Cyn Balog Sleepless

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Inhaltsangabe zu „Sleepless“ von Cyn Balog

Traumhaft schöne Story, leider viel zu kurz

— ichundelaine
ichundelaine
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  • Mr. Sandman, bring me a dream

    Sleepless
    ichundelaine

    ichundelaine

    18. February 2016 um 20:13

    In Cyn Balogs zweitem YA Fantasybuch geht es um Sandmänner, ja, richtig gelesen, Sandmänner! Die sind nämlich sehr real und helfen ihren Schutzbefohlenen Nacht für Nacht ins Land der Träume, so auch Eron deMarchelle. Seine Lieblings-Schutzbefohlene ist Julia, allerdings tauchen am Horizont einige Probleme auf. Zum einen steht sein 100jähriges Jubiläum an und er hat die Chance wieder zum Mensch zu werden, allerdings nur, wenn sich sein Nachfolger gut anstellt. Zum anderen entpuppt sich sein Nachfolger als der sture Griffin, der zufällig Julias Exfreund ist, was eine ganze Menge an Konflikten mit sich bringt, zu mal Eron Julia mehr als nur mag... Eine wunderschöne, locker flockig geschriebene Story auf weniger als 250 Seiten und toll für zwischendurch. Mir gefällt die Idee, dass jeder von uns einen persönlichen Sandmann hat, aber leider wird die Thematik nur gestreift. Deshalb gibt es auch einen Punkt Abzug, aus der Geschichte hätte man definitiv MEHR machen können!!!

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  • Rezension zu "Sleepless" von Cyn Balog

    Sleepless
    Ami Li Misaki

    Ami Li Misaki

    13. November 2011 um 18:08

    Eron ist vor hundert Jahren gestorben - im Alter von 17. Aber er bekommt eine zweite Chance: Hundert Jahre lang muss er als Sandmann seinen Schutzbefohlenen zu einem guten Schlaf verhelfen. Wenn diese 'Schuld' getilgt ist, darf Eron wieder Mensch sein. Julia hat gerade ihren Freund Griffin verloren. Sie hat eine aufrührende Vergangenheit hinter sich und wie sie genau zu Griffin stand, weiß sie selbst nicht so genau. Aber Julia ist auch eine von Erons Schutzbefohlenen, die Eron besonders mag. Die Geschichte wird abwechselnd aus Julias und Erons Sicht erzählt. In der Ich-Perspektive, Präsens. Zum Schreibstil will ich mich nicht so ausführlich äußern, denn so ausgeprägt sind meine Englisch-Kenntnisse einfach nicht. Ich hab alles recht gut verstanden und konnte es auch ganz gut lesen. Ich habe auch durchaus mitbekommen, dass Eron etwas 'altertümlich' spricht und erzählt. Wie ausgeprägt das im Detail ist... Aber ich denke mit guten Englisch-Kenntnissen fällt das durchaus auf. Den Anfang fand ich schon recht schleppend. Bis die Geschichte wirklich richtig ins Laufen kommt, ist man beinahe bei der Hälfte! Und das bei einem dünnen Buch! Fand ich etwas schade. Die Geschichte an sich plätschert so dahin. Obwohl die Idee mit dem Sandmann total interessant ist und wirklich Potential hat, hat Balog die Geshcichte in meinen Augen einfach etwas 'lasch' umgesetzt. Mir fehlte die Atmosphäre, auch ein bisschen das Einfühlungsvermögen in die Charaktere. Es hat mich nur an wenigen Stellen berührt. Eron ist ein sympathischer Charakter. Ein alter Gentleman eben. Vielleicht ein bisschen zögerlich, aber alles in allem nett und pflichtbewusst. Vielleicht in manchen Dingen auch ein bisschen ernst. Julia mochte ich auch gerne. Sie musste einiges durchmachen, hat dabei aber trotzdem ihre Träume nicht aus den Augen verloren und arrangiert sich mit ihrer Situation so gut es eben geht. Griffin und Chimere hingegen... Ich konnte sie nicht ganz durchschauen, nicht ganz einordnen. Sie waren mir weder besonders sympathisch noch hatte ich eine Abneigung gegen sie. Die Stimmung war teilweise vielleicht auch etwas drückend. Immerhin stirbt Griffin ja gleich zu Beginn und Eron sieht sich langsam mit den Problem seines 'Wieder-Mensch-Seins' konfrontiert. Auch Julia hat es, wie erwähnt, nicht einfach. Was ich auf jeden Fall nicht unerwähnt lassen möchte, ist die Kapitelgestaltung. Bzw. die Kapitelanfänge. Denn, wenn die Sicht wechselt, so wird es je mit "Eron" oder "Julia" umschrieben. Jeder der beiden hat seine eigene Typografie (der Überschrift) und eine eigene Grafik (Eron einen Sichelmond, Julia die Pfingstrose, die man auf dem Cover sieht). Ich fand das sehr schön und war auch etwas erstaunt, wie diese Elemente eingesetzt wurden. Kurz: Optisch toll. Der Inhalt und die Emotionen schwächeln in meinen Augen etwas. Trotzdem: Wer mal etwas anderes lesen will, kann getrost zugreifen. Auch sehr praktisch für Zwischendurch, da es ja nicht allzu lang ist.

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