Frederike spinnt

von Cristine Keidel 
4,5 Sterne bei11 Bewertungen
Frederike spinnt
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Lockere Geschichte voll von versteckten Haltungsinfos rund um Kaninchen. Obgleich sprachlich einfach,abwechslungsreich+ mit Erfahrungsschatz

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Für alle Hasenliebhaber oder die, die es noch werden möchten! Dieses Buch zeigt dem Leser wie der Hase läuft ... er hoppelt!

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Inhaltsangabe zu "Frederike spinnt"

Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt ... Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel ... »Hätte ich doch bloß den Hund genommen!«, lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734526237
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:132 Seiten
Verlag:tredition
Erscheinungsdatum:27.04.2016

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    Melvadjas avatar
    Melvadjavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lockere Geschichte voll von versteckten Haltungsinfos rund um Kaninchen. Obgleich sprachlich einfach,abwechslungsreich+ mit Erfahrungsschatz
    ,,Frederike spinnt": Ein Kaninchentraum wird wahr...wenn auch ein wenig zuu oft...


    (Inhalt)

    ,,Geschlechtsreif? Die sind doch erst  fünf Monate alt..." Frederike ist perplex. ,,Und Black Beauty-mein Gott, die ist doch nicht etwa schon schwanger?! Von ihren eigenen Brüdern? Ach, herrje."
    ,,Tja", meint der Tierarzt, ,,die Redewendung vermehren sich wie die Karnickel kommt nicht von ungefähr..."

    aus ,,Frederike spinnt" von Cristine Keidel, Kapitel 3, Seite 34

    So oder so ähnlich ergeht es Jahr für Jahr einer schier unendlichen Anzahl an Kaninchenhaltern, wenn die kindichen Kuschelkaninchen ganz plötzlich groß, dreckig und gar nicht mehr soo kuschelig sind. Und vor allem kinderreich...
    Als die Protagonistin Frederike nichts ahnend Kaninchen anschafft, um dem Hundehaustierwunsch ihrer Kinder zu entgehen, muss sie sich- schneller als ihr lieb ist- mit den üblichen Problemen eines unbedachten Kaninchenkaufs herumschlagen: Die Tiere sind für Kinder doch eher ungeeignet, die Ställe zu klein, Marder und co. nicht weit und die Fellnasen sehr ausbruchfähig... Es beginnt eine ,,Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit", bis sich endlich alles eingespielt zu haben scheint.
    Das Resümee:
    ,,Hätte ich doch bloß den Hund genommen!"

    (Aufmachung)

    Das Cover gefällt mir mit seinem ausdrucksstarken aber minimalistischem Stil gut, es ist fokussiert und passt zum Buchtyp, da es meiner Meinung nach Titel, Thema und Buch sehr gut verbindet und den Leser neben dem versteckten Sachbuch auch eine kuriose Familienlebensgeschichte rund um Kaninchen erahnen lässt.

    (Schreibstil, Spannung, Charaktere und was sonst noch dazugehört...;))


    Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, wobei der erzählerisch locker-leichte Ton der Geschichte sehr gut ins Gesamtkonzept passt und zum ,,in-einem-Rutsch-Weglesen" verleitet, obwohl ich anfangs tw kurz mit den Zeitsprüngen gehadert habe; sie haben den Lesefluss minimal unterbrochen.
    Die gesammte Atmosphäre ist sehr hell, offen und sympathisch-genauso wie die liebenswerte Familie. Dabei ist ein freundlich,warmherziges Familienklima vorherrschend und die Kaninchen, welche selbstredend im Mittelpunkt stehen, werden auch ganz putzig beschrieben.  Was den Ehemann und die Kinder angeht, wird allerdings nur sehr wenig in die Tiefe gegangen, sie sind mehr die Randfiguren der Story und werden kaum beleuchtet. Z.T. kam Frederike mir leider auch etwas zu naiv und evtl auch leichtfertig vor, da sie ein sehr begeisterungsfähiger Mensch ist, der seinen Ideen oft recht schnell auch Taten folgen lässt. Diese leichte Naivität ist allerdings leider nur allzu oft bei Spontankaninchenkäufern zu finden, weshalb man Frederike gar keinen Vorwurf machen kann.
    Die Spannung der Geschichte an sich bleibt relativ konstant auf einem mittleren Level, die Geschichte plätschert ein wenig, war mir aber nie zu langwierig und durch den Erzählton immer flüssig.

