Sterben: Eine Erfahrung

von Cory Taylor 
4,3 Sterne bei20 Bewertungen
Sterben: Eine Erfahrung
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Bücherwurms avatar

Ich habe etwas anders erwartet. Dieses Buch ist nicht zu vergleichen mit ähnlichen Werken.

Schwertlilie79s avatar

Ein lohnendes Buch für alle, die sich den Themen 'Sterbeb' und 'Tod' annähern möchten.

Alle 20 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sterben: Eine Erfahrung"

Worum geht es? 2015 erfährt die australische Schriftstellerin Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen hat sie dieses Buch verfasst, das kurz vor ihrem Tod im Juli 2016 erschien. Auf bemerkenswerte Weise reflektiert sie über den Sinn der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Erfahrung, was das Sterben sie gelehrt hat. Der universellen Frage über ein Leben nach dem Tod begegnet sie als nichtreligiöser Mensch in einer sie selbst überraschenden spirituellen Form. Sie erfasst die transformative Kraft des Prozesses, in dem sie sich befindet, und es gelingt ihr, sich diesem kreativ und ehrlich zu stellen. Was ist besonders? Cory Taylor hat uns allen mit diesem Buch etwas Wertvolles geschenkt. Klug, schlicht und zutiefst weise sind ihre Gedanken über das Sterben, die zugleich eine Hymne an das Leben sind. Wer liest? Alle, die sich mit der letzten Phase des Lebens auseinandersetzen möchten, um dem Leben selbst Tiefe und Sinn zu geben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843715614
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:176 Seiten
Verlag:Ullstein eBooks
Erscheinungsdatum:10.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne10
  • 4 Sterne7
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Bücherwurms avatar
    Bücherwurmvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe etwas anders erwartet. Dieses Buch ist nicht zu vergleichen mit ähnlichen Werken.
    anders

    "Sterben" mit dem Untertitel "Eine Erfahrung" der inzwischen verstorbenen Autorin Cory Taylor, trifft den Inhalt nicht gänzlich.
    Es gibt viele Bücher auf dem Markt, die von todkranken, meist an Krebs erkrankten Menschen geschrieben worden sind, um gesunde Leser oder auch kranke Leser teilhaben zu lassen an den letzten Monaten, Stunden oder selten auch Jahren.
    Oft sind es Bücher, die nicht beendet sind, sondern von Familienangehörigen beendet werden, oder zumindest ein längeres Nachwort der Angehörigen haben, die den Leser über das Ende informieren.
    Das ist hier nicht so.
    Cory Tylor ist von Beruf Schriftstellerin und erhält die Diagnose Krebs, fortgeschritten, infaust.
    Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit dem Thema Krankheit, Sterben, Familie, ganz pragmatischen Dingen, wie zum Beispiel: Vorbereitung auf den Tod, Hospiz Suche, Überlegungen zum Sterbeakt, Kummer und Sorge um die Familie und Rückblick über das Lebenswerk.
    Ich sollte vielleicht hier erwähnen, dass die Autorin keiner Religionsgemeinschaft angehört, nicht gläubig ist und es auch angesichts des Todes auch nicht wird.
    Der zweite Abschnitt brachte mich etwas ins Straucheln, denn es wurde für mich als unbekannte Leserin etwas verworren. Im Grunde versucht sich die Autorin im Rückblick, erzählt dabei mehr über das Leben und tragisch, unglückliche Ende der Eltern, sehr düster, sehr negativ, sehr traurig. Da ich alle die Verwandten nicht kenne und mit den Zeitsprüngen nicht gut zurecht kam, war ich etwas enttäuscht und irritiert. 
    Ob die eigene Situation wohl ausschlaggebend war, für eine derart negative und düstere Lebensdarstellung der Eltern?
    Ich persönlich habe kaum etwas von ihr selbst erfahren und keinen Abschnitt entdeckt, der Glück und Fröhlichkeit einschließt. 
    Auch in meiner Familie gab es sehr unglückliche Menschen, die aber trotzdem schöne Zeiten hatten.
    Und da die Autorin selbst Familie, Kinder hatte, wartete ich vergebens auf Lichtblick. Die wird es wohl gegeben haben, aber davon wurde nichts mit mir als Leserin geteilt.
    Auch im letzten Abschnitt geht es mehr um philosophische Gedanken, als um den Prozess des Sterbens. Nur hin und wieder im Nebensatz hören wir, wie schwach und krank die Autorin inzwischen ist.
    Kein Nachwort, keine Informationen darüber wann und wie ... ich hoffe, sie hatte ein schmerzfreies und leichtes Ende.
    Viel Kraft der Familie!



