Crystal Chan Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte

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Inhaltsangabe zu „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ von Crystal Chan

Dass es Dinge gibt, über die man in einer Familie nicht redet, ist ganz natürlich, findet Jewel. Oder vielleicht kommt einem das auch nur so vor, wenn man am selben Tag geboren wurde, an dem der ältere Bruder gestorben ist. Wenn man dann auch noch in einer Multikulti-Familie auf dem Land lebt, kann das Leben manchmal eine ganz schöne Herausforderung sein. An einem Tag im Sommer taucht plötzlich John auf und zum ersten Mal in ihrem Leben hat Jewel einen Freund. Als dann aber Jewels Vertrauen missbraucht wird, lernt sie, dass man über manche Dinge nicht schweigen darf.

Unbedingt lesen!

— Mika_Schulze
Mika_Schulze

Ein schöner Roman, der manchmal berührt und manchmal verwirrt. :D Die Message hat mir aber gut gefallen. :)

— Ywikiwi
Ywikiwi

Eine tolle Geschichte, die mich sehr berührt hat!

— Kerime
Kerime

Herzzerreissend und unter die Haut gehend. Jewel ist ein echtes Juwel auf der Suche nach Antworten und Liebe. Leseempfehlung!

— MelE
MelE

Nicht so ganz meine Thematik aber mal was anderes und ganz nett für zwischendurch!

— isipisi
isipisi

Einfach wunderschön!

— ginasbuecherleben
ginasbuecherleben

Jewel ist mir sehr ans Herz gewachsen und ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Ein netter Jugendroman.

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Unheimlich berührend, so dass ich am Ende sogar Tränen in den Augen hatte.

— Annilane
Annilane

Etwas ganz Besonderes - selten hat ein Buch mich so verzaubert!

— Paulina95
Paulina95

Ein Buch, das mir mit jedem Wort ans Herz ging ... Trauer, Liebe, Glück und Verlust ... in jedem Buchstaben!

— AliceDreamchild
AliceDreamchild

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  • Über das Leben, die Traurigkeit und die Kraft, weiterzumachen

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    leselurch

    leselurch

    17. April 2016 um 14:38

    *Worum geht's?*Geburtstage sind für Jewel kein Grund zur Freude. Denn an dem Tag, an dem sie vor nun 13 Jahren auf die Welt gekommen ist, ist ihr Bruder Bird gestorben. Und ihr Großvater hat ihn getötet: Bird, der eigentlich John hieß, ist von der Klippe gesprungen, weil er durch seinen Opa dachte, er könne fliegen. Seitdem hat Jewels Großvater kein Wort mehr gesprochen. Stumm fristet er sein Dasein in seinem Zimmer, in dem er sich völlig verschanzt. Als Jewel eines Tages einen Jungen namens John kennenlernt, der all ihre wirren Gedanken und Gefühle verstehen kann, ändert sich plötzlich alles. Jewels Großvater beginnt, sich seltsam zu verhalten, als wäre John ein böser Geist. Jewel erkennt ihn kaum wieder, aber hat sie ihren Großvater je wirklich gekannt? Noch ahnt Jewel nicht, welche Geheimnisse ihre Begegnung mit John aufdecken wird…*Meine Meinung:*Es gibt Bücher, die man liest und dann wieder vergisst. Dann gibt es Bücher, die man verschlingt und die man gerne wieder aus dem Regal zurückholt. Und dann gibt es Bücher wie „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“, die man nicht liest, sondern erlebt, und die etwas in einem hinterlassen, das einen noch lange durchs Leben begleitet. „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ ist eine unglaubliche Geschichte über das Leben und seinen Wert, über die Bedeutung von Freundschaft und Familie, die Suche nach sich selbst und den unerträglichen Schmerz des Verlusts. „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ steckt voller Magie – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Übersinnliches, wie etwa Geister, spielen durchaus eine entscheidende Rolle für Jewel und ihre Familie. Für wie glaubhaft man die Geister und die mysteriösen Ereignisse hält, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Die Autorin hält sich dabei bewusst zurück! Die Magie, die Crytal Chan durch ihre eindringlichen und poetischen Worte über die Buchdeckel hinaus aufleben lässt, ist allerdings alles andere als bloß Betrachtungssache. Jewel ist eine ganz besondere Protagonistin. Stark, mutig und fest entschlossen, später einmal Geologin zu werden, schleicht sich Jewel mit ihren tiefgründigen Gedanken direkt in das Herz eines jeden Lesers. Für ihr junges Alter wirren sich viel zu viele bunte Gedankenfäden in ihrem Kopf, die nicht nur sie selbst beschäftigen, sondern auch über die Seiten hinaus zum Nachdenken bewegen. Jewel ist eine Protagonistin, von der man noch viel lernen kann. Ein sanftes Mädchen mit großem Herzen, das sich die Welt auf ihre Weise erträglich macht.Neben Jewel gibt es in „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ noch zahlreiche weitere Charaktere, die Crytal Chan nicht zu kurz kommen lässt. Eine ganz große Rolle spielt dabei vor allem John, Jewels neuer bester Freund. Er ist der schlauen Protagonistin mit seinen klugen Gedanken gar nicht mal so unähnlich und wickelt einem mit seiner frechen und eigensinnigen Art schnell um den Finger. Dass John – ausgerechnet ein Junge namens John! – genau dann auftaucht, wenn Jewel einen Freund braucht, lässt jeden seiner Schritte mysteriös erscheinen.Jewels eigenbrötlerische Familie dagegen betrachtet man zunächst sehr skeptisch. „Typisch Erwachsene“ fehlt ihnen der Zugang zu Jewels ganz eigener Sicht auf die Welt. Im Verlauf der Geschichte lernt man sie jedoch immer wieder neu kennen. Warum ist Jewels Vater so besessen von Duppy-Geistern, ihre Mutter so verschlossen? Und warum kann sich ihr Großvater nach all den Jahren noch immer nicht dazu überwinden, wieder zu sprechen? Jede Person in Chans Buch hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe, die aus ihr viel mehr macht als eine fiktive Romanfigur.Die Freundschaft zwischen Jewel und John ist ebenso einzigartig und besonders wie die beiden jungen Charaktere selbst. So speziell und sonderbar sie sich kennenlernen, so entwickelt sich auch ihre Freundschaft. Auf authentische und berührende Art wachsen die beiden immer enger zusammen und entdecken die Welt auf ihre Weise. Selbst Erwachsene lernen durch Jewel und John, dass man sein Leben und die Dinge, auf die man stößt, ganz anders wahrnehmen kann, dass man wieder mehr in ihnen sehen kann. Im Verlauf der Geschichte wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, die sowohl Jewel und John viel abverlangt als auch das Herz des Lesers anspricht.*Fazit:*In „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ von Crystal Chan steckt so viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Es ist eine Geschichte über Verluste, über den Schmerz und die Schwere, über das, was das plötzlich eingerissene Loch im Herzen mit Menschen machen kann. Es ist eine Geschichte über die Traurigkeit, aber auch über das Leben und die Kraft, weiterzumachen. Unbedingt lesen! Für „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ vergebe ich 5 Lurche. 

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2015

    Lesesommer
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im letzten Jahr hat uns der Lesesommer mit euch so viel Spaß gemacht, dass wir auch 2015 passend zu den Sommerferien wieder durchstarten. Die sommerlichen Temperaturen sind schon da, deshalb wollen wir nun auch schnell mit unserem LovelyBooks Lesesommer beginnen. Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben & zusätzliche Specials freuen. Auf unserer Aktionsseite stellen wir euch außerdem tolle Lesetipps für den Sommer vor und ihr findet dort zusätzlich jede Woche eine Verlosung, bei der ihr weitere Punkte sammeln könnt. Selbstverständlich sind auch all jene herzlich willkommen, die im letzten Jahr noch nicht dabei waren. Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 13. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Zusätzlich zu diesen Aufgaben, gibt es jede Woche ein Verlosungsspecial, an dem ihr eine Woche lang teilnehmen und so weitere Punkte sammeln könnt. Schaut dazu am besten immer am Montag auf unserer Aktionsseite zum Lesesommer vorbei, wenn dort das neue Special vorgestellt wird. Bitte beachtet, dass ihr hier immer nur eine Woche lang - von Montag bis Sonntag - teilnehmen & so Punkte sammeln könnt! Wer bis zum Ende des Lesesommers am 13. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Lissabon (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück). Außerdem gibt es für die Plätze 2-5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete, egal wie viele Punkte man sammeln konnte. Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen! Wenn ihr über Twitter, Instagram und/oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet! Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden - egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon - und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher! P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 2823
  • Absolut gewaltig - Lieblingsbuchfaktor

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    MelE

    MelE

    17. June 2015 um 17:51

    "Bird und ich ......." ist eine so emotionale Story, dass mein Herz zu brechen schien. Ich hätte Jewels Eltern manches Mal gerne geschüttelt, da sie sich komplett in ihrer Trauer vergraben, ohne mitzubekommen, wie sehr sich ihr Kind nach Nähe und Geborgenheit sehnt. Es ist definitiv grausam am Tage der Geburt der Tochter, den Sohn zu verlieren. John / Bird ist die Klippe hinabgestürzt und um seinen Tod wird ein riesiges Geheimnis gemacht. Er wird regelrecht verschwiegen. In Erinnerungen verstrickt, verwahrlost Jewel emotional und ich hätte manches Mal weinen können, als ich las, wie sie ihrer Ängste und Nöte Herr werden will. Sie redet mit Steinen. Halllooooooooo? Als Jewel John begegnet, erwacht so etwas wie Lebensfreude und Energie in Jewel und ich begann mich für sie zu freuen, zumindest bis zu dem Tag des Verrats. Jewel, die sowieso schon sehr viele Kämpfe auszustehen hat, wächst dadurch, aber kann sie wirklich wieder vertrauen? Interessant an diesem Roman ist die ganze Magie, die sich zwischen und in den Zeilen verbirgt. hier vermischen sich Kulturen, Zauber und diverser anderer Aberglaube und es hätte witzig sein können, wenn das Gesamtergebnis nicht so traurig wäre. Ich hatte mir vor dem Lesen den Klappentext nicht so genau angeschaut, daher war ich wirklich erstaunt, wie traurig das Buch anfängt und wie lange es sich zieht, bis endlich etwas mehr Freude in Jewels Leben einkehrt. Sie hat es verdient glücklich zu sein und nicht nur nicht beachtet zu werden. Ein kluges und liebenswertes Mädchen, was alles daran setzt um ihren Eltern zu gefallen. Es traf mich wirklich mitten ins Herz, denn die Kälte, die die Eltern mitunter ausstrahlten, konnte ich nicht einfach abschütteln, Es machte mich regelrecht wütend. Vielleicht zeigt mir der Roman aber auch durch einen leicht gehobenen Zeigefinger, dass auch ich manchmal meinen Kinder zu wenig Aufmerksamkeit widme? Warum ich eine Leseempfehlung vergeben möchte? "Bird und ich ......." hat mir von Anfang an sehr gefallen, da ich Jewel ab der ersten Seite mochte. Ihr Schicksal hat mich sehr bewegt und und ich habe so sehr gehofft, dass sich etwas innerhalb dieser Familie ändert. Ich habe einem Happy End förmlich entgegen gefiebert. Dieses Buch beinhaltet Drama, die Macht der Freundschaft und einem ganz eigenen Zauber, welches förmlich überrollt und fasziniert. Eine moderne Oliver Twist Geschichte, obwohl es hier nicht um ein Waisenkind geht, sondern um eine verwaiste Schwester. Absolut beeindruckend, wie die Autorin es geschafft hat, mir immer wieder die Tränen in die Augen zu locken. Definitiv ein Roman mit Lieblingsbuchcharakter.

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  • Ein besonderes Buch

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    hi-speedsoul

    hi-speedsoul

    12. February 2015 um 13:54

    Das zwölfjährige Mädchen Jewel lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem Großvater in einem kleinen Dorf in Iowa. Ihr Bruder John, der von ihrem Großvater Bird genannt wurde, starb an dem Tag, als Jewel geboren wurde. Der Fünfjährige stürzte von einer Klippe, bei dem Versuch zu fliegen. Die Familie gibt dem Großvater die schuld, da er ihm den Spitznamen Bird verpasst hatte. Seit Jewels Bruder gestorben ist, und somit seit Jewels Geburt herrschen Verbitterung, Trauer, Aberglauben und aufgestaute Wut in der Familie. Der Großvater lebt zurückgezogen in seinem Zimmer und hat seit dem Unfall nicht mehr gesprochen. Der Vater kümmert sich am liebsten um den Garten, und versucht alles mögliche "Duppys"  vom Haus entfernt zu halten. Duppys waren es auch laut ihm, die Bird eingeredet haben, von der Klippe zu springen. Die Mutter ist sehr verschlossen. Beide Elternteile beschäftigen sich sehr wenig mit Jewel. Sie beantworten keine Fragen und können keine Liebe, Zuneigung zeigen. Jewels Sorgen und Ängste nehmen sie nicht ernst. Jewel ist am liebsten an der Klippe. Dort hat sie einen Steinkreis, der ihr Kraft gibt und sie beruhigt. Alle Sorgen und Fragen vergräbt sie in Form von Kieselsteinen in der Erde. Und eines Tages steht "John" vor ihr und alles ändert sich... Meinung: Das Buch hat mich sehr ergriffen. Jewel tut alles, um ihre Eltern glücklich zu machen und gesehen zu werden. Schließlich kann sie nichts dafür, dass Bird tot ist. Sie kämpft um Anerkennung und lässt sich meistens nicht unterkriegen. Mit Hilfe von John/Eugene und auch mit Hilfe ihres Großvaters erhält sie Antworten auf ihre Fragen und erkämpft sich ihre Familie zurück - ich würde zu gerne wissen, wie es mit der Familie weitergeht. Die Geschichte lässt sich trotz des bedrückenden Themas gut und zügig lesen, man kann sich sehr gut in Jewel und auch die anderen Hauptcharaktere hineinversetzen. Das Cover finde ich wunderschön!

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  • Bird und ich und der Sommer in dem ich fliegen lernte

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    marienkaefer23

    marienkaefer23

    17. January 2015 um 15:49

    Bird und ich und der Sommer in dem ich fliegen lernte Inhalt: Jewel ist ein 12 jähriges Mädchen, dass mit seiner Familie in einem kleinen Dorf lebt. Ihren Bruder John, der von ihrem Großvater Bird genannt wurde, hat sie nie kennengelernt, weil er sich um zu fliegen als fünfjähriger mit einem Handtuch eine Klippe hinunterstürzte. Die ganze Familie gibt ihrem Großvater die schuld an dem Tod, da er John ja in Bird umbenannt hat, und er nur deshalb versucht hat wie ein Vogel davonzufliegen. Ihr Großvater, der im selben Haus mit Jewel wohnt, spricht seit diesem Tag kein Wort mehr und lebt zurückgezogen und verbittert in seinem Zimmer. Jewels Lieblingsbeschäftigung ist es eigentlich im Boden nach Schätzen und Steinen zu graben. Sie will nämlich einmal Geologin werden. Eines Nachts trifft sie auf ihrem Lieblingsbaum John, der Astronaut werden will. Sofort freundet sie sich mit ihm an und unternimmt vieles und erlebt  Abenteuer mit ihm. Jewels Vater und Großvater kommen aus Jamaika und sind sehr Abergläubisch. Sie sind beide fest davon überzeugt das böse Geister, die sie „Duppys“ nennen Bird von der Klippe geworfen haben. Mit seltsamen Bäumen, Reis, Salz und Porzelanhunden  versuchen sie das Haus vor ihnen zu schützen. Als Jewel eines Tages John mit nach Hause bringt, geht ihr Großvater auf ihn los weil er glaubt es sei ein Duppy und schlägt ihn. Der Großvater hängt wie verrückt Hufeisen im Haus auf und streut überall Salz und Reis. Als Jewel erfährt das Johns Richtiger Name eigentlich Eugene ist und er sie nur reingelegt und sich über sie Lustig gemacht hat weil ihr toter Bruder auch so hieß, ist Jewel  tieftraurig und zieht sich in Ihr Zimmer zurück, weil sie auch das Gefühl hat nicht von ihren Eltern geliebt zu werden, die immer noch nicht mit dem Tod ihres Bruders zurrechtkommen. Ihr Großvater wird aber immer netter und schenkt ihr Musikaufnahmen die sie mit seinem Walkman hören darf und so kommen sie sich immer näher. Und bald ist er fast schon soetwas wie ihr neuer Freund und Verbündeter. Als Eugene einen Unfall hat ist auch er zur Stelle und beginnt  nach und nach wieder zu sprechen   Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Stimmung im Buch ist immer entweder irgendwie Düster oder total fröhlich. Ich finde in dem Buch wird gut gezeigt wie eine ganze Familie mit dem Tod eines Kindes umgeht, und auch die Veränderung die der Großvater im Laufe des Buches durchläuft hat mir gut gefallen. Ich fand die Protagonisten alle irgendwie ziemlich schräg, aber trotzdem nicht übertrieben so dass diese Verrücktheit nicht künstlich oder aufgesetzt gewirkt hat. Witzig fand ich auch wie Jewel und Eugene sich immer Gegenseitig, um den anderen zu beindrucken irgendetwas super Schlaues erzählt haben und der andere dann immer versuchte noch etwas  intelligenteres von sich zu geben.

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  • Zu viel oder zu wenig? Jedenfalls kein Treffer

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    Lutzlesefieber

    Lutzlesefieber

    20. December 2014 um 10:02

    Ich verkneife mir, wie in schöner Gewohnheit, die Inhaltsangabe, die kann man auch anderswo nachlesen... Deswegen wie immer bloß mein Fazit: Die Großvater-Jewel Geschichte ist spannend und berührend und originell. Ansonsten finde ich den Schreistil oft zu kitschig. Die Autorin hätte es auch ohne sämtliche zu Boden fallende und zerschrumpelte und klebrige, heiße oder sich sonstwie anfühlende Herzen geschafft, nur mit dem puren Erzählen der Geschichte, ihre Leser zu erreichen. So aber kommt sie für meinen Geschmack ein bißchen zu fett und aufgetragen daher.  Hier steht der Wille, eine emotional berührende Geschichte zu verfassen, so demonstrativ in die Zeilen gekloppt, dass ich widerspenstig werde beim Lesen. Schade. Denn eigentlich ist die Geschichte gut.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Mit Worten fliegen lernen

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    splitterherz

    splitterherz

    "Man hätte fast meinen können, wir hätten Angst vor Worten. Sie hingen unausgesprochen in der Luft, und wenn sie merkten, dass sie nicht gebraucht wurden, schrumpelten sie in sich zusammen und starben." [S. 41] Inhalt: Der Geburtstag der zwölfjährigen Jewel ist gleichzeitig auch der Todestag ihres Bruders Bird, den sie daher nie kennenlernen durfte. Der tragische Verlust hängt über der Familie und Jewel fühlt sich mehr und mehr unverstanden und als unakzeptierten Ersatz für Bird - ihre Eltern beachten sie kaum und schweigen alle Probleme tot und ihr Großvater hat seit jenem Tag nie mehr ein Wort geredet. In diesem Sommer jedoch lernt Jewel John kennen und zwischen Sternen, Steinen, Freundschaft und Veränderungen, lernt sie endlich zu fliegen... Meine Meinung: Fliegen mit Worten, tieftrauriges Regenwolkengrau und klatschmohnfarbiges Glück, eine Geschichte mit Herz und Schwere durchzogen mit federleichten Schmunzelmomenten - dieses Buch ist voll davon. Es ist voller unterschiedlicher Gefühle und Gedanken, Menschen und Themen, dass man meinen könnte, es würde überschwappen, aber trotz allem bleibt es auf dem Boden, ist echt, authentisch und real - so real, wie ein Buch nur sein kann. Über "Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte" liegt die ganze Geschichte über eine bedrückende Grundstimmung, die dem Leser dann und wann auf jeden Fall Tränen in die Augen treiben wird - aber ganz ehrlich? Ich habe gerne geweint. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite immer wieder überrascht, neugierig gemacht, traurig und glücklich werden lassen. "Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte" ist eines dieser Bücher, bei denen ich nicht nachdenken musste, wie ich es bewerten würde - es kann nur fünf Herzchen bekommen. Aber warum eigentlich? Was unterscheidet dieses Buch von anderen Büchern über Trauerbewältigung und vernachlässigte Kinder? Es ist einfach anders. Ganz anders und doch so gleich - es ist wirklich schwer zu beschreiben. Vielleicht ist es die Tatsache, dass man Entwicklungen beobachtet, unglaubliches Mitleid und gleichzeitig große Sympathie zu Jewel empfindet, die dem Leser ihre Geschichte so ungeschönt erwachsen und gleichzeitig so zauberhaft kindlich erzählt. Vielleicht ist es aber auch einfach die Tatsache, dass der Verlust zwar im Mittelpunkt steht, aber immer wieder über andere Themen geleitet erzählt wird. Es geht um so viel in der Geschichte, ohne das Chan dabei beurteilt und bewertet: Religionen, Aberglaube, Freundschaft, Liebe, Familie, Werte, eine kleine Dorfgemeinschaft, der nichts verborgen bleibt, aber auch genauso sehr der Weg eines kleinen Mädchens, das im Schatten ihres toten Bruders lebt und dem nicht zu entfliehen weiß. "Ich begriff, dass Herzen sich nicht über Worte ausdrücken, wie wir es aus Filmen oder Liedern kennen; ich glaube in Wirklichkeit brauchen sie Platz." [S. 217] Dabei lernt der Leser nicht nur Jewel besser kennen, die eine intelligente und aufgeweckte, wenn auch von ihren Eltern sehr vernachlässigte Protagonistin ist, sondern auch ihre komplette Familie und deren Umgang mit der Trauer, was gerade im Hinblick auf Jewels Großvater unheimlich bewegend war. Ihre Beziehung und die Entwicklung dieser zu ihrem Großvater fand ich zauberhaft beschrieben und hat mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben. Überhaupt schafft Chan es, eindringlich und ruhig zu erzählen und mit einer solchen Sanftheit, dass man sie kaum vergessen kann. Hinzu kommt die Wortgewalt, die dieses Buch an den Tag legt und mit hohem Anspruch, ohne dabei unverständlich zu sein, eine wunderschöne und todtraurige Geschichte erzählt, die nicht nur von Kindern gelesen werden sollte. Ganz im Gegenteil, dieses Buch ist für Groß und Klein und wird vermutlich jeden auf seine Weise berühren. Fazit: Manche Bücher sind wie Vögel - sie bringen einem das Fliegen mit Worten bei und "Ich und Bird und der Sommer, in dem ich fliegen lernte" ist ohne jeglichen Zweifel eines dieser Bücher. Wer hoch fliegen, manchmal ein wenig abstürzen und sich dann wieder aufrappeln will und gleichzeitig ein tieftrauriges und wunderschönes Buch über Verlust und Freundschaft mit einer zauberhaften Protagonistin lesen möchte, sollte dieses Buch lesen. Und jeder andere im Grunde auch, denn diese Geschichte gibt einem unheimlich viel und wird einen gedanklich sicherlich lange Zeit begleiten. Wortgewaltig, kunterbunt und regenwolkengrau - unbedingt lesen!

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    • 2
  • Leserunde zu "Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte" von Crystal Chan

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    Magellan_Verlag

    Magellan_Verlag

    Dass es Dinge gibt, über die man in einer Familie nicht redet, ist ganz natürlich, findet Jewel. Oder vielleicht kommt einem das auch nur so vor, wenn man am selben Tag geboren wurde, an dem der ältere Bruder gestorben ist. Wenn man dann auch noch in einer Multikulti-Familie auf dem Land lebt, kann das Leben manchmal eine ganz schöne Herausforderung sein. An einem Tag im Sommer taucht plötzlich John auf und zum ersten Mal in ihrem Leben hat Jewel einen Freund. Als dann aber Jewels Vertrauen missbraucht wird, lernt sie, dass man über manche Dinge nicht schweigen darf. Eine Leseprobe des Debütromans von Crystal Chan findet ihr hier. Im Rahmen unserer Aktionswoche hier bei Lovelybooks veranstalten wir eine Leserunde. Wer möchte dabei sein? Unter allen, die bis zum 29. Juli folgende Frage beantworten, verlosen wir 13 Exemplare des Buches: Wenn Jewel nachdenken muss, wenn es ihr besonders gut oder besonders schlecht geht, wenn sie ihre Ruhe haben will, geht sie an einen ganz bestimmten Ort. Wohin zieht ihr Euch zurück, wenn Euch die Welt zuviel wird? Ein (englischsprachiges) kurzes Interview mit der Autorin zum Buch::

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    • 362
  • Wundervolles Buch, das zum Nachdenken über unser Verhalten anregt

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    22. September 2014 um 00:52

    Jewel ist 12 und alles andere als ein normales Mädchen. Am Tag ihrer Geburt sprang ihr 5-jähriger Bruder von einer Klippe und diese Tragödie liegt wie ein Schatten über ihrer Familie. Ihr Großvater spricht nicht mehr, ihre Eltern interessieren sich kaum für Jewel und sie selbst versucht einfach nur die perfekte Tochter zu sein und ihre Familie glücklich zu machen. Jewel gibt sich immer mehr selbst auf und verschließt ihre Träume in ihrem Inneren. Erst als John in dem Sommerferien auftaucht und sie soetwas wie Freunde werden, findet sie ein wenig zu sich selbst. Doch ihre Familie reagiert seltsam auf ihn. Während ihr Großvater ihn behandelt als wäre er der Leibhaftige, vergöttert ihn ihre Mutter geradezu. Ob diese Begnung irgendetwas für Jewel und ihre Familie ändern kann oder bleibt der Sommer eben nur ein Sommer? Ich fand das Buch einfach wundervoll. Das Cover ist wunderschön bunt und einfach toll gemacht, auch wenn es außer den Vögeln keinen direkten Bezug zum Buch hat. Der Titel ist da anders. Er passt perfekt zum Buch, ist aber nichts, was man direkt verstehen kann, sondern greift die Geschichte auf eine Weise auf, dass man erst darüber nachdenken muss, um es zu verstehen. Überhaupt zieht sich das Nachdenken sehr durch das Buch. Es hat sehr viel Tiefgang und man kann es nicht einmal eben schnell lesen. Man muss es immer wieder weglegen, die Dinge sacken lassen und erst einmal in ruhe darüber nachdenken, ehe man weiterlesen kann. Das ist einmal ein ganz anderes Lesegefühl und auf jeden Fall ist das Buch für niemanden etwas, der nur eine schnelle Unterhaltung sucht. Die Protagonistin ist sehr gut geschrieben und auch wenn sie eigentlich viel zu jung für mich ist, so konnte ich mich trotzdem prima in sie einfühlen. Sie ist so nachvollziehbar geschrieben und man versteht die Sorgen und seelischen Nöte, die die Kleine aussteht total. Viele ihrer Reaktionen mögen dem erwachsenem Leser kindisch erscheinen, aber genau darum geht es  ja auch, denn sie ist ja noch ein Kind. Ein Kind, dass uns zeigen soll zu was Erwachsene mit ihren Worten und Taten fähig sind, was uns dazu anregen soll, über unser Verhalten nachzudenken, aber was auch einem Jugendlichen schon gut vermitteln kann, welche Konsequenzen Worte und Taten haben können. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und hat viele überraschende Wendepunkte, welche oft einfach nicht vorhersehbar waren und verblüfft immer wieder durch die Intensität mit der die Dinge passieren. Die Idee ist ganz große klasse, aber sehr ungewöhnlich. Das Buch ist einfach mit nichts zu vergleichen, was ich zuvor gelesen habe und hat ein großes Potential einmal ganz groß rauszukommen. Ich kann es jedem selbstkritischen Leser nur empfehlen und vergebe dafür auch klare 5 von 5 Punkten.

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  • Einfach nur schön!

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    Paulina95

    Paulina95

    14. September 2014 um 14:33

    Dieses Buch hat mich tief berührt. Obwohl es ein Kinderbuch ist - oder vielleicht auch gerade deshalb? - entfaltet es von der ersten Seite an einen ganz besonderen Zauber, der mich sofort in seinen Bann zog. Die Geschichte um Jewel, John und Bird ist alles andere als klischeehaft, es geht um Familie und Freundschaft und so viel mehr. Schwierige Themen werden genau mit dem richtigen Maß an Einfühlsamkeit behandelt. Dieser Roman schürft tief, stimmt nachdenklich und lässt einen jede Sekunde mit der absolut liebenswerten Protagonistin Jewel mitfühlen. Obwohl Jewel erst 12 ist, hat sie einen ganz außergewöhnlichen und oftmals schon sehr erwachsenen Blick auf die Welt, den die Autorin mit wunderschöner bildgewaltiger und doch niemals aufgesetzt wirkender Sprache untermalt. Ein wirklicher wunderbares Buch, das leise daherkommt und einen doch nicht wieder loslässt.

