Craig Kee Strete

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Craig Kee StreteUns verbrennt die Nacht
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Uns verbrennt die Nacht
Uns verbrennt die Nacht
 (36)
Erschienen am 16.02.2018
Craig Kee StreteMale dein Gesicht auf einen Strudel im Fluß
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Male dein Gesicht auf einen Strudel im Fluß
Craig Kee StreteLittle Coyote Runs Away
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Little Coyote Runs Away
Little Coyote Runs Away
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Erschienen am 01.09.1997
Craig Kee StreteThe Lost Boy and the Monster
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The Lost Boy and the Monster
The Lost Boy and the Monster
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Erschienen am 01.05.1999
Craig Kee StreteThe Rattlesnake Who Went To School
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The Rattlesnake Who Went To School
The Rattlesnake Who Went To School
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Erschienen am 01.07.2004
Craig Kee StreteThe World in Grandfather's Hands
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The World in Grandfather's Hands
The World in Grandfather's Hands
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Erschienen am 01.08.1995
Craig Kee StreteBurn Down the Night
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Burn Down the Night
Burn Down the Night
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Erschienen am 01.05.1982
Craig Kee StreteHow the Indians Bought the Farm
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How the Indians Bought the Farm
How the Indians Bought the Farm
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Erschienen am 01.05.1996

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Rezension zu "Uns verbrennt die Nacht" von Craig Kee Strete

Rezension zu "Uns verbrennt die Nacht" von Craig Kee Strete
The iron butterflyvor 7 Jahren

Roh und unerbittlich erzählt Craig Kee Strete in seinem Roman "Uns verbrennt die Nacht" eine Geschichte düsterer Drogen- und Alkoholexzesse im L.A. der 60er Jahre. "Es geht noch immer hoch her. Macht den Eindruck eines Bildes von Hieronymus Bosch, inszeniert nach Anweisungen des Marquis de Sade" - dieser Auszug aus dem Buch beschreibt für mich sehr treffend die Ausschweifungen und Ereignisse.
Strete, 1950 in Fort Wayne/Indiana geboren, ist ein Cherokee-Indianer, er berichtet über seine lieblose Kindheit, seine gescheiterte Jugend, sein Abgleiten in die unvorstellbar dunklen Hallen der Hölle selbst. Sein Zusammentreffen mit dem charismatischen Jim Morrison ist ein Meilenstein auf diesem Höllentrip, wobei davon auszugehen ist, dass es fiktiver Natur war.
Gefangen zwischen dem Aufbäumen gegen gesellschaftliche Konventionen und der Sehnsucht nach einem Zuhause, treibt der fünfzehnjährige Strete durch Tage und Nächte, denen es an Moral, Mitgefühl und Disziplin mangelt. Sex wird zur Nebenwirkung des Drogen- und Alkoholcocktails, Menschenleben sind soviel wert wie eine leere Weinflasche. Morrison sagte einmal "I think there's a whole region of images and feelings inside us that rarely are given outlet in daily life. And when they do come out, they can take pervers forms. It's the dark side. Everyone, when he sees it, recognizes the same thing in himself. It's a recognition of forces that rarely see the light of day." Diese dunkle Seite durchdringt das Buch in allen Teilen. Stretes Geschichte ist somit weit entfernt vom geschönten Blumenkinderimage der wilden 60er oder vom Motto einer ganzen Generation "Make love. Not war.". Die Emotionen, die beim Lesen entstanden gleichen nämlich einem inneren Kriegsschauplatz. Wie muss es erst in der Realität gewesen sein? Ich fühle mich an T.C. Boyles Roman „Drop City“ oder auch den schonungslosen Bericht „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ der Christiane F. erinnert. Alles begann irgendwann einmal als idealistischer Traum und endete im Chaos. Strete selbst..."Zuerst zerbrichst du eine Fensterscheibe, und dann wirst du zu einer. Etwas anderes existiert nicht. Etwas anderes kann dich nicht berühren. Ich lebe meine eigenen Lügen, als glaubte ich sie.“
Keine Unterhaltungslektüre, aber ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

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