    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Schwertlilie79s avatar
    Schwertlilie79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein lohnendes Buch für alle, die sich den Themen 'Sterbeb' und 'Tod' annähern möchten.
    Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit

    Um es gleich vorweg zu nehmen:

    Über den Tod an sich sowie über den Sterbeprozess erfährt man in Cory Taylors Buch gar nichts. Letztendlich erfährt man nicht einmal, wie die letzten Tage und Stunden der Autorin ausgesehen haben, was ich persönlich sehr bedauerlich finde.

    Man erfährt ansonsten wirklich viele persönliche Dinge aus ihrem Leben, dieser Teil jedoch wird komplett ausgeklammert. Selbstverständlich habe ich nicht erwartet, dass Cory Taylor an ihrem Buch weiterarbeitet, bis ihr zuletzt der Stift aus der Hand gleitet - ein kurzes Nachwort wäre für mich an dieser Stelle absolut ausreichend gewesen.

    Cory Taylor beschreibt in ihrem Buch 'Sterben - Eine Erfahrung' vielmehr den Weg, der zum Sterben führt. Es ist interessant zu lesen, welche Gedanken sich die Autorin gemacht hat, welche Themen sie beschäftigt haben und welche Teile ihrer ganz persönlichen Geschichte in ihren Fokus rücken.

    In zahlreichen Rückblenden berichtet sie immer wieder über ihre Kindheit und Jugend, das Verhältnis zu ihren Eltern und Geschwistern sowie über den Tod ihrer Eltern.

    Besonders fasziniert haben mich zugegebenermaßen die Gedankengänge der Autorin zum Thema Sterbehilfe und Suizid. Für jeden Politiker, der hinsichtlich eines Gesetzes hinsichtlich des Themas 'Sterbehilfe' zu entscheiden hat, sollte dieses Buch eine Pflichtlektüre sein!

    Das Buch schafft meiner Meinung Raum dafür, sich mit seiner eigenen Endlichkeit auseinander zu setzen.

    Es lohnt sich sicherlich, das Buch immer wieder einmal hervorzuholen und das Geschriebene in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.

    Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich den Themen 'Sterben' und 'Tod' annähern möchten.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein leises Buch...und doch so laut!
    Sterben

    Als ich zufällig auf das Buch „Sterben“ von Cory Taylor gestoßen bin, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen. Seit Jahren beschäftigt mich das Thema Tod und Sterben und die unterschiedlichen Facetten davon interessieren mich sehr.

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich das Buch nun lesen.

    Die australische Schriftstellerin Cory Taylor erfährt 2015, dass sie ihren Kampf gegen den Krebs verlieren wird. Sie verfasst ein letztes Buch, über ihr eigenes Sterben.

    Mich hat „Sterben“ tief berührt und es ist manches Tränchen geflossen. Die Autorin macht sich Gedanken über das Sterben an sich, ihr eigenes Sterben, reflektiert ihre Vergangenheit und stellt dabei ganz essentielle Fragen, die jeden von uns angehen.
    Warum machen wir den Tod und das Sterben, die ein ganz selbstverständlicher Teil unseres Daseins sind zu einem Tabu? Hat man neben dem Recht auf Leben nicht auch ein Recht auf ein würdevolles und selbstbestimmtes Sterben?

    Ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt, dass mich die Autorin an den letzten Momenten in ihrem Leben und ihrer Rückschau hat teilhaben lassen und während ich spüre, wie die leisen Töne des Buches in meinem Innersten nachhallen, gedenke ich der im Juli 2016 verstorbenen Cory Taylor.