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  • Ein Buch, das direkt ans Herz geht

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    AliceDreamchild

    AliceDreamchild

    „Sie fanden Birds kleines blaues Badetuch nicht weit von seiner Leiche, wo es sich im Gestrüpp verfangen hatte.“ Dieser Satz ging mir direkt ans Herz. Ich hatte die Szene so bildlich vor Augen, dass ich wusste: Ich muss dieses Buch haben – ich muss wissen, wie es weitergeht. Zum Glück, denn dieses Buch ist ein außergewöhnlicher Leseschatz.   *****Inhalt Ausgerechnet an dem Tag, an dem Jewel zur Welt kam, stürzte ihr älterer Bruder Bird von einer Klippe. Nun steht ihr ganzes Leben im Schatten dieses Unglücks.  Ihr Großvater gibt sich die Schuld an Birds Tod und weigert sich zu sprechen. Und ihre Eltern haben ständig etwas an ihr auszusetzen. In der Stadt ist sie außerdem eine Außenseiterin. Doch ihr 12. Geburtstag verändert alles:  Sie begegnet John und es beginnt eine außergewöhnliche Freundschaft. Er schenkt ihr Mut, Selbstvertrauen und gibt ihr ihr Lachen zurück. Und endlich kann Jewel all die Fragen stellen, die schon ihr Leben lang auf ihr lasten … *****Cover: Ein Schmuckstück Wie auch schon „Glücksdrachenzeit“ ist „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ ein echter Hingucker. In jeder Buchhandlung dürfte es herausstechen und so hoffentlich viele, viele Leser anlocken – denn der Inhalt steht dem tollen Cover in nichts nach. Ein Schmuckstück für jedes Bücherregal. *****Figuren: Authentische jugendliche Charaktere Jewel und John sind ein bezauberndes Paar. Jewel leidet unter der Tragödie, die ihr Leben seit der Geburt überschattet. Aber auch John hat sein Päckchen zu tragen. Gemeinsam bewältigen sie die Vergangenheit und lernen zu fliegen. Sie sind wahnsinnig liebevoll beschrieben – ich fand sie außerdem sehr authentisch und altersgerecht. Für mich sind die beiden wunderbare Hauptfiguren, mit denen man auf jeden Fall mitfühlt. *****Handlung: Geheimnisse, Verlust, Emotionen Es geht um Familiengeheimnisse, Verlust, Trauer und wie man damit umgeht, um Freundschaft, Liebe, Erwachsenwerden, um ein Gefühl von Selbst und noch um so viel mehr … Die Gefühle und der feinsinnige Tiefgang sind es, die dieses Buch in meinen Augen besonders auszeichnen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mir so an die Substanz ging, und mir dabei doch so sehr die Seele gestreichelt hat. *****Fazit: Ein Lesegenuss der Extraklasse Ich habe ja schon ausgiebig geschwärmt, als Fazit bleibt mir daher eigentlich nur: Bitte bitte, lest dieses Buch. Macht euch bereit, berührt und verzaubert zu werden. Dieses Buch ist außergewöhnlich und schön.

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    czytelniczka73

    czytelniczka73

    09. September 2014 um 10:49
  • Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    Der erste Satz des Buches brach mir das Herz und die restliche Geschichte flickte es wieder zusammen. Der Autorin Crystal Chan ist mit ihrem Debutroman einen wahrhaft bezaubernden Roman über das Leben und die Bedeutsamkeit von Freundschaft und Liebe geschaffen. Gleich von Beginn an versprüht die Geschichte einen ganz eigenen Charme, der mich nicht mehr losließ. Auch der Schreibstil ist mitreißend und zieht den Leser mit. Ich habe beim Lesen des Buches oft vergessen, dass die Protagonistin die grade mal 12jährige Jewel ist, denn oft kamen mir ihr Verhalten und ihre Worte viel reifer und erwachsener vor. Das Buch ist in keiner Weise kindisch, wie man es zum Teil von Büchern, welche für junge Leser verfasst sind, kennt, sondern einfühlsam und gefühlvoll. Ich habe mit Jewel mitgefühlt und ihren Schmerz, ihre Trauer, ihre Wut aber auch ihre Freunde und ihr Glück mit ihr geteilt. Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte ist ein herzerweichender Roman, für den ich gern 5 Sterne vergeben. Definitiv ein re-read!

