Cynthia D’Aprix Sweeney Das Nest

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Inhaltsangabe zu „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney

Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und haben immer gewusst, dass sie eines Tages viel Geld erben würden. Und das können sie in New York zu Zeiten der Finanzkrise auch alle gut gebrauchen. Doch kurz bevor der ersehnte Fonds ausgezahlt wird, verwendet ihre Mutter ihn, um dem ältesten Sohn Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben. Ein geistreicher und scharfsinniger Familienroman – gelesen von Johann von Bülow.

Ungekürzte Lesung mit Johann von Bülow
2 mp3-CDs | 11 h 59 min

Amüsante, gut komponierte und geschriebene Story über die Upperclass New Yorks.

— wandablue

Eine sehr vielschichtige Familiengeschichte, die manchmal etwas an eine Verhaltensstudie erinnert. Interessant, aber recht langgezogen

— Valabe

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  • New Yorker Snobs wunderbar interpretiert

    Das Nest

    wandablue

    14. February 2018 um 00:14

    New Yorker Snobs wunderbar interpretiert Cynthia D’Aprix Sweeney versuchte sich in ihrem Debüt an einer New Yorker Geschichte, die gesellschaftskritische Anklänge hat, es aber letztlich nicht schafft, die leichte Muse zu verlassen. Was nicht weiter schlimm ist, es muss auch amüsante, leichte Geschichten ohne großen Tiefgang geben. Ist die Geschichte der Autorin auch federleicht, ist sie doch nicht dumm oder oberflächlich, da sie gut geschrieben, personell prima besetzt und bestens durchkomponiert ist. Sicherlich gibt es kleine stilistische Schwächen, aber ich habe schon schlechtere Debütromane gelesen und selten bessere. Die Bilder, die die Autorin verwendet, sind scharf beobachtet, liebevoll detalliert, kolorieren den New Yorker Alltag der Upperclass, die mit Luxusproblemen kämpft, die sie, selbstredend! für echte Probleme hält. Das ist schon Kunst, wie die Autorin ihren Stoff (rüber)bringt. Vor allem die Besetzung begeistert, da tauchen so viele skurrile Typen auf, die alle lebensecht geschildert sind, kreative Details sind ihnen auf den Leib geschneidert. Es geht ums Geld. Es geht um Familie. Es geht um Lebensträume. Und es geht um Abhängigkeiten. Um die Abhängigkeiten, die nie gewollt, aber doch in fast jeder Familie entstehen. Kann man sich davon jemals befreien? Die Autorin hat die Geschichte einer unerträglichen, neureichen snobistischen Familie mit so vielen schrulligen Nebenfiguren versehen, alle ausgezeichnet dargestellt, dass man unwillkürlich oft lachen muss. Doch die Snobs bleiben Snobs, wenngleich es eine schmale Spur an Läuterung gibt. Was fehlt? Eine kompliziertere Gestalt, wie sie zum Beispiel in Dave Eggers „Bis an die Grenze“ in der weiblichen Figur der „Josie" zu finden ist. Jemanden, eine Gestalt, deren innere Konflikte den Leser aufwühlen. So machen die Schwierigkeiten, die die Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody, samt ihren Lebensgefährten und Kindern, zu bewältigen haben, zwar Laune, gehen aber niemals unter die Haut. Gesprochen: Johann von Bülow schafft es, sich genau so überheblich anzuhören, wie man sich die neureichen New Yorker vorstellt, insofern passt seine Stimme großartig zum Roman. Fazit: Amüsante Geschichte über New Yorker Snobs, die endlich lernen, ihr privilegiertes Leben unter die Füße zu bekommen. Kategorie: Unterhaltung, leichte Muse: aber gut! Der Audio Verlag, 2016

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    • 3
  • Super langes Hörbuch

    Das Nest

    Simi159

    02. August 2017 um 19:43

    Das Nest ist der Spitzname für einen Fond, den der Vater von Melodie, Jack, Bei und Leo für sie eingerichtet hat. Ausgezahlt werden soll das Geld, wenn die jüngste der vier 40 Jahre alt wird.  Melody, Jack, Bea und Leo sind sehr unterschiedlich im Charakter und  in dem Lebensweg den sie bisher gegangen sind. Das einzige was sie vereint, ist dass sie alle vier dringend Geld brauchen. Melody, Hausfrau und Mama braucht, da sie keine Rücklagen mehr hat, das Nest um die College Gebühren für ihre Tochter zu bezahlen. Jack Antiquitätenladen ist pleite und das Sommerhaus seines Mannes steht kurz vor der Pfändung, nur das Nest kann ihn noch retten. Bea, die mit vollem Namen Beatrice heißt, ist erfolglose Schriftstellerin und würde gern ihr Apartment ausbauen. Doch kurz vor der Auszahlung verwendet ihre Mutter das Nest, Leo, den Playboy der vier, aus einer Notlage frei zu kaufen. Leo will seinen Geschwistern das Geld zurück zahlen…die Frage ist nur wie? Fazit: Wie so oft ist bei den vier Geschwistern mehr Schein als Sein…jeder der vier stellt nach Außen sein tolles Leben, seine Erfolge zur Schau, obwohl sie kurz vor dem finanziellen Kollaps sind. Jede Figur hat dabei sein eigenes Päckchen zu tragen, hat sich selbst in die Situation gebracht in der sie jetzt ist, und trotz des Rückens zur Wand, wird der schöne Schein  gewahrt. Geschickt hat die Autorin, Cynthia D’Aprix Sweeney, ein Netz aus Personen, deren Leben und Handeln miteinander verbunden ist, gewoben. Man springt am Anfang von Person zu Person, lernt deren Umfeld und Handeln kennen. Und je weiter man liest, um so tiefer werden die Abgründe, die sich da auftun. Die Nöte werden sichtbar und auch die Zusammenhänge greifbar, denn die Leben der vier werden von weiteren Personen gekreuzt, und das Netz immer enger und dichter. Die Charaktere sind gut beschrieben, wenn auch typisch amerikanisch. Ihr Handeln erscheint mir nicht immer authentisch, ist doch vieles dem schönen Schein gewidmet, und so wirkt manches klischeehaft und gekünstelt. Ein gut hörbares und auch sehr langes Hörbuch…perfekt für super lange Urlaubsfahrten. Laufzeit der zwei MP3 CD’s ist 11 Stunden und 59 Minuten. Gelesen wird diese ungekürzte Buch von Johann von Bülow, der zurückhaltend und doch mit einer verstecken Portion Ironie die Personen vorführt. Von mir gibt es 4 STERNE.

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  • Wer erbt, erbt nur Probleme

    Das Nest

    Valabe

    30. January 2017 um 19:38

    Hörbuch: Das Nest- von Cynthia D´Aprix Sweeney – gelesen von Johann von Bülow Lesezeit – 11:59h DAV-Der Audio Verlag Zum Inhalt: Leo, Jack, Melody und Bea sind zwar Geschwister, doch auch nur auf dem Papier. Sie haben sich so gut wie nichts zu sagen, seit Leo durch einen Unfall ihr „Nest“ geplündert hatte. Oder eigentlich eher ihre Mutter, um Leo zu helfen. Immer musste Leo geholfen werden. Er ist der Älteste, doch auch ebenso der Unzuverlässigste. Dabei sollte „Das Nest“, wie alle es nur nannten, doch ihr Erbe sein. Ein Erbe, dessen Anteil jeder von Ihnen schon für seine Zwecke verplant hatte. Und nun stand der Tag an, an dem „Das Nest“ ausbezahlt werden sollte. Doch wie soll man etwas ausbezahlen, von dem kaum noch etwas da ist? Die Geschwister beginnen ihre Beziehung zu Leo zu reflektieren und schauen dabei nicht nur ihm, sondern auch sich selber über die Schultern. Wie sind sie nur alle zu denen geworden, die sie heute sind? Der Erzähler: Johann von Bülow ist ein in München geborene Schauspieler, der u.a. in Kokowääh auf der Leinwand zu sehen war. Als Erzähler in Hörspielen ist er zudem noch in der DAV-Reihe „Sherlock & Watson“ zu hören. Meine Meinung: Der Inhalt des Buches ist für mich ein wenig schwierig einzuschätzen. Dies mag vor allem an der Zahl der unzähligen Seitenstränge liegen, die sich durch die komplette Geschichte zogen. Neben den 4 Protagonisten, die sich regelmäßig in ihren Erzählungen abwechselten, gab es noch ca. 5-6 Nebengeschichten, die es mir als Zuhörer teilweise etwas schwierig machten dem Verlauf zu folgen. Dies mag auch daran liegen, dass das Hörbuch nicht in einzelne Kapitel unterteilt ist, zu denen man leicht zurückblättern kann, wie es bei Printausgaben der Fall ist. Zudem verwendet die Autorin oftmals sehr lange Sätze, gespickt mit unzähligen Nebeninformationen (Wetterbericht, Cocktails, Kleiderwahl der Gäste), die ich teilweise beim Zuhören etwas ermüdend fand. Die Geschichten der einzelnen Protagonisten waren recht interessant gestaltet, wenn gleich auch in meinen Augen etwas langgezogen und leicht übertrieben. Eventuell würde dies im Buch besser rüberkommen. Johann von Bülow hat eine sehr angenehme Erzählstimme, wenn gleich es zu Beginn der Lesung etwas ungewohnt für mich war ihn die Stimme der Frauen im Buch imitieren zu hören. Dies verflog aber nach kurzer Zeit. Zum Teil kam mir die Lesung etwas monoton vorgetragen vor. Dies mag aber auch daran liegen, dass man als Leser den Protagonisten im Buch eine eigene Stimme und Erzählgeschwindigkeit zukommen lässt, die natürlich nicht deckungsgleich mit der des Erzählers ist. Die Sprachgeschwindigkeit war gut gewählt. Mir persönlich war sie zeitweise etwas zu langsam, aber dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass ich bei Büchern eine schnelle Leserin bin und mir somit die Geschichte schneller vorgestellt habe. Fazit: Alles in allem fand ich „Das Nest“ als Hörbuch nicht schlecht, jedoch ist es durch die vielen Nebenhandlungen und Charaktere wohl als Print oder ebook leichter lesbar und nachvollziehbar. Die Erzählung vieler Handlungen und Abläufe war mir teilweise schon etwas zu detailliert, aber dies fällt wohl unter Geschmackssache. Das Buch erhält von mir im Hörbuchformat nur 3 Sterne, eben aufgrund der obigen Kritikpunkte.

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