Craig Groeschel Super vernetzt – oder doch ganz allein?

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Inhaltsangabe zu „Super vernetzt – oder doch ganz allein?“ von Craig Groeschel

Die vernetzte Welt formt ein Paradox: Wir leben in einer kontaktreichen Beziehungsarmut. Aber wollen wir das wirklich? Groeschel zeigt, worauf es ankommt: Wir müssen aktiv entscheiden, wann und wie wir die neuen Medien benutzen. Sonst werden wir von ihnen benutzt!

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  • Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen

    Super vernetzt – oder doch ganz allein?
    LEXI

    LEXI

    29. July 2016 um 22:17

    „Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen“ (1. Korinther 6,12)„Super vernetzt – oder doch ganz allein? Die Kunst, mit Smartphone klug zu leben.“ Bereits der aussagekräftige Buchtitel weist den Leser auf das zentrale Thema dieses Buches hin: den klugen Umgang mit der virtuellen Welt, speziell dem Smartphone. Craig Groeschel behandelt in acht Buchkapiteln und auf über dreihundert Buchseiten die Annehmlichkeiten der vernetzten Welt, weist zugleich aber auch auf deren Schattenseiten hin. Er nennt hier beispielsweise die permanente Erreichbarkeit, den Einfluss auf unser Leben, unsere Beziehungen, unseren Glauben, die Suchtgefahr sowie Cybermobbing. Groeschel spricht seine jugendliche Zielgruppe mit der vertrauten Anrede „Du“ an und gesteht freimütig ein, dass auch er selber bereits ein Suchtverhalten hinsichtlich Smartphone, apps und soziale Medien an sich feststellen durfte. Anhand von acht biblischen Werten analysiert er anschließend, wie man eine Balance im Leben finden und eine ungesunde Technik-Abhängigkeit vermeiden beziehungsweise beenden kann. Es sind dies: Zufriedenheit, Vertrautheit, Authentizität, Barmherzigkeit, Integrität, Ermutigung, Anbetung und Ruhe. Analog dazu hat er auch seine acht Buchkapitel benannt und er widmet jedes seiner Kapitel einem dieser Themen. Seine theoretischen Ausführungen sind stets von vielen Praxisbeispielen und Erfahrungsberichte untermalt, auch eigene Erlebnisse des Autors durften in das Buch einfließen.Groeschel ist der Meinung, dass die technischen Möglichkeiten es den Menschen zwar einfacher machen, miteinander in Kontakt zu bleiben, dieser Kontakt jedoch seiner Ansicht nach keinesfalls mit zwischenmenschlichen Beziehungen und gemeinsamen Erlebnissen in der realen Welt vergleichbar sei. Es bestehe vielmehr die Gefahr, durch permanente Kontakte in der virtuellen Welt die wahre Nähe zu anderen Menschen zu vernachlässigen. Er sieht zudem einen starken Zusammenhang zwischen dem Teilen populärer Ideen und dem Niedergang des Mitgefühls, einen drastischen Rückgang der Empathie. Craig Groeschel ist der Meinung, dass die sozialen Medien die Menschen dazu bringen, ichbezogener zu werden und abzustumpfen. „Die vernetzte Welt formt ein Paradox: Wir leben in einer kontaktreichen Beziehungsarmut!“Der Autor stellt jedoch nicht nur Behauptungen auf, sondern belegt seine Ausführungen wie bereits erwähnt mit Erfahrungsberichten. Die beispielhaft angeführte tragische Geschichte des Teenagers Amanda Todd zum Thema „Cybermobbing“ führt klar und deutlich die unheilvollen Schattenseiten der vernetzten Welt vor Augen.„Super vernetzt – oder doch ganz allein?“ ist in einem fesselnden und lockeren Schreibstil verfasst und aufgrund des hoch aktuellen Themas ein regelrechter „Page Turner“. Obgleich ich selber bereits vor einiger Zeit die „Notbremse gezogen“ und einige von Groeschels beispielhaft angeführten „Schutzmaßnahmen“ umgesetzt habe, fand ich immer noch neue, interessante Anregungen in diesem Buch. Der Autor versucht, einen vernünftigen Mittelweg zwischen Gebrauch – und Missbrauch – der vernetzten Welt aufzuzeigen. Durch seine sympathische Art und die Tatsache, dass er zwar untersucht und bewertet, aber nicht generell verurteilt, ist ihm dies mit seinem Werk meines Erachtens vortrefflich gelungen.Craig Groeschel schreibt: „Es ist an der Zeit, die Technik in ihre Schranken zu weisen! „Wir sind nicht geschaffen, um geliked zu werden, sondern um Liebe zu zeigen.“ Ich finde, er hat absolut Recht!

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  • Wie wichtig ist dir dein Smartphone?

    Super vernetzt – oder doch ganz allein?
    heaven4u

    heaven4u

    10. June 2016 um 10:40

    Smartphone, Tablet, Computer – fast jeder hat es und immer mehr sind davon abhängig. Ohne Smartphone aus dem Haus? Geht gar nicht! Smartphone nicht in der Tasche – schon ist man schweißgebadet. Mal einen Tag ganz ohne Internet? Unmöglich! Craig Groeschel, Pastor einer großen Gemeinde in Amerika, zeigt welche Gefahren das Internet mit sich bringt und wie wir besser damit umgehen können. In 8 Kapiteln geht der Autor ausführlich darauf ein, wie sehr uns das Internet verändert hat und wie einsam viele dadurch geworden sind. Wir sind in Kontakt mit so vielen Menschen und wenn wir richtigen Kontakt suchen sind wir doch allein, weil keiner Zeit hat. Was ist uns wichtiger? Zeit mit Gott zu verbringen oder ständig zu schauen, wie viele Likes man für das neues Bild bekommen hat? Wie wichtig ist mir mein Online-Image? Versuche ich nur die tollen Seiten von mir zu zeigen oder bin ich echt? Bin ich bereits süchtig nach meinem Smartphone? Diesen und anderen Fragen geht Craig Groeschel in einer lockeren Schreibweise nach und verknüpft die Antworten geschickt mit Bibelversen und zeigt, wie wichtig es ist, sein Leben echt und ehrlich zu leben und Gott den ersten Platz einzuräumen. Er gibt Tipps und Tricks wie auch die anderen merken, dass man ein Kind Gottes ist. Was mir auch gut gefallen hat, dass im Anhang einige Begriffe erklärt werden, die einem vielleicht unbekannt sind. Wer englisch gut versteht, für den sind noch einige Links zu Predigten des Autors aufgeschrieben. Zielgruppe des Buches sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch ältere Leser können noch einiges lernen, vor allem, wenn sie schon tief drin stecken in der virtuellen Welt. Einzig einige Wiederholungen haben mir nicht so gefallen, trotzdem ist es ein sehr interessantes Buch zu einem Thema was sehr aktuell ist und uns auch helfen kann, unsere eigenen Kindern ein gesünderes Verhältnis zum Internet vorzuleben und zu lernen. Daher auch für Eltern eine gute Lektüre. Wenn man seinen Internetkonsum überdenkt und vielleicht einige Apps löscht, dann hat das Buch seine Wirkung nicht verfehlt. Meine Leseempfehlung!

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