Der Zauber zwischen den Seiten

von Cristina Caboni 
4,0 Sterne bei36 Bewertungen
Der Zauber zwischen den Seiten
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L

Ganz nett, mehr aber auch nicht.

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Ein zauberhafter Roman über Bücher, Lebensträume und die Liebe, der in zwei Zeitebenen erzählt, angenehm kurzweilig unterhält.

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Inhaltsangabe zu "Der Zauber zwischen den Seiten"

Denn Bücher duften nach Träumen ...

Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105845
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:20.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.08.2018 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Karin_Zahls avatar
    Karin_Zahlvor 14 Stunden
    Unbeschreiblich schön!

    Der Zauber zwischen den Seiten von Cristina Caboni

     

    Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!@blanvaletverlag

    @randomhouse

    Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück …

     

    ⏬Rezension ⏬⏬⏬⏬⏬

    Dies ist für mich das erste Buch von dieser Autorin.Das bezaubernde Cover zog mich einfach in seinen Bann.Der Klappentext weckte gleich mein Interesse.

    Ich möchte mit auf die Reise gehen,von Sofia,ehemalige Bibliothekarin. Bücher waren schon immer eine große Leidenschaft von ihr.Sie bedauert es,ihren Beruf für Ihre Heirat geopfert zu haben.Glücklich scheint sie jedenfalls nicht mehr zu sein.Eines Tages, entdeckt sie in einem alten Antiquariat ,ein altes Buch welches geheime Schriftstücke enthält.Wir befinden uns mitten in der Geschichte.Die Geschichte von Clarice Marianne von Harmel ,die vor 200 Jahren lebte.Während ich die ersten Kapitel lese,kommen mir vor Rührung fast die Tränen.So bewegend,aber auch gleichzeitig schön,schweife ich ab,in die Geschichte der Clarice ,aber auch in Sofias Leben.Warum lässt dieses Buch,Sofia nicht los?Was fasziniert sie daran ,mehr über Clarice zu erfahren?Unbeschreiblich ergreifend geschrieben.Dieser Wechsel zwischen den Welten, beider Protagonistinnen,lässt einen mitträumen und mitfiebern.Ein flüssiger, mit verzückenden Worten geschriebener Prolog,der mich in seinen Bann zieht.Man kann nicht aufhören,so spannend geht es zu.Erzählt wird uns ,über das Schicksal zwei starker Frauen, Clarice ,die aus der Mitte des 19Jahrhunderts stammt und aus der heutigen Zeit ,die von Sofia.

    Clarice Leben ,in der damaligen Zeit,ist kein einfaches Leben. Ich als Leser,leide mit ihr.Die Autorin verschafft eine Atmosphäre,ich kann mir bildlich vorstellen,wie die Welt von Clarice aussah.Auch Sofia muss,mit sich kämpfen.Beide Protagonistinnen sind mir ans Herz gewachsen.Einfach ein tolles Buch,schön geschrieben.Das muss man unbedingt lesen.5/5

     

    Fazit: Ein Buch was bewegt!Eine Geschichte, die mich verzaubert hat .

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    L
    lielo99vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ganz nett, mehr aber auch nicht.
    Kein historischer Hintergrud

    Die Story spielt in zwei Zeiten und das macht sie interessant. Das Heute wird der Suche nach einem Geheimnis gewidmet, welches in Form eines Briefes zwischen Einband und Pappe des historischen Werkes versteckt war. Die Gegenwart wird "mal wieder" durch eine Liebesgeschichte geprägt. Dabei brauchte ich nicht lange überlegen, ob die beiden sich am Ende kriegen. Okay, das Buch war eine nette Unterhaltung für zwischendurch, hatte aber einige Längen und für kein Buch zum genießen. Daher auch nur vier Sterne.

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    _dieliebezumbuchs avatar
    _dieliebezumbuchvor 17 Tagen
    Ein starker Roman über zwei Frauen aus verschiedenen Zeiten.