    Kommentare: 8
    22
    Teilen
    irismarias avatar
    irismariavor 2 Jahren
    Gedanken angesichts des nahen Todes

    "Sterben - Eine Erfahrung" der australischen Autorin Cory Taylor ist ein biografisches Buch, in dem die schwerkranke Cory über ihr Leben und ihren nahen Tod nachdenkt.
    Das Buch ist sehr berührend, denn Cory redet offen und vor allem der erste Teil, in dem sie über Leben und Tod, über Sterbehilfe und den Umgang mit Krankheit schreibt, hat mir viele Denkanstöße gegeben. Im weiteren Verlauf geht es mehr um ihr bisheriges Leben mit einem großen Schwerpunkt auf ihrer Kindheit. Hier hat mich gewundert, dass die Vergangenheit für sie eine größere Rolle spielte, als die Gegenwart, also das Schicksal ihres Mannes und der Kinder.
    Ich denke, dass dieses Buch sehr hilfreich sein kann, sei es allgemein, sein Leben zu bedenken, sei es in einer ähnlichen Lage, offensiv mit dem Lebensende umzugehen und alles wichtige zu klären.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Vecnas avatar
    Vecnavor 2 Jahren
    Ja. Dieses Buch ist eine Erfahrung!

    Dieses Buch ist eine Bereicherung. Die Lebens- und Sterbensgeschichte von Cory Taylor zu verfolgen, berührt die eigenen Gedanken und Vorstellungen zum Thema "Tod/Sterben" auf eine wunderbar leichte und sanfte Weise. Die Autorin erzählt mit viel Mut, witziger Ironie, Wehmut und Poesie über ihre Erfahrungen als Todkranke, über ihr Leben und was sie darin geprägt und erfahren hat. Sie war eine außergewöhnliche Frau mit einer außergewöhnlichen persönlichen Geschichte. Und als Leser begleitet man sie ein Stück dabei, wie sie Antworten auf die Fragen sucht und findet, die sich jeder Sterbende (und Lebende) stellt. Was in meinem Leben hat mich bereichert, gibt es Dinge, die ich bereue, was hat mein Leben ausgemacht...

    Offen und klar teilt sie ihre Gedanken über einen möglichen Suizid, um die letzten Züge ihrer Krankheit nicht mitzuerleben müssen - und vielleicht auch um ihre Familie zu schonen. Es ist sehr berührend, mitzulesen, wie groß ihr Verwantwortungsgefühl dabei ist. Auch das zeigt, das Sterben keine Erfahrung ist, die ein Mensch alleine macht.  Sterben ist etwas, das mit dem Leben untrennbar verknüpft ist. Ob es etwas ändert, wenn man dabei von einer unheilbaren Krankheit begleitet wird? Dadurch wird das Sterben sehr bewusst. 

    Cory Taylor spannt einen Bogen über vieles, was in ihrem Leben war und mit jeder Seite mehr, die man ihr folgt, wird klarer: Ja, wir sterben alle, jeden Tag. Manchmal nur ein wenig - an Tagen, wo das Leben bunt und fantastisch ist. Und manchmal auch mehr - in Situationen, die uns schmerzen und uns unglücklich machen.

    Das Buch ist eine Erfahrung. Cory Taylor nimmt den Leser gefangen auf langsame, unspektakuläre Weise. In diesem Buch begegnet dem Leser kein Selbstmitleid oder Hadern mit dem Schicksal, im Gegenteil. Man trifft auf eine Frau, die mit ihren Gedanken und iherer Sprache die eigene Welt um ein Vielfaches bereichern kann, sofern man sich auf diese Erfahrung als Leser einlässt.

    Sehr berührend, traurig, poetisch - und tröstend!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Intensives Thema....
    Sterben

    Cory Taylor erfährt, dass sie den Kampf gegen den Krebs verlieren wird. Daraus ist dieses Buch entstanden. Mit Gedanken zum Tod und Sterben, Erinnerungen an das eigene Leben, Gedanken an ihre Eltern.

    Das Buch ist in drei große Bereiche aufgeteilt, bis dass der Kreis sich schließt. Am Anfang beschäftigt sich die Autorin mit dem Sterben und dem Tod, nicht nur speziell für sich. Dieser Abschnitt hat mich sehr berührt. Gerade wenn man auch schon sterbende Angehörige erlebt hat, sich mit der eigenen Endlichkeit zwangsläufig beschäftigt, spricht das extrem an. Allein die Gedanken zum Selbstmord, was man den Angehörigen damit antut und wie viele Leute sich eher im Geheimen treffen über sich darüber auszutauschen. Der Glaube spielt für viele eine Rolle, doch ein Dasein irgendwie nach dem Tod?

    Dann lässt Cory ihre Familiengeschichte Revue passieren, das Verhältnis zu ihren Geschwistern, zu ihren Eltern und deren Tod. Sicherlich wichtig für das eigene Leben.

