Courtney Miller Santo Der Olivenhain

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Inhaltsangabe zu „Der Olivenhain“ von Courtney Miller Santo

Sonnige Hügel, köstliche Oliven und das Geheimnis des Glücks Seit vielen Generationen leben die Kellers im sonnigen Kildron und bauen Oliven an. Sie sind keine gewöhnliche Familie, denn durch eine besondere Veranlagung haben die weiblichen Nachkommen ein besonders langes Leben, und die älteste, Anna, ist 112 Jahre alt. Als ein Forscher auf die Familie aufmerksam wird, versetzt er sie in große Unruhe. Auf der Suche nach dem Grund der mysteriösen Langlebigkeit stößt er auf ein Netz aus gut gehüteten Familiengeheimnissen, und es kommen einige Wahrheiten ans Tageslicht, denen die Keller-Frauen bisher immer aus dem Weg gegangen sind. Von da an ist nichts mehr, wie es war.

Fand ich leider auch etwas langweilig. Okay zu lesen aber hätte auch nicht sein müssen ;)

— Chelsea

Wunderschöner Roman über viele Generationen einer Familie

— Melonenbluete

Dieses Buch habe ich nicht zu Ende gelesen. Es sprach mich überhaupt nicht an - ich fand es langweilig.

— MonicaS

Ich kann die vielen mittelmäßigen bis schlechten Kritiken überhaupt nicht nachvollziehen. Ich fand das Buch sehr einfühlsam geschrieben und die Figuren gerade mit ihren Problemen und schlechten Seiten authentisch.

— Stjama

nichts Aufregendes, aber irgendwie schön zu lesen

— silbereule

Eine Familie, die in einer Hass-Liebe lebt, sie können nicht ohneeinander, aber miteinander geht es leider auch nicht.

— Krimifee86

Dieses Buch hatte ich schon lange im Visier und habe es mir nun endlich besorgt. Leider wurde ich richtig enttäuscht..

— Ika91

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Kukolka

Hammerharte Realität, hammerhart erzählt. aber Umsetzung + Stil waren leider nicht so mein Fall. Sehr distanziert. Dennoch grausame Realität

Yuyun

Lauter gute Absichten

Kurzweilige Geschichte um einen angry young man, der sich gegen die Familie auflehnt - und an den eigenen Ansprüchen scheitert.

Marina_Nordbreze

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Generationenübergreifend. Legt sich wie eine kuschelige Decke romantisch um deine Schultern! Angenehme Atmosphäre.

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  • Wird Anna der älteste Mensch der Welt werden?