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    Synapse11

    Synapse11

    03. September 2014 um 19:22
  • Lesehighlight 2014: Buchliebe ab der ersten Seite!

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    Büchernische

    Büchernische

    30. August 2014 um 19:36

    Ich bin so überwältigt von dieser Geschichte, welche mir Crystal Chan in den vergangenen zwei Wochen erzählt hat, dass ich erst einmal ein wenig Abstand zum Buch nehmen musste. Man verzeihe mir das. Ich möchte einfach eine rundherum gut durchdachte Rezension abliefern und das braucht einfach Zeit. Am Montag habe ich die 304. Seite umgeblättert, heute schreibe ich nun meine Eindrücke nieder und berichte euch, wie mir »Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte« aus dem Magellan Verlag gefallen hat. Übrigens war es sehr schön, mal wieder mit anderen Buchbegeisterten gemeinsam in einer Leserunde auf Lovelybooks.de zu lesen und auszutauschen! Buchliebe ab der ersten Seite Als ich im Frühling 2014 zum ersten Mal einen Blick auf das Verlagsprogramm des frisch gegründeten Verlags mit dem Wal werfen konnte, war ich absolut begeistert vom Designkonzept der Bücher. Ein Hauch 70er-Jahre Flair wehte mir da entgegen, ein breites Repertoire an Farben, Formen und erfrischender Gestaltung, deren Credo »weniger ist mehr« lauten sollte. Das Cover von »Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte« ist in einem Wort: wunderschön! Verspielte, filigrane Blumenmuster in Kombination mit Prägung und einem an unser Schriftbild während der Schulzeit erinnernden Font harmonieren zu einem gelungenen Buchoutfit. Es macht richtig Spaß, dieses Buch zu betrachten und über das Cover zu streichen. Ein wahrer Hingucker, zu dem ich im Buchladen sofort gegriffen hätte, um den Klappentext näher unter die Lupe zu nehmen. Auch die Innengestaltung ist wunderschön, die Motive auf dem Cover finden sich auch auf dem Vorsatzpapier und die Kapitelüberschriften ziert ebenfalls das florale Muster. Die Philosophie des Magellan Verlags nach Nachhaltigkeit und schönen, besonderen Büchern ist hier an jeder Ecke zu spüren. Sehr gelungen! Im Coververgleich zwischen deutscher und englischer Ausgabe schlägt die Gestaltung des deutschen Covers das Original um Längen. Unbeschreiblich intensive Lektüre! Ich habe mich mit Crystal Chans erstem Roman nun etwa zwei Wochen lang beschäftigt. Oft las ich eine Passage noch einmal und ließ Chans Worte auf mich wirken. Die Geschichtenerzählerin aus Wisconsin stillte mit ihrer unbeschreiblich gut ausgeprägten Gabe, Gedanken und Empfindungen in Worte zu verpacken, meinen Durst nach einer richtig guten Geschichte zu 100%. Wenn Worte wie Perlen im Sekt im Kopfkino prickeln, Sätze mehrmals gelesen und aufgesogen werden wir ein ausgetrockneter Schwamm, wenn Tränen über die Wangen laufen und Zeilen schlummernde Erinnerungen in mir wecken, dann hat ein Buch mich richtig gepackt. Ich bin froh, dass Planeten sich nicht dafür interessierten, ob Großväter sprachen oder man einen Freund mit dem Namen John hatte oder ob die Geheimnisse der eigenen Familie bis in die Unendlichkeit zu reichen schienen wie die Atmosphäreschichten der Erde. - Seite 133 Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch beendet habt und ihr müsst erst einmal durchatmen, sacken lassen, darüber reflektieren? Wisst ihr, wie es sich anfühlt, wenn man ein Buch zur Hand nimmt, zu lesen beginnt und bereits nach kurzer Zeit weiß, dass man dieses Buch lieben wird? Genau das hat Crystal Chan geschafft. Sie schreibt intelligent, leicht und lebendig, als ob sie Ton zu einer Vase formt, welche langsam Gestalt annimmt und an allen Ecken und Rundungen Überraschungen parat hält. »Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte« hat sich mit einer lebensnahen, berührenden Story und einer Protagonistin, welche sich durch eine sympathische, natürliche, intelligente und starke Persönlichkeit auszeichnete, in meiner Seele verewigt. Wort für Wort, Zeile um Zeile. Bird ist kein Buch, welches sich so einfach in eine Schublade stecken lässt. Chans Debütroman birgt viele Aspekte in sich: Der Grundton ist traurig und aufwühlend, hoffnungsvoll aber auch schwermütig, leise und dennoch aufmüpfig; im Gesamten betrachtet hielt ich ein sehr sensibles Exemplar junger Literatur in der Hand. Ein Buch, das das Thema Trauerarbeit und den Weg zurück ins alltägliche Leben als eigenständige Persönlichkeit an junge Leser vermitteln möchte, aber auch bei erwachsenen Lesern für nachdenkliche und sehr unterhaltsame Lesestunden sorgen wird. Das geht einfach bis ins Herz... Was mich am meisten faszinierte, war Jewels Charakterentwicklung im Laufe der Handlung. Dieses junge Mädchen hat mit seinen 12 Jahren bereits eine sehr schwere Zeit durchlebt, steht einsam und beinahe unbeachtet am Rande der Familie, deren Mittelpunkt nachwievor der verstorbene erstgeborene Sohn ist. Sollte eine Geburt eigentlich ein wunderschönes Erlebnis sein, so war dieser Moment für Jewels Eltern gleichzeitig der traurigste Tag in ihrem Leben. Die damit verbundenen emotionalen Zerwürfnisse, die schwierige, einsame Position Jewels inmitten einer vom Trauer wie gelähmten Familie, deren Alltag von jamaicanischem Aberglauben, Selbstvorwürfen und Schweigen dominiert wird, bringt Crystal Chan auf einzigartig bewegende Weise zu Papier. Das Mädchen erlebt eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle und muss hilflos zusehen, wie ihre Familie den Verlust Birds völlig in sich zurückgezogen betrauert. Jeder Mensch geht mit dem Tod anders um, das ist völlig normal, denn Trauer braucht Zeit. Aber die mangelnde gegenseitige Akzeptanz und das unerträgliche Schweigen, welches über der Familie wie ein schweres, schwarzes Tuch liegt, ließ mich oft schwer schlucken. Umso schöner ist es zu erleben, wie Jewel inmitten dieser zunächst verfahrenen Situation zunehmend selbstbewusster und energischer auftritt. Ich vermag mit Worten gar nicht ausdrücken, wie sehr ich diesen jungen Menschen in mein Herz geschlossen habe. Unglaublich. Die Sonne ging auf. Die Sonne ging unter. Der Mond ging auf. Großvater war wütend. Aber wahrscheinlich hatte auch ein Mensch verschiedene Schichten, genau wie die Erde, ein Stratum unter dem anderen. Und wenn man nur tief genug grub, stieß man vielleichzt auf die nächste Schicht seiner Persönlichkeit. Manchmal erwartete einen dabei sicher die eine oder andere Überraschung. - Seite 243 Erschwert wird die Situation durch den konträren kulturellen Hintergrund der Familie: Jewels Vater hält eisern an seinem Glauben an eine Geisterwelt fest und trifft damit auf das völlige Unverständnis der Mutter. Dieser Aspekt verlieh der Geschichte einen Hauch von Mystik und führte so manches Mal zu wilden Spekulationen meinerseits über den weiteren Handlungsverlauf und -ausgang. Der Ausflug in die Kultur Jamaicas gefiel mir ausgesprochen gut, lockerte er die Stimmung ein klein wenig auf und sorgte für Abwechslung und lehrreiche Lesemomente. In diesem Zusammenhang merkte man auch, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen als Familienmitglied mit multinationalen Background in die Story einfließen ließ, denn auch sie selbst hat seit ihrer Kindheit immer einen Platz im Leben gesucht. Es scheint, als habe sie ihren Platz gefunden. Ihre eigenen Erfahrungen gaben der Geschichte den letzten Feinschliff und lassen »Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte« zu einem literarischen Überflieger werden. Danke für diese eindrucksvolle, nachhaltig wirkende Geschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat! Mein Fazit: Bird ist keine einfache Lektüre, doch reiht sie sich mit ihrem einfühlsamen, wunderbarem Schreibstil, abwechslungsreichem Plot und einer fabelhaften Charakterentwicklung in die Reihe der Jugendbücher ein, die man unbedingt gelesen haben muss. Es geschieht nicht oft, dass mich ein Buch emotional so sehr ergreift und noch Wochen nach dem Umblättern der letzten Seite Gedanken & Gefühle durch meinen Geist rasen, wenn ich an diese Geschichte zurückdenke. Gerade weil sich Bird intensiv mit der Manigfaltigkeit der Trauerarbeit innerhalb einer Familie so intensiv und sensibel auseinandersetzt und dieses Thema somit für junge Leser zugänglich macht, kann ich wirklich nur jedem empfehlen, sich auf Jewels Geschichte einzulassen, denn es lohnt sich. Mein neues Lesehighlight 2014 im Bereich Jugendbuch! Lesehighlight 2014, Kategorie Jugendbuch in der Büchernische

