Cristin Terrill All Our Yesterdays

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Inhaltsangabe zu „All Our Yesterdays“ von Cristin Terrill

A brilliantly brain-warping thriller and a love story that leaps back and forth in time – All Our Yesterdays is an amazing first novel, perfect for fans of The Hunger Games. Em is locked in a bare, cold cell with no comforts. Finn is in the cell next door. The Doctor is keeping them there until they tell him what he wants to know. Trouble is, what he wants to know hasn’t happened yet. Em and Finn have a shared past, but no future unless they can find a way out. The present is torture – being kept apart, overhearing each other’s anguish as the Doctor relentlessly seeks answers. There’s no way back from here, to what they used to be, the world they used to know. Then Em finds a note in her cell which changes everything. It’s from her future self and contains some simple but very clear instructions. Em must travel back in time to avert a tragedy that’s about to unfold. Worse, she has to pursue and kill the boy she loves to change the future . . .

Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt. So verzwickt, dass man nichts vorrausahnen kann

— Tessa-LJ
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  • Time travel with a twist

    All Our Yesterdays

    Schlehenfee

    04. June 2017 um 19:23

    Since the machine „Cassandra“ made time travel possible, the world is a terrible place to live in. Em has to go back in time with her friend Finn to stop the man who invented „Cassandra“. Unfortunately, she knows him only too well. I love time travel stories and I really enjoyed Cristin Terrill's debut novel. Rather unusual for the Young Adult genre is the twist Terrill adds to the story: Can you kill a person that has changed for the worse over the years to prevent thousands dying? „All our yesterdays“ is thrilling and an absolute page turner. It also makes you think and I admit that I had to read passages twice or more to understand all that time travel mumbo jumbo. I really liked the idea of time being sentient and of events that are fixed in time, even if I probably did not understand everything... I'm certain however, that there are no paradoxes that spoil the story (looking at you, Kerstin Gier...). Cristin Terrill managed to portray the characters, their younger selves and their development realistically. You have Em and her younger self both as a POV and it is brilliant. However, the love story element was a bit much sometimes and distracting from the time travel mystery. Nevertheless, „All our yesterdays“ was a great read and it stands out from the usual teen time travel or sci-fi novels.

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  • Tolle Zeitreise-Geschichte

    All Our Yesterdays

    BettySchmidt

    Buch: All Our Yesterdays Autorin: Cristin Terrill Genre: Sci-Fi, Young Adult, Romantik Seiten: 370 Sprache: englisch Preise: Kindle E-Book: 4,84 €, Taschenbuch: 7,29 € bei Amazon, Gebundene Ausgabe: 13,10 € bei Amazon Deutsche Version: Zeitsplitter - Die Jägerin Preise: E-Book: 11,99 €, Gebundene Ausgabe: 14,99 € Geeignet für: Jugendliche, aber auch ältere (wie mich :-))) Kurze Zusammenfassung in meinen Worten: Em sitzt in einer Zelle, aus der es kein Entkommen gibt. Tag für Tag wird sie verhört und gefoltert. Ihr einziger Lichtblick ist Finn, der in der Zelle neben ihr gefangen gehalten wird. Eines Tages findet sie eine Nachricht, die in ihrer eigenen Schrift geschrieben wurde, und sie versteht, was sie tun muss. Nachdem sie und Finn befreit werden, fliehen sie zu einer Zeitmaschine, um die Vergangenheit zu ändern und die Welt zu retten. Doch der Preis dafür ist hoch: das Leben des Jungen, den Em schon immer über alles geliebt hat. Ist sie stark genug oder werden sich die Ereignisse wiederholen, die die Welt zu einem finsteren Ort gemacht haben? Cover: Das englische Buch hat 3 verschiedene Cover, eins für das E-Book, eins für das Taschenbuch und 1 für die gebundene Ausgabe. Seltsam, aber naja. Vielleicht konnte der Verlag sich einfach nicht entscheiden. Ich habe das E-Book, mit dem gelblichen Cover. Das sieht ganz okay aus, könnte aber auch besser sein. Die Schrift finde ich ein bisschen groß. Ansonsten sieht sie interessant aus. Das Herz hat was. Ich mag Schnörkel. Außerdem sieht es aus, als hätte das Herz Dornen, was zu diesem Buch passt, wenn man es als Symbol für Liebe, die schmerzt, sieht. Die Menschen sind mir zu weit im Hintergrund. Ich würde sie entweder mehr in den Vordergrund setzen, und die Schrift verkleinern, oder sie ganz weglassen. Das Taschenbuchcover gefällt mir nicht. Es ist mir zu dunkel. Das Cover der gebundenen Ausgabe hat etwas. Ich nehme an, es soll eine Uhr darstellen, die zurück gedreht wird. Das passt. Das deutsche Cover finde ich am besten. Das gespiegelte Bild deutet auf die 2 Versionen der Protagonistin aus verschiedenen Zeiten hin. Darüber hinaus ist das untere Bild farblos und blasser, was sehr gut zu Em passt. Sie fühlt sich wie ein Schatten ihres früheren Selbst. Der türkise Kreis ist mir etwas zu groß, aber die Splitter, die davon abbrechen, passen sehr gut zum Titel. Das deutsche Cover würde mich am ehesten zum Kauf inspirieren. Klappentext: (von Amazon) Englisch: Em is locked in a bare, cold cell with no comforts. Finn is in the cell next door. The Doctor is keeping them there until they tell him what he wants to know. Trouble is, what he wants to know hasn’t happened yet. Em and Finn have a shared past, but no future unless they can find a way out. The present is torture – being kept apart, overhearing each other’s anguish as the Doctor relentlessly seeks answers. There’s no way back from here, to what they used to be, the world they used to know. Then Em finds a note in her cell which changes everything. It’s from her future self and contains some simple but very clear instructions. Em must travel back in time to avert a tragedy that’s about to unfold. Worse, she has to pursue and kill the boy she loves to change the future . . . Deutsch: Marina steht am Anfang: Sie ist reich, beliebt und verliebt in einen hinreißend attraktiven Jungen. Em ist am Ende: Sie ist seit Jahren auf der Flucht, seit Monaten in einer winzigen Zelle eingesperrt, wird beinahe täglich verhört. Die beiden Mädchen haben nichts gemeinsam, außer der einen Sache: Sie sind ein und dieselbe Person. Vier Jahre trennen sie. Vier Jahre, in denen die Welt an den Rand des Abgrunds gerät. Doch Em bekommt die Möglichkeit, durch eine Zeitreise die Vergangenheit zu ändern. Nur ist der Preis, den sie dafür zahlen muss, schrecklich ... Die Klappentexte gefallen mir beide. Sie klingen interessant und machen mich neugierig. Allerdings finde ich den englischen jetzt, nachdem ich das Buch kenne, nicht mehr ganz so gelungen. „Trouble is, what he wants to know hasn’t happened yet.” Der Teil macht keinen Sinn für mich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das schon passiert ist. Schreibstil/Text: Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd aus Ems und Marinas (Ems jüngere Version) Sicht erzählt. Die Ich-Perspektive hat hier gepasst, weil man dadurch einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Protagonistin bekommt und die Unterschiede der beiden Versionen besser erkennen kann. Man sieht, wie sie sich entwickelt hat. Außerdem bleibt James dadurch mysteriöser. Da nichts aus seiner Sicht geschrieben ist, weiß man bis zum Schluss nicht genau, wie man ihn einschätzen soll. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Ich glaube, ich habe 2 Fehler im ganzen Buch entdeckt, was nicht viel ist. Charaktere/Beziehungen: Em war mir gleich sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert. Sie hat eine Menge durchgemacht, ist dadurch stärker geworden, hat sich aber nicht ganz verloren. Interessant fand ich ihre Einstellung zu ihrer jüngeren Version. Marina ist anfangs ziemlich naiv. Für mich als Leser ist Em ganz klar sympathischer, aber für sie selbst stellt Marina etwas ganz Besonderes dar. Sie sieht sich nicht als dumm, unreif oder schwach. Wahrscheinlich trauert sie dem Verlust ihrer Unschuld hinterher. Ist sehr interessant zu lesen. Finn mochte ich sofort. Er hat immer einen lockeren Spruch auf Lager und schafft es sogar in den schlimmsten Situationen, Em aufzumuntern. Die Beziehung zwischen Em und Finn ist wirklich toll. Es hat mir auch sehr gut gefallen, die beiden so vertraut zu sehen und danach herauszufinden, wie alles begonnen hat. Marinas Verhalten Finn gegenüber hat mich öfter schmunzeln lassen. James ist ein sehr interessanter Charakter. Auf der einen Seite gut und liebenswert, auf der anderen hat er all das Potential, böse zu werden. Einen Charakter wie ihn liebenswert erscheinen zu lassen, ist nicht einfach. Das hat die Autorin toll gemacht. Wahrscheinlich liegt es vor allem an seinen Freundschaften mit Marina und Finn. Die fand ich sehr gelungen. Handlung: Die Geschichte war interessant. Zeitreisen und die Implikationen davon mag ich schon seit Terminator. Und spätestens seit Doctor Who kann ich nicht genug davon bekommen. Die Handlung ist ziemlich geradeheraus. Es gibt keine überraschenden Wendungen. Vieles wurde schon durch den Klappentext vorhersehbar, aber ich fand die Geschichte nie langweilig. Im Gegenteil, ich wollte wissen, wie sie dorthin kommen und wie es letztendlich ausgeht. Kleine Überraschungen gab es trotzdem und vieles wurde mit der Zeit aufgedeckt. Mit ein paar Dingen hätte ich nicht gerechnet. Das Ende gehört auch dazu. Obwohl ich einen Teil vermutet habe, kam auch einiges ganz anders. Der letzte Abschnitt hat mich erst ziemlich verwirrt, aber das kann bei Zeitreisen passieren. Außerdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, obwohl ich schon total müde war. Mein Hirn musste das Ganze erst mal verarbeiten. Nach ein paar Stunden Schlaf hat dann alles Sinn gemacht. :-)) Für mich gab es auf jeden Fall diesen Wow-Effekt am Ende. Fazit: Ein klasse Buch. Die Geschichte und Charaktere haben mich gefesselt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe lange nach einem tollen Sci-Fi Buch gesucht. Jetzt habe ich es gefunden und das durch Zufall. Falls es einen 2. Teil gibt, werde ich ihn auf jeden Fall lesen, auch wenn ich finde, dass die Geschichte gut allein stehen kann. Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne.

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    • 3

    BettySchmidt

    23. August 2014 um 05:46
  • Contemporary Young Adult - Wir lesen zusammen englische Jugendbücher

    Hikari

    Hallo ihr Lieben, zum dritten Mal in Folge, da es viele schöne Leserunden gab, startet ein neues Jahr auch mit ein bisschen englischer Literatur. Contemporary YA heißt im Prinzip nur, dass es Jugendbücher mit einer realistischen Handlung sind, also kein Fantasy o.Ä. Der Ablauf ist sehr einfach: wir sammeln von Zeit zu Zeit Buchvorschläge bis zu einem bestimmten Termin jeder kann 1 oder 2 Bücher vorschlagen jeder der Teilnehmer vergibt unter den vorgeschlagenen Büchern Punkte insgesamt 3 Stimmen mit der Wertigkeit 3 Punkte, 2 Punkte und 1 Punkt das Buch, das die meisten Punkte erhält, besorgen sich dann alle, wenn sie es nicht schon haben, und wir lesen es hier zusammen in einer Leserunde natürlich muss man nicht mitmachen, wenn das gewählte Buch nicht gefällt Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach hier - dann gibt es schnellstmöglich eine Antwort. Für jede Leserunde gibt es dann später immer ein extra Leserundenthema. Bücher, die wir schon gelesen haben und daher nicht mehr vorgeschlagen werden können, sind: Elsewhere - Gabrielle Zevin (2012) The Future of Us - Jay Asher & Carolyn Mackler (2012) Babe in Boyland - Jody Gehrman (2012) Memoirs of an imaginary friend - Matthew Green (2012) The Death of Bees - Lisa O'Donnell (2013) My Life in Black and White - Natasha Friend (2013) Just one day - Gayle Forman (2013) Cracked - K.M. Walton (2013) Before I fall - Lauren Oliver (2014) Aristotle and Dante discover... - Benjamin A. Salenz (2014) AKTUELL: Leserunde beginnt: 15. Juni It's Kind of a Funny Story - Ned Vizzini

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    • 358
  • Mitreißend!!!

    All Our Yesterdays

    kornmuhme

    06. February 2014 um 17:35

    Inhalt: Em sitzt in einer Betonzelle, seit Monaten schon, und wird immer wieder nach dem Verbleib bestimmter Dokumenten befragt. Die Welt ist nicht mehr, wie sie war, alles wird überwacht und kontrolliert, es herrschen Krieg und Misstrauen auf der ganzen Welt. In ihrer Zelle findet Em jedoch einen Hinweis darauf, was zu tun ist, um diese Welt wieder rückgängig zu machen, zu säubern, doch dazu muss sie etwas ganz und gar Unvorstellbares tun ... Marina plagen dagegen ganz andere Sorgen. Schon seit Ewigkeiten ist sie in James verliebt, und sie meint zu spüren, dass auch er etwas für sie empfindet. Doch irgendwie verpassen beide immer den geeigneten Zeitpunkt, sich wirklich näher zu kommen und ihre Gefühle zu offenbaren. Auf einem offiziellen Empfang, bei dem James Bruder Nate, ein engagierter Kongressabgeordneter, eine Rede hält, kommt es zu einer Katastrophe, die sowohl James' als auch Marinas Leben komplett über den Haufen wirft ... Die Schicksale von Em und Marina verknüpfen sich auf untrennbare Weise miteinander - ist James nun Freund oder Feind? Meinung: Als ich den Buchdeckel zugeklappt habe, musste ich erst einmal tief durchatmen. WOW, was für eine rasante, spannende, geschickte, hochemotionale Geschichte! Hier hatte ich seit längerer Zeit endlich mal wieder ein Jugendbuch, das mich völlig überzeugen konnte! Zum einen ist die Story richtig gut durchdacht! Bei Zeitreisethemen bin ich ja immer ein bisschen skeptisch, denn wenn man als Leser auf einen Logikfehler trifft, ist meistens das ganze Buch im Eimer. Doch hier konnte ich keine großen Unstimmigkeiten erkennen. Gut, zum Schluss habe ich mich das ein oder andere Mal gefragt, ob ich in der Situation nicht anders gehandelt hätte, zumal wenn ich im Besitz einer Zeitmaschine wäre. Aber dieses Grübeln und Überlegen hat mich nur noch mehr an die Geschichte und die Figuren gefesselt! Die Entwicklung der Geschichte ist super gelungen, die Entwicklungen sind rasant und an manchen Stellen völlig überraschend, so dass sich bei mir ein echter Wow-Effekt einstellte! Es gibt interessante, unvorhergesehene Wendungen, die den Plot bereichern! Auch der Erzählstil ist flüssig und süffig, es passiert ständig irgendetwas, seien es äußere Entwicklungen oder innere Gedankengänge der Figuren. Überhaupt, die Charaktere! Oft erlebe ich es in Jugendbüchern, dass die Helden und Heldinnen und auch die Nebencharas ziemlich oberflächlich bzw. stereotyp sind. Jedoch nicht so in "All Our Yesterdays"! Em und Marina sind sehr fein gezeichnet, man erfährt viel über ihre Gefühle, ihre Gedanken, Zweifel und Kämpfe. Und auch wenn James kein eigener Point-of-View-Charakter ist, so kommt er einem durch Em und Marina doch sehr nahe, und man spürt regelrecht selbst, welche Faszination er (unbewusst) auf die beiden ausübt und warum! Lediglich zum Ende hin gab es für meinen Geschmack ein wenig zu viel Rumgeeiere, aber das lässt sich verschmerzen. Kurz ein Hinweis zur englischen Sprache: Das Buch ist ziemlich leicht zu lesen, es gab keine großen Verstehensschwierigkeiten. Ich denke, ab der 9. Klasse ist es lesbar. Fazit: "All Our Yesterdays" ist ein spannender Jugendroman, der sich das Thema Zeitreisen auf die Fahnen geschrieben hat und der sowohl durch die Geschichte an sich als auch durch die interessanten Charaktere überzeugen kann. Alle handelnden Charaktere müssen sich schmerzhaften Erkenntnissen und Entwicklungen unterziehen und ihre je eigenen Kämpfe meistern. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, doch es wird noch einen weiteren Band geben, der ein Wiedersehen mit allen Beteiligten verspricht. Ich sage: schon gekauft! 5 von 5 Sternen 

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  • “All our Yesterdays” ist erschreckend, unvorhersehbar und bietet einen spannenden Genre Mix!

    All Our Yesterdays

    Nightingale78

    24. October 2013 um 12:05

    Der Plot... Nur Em kann das letzte Puzzlestück hinzufügen. Sie hat alles getan um die Erschaffung der Zeitmaschine zu verhindern, welche die Welt in Stücke reißen wird. Doch es ist ihr bisher nicht gelungen. All die Male in denen Em dabei tatenlos zusehen musste, wie alles um sie herum zerbrach. Immer wieder gejagt, verhaftet und gefoltert wurde sie für ihr Wissen, während draußen ein Krieg tobt, den niemand stoppen kann. Marina hat ihren engsten Freund James geliebt, seit er in ihre Nachbarschaft gezogen ist. Aus diesem Jungen wurde ein Wunderkind, der nicht nur einer einflussreichen, politischen Familie entstammt. Seine Leidenschaft zur Wissenschaft bestimmt sein Leben komplett. An dem Abend, der Marina ihren James endlich näher bringen soll, verläuft nichts nach ihrem Plan. Stattdessen fällt James Leben in sich zusammen. Marina schwört sich, James zu schützen. Komme was wolle. Doch dann entdecken sie, James und Freund Finn die grausame Wahrheit und der Wettlauf um die Zeit beginnt.   Meine Meinung... Die Autorin Cristin Terrill begibt sich mit ihrem Debüt und einem komplexen Ideenkonstrukt auf ganz andere Ebenen. Terrill verbindet das Thema Zeitreise mit dystopischen Elementen und packt dazu eine Art Politikthriller mit ganz vielen Emotionen. Klingt kompliziert? Ist es auch. Die Autorin erklärt nicht viel. Sie streut hier und da Tatsachen in den Plot, und hielt mich als Leser damit ganz schön auf Trab. Das beginnt schon beim Aufbau. Geschildert wird die Geschichte jeweils aus der Perspektive von Em und Marina. An sich nichts ungewöhnliches, wäre da nicht der Zeitfaktor. Ganz klar ist, dass Em und Marina etwas verbindet. Was es genau ist, bleibt nicht verborgen. Ob man darüber überrascht ist, mag dahingestellt sein. Ich für meinen Teil war es nicht, was aber nicht weiter dramatisch ist. Was mir an “All our Yesterdays” ganz besonders gefiel, waren die Beziehungen der Menschen zueinander. Da ist die junge Marina, seit Jahren Hals über Kopf verliebt in James, einem Genie. Sie ist jung, naiv, leicht beeinflussbar, ein wohlbehütetes etwas verzogenes Mädchen. Ich fühlte in Bezug auf James und ihren familiären Verhältnissen dennoch mit ihr. Insbesondere die Gefühle für James werden Marina im Laufe der Geschichte zum Verhängnis. James, das ergeizige Wunderkind, habe ich fortwährend zwiegespalten betrachtet. Wieso das so ist, kann ich nicht verraten ohne zu tief ins Nähkästchen zu greifen. Der Junge Finn, James bester Freund, ist mir hingegen richtig ans Herz gewachsen. Ein Typ, der Marina durch sein Verhalten ganz schön vergrellt, aber auch er hat nicht nur lockere Sprüche auf Lager. Die Dynamik der Beiden im Laufe des Plots hat mich absolut überzeugt und sehr berührt. Die Beziehungen dieser Menschen untereinander gleitet wie ein roter Faden durch den gesamten Plot. Ihre Liebe, Unsicherheiten, Hass, Ehrgeiz und Verzweifelung lassen den Leser mitfühlen und machen “All our Yesterdays” zu einem überraschend emotionsgeladenen, spannenden Mix. Der wissenschaftliche Aspekt der Zeitreise und was es mit der Zeitmaschine >Cassandra< auf sich hat, wurde von Cristin Terrill sehr ausgeklügelt zurechtgesponnen. Man wird nicht mit Fakten erschlagen. Ganz im Gegenteil. Die zukünftige Welt bleibt einem unter Umständen sogar fremd, weil sehr viel mehr auf das >wer< und >wie< eingegangen wird. Wer steckte dahinter? Was waren die Beweggründe? Wieso konnte es gar bis zu einem grauenvollen Krieg kommen? Die Autorin schmeißt da nicht gerade mit Fakten um sich. Es wird viel an der Oberfläche gekratzt, aber nicht so sehr in die Tiefe gegriffen. Etwas habe ich mich daran gerieben, weshalb dieser Auftakt keine volle Sternebewertung von mir bekommen konnte. Nichtsdestotrotz ist “All our Yesterdays” äußerst vielversprechend und gelungen. Ich habe absolut keinen Schimmer, wie es weitergehen wird im zweiten Band. Wohin die Autorin noch geht, wird sich zeigen und ich möchte es definitiv nicht versäumen.     Fazit Cristin Terrill’s Debüt ist kompliziert verschachtelt, clever, düster, spannend und gefühlvoll. Die Autorin hielt mich ganz schön in Schacht, musste aber auch einen kleinen Punktabzug einstecken. Doch mir gefiel die Dynamik dieses erdrückenden Szenarios. Und mir gefiel die vollkommen neue Idee. “All our Yesterdays” ist erschreckend, unvorhersehbar und führt vor Augen, was für einen Schaden der Mensch anrichten kann, wenn er dem Verlauf der Geschichte dazwischen fuschen muss. Eine Empfehlung für alle die Zeitreise gemischt mit Zukunftsszenarien mal anders erleben wollen!

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