    Der Olivenhain

    Lerchie

    13. June 2015 um 09:26

    Anna sprach jeden Morgen, nachdem sie aufgestanden war, mit Gott, sie wollte unbedingt die älteste Frau der Welt werden. Dazwischen stand nur noch ein Chinese. Sie war inzwischen 112 Jahre alt und nun wollte ein Genforscher mit ihnen über ihre Lebensweise etc. reden und ihnen auch Blut abzapfen. Mit Anna lebten noch ihre Tochter Bets und ihre Enkelin Clliope genannt Callie auf dem Gut. Auch die Enkelin Erin kam noch dazu. Callies Tochter Deborah war im Gefängnis… Den Olivenhaim hatte Annas Vater gepflanzt, mit Pflanzen, die er aus Australien mitgenommen hatte. Der Ehemann von Bets, Frank, war in einem Seniorenheim, und Callie hatte eine Beinbehinderung. Als Erin kam, wurde klar, dass sie schwanger war… Demnächst sollte es eine Anhörung geben, ob Deb auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen werden könnte… Es war nicht die erste Anhörung, aber die erste, bei der auch Erin anwesend war… Jeder der  vier Frauen ist ein Teil des Buches gewidmet, wie Anna im Herbst, Erin im Winter, Deborah im Frühling, Calliope im Sommer und Bets am Ende der Saison. Warum war Annas Vater mit seiner Familie von Australien nach Californien ausgewandert? Warum war Deb im Gefängnis, was hatte sie getan? Wie war Callie zu ihrer Behinderung gekommen? Wer war der Vater von Erins Kind? Wird Deb auf Bewährung freikommen? Und wieso war Erin bei der letzten Anhörung nicht mit dabei gewesen? Und vor allem, wieso wurden die Keller-Frauen so alt? Denn Annas Tochter Bets war ja auch schon 90 Jahre alt. Alle diese Fragen und noch viel mehr werden dem Leser dieses Buches beantwortet. Von dieser Autorin ist es das erste Buch, das ich gelesen habe. Es ließ sich gut lesen, auch wenn es einige Zeit gedauert hatte, bis ich in der Geschichte drinnen war. Das erste, was mich störte, war, dass ich nicht gleich erfahren hatte, wieso Deb im Gefängnis war. Erst als es zur Anhörung ging, wurde erwähnt, warum. Das Buch ist eine Erzählung über eine Familiengeschichte über mehrere Generationen. Natürlich hat es mich interessiert, ob herauskommt, warum sie so alt wurden. Doch fehlte es dem Buch trotzdem an Spannung. Zwar habe ich mich trotzdem unterhalten gefühlt, und das Buch war deswegen nicht schlecht, aber eben nicht so ganz meins. Und am Ende passiert dann noch was, wovon man nicht hundertprozentig weiß, wie es ausgegangen ist. Man kann es nur vermuten.  Kurz und gut, ein einigermaßen unterhaltsames Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss.

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  • Eine Familie voller Geheimnisse

    Der Olivenhain

    Stjama

    01. February 2015 um 11:43

    Anna ist 112 Jahre alt und noch völlig fit. Und auch ihrer Tochter und ihrer Enkelin merkt man das Alter kaum an. Das fasziniert einen Forscher, der auf der Suche nach Genveränderungen ist, die das Altern aufhalten können. Er untersucht die Familie gründlich und rührt dabei an Geheimnisse, die seit Jahrzehnten in der Familie ruhten. "Der Olivenhain" lebt von seinen beeindruckenden Persönlichkeiten. Die fünf Frauen, um die es in der Geschichte geht, sind einerseits sehr liebenswert, haben andererseits aber auch alle ihre dunklen Geheimnisse. Verbrechen, unklare Familienabstammungen, ungesunde Liebesbeziehungen und Streit haben die Familie genauso geformt wie Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. In den einzelnen Kapiteln darf man als Leser in die verschiedenen Frauen der "Keller-Familie" Einblick nehmen und sie intensiv kennenlernen. Das hat mir das Buch sehr wertvoll gemacht. Auch die Geschichte selbst ist spannend, aber nicht überzogen. Für mich war "Der Olivenhain" ein sehr beeindruckendes Buch mit faszinierenden und sehr authentischen Persönlichkeiten. Dass die Beurteilungen teilweise so negativ ausgefallen sind, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

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  • Eine wahrlich unharmonische Familie

