Das Nest

von Cynthia D'Aprix Sweeney 
3,9 Sterne bei163 Bewertungen
Das Nest
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (111):
schokoloko29s avatar

Ein Porträt über eine Familie in New York, die die erwartete Erbschaft (Fonds) nicht bekommt.

Kritisch (14):
TraumTantes avatar

Überhaupt nicht mein Fall! Zu viele Protagonisten, dementsprechend auch zu viele Handlungsstränge, die einfach nur langweilig waren.

Alle 163 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Nest"

Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann.

Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb nur noch eine gemeinsame Erbschaft. Mitten in der Finanzkrise brauchen alle dringend Geld. Melody, Hausfrau und Mutter, wachsen die Ausgaben für ihr Vorstadthäuschen und die Collegegebühren ihrer Töchter über den Kopf. Antiquitätenhändler Jack hat hinter dem Rücken seines Ehemanns das Sommerhaus verpfändet. Beatrice, erfolglose Schriftstellerin, will endlich ihr Apartment vergrößern. Doch kurz bevor das Erbe ausbezahlt wird, verwendet ihre Mutter es, um Playboy Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben …
Meisterhaft erzählter, böser und witziger Familienroman

»Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.«
Entertainment Weekly

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608980004
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:410 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:13.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne48
  • 4 Sterne63
  • 3 Sterne38
  • 2 Sterne10
  • 1 Stern4
  • Sortieren:
    MissMays avatar
    MissMayvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Ein durchaus gelungenes Buch - mit ein paar Längen und einem zu glatten Ende
    Ein durchaus gelungenes Buch - mit ein paar Längen und einem zu glatten Ende

    Als erstes hat mich das Cover angesprochen, es ist sehr schön und mal etwas anderes.
    Auf dem Cover sind 4 Vögel zu sehen und ich habe öfters versucht, herauszufinden, welcher der 4 Geschwister wohl welchen Vogel darstellt. Um diese 4 geht es in der Geschichte:
    -Leo, der das ganze Drama auslöst, indem er einen Unfall verursacht und das Erbe von ihrere Mutter dazu benutzt wird um ihm aus der Klemme zu helfen
    -Melody, verheiratet, Mutter von Zwillingen die bald aufs College gehen und mit einem Haus, an welchem sie sehr hängt und es gerne mehr nach ihren Wünschen gestalten würde
    -Beatrice, die den engsten Draht zu Leo hatte und die nach dem Tod ihres Geliebten etwas aus der Bahn gekommen ist
    -Jack führt ein Antiquitätenladen, ist verheiratet mit seinem Partner und hat eine Hypothek auf ihr schönes Sommerhaus aufgenommen
    Die 4 Charaktere könnten trotz dem, dass sie Geschwister sind, eigentlich unterschiedlicher nicht sein. Ihre Beziehung ist kompliziert und außer das Erbe, welches das Nest genannt wird scheint sie nicht viel zu verbinden. Sie stehen sich nicht besonders nah und sehen sich nur selten.
    Während dem Verlauf des Buches werden noch zahlreiche andere Charaktere vorgestellt und deren Geschichte mit erzählt und eingeflochten. Einerseits fand ich das gut, da einem so die Auswirkungen noch mehr vor Augen geführt wurden. Ab einem gewissen Punkt wollte man allerdings keinen weiteren Charakter mehr, da es sonst einfach zu viel ist und man nicht mehr mitkommt. Auch wurde das Buch dadurch ganz schon in die Länge gezogen.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich wurde alles in allem gut unterhalten. Leider war mir auch das Ende einfach zu glatt und hat mich irgendwie unbefriedigt zurückgelassen und hat aus meiner Sicht nicht wirklich gepasst.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Federchens avatar
    Federchenvor 8 Monaten
    Familie ist wichtiger als Geld...