    Handlung:


    Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück … 

    Meine Meinung:

    Zuerst hat mich bei diesem Buch natürlich dieses wunderschöne Cover angesprochen. Es wirkt so süß & niedlich mit seinen hellen Farben, dass man sofort an den Frühling denken muss. Es ist zwar ganz schlicht gehalten, jedoch springt es mir sofort ins Auge, da es einfach total liebevoll gestaltet wirkt. Meiner Meinung nach passt dieses Cover auch bestens zur Geschichte, die wir hier vorfinden.

    Zum Inhalt werde ich nichts großartiges sagen, denn das wichtigste gibt der Klappentext schon zurück. In diesem Buch geht es aber auf jeden Fall um die Geschichte von zwei Frauen. Zwei Frauen, die zwar aus verschiedenen Jahrhunderten stammen, jedoch haben diese beiden Frauen mehr gemeinsam als man denkt.

    Da dieser Roman auch nicht allzu viele Seiten hat, ist dieses Buch eine gute Geschichte für zwischendurch. Durch den angenehmen Schreibstil hat man dieses Buch schnell ausgelesen. Für mich war dies also ein schöner Frauenroman, der mir sehr gut gefallen hat & bei dem ich viel Freude am lesen hatte. Wer also auf der Suche nach einem leichten Frauenroman ist, der ist bei diesem Buch in guten Händen. 

    Ich gebe diesem Buch 4/5 Sterne! 

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    M
    Miramisvor 20 Tagen
    Unterhaltsam mit kleinen Schwächen

    Die junge Römerin Sofia befindet sich im freien Fall - ihre Ehe gescheitert, ihre Familie über ganz Europa zerstreut, sie alleine ohne Job in Rom. In dieser schwierigen Selbstfindungsphase stößt sie in einem Antiquariat auf ein altes Buch, das ziemlich ramponiert ist, aber aufgrund seines besonderen Einbands großen Eindruck auf Sofia macht. Als gelernte Buchbinderin macht sie es sich zur Aufgabe, das Buch zu restaurieren - und stößt dabei auf eine verborgene Botschaft. Diese stammt aus der Vergangenheit, von einer jungen Frau namens Clarice von Harmel, und deutet auf ein Geheimnis hin. Sofia begibt sich auf Spurensuche und reist durch halb Europa, um die weiteren zwei Bände des Romantikers und Philosophen Christian Fohr aufzuspüren, in denen sie weitere Hinweise vermutet. Unvermutet findet sie auf ihrer Schnitzeljagd einen Begleiter; der Graphologe Tomaso, der ebenfalls schwere Zeiten durchmacht, ist fortan an ihrer Seite. Gleich vorweg, mich konnte das Buch nicht restlos überzeugen. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen angesiedelt und für mich war die Perspektive aus der Vergangenheit mit Clarice von Harmel und Christian Fohr eindeutig der stärkere und eindrucksvollere Part der Handlung. Eine junge Frau muss sich mit den engen Fesseln ihrer Zeit auseinandersetzen, gerät in tiefe Strudel, befreit sich aber daraus und macht ihr Ding, das las sich sehr unterhaltsam. Ich konnte mit Clarice jederzeit mitfiebern und fand in ihr einen interessanten Charakter, zumal ihre Profession als Buchbinderin ihrer Zeit sehr überzeugend dargestellt war. Dagegen kam ich mit Sofia äußerst schlecht zurecht. Selbstverständlich musste die Autorin sie am Anfang besonders schwach darstellen, damit sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklungsmöglichkeit hat, aber mir war das eine Spur zuviel. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar, ihre Interaktionen mit Ehemann, Verehrer und anderen fand ich nicht konsistent. Manche der Dialoge nervten mich regelrecht, weil sie so hölzern und dümlich daher kamen. Insgesamt war mir vieles an Sofias Handlungsstrang zu überkonstruiert; die Zufälle zu zahlreich, die Verknüpfungen viel zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Daher bleibt eigentlich nur der Clarice-Strang, um zu punkten; und natürlich das Grundthema der Buchbindekunst, das sehr liebevoll und gewissenhaft behandelt wurde und richtig Spaß gemacht hat. Das hat mir einiges an Lesefreude gerettet, aber leider nicht alles. Daher fällt meine Bewertung auch sehr zurückhaltend aus.

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    Krimines avatar
    Kriminevor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Ein zauberhafter Roman über Bücher, Lebensträume und die Liebe, der in zwei Zeitebenen erzählt, angenehm kurzweilig unterhält.
    Ein zauberhafter Roman über Bücher, Lebensträume und die Liebe

    Sofia Bauer liebt Bücher über alles und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Dabei sind es besonders die alten Klassiker, die sie mag und deshalb ist sie über alle Maßen erfreut, als sie in einem Antiquariat auf eine Erstausgabe des deutschen Romantikers Christian Föhr stößt. Doch als sie das in einem miserablen Zustand befindliche Buch restaurieren will, findet sie in ihm versteckte Aufzeichnungen und einen Brief, der von einer gewissen Clarice Marianne von Hameln stammt. Von Neugier getrieben folgt Sophia ihrer Spur, die durch ganz Europa führt, und taucht ein in ein Leben, das ebenfalls von der Liebe zu Büchern geprägt worden ist. Und während sie das Geheimnis um die Buchbinderin Clarice Stück für Stück enthüllt, findet auch sie ihr eigenes Glück.


    "Der Zauber zwischen den Seiten" ist der vierte Roman von der auf Sardinien lebenden Autorin Cristina Caboni, die bereits mit ihrem Roman "Die Rosenfrauen" überaus erfolgreich war. Und während es in ihrem Erstling um betörende Düfte und perfekte Parfüme ging, sind es diesmal alte Bücher und die Kunst der Buchbinderei, die eine große Rolle spielen. So findet der Leser zu Beginn eines jeden Kapitels das dazu passende Zitat eines Klassikers vor und wird auch während der Handlung immer wieder mit einem ihrer zum Nachdenken anregenden Sprüche vertraut gemacht. Oder erfährt wissenswerte Details über das Binden von Büchern, das ein wichtiger Teil im Leben beider Hauptfiguren ist.

    Erzählt wird der angenehm flüssig geschriebene Roman aus zwei Zeitebenen heraus, die abwechselnd zutage treten. Zum einen begleitet der Leser die sich aus einer unglücklichen Ehe befreienden Sofia bei dem Versuch, ihr eigenes Ich zu finden. Zum anderen reist er in die Vergangenheit, wo Mitte des 19. Jahrhunderts ein Mädchen namens Clarice im Keller eine verborgene Buchbinderei entdeckt. Zwei starke Frauen, die darum kämpfen, sie selbst zu sein, wobei es Clarice aufgrund der damalig herrschenden Verhältnisse und der völlig anderen Stellung einer Frau in der Gesellschaft wesentlich schwerere hat. Mit ihr leidet der Leser regelrecht mit und hofft, dass sie ihren Lebenstraum verwirklichen kann.

    Fazit:
    Ein zauberhafter Roman über Bücher, Lebensträume und die Liebe, der angenehm kurzweilig unterhält.

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor einem Monat
    leichter Sommerroman

    Cover: Das Cover ist für mich gestaltet wie ein typischer Sommerroman und lädt zum verweilen ein.

