Cristine Keidel Frederike spinnt

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(4)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Frederike spinnt“ von Cristine Keidel

Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt ... Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel ... »Hätte ich doch bloß den Hund genommen!«, lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

Lockere Geschichte voll von versteckten Haltungsinfos rund um Kaninchen. Obgleich sprachlich einfach,abwechslungsreich+ mit Erfahrungsschatz

— Melvadja

Für alle Hasenliebhaber oder die, die es noch werden möchten! Dieses Buch zeigt dem Leser wie der Hase läuft ... er hoppelt!

— Janglemaus

Leben mit Kaninchen - humorvoll und realistisch beschrieben!

— mabuerele

Was Kurzweiliges für Vierpfotenfans :) - eine Kaninchengeschichte!

— dreamlady66

Stöbern in Sachbuch

Fuck Beauty!

Ich hab's in 2 Tagen verschlungen; dabei gelacht und gewettert wie mit einer guten Freundin. Ich fühlte mich total bestätigt.

fantafee

Leben lernen - ein Leben lang

Philosophie als praktische Lebensbewältigung

Schnuck59

Lagom – Das Kochbuch

Dieses Buch zeigt, wie viel die schwedische Küche zu bieten hat.

wombatinchen

Das verborgene Leben der Meisen

Ein charmantes Sachbuch, mit liebevollen Anekdoten gespickt, verrät uns alles, was wir jemals über Meisen wissen wollten (und noch mehr).

killmonotony

Rattatatam, mein Herz

Angst hat viele Gesichter. Jeder erlebt sie anders, aber ich bin mir sicher, dass ihr jeder schon begegnet ist. Ein mutiges, wichtiges Buch!

wunderliteratur

Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen

Ein wertvolles Buch, das jeder lesen sollte. Es ist gesellschaftskritisch, hochaktuell und verweist auf sehr gute Sekundärliteratur.

Shimona

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ,,Frederike spinnt": Ein Kaninchentraum wird wahr...wenn auch ein wenig zuu oft...

