Die Oleanderschwestern

von Cristina Caboni 
3,8 Sterne bei26 Bewertungen
Die Oleanderschwestern
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (17):
Tine_Trens avatar

Schöne Familiengeschichte für alle Pflanzenliebhaber.

Kritisch (3):
FridaKurts avatar

die Geschichte verspricht eigentlich viel - doch leider kommt da Null Spannung um die Geschichte herum auf - einfach fad geschrieben

Alle 26 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Oleanderschwestern"

Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...
Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105098
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:21.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    sophie-zmrms avatar
    sophie-zmrmvor 3 Monaten
    Rezension zu die Oleanderschwestern Cristina Caboni

    Die Oleanderschwestern ist am 21.08.2017 im Blanvalet-Verlag erschienen und lässt sich mit 416 Seiten als Einzelband schnell weg lesen. Dieser Roman spielt zum Großteil in Italien und handelt von Iris und Giuliet, Zwilligen, die beide Blumen lieben, aber nichts von der Gegenseitigen Existenz wissen, bis sie aus Zufall auf einander treffen. Was hier beginnt, deckt nicht nur ihre verbindung auf, sondern auch tief vergrabene Familiengeheimnisse.

    Schreibstill:
    So einem Schreistill bin ich noch nicht über denn Weg gelaufen. Es gibt kein Buch das sich von der Sprache her, mit diesem hier Vergleichen lässt. Christina Caboni hat eine ganz eigene Art Wörter anzuordnen, so das der Satz manchmal grammatikalisch falsch klingt, aber trotzdem Verständlich ist.

    Cover:
    Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut und ich finde es sehr süß. Es lässt sich in jedem Fall sehen :)

    Fazit:
    Christina Caboni hat Charaktere ershaffen, die so einzigartig sind, das sie sich wiederum gleichen obeohl sie total unterschiedlich sind. Im Grunde fand ich ihre Charaktere nicht schlecht,trotzdem hat mich Viola, die Protaginistin am Anfang ein wenig genervt und ich konnte sie nicht wirklich nachvollziehen. Iris hingegen, die zweite Protagonistin, hat in mir sympathichen geweckt ud durch ihre emotionalität konnte ich mich mit ihr Identifizieren. Die Oleanderschwestern ist eine süße, magische Geschichte, welche voller Mythen und Legenden steckt, auf die man nicht so schnell kommt. Hinzukommt noch, dass das Ende hervorragend gelöst war und besser war als die Lösung auf die es drauf hinaus lief. Punkt abzug gibt es leider für die Liebesgeschichte zwischen Iris und Gabriel, die Geschichte zwischen denen ist absolut an den Haaren herbei gezogen und Instalove schlecht hin. Deshalb hat das Buh von mir nur 4/5 Sterne bekommen.

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    pezis_wonderful_worlds avatar
    pezis_wonderful_worldvor 5 Monaten
    Ein Garten, ein Geheimnis und das Versprechen dass das Leben immer einen Weg findet

    Klappentext: "Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und deren Düfte zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet - und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen..."

    Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise auf das Anwesen der Donatis "La Spinosa" im schönen Italien. Die Zwillinge Iris und Viola sehen äußerlich komplett gleich aus, könnten innerlich aber nicht unterschiedlicher sein. Sie haben wie die meisten Zwillinge eine besondere Verbindung zueinander und können dieser Anziehungskraft nicht lange widerstehen. Der Leser befindet sich fast den ganzen Roman über in einer Atmosphäre voller Geheimnisse die erst nach und nach gelüftet wird. Manche Offenbarungen sind vorhersehbar, andere wieder gar nicht. Die Erzählung steckt voll tiefer Gefühle die sehr bedacht und weise vermittelt werden. Ständig ist man von Gegensätzen umgeben die aber ein wohliges Gleichgewicht schaffen. Angst und Hoffnung, Leben und Sterben, Verborgenes und Offensichtliches, Schwäche und Stärke, Liebe und Angst. Man wird eingeladen auf den Schwingen von Düften und Träume zu schweben, Vernunft und Rationalität ein wenig zur Seite zu schieben und sich auf die Dinge im Leben einzulassen die nicht so leicht zu erklären sind. 