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  • Ein kleines Juwel

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
    milkshakee

    milkshakee

    Jewel lernt an ihrem 12. Geburtstag einen Jungen kennen, der den Namen ihres verstorbenen Bruders trägt – John. Und mit diesem Ereignis geraten sämtliche Familienzustände außer Kontrolle. Ihre sonst so verschlossene und pessimistische Mutter lächelt plötzlich wieder und ihr Großvater, der seit jenem schrecklichen Tag nicht mehr spricht, begegnet Jewel’s neuem Freund offen feindselig. Ob die jamaikanischen Urkräfte damit zu tun haben und John in Form eines Geistes wieder auf die Welt gebracht haben? Und falls ja, kann er der kollektiven Einsamkeit der Familie entgegenwirken? „Die meisten Menschen übersehen, was direkt vor ihnen liegt, solange sie nicht wissen, wonach sie suchen sollen. Aber sobald man es weiß, fragt man sich, wie man es so lange nicht sehen konnte.“ (Seite 13) Mit diesem Zitat ist eigentlich die Kernbotschaft dieser Geschichte gesagt. Wir haben auf der einen Seite unsere Hauptprotagonistin Jewel, die ihren Platz in der Familie sucht. Ihr ganzes Leben ist überschattet vom Tod ihres Bruders und sie flüchtet sich in die Einsamkeit. Ihr treuester Zuhörer ist die Klippe, an der ihr Bruder seinen Tod fand. Umgeben von einer Mutter, die keinen Hehl aus ihrem Frust und ihrer Trauer macht und einem Großvater, den sie noch nie hat sprechen hören und der auch anfangs nicht anderweitig an Kommunikation mit seiner Enkelin interessiert ist, sucht Jewel sich ihre Geborgenheit in der Natur. Hier widerspricht ihr keiner und all ihre Wünsche und fantastischen Ideen werden stillschweigend hingenommen. Bis John in ihr Leben tritt. John hört nicht bloß zu, er steuert eigene Ideen hinzu und schenkt ihr die kindliche Liebe, die Jewel in ihrem Leben vermisst. So wie Jewel ihre Liebe zu Natur, insbesondere zur Geologie hat, so gilt John’s Interesse der Astronomie, Himmel und Erde finden hier ihren Einklang. Mich als Leser hat der Begeisterungsstrom und die Faszination von ihren jeweiligen Interessen sehr glücklich gestimmt, hat doch die Autorin mich plötzlich für Astronomie interessiert. Auch haben beide nicht bloß ein großes Wissensspektrum, sondern sind neugierig die Dinge des jeweils Anderen zu erfahren. So lernt auch der Leser Wissenswertes über die Perseiden oder Gesteinsarten und so wie es die Autorin geschrieben hat, könnte die sie in Jedem das Interesse wecken. Was die neu gewonnene Freundschaft außerdem verbindet, ist die Einsamkeit, denn auch John als Adoptivkind fühlt sich nirgendwo richtig zuhause. Seine biologischen Eltern hat er nie kennenlernen können und so bleibt die große Frage nach seiner Familie für immer unbeantwortet. Aber John spielt eine noch zentralere Rolle in der Geschichte. Nicht nur dass er denselben Namen trägt wie der verstorbene Sohn und Bruder, er ähnelt diesem äußerlich auch ansatzweise. Alle Protagonisten gehen jedoch anderes damit um. Jewel’s Mutter entdeckt die Lebensfreude wieder und nimmt den neuen Freund ihrer Tochter offen in ihre Arme auf. Ihr Großvater jedoch, der sich die Schuld an John’s Tod gibt, hält ihn für einen Duppy - einen jamaikanischen Geist, der Unruhe stiften und Jewel ebenfalls zum Tod animieren will. So feindselig er dem neu gewonnenen Freund gegenüber jedoch ist, so mehr nähert er sich seiner Enkeltochter langsam an. Beide erfahren, dass sie durchaus Interessen teilen und sich etwas zu sagen haben, auch ganz ohne Worte. Besonders die Annäherung zum Großvater hat mich wirklich glücklich gestimmt, da wir Jewel von Anfang als ein sehr einsames und verschlossenes Mädchen kennenlernen. Als sie John vor ihrem Großvater verteidigt und das erste Mal in ihrem Leben lautstark rebelliert, platzt der Knoten und alle Beteiligten erkennen endlich, dass Jewel auch etwas zu sagen hat. Das Zusammenspiel, oder besser gesagt das anfängliche nicht Vorhandensein eines Zusammenspiels der einzelnen Charaktere bis hin zu einer Annäherung ist einfach dramatisch und zugleich wunderschön mit anzusehen. Alle Protagonisten, allem Voran Jewel, sind mit viel Liebe ausgearbeitet und bleiben sicher im Gedächtnis. Einzig der Vater, von dem vorerst ein eher neutrales Bild gezeichnet wird, bleibt im Vergleich zu den anderen eher undurchsichtig. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Zum Einen Jewel, die mir überaus sympathisch war und an deren Schicksal ich Anteil genommen habe und zum Anderen die Charakterentwicklung. Die Geschichte hat sehr viel Tiefe und handelt von Liebe, Freundschaft, Einsamkeit, Naturverbundenheit und der Macht des Glaubens. Für mich ist dieses Buch, allein durch die dichte Atmosphäre, die die Autorin gezaubert hat, erstklassig!

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