Craig Schaefer

 4,2 Sterne bei 123 Bewertungen
Autor*in von Die Geister von New York, Stadt der Dämonen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Craig Schaefer ist das Pseudonym der Autorin Heather Schaefer. Sie lebt in North Carolina, wo sie sich gerne in Museen, Büchereien, an einsamen Kreuzungen mitten im Nirgendwo und ähnlichen Orten aufhält, wo sich Autor*innen düsterer Fantasy gerne versammeln.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Craig Schaefer

Cover des Buches Die Geister von New York (ISBN: 9783453321267)

Die Geister von New York

(56)
Erschienen am 11.07.2022
Cover des Buches Stadt der Dämonen (ISBN: 9783453323032)

Stadt der Dämonen

(27)
Erschienen am 13.03.2024
Cover des Buches Die Hexen von New York (ISBN: 9783453322899)

Die Hexen von New York

(9)
Erschienen am 12.07.2023
Cover des Buches Sophias Geister (ISBN: 9783453323186)

Sophias Geister

(9)
Erschienen am 12.06.2024
Cover des Buches Stadt der Dämonen (ISBN: 9783961545889)

Stadt der Dämonen

(14)
Erschienen am 05.03.2025
Cover des Buches Die Geister von New York (ISBN: 9783961543571)

Die Geister von New York

(5)
Erschienen am 12.07.2023
Cover des Buches Sophias Geister (ISBN: 9783989550322)

Sophias Geister

(2)
Erschienen am 20.07.2025

Neue Rezensionen zu Craig Schaefer

Cover des Buches Stadt der Dämonen (ISBN: 9783453323032)
Ravendaras avatar

Rezension zu "Stadt der Dämonen" von Craig Schaefer

Ravendara
Vegas, Dämonen und Kartenmagie – genau mein Ding.

Mein Gesamteindruck 💭☺️

„Stadt der Dämonen“ hat mich vor allem mit seiner düsteren Urban-Fantasy-Atmosphäre und den ungewöhnlichen Charakteren überzeugt. Vegas als Schauplatz, aber eben nicht das glitzernde Las Vegas aus den Reisekatalogen, sondern eine deutlich dunklere dämonische Version davon, hat richtig gut funktioniert. Dazu ein Mordfall mit überraschenden Wendungen, individuelle Magiefähigkeiten und Dämonen, die erfreulich wenig mit den üblichen Klischees zu tun haben.

Besonders Daniel und Caitlin haben es mir angetan. Er ist ein moralisch grauer Magier mit durchaus fragwürdigen Entscheidungen, aber einem guten Herzen. Sie dagegen ist uralt, mächtig, wunderschön und ziemlich eindeutig kein Wesen, das man mal eben in eine handliche Loveinterest-Schublade steckt. Genau das fand ich großartig. Insgesamt hatte ich beim Lesen viel - wenn auch teilweise blutrünstiges - Kopfkino und am Ende das Gefühl: Das war deutlich besser, als ich nach dem Klappentext erwartet hatte. 😈


Stärken ✅

  • Düstere Urban-Fantasy-Atmosphäre in Las Vegas
  • Ungewöhnliches Magiesystem mit Kartenmagie und individuellen Fähigkeiten
  • Daniel als moralisch grauer, sympathischer Protagonist
  • Caitlin als faszinierend fremdartiger und mächtiger Charakter
  • Spannender Mordfall mit unerwarteten Wendungen
  • Viel Kopfkino und starke, bildhafte Szenen
  • Dämonen jenseits der üblichen Klischees
  • Humorvolle Filmanspielungen und Zitate
  • Gelungenes Ende und ein besonders schöner Epilog


Schwächen ❌

  • Der Klappentext hat bei mir falsche Erwartungen geweckt
  • Die Rolle des Höllenprinzen hatte ich mir größer vorgestellt
  • Stellenweise sehr brutal und nichts für zarte Gemüter
  • Der Einstieg hätte mich beinahe in eine andere Richtung erwarten lassen


Meine Eindrücke beim Lesen

Ich bin bei Urban Fantasy ja grundsätzlich schnell dabei, wenn jemand eine interessante Welt, ein bisschen Magie und möglichst wenig Schema F miteinander verbindet. „Stadt der Dämonen“ hat da einiges richtig gemacht.

Das Setting hat mir ausgesprochen gut gefallen. Las Vegas kennt man normalerweise als Stadt der Lichter, Casinos und Menschen, die offenbar freiwillig Geld dafür bezahlen, ihre mathematischen Fähigkeiten an Spielautomaten zu testen. Craig Schäfer zeigt aber eine ganz andere Seite der Stadt. Düster, dreckig, gefährlich und mit einer Atmosphäre, die hervorragend zu Dämonen, Magiern und Mordfällen passt.

Überhaupt hatte ich beim Lesen erstaunlich viel Kopfkino. Es gab mehrere Szenen, die sich direkt vor meinem inneren Auge abgespielt haben. Zum Beispiel, als Caitlin Daniel bei den Halbdämonen zu Hilfe kommt. Oder beim Endkampf, wenn sie mit ihrem weißen Mantel durchs Feuer geht. Und dann dieser Moment, in dem sie ihn mit ihren roten Dämonenaugen ansieht.

Das sind Bilder, die hängen bleiben.

Caitlin hat mir als Charakter besonders gut gefallen. Und zwar gerade deshalb, weil nicht versucht wird, die in irgendeine vertraute menschliche Schublade zu stecken.

Im Prinzip ist sie eine Parodie der ganzen Romantasy-Bookboyfriends, die normalerweise uralt, unendlich mächtig und gefährlich sind – aber dann doch erstaunlich schnell zu emotional angeschlagenen Männern mit Beschützerinstinkt mutieren. Hier ist es andersherum.

Caitlin ist unendlich alt, unendlich mächtig, bildschön und durchaus dominant. Und sie interessiert sich ausgerechnet für den eher normalen Daniel. Was ich daran mochte: Der Autor bewahrt ihre Fremdartigkeit. Sie wird nicht einfach durch ihre Beziehung zu Daniel verniedlicht oder zum hübschen Anhängsel degradiert. Sie bleibt ein Dämon. Ein mächtiges, faszinierendes und teilweise ziemlich unheimliches Wesen. Und genau deshalb funktioniert ihre Beziehung zu Daniel für mich so gut.

Daniel mochte ich ebenfalls sehr gerne. Er ist kein klassischer Held mit weißer Weste, sondern bewegt sich eindeutig in einer moralischen Grauzone. Er trifft Entscheidungen, die nicht unbedingt heldenhaft sind, und ist definitiv nicht der Typ, der jede Situation mit einem aufmunternden Spruch und einer moralischen Lektion löst.

Trotzdem hat er meiner Meinung nach das Herz am richtigen Fleck. Diese Mischung aus fragwürdigen Methoden und nachvollziehbaren Motiven hat für mich gut funktioniert. Vielleicht auch deshalb, weil ich eine gewisse Schwäche für Charaktere habe, die nicht ständig versuchen, perfekt zu sein.

Und dann wäre da noch sein Deckname Peter Grayson. Wer dabei nicht zumindest kurz an Peter Grant denkt, einen der großen Detektive der Urban Fantasy, hat vermutlich noch nie einen Fuß in die Flüsse von London gesetzt. 😉 Ich fand diese Anspielung jedenfalls ziemlich amüsant.

Das Magiesystem – wenn man es denn so nennen möchte – hat mir gut gefallen. Daniel zaubert mit Karten, was ich ausgesprochen interessant fand. Es ist ungewöhnlich genug, um nicht nach der hundertsten bekannten Urban-Fantasy-Variante zu wirken. Noch besser fand ich allerdings, dass Magie hier nicht einfach nach Schema F funktioniert. Die Magier haben unterschiedliche, individuelle Fähigkeiten. Jeder bringt seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen mit.

Das macht die Welt deutlich spannender, weil Magie nicht nur aus einem großen, einheitlichen Baukasten kommt, sondern tatsächlich etwas Persönliches ist.

Auch die Dämonen selbst waren anders, als ich zunächst erwartet hatte. Das hat mich positiv überrascht.

Die Geschichte rund um den Mordfall fand ich spannend. Es gibt einige Wendungen, mit denen ich tatsächlich nicht gerechnet hatte, und die Handlung entwickelt sich nicht unbedingt so, wie man es nach den ersten Seiten erwarten könnte.

Allerdings sollte man nicht allzu zart besaitet sein. Es geht teilweise ziemlich brutal zu und die Atmosphäre bleibt insgesamt düster. Das passt für mich aber zur Geschichte. Die Gewalt wirkt nicht wie ein Fremdkörper, sondern gehört zu dieser Welt und ihren Charakteren.

Besonders gut gefallen haben mir das Ende und der Epilog.

Nach dem Endkampf ist eben nicht plötzlich alles vorbei, alle stehen lachend in der Sonne und die Welt ist wieder in Ordnung. Stattdessen sortieren Daniel und seine Freunde sich erst einmal, klären offene Fragen und räumen noch ein paar Ungereimtheiten auf.

Auch kleinere Antagonisten wie Nicki werden nicht einfach vergessen.

Dass Staceys Seele am Ende in der Hölle landet, fand ich passend zur Geschichte, ihrer Atmosphäre und den teilweise ziemlich vielschichtigen Charakteren. Und dann kam dieser letzte Satz. „Es geht hier gar nicht um dich. Das ist mein Casting.“ Ich sage es mal so: Bis dahin war ich schon ziemlich zufrieden. Aber dieser letzte Satz hat mich mit einem Grinsen und einem Gefühl der Genugtuung zurückgelassen.

Ein kleiner Vergleich: Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich Tad Williams’ „Die dunklen Gassen des Himmels“ gelesen und musste beim Lesen immer mal wieder an die Atmosphäre und den männlichen Hauptcharakter denken. Da ich Bobby Dollar mochte, war das allerdings kein Problem – Daniel Faust hat bei mir ebenfalls einen guten Stand. Und Caitlin fand ich sogar gelungener als Kaz

Was mich dagegen etwas irritiert hat, war der Klappentext. Ich hatte mir das Zusammentreffen von Daniel und Caitlin anders vorgestellt und auch erwartet, dass der Höllenprinz eine größere Rolle spielen würde. Im Nachhinein muss ich aber sagen: So war es vermutlich sogar besser.Die Geschichte hat sich anders entwickelt, als ich erwartet hatte, und gerade das hat letztendlich ihren Reiz ausgemacht.


Fazit & Empfehlung

„Stadt der Dämonen“ ist eine atmosphärisch starke, düstere Urban Fantasy mit einem ungewöhnlichen Magiekonzept, interessanten Charakteren und einer spannenden Mordgeschichte.

Besonders Caitlin und Daniel haben für mich den Unterschied gemacht. Dazu Vegas als düsteres Setting, überraschende Wendungen und ein Ende, das wirklich hält, was es verspricht.

Empfehlen würde ich das Buch allen, die Urban Fantasy mit moralisch grauen Charakteren, ungewöhnlicher Magie und einer guten Portion Dämonen mögen. Wer empfindlich auf Brutalität reagiert oder eine klassische, romantische Fantasygeschichte erwartet, sollte sich allerdings darauf einstellen, dass „Stadt der Dämonen“ deutlich dunkler unterwegs ist.

Für mich definitiv eine positive Überraschung. 😈


Cover des Buches Die Geister von New York (ISBN: 9783453321267)
W

Rezension zu "Die Geister von New York" von Craig Schaefer

WeltbuntmalendeBuecher
Alles in allem hat mich das Buch wirklich überzeugt

✨️Die Handlung✨️ Aus einem Journalisten, der normalerweise Geistermedien, Wunderheiler und andere Betrüger entlarvt, wird plötzlich eine Art Detektiv. Er soll ein verschwundenes Stück von Edgar Allan Poe finden. Dabei gerät er in einige brennzelige Situationen und erlebt viele spannende Momente.

✨️Die Geschichte✨️ ist angenehm düster, hat eine Mystery Fantasy Stimmung und fühlt sich bisschen wie ein Krimi an. Alsp perfekt für mich 🤩. Es gibt Ermittlungen, Geheimnisse und übernatürliche Elemente, alle schön miteinander verbunden. 

✨️Der Schreibstil✨️ hat mir wirklich gut gefallen. Er ist rasant, spannend und sorgt dafür, dass man direkt in die Geschichte gezogen wird. Die Erzählgeschwindigkeit bleibt bis zum Schluss hoch und es passiert immer wieder etwas Neues.

Auch ✨️die Figuren✨️ fand ich sehr gelungen. Sie haben alle ihre eigene Geschichte, die sich nach und nach mehr zeigt. Sowohl die Hauptfiguren als auch die Nebenfiguren passen für mich sehr gut in die Geschichte. Vir allem die Hauptfiguren sind angenehm vielschichtig und emotional sehr gut greifbar, wie ich finde.


Alles in allem hat mich das Buch wirklich überzeugt ubd mit in seine Welt nehmen können. 👻🫶



Cover des Buches Stadt der Dämonen (ISBN: 9783453323032)
Storysammlerins avatar

Rezension zu "Stadt der Dämonen" von Craig Schaefer

Storysammlerin
Spannende Urban Fantasy mit düsterer Atmosphäre

Stadt der Dämonen von Craig Schaefer konnte mich vor allem durch die düstere Atmosphäre und die spannende Welt überzeugen. Die Mischung aus Magie, Dämonen und Geheimnissen sorgt dafür, dass die Geschichte von Anfang an interessant bleibt und man immer wissen möchte, wie es weitergeht.

Besonders gut gefallen hat mir das Worldbuilding und die Art, wie die übernatürlichen Elemente in die Handlung eingebunden wurden. Die Figuren wirken interessant und passen gut zur eher dunklen Stimmung des Buches.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Insgesamt ist „Stadt der Dämonen“ eine spannende Urban-Fantasy-Geschichte, die besonders Leserinnen und Lesern gefallen dürfte, die düstere Welten und übernatürliche Elemente mögen.

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