    Besonders gut haben mir indes die autobiographischen Züge und Anekdoten, sowie die vielen indirekten Haltungstipps gefallen, mit denen die Geschichte gespickt ist.
    Hierbei sollte man keine allzu hohen Erwartungen an den Roman als solchen stellen, keine spannenden Erzählklammern oder Wendungen erwarten, sondern das Werk mehr als locker leichte Geschichte sehen- für alle, die sich darauf einlassen wollen auch als indirektes Sachbuch, eingebunden in eine wahre Geschichte.

    (Schluss, Wertung und Wissenswertes...)


    Der Schluss ist abgerundet, setzt einen gut gesetzten Schlussstrich unter die Handlung und bringt auch eine leichte Message mit sich. Ich habe diese letzten Zeilen sehr gerne gelesen und sehe sie als durch und durch gelungen an!

    Persönlich empfinde ich das Buch als sehr wertvoll für angehende Kaninchenhalter und -interessenten, auch wenn mir der beschönigende Umgang mit Züchtern(bspw auf Quoka und co) nicht gefällt. Das aber liegt nicht am Buch, sondern an meiner eigenen Einstellung. Als normales Buch würde ich eine Gesamtwertung von  3 Sternen als richtig empfinden, persönlich(als Kaninchenfan) und genreabhängig ist das Buch aber seine 4 Sterne durchaus wert. Leseempfehlung, allerdigs eher bei Lesern, deren Interessenschwerpunkt auch auf Kaninchen liegt, da dies der Hauptinhalt ist!
    :-)

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Jahren
    Hund, nein danke! Mit Kaninchen wird´s einfacher

    Wenn Kinder ein Haustier haben wollen…

    Kaninchen machen nicht so viel Arbeit wie ein Hund, denken sich hier die Eltern, immerhin muss man mit dem Hund ständig raus und dann noch die ganzen Kosten und an wem bleibt dann die Arbeit hängen???

    Wie wäre es also mit Satin-Angorakaninchen, die sind sooo süß, einfach in der Haltung und es läßt sich mit der Zucht, also dem Verkauf von Jungtieren und mit der Wolle auch noch Geld verdienen.

    Ich glaube, nachdem die Familie aber einen Stall wieder größer und sicherer als den vorherigen bauen muss und die Tierchen auch gern mal verschwinden, hohe Tierarztkosten verursachen und die Zucht ganz anders läuft als erhofft, ändert sich diese Meinung sehr schnell.

    Superlustige Familien- und Tiergeschichte, die mich gut unterhalten hat, sehr schöne Tipps für die Kaninchenhaltung, die eben dann doch mit viel Arbeit, Aufwendung und Kosten verbunden ist. Vielleicht entscheidet man sich wohl doch lieber für einen Hund? Ich kann auch sehr gut eine Katze empfehlen und für dieses Buch gern 5 Sterne verteilen.

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    Janglemauss avatar
    Janglemausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für alle Hasenliebhaber oder die, die es noch werden möchten! Dieses Buch zeigt dem Leser wie der Hase läuft ... er hoppelt!
    Ein Hase kommt selten allein - Die Geschichte einer Hasenzucht!

    Inhalt:


    Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt. Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel. 'Hätte ich doch bloß den Hund genommen!', lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

    Meinung: 

    Für mich als Hasenliebhaberin war das Buch "Frederike spinnt" von Christine Keidel genau die richtige Wochenendelektüre. Witzig und voller Charm erzählt Christine Keidel die Aufzucht von Hasen und dass ein Hase mehr als nur knuffig ist!
    Hasen bedeuten Arbeit und viel Platz, damit sie Artgerecht aufgezogen werden.