    Inhalt:
    Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück …

    Fazit: Der Anfang gefiel mir sehr und ließ sich wunderbar lesen, allerdings ließ die Begeisterung nach einer Weile nach, da es vorhersehbar wurde und sich dann gefühlt etwas in die Länge gezogen hat. Die Zitate zur Einleitung in den Kapiteln brachten Abwechslung in das Buch und das ein oder andere blieb dann doch hängen.
    Die Handlung spielt in zwei unterschiedlichen Zeiten dem jetzt und der Vergangenheit - die Vergangenheit hätte man für mich etwas mehr ausschmücken können, was z.B. geschichtliche Ereignisse angeht usw - man hat hier nur etwas über Clarice und ihr engeres Umfeld erfahren und da hat mir das historische einfach ein bisschen gefehlt.
    Deswegen vergeb ich 3 von 5 Sternen ♥


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    Svanvithes avatar
    Svanvithevor einem Monat
    Kurzmeinung: Gefühlsbetonte Geschichte zweier Frauen in unterschiedlichen Zeiten mit Leidenschaft für Bücher...
    Der Zauber zwischen den Seiten

    Sofias Leidenschaft sind Bücher. Aus ihnen schöpft sie Kraft und erhält Antworten auf ihre Fragen. Doch ihre Arbeit als Bibliothekarin hat sie aufgegeben, nachdem sie Alberto geheiratet hat.

    Für die Zweiunddreißigjährige ist die Ehe inzwischen zur Belastung geworden. Sie sucht in der Erinnerung nach dem Mann, der sie morgens mit einem Lied weckte und immer und überall das Schöne gesehen hat. Das ist lange vorbei. Beide betrachten sich, als ob sie Feinde sind, die sich gegenseitig beobachten. Allerdings nicht, um sich wiederzufinden, sondern um neue Angriffspunkte zu entdecken, um den anderen zu verletzten.

    Für eine Trennung fehlte Sofia bislang der Mut. Da liegt irgendetwas auf ihrer Seele und blockiert sie. Jetzt will sie sich endlich aus der emotionalen Abhängigkeit befreien, sich von eingeschliffenen Gewohnheiten, von der Angst vor dem Unbekannten und der Furcht davor, einen Fehler eingestehen zu müssen, lösen.

    Als Sofia in einem kleinen Antiquariat eine sehr alte Ausgabe eines Buches des romantischen Schriftstellers Christian Philipp Fohr kauft, beschließt sie, dieses zu restaurieren. Dabei spürt sie einem im Einband versteckten Brief einer jungen Frau aus dem frühen 19. Jahrhundert auf, mit der sie vieles verbindet.

    Denn auch Clarice liebt Bücher. Sie möchte zu gern Buchbinderin sein. Aber dies ist ein Beruf, den sie als adlige Frau niemals ausüben kann. Er bleibt den Männern einfachen Standes vorbehalten. Findet Clarice einen Weg, ihren Traum zu verwirklichen?


    Cristina Cabonis Roman „Der Zauber zwischen den Seiten“ ist nicht nur die Darstellung zweier Frauenschicksale in zwei verschiedenen Epochen, sondern auch eine Homage an die Begeisterung und Liebe für Bücher. Dies zeigt sich bereits darin, dass die Autorin jedem Kapitel ein Buchzitat voranstellt, beispielsweise von Johann Wolfgang von Goethe, Jane Austen, Ernest Hemingway, Charles Dickens und Emily Brontë.

    Für das Erzählen des Geschehens auf zwei Zeitebenen bedient sich Cristina Caboni eines gefälligen und anschaulichen Schreibstils, der für lebhafte Bilder während der Lektüre sorgt. Ihre Wortwahl ist zurückhaltend und gefühlsbetont, das Nachdenken ihrer Protagonistinnen nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Leidenschaft für Bücher wird deutlich, allerdings bleibt die Freude am Lesen selbst dahinter zurück.

    Die Geschichte von Clarice im historischen Teil geht einem besonders nahe, weil der Zwiespalt zwischen Wünschen und Realität einer Frau einleuchtend und überzeugend geschildert ist.

    Eine sich anbahnende Liebesbeziehung von Sofia fügt sich zwar gut ins Geschehen ein, ist jedoch auch überflüssig angesichts der Tatsache, dass Sofia sich noch mit dem Scheitern ihrer Ehe auseinandersetzt.