    Am Ende reflektiert sie nochmal mehr sich selbst, ihre Körperlichkeit. Das erste Wahrnehmen und am Ende das Nachlassen der körperlichen Kräfte. Hier hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht. Die Beschreibung von tieferen Gefühlen auch ihre eigene Familie betreffend haben mir dann gefehlt. Vielleicht wollte die Autorin ihre Familie da nicht so sehr involvieren. Das ist verständliche, hat mir jedoch gefehlt.

    Doch dieses Buch ist ein intensives Buch mit ganz vielen Zwischentönen, die ich hier gar nicht so beschreiben kann. Ein Thema, was uns alle in irgendeiner Weise betrifft und mich dann doch wieder nach Worten suchen lässt. Lesenswert.

    Das Buch hat eine tolle, passende Aufmachung. Schlicht und hochwertig.

     

    Kommentieren0
    55
    Teilen
    romi89s avatar
    romi89vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tabuthema Tod - eine offene und sehr emotionale Auseinandersetzung damit
    Tabuthema Tod - eine offene und sehr emotionale Auseinandersetzung damit

    "Sterben - Eine Erfahrung"
    Schon der Titel erschreckt, macht irgendwie betroffen und ängstlich.
    Umso mehr will man das Buch als Leser aufschlagen und sein Inneres entdecken...

    Und das hat sich gelohnt!
    Besonders der erste Abschnitt ist mir sehr nahe gegangen.
    Cory Taylor beschreibt ihre Gefühle und Gedanken zum Thema Sterben und Sterbehilfe - nun, da sie sich auf Grund einer schweren Krankheit mit dem Tod konfrontiert sieht.
    Auch ich hatte mich bisher nie wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt und war deshalb sofort sehr berührt von ihrer Sitweise, die sie schildert - und beeindruckt davon.

    Der Rest des Buches beschäftigt sich sehr mit der persönlichen Lebensgeschichte von Cory Taylor, ihren Wurzeln und Familienangelegenheiten.
    Sie schreibt dabei so wunderbar offen, ehrlich und sehr emotional.
    Das Lesen hat mich sehr berührt.
    Ich fand schade, dass inhaltlich dann so viel von anderen Familienmitgliedern berichtet wurde, statt weiter und tiefer in Corys Ansichten einzutauchen. Doch dies ist sicher Geschmackssache.

    Alles in allem ist "Sterben" ein Buch, über das man lang nachdenkt und, das man immer wieder in die Hand nimmt!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Authentisch und gefühlvoll.
    "Entschuldigung, ich sterbe das erste Mal."

    Das Sterben, der Tod. Themen über die selbst in unser aufgeschlossen Gesellschaft nicht oder nur recht wenig und schon gar nicht gerne gesprochen wird. Doch was ist, wenn er plötzlich allgegenwertig ist? Was ist, wenn DU sterben musst?

    Cory Taylor wusste genau dieses, denn sie hatte Krebs. „Das passiert doch nur den anderen“, hatte sie immer gedacht und dann das! Die Autorin beschreibt hier ihre Gefühle ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dabei – und das finde ich wirklich bemerkenswert – bricht sie auch das Tabuthema Suizid, denn natürlich (?) hat sie bereits daran gedacht ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen, statt im fortgeschrittenen Stadion dahinzuvegetieren. Der Leser erfährt hier was sie sich ausgemalt hat und sogar die Stellen, auf denen es Sterbehilfe gibt – ganz legal – wurden vom Verlag nicht geschwärzt, was mich doch wirklich gewundert hat, ich aber sehr gut finde. Denn ja, es IST einfach noch zu sehr ein Tabuthema.

    Die Autorin beantwortet Fragen, die sie immer wieder gestellt bekommt – und sich selbst natürlich direkt nach der Diagnose gestellt hatte. Aber sie erzählt auch aus ihrem (früheren) Leben, ihren Hoffnungen und Träumen. Ein großer Abschnitt widmet sich ihren bereits verstorbenen Eltern und ihrer Familie, denn der Tod hat sie irgendwie immer begleitet. Diese kleine Reise in die Vergangenheit macht das Buch noch authentischer und Cory greifbarer.

    Corey hat mit „Sterben“ eine Hommage an den Tod hinterlassen – und eine Erinnerung an sich, denn sie starb kurz nach der Veröffentlichung dieses Buches …

    ~°~ Fazit ~°~

    Über den Tod zu schreiben – und auch davon zu lesen – ist nicht so einfach. Als Leserin (bei der der Tod ebenfalls ein Dauergast in der Familie ist) spürte ich jedoch die ganzen Gefühle, welche die Autorin in ihre Zeilen gelegt hat. „Sterben – Eine Erfahrung“ ist alles andere als oberflächlich, sondern authentisch und gefühlvoll, denn auch so kann der Tod sein.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Lesefee_booklovers avatar
    Lesefee_booklovervor 2 Jahren
    Anders als erwartet


    Mit dem Thema Tod kann ich nicht besonders gut umgehen. Ich hatte gehofft, dass mir dieses Buch mehr hilft, die Sicht der Sterbenden zu begreifen.


    Die ersten Kapitel fand ich auch sehr gut. Die Autorin schreibt ehrlich und offen über Selbstmord und auch gegen Ende werden ihre Ängste deutlich. Leider ist der Mittelteil eine kleine Zusammenfassung ihrer Kindheit und war für mich uninteressant. 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Ich bin ein kleines Mädchen und eine sterbende Frau" Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über ein Thema, das uns alle betrifft: STERBEN
    „Ich bin ein kleines Mädchen und eine sterbende Frau“

    „Ich bin ein kleines Mädchen und eine sterbende Frau“

    „Sterben: Eine Erfahrung“ von, der mittlerweile verstorbenen Autorin, Cory Taylor ist als deutsche Übersetzung 2016 im Allegria Verlag erschienen. Die englische Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel „Dying – A Memoir“.

    Die australische Schriftstellerin Cory Taylor erfährt 2015, dass sie nicht mehr lange leben wird. Sie ist an einem Melanom Stadium IV erkrankt, doch nach einer Operation bekommt sie die traurige Gewissheit, dass der Tumor in ihrem ganzen Körper Metastasen gebildet hat. In dieser Zeit, in der Andere die Hoffnung verlieren und im Selbstmitleid versinken, schreibt sie einen lebhaften Rückblick über ihr Leben und lässt den Leser teilhaben, was sie vom Sterben gelernt hat. Das Buch ist ein Erfahrungsbericht, der das Sterben pietätvoll behandelt.

    Cory Taylor schreibt sterbend eine Ode an das Leben, die mich zutiefst berührt hat. Auf lebhafte Weise regt das Buch den Leser zum Nachdenken an. Denn so viel ist gewiss: Sterben gehört zum Leben und irgendwann betrifft es uns alle.

    Ich kann das Buch aus tiefstem Herzen weiterempfehlen und finde es absolut lesenswert.

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Allegria_Verlags avatar
    Das Thema ist so alt wie die Welt: das Sterben. Was lebt, wird auch sterben. Und Cory Taylor - preisgekrönte Schriftstellerin aus Neuseeland - erfuhr 2015, dass sie den Krebs trotz vieler Entwarnungen doch nicht besiegt hatte. Statt sich der deprimierenden Aussicht auf ihr eigenes, noch dazu absehbares Ende hinzugeben, schrieb sie ein lebensbejahendes Buch, mit dem sie uns "Hinterbliebenen" ein einzigartiges Dokument hinterlässt: das Sterben als Erfahrung.
    Das Besondere und Einzigartige an Corys Geschichte ist ihre klare, unvermittelte, selbstehrliche und dabei lebensbejahende Herangehensweise. Das Schreiben dieses Buches war ein kreativer Prozess, den sie kurz vor ihrem Tod erleben durfte. Ihre Akzeptanz der Unabwendbarkeit gegenüber vermittelt Würde. Ihr bewusster Umgang mit Sprache macht ihre persönliche Erfahrung und ihre Reflexionen zu einem wahren Geschenk für alle, denen die Worte fehlen. Es gelingt der Autorin, die Einsamkeit des Sterbens zu durchbrechen und sich mitzuteilen.


    Überzeugt Euch selbst. Wir sind gespannt auf Euren Eindruck.
    aspecialkates avatar
    Letzter Beitrag von  aspecialkatevor einem Jahr
    Anbei meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Cory-Taylor/Sterben-1430685666-w/rezension/1441849509/1441851707/ Vielen Dank nochmals für die Gelegenheit, ein so kostbares Buch lesen zu dürfen.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks