und Geschwistern waren sehr aufschlussreich und ich finde immer wieder, dass Details aus den Erzählungen von menschen über ihr leben, mich selbst viel erkennen lassen und für mein leben Bereicherung bringen können. ein Stern weniger nur, weil ich dachte noch ein wenig mehr über die tatsächliche sterbenserfahrung zu lesen, dafür weniger über das ganze leben. dennoch ein wunderschönes und lesenswertes buch.

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  • Ohne Worte

    Sterben: Eine Erfahrung

    Aramara

    15. February 2017 um 20:24

    Sterben - Ein Tabuthema, wenig wird darüber gesprochen. Die Gefühlswelt zeigt uns Cory Taylor - an sich selbst. Ein Buch, dass mir von der ersten bis zur letzten Seite Taschentücher und Tränen gekostet hat. Ich weine auch gerade noch, weil ich es erst beendet habe. Ihre Gedankenanstöße sind atemberaubend, ihr Schreibstil so eingänglich. Man liest es, als würde sie uns diese Geschichte, ihre Gefühlswelt von Angesicht zu Angesicht mitteilen. Man findet sich so oft wieder - viele Ideen und Ängste, die man nicht richtig in Worte fassen kann, werden direkt und nüchtern angesprochen, dass es schon wehtut - die Erkenntnis, dass wir alle sterblich sind. Ein "Must- Read". Jeder sollte sich damit auseinandersetzen und ich habe noch nie ein so bewegendes Buch gelesen, weder über das Sterben, noch allgemein, denn es ist ECHT.

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