    Der Olivenhain

    Krimifee86

    26. January 2015 um 14:37

    Klappentext: Seit vielen Generationen leben die Kellers im sonnigen Kildron und bauen Oliven an. Sie sind keine gewöhnliche Familie, denn durch eine besondere Veranlagung haben die weiblichen Nachkommen ein besonders langes Leben, und die älteste, Anna, ist 112 Jahre alt. Als ein Forscher auf die Familie aufmerksam wird, versetzt er sie in große Unruhe. Auf der Suche nach dem Grund der mysteriösen Langlebigkeit stößt er auf ein Netz aus gut gehüteten Familiengeheimnissen, und es kommen einige Wahrheiten ans Tageslicht, denen die Keller-Frauen bisher immer aus dem Weg gegangen sind. Von da an ist nichts mehr, wie es war ... Cover: Ich mag das Cover extrem gerne, auch wenn es meiner Meinung nach nicht so wirklich gut zum Inhalt des Romans passt. Denn meiner Meinung wird durch das Cover ein Gefühl von Freiheit, Romantik, Unbeschwertheit und Harmonie vermittelt. Diese Dinge lassen sich jedoch bei der Familie im Buch so gar nicht wiederfinden. Nichtsdestotrotz finde ich das Cover sehr schön gestaltet und umgesetzt. Auch der kleine Olivenstrauß am rechten Buchrand ist eine gute Idee, da man ansonsten nicht den Olivenhain erkennen würde. Ein schönes Cover und wenn es so friedlich bei den Keller-Frauen zugehen würde, würde ich direkt zu ihnen ziehen! Schreibstil: Der Schreibstil ist so ziemlich das einzige an dem Buch, was mir wirklich gefallen hat. Ich fand es gut, dass das Buch nach Charakteren unterteilt war, sodass man jedes Familienmitglied kennenlernen konnte. Die Familienmitglieder als Einzelpersonen waren auch allesamt durchweg sympathisch und es hat mir Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu verfolgen. Nicht so spaßig wurde es immer dann, wenn die Familie als Ganzes aufeinandertraf. Der Umgang untereinander und miteinander war alles andere als harmonisch und für mich leider so auch nicht nachvollziehbar. So geht man nicht mit Tochter / Mutter / Oma um! Die Story: Ich hatte mir eine Geschichte von einer sehr harmonischen Familie vorgestellt, die zusammen auf einer Farm lebt. Bekommen habe ich die Geschichte einer Familie, die zwar zusammen auf einer Farm lebt, aber keineswegs harmonisch. Hier scheint niemand den anderen so richtig leiden zu können, Mütter und Töchter sind miteinander zerstritten, sie bestehlen und belügen sich gegenseitig und alles wird überschattet von „dem“ Familiengeheimnis. Wobei das Geheimnis leider schon von Anfang an recht offensichtlich und somit nicht überraschend ist. Schade. Ich hatte mir hier mehr vorgestellt und vor allem, etwas ausgefalleneres, denn das Geheimnis ist gelinde gesagt öde. Alles in allem eine Geschichte, die mich wenig begeistern konnte. Fazit: Mir hat das Buch leider nur bedingt gefallen. Jede einzelne Person war für sich genommen okay, aber die Familie als Ganzes habe ich dann doch eher als anstrengend und vor allem unpassend empfunden. Wie kann man denn 85 Jahre mit jemandem zusammen leben, mit dem man so wenig klar kommt? Irgendwie unlogisch. Auch das „große Familiengeheimnis“ war leider eine Enttäuschung. Insgesamt vergebe ich drei Punkte und eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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  • 5 Generationen - viele Geheimnisse

    Der Olivenhain

    Anakin

    27. February 2014 um 11:49

    Seit vielen Generationen leben die Kellers im sonnigen Kildron und bauen Oliven an. Sie sind keine gewöhnliche Familie, denn durch eine besondere Veranlagung haben die weiblichen Nachkommen ein besonders langes Leben, und die älteste, Anna, ist 112 Jahre alt. Als ein Forscher auf die Familie aufmerksam wird, versetzt er sie in große Unruhe. Auf der Suche nach dem Grund der mysteriösen Langlebigkeit stößt er auf ein Netz aus gut gehüteten Familiengeheimnissen, und es kommen einige Wahrheiten ans Tageslicht, denen die Keller-Frauen bisher immer aus dem Weg gegangen sind ... Das Buch ist sehr spannend geschrieben und man behält trotz der vielen Geschichten (Geheimnisse) rund um die Keller-Frauen den Überblick. Der Blick in die Vergangenheit führt auch nicht zu Irritationen, weil das Buch in 5 Kapitel geteilt ist und man daher genau weiß, um wen/was es gerade geht. Nach den ersten 100 Seiten war das Buch bereits mein Favorit, allerdings hab ich mich an der ein oder anderen Stelle gefragt, ob man einige Erzählungen nicht hätte auch weglassen können? Die Geschichten / Ansichten / Forschungen rund um das Altern fand ich jedoch sehr interessant. Die Handlungen, Personen, Umgebung sind wunderbar und spannend beschrieben und man kommt sich vor, als wäre man direkt bei den Keller-Frauen im Hill House in Kidron zu Gast. Das Cover des Buches finde ich zur Geschichte ebenfalls sehr gelungen. Fazit: Da ich eher ein Fan von Krimis bin und mich Romane in dieser Form schnell langweilen, bin ich selbst überrascht, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte... Es ist durchaus ein gelungener Roman, genau das Richtige für den Sommer....

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  • Langes Leben

    Der Olivenhain

    Saphir610

    06. July 2013 um 23:40

    Anna ist mittlerweile 112 Jahre alt, und auch ihre weiblichen Nachkommen erfreuen sich eines hohen Alters und guter geistiger und körperlicher Gesundheit. Anna wohnt zusammen mit ihrer Tochter Bets und ihrer Enkelin Callie in dem Haus, welches Anna Vater erbaut hat, inmitten des alten Olivenhains. Ann kam als vierjährige mit ihren Eltern aus Australien nach Kalifornien, wo ihr Vater eine Olivenplantage aufbaute. Jetzt ist ein Wissenschaftler, der die Langlebigkeit einiger Leute untersucht, auf sie aufmerksam geworden. Dieser Aufmerksamkeit sieht Anna mit gemischten Gefühlen entgegen, da sie ein weit zurück reichendes Geheimnis hat. Erzählt wird in diesem Roman nicht nur von Anna, sondern auch die Geschichten der Tochter, Enkeltochter, Urenkelin und Ururenkelin, die mit der sechsten Generation schwanger ist, und des-halb zurück nach Hause gekommen ist. Der Olivenhain ist eine recht interessante Familiengeschichte, in der es sich nur im die Frauen dreht und von einer langen Zeitspanne erzählt. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Es zeigt, dass das Leben immer weiter geht. Der Roman war gut zu lesen und die Stimmungen konnte ich gut nachvollziehen. So ganz konnte mich die Geschichte um die Keller-Frauen aber nicht in ihren Bann ziehen, was natürlich im persönlichen Bereich des Lesers liegt. Auf jeden Fall eine gute, interessante Geschichte.

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  • Generationen voller Geheimnisse

