Cristina Caboni Die Oleanderschwestern

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 12 Rezensionen
(6)
(5)
(4)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Oleanderschwestern“ von Cristina Caboni

Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...
Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Es Fehlte das gewisse Extra.

— LaiBooks

habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber durchweg enttäuscht von der Umsetzung

— Gudrun67

Der Garten und die Liebe bzw. große Gefühle gehören irgendwie zusammen. Diese Geschichte verbindet sie.

— schlumeline

Berührend, interessant, spannend

— alupus

Die Geschichte war etwas fad, aber es gab auch durchaus schöne Elemente!

— gedankenbuecherei

Eine romantische Geschichte über eine Familie und ihr Anwesen,,,

— Angie*

Alles was ich von einem guten Buch erwarte hatte dieses Meisterwerk insich.

— AntjeDomenic

Wunderschöne, fesselnde Familiengeschichte mit viel Sommerflair und duftenden Gärten!

— Fanti2412

Stöbern in Liebesromane

Die Wellington-Saga - Verlangen

Eine tolle Fortsetzung und leider die letzte Geschichte der Saga.

Kathrinkai

Träume, die ich uns stehle

Eine süße Liebesgeschichte, die eigentlich gar keine ist. Tiefgründige Charaktere und ein besonderes Setting!

Meritamun

Feel Again

Mitreißend...spannend...gefühlvoll...ergreifend...sooo schön....❤️

Lila-sesam

Berühre mich. Nicht.

So berührend und emotional. Schon jetzt einer meiner Highlights für 2018, eine absolute Leseempfehlung

zeilengefluester

Wenn gestern unser morgen wäre

Eine bewegende Story, die ans Herz geht

Irina1612

Das Glück an Regentagen

Ein schönes Buch für Zwischendurch mit einem traumhaften Cover, leider konnte es mich nicht erreichen.

Sunshine29

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sehr enttäuschend

    Die Oleanderschwestern

    Roma84

    23. November 2017 um 19:53

    Iris und Viola lieben Blumen über alles und haben Beide diese Leidenschaft zum Beruf gemacht. Iris und Viola sind Zwillingsschwestern, nur weiß Eine von der Anderen nichts. Die Welt der beiden jungen Frauen gerät eines Tages aus den Fugen, als Iris beruflich nach London muss und dort auf einer Gartenschau plötzlich einer jungen Frau gegenüber steht, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Beide stellen sobald als möglich ihre Eltern zur Rede und erfahren, dass ihre Familienverhältnisse nicht so sind, wie sie bisher geglaubt haben. Beide sind keine Halbwaisen und außerdem keine Einzelkinder. Eines Tages erhält Iris´ Vater einen alarmierenden Anruf aus Italien, der seine sofortige Anreise fordert. Er nimmt Iris mit sich und diese lernt dort ihre ebenfalls bisher unbekannte Großmutter kennen. Auch Viola trifft kurz darauf auf dem großen Anwesen mit dem verwilderten großen Garten ein. Die Großmutter hat Großes vor mit den Zwillingsschwestern. Sie sollen gemeinsam den verwilderten und verblühten Garten wieder zu alter Schönheit verhelfen. Während ihres Aufenthaltes in Italien finden die Schwestern langsam zueinander und lernen sich besser kennen. Sie arbeiten gemeinsam im Garten und kommen einem dunklen, lange gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Absatz botanischen Wissens eingeleitet, was eine wirklich sehr schöne Idee ist. Leider fing es an dieser Stelle allerdings schon an, dass der eh sehr dünne Spannungsfaden gerissen wurde. Gerade hatte man sich in die Geschichte wieder etwas eingefunden, war das Kapitel zu Ende und man musste/konnte/sollte erst einmal wieder ein paar Zeilen über eine Blume lesen. Von der Geschichte selbst hatte ich mir im Vorhinein wirklich sehr viel versprochen, bin aber leider sehr enttäuscht worden. Die Geschichte an sich war ja ganz nett, aber an der Umsetzung hat es wirklich gehapert. Ich fand ausnahmslos Alle handelnden Charaktere sehr gesichtslos, schlecht ausgearbeitet und teilweise auch echt nervig. Letzteres bezog sich hauptsächlich auf die Zwillinge, deren Liebe zu den Blumen und deren Auslebung teilweise schon abstrus war und die sich im gegenseitigen Kennenlernen sehr dumm angestellt haben, was zu einem unnötigen Herauszögern der Geschichte geführt hat. Die Autorin versuchte von Anfang an durch viele Andeutungen Spannung aufzubauen. Diese kam aber leider zu keinem Zeitpunkt bei mir an. Auch hier war es so, dass es mich wirklich schon nervte. Es kamen immer wieder die gleichen Andeutungen, es wurden immer wieder die gleichen Geheimniskrämereien angesprochen, ohne wirklich einen Schritt weiter zu kommen, dies zögerte das Fortschreiten der Geschichte ebenfalls künstlich und unnötig in die Länge. Das Ende des Buches und die Auflösung des Familiengeheimnisses war dann zwar anders als vermutet, aber das nahm ich einfach hin, ohne großes Erstaunen. Ich war an der Stelle einfach froh, dass ich das Buch endlich fertig gelesen hatte. Wirklich sehr schade. Aus diesen Gründen kann ich hierfür leider nur 2 Punkte vergeben.

