Cristina Caboni Die Honigtöchter

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Inhaltsangabe zu „Die Honigtöchter“ von Cristina Caboni

Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel ...Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ...

Nicht nur ein schönes Buch für Bienenfreunde

— KerstinMC
KerstinMC

Eine leichte und schöne Lektüre für Zwischendurch!

— Julchen77
Julchen77

Ein wunderbares Buch, das sich am besten draussen, vom Duft der Blüten und dem Summen der Bienen begleitet, lesen lässt.

— HappyEverAfter
HappyEverAfter

Dies ist ein toller leichter Sommerroman rund um das Thema Honig. Man hat regelrecht das Gefühl in diese Landschaft reingezogen zu werden

— xxxSunniyxxx
xxxSunniyxxx

Wunderschöner Roman, der einem die Schönheit Sardiniens und der unberührten Natur nahe bringt

— Klusi
Klusi

Kurzweilige Urlaubslektüre

— Kelo24
Kelo24

leichte Frauen Belletristik - nicht mein Fall

— CarasBuecherwahn
CarasBuecherwahn

Teils zu durchschaubarer Plot, aber dennoch leichte Urlaubslektüre.

— thebooklettes
thebooklettes

Nein. Nett gemeint und ok für den Strand, aber zu seicht, zu durchschaubar, zu angestrengt. Leider war das nichts für mich, so sorry.

— InkeHamkens
InkeHamkens

Fabelhafter Roman einer hervorragenden Erzählerin, die uns mitnimmt nach Sardinien und in die wundervolle Welt der Bienen.

— talisha
talisha

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  • Ein Buch für einen Tag in der Sonne

    Die Honigtöchter
    KerstinMC

    KerstinMC

    26. May 2017 um 19:27

    Das Cover zeigt einen Honigtopf, Zitronen und einen Silberlöffel auf einer gräulichen Holzoberfläche. Der Titel ist passend zum Thema in einem gelblichen Farbton gehalten. Für mich ist das Cover sehr passend zum Buch gestaltet. Ich habe mir das Buch wegen dem Cover gekauft. Es hat mich sofort angesprochen und der Titel „Die Honigtöchter“ hat mein Interesse geweckt. Inzwischen stehen das dritte Jahr Bienenstöcke in unserem Garten. Und da mir das erste Buch „Die Rosenfrauen“ von Cristina Caboni auch sehr gut gefallen hat führte kein Weg an dem Buch vorbei. Die Geschichte spielt in Südfrankreich und auf Sardinien. Angelica ist eine Wanderimkerin auf der Suche nach sich selbst und ganz viel Freiheit. Durch ein Erbe zieht es sie zurück nach Sardinien. Dort warten die Bienenstöcke ihrer verstorbenen Patentante auf ihre Pflege. Mit dem Erbe übernimmt sie nicht nur die Pflichten ihrer Patentante, sondern muss sich auch zwangsläufig mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Cristina Caboni hat es wieder geschafft mich mit ihrem Schreibstil zu fangen. Ich habe das Buch in der Sonne liegend verschlungen und musste unweigerlich immer wieder zu den Bienen von meinem Mann schauen. In diesem Buch habe ich viel über Honig erfahren. Ich bin schon ganz gespannt auf unsere eigene Ernte dieses Jahr. Zum ersten Mal stehen unsere Bienen in einem Meer von Obstbäumen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Buch.

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  • Eine leichte und schöne Lektüre für Zwischendurch!

    Die Honigtöchter
    Julchen77

    Julchen77

    15. April 2017 um 18:25

    Zum Inhalt:Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel ... Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ... Schreibstil:Der Schreibstil ist nicht besonders hervorzuheben. Dieser ist ganz normal und lässt sich sehr flüssig lesen.Protagonisten:Angelica Senes ist eine starke Persönlichkeit. Sie hat von ihrer "Jaja" gelernt, mit den Bienen umzugehen und (mit diesen) zu singen. Sie selbst ist eher eine Person, die lieber mit ihrem Hund und ihrer Katze mit ihrem kleinen Bus durch die Gegend reist und ihrem Job nachkommt, als irgendwo sesshaft zu werden. Bis sie dann vor der Entscheidung steht, das Erbe anzutreten oder auszuschlagen, bei der viele Faktoren ihren Entschluss beeinflussen.Fazit:Ich fand das Buch für Zwischendurch ganz leicht und nett. Doch irgendwie fehlte mir bei dem Buch etwas mehr an Handlung, damit ich hier 5 Sterne hätte geben können.

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  • Die Honigtöchter - Cristina Caboni

    Die Honigtöchter
    HappyEverAfter

    HappyEverAfter

    09. April 2017 um 10:21

    Angelica ist eine reisende Imkerin, die nach dem Tod ihrer geliebten Patentante in ihre Heimat, die sie vor so vielen Jahren verlassen hat, zurückkehrt. Ein schwieriger Schritt, denn sie muss sich nicht nur der Vergangenheit, sondern auch der Zukunft stellen und lernt dabei, was es heisst, für seine Träume zu kämpfen.Die Autorin des SPIEGEL-Bestsellers "Die Rosenfrauen" hat auch mit diesem Buch eine wunderbare Welt voller Sonne, Blütenduft und Bienenhonig erschaffen, in die man gerne beim Lesen draussen eintaucht.

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  • eine schöne leichte Sommerlektüre

    Die Honigtöchter
    xxxSunniyxxx

    xxxSunniyxxx

    09. January 2017 um 11:06

    Angelica Senes liebt ihre Freiheit über alles. Sie fährt durch Europa mit ihrem Campingbus und hilft dort wo ihr Wissen als Imkerin gefragt ist. Doch als ihre Mutter sie anruft ändert sich alles,sie erbt das Anwesen ihrer Patentante Jaja in Sardinien. Diese hat ihr intresse an den Honigbienen in frühster Kindheit geweckt, deswegen macht sie sich gleich auf dem weg nach Abbadulce. Dort merkt sie schnell das andere auch an diesem Erbe von ihrer Patentante intressiert sind und ihr das Leben sehr schwer machen können. In Abbadulce trifft auch ihre Jugendliebe Nicola wieder den sie über 10 Jahre nicht gesehen hat dies führt zu weiteren komplikationen.Dies ist ein toller leichter Sommerroman rund um das Thema Honig. Man hat regelrecht das Gefühl in diese Landschaft reingezogen zu werden und dabei zu sein in Sardinien. Schön fand ich auch das es noch nicht viele Bücher in Sardinien spielen so hat dieser Roman etwas neues an sich.Wie das so ist bei so einem Roman ist die Geschichte schnell vorhersehbar was aber keinen abbruch macht.Klar war mir auch sehr schnell was da noch alles an Problemen oder Konflikten auf Angelica zu kommt, dennoch war es schön zu sehen wie sie damit umgeht.Der Schreibstil ist locker und flüssig so das man sich schnell in die Geschichte einfindet und sie nicht mehr aus der Hand legen will. Das Cover finde ich sehr schön getroffen und passend zum Thema.Alles in allem ein sehr schöner sommerlicher Roman und gern für zwischendurch :)

