Courtney Summers Außer sich

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Inhaltsangabe zu „Außer sich“ von Courtney Summers

Sie fand ihn schön. Sie hatte ein bisschen zu viel getrunken. Er brachte sie an die frische Luft. Dıe Ladefläche seines Pick-ups war kalt unter ihrem Rücken... Nicht einmal ihre beste Freundin Penny glaubt Romy, dass der Sohn des Sheriffs sie vergewaltigt hat. Stattdessen wird Romy von ihren Mitschülern als Lügnerin verhöhnt. Mit einer Rüstung aus rotem Nagellack, Lippenstift und Wut schützt sie sich vor den Anfeindungen und dem Loch in ihrem Inneren. Als Penny von einer Party nicht nach Hause kommt, spürt Romy, dass Pennys Verschwinden etwas mit ihr zu tun hat. Sie muss sich ihrer Erinnerung stellen. Kompromisslos und voll poetischer Kraft.

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  • Spannend und fesselnd doch das Ende kam zu früh

    Außer sich
    Natalie77

    Natalie77

    09. March 2017 um 07:32

    Inhalt:Romy schützt sich mit Nagellack und Lippenstift vor ihren Mitschülern und auch den Erwachsenen ihres Ortes die ihr nicht glauben und sie verachten, weil sie behauptet hat vom Sohn des Sherriffs vergewaltigt worden zu sein. Auch nach dem Verschwinden, ihrer damaligen Freundin Penny, hört die Verachtung nicht auf und wird eher noch schlimmer.Meine Meinung:Ausser sich beginnt mit der Erinnerung an die Vergewaltigung und geht dann direkt mit zwei Wochen vor dem Verschwinden von Penny weiter. Ein Umschwung den ich erstmal realisieren musste und sehr hart war.Das Buch ist in mehrere Bereiche unterteilt. Das Jetzt, zwei Wochen zuvor und auch Danach. Dabei geht es nicht um die Zeiten vor und nach der Vergewaltigung, wie ich zunächst dachte. Sondern um die Zeitabschnitte vor und nach der Party. Vieles bleibt im verborgenen, ein paar Dinge werden erst mit der Zeit erzählt. Stellenweise hatte ich viele Fragezeichen beim Lesen und doch war ich gefesselt von dieser Geschichte, die so ganz anders war wie erwartet und doch recht gut.Erzählt wird aus Sicht von Romy und sie wirkt etwas gespalten, das macht sich mit der Zeit bemerkbar und auch das Warum wird recht schnell klar. Doch Ihre Rüstung aus Schminke hilft ihr auf Dauer nicht und ihr Schweigen gegenüber neu kennen gelernte Personen verkompliziert einiges mehr als das es nützt. Ich habe Romy nicht immer verstanden und sie blieb distanziert, aber verstehen konnte ich ihre Reaktionen die meiste Zeit schon.Andere Figuren gibt es viele. Angefangen bei ihrer Mutter und deren Freund, die ganz herzlich sind und zu ihr stehen egal was kommt. Weiter mit Schulkameraden die ihr das Leben zur Hölle machen und Erwachsenen die nicht besser sind. Es aber eigentlich besser wissen sollten. Da habe ich nicht jeden verstanden, aber das ist vielleicht in manchen Dörfern so. Wer etwas gegen die Angesehenen sagt ist nichts mehr Wert. Traurig das es, bis auf die Mutter und deren Freund, niemanden gibt von den Erwachsenen, der wirklich hilft. Von Jugendlichen hätte ich so ein Verhalten vielleicht noch erwartet, doch Erwachsene sollten reifer sein.Das Ende der Geschichte kam für mich zu früh. Sicher gibt es beantwortete Fragen und doch fehlt mir da noch etwas, denn die eigentliche Geschichte von Roma beginnt ja nicht mit der Party sondern mit der Vergewaltigung davor und die Sache wirkt für mich nicht wirklich abgeschlossen. Schade, denn so bleibt ein fader Beigeschmack und der Eindruck das viele ein Recht hatten Romy so zu behandeln.

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  • Außer sich von Courtney Summers

    Außer sich
    pelia

    pelia

    08. March 2017 um 13:18

    Erster Satz:"Der Junge ist schön."Meine Meinung zum Buch:Zwischendurch mag ich realitätsnah bezogene Bücher sehr gerne, so ist mir"Außer sich" auch sofort aufgefallen. Das Thema ist sicher keine leichte Kost und solche Bücher sind - wie ich finde - auch keine Bücher die man komplett auseinander nehmen kann/sollte, da nun mal jedes Opfer und deren Angehörigen anders mit so einem Thema umgeht.Was mir an dem Buch sehr schnell ins Auge gestochen ist waren Romys Eltern und wie sie mit der Situation umgegangen sind. Von Hilfe kann man meiner Meinung nach nicht wirklich sprechen. Sie waren für sie da, haben versucht Romy zu beschützen (so gut es eben in einer Kleinstadt geht) aber wirklich unternommen haben sie nichts. Ich bin selbst Mama, und würde das meiner Tochter passieren (was ich nicht hoffe), wäre es mir egal ob der Täter der Sohn vom Scheriff ist. Ich hätte alle Hebel in Bewegung gesetzt um solche Leute hinter Gitter zu bringen.Seit dieser Nacht hat Romy sich natürlich verändert. Sie versteckt sich hinter roten Fingernägeln und roten Lippenstift. Ohne dies fühlt sich Romy nackt und kann nur schwer ihre Fassade aufrecht erhalten. Auch wenn sie versucht stark zu sein, hat sie eine verletzliche Seite an sich die auch immer wieder durchbricht. Sie hat Angst Gefühle zuzulassen und verletzt daher Leute die ihr wichtig sind, die sie braucht und die sie nicht ständig voller Mitleid anschauen.Das Ende war abgeschlossen, für mich aber nicht unbedingt rund.Fazit:"Außer sich" ist ein Buch welches eine klare Botschaft übermittelt. NEIN bedeutet NEIN und nicht, das man sich nimmt was man gerade braucht. Die Story ist spannend und beklemmend zu gleich.Klare Leseempfehlung!Das Buch erhält von mir 4 von 5 Federn

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  • intensiv und spannend

    Außer sich
    gagamaus

    gagamaus

    19. February 2017 um 21:00

    Das Buch beginnt eine ganze Weile nach der Vergewaltigung von Romy. Keiner hat ihr damals geglaubt. Sie war sehr betrunken und ihr Angreifer als Sohn des Sheriffs durch einen guten Leumund geschützt. Und es war seine erste Tat dieser Art. Zumindest ist Romy die erste, die ihn beschuldigt hat. Weil keiner ihr glaubt, baut sie einen inneren und äußeren Schutzschild um sich auf. Der äußere sind hässliche Klamotten, immer perfekter Lippenstift und Nagellack beides in abwehrendem auffälligen Signalrot. Ihr innerer Schutzschild ist u.a. die Ablehnung jedes anderen jungen Mannes, die Ablehnung von Hilfe und von Freunden und ein großes Schweigen über den Vorfall und ihren Schmerz. Auch die Mutter und ihr neuer Freund können oder wollen ihr nicht helfen. Romy ist einsam und tief verletzt. Und obwohl man ihre Angst und ihre Verletzung mit Händen greifen kann, spürt man auch, dass sie stark ist und dass das Erlebnis sie nicht brechen konnte, auch wenn sie es nicht schaffte, sich beim ersten Mal zu wehren. Gerade als es scheint, als könnte sie zumindest teilweise einen Neuanfang beginnen, verschwindet Penny, die früher ihre beste Freundin war. Und Romy begreift, dass sie nicht weiter klein beigeben darf und dass die Drohungen des Sheriffsohnes und die Verachtung der Mitschüler nichts sind gegen das Verschwinden von Penny. Die Autorin findet einen so authentischen und intensiven Ton, die Gefühle von Romy zu beschreiben, dass ich vom ersten Satz an von der Geschichte gefangen war. Mir gefiel die Idee, dass sie mit Signalfarben STOPP signalisiert. Mir gefiel ihre zarte Annäherung an den dunkelhäutigen Leon, der wie sie in einem Lokal jobbte. Mir gefiel die Art, wie Courtney Summers Romy’s Stärke und ihre wachsende Wut auf den Sheriffsohn beschreibt. Ich will nicht zu viel verraten, denn es ist wirklich spannend und beklemmend zugleich, zu lesen, wie Romy nach der Wahrheit sucht, wie sie sich auf ihre ganz eigene Art zu wehren versucht. Es ist ein Buch, welches vom Verlag eine Altersangabe von 14-17 Jahren hat. Aber es ist ein richtiges All-Age-Buch. Ich bin schon weit über die Zielgruppe hinaus – und ich war begeistert davon. Ob ich es wirklich einer 14-jährigen schon in die Hand drücken würde, habe ich schon überlegt. Es ist teilweise sehr aufwühlend. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung. Ein tolles Jugendbuch. Ich hoffe, dass bald noch mehr von der Autorin übersetzt wird.

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