    Mehr
  • Zwei Schwestern und La Spinosa

    Die Oleanderschwestern

    LaiBooks

    24. October 2017 um 13:58

    InhaltIris liebt Blumen über alles, als sie eines Tages auf ein Event jemanden trifft, der sie ähnlich sieht. Gerät ihre Welt ins Schwanken den auch wie Iris, liebt Viola Blumen. Die beiden sind Zwillingen und wussten von aneinander nichts. Iris wuchs bei ihren Vater auf und Viola bei ihrer Mutter. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen beide in die Toskana wo der Landsitz der Familie donati ist. Jedoch scheint alles nicht so einfach zu sein für die beidenVerzweiflung, vertrauen des jeweiligen anderen muss hart er kämpft werden. Und dem Landsitz der Donati das einmal einen schönen Garten hatte, scheint für immer Ausgetrocknet zu sein.CoverFinde ich wunderschön, es passt zum Inhalt einfach mit den Blumen.MeinungDiesmal wirklich schwer für mich, ich fand das Buch nicht schlecht, aber leider auch nicht gut. Manche stellen fand ich richtig langweilig, andere haben mich in den Bahn gezogen. Besonders bei jeden Kapitel stand was über Blumen das fand ich echt schön. Habe mir sogar nach Jahren mal wieder selber Blumen gekauft. Jedoch fehlte der Geschichte das gewisse Extra.Möchte aber trotzdem ihre andere Werke auch noch Lesen.

    Mehr
  • habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber durchweg enttäuscht von der Umsetzung

    Die Oleanderschwestern

    Gudrun67

    11. October 2017 um 13:50

    Das Cover mit seinen intensiven und stimmigen Farben gefällt mir sehr gut. Auch die gerillte Oberfläche mag ich super gerne. Das fühlt sich beim Lesen gut an. Die Klappeninnenseiten setzen die Abbildungen gelungen fort und es wird schon eine kleine Vorschau auf den Inhalt gegeben.Den einzelnen Kapitel werden kurze Texte, die meist Bezug auf eine bestimmte Pflanze geben, vorangestellt und Texte in der Art sind auch in den Klappeninnenseiten. Ich persönlich mag zwar solche "Einleitungen" zu Kapiteln gerne, jedoch war es mir in diesem Buch einfach etwas zu nichtssagend und nicht ganz so stimmig. Kann aber nicht genau sagen, wieso eigentlich, denn der ganze Inhalt bezieht sich ja auf Pflanzen und deren Wirkung oder eben auch deren Pflege etc. Der Kontext zum jeweiligen Kapitel war mir zu schwammig. Bei diesem Buch habe ich schon eine etwas längere Einlesezeit benötigt, dass ich schon fast versucht war, aufzuhören, denn es wurde zwar schon klar, dass es hier viele Geheimnisse zu ergründen gibt, aber eben waren diese Andeutungen so geschrieben, dass die Neugier, was denn da kommen mag, nur begrenzt war. Nach der Einlesephase wollte ich zwar schon wissen, wie sich das Geschehen letztendlich entwickeln wird, aber durch immer weitere Andeutungen, die sicherlich ominös wirken sollten, jedoch so bei mir nicht ankamen, war es doch weiterhin ein zähes Lesen. Der Bezug zum Garten und der Pflege wurde mir etwas zu sehr in den Vordergrund gestellt und ich hatte dann schon das Gefühl, dass es mehr oder weniger Wiederholungen waren, die die Seiten füllen sollten.Die Darstellung der Charaktere ist der Autorin größtenteils gelungen. Ich hatte schon häufig das Gefühl, die Reaktionen und Beweggründe der Beteiligten zu verstehen, jedoch konnte ich keine direkte Bindung aufbauen.Obwohl, wie oben schon erläutert, sehr viele Andeutungen auf Geheimnisse etc. eingeflochten sind, die oftmals Spannung aufbauen könnten, hat sich die Neugier und Spannung bei mir doch in Grenzen gehalten, weil eben so viele Nebenschauplätze diese gemindert haben und letztendlich die Auflösung doch mehr Schwung benötigt hätte. Mein Fazit: habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber durchweg enttäuscht von der Umsetzung

    Mehr
  • Die Oleanderschwestern

    Die Oleanderschwestern

    schlumeline

    30. September 2017 um 12:26

    Iris und Viola sind Schwestern, allerdings wissen sie das nicht und kennen sich auch zu Beginn der Geschichte nicht. Doch dann begegnet Iris, deren derzeitige Heimat Amsterdam ist, auf einer dienstlichen Reise zur Chelsea Flower Show nach London einer jungen Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Es stellt sich heraus, dass es sich um ihre Zwillingsschwester Viola handelt, von deren Existenz Iris bislang nichts wusste. Überhaupt scheinen die familiären Dinge ganz anders zu liegen als Iris es bisher gedacht hat. Um alles zu erfahren reist die junge Frau dann zu ihrer Großmutter in die Toskana. Dort trifft sie auch auf ihre Schwester und wird mit weiteren Geheimnissen konfrontiert. In diesem Buch dreht sich alles um Gärten und gärtnerisches Wissen. Im Zentrum stehen die fünf Schritte des gärtnerischen Wissens: Achtsamkeit, Bewusstsein, Tatkraft, Freude und Leben. Und das ist es doch, was uns an einem Garten interessiert und uns für ihn und seine Blumen und üppige Pracht begeistert. Die Autorin beginnt jedes Kapitel mit einer Blume oder Pflanze und beschreibt diese oder besser gesagt umschreibt diese. Das ist fantastisch gemacht. So wird Neugier für den Garten an sich aber auch für das Geheimnis dieser Geschichte und damit der Schwestern Iris und Viola geweckt. Man fühlt sich den beiden jungen Frauen sehr nah, weil ihre Gefühle so deutlich zum Ausdruck kommen. Sie sind verschieden und teilen doch eine gemeinsame Leidenschaft: Die Liebe zum Garten und den Pflanzen. Der Garten und die Liebe bzw. große Gefühle gehören irgendwie zusammen. Diese Geschichte verbindet sie, macht aus ihnen eine perfekte Einheit, die man als Leser nie beenden möchte. Meine Rezension möchte ich diesmal mit einem meiner Lieblingszitate zum Abschluss bringen: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt“. Dieses Buch hier ist mehr als nur das. Es ist ein duftendes, farbenfrohes und geheimnisvolles Spiel mit den Sinnen der Leser. Hier begegnet man dem perfekten Garten eingebettet in eine wundervolle Geschichte, die negative und positive Seiten des Lebens zu zeigen versteht. Grazie! Copyright © 2017 by Iris Gasper

    Mehr
  • Eine italienische Blumengartendynastie

    Die Oleanderschwestern

    alupus

    29. September 2017 um 18:03

    Eine italienische Blumengartendynastie   Berührend, interessant, spannend Klappentext: Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert………………. Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch, als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät Ihre Welt ins Wanken. Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen du deren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Landsitz Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen…………. Meine Meinung: Zuerst dachte ich, das ist doch ein modernes „Doppeltes Lottchen!“ Aber nein, es viel mehr! Dank der Autorin und ihrer bildhaften und blumigen Darstellung wurde ich sehr schnell eines anderen belehrt. Eine Großmutter, die ein Geheimnis hütet und hofft, dass die Zwillinge den Blumengarten retten können, denn es will sich keine Blüte mehr zeigen. Sehr schön fand ich, dass über jedem Kapitel eine Pflanze oder eine Blume beschrieben wurde, ihre Lebensbedingungen und ihre Pflege. Das hat jedes Kapitel so richtig abgerundet. Zitate aus dem Buch: 1. Das Lächeln ist ein Fenster der Seele. Es zeigt den Menschen, wie er ist, offenbart ein Wesen, seine Humanität. 2. Die Seele ist eine Art Behälter, den jeder mit seinen eigenen Gefühlen füllt. Und wenn er bereits mit positiven Empfindungen gefüllt ist, bleibt für negative kein Platz mehr. 3. Der Garten ist wie der Lauf der Gedanken. Auch sie brauchen Zeit, um sich zu entwickeln. Nicht bloß im Garten wächst, blüht und gedeiht es, eure Gedanken sind ebenfalls Quellen, aus denen neues Leben fließt. Fazit: Ein sehr schöner Sommerroman, den man auch in der kalten Jahreszeit so richtig genießen kann.    

    Mehr
  • Ganz nett...

    Die Oleanderschwestern

    gedankenbuecherei

    29. September 2017 um 12:57

    MEINE MEINUNG: Das Buch hat mich zunächst einmal durch das wunderschöne Cover angesprochen und auch der Klappentext hat mir zugesagt. Zu Beginn lernt man Iris Donati kennen, eine sehr verträumt wirkende Protagonistin, die in Amsterdam lebt, eine Kolumne zum Thema Blumen schreibt und heimlich Blumenbeete in der Stadt anlegt. Ihre ganze Persönlichkeit passt sehr gut zum Schreibstil von Cristina Caboni, er ist sehr leicht und detailverliebt. Die Ausschmückungen und Beschreibungen der Blumen und Farbenpracht, waren für mich das Highlight des gesamten Buches. Ich konnte die tollen Farben perfekt sehen und den Duft der Blumen förmlich riechen. Das Kopfkino ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Außerdem hat sie in mir ein Fernweh nach Italien heraufbeschworen, ich wollte am liebsten direkt losfahren. Iris begibt sich dienstlich auf eine Reise nach London und trifft dort auf Viola, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Zwillinge getrennt voneinander aufgewachsen sind und dass die Familie ein großes Geheimnis umgibt. Das weckt natürlich die Neugier und spornt zum Weiterlesen an. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Protagonistinnen sehr verschieden, aber nach und nach kommen die Gemeinsamkeiten zum Vorschein. Das Hauptverbindungselement ist die Botanik, beide Schwestern verbindet die Liebe zu den Pflanzen, was auch stark mit der Familientradition der Donatis zusammenhängt. Viola lernt man kennen, als sehr distanzierte und nachdenkliche Person, gleichzeitig wirkt sie auch stark und selbstbewusst. Anfangs wirkt sie außerdem sehr unsympathisch und arrogant, sie gibt Iris keine Chance sie kennen zu lernen. Aber allgemein konnte ich nicht mit den Figuren mitfiebern, die für mich immer sehr auf Distanz blieben. Viola macht dann zwar eine positive Entwicklung durch und wird offener, trotzdem konnte ich mich weder mit ihr, noch mit einem anderen Charakter anfreunden. Durch die Erzählweise bekommt der Leser regelmäßig Einblicke in die Gefühle und Gedanken der einzelnen Personen, allerdings waren manche dieser Beschreibungen für mich oft nicht wirklich nachvollziehbar und auch die Dialoge waren manchmal sehr seltsam. Auch die Handlung entwickelt sich sehr schnell, manchmal wirkt es, als habe sie keine Zeit zu entstehen und als müsse jetzt unbedingt etwas passieren. Beispielsweise erzählt die Großmutter eine Geschichte und plötzlich ist sie müde und unterbricht diese. Natürlich ist die Großmutter krank und das sollte wohl darauf bezogen sein, an dieser Stelle empfand ich das aber eher als unpassend und sinnlos. Gleichzeitig muss ich rückblickend auch sagen, dass gar nicht so viel passiert ist. Die Geschichte gewinnt nämlich nur sehr schleppend an Fahrt. Das passiert erst, als die Zwillinge auf eigene Faust ihre Nachforschungen antreten. Außerdem gab es immer wieder Einblicke in das Leben von Bianca, einer Verwandten der beiden Zwillinge, die man anfangs noch nicht wirklich einordnen kann und stark mit dem Familiengeheimnis in Verbindung steht. Das brachte Abwechslung und ein wenig Spannung rein, diese Passagen haben mir wahrscheinlich sogar am meisten zugesagt. Die Geschichte um Bianca war sehr geheimnisvoll und bedrückend, hier konnte ich als Leser ein wenig miträtseln. Anfangs verstehen Iris und Viola sich nicht gut und der Leser wartet ständig auf die Vereinigung der Zwillinge. Als dies endlich geschieht, zumindest ansatzweise, wartet der Leser gebannt auf die Enthüllung des großen Geheimnisses, schließlich geht es in der Geschichte gefühlt um nichts anderes. Eine große Rolle spielen hierbei die Eltern der Zwillinge und die Großmutter, die in Italien auf dem Familienanwesen „La Spinosa“ lebt und den Zwillingen vor ihrem Tod eine letzte Aufgabe auftragen will. Vage kommt man so Schritt für Schritt hinter das Geheimnis und sehr schnell war mir auch klar, was sich dahinter verbirgt. Was mir besonders gut gefiel, waren die anfänglichen Kurzbeschreibungen zu verschiedenen Blumensorten, zu Beginn eines jeden Kapitels. Hier kam nochmals die Leidenschaft für Botanik zum Vorschein, was das ganze authentisch wirken ließ. Außerdem hat mir die Sprache gut gefallen und es gab einige Zitate die ich mir markiert habe. „Die Farben unseres Gartens helfen die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Das Violett der Hyazinthen und Stiefmütterchen gibt uns Kraft und Mut in Krisenzeiten. Die Stiefmütterchen brauchen Halbschatten, sie blühen das ganze Jahr. Als würde aus einer Träne ein Lächeln wachsen.“ (Caboni, s. 62) FAZIT: Man fühlt sich selbst beinahe wie ein Gärtner und hat durch die Lektüre die schönsten, farbenprächtigsten Bilder vor Augen. Die angenehme Kapitellänge und einfache Sprache haben den Lesefluss gefördert. Auch die Bianca-Passagen waren sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Allerdings empfand ich die Geschichte an sich als etwas langweilig und die Offenbarung des großen Geheimnisses konnte dies auch nicht bessern. Mir war die Auflösung nicht spektakulär genug, nachdem ein so großer Wirbel veranstaltet wurde, der die komplette Geschichte einnimmt. Deshalb von mir nur eine bedingte Leseempfehlung. Kann man lesen, ist aber definitiv kein Highlight für mich.

    Mehr
  • Der Garten und die Familie,,,

    Die Oleanderschwestern

    Angie*

    20. September 2017 um 10:00

    Rezension INHALT: Diese schöne Familienerzählung der Familie Donati spielt hauptsächlich in der Toscana, Amsterdam und in London. Iris Donati, eine junge Frau schreibt für eine Gartenzeitschrift und hat  durch ihre Reisen mit mit ihrem Vater Francesco Donati schon viel von der Welt gesehen, ist nun aber hauptsächlich in Amsterdam ansässig.Viola Donati lebt mit ihrer Mutter Claudia in London und arbeitet dort praktisch im Blumenladen der Mutter und in Gartenanlagen.Zufällig begegnen sich die beiden jungen Frauen Iris und Viola in London und sind sehr erschrocken über ihre äusserliche Ähnlichkeit. Sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Es stellt sich heraus ,dass sie Zwillinge sind und in jungen Jahren von den Eltern Claudia und Francesco getrennt worden sind….MEINE MEINUNG:Im ersten Moment, beim Lesen des Klappentextes habe ich sofort an *Das doppelte Lottchen* von Erich Kästner denken müssen und mich auf eine nette Verwechslungsgeschichte gefreut. Diese Vorahnung hat sich dann auch teilweise bewahrheitet. Die Autorin hat mich durch ihren bildhaften,verständlichen und schlichten Schreibstil schnell in ihre Geschichte geführt und ich habe mich am Beginn sehr wohl gefühlt beim Lesen. Die stimmigen und herrlichen Beschreibungen von Landschaft, Gärten, Blumen und Gartenliebhaber/rinnen fanden meine Bewunderung.Besonders gut haben mir ihre manchmal sogar etwas esoterischen Ausführungen am Anfang eines jeden Kapitel zu jeweils unterschiedlichen Pflanzen gefallen. Dass die beiden jungen  Zwillinge  ihrer Herkunft auf den Grund gehen wollten, war nur verständlich und das Treffen in der Toscana mit den Eltern,  der Grossmutter, Verwandten und Bekannten hat Licht und Verständnis in ihre Charakterentwicklung und ihr Leben und Schicksal für den Leser gebracht. Ein wenig unverständlich war das merkwürdige und schräge Verhalten der Grossmutter, die als eine der Protagonisten nicht unbedingt meine Sympathie bekommen hat, dafür aber Bianca Donati umso mehr, deren  geheimnisvolle Persönlichkeit in Extra-Beiträgen  beschrieben wurde.Die  psychische Annäherung von Viola und Iris wurde mir mit zuviel Längen im Buch dargestellt und ich fand die beiden jungen Frauen vom Charakter nicht super sympathisch und konnte mich mit ihnen und ihren Handlungen nur teilweise identifizieren. Ich habe mich manchmal ein wenig gelangweilt beim Lesen und gehofft, dass die Autorin nun endlich zu den wichtigen Aspekten und Auflösungen dieser Familien-Geschichte kommt, die man als Leser ja schon lange ahnt. Insgesamt war es aber ein tolles Buch mit kleinen Schwächen im Genre Familiengeschichte, dem ich gerne vier **** Sterne gebe.Herzlichen Dank an die Autorin und den Blanvalet Verlag für diese schöne Geschichte und das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Ein absolutes Highlight für mich ...

    Die Oleanderschwestern

    AntjeDomenic

    12. September 2017 um 09:17

    "Die Oleanderschwestern"Cristina CaboniVerlag: BlanvaletSeitenzahl: 416ISBN: 978-3-7341-0509-8Erstausgabe: 21. August 2017Preis: 9,99 EuroKlappentext:Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …Gestaltung des Buches:Das Cover ist blumig gestaltet und passt perfekt zum Titel. Beim lesen des Klappentextes kann man es super mit der Gestaltung verbinden und zur Geschichte fast es perfekt.Meine Meinung:Es war das erste Buch, welches ich von Cristina Caboni gelesen habe. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein. Der Schreibstil der Autorin ist Balsam für meine Lesesseele. Ich habe das Buch an 2 Abenden gelesen und war traurig, als es zu Ende war.Dieses Buch beinhaltet soviel mehr als "nur" Liebe und Familie. Man taucht ab in die Umgebung der Toskana, der Blumen und lernt eine traurige Familiengeschichte kennen. Eine Geschichte, die so nicht hätte passieren müssen.Auch Tränen waren inklusive beim Lesen. Die Protagonisten sind so detailgetreu beschrieben und ausgearbeitet, Kenntnisse der Blumenkunde und einer Familiengeschichte vollenden das perfekte Werk. Zumindest ist das meine Meinung.Es war ein absolutes Lesevergnügen dieses Buch zu Lesen. Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Zusendung des Buches!Meine Bewertung:5 von 5*

