Crystal Woodman Miller erlebte den Amoklauf 1999 in Littleton hautnah mit. Sie lag unter einem Bibliothekstisch ihrer Schule, als die Amokläufer direkt neben ihr standen und ihre Mitschüler erschossen. Doch wie durch ein Wunder überlebte Crystal und dieses Erlebnis krempelte ihr ganzes Leben um. Sie erzählt von ihrem Glauben an Gott, der ihr geholfen hat, wieder einen Lebenssinn zu finden und ihr Hoffnung gegeben hat.
Ich muss sagen, ich bin ziemlich erstaunt, wie viel in diesem Buch steckt! Damit hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Crystal erzählt ihre Geschichte so ehrlich und natürlich, dass mir von Anfang an jede Skepsis gegenüber dem Buch vergangen ist. Als sie das Buch geschrieben hat, war sie vermutlich (ich weiß es nicht genau) etwas älter als ich jetzt bin (Anfang/Mitte 20). Aber aus ihrem Buch strahlt eine sehr starke und beeindruckende Persönlichkeit heraus, die ich sehr bewundere. Ich hoffe, ich werde Crystal eines Tages ähnlich sein!
Kleiner Kritikpunkt an den deutschen Übersetzer: Warum haben sie im Titel keinen Konjunktiv verwendet??? Mir rollen sich die Fußnägel auf mit jedem Mal, dass ich den Titel lese…
Insgesamt ein absolut empfehlenswertes Buch und ein beeindruckendes Zeugnis!
Rezension zu "Ich dachte, mein Leben ist vorbei" von Crystal Woodman Miller