    Frederike spinnt

    Melvadja

    17. July 2016 um 18:57

    (Inhalt),,Geschlechtsreif? Die sind doch erst  fünf Monate alt..." Frederike ist perplex. ,,Und Black Beauty-mein Gott, die ist doch nicht etwa schon schwanger?! Von ihren eigenen Brüdern? Ach, herrje.",,Tja", meint der Tierarzt, ,,die Redewendung vermehren sich wie die Karnickel kommt nicht von ungefähr..."aus ,,Frederike spinnt" von Cristine Keidel, Kapitel 3, Seite 34So oder so ähnlich ergeht es Jahr für Jahr einer schier unendlichen Anzahl an Kaninchenhaltern, wenn die kindichen Kuschelkaninchen ganz plötzlich groß, dreckig und gar nicht mehr soo kuschelig sind. Und vor allem kinderreich...Als die Protagonistin Frederike nichts ahnend Kaninchen anschafft, um dem Hundehaustierwunsch ihrer Kinder zu entgehen, muss sie sich- schneller als ihr lieb ist- mit den üblichen Problemen eines unbedachten Kaninchenkaufs herumschlagen: Die Tiere sind für Kinder doch eher ungeeignet, die Ställe zu klein, Marder und co. nicht weit und die Fellnasen sehr ausbruchfähig... Es beginnt eine ,,Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit", bis sich endlich alles eingespielt zu haben scheint.Das Resümee:,,Hätte ich doch bloß den Hund genommen!"(Aufmachung)Das Cover gefällt mir mit seinem ausdrucksstarken aber minimalistischem Stil gut, es ist fokussiert und passt zum Buchtyp, da es meiner Meinung nach Titel, Thema und Buch sehr gut verbindet und den Leser neben dem versteckten Sachbuch auch eine kuriose Familienlebensgeschichte rund um Kaninchen erahnen lässt.(Schreibstil, Spannung, Charaktere und was sonst noch dazugehört...;))Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, wobei der erzählerisch locker-leichte Ton der Geschichte sehr gut ins Gesamtkonzept passt und zum ,,in-einem-Rutsch-Weglesen" verleitet, obwohl ich anfangs tw kurz mit den Zeitsprüngen gehadert habe; sie haben den Lesefluss minimal unterbrochen. Die gesammte Atmosphäre ist sehr hell, offen und sympathisch-genauso wie die liebenswerte Familie. Dabei ist ein freundlich,warmherziges Familienklima vorherrschend und die Kaninchen, welche selbstredend im Mittelpunkt stehen, werden auch ganz putzig beschrieben.  Was den Ehemann und die Kinder angeht, wird allerdings nur sehr wenig in die Tiefe gegangen, sie sind mehr die Randfiguren der Story und werden kaum beleuchtet. Z.T. kam Frederike mir leider auch etwas zu naiv und evtl auch leichtfertig vor, da sie ein sehr begeisterungsfähiger Mensch ist, der seinen Ideen oft recht schnell auch Taten folgen lässt. Diese leichte Naivität ist allerdings leider nur allzu oft bei Spontankaninchenkäufern zu finden, weshalb man Frederike gar keinen Vorwurf machen kann.Die Spannung der Geschichte an sich bleibt relativ konstant auf einem mittleren Level, die Geschichte plätschert ein wenig, war mir aber nie zu langwierig und durch den Erzählton immer flüssig.Besonders gut haben mir indes die autobiographischen Züge und Anekdoten, sowie die vielen indirekten Haltungstipps gefallen, mit denen die Geschichte gespickt ist.Hierbei sollte man keine allzu hohen Erwartungen an den Roman als solchen stellen, keine spannenden Erzählklammern oder Wendungen erwarten, sondern das Werk mehr als locker leichte Geschichte sehen- für alle, die sich darauf einlassen wollen auch als indirektes Sachbuch, eingebunden in eine wahre Geschichte.(Schluss, Wertung und Wissenswertes...)Der Schluss ist abgerundet, setzt einen gut gesetzten Schlussstrich unter die Handlung und bringt auch eine leichte Message mit sich. Ich habe diese letzten Zeilen sehr gerne gelesen und sehe sie als durch und durch gelungen an!Persönlich empfinde ich das Buch als sehr wertvoll für angehende Kaninchenhalter und -interessenten, auch wenn mir der beschönigende Umgang mit Züchtern(bspw auf Quoka und co) nicht gefällt. Das aber liegt nicht am Buch, sondern an meiner eigenen Einstellung. Als normales Buch würde ich eine Gesamtwertung von  3 Sternen als richtig empfinden, persönlich(als Kaninchenfan) und genreabhängig ist das Buch aber seine 4 Sterne durchaus wert. Leseempfehlung, allerdigs eher bei Lesern, deren Interessenschwerpunkt auch auf Kaninchen liegt, da dies der Hauptinhalt ist!:-)

    Mehr
  • Leserunde zu "Frederike spinnt" von Cristine Keidel

    Frederike spinnt

    Cristine

    Hallo zusammen,ich freue mich, als Erstlingsautor hier mein Buch vorstellen und mit Euch gemeinsam lesen und besprechen zu können. Damit Ihr schon mal eine Vorstellung davon habt, was Euch erwartet, füge ich den Rückseitentext ein: Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt ... Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel ... »Hätte ich doch bloß den Hund genommen!«, lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit.

    Mehr
    • 105
  • Ein Hase kommt selten allein - Die Geschichte einer Hasenzucht!

