Craig DiLouie Dead

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Inhaltsangabe zu „Dead“ von Craig DiLouie

Lauf! Solange du noch kannst ...
Die Welt nach der Apokalypse: Ein geheimnisvoller Virus verwandelt die Menschen in grauenhafte Monster. Millionen von Untoten überfluten die Vereinigten Staaten, während sich fünf Überlebende zusammenfinden, um sich zum letzten Wiederstandsnest der Menschen durchzuschlagen: einem Flüchtlingscamp, in das sich der letzte Rest der Regierung gerettet hat. Doch der Weg dahin ist gepflastert mit Leichen - toten wie lebendigen ...

Graue Story mit 08/15 Charakteren.

— Annabel

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    Dead

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2017 um 16:59

    Interessantes Cover, das mich eigentlich sofort neugierig gemacht hatte, nachdem ich sehr gerne die "Walking Dead" Bücher lese und schon alle gelesen hatte, wollte ich mehr "Zombieunterhaltung" und da kam mir dieses Buch sehr gelegen. Ich hatte vorher noch nichts von den Büchern gehört aber nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war ich endgültig neugierig und habe das Buch gekauft. Und ich war gespannt, wie mir dieses Buch gefallen würde. Der Anfang der Geschichte ist vielversprechend und wir werden gleich in die Apokalypse hinein geworfen. Wir lernen die Charaktere in Rückblenden immer besser kennen, wie alles Begann, versteht man durch diese Rückblenden auch sehr gut und mir gefallen die verschieden Perspektiven sehr gut. Die Charaktere wirken auf ihre besondere Art sehr authentisch, keiner ist langweilig oder wirkt nicht richtig ausgearbeitet. Das ist natürlich ein großer Pluspunkt für die Geschichte. Und das ist auch ein Punkt mit, warum sich dieses Buch aus der Masse abhebt, es steht nicht nur die Seuche an sich im Vordergrund sondern der Autor lässt genug Spielraum für die Charaktere. Auch die Unterschiedlichkeit der Charaktere macht es so spannend: Soldaten, eine Polizistin, eine Hausfrau, ein Nerd und das kombiniert mit einem Priester, sie stellen ein besonderes Team da und signalisieren dadurch, dass in solchen Zeiten eben alle an einem Strang ziehen müssen, was jedoch auch nicht immer gelingt. Einziger Minuspunkt, der jedoch für mich persönlich relativ wichtig gewesen wäre, ist das besondere Handlungsstränge nur angerissen werden, sie werden nicht weiter erzählt und das hat mich bei so manchem Ereignis doch reichlich gestört, 100 Seiten mehr hätte ich nicht schlimm gefunden. Vielleicht wird das aber in der Fortsetzung besser, welche ich auf jeden Fall auch verschlingen möchte. Das Ende ist sehr temporeich und mit ordentlich Action versehen, weswegen mir das Ende auch mit am Besten gefallen hat. Es bleiben kaum Fragen offen und man darf gespannt sein, wie der Autor im zweiten Band weiter erzählen wird. Ich freue mich schon darauf! Fazit: Eine wirklich gelungene Dystopie, mit interessanten Charaktere und jede Menge lebendigen Leichen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Einzig die zeitweise nur angerissenen Ereignisse, hätte ich mir ausführlicher gewünscht aber das ist auch schon meckern auf hohem Niveau. Die Fortsetzung wird nicht sehr lange auf mich warten müssen.

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  • Graue Story mit 08/15 Charakteren.

    Dead

    Annabel

    28. July 2015 um 12:31

    Alles, was mir zu diesem Buch, dieser großen Enttäuschung einfällt, ist „Grau“. Graue, uninteressante Charaktere mit dem typischen Image. Darunter ein Familienvater ohne Familie, eine Polizistin, die alles supertoll kann aber trotzdem irgendwie blöd ist und ein junger Kerl, der einfach nur irgendwie Glück hatte.  Zu Beginn bereits verwirrte mich die Schreibweise, der Ablauf von dem, was passiert, wodurch einem die handelnden Personen nur nach und nach vorgestellt aber keinesfalls sympathisch gemacht werden. Zudem wird keine Atmosphäre aufgebaut, kein Feeling für die Situation, wobei der Autor das sehr gut hätte erreichen können. Schließlich geht es um den Kampf ums Überleben und um Infizierte, die die letzten Menschen fressen wollen. Doch dadurch, dass DiLouie schlichte Worte, keine interessanten Beschreibungen benutzt, fesselt „Dead“ nicht wirklich. Es ist ein einfach gestricktes Buch, das nicht aus der Masse heraussticht.  Leider führten all diese Fakten dazu, dass ich das Buch abbrechen musste, da es mir keinerlei Freude mehr bereitete, es zu lesen. Zwar ist das Grundgerüst gut, auch wenn der Autor das Rad nicht neu erfunden hat, doch fehlen einfach zu viele wesentliche Dinge, die ein gutes Buch meiner Meinung nach haben sollte. Ein paar gute Dinge sind mir jedoch aufgefallen, auch wenn man das nach diesen Worten kaum glauben mag.  Im Mittelpunkt stehen die Menschen, ihre Moral und das Chaos um sie herum. Außerdem bekommt der Leser in „Dead“ tatsächlich eine Erklärung für das, was mit den Infizierten passiert. Der Virus hat einen Namen. Zwar bleibt er ein Mysterium, doch erfährt man über ihn mehr als man in anderen 08/15-Zombiethematisierten Büchern oder Filmen geboten bekommt.

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  • Rezension zu "DEAD" von Craig DiLouie

    Dead

    secretworldofbooks

    12. May 2015 um 11:50

    Inhalt: Lauf! Solange du noch kannst ... Die Welt nach der Apokalypse: Ein geheimnisvoller Virus verwandelt die Menschen in grauenhafte Monster. Millionen von Untoten überfluten die Vereinigten Staaten, während sich fünf Überlebende zusammenfinden, um sich zum letzten Wiederstandsnest der Menschen durchzuschlagen: einem Flüchtlingscamp, in das sich der letzte Rest der Regierung gerettet hat. Doch der Weg dahin ist gepflastert mit Leichen - toten wie lebendigen ... Meinung: Geschrieben wird über eine kleine Gruppe, die sich zusammen den Widrigkeiten stellen. Ein bunt gewürfelter Haufen aus Soldat, Polizist, Lehrer, Geistlicher und Schüler. Erzählt wird die Handlung aus unterschiedlichen Sichtweisen. Einmal was die einzelne Person erlebt und dann wird wieder der Kampf  gegen die Zombies aus der Sicht der Gruppe geschildert. Auf den Weg zu einen Flüchtlingslager müssen sie nicht nur gegen Zombies kämpfen sondern auch gegen Mutationen. Eigenartige Kreaturen die sie so noch nicht gesehen haben. Im Camp angekommen sind sie auch nicht glücklich. Dort müssen sie wieder auf ihr Leben aufpassen, aber nicht wegen der offensichtlichen Bedrohung. Am Anfang fühlte ich mich fast in die Story von "Herbst -Beginn" von David Moody versetzt. Es gab einige Parallelen wie zum Beispiel die Szene mit dem Lehrer im Unterricht oder das die Schreier nach und nach wieder aufstehen. Dann war der nächste Abschnitt wie im " Z " - die Untoten knallten mit ihren Köpfen einfach so gegen die Autoscheiben und hörten nicht auf bis sie die Insassen erreichten. Naja dachte ich, vielleicht hast du schon zuviel über das Thema Zombie gelesen und gesehen. Aber nach dem ich diese Kapitel geschafft hatte, entwickelte das Buch endlich seine eigene Handlung.

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  • Klassischer Zombie Thriller

    Dead

    michael_lehmann-pape

    27. June 2014 um 11:33

    Klassischer Zombie Thriller Wie in „Nacht der lebenden Toten“ oder in „Walking Dead“ legt Graig Dilouie mit „Dead“ ein bekanntes, klassisch zu nennendes Setting in seinem Zombie Roman vor. Sei es die „Umwandlung“ eines Teils der Bevölkerung durch einen Virus (knapp erwähnt, vom „Brüller“ über einige Zeit des Komas bis dann zur „Auferstehung“ als „virale Fressmaschinen“), sei es das Zusammenfinden einer Gruppe vorher einander fremder Überlebender (in einem Bradley Panzer), sei es die Suche nach einem vermeintlich sicheren Ort, an dem das Militär noch handlungsfähig ist, sei es der (einfach bekannte) Ablauf der Ereignisse, dass natürlich nicht jeder dieser Gruppe überleben wird. Wobei DiLouie sein Augenmerk weniger auf den „Splatter-Effekt“ legt, sondern den einzelnen Personen jeweils in eigenen Kapiteln nachgeht, ihre Geschichte erzählt, den Hintergrund füllt und damit seine Protagonisten beim Leser nachhaltig verankert. Zudem bietet DiLouie mit „Wesen besonderer Art“ in verschiedener Ausprägung eine zusätzliche Komponente der „Zombie-Seite“, die stark an die Geschöpfe aus Kings „Nebel“ erinnern. Leider erhält der Leser keine Aufklärung über den Ursprung dieser Geschöpfe, wie auch der „Endgegner“ in seiner Beschreibung doch stark aus dem üblichen Rahmen von Zombie Beschreibungen fällt und, eher unmotiviert, eher wie ein Dämon aus einschlägigen Horrorfilmen beschrieben wird. Ansonsten bietet „Dead“ eine zwar bekannte, aber durchaus temporeiche Schilderung des Kampfes der kleinen Gruppe (die sich zunächst versucht, in einem Krankenhaus zu verschanzen), die zwar ein relativ sicheres Lager zunächst finden wird, sich aber dennoch am Ende einer großen Schlacht zur Rettung des Restes der Welt vor Philadelphia stellen muss. Stärken finden sich vor allem in den actionreichen Sequenzen dann, plastisch versteht Dilouie es, das hin- und her wogen des Kampfes in Szene zu setzen. Im Gesamten für Genre-Fans eine zwar in vielen Motiven bekannte Geschichte (die wenig Neues von der „Zombie-Front“ bietet), welche DiLouie aber unterhaltsam, spannend und mit Tempo zu erzählen versteht und die er, gerade im Finale, eher in Richtung eines Ego-Shooters mit zunehmend stärkeren Gegnern hin aufbaut.

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