    Das Buch ist sehr informativ und wirkt dabei überhaupt nicht langweilig, den die einzelnen Anekdoten aus Frederikes Alltag zeigen einem wie sich das Leben mit Hasen verändert und welche Aufgaben un Pflichten man gegenüber den Hasen hat. 


    Mir persönlich war die Familie sofort sympatisch - und das nicht nur weil sie sich Hasen als Haustiere besorgt haben sondern weil sie einfach real wirkten. 
    Im Verlaufe des Buches merkt man aber auch, dass die Hasenzucht Frederike übern Kopf wächst und das Hasen vielleicht doch nicht das Ideal Haustier für Kinder sind - den im Endeffekt bleibt die Aufgabe bei der Mutter hängen. 


    Fazit:

    Dieses Buch empfehle ich jedem Hasenliebhaber, der einfach mal über andere Familien mit Hasen schmunzeln möchte.  
    Oder aber an all diejenigen die sich eigene Hasen zulegen möchten und etwas von einer Artgerechten Haltung erfahren wollen. 


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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leben mit Kaninchen - humorvoll und realistisch beschrieben!
    Leben mit Kaninchen

    „...Am besten geben Sie ihren Kaninchen frische Wiese mit Kräutern...“

    Frederike und Tobias sitzen mit ihren Kindern Anna und Lukas am Abendbrottisch, als Anna erzählt, dass ihre Freundin Annika einen Hund bekommt. Natürlich wollen die beiden nun auch einen Hund. Das Thema wird erst einen abgeblockt. Die Eltern beraten. Ein Hund macht zu viel Arbeit, und eine Katze kommt wegen Frederikes Allergie nicht infrage. Frederike kommt auf die Idee, es mit Kaninchen zu versuchen.

    Die Autorin hat einen amüsanten Gegenwartsroman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Das liegt nicht nur an der interessanten Handlung, sondern auch an den kurzen Kapiteln.

    Mit den Besuch einer Kaninchenausstellung wird das Interesse der Kinder an den Tieren geweckt. Die Suche nach der richtigen Rasse, das Abholen der Tiere und die Vorbereitung des Gartens mit Stall und Gehege sind nur einige der angesprochenen Themen. Als Frederike die erste Wolle in der Hand hält, reift in ihr eine neue Idee. Sie möchte spinnen lernen. Damit sich das aber lohnt, braucht man genug Wolle, das heißt genug Kaninchen. Langsam wächst sich die Kaninchenhaltung und Zucht zum Fulltimejob aus.

    Der Sprachstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Autorin hat ein geschickte Kombination aus Alltagserleben und Wissensvermittlung gefunden. Das Leben mit Kaninchen ist voller Überraschungen. Neben humorvollen Erlebnissen gibt es auch traurige Momente. Ein Tierarztbesuch kann durchaus umsonst sein und nicht jedes Junge überlebt. Die Fakten, die man berücksichtigen sollte, wenn man Kaninchen hält, werden gekonnt ins Geschehen integriert. Obiges Zitat stammt vom ersten Tierarztbesuch. Das zeigt schon, dass Wissensvermittlung nicht trocken sein muss. Neben Zuchterfolgen gilt es auch, Niederlagen zu verarbeiten. Aus jeder Zeile aber ist zu spüren, das die Arbeit mit den Tieren Freude macht und die Niederlagen als Lehrstück akzeptiert werden. Die ganze Familie wird je nach Interessen und Begabungen einbezogen. Tobias zum Beispiel ist für den Bau neuer Gehege verantwortlich, Anna hilft bei der Gewinnung des Felles.

    Das Cover mit dem Kaninchen auf dem Kopf der Frau hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe eine Menge über Kaninchenzucht gelernt und wurde nebenbei ausgezeichnet unterhalten.

    Kommentare: 6
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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Was Kurzweiliges für Vierpfotenfans :) - eine Kaninchengeschichte!
    Frederike spinnt...

    (Inhalt übernommen)
    Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt. Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel. 'Hätte ich doch bloß den Hund genommen!', lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.
                                                  *****************************
    Allgemeines/Fazit:
    DANKE an Cristine Keidel für die nette Zusage & schnelle Belieferung zu dieser lustigen Leserunde im kleineren Format.
    Das Cover gefiel mir gut (mit oder ohne unterer Gesichtshälfte) - einfach nur ansprechend gewählt!