    Ein größeres Manko ist allerdings, dass sich im Verlauf der Handlung zu oft die Zufälle häufen. Das Glück ist beiden Frauen das eine oder andere Mal dermaßen hold, dass es konstruiert wirkt und sich damit insgesamt als Zuviel herausstellt.

    Wen das nicht stört, und wer gern miterlebt, wie zwei Frauen in ihrer jeweiligen Zeit die Hoffnung behalten, trotz aller Hindernisse ihren Weg zur Freiheit finden, wird mit „Der Zauber zwischen den Zeilen“ unbestreitbar angenehm unterhalten werden.

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    Booklove91s avatar
    Booklove91vor einem Monat
    Die zeitlose Liebe zu Büchern

    Inhalt
    Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück …

    Meine Meinung
    Die Gestaltung des Buches ist absolut ansprechend, sowohl das wunderschöne Cover, das sehr verlockend und ein echter Eyecatcher ist, als auch die Innengestaltung des Buches. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich und mit wirklich schönen Zitaten von u.a. Oscar Wilde, Marcel Proust und Herman Melville verziert.

    "Es gab Momente, die etwas ganz Besonderes waren, weil sie nicht länger dauerten als einen Wimpernschlag." (ZITAT)

    Mir gefällt der flüssige zauberhafte Schreibstil der Autorin sehr gut, denn dieser macht es dem Leser leicht, sofort mit dem Prolog in die Geschichte heineinzufinden - und eine Geschichte über die Liebe zu Büchern - was gibt es letztendlich schöneres?!

    "Bücher waren seit jeher ihre Leidenschaft gewesen, aus ihnen schöpfte sie Kraft und fand Antworten auf ihre Fragen. Bibliothekarin zu sein war mehr als ein Beruf für sie gewesen, sich um Bücher zu kümmern war eine Berufung." (ZITAT)

    Die beiden Protagonistinnen Sofia und Clarice sind mir von Beginn an sehr sympathisch. Beide werden willenstark und autark dargestellt, die jeweiligen Geschichten spielen in unterschiedlichen Zeiten und werden abwechselnd geschildert, bis letztendlich die Vergangenheit der einen in die Gegenwart der anderen übergreift.

    Weitere Bücher von Caboni: "Die Rosenfrauen", "Die Honigtöchter", und "Die Oleanderschwestern".
    "Der Zauber zwischen den Seiten" ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.

    Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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    Kristin84s avatar
    Kristin84vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Diese Buch hat mich leider nicht ganz überzeugt. Lediglich die Rückblenden in die Vergangenheit konnten mich fesseln, der Rest leider nicht.
    Nicht alles konnte mich verzaubern

    Zum Inhalt:


    Ein altes Buch, ein geheimer Brief und die Suche nach weiteren Puzzleteilen - genau das braucht Sophie, um ein wenig Ablenkung von ihrem Leben zu bekommen, denn das verläuft gerade nicht so wie gedacht. Umso mehr vertieft sich Sophie in den Brief von Clarice, die im 19. Jahrhundert gelebt hat, und begibt sich auf eine Reise durch Europa um mehr über diese geheimnisvolle Frau zu erfahren.


    Meine Meinung:

    Wie so viele andere Bücher, die derzeit erscheinen, ist dieses Buch in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Einer spielt zu unser Zeit. Hier lernen wir auch gleich zu Beginn des Buches Sophie kennen, die mit ihrem Leben mehr als unzufrieden ist - besonders mit ihrer Ehe. In der Kurzbeschreibung wird sie als schüchtern beschrieben, was meiner Meinung nach nicht die richtige Bezeichnung für sie ist. Ihr Problem ist einfach, dass sie in den letzten Jahren nicht sie selbst sein konnte und zurückstecken musste. Da konnte sie einfach die echte Sophie nicht zeigen und musste sie sogar "verstecken". Nachdem sie sich nun von ihren Fesseln befreien konnte, hat sie jetzt meiner Meinung nach einfach Schwierigkeiten sich einfach wieder umzustellen und frei zu leben. Das hat für mich aber nichts mit Schüchternheit zu tun.
    Im zweiten Erzählungsstrang lernen wir Anfang des 19. Jahrhunderts Clarice als junges Mädchen kennen, das gerade seinen ganze Familie verloren hat. Sie wächst bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf, die aber nicht wirklich die Familie ersetzen können. In Clarices Leben herrscht viel Dunkelheit. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist die Buchbinderei im Nachbarhaus, denn Bücher faszinieren Clarice schon von klein an. Im Verlaufe des Buches wächst Clarice zu einer Frau heran und wir begleiten sie dabei.
    Beide Geschichten verknüpfen sich dadurch, dass Sophie von einem Buchhändler ein alte Ausgabe eines Buches des Autors Christian Flohr (hier hat sich die Autorin wohl ein wenig vom Lebenslauf des Künstlers Karl Philipp Fohr inspirieren lassen) geschenkt bekommt und sie versucht, dieses zu restaurieren. Bei der Arbeit entdeckt sie plötzlich ein kleines Versteck im Buchdeckel und dort einen Brief von Clarice. Sophie ist davon ganz fasziniert und will mehr über Clarice erfahre.

    Beim Lesen des Buches hatte ich manchmal das Gefühl, als wenn zwei verschiedene Autoren die Handlungsstränge geschrieben hätten und am Schluss wurden sie zusammengefügt. Das soll nicht heißen, dass die Geschichte Sinnfehler hat oder beide Handlungsstränge nicht zusammenpassen. Sondern es hat eher etwas damit zu tun, wie die Geschichte und ihre einzelnen Elemente bei mir als Leser ankamen.
    Begeistern konnte mich die Autorin mit der Erzählung über Clarices Leben. Für mich hat die Autorin hier auch mit viel mehr Herzblut geschrieben als im Rest des Buches. Ich habe mit dem Charakter Clarice mitgefiebert, mitgefühlt und wollte unbedingt noch mehr über sie und ihr Leben erfahren. Leider steht Clarices Geschichte aber nicht im Mittelpunkt des Buches und findet daher nicht so oft Erwähnung, wie ich mir das gewünscht hätte.
    Der Großteil des Buches befasst sich mit Sophie, der Recherche über Clarice und der Suche nach weiteren Büchern. An sich finde ich die Idee auch gar nicht schlecht, aber mich konnte der Charakter Sophie so gar nicht berühren. Ich konnte mit ihr nicht mitfühlen und hatte so gar keine Verbindung zu ihr. Ihre Gedankengänge und ihr Verhalten war für mich jetzt nicht wirklich immer nachvollziehbar.
    Auch hat mir kurz vor Ende des Buches die Richtung, in die sich die Story von Sophie entwickelt hat, nicht so ganz gefallen. Es war für mich nicht ganz realistisch und hat sich ein wenig "an den Haaren herbeigezogen" angefühlt.

    Wie ihr sehen könnt, bin ich bei diesem Buch schon ein wenig zwiegespalten. Der kleinere Teil hat mir wirklich gut gefallen, aber der Rest konnte mich leider nicht verzaubern.
     
     
    Mein Fazit:

    Die Idee und Teile der Umsetzung sind der Autorin gelungen. Aber "das große Kino" war es für mich leider nicht. Dazu hat mir an zu vielen Stellen die Begeisterung und das Herzblut der Autorin gefehlt.

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    Magischebuecherwelts avatar
    Magischebuecherweltvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe Sofia gern auf ihrer Reise begleitet!
    Ein wunderschönes Buch für zwischendurch!


    Inhalt

    Sofia ist schon immer fasziniert von Büchern. Sie kann der grauen Realität entfliehen, liebt die Welten und den Geruch des Papiers. In einem Buch aus dem Antiquariat findet sie versteckte Aufzeichnungen von Clarice. Clarice lebte Mitte des 19. Jahrhunderts und schien viel mit Sofia gemeinsam zu haben. Sofias Neugier wird immer größer, sodass sie eigene Ermittlungen anstellt. Dabei enthüllt sie eine unglaubliche Liebesgeschichte und findet sogar ihr eigenes Glück.

    Meinung


    Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und fand es wirklich spannend. Gerade die Hintergrundinformationen sind wirklich informativ und interessant. Schließlich geht es hier nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um das Binden von Büchern und die Liebe zu ihnen.

    Sofia stößt durch Zufall auf ein altes Buch, welches sehr restaurierungsbedürftig erscheint. Sie bekommt es geschenkt und verspricht, das Buch in einen besseren Zustand zu bringen. Dabei findet sie geheime Notizen, die im Umschlag von Clarice versteckt wurden. Clarice lebte Mitte des 19. Jahrhunderts, somit in einer Zeit, in der Frauen noch als minderwertig galten. Sofia bekommt einen guten Tipp und macht sich auf den Weg zu ihrer Bekanntschaft, um die Notizen untersuchen zu können und Hinweise zu entdecken. Dabei enthüllt sie nicht nur die Geschichte von Clarice, sondern findet auch ihr eigenes Glück.

    Die Perspektive im Buch hat stets zwischen Clarice und Sofia gewechselt, was mich sehr angesprochen hat. So bekam man einen guten Einblick in die Gedanken von beiden Frauen und wie es ihnen in ihrer jeweiligen Zeit ergeht.

    Clarices Vergangenheit ist nicht gerade schön. Sie wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Wien auf. Doch schon bald hatte sie eine versteckte Tür entdeckt, welche in eine Buchbinderei geführt hat. Diese konnte sie nur finden, da sie in den Keller gesperrt wurde. Sie ist total fasziniert von den vielen tollen Büchern und möchte die Kunst des Buchbindens erlernen.

    Auch Clarices Geschichte finde ich wahnsinnig spannend und interessant. Schon als junges Mädchen lernt sie Bücher schätzen und lieben. Zudem besitzt Clarice eine wahrhaftige Kämpfernatur und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. In der Geschichte wurde ganz klar zu Tage gebracht, dass Frauen nicht gerade an oberster Stelle standen zu dieser damaligen Zeit. Sie wurden oft unterdrückt und hatten keinen großen Wert.

    Was ganz besonders auffällt, ist, dass jedes Kapitel mit einem anderen Zitat anfängt. Diese haben wirklich frischen Wind in die Geschichte gebracht und zum Nachdenken angeregt.

    Sofias Reise gestaltet sich wirklich toll. Auf der Suche nach den anderen beiden Büchern, in denen sie weitere Notizen von Clarice vermutete, habe ich sie sehr gerne begleitet. Denn Sofia hatte es auch nicht immer leicht in ihrem Leben, genau wie Clarice. Beide verbindet, dass sie auf der Suche nach sich selbst sind. Sie suchen nach Unabhängigkeit und Liebe. Ich habe stets mitgefiebert und mitgefühlt. Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass beide Frauen ihr Glück finden.

    Der Schreibstil ist wirklich zauberhaft, sodass ich das Buch flüssig und schnell lesen konnte. Ich habe es kaum aus der Hand gelegt, da es sich so schnell lesen ließ und ich die Geschichte von Sofia und Clarice einfach bewegend finde.

    Das Ende hat mich dann noch einmal sehr getroffen, da es wirklich wunderschön ist und sich die Autorin hier noch einmal selbst übertroffen hat. Ich konnte das Buch zufrieden und mit einem Lächeln abschließen.

    Fazit

    Ein bewegendes Buch über zwei junge Frauen, die ihren Stand im Leben suchen und sich nicht unterkriegen lassen wollen. Die für das kämpfen, was sie erreichen wollen und sich nicht so leicht von ihrem Weg abbringen lassen. Die Geschichte hat mich wirklich fasziniert und konnte mich sehr gut unterhalten.

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