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Magellan_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Dass es Dinge gibt, über die man in einer Familie nicht redet, ist ganz natürlich, findet Jewel. Oder vielleicht kommt einem das auch nur so vor, wenn man am selben Tag geboren wurde, an dem der ältere Bruder gestorben ist. Wenn man dann auch noch in einer Multikulti-Familie auf dem Land lebt, kann das Leben manchmal eine ganz schöne Herausforderung sein.

An einem Tag im Sommer taucht plötzlich John auf und zum ersten Mal in ihrem Leben hat Jewel einen Freund. Als dann aber Jewels Vertrauen missbraucht wird, lernt sie, dass man über manche Dinge nicht schweigen darf.

Eine Leseprobe des Debütromans von Crystal Chan findet ihr hier.

Im Rahmen unserer Aktionswoche hier bei Lovelybooks veranstalten wir eine Leserunde. Wer möchte dabei sein?

Unter allen, die bis zum 29. Juli folgende Frage beantworten, verlosen wir 13 Exemplare des Buches:

Wenn Jewel nachdenken muss, wenn es ihr besonders gut oder besonders schlecht geht, wenn sie ihre Ruhe haben will, geht sie an einen ganz bestimmten Ort. Wohin zieht ihr Euch zurück, wenn Euch die Welt zuviel wird?

Ein (englischsprachiges) kurzes Interview mit der Autorin zum Buch:
:

Autor: Crystal Chan
Buch: Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte

Magellan_Verlag

vor 3 Jahren

Rezensionen/Fazit

Wie hat Euch das Buch gefallen? Was sind Eure Highlights? Wie lief die Leserunde? Hier ist Platz für ein abschließendes Fazit.

TinaLiest

vor 3 Jahren

Und los geht's! Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

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Beiträge davor

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

1. Leseabschnitt: S. 1-73
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Der erste Abschnitt ist timelich interessant.
Jewel tut mir einfach nur Leid. Sie hat es wirklich nicht leicht mit ihren Eltern. Eigentlich ist es verwunderlich, dass ihre Eltern sich so gar nicht an ihr freuen und sie ihnen so egal ist. Ich kenne das eher so, dass Eltern die ein Kind verloren haben zu total den übermäßigen Beschützern werden und keine Auge mehr von ihren anderen Kindern lassen.
Aber okay, ich nehm das mal als gegeben hin. Jewel hat einfach ein schweres Leben und keine Freunde oder sonst jemand mit denen sie es teilen kann. Für ihre Familie scheint das Leben schon vor 12 Jahren stehen geblieben zu sein und irgendwie weiss niemand ihre Anwesenheit zu würdigen.
Das John auf einmal auftaucht ist für sie ein absolutes Glücksereignis, denn endlich hat sie einen Freund, jemanden der sie mag und der ihr hilft, der für sie da ist und mit dem sie Spaß haben kann. Es freut mich sehr für sie, auch wenn ich es seltsam finde, denn er taucht genau dann auf als sich Birds, also Johns, Todestag jährt. Auch die Reaktionen des Großvaters sind total seltsam. Erscheint John für einen Duppy zu halten... ob er wirklich so eine Art Wiedergänger ist? Ich weiss es nicht, aber irgendwas kommt mir da auch seltsam vor. Mal sehen, was es wird. Ich bin sehr gespannt. Bis jetzt gefällts mir jedenfalls prima

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: S. 74-122
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Ach was sind das doch für kluge Kinder... ich finde die Gespräche ja interessant und lehrreich, aber mit 12 Jahren solche Themen und wie sie sich für die Sachen ereifern, dass sind schon sehr seltsame Kinder.
Auch das Verhalten von Jewels Mutter ist einfach nur absonderlich. Als sie Johns Namen hört ist sie wie ausgewechselt... ich weiss nicht was ich davon halten soll.
Auch der Großvater gibt mir einige Rätsel auf. Man kann doch nicht einfach ein Kind verprügeln, nur weil es da ist. Er scheint ja vollkommen verrückt geworden zu sein.
Allerdings ist mir John immer noch nicht ganz geheuer... ich weiss noch nicht was es ist, was nicht stimmt mit ihm, aber etwas passt nicht. Vielleicht ist es schon, dass er einfach zu perfekt ist. Er ist genau die Art Freund wie Jewel sie sich gewünscht und von hier auf jetzt und aus dem Nichts... seltsam, aber extrem interessant und anders bisher.

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: S. 123-188
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Puh hier passiert ja richtig viel...

Soso John heißt eigentlich Eugene und fand es wohl furchtbar lustig die Familie zu veralbern... als ob die nicht schon genug durchgemacht hätten.
Arme Jewel. Sie tut mir irgendwie richtig leid, auch wenn die Worte, die sie Eugene an den Kopf geworfen hat sicherlich nicht gerade in Ordnung waren. Sowas sagt man einfach nicht.
Zumindest hat sie jetzt ein besseres Verhältnis mit ihrem Großvater... naja okay, dass ist wohl übertrieben, aber ich denke sie nähren sich immerhin einmal an, zumindest will er das wohl mit seinem Kassettenspieler erreichen nehme ich an.
Insgesamt glaube ich allerdings, dass es hier bald richtig knallen wird. So wie die Eltern sich schon gegen Ende fetzen kann das nicht mehr lange gut gehen. John/Eugene hat irgendwas losgetreten, was schon viel zu lange unterdrückt und nicht ausgesprochen wurde. Das könnte böse ins Auge gehen, aber es war auch einfach nötig.

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: S. 189-235
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Büchernische schreibt:
Sorry, wenn ich etwas langsamer lese, ich nehme mir für dieses Buch gerade etwas mehr Zeit, jeder Abschnitt wirkt recht lange nach.. :-)

Ich lese das Buch auch extrem langsam. Habe es immer wieder wegelegt und die Seiten auf mich wirken lassen, dann ein paar Tage sacken lassen und dann weitergelesen. Es hat mir soviel zum Nachdenken gegeben, dass ich es einfach nicht am Stück durchlesen konnte. Hat ne Ewigkeit gedauert bis ich hier ankam

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: S. 189-235
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Normalerweise bin ich ja kein Fan von Pfaffen, aber dieser hier gefällt mir echt gut. Keinerlei Vorurteil, sondern einfach den Blick fürs große und ganze. Nicht abergläubisch sondern gläubig, dass Gott in allen Dingen ist. Das Steine genauso gut sind wie eine Kirche, eine Blume, ein Vogel oder ein Mensch um Gott dadurch zu erkennnen. Mir hat diese Haltung sehr gut gefallen und auch ein Stückweit imponiert.

Das Verhalten von Jewels Eltern, besonders von ihrer Mutter, finde ich einfach unter aller Kanone. Was fällt ihr bitte schön ein ihrer Tochter die Schuld an ihrem Unglück zu geben. Sie kann das gerade der Leute nicht ertragen? Jewel muss das auch. Sie erwartet Loyalität von ihrem Arbeitgeber ihr gegenüber? Sie selbst ist ja nicht mal gegenüber ihrer eigenen Tochter loyal. Und überhaupt was sind das für Eltern? Einfach ihren Kreis und alles zu zerstören, ohne drüber zu reden, ohne es zu hinterfragen... Jewel geht ihnen doch sonstwo vorbei. Echt schlimme Zustände. Ein Glück, dass Jewel ihren Großvater hat und sich langsam besser mit ihm versteht. Er tut ihr wirklich gut.

Das sich Jewel mit Eugene beginnt auszusöhnen finde ich gut. Ich glaube sie braucht einen Freund in ihrem Alter sonst wird sie in dem ganzen Wahnsinn der Erwachsenen noch verrückt.

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

5. Leseabschnitt: S. 236-301
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Wow das Ende war jetzt sehr turbulent, aber auch mit sehr vielen Emotionen besetzt. Ich weiss nicht so recht, was ich sagen soll, es ist schwer in Worte zu packen, aber ich versuchs mal.

Der Unfall war heftig. Aber leider ist es eine traurige Tatsache, dass ein solches Verhalten von Eltern Kinder zum äußersten treiben kann. Das letztlich Eugene und nicht Jewel abgestürzt ist, war eine richtig tragische Angelegenheit. Aber scheinbar hatte es auch sein Gutes, denn sonst hätte der Großvater wohl nie mehr das Reden angefangen. Trotzdem es ist schon schlimm, wie sehr die Worte Kinder treffen können und auch unser Verhalten. Viele Erwachsene sollten ihr Verhalten viel besser bedenken, dass sie Kindern gegenüber an den Tag legen.
Auch dieser Fluch mit dem Nigel den Großvater verflucht hat... einfach unglaublich. Einfach nur weil er nicht über seine Worte nachgedacht hat. Freilich sein Sohn ist gestorben, aber doch nicht wegen des Namen den der Großvater für ihn ausgesucht hatte.
Aber zumindest scheint der Unfall an der Klippe die Eltern ein wenig wachgerüttelt zu haben und sie versuchen Jewel als das zu akzeptieren, was sie ist und ihr zu zeigen, dass sie sie lieb haben. Bis Jewel das aber wirklich annehmen kann, das wird dauern. Und ob das Vertrauen in sie jemals wirklich wachsen kann ist fraglich.
Schön finde ich aber, dass Eugene und Jewel sich so gut verstehen und sie ihn auch davon abgebracht hat Astronaut zu werden. Ihre Freundschaft wird wohl bleiben.
Am erstaunlichsten fand ich aber das Verhalten von Eugenes Eltern, denn ich glaube alle anderen Eltern hätten Jewel Vorwürfe gemacht. Aber sie haben zumindest erkannt, dass sie jede Menge falsch gemacht haben und versuchen sich nun auch zu ändern.
Der Sommer wird allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben und er scheint in allen Familien, trotz der vielen Tragödien, eine Saat gesetzt zu haben, die nun langsam keimen und aufgehen kann.

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

Rezensionen/Fazit

Ich danke noch einmal vielmals, dass ich mitlesen durfte bei diesem wundervollem Buch:

Hier ist meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Crystal-Chan/Bird-und-ich-und-der-Sommer-in-dem-ich-fliegen-lernte-1103150412-w/rezension/1112687424/

Auf meinem Blog geht sie ca Donnerstag online, wegen umformatieren. Zu finden ist sie aber bereits jetzt auf Amazon, Thalia, Weltbild und Bücher.de

Liebe Grüße
Sabrina

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