    Es gab leider keine Information über die Autorin, was ich einfach schade fand.
    Die Leseabschnitte sind mit Nummern versehen, anstelle einer Kapitelübersicht (Inhaltsverzeichnis).
    Man muss zu Tieren, besonders Kaninchen, einen Faible haben, dann ist das Buch eine interessante, gar lustige und auch lehrreiche Kurzgeschichte. Fühlte mich hier gut unterhalten & musste oft Schmunzeln...mach' weiter so!

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    Xynovias avatar
    Xynoviavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein netter, informativer Lesespaß .
    Ein netter, informativer Lesespaß

    Die Autorin Christine Keidel hat mit ihrem Buch „ Frederike spinnt“ einen schnellen, gut zu lesenden Lesespaß geschaffen.



    Das Cover/ Der erste Eindruck


    Auf dem Cover ist auf fast 2/3 ein halber Frauenkopf zu sehen, auf dessen Haupt ein weißes Kaninchen sitzt. Die Abbildung brachte mich zum Schmunzeln und hat mich eingeladen dieses Buch zu lesen, weil es so für mich Humor versprüht hat.

    Das andere Drittel ist weiß gestaltet und mit schwarzer Schrift steht der Titel „ Frederike spinnt“ und die Ergänzung „ Eine Kaninchengeschichte XL“ .

    Für mich passen diese beide Teile optisch nicht so ganz zusammen und daher gefällt mir das Cover auch nur teilweise.

    Bevor ich ein Buch lese blättere ich erst mal durch, dabei ist mir aufgefallen, das es weder eine Kapitelübersicht noch eine kurze Information über die Autorin gibt, beides finde ich sehr schade wenn es wie hier fehlt.



    Der Inhalt


    Die Protagonist Frederike kommt eines Tages an den Punkt, wo ihre Kinder ein Haustier möchten. Schnell steht fest das es kein Hund und keine Katze sein wird, aber welches dann? Die Entscheidung fällt auf Kaninchen, denn sie wohnen draußen im Stall, machen die Wohnung nicht dreckig, sind knuddelig, machen nicht viel Arbeit, sind nicht teuer im Unterhalt… . Tatsächlich muss sie aber in einer lehrreichen Lektion feststellen das sie sich da kräftig geirrt hat.



    Meine Meinung


    Die Autorin Christine Keidel hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil, der sehr leicht und locker ist. Das 132 Seite starke Buch hat 11 Kapitel und liest sich schnell durch.

    Die Handlung und die Charaktere sind sehr schön beschrieben und man kann sich sehr schnell in alles herein versetzen. Da es hier um Kaninchen als Haustier geht, hat die Autorin auf lehrreiche Informationen nicht verzichtet, aber darauf geachtet, das es nur so viele wie nötig sind. Man verliert so nicht den Überblick über den eigentlichen Inhalt des Buches, bekommt aber auch ein bisschen Sachwissen mit den Aufweg. Der Grad zwischen beidem der hier gewählt wurde, gefällt mir sehr gut.

    Alles ist sehr humorvoll und locker beschrieben,ohne aber die „ Ernsthaftigkeit“ des Themas zu verlieren. Ich habe während des Lesens doch häufig geschmunzelt und wieder mal festgestellt wie naiv und blauäugig man an manche Dinge des Lebens herangeht.

    Auch wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat, hat mir doch noch das besondere Extra gefällt. Denn

    so war es für mich nur ein kurzer Lesespaß.



    Fazit


    Ich kann das Buch weiterempfehlen, als schnelle Lektüre zwischendurch oder auch als leichten Lesespaß im Urlaub.

    Kommentare: 1
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    YA34s avatar
    YA34vor 2 Jahren
    Lustig, nett, informativ

    Kinder wünschen ein Tier, Eltern finden eins, um dass sich am einfachsten zu kümmern ist. Kinder bekommen das Tier, Eltern landen mit einer großen Herausforderung. Klingt lustig? – Das Buch selbst ist viel witziger und total unterhaltsam. Die Geschichte ist echt simpel, aber originell und absolut charmant. Sie schenkt den Lesern eine gute Laune und bietet eine große Menge Lächeln. Alle Charaktere sind liebevoll und sympathisch, sehr glaubwürdig beschrieben. Mit dem flüssigen Erzählstil schafft die Autorin nicht nur den Leser zu unterhalten, sondern auch unterbreitet sie viele lehrreichen Sachen über Kaninchen Haltung und Pflege, sowie über das Spinnen. Mit detaillierten Erklärungen ist man nicht einmal langweilig geworden. Ich habe viele Kenntnisse über Kaninchen Lebensweise und sonderlich über die Satin Angora Rasse für mich entdeckt. Ein paar unerwartete Wendungen überraschen angenehm und halten das Interesse fest. Leider am Ende hatte ich Déjà-vu, weil die Geschichte sich in manchen Momenten wiederholt hat. Insgesamt macht das Buch total Spaß und ist absolut lesenswert.

    Kommentare: 2
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    Lesemones avatar
    Lesemonevor 2 Jahren
    Kaninchengeschichte XL

    Die Kinder von Frederike Bergmann wollen ein Haustier haben. Nach einiger Beratung entscheiden sie sich, dass es Kaninchen werden sollen, da diese nicht so viel Arbeit machen und nicht teuer zu unterhalten sind. Frederike entscheidet sich für Satin-Angorakaninchen. Sie besorgen sich bei der Nachbarin einen alten Stall und ein Außengehege und merken dann recht schnell, dass diese Rasse recht groß wird, eben XL, und dass die Behausungen ganz schnell zu klein geworden sind. Außerdem verstehen sich die Kaninchen untereinander nicht mehr und als noch Kaninchennachwuchs entsteht, platz alles aus den Nähten. Gar nicht so einfach, als Laie. Ob die Kaninchen wirklich die richtige Wahl waren?

    Cristine Keidel beschreibt in ihrem Buch eine typische Familie, die für ihre Kinder ein Haustier anschaffen wollen und dabei denken, dass Kaninchen keine Arbeit machen. Klar, man muss nicht Gassi gehen, aber diese Tiere brauchen viel Zuwendung, Platz für Auslauf und wenn man dann noch Nachwuchs bekommt, fallen noch mehr Probleme an. Ich sehe das Buch als einen Ratgeber in Geschichtsformat an. Das heißt, die Autorin beschreibt den Werdegang der Familie Bergmann und schildert dann die ganzen Probleme, mit denen sie konfrontiert werden. Sie streut auch sehr viele Denkweisen ein, die bei den Leuten im Kopf hängen geblieben sind und räumt aber damit auf, indem sie zu verstehen gibt, dass es oftmals Fehlinformationen sind, die die Leute mitbekommen. Zum Beispiel gibt es überall Körnerfutter für Kaninchen zu kaufen, aber das brauchen sie eigentlich gar nicht. Die Autorin nimmt auch auf die Käfig/Auslaufgröße Bezug, sie beschreibt, was passiert, wenn man keinen Marderschutz einbaut, was bei falscher Geschlechterbestimmung passiert usw. 

    Obwohl ich mich schon gut mit Kaninchen auskenne fand ich das Buch sehr informativ und auch sehr unterhaltsam geschrieben. So ein Buch hätte ich gerne gehabt, bevor ich mein erstes Kaninchen bekam, denn dann wäre einiges anders gelaufen.

    Kommentare: 1
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    Melvadjas avatar
    Melvadjavor 2 Jahren
    C
    Cristinevor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    C
    Hallo zusammen,
    ich freue mich, als Erstlingsautor hier mein Buch vorstellen und mit Euch gemeinsam lesen und besprechen zu können. Damit Ihr schon mal eine Vorstellung davon habt, was Euch erwartet, füge ich den Rückseitentext ein:

    Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt.

    Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt ... Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel ...

    »Hätte ich doch bloß den Hund genommen!«, lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

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