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  • Die Honigtöchter

    Die Honigtöchter
    Booklover246

    Booklover246

    03. January 2017 um 20:56

    Informationen:RomanErscheinungstermin: 20. Juni 2016Autor: Cristina CaboniVerlag: blanvaletISBN: 978-3-7344-0277-6Erschienen: Juni 2016Preis: 9,99 €Seiten: 415Inhalt:Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ...Das Cover:Das Cover ist sehr ansprechend und gefällt mir sehr gut. Es passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches. Auf der Vorderseite ist ein Honigglas und Zitronen auf einem blauen Holztisch oder einer blauen Kommode.Meine Meinung:Die Autorin schreibt über ihre Leidenschaft, die Bienen und ihre Produkte, und das merkt man auch beim lesen. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Kommentar eingeleitet. Man lernt beim Lesen einige Honigsorten, ihre Eigenschaften und die Unterschiede in Farbe, Konsistenz und Aroma kennen. Für mich war Honig schon immer nicht nur lecker, sondern faszinierend, und ich bin beim Lesen richtig auf den Geschmack gekommen, all die wundervollen Sorten zu probieren, die hier beschrieben sind. Die Schätze der Natur interessieren mich schon immer und genau deshalb gefällt mir die Aufmachung der Kapitel sehr gut.Am Ende des Buches ist auch noch eine alphabetische Auflistung der einzelnen Honigsorten, als Honigtagebuch, abgedruckt. Man merkt richtig wie die Autorin mit sehr viel Sorgfalt recherchiert hat und auch mit sehr viel Liebe zum Detail schreibt. Man glaubt fast die Bilder, die Umgebung erwachen zum Leben und die verschiedenen Charakter bewegen sich ganz natürlich in dieser Welt.Um die Natur Sardiniens zu beschreiben findet die Autorin wunderschöne, poetische Worte, um all das auszudrücken, was die Welt der Pflanzen und Tiere dieser Insel zu bieten hat. Der schöne Schreibstil, der so leicht zu lesen ist, aber keineswegs oberflächlich ist, hat mich jede einzele Seite dieses Buches so richtig genießen lassen. Außerdem habe ich viel Neues über die Bienen und ihre wunderbaren Produkte erfahren.Fazit:Für alle Bienen- und Honigfans genau das Richtige.Dieses Buch ist nicht nur eine spannende, kurzweilige Geschichte, sondern man bekommt auch noch jede Menge Hintergrundinformationen über diese wundervollen Geschöpfe und ihre tollen Produkte. Auf jeden Fall bekommt man durch die detaillierten Schilderungen der Autorin Lust, nach Sardinien zu reisen und das Land und auch die Leute dort kennen zu lernen. Alles in allem ein gelungenes Buch das Lust auf eine Reise nach Sardinen macht. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

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  • Die Honigtöchter

    Die Honigtöchter
    Klusi

    Klusi

    18. November 2016 um 14:01

    Angelica Senes ist eine reisende Imkerin. Sie liebt das ungebundene Leben und ihren Beruf, und sie fährt mit ihrem Campingbus überall dorthin, wo es darum geht, Imkern bei auftauchenden Problemen mit ihren Bienenstöcken zu helfen, die Bienen zu erhalten und zu betreuen. Eines Tages erfährt sie, dass sie von ihrer Patentante als Alleinerbin eingesetzt wurde. Margherita hat ihr das Anwesen auf Sardinien vermacht, wo sie ihre Kindheit verbrachte und wo ihr die Patin das Wissen über die Imkerei und die Sprache der Bienen gelehrt hat.Die Nachricht von der Erbschaft stürzt die junge Frau in Verwirrung, denn sie lebte in der Überzeugung, Margherita wäre schon vor langer Zeit gestorben. Erst mit der Nachricht von der Erbschaft und durch einen Brief, den ihr Margherita hinterlassen hat, erfährt sie, dass die geliebte Patentante noch bis vor wenigen Wochen gelebt hat.Mit einer ungeheuren Wut auf ihre Mutter, die sie damals mit einer Lüge abgespeist hatte, macht sich Angelica auf den Weg nach Sardinien. Dabei ist sie unsicher, wie sie sich verhalten soll, ob sie wirklich in der Lage ist, das Erbe anzunehmen.Als sie bei Margheritas Cottage ankommt und dort deren Notizbuch findet, wo die alte Frau all ihr Wissen rund um die Bienen, über Heilweisen, Rezepte und alte Bräuche Sardiniens aufgezeichnet hat, wird Angelica bewusst, wo ihr Platz ist. Sie möchte in Margheritas Fußstapfen treten und deren Wissen und Werte an die Frauen Sardiniens weitergeben. Aber nicht alle hier sind ihr freundlich gesinnt. Da gibt es einen Cousin, der ihr das Erbe streitig machen möchte, und ein Unternehmer hat es auf den alten Besitz abgesehen und versucht mit allen Mitteln, Angelica zu bewegen, das Cottage samt Grundstück zu verkaufen.Dann trifft sie ihre Jugendliebe wieder. Einerseits spürt sie erneut die Verbindung zu Nicola, fühlt sich zu ihm hingezogen, aber sie weiß nicht, ob sie ihm noch vertrauen kann oder ob er inzwischen die Seiten gewechselt hat. Angelica muss sich auf einen zermürbenden und kräftezehrenden Kampf um Margheritas Erbe einlassen. Hier geht es um viel mehr als um das alte Cottage, denn wenn sie aufgibt, werden einige Schätze der Natur unwiederbringlich verloren gehen. Christina Caboni schreibt über ihre Leidenschaften. Sie liebt Rosen und Bienen, und waren die Blumen und Düfte in ihrem ersten Roman das große Thema, so stehen diesmal die Bienen und ihre vielfältigen und wunderbaren Produkte im Vordergrund. Die beiden Bücher der Autorin folgen von der äußeren Aufmachung her den gleichen Konzept. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Kommentar eingeleitet. Drehten sich diese kurzen Beschreibungen im ersten Buch „Die Rosenfrauen“ um Blumen und Kräuter mit ihren vielfältigen Aromen und Duftstoffen, so erfährt man diesmal beim Lesen alles über die verschiedenen Honigsorten, ihre Eigenschaften und die Unterschiede in Farbe, Konsistenz und Aroma. Da ich mich sehr für diese Schätze interessiere, welche die Natur uns bietet, gefällt mir die Aufmachung schon sehr gut. Am Ende des Buches findet man die Beschreibungen auch noch einmal in alphabetischer Form aufgelistet, als Honigtagebuch.Angelicas Geschichte ist sehr berührend. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, die ihr so einiges verschwiegen hat, ist kompliziert, und all die Jahre war die junge Imkerin rastlos, ständig auf der Flucht vor sich selbst, vor ihrer Vergangenheit und vor festen Bindungen. Erst die Erbschaft öffnet ihr die Augen für das Wesentliche. Sie erkennt, was ihr wirklich wichtig ist und wie sie ihr Leben künftig gestalten möchte. Ihre Patentante hat ihr so viel hinterlassen, nicht nur das Anwesen, sondern es sind die ideellen Werte, die wirklich zählen. Angelicas innere Zerrissenheit, ihre Zweifel und Ängste, das alles wird hier tiefgründig zum Ausdruck gebracht. Ihr Verhältnis zu Nicola ist gespannt, was nicht wundert, wenn man erfährt, wie abrupt die Trennung der jungen Liebenden vor vielen Jahren vonstatten ging. Dementsprechend schleichen die Protagonisten lange Zeit vorsichtig umeinander herum, denn beide haben Angst, sich selbst oder den Anderen mit Worten oder durch ihr Verhalten zu verletzen. Wenn es um die Natur Sardiniens und ihren Schutz geht, findet die Autorin wunderschöne, poetische Worte, um all das auszudrücken, was die Welt der Pflanzen und Tiere dieser Insel zu bieten hat. Der schöne Schreibstil, der so leicht anmutet, dabei aber ganz und gar nicht oberflächlich ist, hat mich das Buch so richtig genießen lassen. Außerdem habe ich viel Neues über die Bienen und ihr goldenes Produkt erfahren. Honig ist für mich schon immer nicht nur lecker, sondern faszinierend, und ich bin beim Lesen richtig auf den Geschmack gekommen, all die wundervollen Sorten zu probieren, die hier beschrieben sind. Für alle, die sich für die nützlichen kleinen Insekten interessieren und von ihrem süßen Produkt fasziniert sind, bietet sich hier nicht nur eine spannende, kurzweilige Geschichte, sondern auch noch jede Menge an Hintergrundinformationen. Auf alle Fälle bekommt man durch die detaillierten und farbigen Schilderungen Lust, nach Sardinien zu reisen und Land und Leute kennenzulernen.

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  • gut gemeint, aber du dünn gebohrt.

    Die Honigtöchter
    InkeHamkens

    InkeHamkens

    17. November 2016 um 18:01

    Im Buch steckt viel guter Wille und auch nette Ideen, aber es bleibt insgesamt zu vorhersehbar und ausgetreten. Gut wird der Roman, wenn er Lokales aufgreift und sardisch wird im Duft, in der Sprache, manchmal auch in der Atmosphäre. Ansonsten ist mir der Roman viel zu seicht und repetitiv in der Sprache. Sätze können so viel mehr als simple Informationen vermitteln und das schafft dieser Roman leider nicht.

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  • Die Honigtöchter

    Die Honigtöchter
    CarasBuecherwahn

    CarasBuecherwahn

    23. October 2016 um 11:48

    *Buch abgebrochen - Rezension über die ersten 170 Seiten & das Ende*Titel: Die HonigtöchterAutorin: Cristina CaboniÜbersetzung: Ingrig IcklerVerlag: blanvaletErschienen: 20.06.2016Inhalt:Als Margherita stirbt vererbt sie alles Angelica, diese weiß denkt allerdings, dass Margherita, die sie Jaja nennt, schon seit Jahren tot ist. Als sie dann von ihrer Mutter über die Lüge aufgeklärt wird ist es schon zu spät und Margherita ist wirklich tot. Angelica ist Wanderimkerin, alles was sie über die Bienen weiß hat sie von ihrer Jaja gelernt. Jetzt kehrt sie zurück auf den Hof ihrer Kindheit, zu dem Ort wo sie alles gelernt hat was sie kann. Sie ist die letzte Honigtochter. Aber auch andere haben ein Auge auf das große Anwesen Magharitas geworfen, ein Cousin, der dachte ihm wäre das Erbe sicher. Außerdem ist da noch Nicola, die erste große Liebe von Angelica. Und so beginnt Angelicas Kampf, um sich selbst, das Erbe und die Liebe.Meine Meinung:Wie schon ober geschrieben habe ich das Buch nach ca 170 Seiten abgebrochen. Das Ende habe ich dann noch dazu gelesen, weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Daher kann ich leider nichts über den gesamt Verlauf der Geschichte sagen, aber meine Meinung zum Anfang könnt ihr hier lesen.Wie bin ich überhaupt auf das Buch gekommen?Ich lerne in der Schule Italienisch und meine Italienisch Lehrerin ist auch Übersetzerin und sie hat uns von Büchern erzählt die sie übersetzt hat, unter anderem eben auch die von Cristina Caboni. Ich fand die Story des Buches eigentlich recht ansprechend und dachte mir deshalb, mal schauen was meine Lehrerin da so übersetzt hat. So bin ich überhaut auf das Buch gekommen.Die Grundidee - von der Grundidee finde ich das Buch eigentlich schön. Die italienische Kulisse finde ich einfach super und die Idee mit dem Honig finde ich einfach kreativ. Ansonsten ist das Buch wie ein typischer leichter Frauenroman aufgebaut. Große Probleme im Leben und in der Liebe läuft garnichts, dann kommt DER Mann und die alte Liebe kommt wieder auf. Am Ende ist das Leben wieder geordnet und die Protagonistin hat den perfekten Mann an ihrer Seite.An sich hat mir die Story also ganz gut gefallen, aber der Stil des Buches war leider sehr anstrengend. Mir werden einfach zu viele vollkommen überflüssige Details genannt und der Handlungsverlauf ist sehr vorhersehbar. Ist ja schön und gut, wenn die Umgebung beschrieben wird, damit man sich besser in die Atmosphäre einfühlen kann, aber manchmal gehen solche Beschreibungen einfach zu weit und sind nur noch anstrengend. Deshalb konnte ich nicht weiter lesen, es hat einfach keinen Spaß gemacht und wurde unnötigerweise sehr langatmig und dadurch langweilig. Außerdem ist "Jaja" meiner Meinung nach in deutscher Übersetzung kein guter Spitzname.Was mir gefallen hat war, dass immer am Anfang eines Kapitels eine Honigsorte beschrieben wird. Die Sorte ist immer passend zum Kapitel gewählt was ich sehr süß finde.Insgesamt, denke ich, dass man das Buch nicht unbedingt gelesen haben muss, aber wenn man gerne leichte Frauen Belletristik ließt, hat man ein gutes Buch in er Hand.Bewertung: ♥♥

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  • Eine besondere Entdeckungsreise in die Welt der Bienen

    Die Honigtöchter
    thebooklettes

    thebooklettes

    21. October 2016 um 15:53

    Angelica ist als fahrende Imkerin unterwegs, und führt eine Art Vagabundenleben. Sie liebt die Freiheit und das Arbeiten mit den Bienen. Ihre Vergangenheit, und ihre problematische Beziehung zu ihrer Mutter lässt sie hinter sich. Erst, als sie ein Cottage in Italien erbt, kommt sie dorthin zurück, wo sie einst glücklich war, und ihre erste Liebe erlebte. Doch warten jetzt Probleme auf sie, die sie so nicht erwartet hat- und die Liebe von einst, könnte neu entfacht werden.Man merkt, dass die Autorin sich mit der Materie von Bienen und Honig auskennt. Leider hat mich genau das beim Lesen oft gestört- es gab zwischendurch sehr viele Informationen und Details, die mich als "Normalo-Leser" nicht interessiert haben, und eher meinen Lesefluss gestört haben. Hätte man sich in diesen Momenten wieder eher auf die eigentliche Handlung konzentriert, hätte es der Story gut getan. Gefallen haben mir die detaillierten Beschreibungen von Italien dagegen, so hat man sich leicht in das Setting hereindenken können. Insgesamt war es für mich leider nur eine seichte Urlaubslektüre.

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  • Eintauchen in die Welt der Bienen

    Die Honigtöchter
    talisha

    talisha

    14. September 2016 um 12:41

    Bereits seit längerem denkt die Wanderimkerin Angelica daran sesshaft zu werden. Doch sie liebt nach wie vor ihre Unabhängigkeit. Ein komischer Anruf ihrer Mutter Maria lässt sie jedoch nach Hause nach Italien fahren. Angelica erfährt, dass ihr Jaja das Haus auf Sardinien vererbt hat - und dass ihre geliebte Jaja erst kürzlich gestorben ist; nicht vor etlichen Jahren, wie ihre Mutter es ihr erzählte...  Angelica reist weiter nach Sardinien in ihr Heimatort Abbadulche. Einige Verwandte sind ihr das Erbe neidisch und drangsalieren sie. Nun muss sie sich nicht nur mit den Lügen ihrer Mutter und ihrer Entscheidung, ob sie das Erbe von Jaja behalten möchte, herumschlagen, sondern auch mit ihrer Jugendliebe Nicola und seinem Bruder, der offensichtlich ein grosses Ferienresort auf ihrem Grundstück bauen will. Schon auf der ersten Seite war ich gefesselt von dieser facettenreichen Geschichte über Bienen, schwierigen Verwandschaftsbeziehungen, Traditionen und die Liebe zur Natur. Christina Caboni ist selbst Imkerin, was ihr in "Die Honigtöchter" sicherlich zugute kommt. Dennoch bin ich mir sicher, dass kein anderer Imker so wundervolle, mit viel Herzblut geschriebene Geschichten erzählen kann. Düfte, Farben und Pflanzen werden mit allen Sinnen beschrieben, wie schon bei ihrem ersten Buch "Die Rosenfrauen". Obwohl Angelica kein einfacher Charakter ist, veranschaulicht und vergleicht die Autorin die Gefühle und Gedanken ihrer Protagonistin gekonnt. Die immer abwesende Mutter, die Liebe zu Nicola, das Getrenntwerden von Jaja, wie Jaja Angelica alles über Bienen beibrachte. Doch auch die Ängste, Sorgen und Beweggründe des Handelns der anderen Figuren werden glaubhaft erzählt. Sehr schön auch wie Angelica der kleinen Anna die Welt der Bienen näher bringt. Sehr gelungen finde ich die Kapitelüberschrift, die jeweils eine Honigsorte vorstellt und kurz illustriert. Ich liebe Honig und habe schon viel Sorten probiert, aber bei dieser Aufzählung seltener Honigsorten kam selbst ich nicht aus dem Staunen heraus. Am Ende des Buches sind die Beschreibungen samt Verwendungszwecken nochmals als "Honigtagebuch" notiert."Jaja hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt vererbt." In diese Welt bin ich beim Lesen eingetaucht und ich schwelge noch immer an die Erinnerung an diese bildhafte Erzählung, die dem Leser ans Herz legt, wie wichtig eine intakte Natur ist.Fazit: Fabelhafter Roman einer hervorragenden Erzählerin, die uns mitnimmt nach Sardinien und in die wundervolle Welt der Bienen. 5 Punkte.

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  • Manchmal muss man die Welt mit anderen Augen sehen

    Die Honigtöchter
    Schneeflocke2013

    Schneeflocke2013

    28. August 2016 um 03:59

    Inhalt:Die junge Angelica ist eine anerkannte Imkerin und reist durch die Welt. Doch so richtig zu Hause fühlt sie sich nirgendwo. Ihr fehlt es nicht an Freiheit sondern an Beständigkeit.Alles was sie über Bienen weiß verdankt sie ihrer Patentante Margherita. Die sie zur Alleinerbin ihres Cottage auf Sardinien machte.Diese Nachricht ist ein Schock für sie, denn laut ihrer Mutter ist Margherita seit mehr als 10 Jahren tot – was sich nun als Lüge herausstellt.Sofort macht Angelica sich auf den Weg an den Ort ihrer Kindheit. Doch da wartet nicht nur ihre Erinnerungen zu Joja, sondern auch Probleme, Ärger, Bienen und Nicola. Ihre große Liebe, die sie nie vergessen konnte.Meine Meinung:Ich bin gerade tatsächlich sprachlos! Im Grunde fand ich Bienen schon immer faszinierend, doch so viel wie in diesem Buch habe ich noch nie über diese Tiere erfahren. Von jeder Seite spricht das Wissen, die Liebe zu den Tieren und noch mehr zu dem Land in dem das Buch spielt.Als Imkerin kommt Angelica wirklich viel rum, doch im Grunde ihres Herzens hat es sie immer zurück an den Ort ihrer Kindheit gezogen. Den Ort wo sie wirklich glücklich war.Auf den Seiten ist nicht nur das Wissen der Autorin zu finden, sondern die Liebe zu dem Werk. Um mich herum ist das Buch richtig lebendig geworden. Die Bilder , die Umgebung erwachen zum Leben und die verschiedenen Charakter bewegen sich ganz natürlich in dieser Welt.Die Protagonistin – Angelica – ist zwar eine bekannte, anerkannte Imkerin die viel rum kommt und doch nirgendwo wirklich zu Hause ist. Rastlos, getrieben, auf der Flucht, alleine. Einsam. Ihr Blick auf die Welt ist so anders als die der meisten Menschen die ich kenne. Und trotz ihrer charakterlichen Fehler (Sturheit, verschlossen, unnachgiebig, kratzbürstig) ist mir unheimlich sympathisch.Ihr Wissen ist ungewöhnlich, doch genau solche Menschen sind es, die es schaffen könnten den Planeten mit seiner Natur zu erhalten. Wenn einige ihre Ansicht ändern würden.Angelica’s Gegner hier in dem Buch sind nur sehr schleppend dazu bereit, was der jungen Dame zu lange dauert. Die Geduldigste ist sie in solchen Dingen nicht und doch kann Angelica es bei den Bienen.Eigentlich ist es doch genau das gleiche und trotzdem fällt es ihr so schwer.Auch macht sie in dem Buch eine unheimliche Veränderung durch. Die ihr sehr gut bekommt. Das liegt unter anderem an Nicola der immer wieder an ihrer Seite erscheint, egal wie stur oder unnahbar Angelica sich gibt.Auf der einen Seite ähnelt er ihr und dann doch wieder nicht.Beide haben schwere Schicksalsschläger hinter sich. Beide kennen den Schmerz, das Alleinsein, die Heimatlosigkeit. Jeder von ihnen ist geflüchtet, nur um am Ende doch wieder zurück zu kehren: nach Sardinien.Nicola hat sein zu Hause verlassen um groß raus zukommen. Etwas zu erreichen. Das hat er auch geschafft, auf Kosten andere. Bis er das verstehen konnte musste einiges passieren. Doch dann sieht er klarer als zuvor.Er ist ein emotionaler. gescheiter, warmherziger Mensch der nur einen Schups in die richtige Richtung brauchte um selbst über den Tellerrand zu sehen. Zusammenhänge wahrzunehmen und dann die richtigen Verbindungen daraus zu erstellen.Die Beziehung der Beiden ist gespickt mit Lügen, Verschwiegenem, Fehlern, Tränen, Angst, Hass, Wut und dem lecken alter Wunden. Sie brauchen sehr lange um sich zusammen zu raufen und doch ist es nicht so aufdringlich.Die Geschichte Angelica’s, ihr Leben mit den Bienen nimmt daran keinen Abbruch. In diesem Dort kann sie heilen und sich erden.Das Verhältnis zu ihrer Mutter Maria ist das ganze Buch über sehr schwierig und die Auflösung von allem ist so schön in die Geschichte eingeflochten, dass man es einfach mögen muss.Auch Maria’s Verhalten, ihr Handeln, wird klarer. Was nicht heißt, dass ich die Art gutheiße.In Guiseppe und seiner Tochter Anna hatte ich das Gefühl einen Spiegel, eine Parallele zu Angelica zu sehen. Der Auslöser hier, dass die junge Frau ihrer Mutter bittet zu ihr zu kommen.Auch die ganzen anderen Charakter aus dem Buch sind wunderbar gelungen. Ich habe das Gefühl ihnen nicht ganz gerecht zu werden, da ich sie kaum erwähnt habe.Was ich auch fantastisch fand war der Beginn der einzelnen Kapitel. Die Idee einen Honig zu nehmen und eine Erklärung dazu anfügen ist an sich schon genial, doch in den meisten Fällen passte es meines Erachtens zu dem jeweiligen Kapitel. Die Rezepte am Ende des Buches sind wunderbar und das Cover ist nicht nur passend, sondern ein Traum!Von mir gibt es volle 5 Flocken!

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  • Natur, Heimat, ein bisschen Schicksal und jede Menge Bienen

    Die Honigtöchter
    SinjeB

    SinjeB

    17. August 2016 um 12:53

    Ein Frauenroman, der seine Protagonistin vor liebevoll gezeichneter Mittelmeerkulisse zu einem neuen Lebensabschnitt führt und mit sanften Tönen Frauen, Zusammenhalt, Handwerk und Heimat zelebriert, stellenweise aber stark romantisiert und viel Honigsüße verströmt. Zum Inhalt: Als fahrende Imkerin lebt Angelica in einem Campingbus, doch ihr Herz schlägt für Sardinien. Als Kind aus ihrer sardinischen Heimat gerissen, wird sie nirgends richtig sesshaft. So betreut sie gerade die Völker eines provenzalischen Imkers, als ein höchst merkwürdiger Anruf ihrer Mutter, mit der sie ein zwiespältiges Verhältnis verbindet, sie veranlasst, zunächst nach Rom zurückzureisen. Dort entringt Angelica ihrer Mutter schließlich das große Geheimnis: Seit Jahren wähnte sie ihre Patentante Jaja schon tot, doch in Wahrheit verstarb diese erst kürzlich. Überraschung Nr. 2: Die alte Imkerin hat Angelica ihr Anwesen auf Sardinien hinterlassen. Die junge Bienenflüsterin kehrt somit zurück in das Dorf ihrer Kindheit, wo es nicht nur einige Vergangenheit aufzuarbeiten gibt, sondern auch gewaltiger Gegenwind herrscht. Denn Jajas Grund und Boden sollen einem Feriendorf weichen, und an dem Projekt ist ausgerechnet Angelicas Jugendliebe Nicola beteiligt ... Meine Meinung: Nach "Die Rosenfrauen" ist "Die Honigtöchter" der zweite Roman der auf Sardinien lebenden italienischen Autorin Cristina Caboni. Aus Zeitgründen konnte ich "Die Rosenfrauen" leider nicht gründlich besprechen, komme zunächst aber nicht umhin, gewisse Vergleiche zu ziehen.  2 Leidenschaften, 2 Romane Rosen und Bienen sind nämlich die Passion der Autorin, die, so ist ihrer Kurzbiografie zu entnehmen, selbst Rosen und Bienen züchtet. Beiden Leidenschaften hat sie jeweils einen Frauenroman gewidmet, und in beiden Romanen steht zunächst eine junge Frau mit einem ganz besonderen Talent im Vordergrund: Elena, die begabte Parfümerin in "Die Rosenfrauen", Angelica, die Bienenflüsterin in "Die Honigtöchter". Beide Frauen suchen nach ihren Wurzeln: In "Die Rosenfrauen" will Elena das perfekte Parfüm finden, das die Frauen in ihrer Familie seit Generationen beschäftigt - und unglücklich macht. Honigtochter Angelica wiederum wurde mehr von ihrer Patentante Jaja aufgezogen als von ihrer eigenen Mutter, dann aber schließlich von ihrer Mutter und deren neuem Ehemann nach Rom geholt, wo es ihr zwar gut ging, sie aber dennoch als Erwachsene wurzelnackt ohne Heimatboden von einer Imkerei zur nächsten fährt. Beide Protagonistinnen haben eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter und zudem noch eine beste Freundin in Frankreich hat.  Als Imkerfrau - das ist so etwas wie Zahnarztfrau, nur präsentiere ich nicht mit Blitzezähnen Honig - (und weil mir "Die Rosenfrauen" ausgesprochen gut gefallen hat) musste ich "Die Honigtöchter" natürlich haben. Schließlich sind Imkerinnen auch in der Literatur nicht wirklich breit gesät, sodass ich neugierig war, was Caboni aus ihrer Angelica macht.   Als ich aber zu lesen begann, beschlich mich eine ganz leise Befürchtung, dass die Autorin vielleicht bereits ein Lieblingsschema entwickelt hat - so man denn nach zwei Romanen überhaupt davon sprechen kann. Die Parallelen waren, auch wenn beide Romane völlig unterschiedlich starten, erst einmal sichtbar.  Caboni macht aber alles richtig. Sie schreibt über Dinge, mit denen sie sich auskennt, und weiß, ihre Leidenschaften mit der richtigen Leidenschaft zu erzählen. Und sie schreibt über Frauen und, im weiten und engen Sinne, Familien. Das Ergebnis sind gefühlvolle Romane voller wunderschöner Bilder, die die Seiten riech- und schmeckbar machen. Und Appetit macht ja bereits die Umschlaggestaltung, die zwar den aktuellen Trend folgt, aber zum Naturmotto passt, auch wenn im Glas wahrscheinlich Zitronenmarmelade statt Honig ist. Auf der Suche   Als Frauenromanprotagonistin ist Angelica erfrischenderweise nicht schwarzweiß gezeichnet. Jung und klug hat die studierte Zoologin zunächst einmal einen Lebensweg gefunden, der für sie funktioniert. Da tickt keine biologische Uhr, da stürzt sich niemand von einer Beziehung in die nächste ... Mit Hund und Katze und Campingbus ist Angelica noch lange kein verhuschtes Weibchen, dem zum großen Lebensglück ein Mann fehlt. Vermutlich hätte sie eine Karriere in Wissenschaft und Lehre machen können, aber sie steht der Natur und dem Freien einfach viel zu nahe. Vielleicht läuft sie auch weg, immerhin hat sie ihre Jugendliebe Nicola noch immer im Kopf, hat sich bisher aber nicht getraut, nach Sardinien zurückzukehren. Dazu braucht sie natürlich die Autorin, die ihr einen Anlass an die Hand schreiben muss. Aber bis es soweit ist, lebt Angelica ihr Leben, wie es ist, und versinkt nicht neben Katzenfutternäpfen in Trübsal. Sie übt einen Beruf aus, der ein ausgeglichenes Wesen und eine ruhige Hand in Einklang mit der Natur erfordert. Dennoch ist Angelica rastlos, und die Ursache liegt auf Sardinien, psychologisch einigermaßen verbuddelt, und will im Laufe der Geschichte ergründet werden. Soweit so lebensnah ... Die Imkerin kann von Sardinien nicht lassen, viel zu abrupt hat sie als junges Mädchen die Insel verlassen müssen, und damit Jaja und auch Nicola. Jaja hat Angelicas Potenzial erkannt, sie an die Bienen herangeführt und ihr mehr im Leben mitgegeben als nur ein Berufsziel. So darf Angelica trotz aller romantischer Naturverbundenheit zu passender Gelegenheit durchaus Geschäftssinn beweisen. Diese Frau ist in der Lage, ihr Leben zu meistern. Sie kommt mit wenig aus und geht die Sache mit klugem Kopf an. Schließlich wird sie von Jaja vor die Entscheidung gestellt, ihr Erbe anzutreten und damit ihr Leben neu zu ordnen oder eben nicht. Und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob Frau in einem Campingbus lebt und von ihrem Honorar gerade einmal Kraftstoffkosten und Verpflegung bestreitet oder ein ganzes Anwesen nebst Standimkerei bewirtschaften muss. Insbesondere letzter Punkt bekommt eine leichte Schieflage, da Caboni sich auf die Schönheit des fiktiven Ortes ihrer sardischen Heimat und das schützenswerte Wunder der Biene konzentriert und die von ihr erdachte Frauenkooperative zwar löblich und zweifelsohne ein Touristenschmankerl ist, aber vielleicht nicht ganz so nah an der Realität liegt. Von Mittelmeerluft und dem Finger im Bienenkorb wird der gewerbliche sardische Imker wohl kaum seine Betriebskosten bestreiten können. Aber gut ... In Nicolas Gegenwart gerät unsere Protagonistin dann allerdings doch ein wenig aus dem Tritt, aber auch der Mann der Stunde glänzt mit einem Brett vorm Kopf, wenn es um Kommunikation mit einer Frau und Zukunftsmusik geht. Typische Missverständnisse strecken den Liebeskonflikt über die gesamte Geschichte. Glücklicherweise darf man diesen Handlungsstrang eher als sekundär einstufen. Denn auch wenn im Klappentext selbstverständlich Nicola als großes Love Interest gehandelt wird, ist "Die Honigtöchter" nicht in erster Linie ein anheimelnder Liebesroman, sondern ein Roman über Frauen und ihre Beziehungen zueinander - wie ein Bienenstock, in dem eben die Frauen das Sagen haben und die Männer im Herbst unsanft vor die Tür fegen.  Die Biene als Vehikel   Der Titel "Die Honigtöchter" resümiert die Prämisse des Romans treffend: Wie einst Jaja sich des Mädchens Angelica annahm, die vaterlos dastand und von ihrer Mutter, die rund um die Uhr arbeitete, schon früh auf sich gestellt wurde, soll Angelica dieses Vermächtnis weitertragen. Ihre Aufgabe ist eine Gratwanderung zwischen Erhalten und Verändern.  Die Bienen funktioniert hier faktisch und metaphorisch wunderbar. Während sie sich ihre Umwelt erschaffen, schärfen sie unseren Blick für das Wesentliche, und so wird schnell klar, dass eine Königin nichts ist, ohne ihr Volk. Wie Angelica, die wieder lernt, wie wichtig Gemeinschaften sind, die Synergien erschaffen, Kräfte verteilen und Veränderungen herbeiführen, ohne Gutem und Ursprünglichem zu schaden.  Caboni verpackt ihre Botschaften behutsam und ohne den berühmten Zeigefinger. Ihre Geschichte ist wie das Leben eines Bienenstockes, dessen aktive Zeit sich im Herbst dem Ende zuneigt und der, mit neuer Königin und frischen Ideen, im Frühjahr gestärkt durchstarten kann. Und das erzählt Caboni wieder mit so treffsicherem Gespür und so viel Liebe zu ihrer Umgebung, das man die Düfte und den Wind Sardiniens zu spüren glaubt. Als jemand, der schon mehr als eine Bienenkiste schleppen durfte, hätte ich mir allerdings, wie oben angedeutet, eine differenziertere Betrachtung der imkerlichen Tätigkeit gewünscht. In Cabonis Geschichte wird noch traditionell gearbeitet - die Fotos auf Cabonis Facebook-Fanseite sprechen da übrigens eine ganz andere Sprache -, Angelica erbt von ihrer geliebten Jaja sogar Bienenkörbe, und doch plant die junge Frau, sich von diesem Beruf zu ernähren. Doch alles geht so einfach von Hand, nie wird ein Wort über die anstrengende Seite der Arbeit verloren; Angelica besänftigt ihre Völker neben Rauch auch mit Gesang, und Stiche gibt es auch nicht. Nun sind Imker (und deren in aller Regel weiblicher Innendienst) vielleicht nicht Lesezielgruppe Nr. 1, dennoch wünsche ich mir in der Fiktion doch auch einen Funken Authentizität. Die romantische Verklärung des Imkerns, die sich zwar dank der starken Bilder traumhaft liest, ist ein deutliches Manko von Cristina Cabonis Roman.  Terminologisch unsauber Die Imkereithematik bringt ein weiteres Manko mit sich. Da die Autorin selbst Bienen züchtet, gehe ich davon aus, dass sie in ihrer Muttersprache Italienisch alle Abläufe korrekt beschreibt und das Imkergerät korrekt benennt.  Die deutsche Imkerterminologie ist speziell, zum Teil recht archaisch, aber doch verständlich; medizinische Fachsprache ist viel schlimmer.  Leider trifft die deutsche Übersetzung den imkerlichen Ton oft nicht. Nun mag ich an dieser Stelle päpstlicher als der Papst sein, weil mich die Sprache der Imker tagtäglich umgibt, was nun wahrlich nicht auf jeden Frauenromanverschlinger zutrifft, und ich habe entsprechend lang mit mir gerungen, ob ich dieses Manko in meine Bewertung einfließen lassen soll oder nicht. Ähnlich empfindlich reagiere ich, wenn in Romanen Übersetzerinnen in romantischen, alten Herrenhäusern in herrlichen Arbeitszimmern traumhafte Romane in ihre Muttersprache übertragen, die Kinderlein an Privatschulen unterrichtet werden, und, und, und. Ich bin dann versucht, den Autoren die aktuellen Honorarspiegel der Branche zu übermitteln ...  Wenn nun aber der Krimileser erwarten darf, dass bei der Autopsie der erste Schnitt nicht am kleinen Zeh angesetzt wird, wünsche ich mir doch auch saubere Recherche- und Lektoratsarbeit, wenn es "nur" um Stechgetier geht. Angefangen beim Terminus "Wanderimkerin", was Angelica nicht ist, weil sie zu Beginn nicht einmal eigene Völker bewirtschaftet und somit auch nicht mitsamt ihren Bienenstöcken einer Tracht hinterherfährt, über ihr Werkzeug, den "Stockmeißel", der im Roman zum Haken wird, bis hin zur "Nisthöhle", womit wohl das Brutnest gemeint war, läuft es terminologisch nicht immer rund. Caboni beschreibt in ihrem Roman verschiedene Arbeitsschritte, die illustrieren, dass sie ihrer Protagonistin nicht einfach mal so die Bezeichnung Imkerin gegeben hat, sondern dass sie eben wirklich Imkerin ist. Angelicas Expertenstatus wankt in meinen Augen allerdings erheblich aufgrund der unsauberen Übertragung der betreffenden Passagen. Dass dieses Manko in meiner Bewertung am Ende nur einen Punkt Abzug bringt, ist lediglich der Tatsache geschuldet, dass dem Gros der Leserschaft die Imkerei in ihren Details unwichtig sein dürfte.  Cristina Caboni punktet wie auch schon in "Die Rosenfrauen" mit einem lebendigen personalen Erzählstil, der die Protagonisten mit geschärften Sinnen durchs Leben gehen lässt und die Schauplätze so nahbar macht, dass der Duft von eingetragenem Nektar und sommerwarmen Waben noch in der Luft liegt, wenn man das Buch längst geschlossen hat. Sie erzählt Geschichten, die die Sinne anregen und in ihnen nachhallen, und genau das macht sie lesenswert.  Als besonderes i-Tüpfelchen empfinde ich Cristina Cabonis Kapitelanfänge. Sehr treffend beschreibt sie dort verschiedene Honigsorten, die gewiss auf Sardinien geerntet werden können: von Farbe über Duft und Kristallisationsverhalten bis hin zu besonderen Assoziationen gibt sie der süßen Ware Gestalt und macht Lust auf mehr. Auf Cristina Cabonis nächsten Roman bin ich jedenfalls jetzt schon gespannt. Gesamteindruck: 4 von 5 Weißdornzweigen

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  • Sommergenuß

    Die Honigtöchter
    CorinaPf

    CorinaPf

    11. August 2016 um 21:52

    InhaltAngelica ist Imkerin und reist mit ihrem Campingbus, ihrem Hund Lorenzo und ihrer Katze Pepita durch Südfrankreich, dorthin wo sie gerufen wird, um Bienenvölkern und ihren Imkern zu helfen. Die Nachricht einer überraschenden Erbschaft in ihrer Heimat Sardinien, lässt sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Dort erwarten sie nicht nur die Bienen ihrer verstorbenen Patentante, sondern auch die Vergangenheit holt sie wieder ein. Ich bin extrem schwer rein gekommen beim Lesen, ich wollte das Buch auch abbrechen. Zum Schluss wurde es besser jedoch es gab keine wirklichen Höhepunkte und auch nicht wirklich spannende Elemente. Angelica mochte ich, da sie ihren eigenen Weg geht und sich durchsetzt.Ich konnte dem Buch nur 3 Sterne gebe hatte mir mehr erwartet 

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  • Tolles Buch zum entspannen

    Die Honigtöchter
    Kriegsfeder

    Kriegsfeder

    04. August 2016 um 15:37

    Rezension die Honigtöchter   Infos zum Buch: Das Buch die Honigtöchter ist am 20.06.2016 unter dem Blanvalet Verlag erschienen. Der Einband ist eine Klappenbroschur. Die Seitenzahl beträgt 416 Seiten. Geschrieben wurde das Buch von Cristina Caboni. Der Originaltitel lauter „La custode del miele e delle api. Der Preis beträgt in Deutschland 9,99€. Die ISBN ist: 978-3-7341-0277-6.   Erwartungen: Ich glaube dieses Buch beinhaltet eine Geschichte mit sehr vielen Hochs und Tiefs. Ich glaube dass die Hauptcharakterin ihren Kindheitsfreund zufällig trifft und dieser sie dann unterstützt. Außerdem glaube ich dass in der Geschichte ein großes Familiendrama vorkommt.   Cover: Die Hintergrundfarbe des Covers ist weiß mit etwas Hellblau. Auf dem Cover ist ein Honigglas abgebildet, mit kräftig gelb leuchtendem Honig im Inneren. Um den Rand des Honigglases ist ein lianes Band zu einer Schlaufe gebunden. Ein alt aussehender Löffel aus Metall liegt vor dem Honigglas. Auf der Spitze des Löffels liegt eine weiße Blume, die auch noch an weiteren stellen des Covers abgebildet sind. Rechts vom Honigglas liegen drei Zitronen. Rechts oben im Eck des Covers befindet sich in Lilanen Großbuchstaben der Name der Autorin. Darunter steht versetzt der Titel des Buches. Dieser ist in gelben Großbuchstaben geschrieben. Links unten im Eck steht der Name des Verlags in schwarzer Schrift.   Inhalt: Angelica Senes ist eine junge Erwachsene die als Wanderimkerin arbeitet. Zusammen mit ihrem Hund und ihrer Katze bereist sie in einem Campingbus die Welt und kümmert sich um Bienenstöcke. Als sie dann einen seltsamen Anruf von ihrer Mutter bekommt fährt sie nach Hause um herauszufinden was los ist. Zu Hause in Rom erfährt sie das ihre Mutter sie die ganze Zeit belogen hat und das ihre geliebte Jaja (Margherita//Patentante), die ihr alles über die Bienen beigebracht hat, erst vor kurzem verstorben ist und nicht wie sie glaubt schon vor vielen Jahren. Jaja hat sie zur Alleinerbin ernannt, allerdings wollen andere Verwandte ihr das Erbe streitig machen. Sie ist kurz davor aufzugeben als ihr Kindheitsfreund auftaucht und ihr zur Seite steht.   Schreibstil: Das Buch wird aus der Sicht eines Erzählers geschrieben. Es wechselt zwischen einzelnen Charakteren. Das Buch steht in der der Vergangenheitsvorm.   Charaktere:   Angelica Senes: Angelica liebt die Bienn und die Freiheit, die sie als Wanderimkerin hat. Sie ist in Sardinien, genauer in Abbadulche, geboren. Ihr Vater starb früh. Er ist auf dem Meer umgekommen. Als Kind war sie oft tagelang alleine, da ihre Mutter sehr oft wegen der Arbeit weg musste. Später, als dann ihre Mutter wieder geheiratet hatte, sind sie nach Rom gezogen. In Rom wurde Angelica verwöhnt. Sie hatte alles was man sich nur wünschen kannte und dennoch hatte sie großes heimwe nach ihrem Geburtsort. Auch zu ihrem Kindheitsfreund, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte, verliert sie jeglichen Kontakt. Zu ihrer Mutter ist das Verhältnis eher schwierig.   Maria Florinas Maria hat ihren Mann verloren und ist von der Trauer geprägt. Sie hatte es als alleinerziehende Mutter sehr schwirig. Trotz dass sie ihre Tochter sehr liebte konnte sie es ihr nicht zeigen. Später hat sie dann nochmal geheiratet und ist dann nach Rom gezogen.   Meinung: Das Buch die Honigtöchter ist eins sehr tolles Buch zum entspannen. Schon das Cover hat eine ruhige Atmosphäre und ist sehr ansprechend. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten was ich persönlich gut finde. Am Anfang jedes Kapitel wird eine Honigsorte in kurzen Worten beschrieben. Diese Informationen über den Honig sind sehr interessant. In die Geschichte selbst kann man sich sehr gut hinein versetzen. Die Umgebung wird sehr toll beschrieben und man kann sich sehr gut in die wundervollen Landschaften versetzen. Die Geschichte ist spannend und die realitätsnah. Auch die Charaktere sind sehr toll beschrieben.   Fazit: Alles im allem ist dies eine sehr tolle, spannende und realitätsnahe Geschichte. Man fühlt sich den Charakteren verbunden und erlebt ihr Leben mit. Ein positiver Nebeneffekt ist noch das Man etwas über die verschiedenen Honigsorten lernt.   Insgesamt gebe ich dem Buch 9 von 10 Bienen  

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  • Sommerliche Urlaubslektüre

    Die Honigtöchter
    Ruffian

    Ruffian

    28. July 2016 um 23:26

    InhaltAngelica ist Imkerin und reist mit ihrem Campingbus, ihrem Hund Lorenzo und ihrer Katze Pepita durch Südfrankreich, dorthin wo sie gerufen wird, um Bienenvölkern und ihren Imkern zu helfen. Die Nachricht einer überraschenden Erbschaft in ihrer Heimat Sardinien, lässt sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Dort erwarten sie nicht nur die Bienen ihrer verstorbenen Patentante, sondern auch die Vergangenheit holt sie wieder ein. Meine EindrückeIn diesem Buch spielen die Bienen und der Honig eine große Rolle. Zu Beginn jedes Kapitels wird eine Honigsorte vorgestellt, wie sie schmeckt, welche Farbe sie hat, wie sie kristallisiert und welche Wirkung ihr zugeschrieben werden.Angelica ist eine Honigtochter. D.h. dass sie eine besondere Verbindung zu Bienen hat. Sie spürt wie es ihnen geht und was ihnen fehlt. Wenn sie ihre Arme ausbreitet und für sie singt, fühlt sie sich eins mit ihnen und kommt zur Ruhe. In einer Zeit, in der es hektisch zugeht und der Profit im Vordergrund steht, ist sie eins mit der Natur, hat gelernt zu lauschen und zu schauen. Dadurch nimmt sie vieles wahr, was anderen verborgen bleibt. Dieser Bereich der Geschichte hat mir besonders gut gefallen, denn Angelicas besondere Verbindung zu den Bienen und der Natur ist deutlich spürbar. Der Umgang mit Menschen fällt ihr nicht so leicht. Sie verschließt ihre Gefühle nach etlichen Enttäuschungen tief in sich und muss erst wieder lernen zu vertrauen, sich zu öffnen und Liebe zuzulassen. Die Stärken des Buches liegen für mich eindeutig in der Beschreibung von Angelicas besonderer Beziehung zu den Bienen und in den Schilderungen Sardiniens. Man merkt, dass dies zwei Themen sind, die der Autorin am Herzen liegen. Kein Wunder, denn sie lebt auf Sardinien und züchtet dort Bienen und Rosen.Leider konnte mich die Geschichte in anderen Bereichen nicht überzeugen. Die Autorin hat viele interessante Ideen, die sie z.T. in Nebenhandlungen einfließen lässt. Leider gibt sie kaum einer davon den Raum, der nötig wäre um mehr mitfühlen zu können. Das Buch wird zwar durch die Vielseitigkeit kurzweilig, schafft es aber nicht mich zum Mitfiebern zu bringen, wodurch sich die Lektüre in die Länge zog.Der Einstieg ist mir noch leicht gefallen, doch durch die fehlende Tiefe kam trotz der teilweise berührenden Themen keine Leselust bei mir auf.Die Themen der Handlung variieren von schwieriger Mutter-Tochter-Beziehung, Umweltschutz, Profitgier bis hin zu Freundschaft und Liebe. Ein bunter Strauß, der für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Das Buch ist sicher gut als sommerliche Urlaubslektüre geeignet.3,5 Sterne auf 4 Sterne aufgerundet :-)

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