    Leon ist ein verheirateter Lebemann. Er hat viel Geld verdient und steht kurz vor der Scheidung. Über seine leichtfertige Lebensweise können seine drei Geschwister Bea, Jack und Melody nur den Kopf schütteln. Denn ihnen steht das Wasser bis zum Hals. Da muss eine Hypothek abbezahlt werden, die Wohnung soll vergrößert werden und die Töchter können doch bitte nicht auf eine staatliche Universität gehen. Doch es scheint Licht am Ende des Tunnels. Schließlich hat der Vater der vier einen großen Batzen Geld zur Seite gelegt, bevor er verstarb. Das Erbe soll am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter ausgezahlt werden. Doch was passiert, wenn das Geld nicht fließt?

    "Das Nest" ist der Debütroman der Autorin Cynthia D'Aprix Sweeney. Das eng verwobene Netz der Familiengeschichte der Plumbs aus New York lässt sich anfangs etwas holprig lesen, da die Autorin mit Vorliebe eine bestimmte Form von Schachtelsätzen bildet, die hin und wieder mit Erweiterungen versehen werden. Hinzu kommt die für manchen Leser zu hohe Anzahl von mitwirkenden Charakteren. Da fällt es zu Beginn nicht leicht, den Überblick zu behalten. Dennoch fesselt die Geschichte um die New Yorker Familie, denn ab einem bestimmten Punkt, der sich nicht wirklich genau festlegen lässt, fliegen die Seiten nur so dahin. Von warmherzigen bis boshaften Charakteren, von überführsorglichen bis hin zu sehr verständnisvollen Personen ist beinah alles in diesem Roman zu finden. Auch wenn die Autorin, wie oben bereits erwähnt, ihre Sätze gern ausschmückt, so klarer ist der Schreibstil bei der direkten Rede. Die Dialoge der Figuren sind knackig und treiben den Lesefluss voran. Durch kleine Rückblicke lernt der Leser die Figuren besser kennen und verstehen.

    Mich hat vor allem aber auch das Cover verzaubert. Vier gefiederte Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, stellen die vier sehr unterschiedlichen Charaktere der Geschwister dar. Jeder der vier hat seine ganz eigene Ansicht von seinem glücklichen Leben. Waren sie in der Kindheit eng miteinander vereint, so zeigt sich im Alter, dass die Unterschiede nicht größer sein könnten. Dennoch zeigt Cynthia D'Aprix Sweeney, dass man mehr gemeinsam haben kann, als es dem ersten Anschein nach ausssieht. Das Buch ist eine wunderbare Familiengeschichte, wie sie zum Teil überall passieren könnte. Eine Familiengeschichte, die vor allem am Ende genau da ist, wo sie sein sollte. Auch wenn ich einige Textstellen mit einer Art Genugtuung gelesen habe und vielleicht auch mit einem anderen Ende gerechnet hätte, so hat mich der Abschluss, denn die Autorin gewählt hat, mehr als versöhnlich gestimmt.

    (c) buchgefieder.blogspot.com

    Kommentieren0
    25
    Teilen
    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Porträt über eine Familie in New York, die die erwartete Erbschaft (Fonds) nicht bekommt.
    Das liebe Geld

    Es werden vier Geschwister porträtiert, die in New York City leben. Sie erwarten eine Auszahlung eines Fonds, der ihnen das Leben erleichtert. Bei dem einen kann er die Hypothek auf das Haus tilgen. Bei der anderen kann sie ein gutes College für ihre Zwillinge leisten. Leider ist es so, dass der älteste Bruder sich mit dem Geld davonmacht und er es nicht an die Geschwister auszahlt.
    Mehrere Ehen brökeln und am Ende gibt es auch ohne viel Geld eine Lösung....

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es liest sich gut. Ich kam in ein Lesesog hinein, da es so spannend war. Und am Ende war ich traurig, dass es vorbei war.

    Das einzige Manko war die Überzeichnung der Charakteren. Sie wirkten auf mich etwas stereotyp. Deshalb bekommt das Buch vier Sterne.

