Craig Johnson Longmire: Bittere Wahrheiten

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Inhaltsangabe zu „Longmire: Bittere Wahrheiten“ von Craig Johnson

Als die Leiche von Cody Pritchard gefunden wird, weiß Walt Longmire, seit 25 Jahren Sheriff in Absaroka County, Wyoming, dass echte Schwierigkeiten auf ihn zukommen. Zwei Jahre zuvor hatten Cody und drei seiner Schulfreunde ein Cheyenne-Mädchen vergewaltigt. Cody wurde in der Nähe des Indianer-Reservates erschossen. Hat dort jemand mit einem Rachefeldzug begonnen? Es scheint so. Und nun ist es Longmire selbst, der zwischen den übrigen Jungen und einem Sharps-Gewehr steht … Longmire ist der unerschütterliche Sheriff aus den Thrillern des Bestseller-Autors Craig Johnson. Vorlage der mitreißenden Netflix-Serie. Craig Johnson schildert sehr überzeugend die atemberaubende Weite des modernen amerikanischen Westen und seine schrulligen Figuren sind unvergesslich.

Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, welches auf allen Erzählebenen eine durchgehend so hohe Qualität bietet. Unverwechselbare sowie durch

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  • Ein Abenteuer das es in sich hat und mich in einen unglaublichen Sog zog

