Alle Bücher von Craig Johnson

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Longmire: Bittere Wahrheiten

Longmire: Bittere Wahrheiten

 (10)
Erschienen am 27.06.2017
Longmire: Einsamer Tod

Longmire: Einsamer Tod

 (1)
Erschienen am 12.03.2018
Longmire: Gute Taten rächen sich

Longmire: Gute Taten rächen sich

 (1)
Erschienen am 15.08.2018
Skeleton Twins (2014), 1 Blu-ray

Skeleton Twins (2014), 1 Blu-ray

 (0)
Erschienen am 29.01.2015
Wait for Signs: Twelve Longmire Stories

Wait for Signs: Twelve Longmire Stories

 (1)
Erschienen am 27.10.2015
The Cold Dish: A Longmire Mystery

The Cold Dish: A Longmire Mystery

 (1)
Erschienen am 04.06.2014
Hell Is Empty

Hell Is Empty

 (1)
Erschienen am 24.04.2012

Neue Rezensionen zu Craig Johnson

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Schon seit 25 Jahren ist Walt Longmire Sheriff in Absaroka County. Ob er nochmal wieder gewählt wird, weiß er nicht. Ob er das will, weiß er auch nicht. Allerdings überlegt er, vier Jahre nach dem Tod seiner Frau möglicherweise zu neuen Ufern aufzubrechen. Seine Gedankengänge werden allerdings jäh unterbrochen, als der Mord an Cody Pritchard die schläfrige Ruhe jäh zerstört. Vor zwei Jahren wurden Cody und drei andere junge Männer wegen der Vergewaltigung einer jungen Indianerin zu einer eher geringen Gefängnisstrafe verurteilt. Handelte es sich bei dem Mord an Cody eher um eine Zufallstat oder könnte es sich um eine späte Rache handeln. 


Der Fall der Vergewaltigung des Cheyenne-Mädchens ist Walt noch in schlechter Erinnerung, die jungen Männer sind doch zu leicht davon gekommen. Doch wer kann Grund zur Rache haben. Sogar seinen Freund Henry Standing Bear, der Walt mit klugen Sprüchen, Ratschlägen und hin und wieder einem Tritt in den Hintern, wenn der Sheriff mal wieder zu träge wird, zu Seite steht, hat Longmire kurz in Verdacht. Doch eigentlich scheiden etliche der Verdächtigen aus, weil sie keine Möglichkeit hatten, den Mord zu begehen oder sie hatten ein Alibi, oder wie auch immer. 


Soweit bekannt wurde die TV-Serie Longmire im Free-TV nie gesendet, was zu bedauern ist. Eher durch Zufall an die Serie gekommen, macht diese neugierig auf die Bücher. Glücklicherweise hat sich die Adaption der Serie recht nah am Buch orientiert, so dass man nicht enttäuscht wird, wenn man das Buch später liest. Eher erinnert man sich gerne an die so gut passenden Bilder und taucht wieder in die Handlung ein. Wenn man die Mischung aus Western und Krimi mag und einen leichten Hang zum indianischen Mystizismus hat, wird dieser erste Band der Serie um Walt Longmire außerordentlich fesseln. Einfach gelungen wie der Autor seinen Sheriff und dessen Umgebung in Szene setzt. Die abgeschiedene Gegend um die Bighorn Mountains bringt die sympathisch skurrilen Charaktere hervor, denen der Autor eine Stimme verleiht. 


4,5 Sterne

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Rezension zu "Longmire: Bittere Wahrheiten" von Craig Johnson

Westernwahrheiten
dia78vor einem Jahr

Das Buch "Longmire - Bittere Wahrheiten" wurde von Craig Johnson verfasst und erschien 2017 im Festa Verlag.


Walt Longmire, Sheriff in Wyoming, löst auch die schwierigsten Fälle. Doch so erfolgreich er im Beruf ist, so verschroben und kompliziert ist sein Privatleben. Doch nun wird er mit einem Leichenfund von Cody Pritchard und mit der unschönen Vergangenheit konfrontiert.


Dem Autoren gelingt es einem in den Wilden Westen zu versetzen und einem mit tollen Charakteren in eine andere Welt zu entführen, die man sehr gerne mit ihm besucht.
Es ist ein Buch, welches trotz Spannung auf übertriebene Verfolgungsjagden, Schießereien und auch High Tech verzichtet und trotz der langsamen Gangart ein Feeling aufzubauen, was man in vielen Büchern der heutigen Zeit vermisst.
Die Hauptfiguren sind sympathisch, gradlinig und die Dialoge eine großartig, auch die leichte Dosis schwarzen Humors, gibt dem Buch eine gewisse Leichtigkeit.
Obwohl die Kapitel sehr lange sind, ist es eine kurzweilige, tolle Leseerfahrung, die man nicht missen möchte.
Der Schreibstil ist ebenfalls einfach perfekt passend zu Geschichte und man möchte einfach mehr haben. Dieses Buch ist lebendig, die Charaktere authentisch und diese Andersartigkeit bestärkt mich darin, dass ich gerne noch einen Band haben möchte zum Lesen.


Jeder, der auch gerne einmal langsamere Geschichten im Wilden Westen liest, muss einfach zu dem Buch greifen und in die Geschichte versinken. 100%ige Lese- und Kaufempfehlung.

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Rezension zu "Longmire: Bittere Wahrheiten" von Craig Johnson

Ein Abenteuer das es in sich hat und mich in einen unglaublichen Sog zog
aly53vor einem Jahr

Für mich ist es das erste Buch des Autors und ein unvergessliches Leseerlebnis.

Zunächst brauchte ich jedoch etwas um in die Geschichte hineinzukommen. Es ist keins dieser Bücher, in denen die Emotionen überhand nehmen oder das Adrenalin durch die Adern peitscht.
Es ist anders, lebendiger und authentischer.
Man wird langsam und mit sehr viel Sorgfalt in die Welt , die Grundhandlung und die Charaktere hineingeführt.
Craig Johnson schreibt sehr detailliert und bildgewaltig. Seine Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, man entdeckt und ergründet sie und das mit jeder Seite mehr.
Sie sind mit Ecken und Kanten behaftet, was sie umso greifbarer macht.
Was jedoch besonders hervorsticht, ist das Setting. Rauh, wild und von einer ungeahnten Weite behaftet. Obwohl man unter so vielen Menschen lebt, hat man das Gefühl , allein zu sein und sich selbst auf Entdeckungsreise zu begeben.

Der fließende und stark einnehmende Schreibstil machte es mir recht leicht, mich in der komplexen Handlung zurechtzufinden.
Obwohl die Kapitel recht lang sind, beeinträchtigt dies nicht den Lesefluss. Zu meiner Schande muss ich gestehen, daß ich das Buch viel zu schnell ausgelesen habe.
Man wird hier in einen Sog gezogen, gegen den man einfach nicht ankommt.

Im Fokus des Ganzen steht Sheriff Longmire, was ja eigentlich auch schon der Titel verrät. Aus seiner Sicht erfahren wir das Ganze auch. Mir hat das ausnehmend gut gefallen. Denn auf diese Art und Weise konnte ich nicht nur Walt kennenlernen, sondern begab mich zusammen mit ihm auf Spurensuche.
Denn der Tod von Cody Pritchard wirft einige Fragen auf. Schnell wird klar, dass es verzwickter und schwieriger wird, als man denken würde.
Liegt es mit der Vergewaltigung zusammen, in die Pritchard 2 Jahre zuvor verwickelt war?
Hat womöglich jemand einen Rachefeldzug gestartet?

Ganz ehrlich, am Anfang war ich hin- und hergerissen. Habe mich erstmal darauf konzentriert, alles kennenzulernen und zu entdecken.
An Walts Seite fiel mir das nicht allzu schwer. Zumal ich mich auch wirklich gut in die Charaktere, aber besonders in Walt hineinversetzen konnte. Man kann sich leicht mit den Charakteren identifizieren und erwischt sich immer wieder dabei, wie man sich selbst in den Dialogen verliert.
Mit der Zeit erfährt man immer mehr über die Hintergründe. Es tun sich neue Spuren und Erkenntnisse auf.
Dabei wirft man auch immer wieder Blicke in die Vergangenheit, was sehr aufschlussreich ist.
Von der Spannung her empfand ich es zwar als etwas ruhig, aber als sehr gut durchdacht.
Es wurde zwischenzeitlich auch actionreicher und einen Hauch emotionaler.
Aber was ich hier besonders mochte, ist der Humor. Nicht leicht und impulsiv. Sondern teilweise sarkastisch und rauh, was wirklich gut zu den Charakteren passt.
Obwohl man hier viele Charaktere kennenlernt, kann man sich gut in sie hineinversetzen. Besonders Lonnie blieb mir sehr gut im Gedächtnis, was vielleicht an seiner etwas eigenen Art liegt, die etwas verschrobenes und verlorenes an sich hat.
Aber auch Melissa ging mir unter die Haut. Ihr ganzes Sein, hat mich berührt und zu gern hätte ich noch mehr über sie erfahren.
Die Grundthematik wird sehr gut aufgezeigt und hat in mir die verschiedensten Emotionen ausgelöst. Ich war wütend, traurig und oft hat es mich einfach auch runtergezogen.

Die Handlung selbst ist sehr abwechslungsreich und komplex gehalten. Größtenteils ermittelt man zusammen mit Walt, aber gleichzeitig spürt man auch sein Herzblut und seine Hingabe.
Walt ist kein einfach Charakter, er trägt sehr viel mit sich herum, aber gleichzeitig merkt man auch , was in ihm vorgeht. Was ihn zu dem Menschen macht, der er letztendlich auch ist.
Es war zu keiner Zeit vorhersehbar, was mir gut gut gefallen hat.
Stattdessen webt der Autor geschickt Wendungen ein, die man überhaupt nicht erwarten würde und die zugleich ihre ganz eigenen Geschichten erzählen.
Er zwang mich damit zum umdenken und führt mich damit das ein oder andere Mal ziemlich in die Irre.
Merklich verschoben sich für mich die Blickwinkel, da man sich in die verschiedenen Charaktere hineinversetzt.
Es ergeben sich immer mehr Wahrheiten, die manchmal vielleicht nicht gefallen, aber Licht ins Dunkel bringen.

Das Adrenalin zog immer mehr durch meine Adern. Es gab Momente, die mich manchmal erschütterten, aber an anderer Stelle durchzog mich Wärme, was es teilweise etwas leichter macht.
Insbesondere das letzte Drittel empfand ich als sehr bewegend, aber auch als schlüssig.
Anfangs hatte ich sehr viel Fragen im Kopf, die sich aber letztendlich klärten.
Hierbei möchte ich anmerken, das es nicht allzuviele Thrillerelemente gibt, es ist eher ruhig und gemächlich und schafft es mit der unterschwelligen Spannung zu überzeugen.

Schlussendlich ein Thriller der sich nicht durch hohes Tempo auszeichnet. Dafür ist er sehr tiefgründig unddetailreich, wunderbar ausgearbeitet, man fühlt sich einfach, als wäre man ein Teil davon.
Es weckt Sehnsucht und man würde sich am liebsten aufmachen , um selbst alles zu erkunden.

Ein sehr gelungener und facettenreicher erster Band, der Lust auf mehr macht und gleichzeitig ein Buch bei dem man sich einfach wohlfühlt.

Fazit:
Mit Walt Longmire hat Craig Johnson einen sehr eindrucksvollen Sheriff geschaffen.
Der erste Band ist verzwickt, voller Erkenntnisse und einem ganz speziellen Humor, den ich ganz besonders mochte.
Aber besonders das Setting ist atemberaubend. Rauh und wild, passender könnte es nicht sein.
Ein Abenteuer das es in sich hat und mich in einen unglaublichen Sog zog.
Unbedingt lesen.

© magischemomentefuermich.blogspot.de

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