    Mehr
  • Die Oleanderschwestern

    Die Oleanderschwestern

    fraeulein_lovingbooks

    09. September 2017 um 23:36

    Inhalt Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Viola lebt und studiert mit ihrer Mutter in London und arbeitet mit ihr in familiären Blumenladen. Sie fühlt sich wohl – bis die einer jungen Frau über den Weg läuft, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Sie erzählt Claudia alles und diese muss nun das Geheimnis erzählen. In der Toskana trifft sie auf die ihr wildfremden Menschen und fühlt sich unwohl in ihrer Haut. Sie kommt weder mit dem Vater noch mit Iris klar – auch von Guilia hält sie zu Beginn nicht viel.Viola mochte ich von Beginn an – sie ist nicht allen Menschen sofort aufgeschlossen gegenüber und das machte sie mir so sympathisch. Iris ist Journalistin in Amsterdam und bepflanzt heimlich die Gärten in der Stadt. Sie kümmert sich um vernachlässigte Pflanzen und haucht ihnen neues Leben ein. Als ihr Chef ihr ein Angebot für eine Dienstreise nach London macht, ist sie begeistert. Sie nimmt das Angebot an und trifft dort durch Zufall auf eine junge Frau, die ihr exakt gleicht. Iris bringt den Auftrag zu Ende, kehrt nach Amsterdam zurück und konfrontiert ihren Vater mit dem Erlebnis. Dieser muss nun mit der Wahrheit rausrücken und veranlasst ein Treffen…doch die zwei Schwestern sind sich nicht sympathisch.Mit Iris bin ich nicht warm geworden und sie war neben Guilia einer der unsympathischen Charaktere innerhalb der Geschichte. Sie war mir zu zickig und zu hochnäsig, da sie ja im Gegensatz zu ihrer Schwester praktisch arbeitet und sich daruf einfach zu viel einbildet. Claudia liebt Viola über alles und hat immer Sorge, das ihr etwas passiert ist. Sie würde ihr kleines Mädchen am liebsten die ganze Zeit um sich haben und beschützen. Sie hat ein Geheimnis und möchte es Viola nie erzählen, doch ihr Mädchen kommt ihr auf die Schliche und ist entsetzt als sie ihr ganzes Leben als eine Lüge entpuppt…Claudia hat sich für das bedürftigere Mädchen der Zwillinge entschieden und hat sie zu einem wunderbaren Menschen erzogen. Ich mochte sie gerne.Francesco ist der Vater der Zwillinge und hat Iris bekommen – auch er liebt seine Tochter über alles und ist glücklich sie zu haben. Er ist auch derjenige, der weiter die Bedingung zu Claudia aufrecht erhält und wissen will, wie es Viola geht.Francesco scheint ein netter Mann zu sein, aber ich wurde mit ihm nicht sympathisch. Guilia ist die Mutter von Francesco und erzieht ihn mit harter Hand. Von Liebe zu Zuneigung ist keine Spur. Claudia steht sie ablehnend gegenüber und versucht sie aus dem Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelinnen zu drängen…was ihr fast gelingt. Nun, sterbenskrank, will sie alle vereint auf dem Anwesen haben. Francesco ist nur Nebensache, ihr geht es um Viola und Iris, die den Garten retten sollen.Doch je länger sie zusammen sind, umso schwerer wird es das Geheimnis zu bewahren, das Guilia für sich behält…Sie war mit Abstand der unsympathischste Charakter in diesem Buch – für sie kann man kein Mitleid empfinden als die Wahrheit ans Licht kommt.Bianca war mir gleich sympathisch, weil sie so liebevoll von den Blumen und ihren Bedürfnissen spricht. Sie wird von ihrem Vater verachtet und nur von der Mutter geliebt. Das Verhältnis zur Schwester Guilia scheint gut zu sein, wenn auch nicht so eng wie erwartet. Sie war einer meiner Lieblingscharaktere innerhalb der Geschichte. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus vielen verschiedenen Sichten, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Zu Wort kommen u.a. Viola, Iris, Claudia, Francesco, Guilia und Bianca, die von ihrer Kindheit berichtet. Ich habe „Die Rosenfrauen“ und „Die Honigtöchter“ geliebt und verschlungen und dementsprechend habe ich mich auf „Die Oleanderschwestern“ gefreut. Die Erwartungen waren hoch und der Klappentext machte neugierig auf die Geschichte.Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus der Sicht von Bianca, die aus ihrem Leben und ihrer Verbundenheit zu den Blumen erzählt. Danach lernen wir Iris Donati kennen, die zusammen mit ihrem Vater in Amsterdam lebt. Im Verlauf kommen noch Viola und Claudia Donati dazu, bis schließlich alle in Italien landen – bis dorthin hat mir die Story wirklich gut gefallen und ich war mir sicher, das es wieder so ein Erfolg wie die zwei Vorgängerbücher sein wird.Doch leider ging es ab dem Punkt mit der Geschichte bergab – man wusste ab einem Punkt genau, welches Geheimnis Guilia verbirgt, und wurde auch nicht mehr überrascht. Die anfangs spannende Familiengeschichte wandelte sich zu einer eintönigen Erzählung einer alten Frau, die nichts besseres zu tun hat, als alle um sich herum zu täuschen und zu verärgern. Alles plätscherte vor sich hin und wurde mit jedem Kapitel langweiliger. Egal wer gerade seine Sicht erzählen durfte, es ging in fast allen Fällen nur um das eine. Wo ist der fesselnde und lebhafte Erzählstil der Autorin hin? Wo sind die Überraschungen und der Spannungsbogen, den Cristina Caboni so gut beherrscht? Ich habe das alles leider vergeblich gesucht und kann nur hoffen, dass das nächste Werk der Autorin wieder besser wird. Von mir gibt es nur eine bedingte Lese- und Kaufempfehlung für die Leser, die die vorherigen Bücher der Autorin noch nicht gelesen haben.  Sterne