    Longmire: Bittere Wahrheiten
    aly53

    aly53

    05. September 2017 um 00:33

    Für mich ist es das erste Buch des Autors und ein unvergessliches Leseerlebnis.Zunächst brauchte ich jedoch etwas um in die Geschichte hineinzukommen. Es ist keins dieser Bücher, in denen die Emotionen überhand nehmen oder das Adrenalin durch die Adern peitscht.Es ist anders, lebendiger und authentischer.Man wird langsam und mit sehr viel Sorgfalt in die Welt , die Grundhandlung und die Charaktere hineingeführt.Craig Johnson schreibt sehr detailliert und bildgewaltig. Seine Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, man entdeckt und ergründet sie und das mit jeder Seite mehr.Sie sind mit Ecken und Kanten behaftet, was sie umso greifbarer macht.Was jedoch besonders hervorsticht, ist das Setting. Rauh, wild und von einer ungeahnten Weite behaftet. Obwohl man unter so vielen Menschen lebt, hat man das Gefühl , allein zu sein und sich selbst auf Entdeckungsreise zu begeben.Der fließende und stark einnehmende Schreibstil machte es mir recht leicht, mich in der komplexen Handlung zurechtzufinden.Obwohl die Kapitel recht lang sind, beeinträchtigt dies nicht den Lesefluss. Zu meiner Schande muss ich gestehen, daß ich das Buch viel zu schnell ausgelesen habe.Man wird hier in einen Sog gezogen, gegen den man einfach nicht ankommt.Im Fokus des Ganzen steht Sheriff Longmire, was ja eigentlich auch schon der Titel verrät. Aus seiner Sicht erfahren wir das Ganze auch. Mir hat das ausnehmend gut gefallen. Denn auf diese Art und Weise konnte ich nicht nur Walt kennenlernen, sondern begab mich zusammen mit ihm auf Spurensuche.Denn der Tod von Cody Pritchard wirft einige Fragen auf. Schnell wird klar, dass es verzwickter und schwieriger wird, als man denken würde.Liegt es mit der Vergewaltigung zusammen, in die Pritchard 2 Jahre zuvor verwickelt war?Hat womöglich jemand einen Rachefeldzug gestartet?Ganz ehrlich, am Anfang war ich hin- und hergerissen. Habe mich erstmal darauf konzentriert, alles kennenzulernen und zu entdecken.An Walts Seite fiel mir das nicht allzu schwer. Zumal ich mich auch wirklich gut in die Charaktere, aber besonders in Walt hineinversetzen konnte. Man kann sich leicht mit den Charakteren identifizieren und erwischt sich immer wieder dabei, wie man sich selbst in den Dialogen verliert.Mit der Zeit erfährt man immer mehr über die Hintergründe. Es tun sich neue Spuren und Erkenntnisse auf.Dabei wirft man auch immer wieder Blicke in die Vergangenheit, was sehr aufschlussreich ist.Von der Spannung her empfand ich es zwar als etwas ruhig, aber als sehr gut durchdacht.Es wurde zwischenzeitlich auch actionreicher und einen Hauch emotionaler.Aber was ich hier besonders mochte, ist der Humor. Nicht leicht und impulsiv. Sondern teilweise sarkastisch und rauh, was wirklich gut zu den Charakteren passt.Obwohl man hier viele Charaktere kennenlernt, kann man sich gut in sie hineinversetzen. Besonders Lonnie blieb mir sehr gut im Gedächtnis, was vielleicht an seiner etwas eigenen Art liegt, die etwas verschrobenes und verlorenes an sich hat.Aber auch Melissa ging mir unter die Haut. Ihr ganzes Sein, hat mich berührt und zu gern hätte ich noch mehr über sie erfahren.Die Grundthematik wird sehr gut aufgezeigt und hat in mir die verschiedensten Emotionen ausgelöst. Ich war wütend, traurig und oft hat es mich einfach auch runtergezogen.Die Handlung selbst ist sehr abwechslungsreich und komplex gehalten. Größtenteils ermittelt man zusammen mit Walt, aber gleichzeitig spürt man auch sein Herzblut und seine Hingabe.Walt ist kein einfach Charakter, er trägt sehr viel mit sich herum, aber gleichzeitig merkt man auch , was in ihm vorgeht. Was ihn zu dem Menschen macht, der er letztendlich auch ist.Es war zu keiner Zeit vorhersehbar, was mir gut gut gefallen hat.Stattdessen webt der Autor geschickt Wendungen ein, die man überhaupt nicht erwarten würde und die zugleich ihre ganz eigenen Geschichten erzählen.Er zwang mich damit zum umdenken und führt mich damit das ein oder andere Mal ziemlich in die Irre.Merklich verschoben sich für mich die Blickwinkel, da man sich in die verschiedenen Charaktere hineinversetzt.Es ergeben sich immer mehr Wahrheiten, die manchmal vielleicht nicht gefallen, aber Licht ins Dunkel bringen.Das Adrenalin zog immer mehr durch meine Adern. Es gab Momente, die mich manchmal erschütterten, aber an anderer Stelle durchzog mich Wärme, was es teilweise etwas leichter macht.Insbesondere das letzte Drittel empfand ich als sehr bewegend, aber auch als schlüssig.Anfangs hatte ich sehr viel Fragen im Kopf, die sich aber letztendlich klärten.Hierbei möchte ich anmerken, das es nicht allzuviele Thrillerelemente gibt, es ist eher ruhig und gemächlich und schafft es mit der unterschwelligen Spannung zu überzeugen.Schlussendlich ein Thriller der sich nicht durch hohes Tempo auszeichnet. Dafür ist er sehr tiefgründig unddetailreich, wunderbar ausgearbeitet, man fühlt sich einfach, als wäre man ein Teil davon.Es weckt Sehnsucht und man würde sich am liebsten aufmachen , um selbst alles zu erkunden.Ein sehr gelungener und facettenreicher erster Band, der Lust auf mehr macht und gleichzeitig ein Buch bei dem man sich einfach wohlfühlt.Fazit:Mit Walt Longmire hat Craig Johnson einen sehr eindrucksvollen Sheriff geschaffen.Der erste Band ist verzwickt, voller Erkenntnisse und einem ganz speziellen Humor, den ich ganz besonders mochte.Aber besonders das Setting ist atemberaubend. Rauh und wild, passender könnte es nicht sein.Ein Abenteuer das es in sich hat und mich in einen unglaublichen Sog zog.Unbedingt lesen.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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  • Rezension zu "Longmire : Bittere Wahrheiten"