    Dieser Roman hat mich mitten ins Herz getroffen und richtet sich an alle Träumer und Feinfühligen unter uns. Die Geschichte ist so gefühlvoll erzählt dass man wirklich mit den Charakteren mitleben und ihre Gefühle teilen kann. Cristina Caboni so wie ich sie liebe. 

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    Klusis avatar
    Klusivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Zwillingsschwestern, ein sterbender Garten und ein altes Familiengeheimnis, schön geschrieben, aber von der Handlung her etwas konfus.
    Die Oleanderschwestern

    Zwillingsschwestern, die nichts voneinander wissen, ein geheimnisvoller Garten und ein tragisches Familiengeheimnis, darum geht es im neuen Roman von Christina Caboni.
    Iris und Viola sind Zwillinge. Während Iris beim Vater aufwächst, lebt Viola bei ihrer Mutter. Beide haben keine Ahnung, dass sie eine Zwillingsschwester haben. Ihnen wurde erzählt, dass das jeweils fehlende Elternteil gestorben sei. Dass sich Iris und Viola eines Tages gegenüber stehen könnten, damit hat niemand gerechnet. Aber es passiert, und die beiden jungen Frauen sind verstört und stellen Fragen, so dass den Eltern letztendlich keine Wahl bleibt, sondern sie die Angelegenheit aufklären müssen. Dann kommt auch noch eine Großmutter ins Spiel. Giulia Donati lebt auf La Spinosa, dem Landsitz der Familie mitten in der Toskana. Sie ist schwer erkrankt und möchte ihre Enkeltöchter sehen, denn sie hat eine wichtige Aufgabe für sie. Der prächtige Blumengarten von La Spinosa kümmert; keine einzige Blume blüht mehr. Iris und Viola hegen, wie schon ihre Vorfahren, eine besondere Beziehung und Liebe zu Blumen. Darum ist Giulia der Meinung, nur ihre beiden Enkelinnen können den Garten retten. Ob das wirklich der Fall ist, auch davon erzählt der Roman.
    Es ist für mich bereits der dritte Roman, den ich von Christina Caboni gelesen habe. Die ersten beiden haben mich völlig begeistert, während ich diesen hier eher mit etwas gemischten Gefühlen betrachte. Auch er hat mir gut gefallen, besonders der Schreibstil und die Gestaltung der einzelnen Kapitel. Vor jedem neuen Kapitel wird nämlich eine Pflanze erklärt, und man erfährt viel über Aussehen und Eigenschaften verschiedener Blumen. Bei Rückblicken in die Vergangenheit lernt man ein weiteres Familienmitglied kennen. Die Abschnitte über Bianca sind kursiv gedruckt, was beim Lesen sehr hilfreich ist, weil man diese besonderen Passagen so direkt erkennt. Ich muss gestehen, dass mir keiner der Protagonisten rundum sympathisch war. Die Zwillingsschwestern feinden sich erst einmal an, als sie sich zum ersten Mal bewusst treffen. Wieso ihre Eltern sich damals für dieses Arrangement entschieden haben, konnte ich nicht verstehen. Giulia konnte ich bis zuletzt charakterlich nicht so richtig einordnen. Sie hat in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, die sie auch größtenteils einsieht, aber dann gibt es immer wieder Handlungen von ihr, die ich nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Schuldzuweisungen sind innerhalb der Familie Donati an der Tagesordnung. Das jedoch nur mal so bemerkt, denn es ist ja nicht zwingend notwendig, dass man die Protagonisten nett findet, um Gefallen am Roman zu finden. Was mich eher gestört hat, sind einige Ungereimtheiten in der Geschichte, denn zum einen driftet die Handlung häufig ins Esoterische ab, und dann gibt es Ereignisse, die in so kurzer Zeit eigentlich gar nicht wirklich ablaufen können. So sehr ich den schönen Schreibstil der Autorin auch genossen habe, so haben mich einige Elemente der Handlung doch sehr irritiert. Besonders aufs Ende zu ging mir dann auch alles etwas zu schnell.
    Was ich nicht wirklich verstehe, ist die Wahl des Titels und des Coverbilds. Das Buch heißt „Die Oleanderschwestern“, wobei es, außer in einer Beschreibung der Pflanze, die einem Kapitel vorangestellt wurde, nirgends im Roman einen direkten Bezug zum Oleander gibt. Der italienische Originaltitel lautet „Il Giardino dei fiori segreti“, was übersetzt soviel bedeutet wie „Der Garten der geheimen Blumen“, und dieser Titel wäre stimmig und hätte mir viel besser gefallen. Bei den Blumen auf dem Cover handelt es sich auch nicht um Oleander. Die Blüten erinnern ein wenig an Tagetes, was jedoch nicht zu den Stängeln und Blättern passt. Die meisten der im Buch vorgestellten Pflanzen sagen mir etwas, aber Blumen wie sie hier abgebildet sind, kenne ich nicht. Es sind also einige Kleinigkeiten, die in der Summe dazu geführt haben, dass ich mich mit diesem Roman leider nicht hundertprozentig anfreunden konnte.

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    FridaKurts avatar
    FridaKurtvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: die Geschichte verspricht eigentlich viel - doch leider kommt da Null Spannung um die Geschichte herum auf - einfach fad geschrieben
    nettes Thema, leider sehr langatmig umgesetzt

    die Geschichte verspricht eigentlich viel - doch leider kommt da Null Spannung um die Geschichte herum auf - einfach fad geschrieben - ich wollte es schon mehrmals weglegen ( kann aber auch an der Übersetzung liegen)

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    Roma84s avatar
    Roma84vor einem Jahr
    Sehr enttäuschend

    Iris und Viola lieben Blumen über alles und haben Beide diese Leidenschaft zum Beruf gemacht. Iris und Viola sind Zwillingsschwestern, nur weiß Eine von der Anderen nichts. Die Welt der beiden jungen Frauen gerät eines Tages aus den Fugen, als Iris beruflich nach London muss und dort auf einer Gartenschau plötzlich einer jungen Frau gegenüber steht, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Beide stellen sobald als möglich ihre Eltern zur Rede und erfahren, dass ihre Familienverhältnisse nicht so sind, wie sie bisher geglaubt haben. Beide sind keine Halbwaisen und außerdem keine Einzelkinder. Eines Tages erhält Iris´ Vater einen alarmierenden Anruf aus Italien, der seine sofortige Anreise fordert. Er nimmt Iris mit sich und diese lernt dort ihre ebenfalls bisher unbekannte Großmutter kennen. Auch Viola trifft kurz darauf auf dem großen Anwesen mit dem verwilderten großen Garten ein. Die Großmutter hat Großes vor mit den Zwillingsschwestern. Sie sollen gemeinsam den verwilderten und verblühten Garten wieder zu alter Schönheit verhelfen. Während ihres Aufenthaltes in Italien finden die Schwestern langsam zueinander und lernen sich besser kennen. Sie arbeiten gemeinsam im Garten und kommen einem dunklen, lange gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.

    Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Absatz botanischen Wissens eingeleitet, was eine wirklich sehr schöne Idee ist. Leider fing es an dieser Stelle allerdings schon an, dass der eh sehr dünne Spannungsfaden gerissen wurde. Gerade hatte man sich in die Geschichte wieder etwas eingefunden, war das Kapitel zu Ende und man musste/konnte/sollte erst einmal wieder ein paar Zeilen über eine Blume lesen.

    Von der Geschichte selbst hatte ich mir im Vorhinein wirklich sehr viel versprochen, bin aber leider sehr enttäuscht worden. Die Geschichte an sich war ja ganz nett, aber an der Umsetzung hat es wirklich gehapert.

    Ich fand ausnahmslos Alle handelnden Charaktere sehr gesichtslos, schlecht ausgearbeitet und teilweise auch echt nervig. Letzteres bezog sich hauptsächlich auf die Zwillinge, deren Liebe zu den Blumen und deren Auslebung teilweise schon abstrus war und die sich im gegenseitigen Kennenlernen sehr dumm angestellt haben, was zu einem unnötigen Herauszögern der Geschichte geführt hat. Die Autorin versuchte von Anfang an durch viele Andeutungen Spannung aufzubauen. Diese kam aber leider zu keinem Zeitpunkt bei mir an. Auch hier war es so, dass es mich wirklich schon nervte. Es kamen immer wieder die gleichen Andeutungen, es wurden immer wieder die gleichen Geheimniskrämereien angesprochen, ohne wirklich einen Schritt weiter zu kommen, dies zögerte das Fortschreiten der Geschichte ebenfalls künstlich und unnötig in die Länge.

    Das Ende des Buches und die Auflösung des Familiengeheimnisses war dann zwar anders als vermutet, aber das nahm ich einfach hin, ohne großes Erstaunen. Ich war an der Stelle einfach froh, dass ich das Buch endlich fertig gelesen hatte. Wirklich sehr schade. Aus diesen Gründen kann ich hierfür leider nur 2 Punkte vergeben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es Fehlte das gewisse Extra.
    Zwei Schwestern und La Spinosa

    Inhalt
    Iris liebt Blumen über alles, als sie eines Tages auf ein Event jemanden trifft, der sie ähnlich sieht. Gerät ihre Welt ins Schwanken den auch wie Iris, liebt Viola Blumen. Die beiden sind Zwillingen und wussten von aneinander nichts. Iris wuchs bei ihren Vater auf und Viola bei ihrer Mutter. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen beide in die Toskana wo der Landsitz der Familie donati ist. Jedoch scheint alles nicht so einfach zu sein für die beiden
    Verzweiflung, vertrauen des jeweiligen anderen muss hart er kämpft werden. Und dem Landsitz der Donati das einmal einen schönen Garten hatte, scheint für immer Ausgetrocknet zu sein.

    Cover
    Finde ich wunderschön, es passt zum Inhalt einfach mit den Blumen.

    Meinung
    Diesmal wirklich schwer für mich, ich fand das Buch nicht schlecht, aber leider auch nicht gut. Manche stellen fand ich richtig langweilig, andere haben mich in den Bahn gezogen. Besonders bei jeden Kapitel stand was über Blumen das fand ich echt schön. Habe mir sogar nach Jahren mal wieder selber Blumen gekauft. Jedoch fehlte der Geschichte das gewisse Extra.
    Möchte aber trotzdem ihre andere Werke auch noch Lesen.

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    Gudrun67s avatar
    Gudrun67vor einem Jahr
    Kurzmeinung: habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber durchweg enttäuscht von der Umsetzung
    habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber durchweg enttäuscht von der Umsetzung

    Das Cover mit seinen intensiven und stimmigen Farben gefällt mir sehr gut. Auch die gerillte Oberfläche mag ich super gerne. Das fühlt sich beim Lesen gut an. Die Klappeninnenseiten setzen die Abbildungen gelungen fort und es wird schon eine kleine Vorschau auf den Inhalt gegeben.

    Den einzelnen Kapitel werden kurze Texte, die meist Bezug auf eine bestimmte Pflanze geben, vorangestellt und Texte in der Art sind auch in den Klappeninnenseiten. Ich persönlich mag zwar solche "Einleitungen" zu Kapiteln gerne, jedoch war es mir in diesem Buch einfach etwas zu nichtssagend und nicht ganz so stimmig. Kann aber nicht genau sagen, wieso eigentlich, denn der ganze Inhalt bezieht sich ja auf Pflanzen und deren Wirkung oder eben auch deren Pflege etc. Der Kontext zum jeweiligen Kapitel war mir zu schwammig.



    Bei diesem Buch habe ich schon eine etwas längere Einlesezeit benötigt, dass ich schon fast versucht war, aufzuhören, denn es wurde zwar schon klar, dass es hier viele Geheimnisse zu ergründen gibt, aber eben waren diese Andeutungen so geschrieben, dass die Neugier, was denn da kommen mag, nur begrenzt war. Nach der Einlesephase wollte ich zwar schon wissen, wie sich das Geschehen letztendlich entwickeln wird, aber durch immer weitere Andeutungen, die sicherlich ominös wirken sollten, jedoch so bei mir nicht ankamen, war es doch weiterhin ein zähes Lesen. Der Bezug zum Garten und der Pflege wurde mir etwas zu sehr in den Vordergrund gestellt und ich hatte dann schon das Gefühl, dass es mehr oder weniger Wiederholungen waren, die die Seiten füllen sollten.

    Die Darstellung der Charaktere ist der Autorin größtenteils gelungen. Ich hatte schon häufig das Gefühl, die Reaktionen und Beweggründe der Beteiligten zu verstehen, jedoch konnte ich keine direkte Bindung aufbauen.

    Obwohl, wie oben schon erläutert, sehr viele Andeutungen auf Geheimnisse etc. eingeflochten sind, die oftmals Spannung aufbauen könnten, hat sich die Neugier und Spannung bei mir doch in Grenzen gehalten, weil eben so viele Nebenschauplätze diese gemindert haben und letztendlich die Auflösung doch mehr Schwung benötigt hätte.



    Mein Fazit: habe das Buch zwar zu Ende gelesen, war aber durchweg enttäuscht von der Umsetzung

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    schlumelines avatar
    schlumelinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Garten und die Liebe bzw. große Gefühle gehören irgendwie zusammen. Diese Geschichte verbindet sie.
    Die Oleanderschwestern

    Iris und Viola sind Schwestern, allerdings wissen sie das nicht und kennen sich auch zu Beginn der Geschichte nicht. Doch dann begegnet Iris, deren derzeitige Heimat Amsterdam ist, auf einer dienstlichen Reise zur Chelsea Flower Show nach London einer jungen Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Es stellt sich heraus, dass es sich um ihre Zwillingsschwester Viola handelt, von deren Existenz Iris bislang nichts wusste. Überhaupt scheinen die familiären Dinge ganz anders zu liegen als Iris es bisher gedacht hat. Um alles zu erfahren reist die junge Frau dann zu ihrer Großmutter in die Toskana. Dort trifft sie auch auf ihre Schwester und wird mit weiteren Geheimnissen konfrontiert.

    In diesem Buch dreht sich alles um Gärten und gärtnerisches Wissen. Im Zentrum stehen die fünf Schritte des gärtnerischen Wissens: Achtsamkeit, Bewusstsein, Tatkraft, Freude und Leben. Und das ist es doch, was uns an einem Garten interessiert und uns für ihn und seine Blumen und üppige Pracht begeistert.

    Die Autorin beginnt jedes Kapitel mit einer Blume oder Pflanze und beschreibt diese oder besser gesagt umschreibt diese. Das ist fantastisch gemacht. So wird Neugier für den Garten an sich aber auch für das Geheimnis dieser Geschichte und damit der Schwestern Iris und Viola geweckt. Man fühlt sich den beiden jungen Frauen sehr nah, weil ihre Gefühle so deutlich zum Ausdruck kommen. Sie sind verschieden und teilen doch eine gemeinsame Leidenschaft: Die Liebe zum Garten und den Pflanzen.

    Der Garten und die Liebe bzw. große Gefühle gehören irgendwie zusammen. Diese Geschichte verbindet sie, macht aus ihnen eine perfekte Einheit, die man als Leser nie beenden möchte.

    Meine Rezension möchte ich diesmal mit einem meiner Lieblingszitate zum Abschluss bringen: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt“. Dieses Buch hier ist mehr als nur das. Es ist ein duftendes, farbenfrohes und geheimnisvolles Spiel mit den Sinnen der Leser. Hier begegnet man dem perfekten Garten eingebettet in eine wundervolle Geschichte, die negative und positive Seiten des Lebens zu zeigen versteht. Grazie!

    Copyright © 2017 by Iris Gasper

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    alupuss avatar
    alupusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berührend, interessant, spannend
    Eine italienische Blumengartendynastie

    Eine italienische Blumengartendynastie

     

    Berührend, interessant, spannend

    Klappentext: Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert……………….

    Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch, als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät Ihre Welt ins Wanken. Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen du deren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Landsitz Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen………….

    Meine Meinung: Zuerst dachte ich, das ist doch ein modernes „Doppeltes Lottchen!“ Aber nein, es viel mehr! Dank der Autorin und ihrer bildhaften und blumigen Darstellung wurde ich sehr schnell eines anderen belehrt. Eine Großmutter, die ein Geheimnis hütet und hofft, dass die Zwillinge den Blumengarten retten können, denn es will sich keine Blüte mehr zeigen. Sehr schön fand ich, dass über jedem Kapitel eine Pflanze oder eine Blume beschrieben wurde, ihre Lebensbedingungen und ihre Pflege. Das hat jedes Kapitel so richtig abgerundet.

    Zitate aus dem Buch: 1. Das Lächeln ist ein Fenster der Seele. Es zeigt den Menschen, wie er ist, offenbart ein Wesen, seine Humanität. 2. Die Seele ist eine Art Behälter, den jeder mit seinen eigenen Gefühlen füllt. Und wenn er bereits mit positiven Empfindungen gefüllt ist, bleibt für negative kein Platz mehr. 3. Der Garten ist wie der Lauf der Gedanken. Auch sie brauchen Zeit, um sich zu entwickeln. Nicht bloß im Garten wächst, blüht und gedeiht es, eure Gedanken sind ebenfalls Quellen, aus denen neues Leben fließt.

    Fazit: Ein sehr schöner Sommerroman, den man auch in der kalten Jahreszeit so richtig genießen kann.

     

     

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    gedankenbuechereis avatar
    gedankenbuechereivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte war etwas fad, aber es gab auch durchaus schöne Elemente!
    Ganz nett...

    MEINE MEINUNG:
    Das Buch hat mich zunächst einmal durch das wunderschöne Cover angesprochen und auch der Klappentext hat mir zugesagt. Zu Beginn lernt man Iris Donati kennen, eine sehr verträumt wirkende Protagonistin, die in Amsterdam lebt, eine Kolumne zum Thema Blumen schreibt und heimlich Blumenbeete in der Stadt anlegt. Ihre ganze Persönlichkeit passt sehr gut zum Schreibstil von Cristina Caboni, er ist sehr leicht und detailverliebt. Die Ausschmückungen und Beschreibungen der Blumen und Farbenpracht, waren für mich das Highlight des gesamten Buches. Ich konnte die tollen Farben perfekt sehen und den Duft der Blumen förmlich riechen. Das Kopfkino ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Außerdem hat sie in mir ein Fernweh nach Italien heraufbeschworen, ich wollte am liebsten direkt losfahren.