    Frederike spinnt

    Janglemaus

    12. June 2016 um 20:19

    Inhalt: Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt. Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel. 'Hätte ich doch bloß den Hund genommen!', lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit. Meinung: Für mich als Hasenliebhaberin war das Buch "Frederike spinnt" von Christine Keidel genau die richtige Wochenendelektüre. Witzig und voller Charm erzählt Christine Keidel die Aufzucht von Hasen und dass ein Hase mehr als nur knuffig ist! Hasen bedeuten Arbeit und viel Platz, damit sie Artgerecht aufgezogen werden. Das Buch ist sehr informativ und wirkt dabei überhaupt nicht langweilig, den die einzelnen Anekdoten aus Frederikes Alltag zeigen einem wie sich das Leben mit Hasen verändert und welche Aufgaben un Pflichten man gegenüber den Hasen hat. Mir persönlich war die Familie sofort sympatisch - und das nicht nur weil sie sich Hasen als Haustiere besorgt haben sondern weil sie einfach real wirkten. Im Verlaufe des Buches merkt man aber auch, dass die Hasenzucht Frederike übern Kopf wächst und das Hasen vielleicht doch nicht das Ideal Haustier für Kinder sind - den im Endeffekt bleibt die Aufgabe bei der Mutter hängen. Fazit: Dieses Buch empfehle ich jedem Hasenliebhaber, der einfach mal über andere Familien mit Hasen schmunzeln möchte. Oder aber an all diejenigen die sich eigene Hasen zulegen möchten und etwas von einer Artgerechten Haltung erfahren wollen.

    Mehr
    • 3
  • Leben mit Kaninchen

    Frederike spinnt

    mabuerele

    09. June 2016 um 21:09

    „...Am besten geben Sie ihren Kaninchen frische Wiese mit Kräutern...“ Frederike und Tobias sitzen mit ihren Kindern Anna und Lukas am Abendbrottisch, als Anna erzählt, dass ihre Freundin Annika einen Hund bekommt. Natürlich wollen die beiden nun auch einen Hund. Das Thema wird erst einen abgeblockt. Die Eltern beraten. Ein Hund macht zu viel Arbeit, und eine Katze kommt wegen Frederikes Allergie nicht infrage. Frederike kommt auf die Idee, es mit Kaninchen zu versuchen. Die Autorin hat einen amüsanten Gegenwartsroman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Das liegt nicht nur an der interessanten Handlung, sondern auch an den kurzen Kapiteln. Mit den Besuch einer Kaninchenausstellung wird das Interesse der Kinder an den Tieren geweckt. Die Suche nach der richtigen Rasse, das Abholen der Tiere und die Vorbereitung des Gartens mit Stall und Gehege sind nur einige der angesprochenen Themen. Als Frederike die erste Wolle in der Hand hält, reift in ihr eine neue Idee. Sie möchte spinnen lernen. Damit sich das aber lohnt, braucht man genug Wolle, das heißt genug Kaninchen. Langsam wächst sich die Kaninchenhaltung und Zucht zum Fulltimejob aus. Der Sprachstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Autorin hat ein geschickte Kombination aus Alltagserleben und Wissensvermittlung gefunden. Das Leben mit Kaninchen ist voller Überraschungen. Neben humorvollen Erlebnissen gibt es auch traurige Momente. Ein Tierarztbesuch kann durchaus umsonst sein und nicht jedes Junge überlebt. Die Fakten, die man berücksichtigen sollte, wenn man Kaninchen hält, werden gekonnt ins Geschehen integriert. Obiges Zitat stammt vom ersten Tierarztbesuch. Das zeigt schon, dass Wissensvermittlung nicht trocken sein muss. Neben Zuchterfolgen gilt es auch, Niederlagen zu verarbeiten. Aus jeder Zeile aber ist zu spüren, das die Arbeit mit den Tieren Freude macht und die Niederlagen als Lehrstück akzeptiert werden. Die ganze Familie wird je nach Interessen und Begabungen einbezogen. Tobias zum Beispiel ist für den Bau neuer Gehege verantwortlich, Anna hilft bei der Gewinnung des Felles. Das Cover mit dem Kaninchen auf dem Kopf der Frau hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe eine Menge über Kaninchenzucht gelernt und wurde nebenbei ausgezeichnet unterhalten.

    Mehr
    • 7
  • Frederike spinnt...