    Longmire: Bittere Wahrheiten
    Zsadista

    Zsadista

    10. August 2017 um 16:19

    Absaroka County, Wyoming. Walt Longmire ist seit 25 Jahren dort Sheriff. Auf einem abgelegenen Acker wird eine Leiche gefunden. Longmire schickt zuerst Vic dahin, weil er glaubt, dass die beiden Betrunkenen ihn auf den Arm nehmen wollen. Doch es handelt sich wirklich um eine Leiche. Genauer gesagt um die Leiche von Cody Pritchard. Dieser sollte mit ein paar Kumpels vor zwei Jahren ein behindertes Indianermädchen vergewaltigt haben. Da die Jungs nicht verklagt wurden, tippt Longmire auf einen Rachefeldzug. Auch wenn Walt selbst mit dem Urteil mehr als unzufrieden war, kann er jegliche Art von Selbstjustiz nicht gelten lassen. Longmire macht sich auf den Weg, den Mörder zu finden und dingfest zu machen. „Longmire : Bittere Wahrheiten“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Craig Johnson. Das Cover ist einfach eine Wucht. Ich finde es sehr gelungen und es ist mir auch gleich ins Auge gefallen. Auf dem Cover wird das Buch als „Original Bestseller zur TV-Serie“ beschrieben. Dem muss ich definitiv widersprechen. So wurde ich nämlich ziemlich in die Irre geführt. Das Buch wurde bereits 2004 geschrieben, die Serie selbst ging erst 2012 an den Start. Der Teil „Bittere Wahrheiten“ wurde in der ersten Staffel als Teil 10 verfilmt. Nun ist es so schon schwierig, 45 Minuten Film in ein 500 Seiten Buch zu verlängern. Dies sieht nach dem Wissen, dass das Buch vorher bestand, schon ganz anders aus. Als Fan der Serie tat ich mich mit dem Buch doch etwas schwer. Zum Vergleich mit der Serie ist im Buch fast alles anders. So tauchen auch Personen auf, ich musste da wirklich nach googeln, die in der Serie gar nicht existieren. Nach den ersten Seiten blendete ich dann die Serie für mich komplett aus und las nur noch das Buch als eigenständiges Werk. Es war zwar doch sehr schwer für mich, da ich die Figuren in der Serie einfach gerne mag, doch ich versuchte es einfach. Wenn ich das Buch als Einzelstück sehe, war die Geschichte richtig gelungen. Es gab zwar Längen, gerade am Anfang, doch fand ich das so gewonnene Hintergrundmaterial gar nicht mal so schlecht. Die Hauptfiguren mochte ich auch im Buch. Sympathisch, gradlinig und mit einem Hauch schwarzen Humors, wie in der Serie auch. Sehr westernmäßig fand ich das Buch jetzt nicht. Auch nicht die Serie. Nur weil die da Cowboyhüte tragen und neben einem Indianer-Reservat leben, ist das noch lange kein Western für mich. Eher einfach ein guter Krimi mit ungewöhnlichem Hintergrund und außergewöhnlicher Optik. Ich kann das Buch als neue Art Krimi wirklich weiter empfehlen. Für Fans der Serie sowieso, obwohl das Buch halt sehr von der Serie abweicht. Trotzdem war ich begeistert von dem Werk. Ich freue mich schon auf den Folgeband von Longmire.

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  • Atmosphärischer Western-Krimi

