Craig Lancaster

 4.4 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von 600 Stunden aus Edwards Leben, Edward auf Reisen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Craig Lancaster

Craig Lancaster600 Stunden aus Edwards Leben
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600 Stunden aus Edwards Leben
600 Stunden aus Edwards Leben
 (34)
Erschienen am 23.04.2013
Craig LancasterDer Sommersohn: Roman
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Der Sommersohn: Roman
Der Sommersohn: Roman
 (6)
Erschienen am 27.11.2012
Craig LancasterEdward auf Reisen
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Edward auf Reisen
Edward auf Reisen
 (6)
Erschienen am 04.11.2014
Craig LancasterEdward auf Reisen
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Edward auf Reisen
Edward auf Reisen
 (3)
Erschienen am 04.12.2014
Craig Lancaster600 Hours of Edward
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600 Hours of Edward
600 Hours of Edward
 (4)
Erschienen am 14.08.2012
Craig LancasterThe Fallow Season of Hugo Hunter
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The Fallow Season of Hugo Hunter
The Fallow Season of Hugo Hunter
 (0)
Erschienen am 30.09.2014
Craig LancasterThe Fallow Season of Hugo Hunter
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The Fallow Season of Hugo Hunter
The Fallow Season of Hugo Hunter
 (0)
Erschienen am 01.11.2014

Neue Rezensionen zu Craig Lancaster

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graphidas avatar

Rezension zu "600 Stunden aus Edwards Leben" von Craig Lancaster

Ein empfehlenswertes Buch für alle, die über den Tellerrand hinausschauen möchten und die 'bemerkens
graphidavor 2 Jahren

600 Stunden aus Edwards Leben beschreibt das Leben eines Autisten und spiegelt den Alltag mit seinen kleinen und großen Herausforderungen wieder.

Edward beschreibt seine außergewöhnliche Psyche als 'soziale und emotionale Beeinträchtigung', stellt aber auch fest, dass er 'nicht blöd ist'; womit er absolut Recht hat.
Er ist anders, aber nicht weniger liebenswert.
Für seinen Vater stellt dieser seltsame Sohn jedoch eine scheinbar unüberwindbare Herausforderung dar. Er kann ihm nur selten in einem Dialog begegnen, sondern braucht seinen Anwalt als Sprachrohr.

In den beschriebenen 600 Stunden erzählt Edward von den Dingen, die sein Leben ausmachen und so dienen die tägliche Routinen wie Notiz der Aufwachzeit oder der Temperaturen für ihn als Orientierungspunkte. Er findet Halt in festen, verlässlichen Abläufen, sei es die immer wieder kehrenden Mahlzeiten oder der allabendliche 'Polizeibericht'. Jede Folge ist seine Lieblingsfolge, jede Folge hat er schon -zig Male gesehen und dennoch bewahrt er sich ein geradezu kindliches Vergnügen, sie erneut und mit neuen Augen zu sehen.

Edward wirkt anfangs etwas anstrengend, eben anders als die Norm, aber ich finde durchaus liebenswert, gerade weil er nicht einer zweifelhaften Norm entspricht. Im Laufe des Buches wächst er dem Leser immer mehr ans Herz, seine Handlungsweisen sind logisch und konsequent. Sein unerschütterlicher Glaube an Tatsachen geben ihm den nötigen Halt, um den Alltag zu bewältigen.
Die Fähigkeit mit seiner Persönlichkeitsstörung, dem Autismus und dem Asperger Syndrom zu leben wird gut beschrieben und ich denke, Rituale geben nicht nur Edward Halt, sondern sind auch für jeden, bei dem nichts diagnostiziert wurde, ein wichtiger Überlebensfaktor in einer Welt, die immer schneller und oftmals auch kälter wird.

Einziger Kritikpunkt: das Ende des Buches hört sich nach zu viel Happy End an. Edward verändert sein Leben und alles wird gut ist eher unrealistisch.

Ein empfehlenswertes Buch für alle, die über den Tellerrand hinausschauen möchten und sich verabschiedet haben von der Vorstellung, dass es 'normal' überhaupt gibt. Es gibt viele Menschen, die nicht nur seltsam sind, sondern bemerkenswert, weil sie anders sind. Die 'Norm' ist langweilig, die Bemerkenswerten sind es, die Farbe in den Alltag dieser Gesellschaft bringen.

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Kelticas avatar

Rezension zu "Der Sommersohn: Roman" von Craig Lancaster

Ein Mann, der sich aufmacht, um nach dem warum zu fragen und erfährt, was er eigentlich gar nicht wi
Kelticavor 3 Jahren

Der Sommersohn

Inhalt:
Er schuldete eine Menge Leute etwas, aber ich war der einzige der noch übrig war um die Schulden einzutreiben. Ich sagte mir, dass ich mich nicht um ihn schere nur darum was er mir schuldet, was auch immer das genau war. Das habe ich wirklich versucht zu glauben.
Als Mitch Quillens Leben aus den Fugen gerät, fürchtet er, dass es keinen Ausweg gibt. Seine Ehe sowie seine Karriere scheitern und die Beziehung zu seinem Vater ist seit Jahrzenten ein Desaster. Als sein entfremdeter Vater Jim ihn plötzlich anruft, fordert Mitchs Frau ihn auf zu reagieren. Bereit für eine Veränderung macht sich Mitch auf den Weg nach Montana zu einer Kraftprobe, die den Verlauf seines Lebens verändern wird. Die Geschichte entfaltet sich inmitten der Kulisse zerklüfteter Berge und Täler: eine gewalttätige Episode dreißigjähriger Missverständnisse und falschen Schuldzuweisungen. In Craig Lancasters kraftvollen, neuen Roman Der Sommersohn, werden Leser in eine Familie eingeladen, in der Konflikte und Geheimnisse vorherrschen, jedoch Hoffnung, Heilung und Erlösung möglich sind.

Meinung:
Eine Kindheit bestimmt von den cholerischen Ausbrüchen seines Vaters und konfrontiert mit seinen diversen Ehefrauen, dem ein Kind nichts entgegenzusetzen hat. Sein älterer Bruder entflieht diesem ganzen Wahnsinn, sobald sich ihm die Chance bietet.
Der Roman beschreibt die Familiengeschichte aus den Augen des Sohnes, der abwechselnd Szenen der Gegenwart mit Rückblicken auf seinen letzten, mit dem Vater verbrachten Sommer vor über 30 Jahren verbindet.
Eines Tages findet er in den Sachen seines Vaters geheimnisvolle Briefe.
Als sich die beiden nach unendlich langer Zeit scheinbar annähern, erfährt Mitch das …
Was muss oder besser kann eine Familie ertragen? Dieses Buch hat mich emotional tief aufgewühlt zurückgelassen.

Fazit:
Dieser Roman zog mich direkt in seinen Bann, sowohl die Handlung als auch der Schreibstil haben mich überzeugt. Wer tiefgründige und emotionale Literatur liebt, wird hier nicht enttäuscht sein.

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weinlachgummis avatar

Rezension zu "600 Stunden aus Edwards Leben" von Craig Lancaster

600 Stunden aus Edwards Leben
weinlachgummivor 4 Jahren

Edward Stanton ist 39 alt und lebt  mit einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung und dem Asperger-Syndrom. In dem Buch werden 600 Stunden seines Lebens erzählt.

Aufgrund der Thematik " Asperger-Syndrom" habe ich mir das Buch gekauft. Deswegen fand ich es auch etwas schade, dass die Krankheit zwar durch Edward immer  präsent ist, aber nie genauer Thematisiert wurde. Ich hätte mir zum Beispiel einer genauere Beschreibung der Symptome gewünscht, dies hätte man gut in die Geschichte mit ein fließen lassen können.

Einer von Edwards Zwängen ist es Polizeibericht zu sehen, und der Autor beschreibt jede der Folgen die Edward sich ansieht genauer, dies fand ich ziemlich langweilig und auch die Football Beschreibungen. Ich denke die TV Serie zu erwähnen hätte gereicht, ohne jede Folge zu Beschreiben.

Auch habe ich erwartet Edward in seinem Alltag für 600 Stunden zu begleiten, aber was da passierte war alles andere als Alltäglich. Natürlich muss dem Leser auch etwas geboten werden, aber hier wirkte es für mich zu gekünstelt. Eine Typisch Amerikanische Geschichte würde ich sagen und die Amis lieben nun mal ein Happy End.


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