    Frederike spinnt

    dreamlady66

    04. June 2016 um 19:13

    (Inhalt übernommen) Als Frederike Bergmann vor der Wahl stand, welches Haustier für ihre Kinder wohl am geeignetsten sein könnte, entschied sie sich für Kaninchen - man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sie machen die Wohnung nicht dreckig und knuddelig sind sie auch noch. Also schnell ein paar ausrangierte Kleinställe von den Nachbarn besorgt und drei niedliche kleine Fellknäuel von der Züchterin geholt. Tatsächlich musste sie schnell feststellen, dass Kaninchen für Kinder eher ungeeignet sind, die Ställe zu klein waren und überhaupt. Erst errichtete die Familie ein größeres Gehege, dann ein richtig großes und schließlich stellte sich heraus, dass die Männchen nach der Geschlechtsreife recht ruppig um das Weibchen stritten, also mussten verschiedene Gehege her und der Garten wurde mehr oder weniger überdacht. Dann gab es plötzlich unerwarteten Nachwuchs, es entstand mithilfe von Fachliteratur eine kleine Zucht, es fiel Wolle an, die verwertet werden musste, es gab räuberische Marder, Raubvögel. 'Hätte ich doch bloß den Hund genommen!', lautet das Resümee. Aber bis dahin kam erstmal eine amüsante und lehrreiche Odyssee durch das Leben als ambitionierte Nachwuchskaninchenzüchterin in Voll-Teilzeit. ***************************** Allgemeines/Fazit: DANKE an Cristine Keidel für die nette Zusage & schnelle Belieferung zu dieser lustigen Leserunde im kleineren Format. Das Cover gefiel mir gut (mit oder ohne unterer Gesichtshälfte) - einfach nur ansprechend gewählt! Es gab leider keine Information über die Autorin, was ich einfach schade fand. Die Leseabschnitte sind mit Nummern versehen, anstelle einer Kapitelübersicht (Inhaltsverzeichnis). Man muss zu Tieren, besonders Kaninchen, einen Faible haben, dann ist das Buch eine interessante, gar lustige und auch lehrreiche Kurzgeschichte. Fühlte mich hier gut unterhalten & musste oft Schmunzeln...mach' weiter so!

    Mehr
  • Kaninchengeschichte XL

    Frederike spinnt

    Lesemone

    Die Kinder von Frederike Bergmann wollen ein Haustier haben. Nach einiger Beratung entscheiden sie sich, dass es Kaninchen werden sollen, da diese nicht so viel Arbeit machen und nicht teuer zu unterhalten sind. Frederike entscheidet sich für Satin-Angorakaninchen. Sie besorgen sich bei der Nachbarin einen alten Stall und ein Außengehege und merken dann recht schnell, dass diese Rasse recht groß wird, eben XL, und dass die Behausungen ganz schnell zu klein geworden sind. Außerdem verstehen sich die Kaninchen untereinander nicht mehr und als noch Kaninchennachwuchs entsteht, platz alles aus den Nähten. Gar nicht so einfach, als Laie. Ob die Kaninchen wirklich die richtige Wahl waren?Cristine Keidel beschreibt in ihrem Buch eine typische Familie, die für ihre Kinder ein Haustier anschaffen wollen und dabei denken, dass Kaninchen keine Arbeit machen. Klar, man muss nicht Gassi gehen, aber diese Tiere brauchen viel Zuwendung, Platz für Auslauf und wenn man dann noch Nachwuchs bekommt, fallen noch mehr Probleme an. Ich sehe das Buch als einen Ratgeber in Geschichtsformat an. Das heißt, die Autorin beschreibt den Werdegang der Familie Bergmann und schildert dann die ganzen Probleme, mit denen sie konfrontiert werden. Sie streut auch sehr viele Denkweisen ein, die bei den Leuten im Kopf hängen geblieben sind und räumt aber damit auf, indem sie zu verstehen gibt, dass es oftmals Fehlinformationen sind, die die Leute mitbekommen. Zum Beispiel gibt es überall Körnerfutter für Kaninchen zu kaufen, aber das brauchen sie eigentlich gar nicht. Die Autorin nimmt auch auf die Käfig/Auslaufgröße Bezug, sie beschreibt, was passiert, wenn man keinen Marderschutz einbaut, was bei falscher Geschlechterbestimmung passiert usw. Obwohl ich mich schon gut mit Kaninchen auskenne fand ich das Buch sehr informativ und auch sehr unterhaltsam geschrieben. So ein Buch hätte ich gerne gehabt, bevor ich mein erstes Kaninchen bekam, denn dann wäre einiges anders gelaufen.

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks