Curtis Jobling WEREWORLD - Die Rückkehr der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „WEREWORLD - Die Rückkehr der Wölfe“ von Curtis Jobling

Originell, spannend, faszinierend: die Herrschaft der exotischen Werelords Lyssia, eines der Sieben Königreiche: Hier regieren die Werelords – Gestaltwandler von edelstem Geblüt. Doch seit dem Tod von König Wergar herrscht ein Tyrann mit eiserner Faust. Und es gibt nur einen, der endlich wieder Frieden in das Reich bringen kann: der letzte Werwolf ... Hirtenjunge Drew führt ein beschauliches Leben – bis er eine verstörende Entdeckung macht: Er verwandelt sich bei Vollmond in ein tierhaftes, wolfsähnliches Wesen! Drew trägt ein geheimnisvolles Erbe in sich, das ihm selbst ein Rätsel ist – und ihn ins Visier des machtbesessenen Königs Leopold bringt. Der hetzt seine Häscher auf den Jungen und eine erbarmungslose Verfolgungsjagd beginnt, bei der Drew nur seinen engsten Freunden trauen kann. Doch dann geraten die drei in eine hinterhältige Falle und am Königshof entbrennt ein alles entscheidender Kampf auf Leben und Tod …

Tolles Fantasie-Buch mit schönem Schreibstil

— FayeBooks

Anfangs sehr langatmig, aber weiterlesen lohnt sich! Gen Ende wird es nochmal grandios! Eigentlich 3 1/2 Sterne, nun 4 wegen dem tollen Ende

— Caro_98

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  • Rezension zu "WEREWORLD - Die Rückkehr der Wölfe" von Curtis Jobling

    WEREWORLD - Die Rückkehr der Wölfe

    Kittyzer

    06. August 2012 um 16:18

    Als er mit dem Fuß an einer Wurzel hängen blieb, fluchte er. Er wollte den Fuß lösen, das was er für eine Wurzel gehalten hatte, packte fester zu. Drew riss voller Entsetzen die Augen auf. Mit einem scharfen Ruck wurde der junge Mann brutal zurückgerissen und Gretchen rutschte von seinen Schultern, während er selbst in den Nebel gezerrt wurde. INHALT: Drew wächst wie ein ganz normaler Junge gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Trent auf der Farm seiner Eltern auf. Doch schon immer spürte er, dass an ihm etwas anders ist und dass sein Vater ein seltsames Misstrauen gegen ihn hegt. Als das Haus von einem schaurigen Wesen überfallen wird, bricht das Tier in ihm heraus: Drew verwandelt sich in einen Werwolf. Doch gegen das Monster kann er nichts ausrichten und so flieht er ihn den Wald. Erst, als er dort auf einen Kundschafter und seinen Lehrling trifft und von diesen zu Herzog Bergan mitgenommen wird, erlebt er wieder menschliche Nähe. Drew erfährt: Es gibt noch einige mehr, die ihre Gestalt wandeln können wie er, aber sie alle werden unterdrückt. Doch kurz darauf wird der von König Leopolds Häschern gefangen genommen - denn dieser will auch den letzten Wolf vernichten. Und Drew begreift, dass er der Einzige ist, der dem Schrecken ein Ende bereiten kann... BUCHAUFMACHUNG: Das Cover zeigt das Auge eines Wolfes mit ein bisschen grauem Fell, was für die Art von Buch nicht ungewöhnlich ist. Allerdings hätte sich hier ein wenig mehr Mühe gegeben werden können, denn Drews Augen beispielsweise werden bernsteinfarben, wenn er sich verwandelt. Der Titel allerdings hebt sich durch das Weiß mit dem blauen Schatten sehr gut ab. Insgesamt hübsch anzusehen, aber nicht innovativ. Nur die Karte vorne im Buch ist sehr hilfreich, um sich zu orientieren und die Abenteuer der Personen so nachzuvollziehen. MEINE MEINUNG: Mein letztes Werwolf-Buch ist schon eine ganze Weile her und aufgrund des spannenden Klappentextes freute ich mich daher sehr auf die "Wereworld". Tatsächlich ist schon der Einstieg fesselnd und es bleibt die meiste Zeit über sehr spannend und originell, allerdings wird die Geschichte nicht von einigen Schwächen verschont... Curtis Jobling gelingt gleich von Anfang an ein interessanter Start. Sein Schreibstil ist prägnant, meist in kurzen Sätzen gehalten, die allerdings nicht stören. Sie passen zum Protagonisten, aus dessen Sicht die meiste Zeit über in der 3. Person Präteritum geschrieben wird. Zwischenzeitlich werden allerdings mittendrin auch mal in die Gedanken und Gefühle einer anderen Person aufgezeigt. Dies gelingt jedoch so fließend und trotzdem deutlich, dass es nie zu Verwirrungen kommt. Drew ist ein sehr sympathischer Charakter. Mit seinen 16 Jahren ist er auffallend nachdenklich, dennoch wird klar, dass er eine außerordentliche Stärke und einigen Mut besitzt. Es trifft ihn schwer, dass er sein Elternhaus verlassen und sich in die gefährliche Welt begeben muss, doch schafft er es durch Klugheit und seine Willensstärke oft sehr gut, sich aus gefährlichen Situationen hinauszumanövrieren. Wegbegleiter auf seinen unfreiwilligen Abenteuern werden dabei der junge Eberlord Hector, der durch seine ruhige und freundliche Art besticht, sowie dessen Cousine Gretchen, die sich von einer launischen Zicke zu einer netten jungen Frau mausert. Auch einige andere Charaktere stehen im Laufe der Handlung auf Drews Seite und werden zumeist durch klare Eigenschaften geprägt - diese sind aber zum Teil auch etwas klischeehaft, wie beispielsweise der gutmütige, freundliche Werbär Herzog Bergan. Auch die Bösen sind doch in vielerlei Hinsicht eher einfache Stereotypen, die ohne Motiv grausam sind, wie unter anderem die Handlanger und Folterer des Königs oder dessen Sohn. Diese blieben mir definitiv zu blass, aber vielleicht wird da in den folgenden Bänden noch mehr herausgeholt. Die Geschichte selbst weiß in vielen Punkten gut zu fesseln und zu unterhalten. Mit seinen präzisen und bildlichen Beschreibungen liefert der Autor ein klares Bild der Orte, an die die Figuren kommen und auch der Gefahren, denen sie sich stellen müssen. Dabei bleiben die Kämpfe nicht aus und diese sind ebenso glaubhaft und spannend wie der Rest. Es geht zwischenzeitlich auch etwas blutig zu, was ich für ein Buch dieser Art aber durchaus als normal erachte. Auch die Verwandlung von Drew in sein anderes Wesen und die Zwiespalte, in denen er steckt, werden so deutlich geschildert, dass es sich anfühlt, als würde man als das selbst erleben. Die Gefühle bleiben allerdings ebenfalls nicht auf der Strecke. Freundschaften werden geschlossen und auch ohne eine Liebesgeschichte - die ich in den folgenden Bänden aber durchaus für möglich halte - werden Zuneigungen und Sympathien durchaus deutlich. Natürlich darf der Endkampf bei einem solchen Buch nicht fehlen und dieser ist durchaus sehr fesselnd, sehr actionreich und vor allem recht gewalttätig. In erster Linie ist dies wohl ein Jungenbuch, was weibliche Leser aber nicht abschreckend sollte. Zum Schluss kommt es zumindest zu einer freudigen Überraschung, ansonsten ist das Ende relativ vorhersehbar, wenn auch nicht ganz logisch: Dass der Junge eine solche Fülle an Verletzungen so gut übersteht ist eigentlich unmöglich. Dennoch macht das Ende Lust auf mehr, denn es ist ganz klar - der nächste Kampf steht schon bevor. FAZIT: Der 1. Teil der "Wereworld"-Reihe, "Die Rückkehr der Wölfe" [wobei dieser Titel irreführend ist; es ist schließlich nur einer], weiß durchaus zu fesseln und kann mit sympathischen Charakteren, einem guten Weltentwurf und spannenden Kämpfen punkten. Nur einige Nebenfiguren, insbesondere die Bösewichte, blieben mir zu blass und das Ende ist an einigen Stellen recht berechenbar und unlogisch. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und werde mir sehr wahrscheinlich Band 2 zulegen, der im März 2013 erscheint. 3,5 Punkte, hier aufgerundet auf 4.

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