Cylin Busby Wo immer du bist

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Inhaltsangabe zu „Wo immer du bist“ von Cylin Busby

Ich spürte ihre Wärme, als ihre Finger meinen Arm hinaufwanderten und auf meiner Schulter liegen blieben. Sie lächelte, ihr Gesicht ganz nah an meinem. 'Ich hab mir Sorgen gemacht, aber jetzt ist alles gut, oder? Ich bleibe bei dir.' West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen - und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume. Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll - und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen -

Ein schönes kleines Buch über Leben und Tod, Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Einsamkeit.

— PollyMaundrell

Etwas neues für mich und auf jeden Fall ein gutes Buch mit einer melancholischen Geschichte.

— xLifewithbooks

Ein sehr gefühlvolles und schönes Buch

— -Bitterblue-

sehr langweilig geschrieben und Emotionen habe ich auch nicht gespürt.

— rainybooks

unglaublich.

— Annealmighty

teaurig schön

— AdiT

Eine wunderschöne Geschichte, die mich nächtelang zum Weinen gebracht hat!

— lolatine

Eine wirklich wunderschöne Geschichte. Sehr Empfehlenswert.

— Bri_Flinande

Meine Erwartungen wurden wirklich komplett begraben und es gab einfach kein Ende des Dramas! Da konnte man ja kaum positiv denken...

— Buecherjaegerin_Jaci

Total rührendschön und traurig zugleich, gute Umsetzung der Thematik. Spannend und ansprechend

— summi686

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Ohje.. der Inhalt des Buches besteht aus dem Klappentext. Da hätt ich mir die Lesezeit sparen können. Und das Ende!! Fühle mich veräppelt.

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    Wo immer du bist

    BeaSwissgirl

    09. September 2017 um 14:56

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ,)Über dieses Buch hier bin ich durch Zufall gestolpert....Jemand suchte nämlich bei Facebook danach und die Beschreibung hat mich sofort fasziniert und neugierig gemacht.Derjenigen konnte geholfen werden und bei mir durfte ein neues Buch einziehen ;)Der Schreibstil ist sprachgewandt, fesselnd, atmosphärisch und angenehm flüssig zu lesen. Die Erzählweise aus der Sicht des 17 jährigen West hat mich sofort fasziniertDie Gefühle und Gedankenwelt des Jungen waren wirklich sehr gut dargestellt und ich habe regelrecht mit West mitgelitten.Ich fühlte mich ihm sehr nahe und konnte seine Empfindungen problemlos nachvollziehen.Weitere Charaktere, die für den Verlauf wichtig sind waren ausreichend ausgearbeitet.Ich weiss nicht ob es daran liegt, dass ich selber Pflegefachrau bin, aber die ganze Thematik hat mich völlig in den Bann gezogen, es war als wäre ich ein Teil der Geschichte.Ich raste nur so durch die Seiten auf der Suche nach der Wahrheit. Ich gebe zu, die Auflösung hat mich jetzt nicht vollends überrascht, da ich so etwas in diese Richtung schon geahnt habe, was aber nicht weiter schlimm war.Die Idee, aber auch die Umsetzung konnten mich überzeugen du das Ergebnis hat mich definitiv zum nachdenken angeregt.Ein spannender, fesselnder, intensiver Roman mit fast schon Thriller- ähnlichen, leicht mystisch angehauchten Elementen.Ich vergebe hiermit 4,5 Sterne

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  • Ein schönes kleines Buch über Leben und Tod, Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Einsamkeit.

    Wo immer du bist

    PollyMaundrell

    13. February 2017 um 18:06

    Buchinfo Ich spürte ihre Wärme, als ihre Finger meinen Arm hinaufwanderten und auf meiner Schulter liegen blieben. Sie lächelte, ihr Gesicht ganz nah an meinem. »Ich hab mir Sorgen gemacht, aber jetzt ist alles gut, oder? Ich bleibe bei dir.«  West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen – und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume. Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll – und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen… ( Boje) Erster Satz Da weint jemand. Meine Meinung West liegt nach einem BMX-Unfall im Krankenhaus und kann sich nicht bewegen. Er scheint gelähmt zu sein. Auch sprechen kann er nicht, da er beatmet werden muss. Doch er kann mit den Augen blinzeln. Schnell freundet er sich mit einem Mädchen an, dass im Zimmer neben ihm liegt und regelmäßig heimlich zu ihm herüber schleicht. Olivia. Sie ist wunderschön und äußerst verletzlich. Sie bringt West bei über seine Augen zu kommunizieren - einmal blinzeln für ja, zweimal für nein. Mit der Zeit und ihrer Hilfe schafft er es sogar einen Stift zu halten und auf eine kleine Tafel zu schreiben. Doch das bleibt ihr Geheimnis. Bei allen anderen blinzelt er nur. Immer öfter wacht West auf und bemerkt wie ein Mann und ein kleines Mädchen sich zwischendurch in seinem Zimmer aufhalten. Oder träumt er das nur? Was wollen sie bei ihm? Warum hindert sie niemand daran? Und warum träumt er immer wieder von einem Mädchen, das von einem Mann überfallen wird? Eingestellt hatte ich mich auf eine zuckersüß-rührende-Tennie-Liebesgschichte. Bekommen habe ich genau das - mit ein paar gewaltigen Extras. Ich würde gerne so viel zu diesem Buch sagen, würde damit aber zu viel spoilern und die Leselust nehmen. Was ich allerdings sagen kann, ist: Es gibt eine Wendung, mit der niemand rechnen würde!  West und Olivia waren mir beide auf ihre Art und Weise sympathisch - er jedoch mehr als sie. Allerdings konnte ich Olivias Gedanken und Handlungen sehr gut verstehen, nachdem ich dieses Buch beendet hatte. Da löste sich alles auf und ergab plötzlich Sinn. Hielt ich sie vorher noch für ein bisschen wehleidig, eifersüchtig und viel zu egoistisch, hatte ich nach der Auflösung einfach nur Mitleid. Und ich gestehe, dass mir auch ein oder zwei Tränchen dabei gekullert sind. Wests Freunde und Familie sind so ein Kapitel für sich. Seine Eltern waren mir prinzipiell egal, seine Ex-Freundin Allie mochte ich gar nicht und sein bester Freund Mike war halt einfach da. Also es hätte mir vermutlich nichts an der Geschichte gefehlt, wenn diese Personen einfach gar nicht aufgetaucht wären :-P Insgesamt hat mich das Buch aber wirklich berührt und zum Nachdenken gebracht. Die entscheidende Wendung entlockte mir ein " WAS??? Ist nicht wahr!" und der flüssige Schreibstil ermöglichte zu jeder Zeit ein rasches Vorankommen. Lediglich das Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht, was aber nicht heißen soll, dass es nicht zu der Geschichte passt. Textstelle "Und was wird aus mir? Ich bleibe hier, und jemand Neues zieht in dein Zimmer ein, wieder einer, der einen Unfall hatte und einen Freund braucht. Und dann habe ich nichts mehr zu geben, weil du mir das Herz gebrochen hast."  (Seite 127) Fazit Ein schönes kleines Buch über Leben und Tod, Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Einsamkeit. Es handelt sich dabei nicht um einen Tatsachenbericht, sondern um eine fiktive Geschichte, in der kurzzeitig ein (möglicherweise) kleiner Fantasyanteil mitschwingt. Spannung und Tiefe darf nicht so sehr erwartet werden. Es ist eine sehr ruhige Geschichte über zwei junge Menschen, die sich ohne ein Unglück nie begegnet wären.