    Mehr
  • Sehr berührend

    Die Oleanderschwestern

    Maerchenfee

    06. September 2017 um 10:26

    Inhaltsangabe: Iris schreibt für eine Gartenzeitschrift und reist zwecks Recherche nach London. Dort trifft sie auf einer Blumenausstellung auf eine Frau, die genauso aussieht wie sie. Doch bevor sie mit der Unbekannten in Kontakt treten kann, werden sie durch die Menschenmenge auch schon wieder getrennt. Sie stellt ihren Vater zur Rede und erfährt, dass es sich um ihre Zwillingsschwester Viola handelt. Doch bevor es zu einem Treffen kommt, bekommt Iris Vater einen Anruf aus Italien, seine Mutter Giulia ist schwer krank und möchte ihn und die Zwillinge unbedingt sehen..... Meine Meinung: Cristina Caboni konnte mich von Anfang an mit der Geschichte, die in einem wunderschönen Cover eingebettet ist, begeistern. Sehr beeindruckend beschreibt sie nicht nur die Begegnung der Zwillinge sondern führt so auch Stück für Stück in das Geheimnis von La Spinosa ein. Giulia fühlt sich nicht nur für die Trennung der Zwillinge verantwortlich, sondern auch für das Sterben ihres wunderschönen Gartens, der einst so prachtvoll war, dass er sogar der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Giulia ist der Meinung, dass nur die gemeinsame Kraft der Zwillinge den Garten mit der tausendjährigen Rose wieder zum Leben erwecken kann. Durch den sehr bildhaften Schreibstil bot mir die Autorin das schönste Kopfkino, denn sie versteht es meisterhaft, den Garten mit all seiner Farbenpracht und seiner Seele dem Leser nahe zu bringen. Auch auf das Geheimnis war ich natürlich sehr gespannt, konnte aber Giulias Handeln absolut nachvollziehen. Allerdings die Trennung der Geschwister fand ich sehr schlimm, da Zwillinge ja eine ganz besondere Beziehung zueinander haben. Eine wirklich tolle Geschichte, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Ich konnte auch einiges lernen, denn jedes Kapitel beginnt mit Wissenswertem über Blumen und ihre Pflege.

