Craig Johnson

 4,4 Sterne bei 41 Bewertungen

Lebenslauf

Craig Johnson ist der Autor der Bestsellerserie LONGMIRE, auf der die erfolgreiche Netflix-Serie mit den unerschütterlichen Sheriff im heutigen Amerika basiert. Er hat für seine Romane viele Auszeichnungen in verschiedenen Ländern erhalten. Craig wurde 1961 in Hurlington, West Virginia, geboren. Nach einem Literaturstudium war er tätig als Polizist, Professor an einer Universität, Fischer, Cowboy und Lastwagenfahrer. Er lebt heute mit seiner Frau Judy auf einer Ranch in Ucross, Wyoming, Einwohner 25.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Craig Johnson

Cover des Buches Longmire: Bittere Wahrheiten (ISBN: 9783865525505)

Longmire: Bittere Wahrheiten

(15)
Erschienen am 27.06.2017
Cover des Buches Longmire: Gute Taten rächen sich (ISBN: 9783865525949)

Longmire: Gute Taten rächen sich

(3)
Erschienen am 15.08.2018
Cover des Buches Longmire: Einsamer Tod (ISBN: 9783865525925)

Longmire: Einsamer Tod

(2)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Hell Is Empty (ISBN: 9780143120988)

Hell Is Empty

(2)
Erschienen am 24.04.2012
Cover des Buches The Cold Dish: A Longmire Mystery (ISBN: 9780143127246)

The Cold Dish: A Longmire Mystery

(1)
Erschienen am 04.06.2014
Cover des Buches Wait for Signs: Twelve Longmire Stories (ISBN: 9780143127826)

Wait for Signs: Twelve Longmire Stories

(1)
Erschienen am 27.10.2015
Cover des Buches An Obvious Fact: A Longmire Mystery (ISBN: 9780143109129)

An Obvious Fact: A Longmire Mystery

(1)
Erschienen am 05.09.2017

Neue Rezensionen zu Craig Johnson

Larry, der Wolf

Nachdem Walt seine Tochter aus Mexico befreit hat und dabei schwer verletzt wurde, versucht er wieder auf die Beine zu kommen. Seine Wunde macht ihm immer noch zu schaffen. Aber arbeiten ist besser als nicht arbeiten. Dann ist Walts ganzer Einsatz gefragt. Ein Hirte wird tot aufgefunden. Er arbeitete für einen Großgrundbesitzer mit baskischen Wurzeln, der auf seinem weitläufigen Land Schafe züchtet und hält. Dummerweise weist der Tote Spuren von Wildbiss auf. Sofort gerät ein einzelner Wolf in Verdacht, der in der Gegend gesichtet. Im Büro gibt es auch Probleme, Sheriff Walt Longmire hat einen Computer bekommen. 


Zum fünfzehnten Mal ermittelt Walt Longmire in Absaroka County, Wyoming. Er fühlt sich als sei ein Teil von ihm immer noch nicht ganz da. Die Erlebnisse in Mexico hängen ihm nach und die Wunde merkt er auch immer noch. Nicht dass er sich beschweren würde, aber sein Umfeld merkt schon, dass er nicht immer bei der Sache ist. Und nun dieser Tote, bei dem man nicht weiß, ob der Tod durch Erhängen ein Selbstmord war oder ob da jemand nachgeholfen hat. Und dann der Wolf, der immer mal wieder auftaucht und Wolfsjäger oder Wolfsliebhaber auf den Plan ruft. Mit beiden will sich Walt eigentlich nicht befassen. 


Ein spannender Fall für Freunde von Sheriff Walt Longmire. Bis alle Hintergründe in den Vordergrund gerückt wurden und alle Zusammenhänge aufgedeckt verbringt man ein paar packende Lesestunden. Walt selbst erweckt allerdings den Eindruck als sei er nach der noch nicht richtig überwundenen Verletzung und der typisch Walt nicht vorhandenen Aufarbeitung etwas depressiv. Er hadert mit sich und seinem Platz in der Welt. Da kommen Gedanken ans Aufhören, was für die Lesenden schon überraschend ist. Walt hat zwar das Alter, aber eigentlich nicht den Charakter. Auch einige andere Veränderungen deuten sich an, bei denen man nicht sicher ist, ob sie einem gefallen. Zum Glück gibt es weitere Bände der Reihe, so dass Hoffnung besteht, dass Walt sich wieder fängt. 

Mexican Radio

Nachdem Sheriff Walt Longmire im vorherigen Band der Reihe hinnehmen musste, dass seine geliebte Tochter entführt wurde, macht er sich nun auf den Weg nach Mexico, um Cady zu retten. Seine Freunde will Walt nicht in Gefahr bringen und seine Kollegen kann er außerhalb seiner Gerichtsbarkeit nicht gebrauchen. Walt macht sich allein auf den Weg. Er hat nur das Bild auf einer Postkarte. Und ein paar Kontakte schälen sich heraus. Longmire schafft es über die mexikanische Grenze. Doch je tiefer er in das Land vordringt, desto gefährlicher scheint es zu werden. Wie stehen wohl seine Chancen Cady zu retten?


In diesem vierzehnten Band der Reihe um Sheriff Walt Longmire verlässt er sein vertrautes Territorium. Die Suche nach seiner Tochter ist ihm wichtiger als alles andere. Er muss sie unbedingt aus Bidartes Fängen befreien. Es ist eine Sache zwischen ihm und Bidarte. Walt ist nicht einer, der auf Rache aus ist, aber dieser Kampf muss ausgefochten werden. Cady ist alleine, ohne Schutz. Mit einer zusammengewürfelten Mannschaft macht sich Longmire auf die Suche. Bidartes Ruf eilt ihm voraus, deshalb ist auch ungefähr bekannt, wo er sich aufhält und da ist ja auch noch die Postkarte. 


Der Autor sieht diesen Roman eher als Thriller, denn als Kriminalroman. Und das ist auch so gewollt. Man weiß also, wer die Täter sind. Dennoch ist der Roman sehr spannend. Schließlich geht es auch darum, wie weit Walt bereit ist zu gehen, um seine Tochter zu befreien. Auf dem Weg zu Cady findet Walt neue Unterstützer und verliert etliche auch wieder. Da sein eigentliches Umfeld in Amerika zurückbleibt, fehlt es beim Fortgang der Handlung. Ob man es mag, wenn der Hauptcharakter so persönlich betroffen ist, wie Walt hier, muss man beim Lesen entscheiden. Doch ob die Gewalt, die eher nicht zu Walts Charakter passt und der er so  lange wie möglich entgehen will, ist doch eher zu reichlich geraten. Zwar blitzt hin und wieder etwas von Walts Witz und geistiger Gewandtheit auf, aber doch wenig. Und die Player, die einem sympathisch erscheinen, oder viele von ihnen erleben das Ende des Buches nicht. In diesem Setting hätte auch Walt kaum überleben dürfen. Da es weitere Bände der Reihe gibt, hat er es wohl geschafft. Tja, hier fehlt die Leichtigkeit und das Angenehme der anderen Bände der Reihe. Mal sehen, wie sich der nächste Fall entwickelt. Back to the Roots wäre nicht das Schlechteste.

Cover des Buches The Western Star: A Longmire Mystery (ISBN: 9780143109136)
walli007s avatar

Rezension zu "The Western Star: A Longmire Mystery" von Craig Johnson

walli007
Begnadigung

Schon mehrere Male ist Sheriff Walt Longmiire zu der Anhörung über die mögliche Begnadigung eines Häftlings gewesen. Und er konnte verhindern, dass diese Person auf freien Fuß gesetzt wurde. Doch diesmal könnte es anders kommen. Es könnte eine Begnadigung wegen einer tödlichen Erkrankung geben. Das muss Walt Longmire unbedingt verhindern. Die Sache weckt Erinnerungen in ihm. Vor langen Jahren als er noch ein Hilfssherifff war fuhr Longmire gemeinsam mit mehreren erfahrenen Amtskollegen mit dem.Western Star, einem Zug, durch die Amtsbezirke. Eigentlich ein Ausflug, doch einer der Kollegen hat einen Verdacht.


Sein dreizehnter Fall führt Sheriff Walt Longmire in seine Vergangenheit zurück. Er erinnert sich wie es war mit Sheriff Lucian Connolly diese Fahr mit dem Western Star zu unternehmen. Walt war sich noch längst nicht sicher, ob er Sheriff werden wollte. Die Reise mit dem Zug sollte eine Fahrt ins Blaue werden. Doch es kam anders als einer der Kollegen verschwand. Und nun ist Walt wieder mal bei einer Anhörung. Das Einzige, was ihn diese Aufgabe etwas leichter macht, ist der Besuch bei seiner Tochter Cady und seiner Enkelin. Wird er verhindern können, dass eine zurecht verurteilte Person, freikommt? 


Das war mal spannend zu erfahren, wie Walt Longmire als junger Mann an einen Fall herangeht. Überraschend, dass er keinesfalls sicher ist, ob er dabei bleiben will. Beinahe als wüssten alle, worin er gut ist, nur er nicht. In dem Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist man wirklich gefesselt. Man will unbedingt wissen, was in dem Zug passiert ist und warum Longmire so erpicht darauf ist, dass der Häftling nicht freikommt. Die beschriebenen Personen wissen dabei mehr als der Leser oder die Leserin. Walt ermittelt auf seine ureigne Art. Und als Leser ermittelt man nicht nur mit, man fiebert auch mit bis zu einem dermaßen fiesen Cliffhanger, das man sofort weiterlesen möchte. 


4,5 Sterne

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