Cristina López Barrio Der Garten des ewigen Frühlings

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Inhaltsangabe zu „Der Garten des ewigen Frühlings“ von Cristina López Barrio

Auf den Frauen der Familie Laguna lastet ein jahrhundertealter Fluch: Immer wieder werden sie von ihrer großen Liebe verlassen. So auch Clara, die jedoch an den Fluch der unmöglichen Liebe nicht glauben will. Bis er auch sie trifft. Tief verletzt zieht sie sich in ein altes Haus zurück, dessen verwilderter Garten nun auf geheimnisvolle Weise zum Leben erwacht. Blumen, Sträucher und Gemüse fangen an zu wuchern, und während in der Welt ringsum die Jahreszeiten kommen und gehen, bleibt es dort immer Frühling. Ein magischer Ort, an dem Clara und ihre Nachkommen von nun an jede auf ihre ganz eigene Weise ihr Schicksal in die Hand nehmen … »Eine fesselnde Familiensaga zwischen Unglück und Leidenschaft.« ELLE

Bewegende Familiensaga, zauberhaft im wahrsten Wortsinn, melancholisch, manchmal eine Spur zu schmalzig, aber insgesamt sehr lesenswert.

— regina_mengel
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  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Queenelyza

    Ihr Lieben, wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon! Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt. Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen! Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben. Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Rezension zu "Der Garten des ewigen Frühlings" von Cristina López Barrio

    Der Garten des ewigen Frühlings
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    26. January 2012 um 18:32

    KLAPPENTEXT: Der Fluch der unmöglichen Liebe Immer wieder werden die Frauen der Familie Laguna von ihrer großen Liebe verlassen. So auch Clara, die an einen Fluch nicht glauben will. Bis er auch sie trifft. Tief verletzt zieht sie sich in ein altes Haus zurück, dessen verwilderter Garten nun auf geheimnisvolle Weise zum Leben erwacht. Ein magischer Ort, an dem Clara und ihre Nachkommen jede auf ihre ganz eigene Weise ihr Schicksal in die Hand nehmen … ZUR AUTORIN: (Quelle: Droemer Knaur) Cristina López Barrio wurde 1970 in Madrid geboren, wo sie später Jura studierte und seither mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter lebt. Ihre Autorenkarriere begann sie mit Kurzgeschichten. Inzwischen schreibt sie hoch gelobte Romane. "Der Garten des ewigen Frühlings" ist ihr erstes Buch in deutscher Sprache. EIGENE MEINUNG: „...weil die Liebe, wenn man zu viel liebt, aus dem Ruder laufen kann, trotzdem ist und bleibt es die Liebe, und sie kann wieder in ihre Fahrrinne zurück.“ (S.394) Dieses Zitat aus „Der Garten des ewigen Frühlings“ ist nicht nur wunderschön und spiegelt damit die poetische und doch sehr starke Schreibe der Autorin wieder, sondern auch das, was das Schicksal der Laguna-Frauen ausmacht: Die Liebe. In all ihren Facetten, mit Guten und Schlechten Tagen. Schon die alte Hexe Laguna hat vor dem Fluch gewarnt, der all ihre weiblichen Nachkommen treffen würde: Sie alle würden im Laufe ihres Lebens das Herz gebrochen bekommen, würden unglücklich werden aufgrund der Liebe, nie heiraten und nur weibliche Nachkommen gebären, die dann ebenfalls wieder vom Fluch ereilt werden würden. Clara wusste von dem Fluch, als sie sich in den schönen Andalusier mit seiner braungebrannten Haut verliebte. Der so wundervoll nach dem Duft seiner Olivenhaine roch und ihr versprach zur Brunftzeit der Hirsche wieder bei ihr zu sein. Auch als sie ein Kind von ihm erwartet und er ihr sagt, dass sie nicht standesgemäß ist, weswegen er sie nie heiraten könne, gibt sie die Hoffnung nicht auf ihn jemals wieder zu sehen. Immerhin hat er für sie und das Ungeborene gesorgt und ihnen nicht nur die rote Villa gekauft, sondern auch Geld hinterlassen, damit sie dort Landwirtschaft betreiben kann. Doch wie schon so viele Frauen Generationen vor ihr, ereilt auch sie der Fluch und ihre Liebe bleibt unerfüllt. Aus Rache betreibt sie in der roten Villa keine Landwirtschaft, sondern ein Bordell. Und so ist sie die erste der noch folgenden Generationen, die trotz gebrochenem Herzen versucht ihren eigenen Weg zu gehen und ihren Kopf durch zu setzen. Sie wird sich weder von diesem Mann, noch vom Fluch unterbuttern lassen. Koste es was es wolle. Natürlich ist das Kind, das Clara vom andalusischen Gutsbesitzer bekommt, ein Mädchen. Manuela, die etwas Sonderbare, die in der Küche bei Bernarda aufwächst, einer Frau, deren „Verstand zwischen Himmel und Erde stecken geblieben ist.“. Auch sie macht sehr schmerzhafte Erfahrungen mit Männern, gebiert eine Tochter, die wiederum eine Tochter auf die Welt bringt, deren Tochter jedoch die Mutter eines Jungen wird. Ist mit dem hübschen Santiago der Fluch beendet oder ist der Fluch mit den Jahren so stark geworden, dass auch ein männlicher Laguna ihn nicht brechen kann? Autorin Cristina López Barrio schafft in ihrem Roman eine Atmosphäre, die kaum bildlicher sein kann. Man kann sie förmlich spüren. Spanisches Ambiente, Wahrsagungen und Blumengärten verzaubern und ziehen hinein in die traumhafte Kulisse eines kleinen Dorfes in längst vergangenen Tagen, in denen Aberglaube den Alltag vieler Menschen beherrschte. Eigentlich ist „Der Garten des ewigen Frühlings“ mit der spanischen Sonne und den heißblütigen Laguna Frauen eher ein Sommerbuch, aber es hat mir so viel Wärme und Freude in die kalten Wintertage gebracht, dass ich es nur ungern aus der Hand gelegt habe. Obwohl ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hinein zu kommen,da man direkt ins kalte Wasser geschmissen wird, konnte ich mich ihrer Magie nicht entziehen. Mit der Stimme eines Geschichtenerzählers berichtet uns Cristina López Barrio die unglaublichen und faszinierenden Erlebnisse einer ganz besonderen Familie. Dabei hat man das Gefühl, dass sie immer mit einem zwinkernden Auge und einem Schmunzeln erzählt und so macht die Geschichte wahre Freude. Der Fluch macht die Frauen der Lagunas nicht nur ein bisschen verrückt, sondern auch zu etwas besonderem. Sie alle sind wunderschön und sinnlich, auch wenn Manuela durch die Enge zu Bernarda ein bisschen wie die verschrobene Köchin ist und sich auf alles stürzt, was essbar ist. Oder auch nicht … „Der Garten des ewigen Frühlings“ benötigt viel Aufmerksamkeit, denn es steckt so viel drin in dem Buch. Es ist voller Geheimnisse und Weisheiten, weshalb es ganz genauen Lesens bedarf, damit man auch ja nichts verpasst. Das Ende ist anders als ich es erwartet habe, aber herzzereißend schön. FAZIT: „Der Garten des ewigen Frühlings“ ist ein kleines Schätzchen, das mit einem wunderschönen Buchumschlag hält was es verspricht: Eine zauberhafte Geschichte voller Magie und Leben.

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  • Rezension zu "Der Garten des ewigen Frühlings" von Cristina López Barrio

    Der Garten des ewigen Frühlings
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    05. December 2011 um 15:58

    Magie des Lebens Wer glaubt schon, dass seit Jahrhunderten die Frauen einer Familie immer wieder das gleiche Schicksal zu erleiden haben? Eine Liebe finden, ein Kind bekommen, dann aber in schöner Regelmäßigkeit von der Liebe verlassen werden (auf die ein oder andere Weise) und, zudem, immer nur weibliche Nachkommen zur Welt bringen. Kaum zu glauben und auch Clara, Tochter dieser Familie, hält diese alte Geschichte auf keinen Fall für einen Fluch, sondern eher für abergläubisches Gerede. Bis es sie selber trifft. Genauso, wie alle Frauen der Familie in der langen Kette der Ahnen. Dies ist die Situation, die Christina Lopez Barrio zum Ausgangspunkt ihres neuen Romans zu Grunde legt. Mit einer kleinen, aber wichtigen Veränderung zum Schicksal all ihrer Vorgängerinnen. Zwar wird auch Clara vom „Mann ihres Lebens“ verlassen, dieser aber hinterlässt ein Haus mit einem alten, großen Garten als Geschenk an sie. Ein Garten, der ein Eigenleben führt, könnte man sagen, vor allem aber ein Garten, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Ein Garten des immerwährenden Frühlings, während außerhalb des Hauses die Jahreszeiten kommen und gehen. Ein Refugium, ein Rückzugsort, bald der Lebensort Claras, in dem sie ihre Tochter aufzieht. Und damit einen (weiblichen) Familienclan gründet, der über Generationen hinweg hier seine Zuflucht und seine innere Heimat findet, an dieses Haus gebunden bleibt. Obwohl auch Claras Tochter sich verlieben wird. Und verlassen werden wird. Und eine Tochter zur Welt bringen wird. Wie auch die Tochter der Tochter Claras. Und die Tochter der Enkelin Claras. Um diese „rote Villa“ und den Garten herum gruppieren sich im Lauf der Jahre viele Personen. Dorfbewohner, die argwöhnisch den immer blühenden Garten betrachten. Töchter und Nachkommen, die im Haus leben. Männer, die sich den jungen Töchtern nähern und wieder verschwinden. Priester, die Zugang suchen und doch so recht keinen finden werden. Ein Ort des Dramas, denn Harmonie ist es nicht, welche zwischen den Müttern und Töchtern herrscht. Gerade Claras Tochter lebt in Furcht vor der Mutter über deren Tod hinaus, sorgt sich, dass der Geist der Mutter das Grab verlassen könnte, um durch den Garten zu streifen. Aber auch im weiteren Verlauf der „Töchtergeschichten“ liegt hier keine geborgene Familiengeschichte vor. Claras Enkelin wird sich dem Geliebten ihrer Tochter hingeben. Eine Szene, in der Blut fließen wird und der Tod (wieder einmal) Einzug hält in der „roten Villa“. So ist ein Satz einer Tochter im Buch symbolisch für die gesamte „Frauengeschichte“ der Familie. „Leb wohl Mutter, wir rechnen noch miteinander ab!“. Doch dann wird die endlose Kette unterbrochen. Einer der Nachkommen Claras wird ein Sohn geboren, Santiago. Wird damit das Drama ein Ende nehmen? Eine in Teilen verstörende Geschichte der untrennbaren Aneinanderkettung von Ereignissen und Personen legt Christina Lopez Barrio vor, die mit Magie und dem Geist der „Stammmutter Clara“ eher unglückselige Geschichten miteinander verbindet und eine Geschichte leidenschaftlicher unerfüllter Lieben. Sprachlich durchaus mit literarischem Anspruch erzählt zeigt das Buch allerdings auch Längen und ist nicht immer einfach im Zugang. Wie aber das gemeinsame Leben, die Familiengeschichte und die Stärke der jeweiligen Mutter die Generationen prägt, wie untrennbar all diese Frauen miteinander verbunden sind, das ist intensiv erzählt und bleibt nachhaltig nach der Lektüre im Raum.

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