Cristine Keidel

 4.5 Sterne bei 11 Bewertungen

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Cristine KeidelFrederike spinnt
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Frederike spinnt
Frederike spinnt
 (11)
Erschienen am 27.04.2016
Cristine KeidelFrederike spinnt - eine Kaninchengeschichte XL
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Frederike spinnt - eine Kaninchengeschichte XL

Neue Rezensionen zu Cristine Keidel

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Melvadjas avatar

Rezension zu "Frederike spinnt" von Cristine Keidel

,,Frederike spinnt": Ein Kaninchentraum wird wahr...wenn auch ein wenig zuu oft...
Melvadjavor 2 Jahren


(Inhalt)

,,Geschlechtsreif? Die sind doch erst  fünf Monate alt..." Frederike ist perplex. ,,Und Black Beauty-mein Gott, die ist doch nicht etwa schon schwanger?! Von ihren eigenen Brüdern? Ach, herrje."
,,Tja", meint der Tierarzt, ,,die Redewendung vermehren sich wie die Karnickel kommt nicht von ungefähr..."

aus ,,Frederike spinnt" von Cristine Keidel, Kapitel 3, Seite 34

So oder so ähnlich ergeht es Jahr für Jahr einer schier unendlichen Anzahl an Kaninchenhaltern, wenn die kindichen Kuschelkaninchen ganz plötzlich groß, dreckig und gar nicht mehr soo kuschelig sind. Und vor allem kinderreich...
Als die Protagonistin Frederike nichts ahnend Kaninchen anschafft, um dem Hundehaustierwunsch ihrer Kinder zu entgehen, muss sie sich- schneller als ihr lieb ist- mit den üblichen Problemen eines unbedachten Kaninchenkaufs herumschlagen: Die Tiere sind für Kinder doch eher ungeeignet, die Ställe zu klein, Marder und co. nicht weit und die Fellnasen sehr ausbruchfähig... Es beginnt eine ,,Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit", bis sich endlich alles eingespielt zu haben scheint.
Das Resümee:
,,Hätte ich doch bloß den Hund genommen!"

(Aufmachung)

Das Cover gefällt mir mit seinem ausdrucksstarken aber minimalistischem Stil gut, es ist fokussiert und passt zum Buchtyp, da es meiner Meinung nach Titel, Thema und Buch sehr gut verbindet und den Leser neben dem versteckten Sachbuch auch eine kuriose Familienlebensgeschichte rund um Kaninchen erahnen lässt.

(Schreibstil, Spannung, Charaktere und was sonst noch dazugehört...;))


Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, wobei der erzählerisch locker-leichte Ton der Geschichte sehr gut ins Gesamtkonzept passt und zum ,,in-einem-Rutsch-Weglesen" verleitet, obwohl ich anfangs tw kurz mit den Zeitsprüngen gehadert habe; sie haben den Lesefluss minimal unterbrochen.
Die gesammte Atmosphäre ist sehr hell, offen und sympathisch-genauso wie die liebenswerte Familie. Dabei ist ein freundlich,warmherziges Familienklima vorherrschend und die Kaninchen, welche selbstredend im Mittelpunkt stehen, werden auch ganz putzig beschrieben.  Was den Ehemann und die Kinder angeht, wird allerdings nur sehr wenig in die Tiefe gegangen, sie sind mehr die Randfiguren der Story und werden kaum beleuchtet. Z.T. kam Frederike mir leider auch etwas zu naiv und evtl auch leichtfertig vor, da sie ein sehr begeisterungsfähiger Mensch ist, der seinen Ideen oft recht schnell auch Taten folgen lässt. Diese leichte Naivität ist allerdings leider nur allzu oft bei Spontankaninchenkäufern zu finden, weshalb man Frederike gar keinen Vorwurf machen kann.
Die Spannung der Geschichte an sich bleibt relativ konstant auf einem mittleren Level, die Geschichte plätschert ein wenig, war mir aber nie zu langwierig und durch den Erzählton immer flüssig.

Besonders gut haben mir indes die autobiographischen Züge und Anekdoten, sowie die vielen indirekten Haltungstipps gefallen, mit denen die Geschichte gespickt ist.
Hierbei sollte man keine allzu hohen Erwartungen an den Roman als solchen stellen, keine spannenden Erzählklammern oder Wendungen erwarten, sondern das Werk mehr als locker leichte Geschichte sehen- für alle, die sich darauf einlassen wollen auch als indirektes Sachbuch, eingebunden in eine wahre Geschichte.

(Schluss, Wertung und Wissenswertes...)


Der Schluss ist abgerundet, setzt einen gut gesetzten Schlussstrich unter die Handlung und bringt auch eine leichte Message mit sich. Ich habe diese letzten Zeilen sehr gerne gelesen und sehe sie als durch und durch gelungen an!

Persönlich empfinde ich das Buch als sehr wertvoll für angehende Kaninchenhalter und -interessenten, auch wenn mir der beschönigende Umgang mit Züchtern(bspw auf Quoka und co) nicht gefällt. Das aber liegt nicht am Buch, sondern an meiner eigenen Einstellung. Als normales Buch würde ich eine Gesamtwertung von  3 Sternen als richtig empfinden, persönlich(als Kaninchenfan) und genreabhängig ist das Buch aber seine 4 Sterne durchaus wert. Leseempfehlung, allerdigs eher bei Lesern, deren Interessenschwerpunkt auch auf Kaninchen liegt, da dies der Hauptinhalt ist!
:-)

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Booky-72s avatar

Rezension zu "Frederike spinnt" von Cristine Keidel

Hund, nein danke! Mit Kaninchen wird´s einfacher
Booky-72vor 2 Jahren

Wenn Kinder ein Haustier haben wollen…

Kaninchen machen nicht so viel Arbeit wie ein Hund, denken sich hier die Eltern, immerhin muss man mit dem Hund ständig raus und dann noch die ganzen Kosten und an wem bleibt dann die Arbeit hängen???

Wie wäre es also mit Satin-Angorakaninchen, die sind sooo süß, einfach in der Haltung und es läßt sich mit der Zucht, also dem Verkauf von Jungtieren und mit der Wolle auch noch Geld verdienen.

Ich glaube, nachdem die Familie aber einen Stall wieder größer und sicherer als den vorherigen bauen muss und die Tierchen auch gern mal verschwinden, hohe Tierarztkosten verursachen und die Zucht ganz anders läuft als erhofft, ändert sich diese Meinung sehr schnell.

Superlustige Familien- und Tiergeschichte, die mich gut unterhalten hat, sehr schöne Tipps für die Kaninchenhaltung, die eben dann doch mit viel Arbeit, Aufwendung und Kosten verbunden ist. Vielleicht entscheidet man sich wohl doch lieber für einen Hund? Ich kann auch sehr gut eine Katze empfehlen und für dieses Buch gern 5 Sterne verteilen.

Kommentare: 1
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Janglemauss avatar

Rezension zu "Frederike spinnt" von Cristine Keidel

Ein Hase kommt selten allein - Die Geschichte einer Hasenzucht!
Janglemausvor 2 Jahren

Inhalt:


Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt. Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel. 'Hätte ich doch bloß den Hund genommen!', lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

Meinung: 

Für mich als Hasenliebhaberin war das Buch "Frederike spinnt" von Christine Keidel genau die richtige Wochenendelektüre. Witzig und voller Charm erzählt Christine Keidel die Aufzucht von Hasen und dass ein Hase mehr als nur knuffig ist!
Hasen bedeuten Arbeit und viel Platz, damit sie Artgerecht aufgezogen werden.

Das Buch ist sehr informativ und wirkt dabei überhaupt nicht langweilig, den die einzelnen Anekdoten aus Frederikes Alltag zeigen einem wie sich das Leben mit Hasen verändert und welche Aufgaben un Pflichten man gegenüber den Hasen hat. 


Mir persönlich war die Familie sofort sympatisch - und das nicht nur weil sie sich Hasen als Haustiere besorgt haben sondern weil sie einfach real wirkten. 
Im Verlaufe des Buches merkt man aber auch, dass die Hasenzucht Frederike übern Kopf wächst und das Hasen vielleicht doch nicht das Ideal Haustier für Kinder sind - den im Endeffekt bleibt die Aufgabe bei der Mutter hängen. 


Fazit:

Dieses Buch empfehle ich jedem Hasenliebhaber, der einfach mal über andere Familien mit Hasen schmunzeln möchte.  
Oder aber an all diejenigen die sich eigene Hasen zulegen möchten und etwas von einer Artgerechten Haltung erfahren wollen. 


Kommentare: 2
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Gespräche aus der Community

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C
Hallo zusammen,
ich freue mich, als Erstlingsautor hier mein Buch vorstellen und mit Euch gemeinsam lesen und besprechen zu können. Damit Ihr schon mal eine Vorstellung davon habt, was Euch erwartet, füge ich den Rückseitentext ein:

Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt.

Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt ... Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel ...

»Hätte ich doch bloß den Hund genommen!«, lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

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