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 29.09.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  13                           22                     71,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        57                         100                   234,00€Nelebooks                            769                        703                      79,80€ulrikeu                                      81                          50                      19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€ChattysBuecherblog             0                          20                      92,40€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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    • 260
  • Wo immer du bist

    Wo immer du bist

    xLifewithbooks

    30. January 2017 um 21:34

    Inhalt des Buches: West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen - und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume. Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll - und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen. . .  Cover/Titel: Das Cover ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt, da es den Zustand wiederspiegelt, in dem sich Protagonisten befinden: In einer dunklen Welt, in der sie miteinander verbunden sind. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Mädchen auf dem Cover Olivia wiedergeben soll. Der Titel ist sehr passend gewählt und ist mit dem Inhalt des Buches stimmig. Allerdings möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Schreibstil: Der Schreibstil von Cylin Busby gefiel mir nur mittelmäßig. Er ist zwar einfach und verständlich, sodass sich das Buch leicht lesen lässt, aber dennoch fehlte mir das gewisse etwas - die Verbindung zu den Protagonisten. Die Gedanken und Gefühle sind nicht so rüber gekommen, wie ich es mir erhofft habe. Protagonisten: Die Hauptprotagonisten dieser Story sind West und Olivia, wobei West deutlich mehr im Mittelpunkt steht. West ist ein durchschnittlicher Junge mit einem riskanten Hobby. Er ist stark wie ein Kämpfer und lässt sich nicht unterkriegen. Olivia ist ein zierliches Mädchen, welches sich fürsorglich um andere kümmert. Sie hat viel Geduld mit West und freundet sich mit ihm an. Die zwei sind zwar verschieden, aber dennoch haben sie eine ganz besondere Verbindung. Story: Dieses Buch war für mich das Erste seiner Art und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Es behandelt Nahtoderfahrungen sowie die Wahrnehmung während eines Komas. Es ist sehr spannend mitzulesen, wie West alles wahrnimmt und nach seiner Operation versucht zu verarbeiten und zu verstehen. Eine sehr interessante Materie, mit der ich mich weiterhin gerne beschäftigen werde. Meinung/Fazit: Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich habe gespannt mitgelesen, was als nächstes passiert und habe versucht zu verstehen, wie sich ein Mensch fühlt, der gelähmt ist. Jedoch fehlte mir der Bezug und die Verbindung zu den Protagonisten. Ich konnte nicht richtig mit ihnen mitfühlen, weswegen mich das Buch nicht so berührt hat, wie ich es mir erhofft habe. Das Ende hat mich leider auch Enttäuscht. Deswegen bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Sternen.  ⭐️⭐️⭐️✨

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2376
  • Ein wunderbares Buch

    Wo immer du bist

    -Bitterblue-

    01. November 2016 um 08:15

    West hatte einen Unfall und erwacht im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, sprechen oder sich groß verständlich machen. Seine einzige wirkliche Freundin ist Olivia, seine Zimmernachbarin. Sie kommuniziert auf ihre ganz eigene Art mit ihm und ist ihm eine große Stütze. Schon bald fühlt sich West zu ihr hingezogen, doch Olivia hat ein Geheimnis   Ich würde sehr gerne mehr erzählen, denn das Buch nimmt eine ganz besondere Wendung. Mich hat es wirklich total gefesselt und fand es gegen Ende sehr emotional. Ich liebe die Protagonistin Olivia, sie ist frech und versteht West so viel besser als seine Freunde und Familie. Sie macht das Leben im Krankenhaus erträglich. Immer wieder gibt es kleine Hinweise auf Olivias Vergangenheit, aber es bleibt ein Geheimnis. Mit der Erklärung habe ich nicht gerechnet, wirft aber auf die Geschichte ein ganz besonderes Licht. „Wo immer du bist“ ist ein schönes und emotionales Buch, welches zum Nachdenken anregt. 4,5 Sterne

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  • Einfach LESEN! :)

    Wo immer du bist

    Annealmighty

    28. April 2015 um 18:47

    Nach einem Mountainbike-Unfall landet der 17-jährige West im Krankenhaus - er kann nicht sprechen, sich nicht bewegen und muss befürchten, für immer gelähmt zu bleiben. Ans Bett gefesselt bekommt er nachts Besuch von Olivia, die im Zimmer nebenan liegt. Das Mädchen fasziniert und verunsichert ihn gleichermaßen, Nacht für Nacht wartet er auf sie. Als es West besser geht, zeigt Olivia ihm im Internet, wer sie früher war: eine leichtfüßig tanzende Ballerina. Warum sie nun schon so lange im Krankenhaus ist, will sie ihm allerdings nicht erzählen. Schließlich hat West die Chance, nach einer riskanten Operation wieder ganz der Alte zu werden. Olivia hat Angst, dass West sie danach vergessen wird. Doch er verspricht ihr, sich um sie zu kümmern. Als West sein Versprechen nach der erfolgreichen Operation einlösen will, muss er jedoch eine grausame Wahrheit erkennen. Das Mädchen Olivia liegt seit drei Jahren im Koma und die Begegnungen mit ihr hat West in einem Zwischenreich erlebt. Doch es gibt einen letzten Liebesbeweis, den West für sie erbringen kann ... Der Klappentext verrät meiner Meinung nach ein bisschen zu viel. Dennoch bleiben Überraschungen versprochen. Es geht um West, der sich nicht bewegen kann und nur über blinzeln mit den Augen verständigt. Das ist eine sehr merkwürdige Situation, weil man nur seine Gedanken lesen kann und er nie etwas davon ausspricht. Aber gerade deshalb finde ich dieses Buch so unglaublich. Es zeigt wie man dennoch nonverbal mit jemanden kommunizieren kann. Es ist auch sehr gut dargestellt, wie Olivia und West Freunde werden, obwohl er sich nicht bewegen kann. Die Handlung spielt zwar fast ausschließlich im Krankenhaus, es wird aber trotzdem nicht langweilig oder eintönig. Ich kann dieses Buch nur empfehlen & ich möchte auch nicht mehr verraten, als im Klappentext steht. 

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  • Tiefgründiges Thema nicht gut umgesetzt

    Wo immer du bist

    TigorA

    22. February 2015 um 19:46

    Darum geht es: Der 17-jährige West wacht nach einem schweren Fahrradunfall im Krankenhaus auf. Er kann sich nicht bewegen, bekommt starke Medikamente und wird künstlich ernährt und beatmet. West weiß nicht wie lange er schon da liegt, niemand spricht ihn direkt an und er hat keine Möglichkeit sich verständlich zu machen. Die Einzige, die ernsthaft mit ihm zu kommunizieren versucht und ihn täglich besucht, ist seine Zimmernachbarin Olivia, die bereits seit 2 Jahren auf der Station ist. Wenn sie nicht gerade bei ihm ist hat West verstörende Albträume, die er versucht mit ihrer Hilfe zu ergründen. So fand ich es: Ein kurzes Buch und eine simple Handlung, deshalb kann ich auch nicht viel mehr zum Inhalt sagen, ohne groß zu spoilern. Ich muss gestehen, dass ich mir von dem Buch auch etwas anderes erwartet habe und dementsprechend ein bisschen enttäuscht bin. Die Story würde viel Platz für Tiefgründigkeit und Gefühl bieten, das Geheimnis um Olivia und Wests Albträume könnten durchaus spannend sein. Wenn da nicht dieser Schreibstil wäre, der das ganze ein bisschen zu Nichte macht und die Story klein hält. Ich fand dem Stil ein bisschen zu platt und er hat es in meinen Augen nicht geschafft so richtig Spannung zu erzeugen, sondern es plätschert mehr oder weniger vor sich hin und hat mich als Leser irgendwie auf Abstand gehalten. Keine Chance, dass ich da eine emotionale Bindung zum Schicksal der beiden Jugendlichen und zu den Charakteren selbst aufbauen konnte. Der Beginn des Buches lebt fast ausschließlich von Wests Erinnerungen und dementsprechenden Flashbacks zu ein paar Situationen in seinem Leben, die die Autorin anscheinend für wichtig erachtete, in meinen Augen aber nicht immer was für die Story getan haben. Anstatt, dass man ergriffen Wests und Olivias Schicksal verfolgen kann, kommt es einem trotz der geringen Seitenzahl manchmal recht langatmig vor. Gerade die Szenen zu Beginn im Krankenhaus, in denen West sich meistens in einem Dämmerzustand befindet. Es gibt aber ein paar kleine Überraschungen, die mir schon recht gut gefallen haben und die mich dann doch bei Laune hielten. An sich ist das Thema ja auch auf seine traurige Weise interessant und man möchte schon als Leser wissen, wie die Geschichte ausgeht. Ich mochte auch West ganz gerne und ich fand seine Situation sehr authentisch beschrieben. Die Annäherung von West und Olivia ging mir persönlich dann doch etwas zu schnell und ich mochte nicht, wie Olivia sich ausdrückt. Das Interessanteste an ihr war ihr Geheimnis, dass hat einen dann noch ein bisschen neugierig auf sie werden lassen. Vielleicht hätte die Autorin ein paar Seiten drauf packen müssen um die Story noch etwas besser auszubauen. Die Voraussetzungen und das Potenzial waren da, nur an der Umsetzung hat es gehapert. Das ist sehr schade, denn so ein ernstes Thema sollte von großen Gefühlen leben die nicht nur durch die idee selbst sondern auch durch einen fesselnden Schreibstil geprägt werden. Aber die Story wirkte leider mehr oder weniger abgefertigt auf mich. Gerade wenn ich dachte, dass ich mich in den Moment fallen lassen konnte, war es auch schon wieder vorbei. Und das Ende hat mich jetzt auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Mein Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch, aber wer Tiefgründigkeit und Spannung erwartet, der ist hier eindeutig falsch. Der Schreibstil lässt eine tiefere Interaktion zwischen Buch und Leser nicht so wirklich zu. Die Idee ist vom Grundsatz her gut, Potenzial ist vorhanden, bleibt aber weitestgehend ungenutzt.

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  • Emotional gefesselt von dem Schicksal zweier Jugendlicher

    Wo immer du bist

    Caruschia

    27. August 2014 um 17:57

    MEINUNG Das wunderschöne Cover, der geheimnisvolle Klappentext und der richtig gut dazu passende Titel versprechen meiner Meinung nach wirklich viel und meine Erwartungen waren anfangs ziemlich hoch. Das Buch sieht von außen schon nicht wie ein Actionthriller oder eine Komödie aus. Man kann sich schon vor dem Lesen denken, dass hier eine etwas ernstere Geschichte erzählt wird, die man möglichst richtig auf sich wirken lassen sollte. Denn dieses Buch ist leise, klein, wahnsinnig gefühlvoll und auf keinen Fall superleichte Kost für zwischendurch. Das Thema mit den Komapatienten und was sie während ihrer "Abwesenheit" alles erleben, hat mich ja schon immer fasziniert und diesmal durfte ich nach "Blind Walk" gleich noch ein Buch lesen, das sich mit dieser Problematik auseinandersetzt. Busby's Überlegungen, ob die Patienten während des Komas in eine andere Welt eintauchen und wie sie sie in die Geschichte verpackt hat, war etwas Neues und auch ein wenig Mystisches, was dem Buch trotzdem nichts Unrealistisches gab. Die ganze Situation, in die der Leser anfangs "hineingeschmissen" wird ist sehr seltsam und bei mir tat sich gleich die Frage auf, ob denn dieses Buch nicht eine einzige Durststrecke wird. Denn eine Liebesgeschichte mit zwei Charakteren, von denen der eine nicht mal sprechen, geschweige denn sich bewegen kann klingt nicht so fesselnd und mitreißend. Doch Olivia und West finden Mittel und Wege, wie sie miteinander kommunizieren können, was teilweise sogar richtig amüsant war. Busby schreibt in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von West. Dadurch konnte sie dem Leser seine aufwühlenden Gefühle, Gedanken und Emotionen besonders gut darstellen. Deshalb konnte ich mich auch prima in ihn hineinversetzen und mich mit ihm identifizieren, selbst wenn ich noch nicht in so einer Situation war. Auch die eher trostlose Umgebung beschreibt die Autorin lebendig und atmosphärisch. Die Dialoge beziehungsweise eher größtenteils Monologe verfasst sie witzig und humorvoll um die eigentlich trostlose, unglückliche Situation der beiden Jugendlichen etwas aufzulockern. West ist ein wirklich starker Charakter - das sieht man daran, dass er kämpft und immer versucht mit Olivia in Kontakt zu treten, auch wenn er sie selbst nicht ansprechen kann. Olivia ist dabei wie sein Fels in der Brandung. Sie ist für ihn da - spricht mit ihm, wenn niemand anderes außer die Krankenschwestern es tun - und verliert dabei nicht ihren Mut. Ihre Lebensfreude färbt buchstäblich auf West ab, der durch seinen Unfall ein völlig neuer Mensch geworden ist. Außerdem ist Olivia witzig, energisch und energiegeladen - genau die Person, die West unbedingt brauchte. Die beiden passten zusammen wie die Faust aufs Auge. Wie viele andere Bücher hat auch dieses eine Wendung, die ich mir so während des Lesens nie erträumt hätte. Alles wird auf einmal umgekrempelt und einige der offenen Fragen werden gelöst. Alles, was man im ersten Teil dachte, wäre normal und wirklich passiert, wird nun in etwas Paranormales gezogen, für das keiner im echten Leben einen Beweis hat. Leider ging mir das Ende einfach zu schnell. West hat die Geschehnisse einfach so hingenommen, nachdem er sie erfahren hatte. Diese Auflösung war mir viel zu einfach und gerade bei so einem tiefgründigem Buch hätte ich mir ein einfallsreicheres, tiefblickenderes Finale gewünscht. FAZIT Cylin Busby hat mich emotional an ihren Roman gefesselt - hat mich mit den Figuren mitleiden lassen und mich in ihre Schicksale hineingezogen. Die Autorin zeigt auf, wie nah Glück und Unglück in der Realität nebeneinander liegen können und wie einfach man sich doch in eine perfekte Traumwelt träumen kann, sich dann aber doch der Wahrheit stellen muss. Ich würde diesen Roman nicht als paranormales Jugendbuch bezeichnen, auch wenn ein paar Elemente aus dieser Kategorie mit einfließen. Bis auf das Ende war es ein perfektes Buch, das mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Eine sehr gefühlvolle und romantische Gesichte. :)

    Wo immer du bist

    OoKathleenoO

    Cover & Klappentext Das Cover hat mich sehr angesprochen, auch wenn es nicht sehr farblich gestaltet worden ist. Das Cover hat mich sehr angesprochen, auch wenn es nicht sehr farblich gestaltet worden ist. Das Cover ist in Blau gehalten worden. Das Cover Zeit ein Meer, in dem ein Mädchen unterhalb des Wasser treibt. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Er beinhaltet eine kurze Passage aus dem Buch und eine kurze Inhaltsangabe.   Rezension: Mich hatte der Klappentext schon sehr angesprochen. Da ich auch gerne Greys Anatomy und somit eine Krankenhausgeschichte sehr mag, hörte sich dieses Buch auch sehr interessant für mich an. Ich wurde auch in keinster Weise enttäuscht. :) Das Buch ließ sich gut weg lesen und der Schreibstil der Autorin war auch sehr gut. :) Womit ich mich nicht anfreunden kann, ist die Schriftauswahl im Buch. Doch diese Schriftart wird meisten von dem Büchern aus dem Boje Verlag benutzt. Also ich mag sie nicht und finde sie ein wenig schwierig zu lesen, da diese Schrift auch sehr klein ist und mir somit die Lust am Lesen ein wenig nimmt. Zum Inhalt: West kann sich nur noch bruchstückhaft an das vergangene Erinnern doch er weiß eins: Er hatte einen schweren Unfall und liegt nun schwer verletzt und fast gelähmt im Krankenhaus. West hat einen Beatmungsschlauch im Hals und kann somit nicht reden. Wenn wer Besuch bekommt, hat er keine Chance sich mit ihnen zu unterhalten. Doch dann bekommt er Besuch von einem Mädchen, das ebenfalls im Krankenhaus im Nebenzimmer liegt. Sie bringt ihm bei, sich durch Blinzeln zu verständigen und so bedeutet 1x blinzeln Ja und 2x blinzeln Nein. ... und somit ,,unterhalten’’ sie sich und freunden sich an. Wests Mom kommt ihn immer nur kurz zu Besuch und redet nicht viel mit West, was ihn sehr bedrückt. Am meisten Besuche bekommt West nur von dem Mädchen. Sie erzählt ihm, das sie durch Essstörungen ins Krankenhaus gekommen ist und sich ständig gegen die Infusion wehrt. West bekommt komische und gruselige Träume von Menschen. Das Mädchen meint, das es vielleicht die Menschen, die vorher in diesem Zimmer lagen, sein können. Für West gibt es eine Möglichkeit eine Operation gegen die Lähmung zu bekommen. Das Mädchen ist sehr traurig, dass sie nicht auf diesem Krankenhaus gehen kann. Doch als West nach der Operation wach wird, erzählt man ihm, das er 3 Monate im Koma gelegen hat und nichts aus dem Krankenhaus mitbekommen haben kann... Ist West verrückt? Gibt es dieses Mädchen wirklich? Wie konnte er mitbekommen, wann seine Mutter ihn besucht hatte? Lest selbst! :)   Fazit: Eine sehr gefühlvolle und romantische Gesichte, die ich so bisher noch nie gelesen habe. :) Das Ende hatte ich mir schöner vorgestellt, bin aber dennoch vollsten zufrieden mit diesem Buch. :)   http://www.kathleens-buecherwelt.blogspot.com/2014/06/wo-immer-du-bist-cylin-busby-rezension.html

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    • 2

    Floh

    05. August 2014 um 12:23
  • Wo immer du bist - Cylin Busby

    Wo immer du bist

    Nazurka

    03. August 2014 um 22:28

    Ein hochemtionaler, berührender Roman über das Schicksal und seine Schattenseiten. Wo immer du bist Klappentext: "Ich spürte ihre Wärme, als ihre Finger meinen Arm hinaufwanderten und auf meiner Schulter liegen blieben. Sie lächelte ihr Gesicht ganz nah an meinem. » Ich hab mir Sorgen gemacht, aber jetzt ist alles gut, oder? Ich bleibe bei dir. « West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen - und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume. Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll- und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen ..." Informationen zur Autorin: Cylin Busby war Lektorin für Kinderbücher und Redakteurin für ein Jugendmagazin, bevor sie anfing, Geschichten zu schreiben. Inzwischen hat sie mehrere Bücher veröffentlicht. Wo immer du bist ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint. Sie wurde dazu inspiriert, nachdem ihr Vater eine Nahtoderfahrung durchlebt hatte. Die Autorin wohnt mit ihrer Familie in Los Angeles. (Aus: Wo immer du bist, Informationen zur Autorin) Rezension Nach einem tragischen Unfall wacht West im Krankenhaus Bewegungs- und Sprachunfähig auf. Einzig seine Familie und eine Hand voll Freunden helfen ihm, die Tage im Krankenhaus zu bestehen und sich zu erinnern. Doch im Alltagstrott trifft er dieses dunkelhaarige, blasse und geheimnisvolle Mädchen, Olivia. Mit ihrer Hilfe gelingt es West Tag für Tag Fortschritte zu machen und bevor er weiß wie ihm geschieht, verbindet die beiden mehr als reine Freundschaft. Als es jedoch zu einer folgenschweren Entscheidung kommt und es um Wests Überleben geht, zieht das Schicksal seine Strippe - mit verheerenden Folgen. Mit ihrem Roman »Wo immer du bist« schafft Autorin Cylin Busby eine beeindruckende und hochemotionale Geschichte voller bedingungsloser Hoffnung, Zweifel und Wut, Ärger und Verzweiflung und der bitteren Erkenntnis, dem Schicksal vollkommen machtlos erlegen zu sein und das Leben zu nehmen, wie es kommt. Doch es geht auch um Verlust in so vielen, ambivalenten und unterschiedlichen Dimensionen, um Trauer und um den Kampf, um die Hoffnung, dass es etwas gibt, worum es sich zu kämpfen lohnt. Dabei wird die Story der beiden Protagonisten, West und Olivia, aus der Perspektive Wests geschildert, der seine Eindrücke und Emotionen gegenüber Olivia und seiner Umwelt sowie seine eigenen Gedanken um seine Situation dem Leser unfassbar nah vermittelt. Im Fokus steht hierbei jedoch nicht nur seine gesundheitliche Lage. Auf einer zweiten Strukturebene sieht sich der Leser ebenfalls dem Zustand Olivias gegenüber, der jedoch erst nach und nach aufgeklärt wird, sodass man lange im Ungewissen über ihren gesundheitlichen Status gelassen wird. Die beiden Protagonisten stehen sich innerhalb der Handlung als zwei nicht völlig gegensätzliche Charaktere gegenüber, die auf einer abstrakten Ebene versuchen, ihre Lage gemeinsam zu ertragen und zum besseren zu wenden. Während Olivia oft Stimmungsschwankungen ausgesetzt ist und von Sarkasmus bis Wut und Trauer so ziemlich alle Gemütslagen auslebt, kommt West als ruhiger Junge daher, der sich viele Gedanken um sein bisheriges Leben und seine Zukunft macht. Im Verlaufe des Handlungsstrangs lernt er Oliva als Person mehr als nur zu schätzen und dieses Gefühl beruht bei ihr auf Gegenseitigkeit, obgleich sie ihn über ihre Vergangenheit im unklaren lässt. Mit fortschreitender Seitenzahl entwickeln sich beide Personen auf emotionaler Ebene und gehen an die Grenzen ihres Vertrauens und Glaubens, gehen in ihren Gefühlen und ihrer Sorge zueinander auf. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie es der Autorin gelingt, den Leser emotional so stark zu fesseln und an die Geschichte zu binden. Trotz geringer Informationen und Eigenschaften, welche die Figuren inne haben, besitzen sie eine sehr starke Tiefe, welche einen über kurz oder lang emotional mitnimmt und ununterbrochen mitfiebern lässt. Obgleich der Start in die Handlung zunächst sehr verwirrend und der rote Faden (zurecht und mit Absicht!) nicht zu erkennen ist, trifft es einen spätestens in der zweiten Hälfte des Romans wie ein Schlag. Es kommen so viele Einzelheiten und Verwicklungen heraus, welche sich zusammenfügen und einen gebannt und voller emotionaler Ergriffenheit an dieser unfassbar (traurigen) Geschichte von West und Oliva teilhaben lassen, dass der Leser zum Ende der Geschichte nachdenklich und voll zwiespaltiger Gefühle zurückgelassen wird. Ein beeindruckender Roman einer Autorin, die sich nicht scheut, ihren Charakteren einen eigenen Weg gehen zu lassen - auch wenn dies bedeutet das Leben zu nehmen, wie es kommt. Fazit Wo immer du bist von Cylin Busby ist ein gefühlsbelastender, intensiver Roman über das Spiel des Schicksals und dem Umgang mit den Folgen. Auf eindrucksvolle Weise schildert die Autorin in dieser Geschichte, wie nah Glück und Unglück beieinander liegen und dass man das Leben nehmen muss, wie es kommt - auch wenn man manchmal nicht alles zu besseren wenden kann. Ein schwieriges Thema, mutig und hochemotional ergreifend erzählt und voll nachdenklicher Tiefe. Pro & Contra + Hochemotional und sehr ergreifend + Mutig erzählt (Themenwahl und Handlung) + Charakterliche Tiefe trotz weniger Details + Schicksalswege und ihre Folgen + Trifft den Nerv des Lesers und regt zum Nachdenken an + Überraschend + Anders und herausstechend + Schwierige Thematik sehr authentisch verarbeitet o Zu Beginn verwirrend und ohne roten Faden Bewertung: Handlung: 4,5/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung: 4,5/5

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  • Rezi: "Wo immer du bist" von Cylin Busby

    Wo immer du bist

    Kueckibooks

    Inhalt: Nach einem Mountainbike-Unfall landet der 17-jährige West im Krankenhaus - er kann nicht sprechen, sich nicht bewegen und muss befürchten, für immer gelähmt zu bleiben. Ans Bett gefesselt bekommt er nachts Besuch von Olivia, die im Zimmer nebenan liegt. Das Mädchen fasziniert und verunsichert ihn gleichermaßen, Nacht für Nacht wartet er auf sie. Als es West besser geht, zeigt Olivia ihm im Internet, wer sie früher war: eine leichtfüßig tanzende Ballerina. Warum sie nun schon so lange im Krankenhaus ist, will sie ihm allerdings nicht erzählen. Schließlich hat West die Chance, nach einer riskanten Operation wieder ganz der Alte zu werden. Olivia hat Angst, dass West sie danach vergessen wird. Doch er verspricht ihr, sich um sie zu kümmern. Als West sein Versprechen nach der erfolgreichen Operation einlösen will, muss er jedoch eine grausame Wahrheit erkennen. Das Mädchen Olivia liegt seit drei Jahren im Koma und die Begegnungen mit ihr hat West in einem Zwischenreich erlebt. Doch es gibt einen letzten Liebesbeweis, den West für sie erbringen kann ... Cover: Das Cover dieses Buch ist keineswegs schlecht geraten. Im Gegenteil, besonders die vielen harmonischen Blautöne und das Mädchen, welches meiner Meinung nach Olivia darstellen könnte, verleihen dem Cover und damit auch dem Buch eine mystische, dunkle und geheimnisvolle Atmosphäre, welche man natürlich erkunden möchte. So kommt es, dass man dieses schöne Cover mit dem leicht kitschigen Titel gerne in die Hand nimmt. Die Inhaltsangabe hat dann nicht direkt Bezug zum Cover, was aber vorerst nicht stört, da es mir dieses wirklich angetan hat. Denn dieses ruhige, mystische Cover zeigt nicht, was sich in Wahrheit zwischen den Buchdeckeln befindet... Schreibstil: Busby versucht mit ihrem leichten, meistens ziemlich platten Schreibstil eine jugendliche und lockere Atmosphäre aufzubauen, was ihr aber leider gründlich misslingt. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass so wenig Emotionen in sich hatte. Dieses Buch behandelt ein sehr sensibles Thema, und nicht nur eins, und hätte demnach voll von emotionalen Passagen sein müssen, die mir Tränen in die Augen treiben. Stattdessen bleibt der Schreibstil platt und emotionslos, plätschert nur so vor sich hin, ohne Spannung oder eine Atmosphäre aufzubauen. Schade, denn an sich versucht die Autorin es wirklich, mit kleineren Stellen Mysterie und Atmosphäre mit ins Spiel zu bringen, was aber entweder scheitert oder affektiert wirkt. Plot: In dem Buch von Busby geht es um den siebzehnjährigen Jungen West. Dieser wacht in einem Krankenhaus aus, kann sich weder bewegen, noch sprechen. In diesem Zustand lernt er die geheimnisvolle Olivia kennen, die da auch im Krankenhaus ist. Naja, sie lernen sie kennen, mögen sich....Klingt ja alles noch ganz in Ordnung. Doch leider muss ich sagen, dass der Plot wirklich unglaublich schlecht war. Die Grundidee, die an sich schon so viel Potenzial bietet, so viel Emotionalität und Feingefühl, so viel Spielraum...nichts wurde genutzt! Statt Nachdenklicher und Berührender Szenen, Lebensphilosophie oder einfach nur ordentlicher Thriller-Spannung, bekommen wir ein Buch, dass alles haben möchte und nichts hat. Die Handlung plätschert das ganze Buch lang nur so vor sich hin. Während nie irgendetwas passiert, durchleben wir einfach nur einen Krankenhausalltag und die selbstmitleidigen Gedanken eines unsympathischen Protagonisten. Die Liebesgeschichte findet ein bisschen am Rand statt, ist aber so lieblos und kalt geschrieben, dass sie mein Herz zu keiner Zeit berührt hat. Weder die Liebesgeschichte, noch sonst eine Zwischenmenschliche Beziehung, wofür aber auch der Schreibstil und die unsympathischen Personen verantwortlich. Während wir nicht mit diesem Buch lernen, wie schön das Leben ist, wie wertvoll und lebenswert, oder wie zärtlich eine Liebe wachsen kann, worauf es wirklich ankommt...Nein, eigentlich möchte man sich bei dieser Lektüre am liebsten selbst ins Koma versetzten. So wenig Spannung und Charme und Feingefühl habe ich selten gesehen. Auch was Spannung angeht, hat das Buch einige gute Ansätze. Einige Albträume, welche West durchlebt, sind überraschend spannend und atmosphärisch, brachen aber leider viel zu schnell ab und Rücken in den Hintergrund. Daher ist die Spannungskurve eher ein bisschen gezackt. Wenn überhaupt man von Spannung reden kann. Eigentlich hatte das Buch eine wirklich gute Grundidee und eine tolle Thematik. Nahtoderfahrung, Liebe, Was ist wichtig im Leben?...All das bietet viel Stoff für einen guten Roman. Nur hätte Busby sich hier für eine Richtung entscheiden müssen. Will sie Spannung? Liebe? Feingefühl? Mir wäre es lieber gewesen, sie hätte sich bei so wenigen Seiten nicht so viel vorgenommen, sondern entweder mehr geschrieben und besser ausgebaut, bzw. die Seiten, in denen jetzt nur unnötige Sachen vorkommen besser genutzt, oder sie hätte Schwerpunkte setzten müssen. so endet das Buch in einem langweiligen, überzogenen und unauthentischen Desaster! Einzig und Alleine das Ende, welches zwar von Logikfehlern nur so strotze, konnte mich einigermaßen positiv stimmen. Zumindest weiß die Autorin, dass sich "überraschende" Wendungen gut in einem Buch machen. Das war aber auch das einzige positive an diesem Plot. Schade! Personen: Was für mich dieses Buch auch sehr stark geschädigt hat, waren die Personen in diesem Buch. Unsympathisch, Blass und Herzlos sind mir die meisten von ihnen im Gedächtnis geblieben. West war für mich ein sehr schwieriger Protagonist, mit dem ich überhaupt nicht warm wurde. Natürlich, wenn man über jemanden schreibt, der sich weder bewegen, noch sprechen kann, ist es immer schwer, sich einzufühlen. Aber die Autorin hat West mit dermaßen viel Unsympathie ausgestattet, dass es schwer fällt, ihn zu mögen. Seine Gedankengänge, die eigentlich so geschrieben sein müssten, dass man irgendwas dabei empfindet, sind eigentlich nur langatmig und zeitweise auch nervend geschrieben. Über die kleinsten, unwichtigsten Sachen denkt er Seitenlang nach, während er über die wichtig und spannend Dinge, die das Buch und ihn Interessant gemacht hätte, kaum zwei Sätze verliert. Auch an Authenzität mangelt es ihn. Es strahlt keine Lebensfreude aus, keinen Kampfgeist, nichts, was man hätte bewundern könne. Auch seine Traurigkeit ist nicht etwas poetisch und melancholisch beschrieben. Eigentlich nervt es nur, wie er sich Seite um Seite in Selbstmitleid badet, und scheinbar so minderbemittelt ist, dass er dauernd unnötige Fragen stellt und zeitweise wie ein Kleinkind rüberkommt. Auch frage ich mich, wie er so unglaublich kühl gegenüber seiner Lieben sein kann. Immer nur jammert er darüber, dass sie ihn ja ach so wenig lieben würden, aber er selbst ist undankbar und herzlos, verliert nicht einen positiven Satz über seine Lieben und denkt wie ein quengelndes Kleinkind nur an sich selbst, egal, wie seine Mutter oder seine Freundin mit dem Unfall seinerseits umgehen, Hauptsache, es passt ihm. Olivia fand ich an sich einen Interessanten Charakter, in dem sicher viel Potenzial gesteckt hätte. Naja, aber leider wurde auch dieses nicht genutzt. Olivia wirkt durchgängig blass und oberflächlich, und durch diese fehlende Tiefe, kann ich auch kaum Sympathie zu ihr aufbauen. Wenn sie Gemein ist, sehe ich nur ihre Gemeinheit darin und meistens ist das auch das Einzige. Olivia vereint Taktlosigkeit und Arroganz in sich, und da sie nie auch nur ein bisschen tiefer blicken lässt, wirkt sie dadurch einfach nur total blass und unsympathisch. Insgesamt konnte mich kein Charakter für sich einnehmen, da sie alle sehr oberflächlich geschrieben waren. Sie kamen mir zu lieblos rüber, als wäre es der Autorin vollkommen egal, wer sie sind und was sie machen. Und diese Lieblosigkeit spürt man leider. Fazit: Insgesamt war doch leider sehr enttäuscht von dem Buch. „Wo immer du bist“ von Cylin Busby ist ein Roman, der die schwierige, aber sehr interessante Thematik Nahtoderfahrung und Unfallverarbeitung bearbeitet. Doch leider ist dieses Thema, bei welchen vor allem Feingefühl, Liebe zum Detail und ein schöner Schreibstil dabei sein müssen, vollkommen in diesem Buch verloren gegangen. Die Story ist weder Berührend noch Spannend oder Mystisch. Es wirkt, als habe sich die Autorin nicht für eine Genre oder einen Haupthandlungsstrang festlegen können, und versuche deshalb, irgendwie alles in das buch zu quetschen. Dadurch bleibt aber alles in diesem Buch zu blass. Die Autorin schafft es gerade mal, mit ihrem leider sehr emotionslosen Schreibstil die Thematik an der Oberfläche anzukratzen, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Auch die lieblos gestalteten Personen, welche mir durchgängig zu blass und unsympathisch waren, haben der Geschichte zusätzlich geschadet, wobei man sagen muss, dass die Autorin einige gute Ansätze hatte, welche aber leider nicht mehr verfolgt oder ausgebaut wurden. Für dieses Buch vergebe ich 1,5 Sterne und damit leider keine Leseempfehlung! Danke an Blogg dein Buch (http://www.bloggdeinbuch.de/) und den Boje Verlag (http://www.luebbe.de/) für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares Kaufen? http://www.luebbe.de/Buecher/Kinder/Details/Id/978-3-414-82386-1

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    • 3
  • Eine grandiose Storyidee mit unglücklicher Umsetzung.

    Wo immer du bist

    Lielan

    21. July 2014 um 22:03

    Cylin Busbys "Wo immer du bist" ist ein Jugendbuch, welches sich mit Themen auseinandersetzt, die junge Leser normalerweise nicht unbedingt gerne ansprechen. So schildert die Autorin den schweren Werdegang von ihrem Protagonisten West, welcher nach einem schweren Unfall im Krankenhaus aus dem Koma erwacht. Normalerweise meide ich solche brutalen Wirklichkeitsschilderungen in der Jugendliteratur immer, da sie mich immer mit den größten Herzschmerzen und in gedankenversunkenen Depressionen zurück lassen, dennoch klang Cylin Busbys Klappentext irgendwie anders, fesselnd, ergreifend, sodass ich ich einfach Alles über West und seinen Kampf zurück ins Leben erfahren musste. Anders als erwartet, hat mich "Wo immer du bist" nicht zutiefst unglücklich zurück gelassen, sondern eher wütende Gefühle in mir hervorgerufen, denn mit dem gewählten Ende der Autorin bin ich so gar nicht klar gekommen. Allerdings ist auch dies wie immer Geschmackssache und bei meinem Happy-End-liebenden-Herzen werde ich schnell gnadenlos und verzeihe ungerne unschöne Enden. Der Protagonist West liegt nach einem schlimmen Unfall im Krankenhaus und der Leser erwacht mit West gemeinsam, auf der ersten Seite des Buches, aus dem Koma. West reagiert logischerweise sehr panisch, weil er nicht weiß wo er ist und vorallem warum er dort ist. Die zweite Panikattake lässt nicht lange auf sich warten, denn West kann sich weder bewegen noch sprechen. In dieser abstrusen Situation habe ich mich als Leser noch nie befunden, dass die Autorin in der Ich-Perspektive schreibt und der Charakter sich null artikulieren kann. Im ersten Moment habe ich mich ebenso wie West vollkommen überfordert gefühlt und am Liebsten um Hilfe geschrien. Die Hilfe eilt auch schnell an Wests Seite denn Olivia, ein Mädchen ins Wests Alter, welches im Nachbarzimmer des Krankenhauses liegt, klärt West über seine aktuelle, hilflose, vollkommen bescheidenen Situation auf. Olivia scheint auch die einzige Person in seinem Umfeld, ob Eltern, Freunde oder Ärzte, zu sein, die sich in West hinein versetzen kann, seine Gefühle teilen kann und ihm immer zur Seite steht. Natürlich entwickeln sich zwischen den beiden Protagonisten schnell echte Gefühle und diese werden auch nicht durch die hundsmiserable Situation getrügt, indenen sich beide befinden. Ganz nebenbei scheinen die beiden auch bizarre, unwirkliche Fragenzeichen aufzuklären, die sich im Krankenhaus abspielen und nicht ganz geheuer scheinen. Das Zwischenmenschliche bei den Charakteren stimmt definitiv und es macht Spaß dieses live mit erleben zu dürfen. Leider ist Cylin Busbys gewähltes Ende  für "Wo immer du bist" nicht der einzige Makel an diesem Jugendbuch. Auch ihr Schreibstil wirkt leider teilweise etwas einschläfernd. Viele Stellen hätten dramatischer und viel spannender ausgelegt werden müssen. Denn ihre Grundidee birkt soviel Potential und ist wahnsinnig fesselnd, denn gerade diese hat mich überhaupt auf ihr Buch aufmerksam gemacht. Nur irgendwie stimmt die Umsetzung nicht. Allerdings muss ich die Charaktere und deren Präsentation loben, denn diese passen einfach perfekt in die geschaffene Handlung. Ich habe an keinem einzigen Charakter etwas auszusetzen, denn alle sind großartig stimmig und gefallen mir sehr. Wohl auch die Charaktere haben dafür gesorgt, dass "Wo immer du bist" für mich kein Flop geworden ist und haben mich immer wieder motiviert weiter zu lesen, da ich doch einfach erfahren musste, wie die Geschichte letzendlich für jeden einzelnen Beteiligten ausgehen wird. Alles in allem ist Cylin Busbys "Wo immer du bist" eine Jugendwerk, dass definitiv zum Nachdenken anregt, einige Schwächen in der Umsetzung der Handlung aufweist, aber dennoch durchaus lesenswert ist.

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  • Ich lies die Dunkelheit hinter mir ...

    Wo immer du bist

    Avirem

    Kurzbeschreibung Ich spürte ihre Wärme, als ihre Finger meinen Arm hinaufwanderten und auf meiner Schulter liegen blieben. Sie lächelte, ihr Gesicht ganz nah an meinem. »Ich hab mir Sorgen gemacht, aber jetzt ist alles gut, oder? Ich bleibe bei dir.« West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen - und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume. Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll - und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen. Inhalt Nach einem Unfall wacht der 17 Jahre alte West in einem Krankenhaus auf. Er kann sich nicht bewegen und da er beatmet wird kann er auch nicht sprechen. Mit Olivia, der Patientin aus dem Nebenzimmer, entwickelt er eine Art Kommunikation. Olivia kommt ihn täglich besuchen und die Zwei nähern sich einander an. West hat seltsame Träume und gemeinsam mit Olivia will er herausfinden was sie bedeuten. Meinung Vor seinem Unfall war West ein aufgeweckter Junge. Er war beliebt bei seinem Mitschülern, hatte eine Freundin und war begeisteter Biker. Nun ist er ans Bett gefesselt, kann sich nicht mitteilen und nicht mitbestimmen. Er weiß nichts genaueres über seinen Zustand und ist den Ärzten, Schwestern und seinen Eltern ausgeliefert. West lernt Olivia als ungewöhnliches, verwirrendes, schönes und geheimnisvolles Mädchen kennen. Sie ist schon längere Zeit im Krankenhaus. Wie lange genau und weshalb weiß West nicht. Sie bekommt nur selten Besuch und erzählt wenig über sich. "Wo immer du bist" ist der erste Roman von Cylin Busby der auf Deutsch erscheint. Ein Erlebnis im engen Familienkreis inspirierte die Autorin zu diesem Jugendroman. Cylin Busby greift ein ernstes Thema auf und wagt sich auf dünnes Eis, den diese interessante Idee beinhaltet viele Emotionen welche dem Leser nahegebracht werde müssen und benötigt Tiegang und viel Gefühl. Es handelt sich um ein stilles und leises Buch. Die Umsetzung machte dieses ruhige Buch langatmig. Den Plot empfand ich nicht gut herausgearbeitet und ich konnte die Emotionen der Charaktere nicht spüren. Die Gefühle von West wurden nicht realistisch transportiert. Es geht um ein aufwühlendes Thema, das fesselnd und ein wenig mysteriös ist. Dies konnte die Autorin leider nicht überzeugend meistern. Erzählt wird aus der Sicht von West. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und ein wenig platt. Die Sprache ist jugendlich. Das Cover ist wunderschön und zur Geschichte passend. Eine junge Frau schwebend im Wasser, knapp unter der Oberfläche, erreicht diese aber nicht. Es wirkt geheimnisvoll und mysteriös, dazu tragen auch die dunklen Farbtöne bei. Fazit: "Wo immer du bist" von Cylin Busby konnte mich leider nicht überzeugen. Es geht um ein sensibles Thema das die Autorin mit zu wenig Feingefühl behandelt hat. Mir fehlte Emotionalität und Tiefgang. Eine interessante Idee und gute Ansätze, aber deutliche Mängel in der Umsetzung. Zitat "Das hier ist die Gegenwart, so sieht`s aus. Und wenn wir nicht hier wären, wäre ich dir nie begegnet. Und du mir auch nicht. Und ich glaube, wir mussten uns begegnen. Ich weiß nicht, warum, aber so ist es." (Seite 73)

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    • 2
  • Nah am Tod, auf dem Weg zurück ins Leben

    Wo immer du bist

    MikkaG

    27. June 2014 um 15:54

    Erst nach Lesen des Buches wurde mir klar, wie passend das Titelbild ist... Ein junges Mädchen unter Wasser, aufwärtsstrebend und so nah an der Oberfläche- dabei doch so fern. Eine Metapher auf Krankheit und Genesung? Ihr werdet es verstehen, wenn ihr das Buch lest! Es geht um den jungen West, der nach einem schlimmen Unfall (mit seinem Fahrrad auf der Halfpipe) im Krankenhaus zu sich kommt. Er ist erst völlig verwirrt und weiß nicht, was los ist - warum ist er am Bett festgeschnallt? Warum tut sein Hals so weh, und warum kann er nicht sprechen? Immer wieder verliert er das Bewusstsein, und jedes Gefühl für Zeit geht ihm verloren. Wenn er Besuch bekommt, kann er nur hilflos daliegen und zuhören - seine Besucher sprechen beinahe mehr mit sich selbst... Und dann taucht Olivia auf, das Mädchen aus dem Zimmer nebenan, und sie sagt ihm ganz unverblümt: "Du hast einen Beatmungsschlauch im Hals. (...) Und übrigens bist du gelähmt, falls dir das noch keiner gesagt hat." Und damit beginnt eine merkwürdige Freundschaft zwischen Olivia und West, die schnell sehr innig wird, obwohl sich West (zuerst) nur verständigen kann, indem er einmal für ja und zweimal für nein blinzelt. Olivia scheint ihn einfach zu verstehen, und sie errät schnell Dinge über ihn, die nicht einmal seine Freunde wissen. Und sie spricht mit ihm auch über seine grauenhaften Alpträume - beziehungsweise, sie spricht und stellt ihm die richtigen Fragen... Olivia wird in wenigen Tagen zu Wests Rettungsanker in seiner schweren Situation. Ich fand diese Grundidee sehr originell und faszinierend. Dabei war es für die Autorin sicher eine Herausforderung, diese Idee zu einem spannenden, packenden Buch umzusetzen! Denn zum einen ist der Schauplatz sehr begrenzt: ein Großteil des Buches spielt in Wests Krankenzimmer. Und dann gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Charakteren, die wirklich eine Rolle spielen: West, seine Freundin Allie, sein bester Kumpel Mike, seine Mutter, Olivia, die nette Schwester Norris und die fiese Schwester ohne Namen... Aber Cylin Busby erschafft mit diesen begrenzten "Zutaten" eine Geschichte, die berührend ist und einen nicht mehr loslässt. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen, denn ich wollte immer wissen, wie es mit West weitergeht. Jeden kleinen Sieg, den er erlebt, habe ich gefeiert, und seine Ängste und Hoffnungen haben mich unglaublich mitgenommen. West ist ein sehr sympathischer junger Mann. Früher war er mal ein Außenseiter, bis ihn Mike eines Tages ganz selbstverständlich akzeptiert und in seine Kreise aufgenommen hat. Er liebt seine Freundin Allie von ganzem Herzen, obwohl sie ihn schon einmal verlassen hat. Er ist ein ganz normaler Teenager, aber seine Gedanken entwickeln in seiner Zeit im Krankenhaus immer mehr Tiefe... Denn er hat ja außer Nachdenken nichts zu tun, und so lernt er sich nach und nach wirklich selber kennen und begreift, was für ihn im Leben wichtig ist. Allie und Mike bleiben dabei eher am Rand des Geschehens. Allie besucht West nur selten und kann nur schlecht mit der Situation umgehen, aber so richtig lernt man sie als Leser gar nicht kennen. Mike tut sein Bestes: er bringt Musik für West mit und redet mit ihm, und man merkt deutlich, wie wichtig West für ihn ist. West glaubt, Mike habe ihn aus seinem Leben als Außenseiter gerettet, aber so nach und nach wird klar, dass die Freundschaft auch Mikes Leben verändert hat. Wests Mutter tut ebenfalls ihr Bestes, aber ihre Besuche werden immer kürzer, denn sie hat einfach keine Kraft mehr. Und Wests Vater kann es nicht ertragen, seinen Sohn so zu sehen. Die beiden streiten sich darüber, ob West eine riskante Operation bekommen soll: sie könnte wahnsinnige Fortschritte für ihn bedeuten, aber auch tödlich enden... Olivia ist neben West der zentrale Charakter. Sie sagt immer klar heraus, was sie denkt, und das wirkt manchmal doch etwas gemein und gedankenlos - wie dieser Kommentar, den ich oben schon erwähnt habe. Aber im Laufe des Buches habe ich ihre Ehrlichkeit schätzen gelernt, und so nach und nach lernt man als Leser auch ihre verletzliche Seite kennen. Sie ist schon eine lange Zeit im Krankenhaus und wird mit Flüssignahrung künstlich ernährt. 38 Kilo habe sie mal gewogen, vertraut sie West bei ihrer ersten Begegnung an. Allerdings sagt sie manchmal auch Dinge, die ich sehr egoistisch von ihr fand. Aber dazu möchte ich hier noch nicht zu viel sagen, denn das würde einiges verraten! Irgendwie konnte ich sie verstehen, aber irgendwie auch nicht... Apropros verraten: es gibt gegen Ende eine Enthüllung, die ich kommen sehen habe. Zuerst war ich darüber etwas enttäuscht und habe mir gedacht: hätte die Autorin das nicht besser verstecken können? Aber dann habe ich mich gefragt, ob es wirklich so schlimm ist, diese Sache schon viel früher als West zu begreifen, und die Antwort ist nein. Denn der Reiz der Geschichte lag für mich vor allem im Psychologischen: darin, wie West mit dieser extremen Situation umgeht, und wie die Menschen um ihn herum reagieren. Liebe spielt eine große Rolle in diesem Buch: die Liebe, die West für die Menschen in seinem Leben empfindet und sie für ihn, und immer mehr auch seine Gefühle für Olivia... Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich erst skeptisch: wie kann sich ein Mädchen zu einem Jungen hingezogen fühlen, der nicht mal mit ihr reden kann? Aber es macht Sinn, man kann es nachvollziehen und glauben, und dabei driftet es nicht in zuckersüßen Kitsch ab. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm: West erzählt uns die Geschichte aus seiner Perspektive, und das wirkte auf mich sehr echt und berührend. Zusammenfassung: Ein nachdenkliches Jugendbuch der leisen Töne. Der junge West findet nach einem traumatischen Erlebnis nach und nach zurück ins Leben - und dabei eine unerwartete Liebe, die kein bisschen kitschig ist. West und Olivia sind wunderbare Protagonisten, über die ich immer sehr gerne gelesen habe, und das Ende hat mich überrascht: einerseits ein wenig verstörend, andererseits eigentlich das einzige mögliche Ende... Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen!

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