    Der Olivenhain

    Fantasie_und_Träumerei

    06. May 2013 um 10:13

    KLAPPENTEXT: Seit vielen Generationen leben die Kellers im sonnigen Kildron und bauen Oliven an. Sie sind keine gewöhnliche Familie, denn durch eine besondere Veranlagung haben die weiblichen Nachkommen ein besonders langes Leben, und die älteste, Anna, ist 112 Jahre alt. Als ein Forscher auf die Familie aufmerksam wird, versetzt er sie in große Unruhe. Auf der Suche nach dem Grund der mysteriösen Langlebigkeit stößt er auf ein Netz aus gut gehüteten Familiengeheimnissen, und es kommen einige Wahrheiten ans Tageslicht, denen die Keller-Frauen bisher immer aus dem Weg gegangen sind. Von da an ist nichts mehr, wie es war ... AUTORIN: (Quelle: Heyne) Courtney Miller Santo wuchs in Pacific Northwest auf und belegte mit neun Jahren ihren ersten Schreibkurs. Sie studierte Creative Writing in Memphis und schrieb während ihres Studiums für verschiedene Literaturzeitschriften. Heute unterrichtet Courtney Miller Santo selbst Creative Writing. Sie ist seit 1999 mit ihrer Jugendliebe verheiratet, und die beiden haben zwei Kinder, einen Hund und einen sehr kleinen Olivenbaum. "Der Olivenhain" ist ihr Debüt. EIGENE MEINUNG: „Jede Frau hat ihr Geheimnis“ so lautet der Slogan des Debütromans der Amerikanerin Courtney Miller Santo, die in ihrem Erstlingswerk Protagonistinnen zum Leben erweckt, die sich mit eben diesem Spruch besonders gut identifizieren können. Anna ist 112 Jahre alt und hat sich fest vorgenommen der als ältester Mensch der Welt ins Guinness Buch der Rekorde einzugehen. Dafür muss sie noch gute 9 Jahre weiter leben. Für sie scheint dies kein Problem zu sein, denn was will schon noch groß passieren, wenn man schon über hundert Jahre Trauer, Freude, Lust und Leid hinter sich hat? Gemeinsam mit ihrer Tochter Elisabeth und deren Tochter Callie lebt sie am Olivenhain ihres Vaters, der einst Australien den Rücken kehrte und in Kalifornien eine neue Existenz aufbaute. Ein Forscher versucht nun herauszufinden, welches Geheimnis hinter der Langlebigkeit der drei Frauen steckt und besucht sie auf ihrem Anwesen in Kidron. Doch was auf den ersten Blick wie ein idyllisches Familienleben klingt, entpuppt sich auf den Zweiten als stark verzweigtes Geflecht aus Geheimnissen und Lügen, die jedoch immer dem Wohle der Familie dienen sollten. Doch tut man wirklich etwas Gutes, wenn man Menschen über Jahre oder gar Jahrzehnte im Ungewissen lässt? Der bevorstehende Prozess um die Haftentlassung von Callies Tochter Deb und die Schwangerschaft deren Tochter Erin wirft ein ganz neues Licht auf die undurchdringlichen Wege einer geheimnisvollen Familie. Das besondere an diesem Roman sind einfach die starken Protagonistinnen. Jede ist auf ihre Art ein toller Mensch, den man als Leser schnell ins Herz schließt. Ob die resolute Anna oder Bets, die täglich zu ihrem Mann Frank ins Altersheim fährt, alle haben ihre eigene Art ihr Leben zu meistern. Dass sie dabei nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens verweilen können, ist nur allzu natürlich und macht die Frauen nur allzu menschlich. Ich mag es, dass sie alle ihre Geheimnisse haben. Mal mehr, mal weniger düster, mal mehr, mal weniger egoistisch. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass eben diese ein wenig spannender inszeniert worden wären. Manches war voraus zu ahnen und der Autorin ist es nicht immer gelungen eine Spannungskurve aufzubauen und den Leser so lange zu ziehen, bis er es kaum noch aushalten kann, endlich die Auflösung des Rätsels zu bekommen. Oftmals erfuhren wir dies einfach nebenbei. Dennoch waren darunter auch Geheimnisse, die man so nicht erwartet hätte und die dadurch mitunter für Furore sorgten. Die Schreibe der Autorin war mir leider manchmal etwas zu farblos. Ich hatte mir gewünscht in die Sonne Kaliforniens entführt zu werden, den Duft der Oliven riechen zu können. Dies ist Courtney Miller Santo nicht immer gelungen, dennoch hat sie es geschafft mich vor allem mit der Fehlbarkeit der Protagonistinnen immer wieder bei der Stange zu halten. FAZIT: „Der Olivenhain“ ist ein Generationenroman voller Geheimnisse. Die Schreibe der Autorin konnte mich nicht immer voll überzeugen, die Protagonistinnen hingegen schon. Frauen, die über Jahrzehnte hinweg ihren Idealen treu geblieben sind, voller Stärke Krisen meistern konnten und dabei sehr menschlich und authentisch wirken und nicht wie erdachte Figuren. Eine nette Frühlingslektüre für Zwischendurch.

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