    Iris begibt sich dienstlich auf eine Reise nach London und trifft dort auf Viola, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Zwillinge getrennt voneinander aufgewachsen sind und dass die Familie ein großes Geheimnis umgibt. Das weckt natürlich die Neugier und spornt zum Weiterlesen an. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Protagonistinnen sehr verschieden, aber nach und nach kommen die Gemeinsamkeiten zum Vorschein. Das Hauptverbindungselement ist die Botanik, beide Schwestern verbindet die Liebe zu den Pflanzen, was auch stark mit der Familientradition der Donatis zusammenhängt. Viola lernt man kennen, als sehr distanzierte und nachdenkliche Person, gleichzeitig wirkt sie auch stark und selbstbewusst. Anfangs wirkt sie außerdem sehr unsympathisch und arrogant, sie gibt Iris keine Chance sie kennen zu lernen. Aber allgemein konnte ich nicht mit den Figuren mitfiebern, die für mich immer sehr auf Distanz blieben. Viola macht dann zwar eine positive Entwicklung durch und wird offener, trotzdem konnte ich mich weder mit ihr, noch mit einem anderen Charakter anfreunden. Durch die Erzählweise bekommt der Leser regelmäßig Einblicke in die Gefühle und Gedanken der einzelnen Personen, allerdings waren manche dieser Beschreibungen für mich oft nicht wirklich nachvollziehbar und auch die Dialoge waren manchmal sehr seltsam. Auch die Handlung entwickelt sich sehr schnell, manchmal wirkt es, als habe sie keine Zeit zu entstehen und als müsse jetzt unbedingt etwas passieren. Beispielsweise erzählt die Großmutter eine Geschichte und plötzlich ist sie müde und unterbricht diese. Natürlich ist die Großmutter krank und das sollte wohl darauf bezogen sein, an dieser Stelle empfand ich das aber eher als unpassend und sinnlos. Gleichzeitig muss ich rückblickend auch sagen, dass gar nicht so viel passiert ist. Die Geschichte gewinnt nämlich nur sehr schleppend an Fahrt. Das passiert erst, als die Zwillinge auf eigene Faust ihre Nachforschungen antreten. Außerdem gab es immer wieder Einblicke in das Leben von Bianca, einer Verwandten der beiden Zwillinge, die man anfangs noch nicht wirklich einordnen kann und stark mit dem Familiengeheimnis in Verbindung steht. Das brachte Abwechslung und ein wenig Spannung rein, diese Passagen haben mir wahrscheinlich sogar am meisten zugesagt. Die Geschichte um Bianca war sehr geheimnisvoll und bedrückend, hier konnte ich als Leser ein wenig miträtseln.

    Anfangs verstehen Iris und Viola sich nicht gut und der Leser wartet ständig auf die Vereinigung der Zwillinge. Als dies endlich geschieht, zumindest ansatzweise, wartet der Leser gebannt auf die Enthüllung des großen Geheimnisses, schließlich geht es in der Geschichte gefühlt um nichts anderes. Eine große Rolle spielen hierbei die Eltern der Zwillinge und die Großmutter, die in Italien auf dem Familienanwesen „La Spinosa“ lebt und den Zwillingen vor ihrem Tod eine letzte Aufgabe auftragen will. Vage kommt man so Schritt für Schritt hinter das Geheimnis und sehr schnell war mir auch klar, was sich dahinter verbirgt.

    Was mir besonders gut gefiel, waren die anfänglichen Kurzbeschreibungen zu verschiedenen Blumensorten, zu Beginn eines jeden Kapitels. Hier kam nochmals die Leidenschaft für Botanik zum Vorschein, was das ganze authentisch wirken ließ. Außerdem hat mir die Sprache gut gefallen und es gab einige Zitate die ich mir markiert habe.

    „Die Farben unseres Gartens helfen die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Das Violett der Hyazinthen und Stiefmütterchen gibt uns Kraft und Mut in Krisenzeiten. Die Stiefmütterchen brauchen Halbschatten, sie blühen das ganze Jahr. Als würde aus einer Träne ein Lächeln wachsen.“ (Caboni, s. 62)

    FAZIT:
    Man fühlt sich selbst beinahe wie ein Gärtner und hat durch die Lektüre die schönsten, farbenprächtigsten Bilder vor Augen. Die angenehme Kapitellänge und einfache Sprache haben den Lesefluss gefördert. Auch die Bianca-Passagen waren sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Allerdings empfand ich die Geschichte an sich als etwas langweilig und die Offenbarung des großen Geheimnisses konnte dies auch nicht bessern. Mir war die Auflösung nicht spektakulär genug, nachdem ein so großer Wirbel veranstaltet wurde, der die komplette Geschichte einnimmt. Deshalb von mir nur eine bedingte Leseempfehlung. Kann man lesen, ist aber definitiv kein Highlight für mich.

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