    Longmire: Bittere Wahrheiten
    PMthinks

    PMthinks

    10. August 2017 um 12:49

    Inhalt (in eigenen Worten):Walt Longmire ist der grummelige Sherriff in Absaroka County. Verwitwet und ohne regelmäßigen Kontakt zu seiner Tochter besteht sein Leben daraus, zu trinken und seinem Job nachzugehen. Als die Leiche von Cody Pritchard gefunden wird, erwacht ein alter Fall zu neuem Leben: Cody und seine Freunde hatten ein junges Indianer-Mädchen vergewaltigt und wurden nur unzureichend verurteilt. Beginnt jemand drei Jahre später einen Rachefeldzug?Meine Meinung:Ein spannender Thriller im Setting des Wilden Westens? Das klingt gut. Der Klappentext klang noch vielversprechender und so wagte ich mich mal wieder an einen Thriller.Vorab muss ich sagen, dass ich die Thriller-Elemente vergeblich suchte. Stattdessen kam ich zu dem Vergnügen, einzigartige Charaktere mit Ecken und Kanten kennenzulernen und in eine Welt einzutauchen, in der man sich wohlfühlt.Craig Johnson hat das außergewöhnliche Talent, einen richtigen Film vor dem Auge des Lesers abspielen zu lassen. Detaillierte Beschreibungen versetzten mich sofort in die atemberaubende Schönheit dieses Staates. Berge, einsame Weiten, Schnee auf dem Mantel. Ich genoss die Ruhe und fuhr mit Longmire über die weiten Straßen. Was für ein Erlebnis!Ebenso detailliert schildert er seine Charaktere, durch die Sichtweise von Longmire lernt man sie auf eine besondere Art kennen und man kann nicht anders, als sie ins Herz zu schließen. Ob nun seine Mitarbeiterin Vic (eine toughe Polizistin) oder sein bester Freund Harry Standing Bear. Selbst kleinste Nebenrollen sind eindrucksvoll und überzeugend, so hätte ich von Al zum Beispiel gerne mehr gelesen.Oftmals musste ich schmunzeln oder gar laut lachen, denn das Kleinstadtleben und die Einwohner waren einfach zu gut beschrieben. Kleine Quelereien, Freundschaften, die keine Worte benötigen und ein Zusammenhalt, der seinesgleichen sucht. Und irgendwie löste es Sehnsucht aus ... Sehnsucht danach, in das Buch zu klettern und weitere Abenteuer mit Walt und Harry und den anderen zu bestehen. Teil dieser Gruppe zu werden.Nebenbei (und ja, wirklich nebenbei) wurde am Fall Pritchard gearbeitet. Manchmal hatte ich den Eindruck, der Mordfall diente nur als Hintergrund, um über Longmire, Standing Bear und all die anderen zu schreiben. Er trat zu Beginn nie in den Mittelpunkt, sondern entwickelte sich gemächlich. Erst ab ca. der Hälfte wurde es in dieser Hinsicht interessanter. Thrillerelemente? Fehl am Platz. Selbst als ich damit rechnete, passierte etwas unerwartet Ruhiges. Und doch konnte ich nicht vom Buch lassen. Es ist wie ein gemächlicher Krimi, der sich behaglich durch die Seiten windet, einem immer mal kleine Hinweise zuspielt, ohne zu direkt zu werden. Und natürlich führen alle ins Leere, sodass man gegen Ende mit offenem Mund dasitzt und sich fragt, was man übersehen hat. Hat man überhaupt etwas übersehen?Longmire - Bittere Wahrheiten von Craig Johnson wurde als Start einer neuen Thriller-Reihe im Western-Stil verkauft - bekommen habe ich zwar keinen Thriller, dafür allerdings einzigartige, authentische Charaktere in einem atmosphärischen Krimi mit überraschendem Ende.

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  • Tipp...