    Mehr
  • Die Oleanderschwestern

    Die Oleanderschwestern

    Fanti2412

    05. September 2017 um 19:10

    Zum Inhalt: Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen … (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)  Leseprobe Die Autorin: Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang weit oben auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, war ebenfalls ein großer Erfolg. Die Oleanderschwestern ist nun Cristina Cabonis drittes Feel-Good-Buch und behandelt die Welt der Blumen und Gärten. (Quelle: Blanvalet Verlag) Meine Meinung: In “Die Oleanderschwestern” entführt uns die Autorin nach Amsterdam, London und vor allem in die schöne Toskana.Wir lernen die Zwillinge Iris und Viola kennen, die erst als junge Frauen durch eine zufällige Begegnung von der Existenz der jeweils anderen erfahren. Offenbar trennten sich die Eltern, als die Kinder noch sehr klein waren. Iris wuchs beim Vater auf während Viola bei der Mutter blieb.Gerade als eine Verabredung zum ersten Treffen in London geplant ist, erhält der Vater einen Anruf aus Italien. Seine Mutter ist krank und die Familie trifft sich dann auf dem Familiensitz, so dass die Zwillinge sich gegenseitig aber auch ihre Großmutter kennenlernen können.Der einst wunderschöne Blumengarten des Familiensitzes scheint „zu sterben“ und die Großmutter denkt, dass nur die Zwillinge, die beide eine große Leidenschaft für Blumen und Pflanzen haben, den Garten wieder zum Leben erwecken können. Und so begleiten wir Iris und Viola auf einer Reise, die sie zu ihren eigenen Wurzeln aber auch auf die Spur eines Familiengeheimnisses führt.Die Autorin konnte mich von Beginn an mitnehmen in das Leben von Iris und Viola. Durch den leichten aber bildhaften und detailreichen Schreibstil hat mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Anfangs interessierte mich sehr die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass Eltern ein Zwillingspärchen trennen. Auch wenn die beiden noch sehr klein waren und keine Erinnerungen mehr an diese Zeit haben, fand ich diese Entscheidung mehr als grausam. Dazu kommt, dass beide Elternteile die Kinder ihr bisheriges Leben lang über ihre Herkunft belogen haben.Iris und Viola mochte ich von Anfang an und fand es interessant, wie unterschiedlich sie sich doch entwickelt haben. Beide Elternteile waren mir anfangs nicht sehr sympathisch und besonders die Mutter erschien mir sehr egoistisch.Nachdem sich die Zwillinge kennenlernen merkt man mehr und mehr, dass es die besondere Verbindung, die man Zwillingen immer nachsagt, auch zwischen den beiden gibt. Außerdem scheint es noch ein weiteres großes Familiengeheimnis zu geben und alles hängt wohl irgendwie zusammen. Was das genau sein könnte, erfährt man aber erst gegen Ende der Geschichte. Mich hat das Buch durchgängig gefesselt, denn der Autorin ist es gelungen, die Geheimnisse in eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte zu verpacken. Gut gefallen hat mir auch der Bezug zur Natur und zur Blumen- und Pflanzenwelt. Man spürt die Liebe der Autorin, die selber Rosen züchtet, zu den Blumen und blühenden Gärten. Am Anfang jeden Kapitels gibt es Informationen zu verschiedenen Blumen oder Pflanzen, die ich sehr interessant fand und die die Geschichte für mich noch abrunden.Diese geheimnisvolle Familiengeschichte hat mich begeistert, weil sie mit unterschiedlichen Stimmungen und Emotionen, einem schönen Thema sowie dem tollen Schauplatz der Toskana im Sommer eine Geschichte zum Versinken, mitfiebern und -rätseln und vor allem zum Wohlfühlen ist. Unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden, nicht nur für Blumen- und Gartenliebhaber, sind garantiert und ich empfehle dieses schöne Buch gerne weiter! Fazit: 5 von 5 Sternen© Fanti2412

    Mehr
  • Eine aufregende Reise nach Italien

    Die Oleanderschwestern

    zauberblume

    22. August 2017 um 17:39

    In ihrem neuesten Roman "Die Oleanderschwestern" entführt uns die Autorin Cristina Caboni in die wunderschöne Toscana. Hier dürfen wir in eine bewegende Geschichte eintauchen.Iris, die mit ihrem Vater schon fast die ganze Welt bereist hat, lebt derzeit in Amsterdam. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Iris liebt Blumen über alles. Sie arbeitet als Redakteurin für eine Gartenheitschrift. Als sie eines Tages für eine Recherche nach London reisen muss, steht sie plötzlich einer Frau gegenüber, die ihr aufs Haar gleicht. Iris glaubt in einen Spiegel zu schauen. Als Iris ihren Vater zur Rede stellt, erfährt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Viola blieb nach der Trennung der Eltern bei ihrer Mutter. Auch Viola liebt Blumen über alles. Eines Tages bekommt Iris Vater einen Anruf aus Italien. Gemeinsam reisen sie zu ihrer Großmutter auf den Familiensitz. Die Zwillingsschwestern sollen den traumhaften Garten wieder zum Leben erwecken. Während des Aufenthalts in Italien kommen sie jedoch einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur .....Beeindruckend! Die Autorin hat mich auch mit diesem Buch wieder restlos begeistert. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. War entsetzt über die Handlung der Eltern, wie kann man nur Zwillinge trennen. Aber wenn man vollkommen in die Geschichte eintaucht, kann man die Handlungsweise nachvollziehen. Ich kann mir den Schock von Iris vorstellen, als sie Viola zum ersten Mal gegenüber gestanden ist. Auf ihrer Reise nach Italien habe ich die beiden begleitet und war beeindruckt von dem Familiensitz. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich ihn in voller Blüte mit wunderbaren und auch außergewöhnlichen Pflanzen, die die Familienmitglieder der Donatis im Laufe der Jahre zusammengetragen haben. Es es auch interssant, die Annäherung der Schwestern zu beobachten, die in kleinen Stücken vor sich geht. Jedenfalls ist alles so wunderbar beschrieben, dass man sich sowohl von den Mitwirkenden als auch von der herrlichen Landschaft und dem Städtchen Volterra ein genaues Bild machen kann. Und als Iris und Viola in dem alten Gemäuer auf Entdeckungsreise gegangen sind und dem Familiengeheimnis auf die Spur kamen, hatte ich ein Gänsehautfeeling. Es war ja wirklich auch spannend. Und diese Geschichte steckt so voller Emotionen.Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Besonders gefallen hat mir auch die Einleitung jedes Kapitels. Man lernt ja wirklich auch einiges interessantes über Pflanzen. Fand ich klasse. Das Cover ist auch ein echter Hingucker und passt super zur Geschichte. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks