Cristina Camera Der Gesang der Sehnsucht

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang der Sehnsucht“ von Cristina Camera

Der Zauber eines Sommers

Azurblaue Adria, wolkenloser Himmel und Champagner in Strömen - 1929 wird ein Traum für Theresa wahr: Italien! Im Grand Hotel von Rimini, dort, wo Hochadel und Industrielle absteigen, wird sie den Sommer verleben. Sie verdankt diese Reise ihrem Chef, der mit seinen technischen Erfindungen auchin Italien Geschäfte machen möchte.

Die junge Berlinerin genießt den Aufenthalt-
vor allem, weil sie ungehindert ihrer Passion nachgehen kann: als Sängerin, begleitet am Klavier, aufzutreten. Als sie sich in einen geheimnisvollen Marchese verliebt, scheint ihr Glück vollkommen. Wären da nicht ein Verlobter in Berlin, der auf ihre Rückkehr drängt, und der Diebstahl ihrer Unterlagen. Sollte ihre neue Liebe am Ende Industriespionage betrieben und sie nur benutzt haben?

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  • Rezension zu "Der Gesang der Sehnsucht" von Cristina Camera

    Der Gesang der Sehnsucht

    martafrappo

    13. September 2011 um 18:48

    Maskenball im Grandhotel Schöne Kleider, illustre Hotelgäste und Zwanziger Jahre – das ließen micht Buchcover und Klappentext von diesem Buch erwarten. Und sie wurden nicht enttäuscht! Wie schon in 'Der Zitronenbaron' und 'Die Gärten der Villa Sabrini' gelingt es der Autorin mit schillernden Personenstudien und traumhaften Landschaftsbeschreibungen, die Stimmung des jeweiligen Handlungsortes gekonnt heraufzubeschwören. Jetzt reist Teresa, die Hauptfigur des Romans, zur Sommerfrische ins Grand Hotel Rimini – in den Goldenen Zwanzigern eine Perle an der Adria, mit großer Gästeschar aus Industrie und Adel. Besonders gefallen hat mir zum Beispiel die Schilderung eines Maskenballs – mit all den Kleidern, Pailletten- und Goldmasken, dem ausgefallenen Menü, und der zeitgenössischen Musik. Doch Teresa ist nicht zum Vergnügen dort, vielmehr soll sie für ihren Chef, einen Radiofabrikanten aus Berlin, Geschäftspartner in Italien suchen. Doch das Geschäftemachen im faschistischen Italien ist nicht leicht. Hinzu kommt, dass sie durch eine zart sich anbahnende Liebesgeschichte mit einem italienischen Marchese, Massimiliano di Roncheforte (welch ein Name!), auch noch mitten in eine Familienfehde schlittert. Doch Teresa wäre nicht eine von Cameras Hauptfiguren, wenn sie nicht einen starken Willen entwickeln würde, das zu erreichen, was sie sich erträumt. Auch wenn das vielleicht etwas ganz anderes ist, als alle um sie herum erwarten... Außerdem spielt die Geschichte vor der Kulisse der heraufziehenden Wirtschaftskrise. Eine Kulisse, die wir nur allzu gut kennen. Nicht umsonst erlebt die Mode und Musik der 20er gerade ein Revival – die Parallelen drängen sich förmlich auf. Der Autorin gelingt es hier, mit viel Gespür für die Epoche, mit Personen- und Schauplatzbeschreibungen (und sicher mit viel Recherche), ein so stimmiges Bild dieser Zeit zu erzeugen, dass man als Leser(in) ganz von selbst auf diese Parallelen kommt. Die Entwicklung Teresas und ihrer Beziehung zum Marchese, sowie die sehr spannenden Passagen, die sich mit Industriespionage und dem Beginn des Badetourismus im Italien der 20er Jahre beschäftigen, haben mir sehr gut gefallen. Kurz gesagt: Lesen, lesen, lesen!

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