    Longmire: Bittere Wahrheiten
    unclethom

    unclethom

    07. August 2017 um 16:14

    Longmire ist kein Buch das den Leser wie ein Bulldozer mittreist, sondern eher gemächlich daherkommt. Es scheint dem reinen Leser von harten Thrillern vorkommen als gäbe es die eine oder andere Länge im Buch, doch dies scheint nur so. Denn auf mich wirken diese Längen durchaus genau so gewollt um den jeweiligen Figuren genug Raum zu geben um diese dem Leser näher zu bringen. Die Figuren wirken durchweg echt und sehr glaubhaft und keineswegs konstruiert.Durch seine Bildhafte Sprache gelingt es Johnson dem Leser die Landschaft in Wyoming sehr schön zu beschreiben und dem Leser direkt ein Bild in den Kopf zu pflanzen.So war es für mich kein Wunder, dass ich sogleich ein Bild im Kopf hatte und die ganze Story lief dann ab wie ein bunter Film vor meinem inneren Auge ab.Wäre die Story einige Jahrzehnte früher angesiedelt, hätte man direkt ein Bild mit Cowboys und Indianern im Kopf gehabt.Wie soll man die Story beschreiben? Ich denke am ehesten wird man dem Buch und der Story gerecht wenn man es als einen modernen Western beschreibt. Ich hatte immer wieder den einen oder anderen Verdächtigen im Kopf, jedoch immer nur kurz, weil dann die Story eine Wendung nahm, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Besonders die letzten Wendung zum tatsächlichen Täter hatte es in sich und ich habe so auf keinen Fall mit gerechnet.Ich kann die Story bzw das Buch nur zu gerne empfehlen. Und ich bin gespannt, ob es weitergeht und wie.Von mir gibt es die volle Punktzahl. 5 von 5 Sternen.

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  • Nur zu empfehlen

    Longmire: Bittere Wahrheiten
    Emmas_Bookhouse

    Emmas_Bookhouse

    06. August 2017 um 09:44

    Longmire – Bittere Wahrheiten – Craig JohnsonErschienen im Festa VerlagTaschenbuch 12,95 €Ebook 4,99 €560 SeitenLongmire ist eine Krimiserie mit viel Charme und Witz, die in unserer Zeit spielt. Walt Longmire ist Sheriff und ein ziemlich abgeklärter Bursche, bis eine Leiche in seinem kleinen Nest gefunden wird. Anfangs denkt er noch da wurde ein Schaf gerissen was sich aber ziemlich schnell als Irrtum rausstellte.Die Leiche ist Cody Pritchard und ab da war ihm klar das kann nur Ärger geben, denn Cody stand in Verdacht vor ein paar Jahren ein Cheyenne Mädchen vergewaltigt zu haben. Ab da nimmt die Geschichte ihren lauf, wir höreb auch ein wenig aus der Vergangenheit von Longmire, z.B das seine Frau verstorben ist, was immer noch an ihm nagt. Ich dürfte das buch als Rezensionsexemplar für den Festa Verlag lesen und bin froh darüber, denn ansonsten wäre dieses tolle Buch an mir vorbeigezogen. Mit viel Charme wird hier auf die Charaktere eingegangen und auch wird die Geschichte mit viel witzigen Elementen geschmückt.Wer denkt, hier ist eine typische Westerngeschichte, den muss ich enttäuschen, tyisch ist in der Geschichte gar nichts.Der Schreibstil ist total flüssig und man will einfach wissen wie es weitergeht. Ich kann diese Geschichte jedem nur ans Herz legen, sie ist wunderbar.Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich rundum zufrieden war und gut unterhalten wurde. Ich bin gespannt ob wir noch mehr von Longmire zu lesen bekommen aus dem hause Festa.Mein besonderen Dank nochmal an den Festa Verlag, dass ich das Buch lesen durfte.

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  • Einzigartige Figuren, große Bilder; ein großartiger Roman

    Longmire: Bittere Wahrheiten
    Stuffed-Shelves

    Stuffed-Shelves

    03. August 2017 um 15:07

    Ich muss gestehen, dass ich die »Longmire«-Serie bislang nicht auf dem Schirm hatte. Weder in Form der TV-Serie noch Craig Johnsons Roman-Vorlagen. Nun suchte der Festa Verlag nach Rezensenten, die Willens waren, sich auf die Abenteuer von Sheriff Walt Longmire einzulassen. Was soll ich sagen? Klang cool, hatte ich Bock drauf. Es wird dann auch bereits auf den ersten Seiten klar, dass Johnson ein verflucht gutes Händchen dafür hat, Wyoming vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen. Die Stimmung und die Atmosphäre sind so dicht, dass sie beinahe schon greifbar sind. Damit war schon einmal die halbe Miete verdient, denn ich fühlte mich sofort mittendrin. Der Spannungsbogen baut sich dabei zunächst eher gemächlich auf. »Bittere Wahrheiten« ist kein Roman, der den Leser sofort auf eine wilde Achterbahnfahrt mitnimmt, sondern anfangs ein eher ruhiger Krimi, der vorwiegend durch die Chemie zwischen den Protagonisten vorangetrieben wird. Ähnlich einer Dampflok nimmt er aber stetig an Fahrt auf und treibt die Geschichte spätestens ab der Hälfte unaufhaltsam voran. Dabei mutiert der Roman aber nicht zum Actionthriller, Craig Johnson nimmt sich immer wieder die Zeit, ruhige Passagen einzubauen, die sich mit den Figuren selbst beschäftigen. Die Mischung ist gelungen, denn so hat man als Leser nie den Eindruck, es mit irgendwelchen austauschbaren und eindimensionalen Abziehbildern zu tun zu haben. Das Finale wird von einem Ende gekrönt, welches ich nicht habe kommen sehen. Ein gelungener Twist gibt dem Titel »Bittere Wahrheiten« eine ziemlich fiese Bedeutung, auch wenn ich gestehen muss, dass die Beweggründe des Täters schon etwas oberflächlich wirkten. Ein echtes Highlight sind allerdings die Figuren als solche. Man stelle sich ein riesiges Einkaufszentrum vor, in dem, fein säuberlich auf Stangen geordnet, FBI-Agenten und CSI-Ermittler hängen und auf ihren Einsatz warten. Fragt man nun einen der Verkäufer nach einem Sheriff Marke Longmire, wird der einen zunächst verständnislos anschauen. Nach etwas überlegen wird er dann das Gesicht verziehen, den Kopf schütteln und antworten »Tut mir leid, aber der Longmire ist ein Einzelstück«. Und das gilt nicht nur für den Titelhelden, auch alle anderen Charaktere haben eine ganz eigene und unverwechselbare Art an sich, die zwar stellenweise etwas verschroben anmutet, sich dadurch auf der anderen Seite aber vom Einheitsbrei des Krimigenres abhebt. Dabei nutzt Craig Johnson die ruhigen Phasen von »Bittere Wahrheiten« geschickt, um nach und nach immer mehr Profil in seine Akteure zu schnitzen, sodass sie am Ende nicht nur einzigartig, sondern vor allem auch echt wirken. Dazu tragen auch die Dialoge, bei denen man sich oft ein Grinsen nicht verkneifen kann, ebenfalls ihren Teil bei. Die Wortgefechte zwischen Walt und seinem indianischen Freund Henry Standing Bear (oder aber Ladies Wear, je nachdem) und auch seinem Vorgänger Lucian Connally haben ein ungemeines Unterhaltungspotenzial, ohne dass der Roman dabei zu einer Posse verkommt. Johnsons Stil hat es mir auch angetan. Wie eingangs erwähnt, hat er ein unglaubliches Talent dafür, das Absaroka County bildgewaltig vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen. Dabei reicht er meiner Meinung nach an Meister ihres Fachs wie zum Beispiel James Lee Burke heran. Dazu trifft er genau die richtige Mischung aus ruhigen Passagen, Actionelementen und klassischem Krimi, ab und an garniert mit einer Portion indianischer Weisheit und Mythologie. Das ist, auch in der deutschen Übersetzung von Patrick Baumann, eine runde und absolut lesenswerte Sache. Fazit: »Longmire« hat es mir absolut angetan. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, welches auf allen Erzählebenen eine durchgehend so hohe Qualität bietet. Unverwechselbare sowie durch und durch realistische Charaktere treffen auf ein stetig steigendes Tempo und eine großartige Atmosphäre. Garniert wird das ganze mit einem bitteren Schlusstwist und einer Menge Humor in Erzählweise und Dialogen. Mehr davon! Eine Rezension von stuffed-shelves.de

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