Unsere bekannte Zeitrechnung basiert auf dem Sonnen- oder Solarkalender mit den uns bekannten durchschnittlich 365 Tagen im Jahr. Diese Zeitrechnung beruht auf dem Lauf der Erde um die Sonne – im Gegensatz zum Mondjahr mit den 12 Mondmonaten, der eben auf dem Lauf des Mondes basiert und aus 354 Tagen im Jahr besteht. Es wird angenommen, dass aufgrund dieser Differenz im europäischen Brauchtum die Mythologie von den 12 Rauhnächten entstanden ist, die den 11 „toten Tagen“ (Tage vom 25. Dezember bis 6. Januar, die aus der Zeit fallen) folgen und denen eine gewisse Magie nachgesagt wird, da die Naturgesetze außer Kraft und die Grenzen zwischen den Welten geöffnet seien.
Dieses Buch behandelt die Herangehensweise aus unterschiedlichen Brauchtümern, reißt die frühen und späteren Überlieferungen an und beleuchtet die einzelnen Nächte mit ihren entstandenen Bedeutungen und den Ritualen, die sich bewährt haben, um die Tage möglichst effektiv zur Rückbesinnung und Reenergetisierung zu nutzen.
Als Neuling auf diesem Gebiet habe ich die Lektüre genutzt, um erste Einblicke in die Thematik zu erhalten. Ich fühle mich gut informiert und ermutigt, mich weiter mit den Rauhnächten zu befassen. Das Buch war kurz und knapp, enthielt aber viele Informationen, die leicht verständlich und flüssig zu lesen waren.
Klare Leseempfehlung für alle, die wie ich in die Thematik einsteigen!