    Kommentare: 1
    78
    Teilen
    Benni_Cullens avatar
    Benni_Cullenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr interessant-geschriebene Geschichte, die mich total für sich einnehmen konnte - wenngleich es auch ein paar Schwächen gab.
    Eine ermutigende Familiengeschichte mit ein paar kleineren Schwächen

    Dieses Buch lag seit Erscheinung am 13. Februar 2017 auf meinem SuB und ich wollte immer wieder danach greifen, habe es aber dann aus unterschiedlichen Gründen nie geschafft. Und dann war es so weit: Gemeinsam mit einer Co-Bloggerin (liebe Grüße an Karin von Buchgefieder an dieser Stelle) begab ich mich auf die Reise nach New York und lernte die vier Plumb-Geschwister kennen. Vorher kannte ich die Autorin noch gar nicht und auch diese Art von Roman steht jetzt nicht regelmäßig auf meiner WTR-Liste - deshalb konnte ich so gar nicht abschätzen, wie gut mir die Geschichte gefallen wird oder halt nicht.

    Leo, Melody, Jack und Bea führen nach außen hin ein unkompliziertes Leben: Leo ist Millionär, der gar nicht mehr arbeiten muss, um zu überleben. Melody hat Zwillinge, ist glücklich verheiratet und lebt in ihrem Traumhaus bei New York. Jack hat seine große Liebe gefunden und besitzt sogar ein Sommerhaus. Und Bea ist zwar nicht die erfolgreiche Autorin geworden, die sie werden wollte, aber immerhin hat sie einen sicheren Job bei einem kleinen Verlag und lebt glücklich in ihrer Eigentumswohnung. Doch das nur nach außen hin. Denn eigentlich plagen alle große Laster. Gut, dass sie sich da auf ein finanzielles Polster freuen können: Ihr Vater hat für sie alle Geld angelegt. Das so genannte Nest soll sie finanziell unabhängig machen. Doch ein Unfall verändert alles und plötzlich ist das Erbe nicht mehr so groß, wie angenommen. Ob sie die Facade, von glücklichen und reichen Menschen da noch lange aufrecht erhalten können?

    Ich muss sagen, dass ich die Geschichte von Anfang an mochte und interessant fand. Es sind echte Probleme von echten Menschen, die mit Dingen zu tun haben, die uns alle betreffen könnten. Ich fand diesen realistischen und sehr erwachsenen Aspekt der Geschichte wirklich gut dargestellt. Das Thema Schulden ist ja gerade in der heutigen Zeit allgegenwertig und man hört immer wieder von den Sorgen und Ängsten, die Betroffene in solch einer Situation haben - besonders dann, wenn es aussichtslos erscheint. Ich fand, dass genau das zum Tragen kam und die Geschichte so glaubwürdig präsentiert wurde, ohne alles durch eine rosarote Brille erzählt zu bekommen. Dabei waren die Probleme so vielfältig wie das Leben, was der Story eine Komplexität gegeben hat, die ihr gut getan hat.

    Besonders hervorheben möchte ich die Entwicklung (fast) aller Figuren. Am Anfang war mir unter den Geschwistern eigentlich nur Bea so richtig sympathisch, Jack war mir in vielen Aspekten ein zu großer Lügner, Melody war für mich für ihre 40 Jahre viel zu naiv und Leo war von Anfang an der Proll, der eigentlich mal so richtig eine drübergezogen bekommen sollte. Zwar verfolgte ich interessiert, wie die vier mit den Herausforderungen umgehen, die ihnen das Leben bringt, allerdings rollte ich nicht nur an einer Stelle mit den Augen. Der Autorin ist es allerdings wirklich gut gelungen, die Figuren auf eine Reise zu schicken, auf der sie viel über sich selbst, ihre Einstellung und ihren Charakter erfahren. Das führte dazu, dass ich schlussendlich viele Eindrücke, die ich zu Beginn hatte, revidieren konnte und mich mit den meisten Figuren gefreut habe, dass sie jetzt dort sind, wo sie sind. Und auch hier wieder: Es ist kein typisches, aber eben ein echtes Ende für einen Roman und genau das rechne ich Frau Sweeney hoch an. Das und ihre Art und Weise Entwicklungen darzustellen.

    Neben des Hauptplots finden aber so allerlei Nebenstränge statt, die sich um die Geschichte wickeln. Anfangs dachte ich ja, dass man sich hier auf ein paar kleinere Zusatzgeschichten konzentriert, aber die Autorin hatte wohl vor ein großes Ganzes zu erschaffen und verlor sich hier teilweise in unwichtigen Nebenaspekten. Mir waren viele Ausführungen einfach zu detailreich dargestellt und ganz ehrlich: Ich hätte sogar auf manche Aspekte komplett verzichten können. Denn dann wären auch einige Personen gar nicht aufgetaucht. Und da kommen wir schon zu meinem zweiten Kritikpunkt: Die Fülle an Personen, die die Geschichte vorstellt. Karin hatte irgendwann mal gezählt und es waren über 20 Figuren, die wir kennengelernt haben. Viel zu viel, wenn man uns fragt, weshalb eine Reduzierung des Plots und dadurch auch der Figuren sinnvoll gewesen wäre.

    Der Schreibstil war anfangs etwas holprig und recht kompliziert, so gab es immer mal wieder tausend Nebensätze und ganz viele Erklärungen in Klammern, die mich am Anfang etwas irritiert haben. Mit der Zeit hatte ich mich aber daran gewöhnt, deshalb mein Tipp: Solltet ihr das Buch lesen wollen, dann stellt euch darauf ein, dass der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Dennoch lohnt es sich dran zu bleiben, denn man stellt sich mit der Zeit darauf ein. Dafür ist am Anfang relativ viel los, da vergisst man dann schon mal den Schreibstil. Übrigens haben wir in der Geschichte einen auktorialen Erzählstil, was ich immer ungewöhnlich finde, da ich meist die Ich-Perspektive gewohnt bin. Dennoch schafft es die Autorin, das Gefühlsleben der Figuren treffend darzustellen, was ich bei diesem Erzählstil umso wichtiger finde.

    Mein Fazit:
    Insgesamt mochte ich die Idee der Geschichte und genoss es total, endlich mit erwachsenen Problemen in Büchern konfrontiert zu werden. Für manche mag sich das jetzt total lächerlich anhören, aber oft habe ich das Gefühl, dass Bücher bestimmte Aspekte des Lebens verschönigen oder den Mantel des Schweigens darüber legen. Ganz anders in "Das Nest": Hier werden wir mit der Realität konfrontiert und versuchen sie, gemeinsam mit den Figuren, erträglicher zu machen. Abzüge gibt es für den komplexen Aufbau und die teilweise unnötigen Nebenhandlungen, allerdings gewichte ich diesen Punkt nicht wirklich sehr, da zumindest alles Sinn ergeben hat - auch wenn es hier und da unnötig war. Und auch an den Schreibstil gewöhnt man sich und lernt, wie man die Geschichte zu lesen hat. Dafür vergebe ich 4 Sterne und empfehle die Geschichte all jenen, die Hoffnung im Alltag suchen - ihr findet sie mit diesem Buch.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    SalanderLisbeths avatar
    SalanderLisbethvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bitterböse, kluge Charakterstudie aus New York über das liebe Geld, die nach Verfilmung schreit.
    Ein Leben auf Pump

    Keiner von ihnen erinnerte sich, wer damit angefangen hatte, ihr Erbe „Das Nest“ zu nennen, aber der Name blieb hängen. Melody war gerade mal sechzehn, als Leonard Plumb sen. beschloss, einen Fonds für seine Kinder einzurichten. „Nichts Großes“, erklärte er mehrfach, „ein bescheidenes Polster, sicher angelegt, so dass ihr etwas davon habt, aber nicht alles auf einmal ausgeben könnt.“ An das Geld kämen sie erst, so Leonard sen., wenn Melody, die Jüngste, vierzig wurde. Auszug Seite 45


    Die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb stehen sich nicht besonders nah. Was sie als Erwachsene verbindet, ist eine gemeinsame Erbschaft, die an Melodys 40. Geburtstag ausgezahlt werden soll. So hat es ihr inzwischen verstorbener Vater verfügt, als er für seine Kinder einen Trust-Funds anlegte, der inzwischen auf zwei Millionen Dollar angewachsen ist und von den Vieren nur „Das Nest“ genannt wird. Und in Erwartung des sicheren Geldregens leben alle über ihre Verhältnisse und haben das erwartete Geld schon fest verplant.

    Melody geht total in ihrer Rolle als Hausfrau und über fürsorgliche Mutter auf, macht sich Sorgen über die Studiengebühren ihrer Zwillingstöchter, will aber auch nicht auf das privilegierte Leben im Vorstadthäuschen verzichten. Jack hat ein Antiquitätengeschäft, dass nicht mehr gut läuft und lässt sich von seinem gutmütigen Ehemann Walker aushalten. Dem verheimlicht er aber, dass er längst das heißgeliebte Sommerhaus verpfändet hat. Der jüngste Bruder ist der Typ Mensch, der schon immer einen guten Lebensstandard ohne große Anstrengungen genießen wollte. Beatrice, eine erfolglose Schriftstellerin, steckt nach einem vielversprechendem Anfangserfolg in einer Schaffenskrise. Der Vorschuss vom Verlag ist schon lange aufgebraucht und sie verdient ihr Geld in der PR und lebt in einem winzigen Appartement. Einzig der gutaussehende und charismatische Leo, der jede Frau zu bekommen scheint, hat sich in seiner Jugend etwas aufgebaut. Trotzdem stellt er sicher die mieseste Figur in der Geschichte dar.


    Nach dem Tod des Vaters ist die Mutter mit der Verwaltung der Erbschaft beauftragt. Eine Frau ohne jegliche Sozialkompetenz, die sich schon immer mehr um sich selbst und ihr eigenes Leben gekümmert hat.Denn kurz bevor das Geld ausgezahlt wird, verwendet sie es, um einen Skandal zu verhindern, den Sohn Leo verursacht hat.

    Dieser hatte, ganz in alter Playboy-Manier auf einer Party eine junge Kellnerin abgeschleppt und mit ihr im Auto unter Einfluss von Alkohol und Kokain einen Unfall verursacht. Die neunzehn Jahre alte Puertoricanerin Matilda verliert dabei einen Fuß. Aufgrund der finanziellen Sorgen nähern sich die Geschwister wieder unfreiwillig an. Dabei verfügt Leo über einen Notgroschen, mit dem er seine Geschwister ganz leicht ausbezahlen könnte. Aber er als Verursacher des ganzen Debakels, denkt gar nicht daran, sich für seine Geschwister verantwortlich zu fühlen. Auch dass die junge Matilda nun behindert ist und unter ständigen Schmerzen leidet, kümmert den Lebemann wenig. Nach dem Vorfall reicht seine Frau die Scheidung ein und er beginnt eine neue Beziehung mit einer ehemaligen Liebe.


    Aber Jack konnte Walker nicht mitnehmen. Er hatte den anderen noch nichts von ihrer Hochzeit Anfang September erzählt, zu der sie nicht eingeladen worden waren, weil Jack wollte, dass der Tag perfekt war, und perfekt bedeutete für Jack ohne seine Familie. Er hatte keine Lust, sich Beas Sorgen wegen Leos Unfall anzuhören oder Melodys plumpen Mann, der jedem, der es wissen wollte, erklärte, sein Name sei Walter-nicht-Walker. (Dass Jack und Melody sich Partner mit fast demselben Namen ausgesucht hatten, wurmte sie nach all den Jahren immer noch beide.) Auszug Seite 27


    Das Debüt der US-amerikanischen Autorin kam mit einem großen Hype auf den europäischen Markt, war lange in den US-Bestsellerlisten und hat mich amüsiert und gut unterhalten.

    Und Cynthia D'Aprix Sweeney schreibt auch sehr elegant und beobachtet klug die gebildete New Yorker Mittelschicht. Wie der Kampf ums liebe Geld die Lebensentwürfe der vier Geschwister durcheinander bringt, wird flott und mit leichter Hand erzählt. Ohne Probleme bringt sie eine Vielzahl an Personen in wechselnden Handlungssträngen und auch noch in mehreren Seitensträngen unter. Obwohl ich sehr auf zeitgenössische Familiengeschichten, besonders auf amerikanische stehe, ist der Funke leider nicht so ganz übergesprungen. Dafür wirken die mit scharfem Auge sezierten Figuren in dieser bitterbösen Charakterstudie trotz versöhnlichem Ende zu unsympathisch. Alle haben ihre guten und schlechten Seiten und die individuellen Eigenheiten der Charaktere werden plausibel portraitiert, trotzdem lag mir niemand so richtig am Herzen. Alle wollen mehr darstellen, als sie sind und damit zeichnet die Autorin natürlich auch ein Bild unserer Gesellschaft. Das verdeutlicht auch, dass die Familie Plumb mit „Das Nest“ nicht ein behagliches, wohliges Zuhause tituliert, sondern den Begriff als Insiderwitz für einen großen Geldbetrag benutzt.

    Die Atmosphäre empfand ich unterkühlt und distanziert, und trotz erzählerischer Ironie hätte ich mir mehr Biss und Witz gewünscht. An der Verfilmung soll schon gearbeitet werden und die Inszenierung dieser charmanten Unterhaltung mit viel New Yorker Lokalkolorit und vielen Neurosen kann ich mir wieder sehr gut vorstellen.


    Cynthia D'Aprix Sweeney arbeitete 27 Jahre als freiberufliche Werbetexterin in New York City unter anderem für McDonalds. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den Kindern in Los Angeles. Erst mit Anfang fünfzig begann die Autorin ein Studium in Creative Writing und ich hatte den Eindruck, als hätte sie beim Schreiben die Verfilmung schon im Hinterkopf gehabt. Gleich für ihren ersten Roman bekam sie einen Vorschuss in Millionenhöhe vom zweitgrößten Verlag der Welt. Der Roman wurde ihr geradezu aus der Hand gerissen und mittlerweile schreibt sie auch das Drehbuch zu der Verfilmung.

    Kommentare: 1
    18
    Teilen
    -Leselust-s avatar
    -Leselust-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bissig, ironisch und schonungslos ehrlich. Obwohl ich keinen der Charaktere mochte, habe ich mich bestens unterhalten gefühlt.
    Bissig, ironisch und schonungslos ehrlich.

    Mir hat "das Nest" richtig gut gefallen. Diesen herrlich spitzen und ironischen Schreibstil fand ich einfach nur grandios.
    Keiner der Charaktere ist so wirklich sympathisch. Trotzdem leidet man mit ihnen und wünscht ihnen, dass alles gut geht. Und eigentlich ist es ja auch sehr realistisch, denn den perfekten, fehlerfreien Helden, wie es ihn in vielen Romanen gibt, findet man ja eher selten im wahren Leben.
    Hier werden echte Menschen beschrieben, mit all ihren Fehlern und Macken. Und davon haben die vier Geschwister wirklich reichlich. Aber all das wird mit so einem Augenzwinkern erzählt, dass man eigentlich die ganze Zeit über diese verwöhnten Großstädter schmunzeln muss, obwohl man gleichzeitig den Kopf schütteln und die Hände vors Gesicht schlagen möchte, weil mal wieder jemand etwas gar Blödes angestellt hat.

    Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass es mir teilweise zu viele Charaktere waren und ich zeitweilig den Überblick darüber verloren habe, wie die Personen alle zusammenhängen und warum eine weitere Nebenfigur jetzt für die Handlung unbedingt notwendig ist.

    Insgesamt hat Cynthia D'Aprix Sweeney mit "Das Nest" aber wirklich eine kurzweilige Geschichte geschrieben, die dem Leser so manches Mal vielleicht auch den Spiegel vor die Nase hält.

    Kommentieren0
    88
    Teilen
    angeltearzs avatar
    angeltearzvor einem Jahr
    Das Nest


    Gegenwartsliteratur ist jetzt nicht unbedingt mein Genre, aber ich lese gerne mal "über den Tellerrand". Ab und zu versuche ich gerne mal in neue Bereiche zu schnuppern und Neues zu erkunden.
    Das Buch wurde sehr zum Himmel gelobt und da ich es noch liegen hatte, dachte ich mir, dass es ja vielleicht mal was nettes für zwischendurch ist.
    Die Geschichte an sich ist okay. Es geht um eine Familie, wo die einzelnen Familienmitglieder ihr Leben leben. Dass dieses Leben nicht unbedingt reibungslos abläuft, ist klar. Ich finde es ganz gut, dass es nicht das perfekte Leben zeigt. Jeder hat doch irgendwie sein Päckchen zu tragen. So kommt es auf jeden Fall glaubhaft rüber und das hat mich schon beeindruckt. Allerdings war es trotzdem nichts besonderes. Diese alltäglichen Dinge, die waren einfach so da. Es war jetzt nichts was mich besonders interessiert hat, obwohl man auch nicht sagen kann, dass es langweilige Leben waren. Mein Leben läuft schon nicht reibungslos und ich muss praktisch für alles kämpfen. Vielleicht hat es mich deswegen in der Hinsicht nicht von den Socken gehauen.


    Die Autorin schreibt aber sehr flüssig. Ich konnte das Buch gut durchlesen und musste nie stocken. Es hat mich auch hier nicht unbedingt gefesselt, aber es war okay.


    Die Charaktere waren auch eher durchschnittlich. Man konnte bei jedem seine Eigenarten rauslesen, was wirklich super umgesetzt wurde. Aber es gab keinen, den ich jetzt besonders toll oder besonders unsympathisch fand. Sie waren alle Durchschnitt.


    Ich kann das Buch leider nicht so in den Himmel loben, wie es manch andere gemacht haben. Für mich war es Durchschnittlich. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Deswegen mag ich jetzt keine Empfehlung aussprechen. Ich würde es nicht noch mal lesen wollen.


    Das Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Auch wenn das Sinnbild mit den Vögeln nicht wirklich zur Geschichte passt.


    Fazit: Es war okay. Nicht gut, aber auch nicht schlecht.

    Kommentare: 1
    9
    Teilen
    Lennys avatar
    Lennyvor einem Jahr
    Das Nest

    So unterschiedlich ist das oft... sicher waren meine Erwartungen zu hoch?! Mich hat dieses Buch nicht gepackt. Dabei ist der Plot genau nach meinem Geschmack! Auch klasse, dass es 4 Geschwister sind, die eigentlich vom Nest profitieren sollten. 

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Langatmig und schwerfällig ...
    Aus dem Nest gefallen

    Das Leben der vier Hauptprotagonisten, allesamt Geschwister, hängt miteinander zusammen. – Nicht nur durch ihren Verwandtschaftsgrad. – Jeder versucht sein verkorkstes Leben wieder in den Griff zu bekommen, denn hier scheint jeder Charakter so seine Probleme mit den Finanzen und der Familie zu haben. Wie auch in der „richtigen Welt“ wird hier viel mit Geld geplant, was Mensch noch gar nicht hat.

    Eine Menge Protagonisten führen hier auch zu einer Menge Handlungssträngen. Leider sind diese so langatmig aufgebaut, dass die Geschichte nicht so recht Fahrt aufnimmt. Vielmehr als eine Haupthandlung stellt die Autorin hier die Charaktere, also die Hintergrundgeschichten, in den Vordergrund. Es gibt zwar die eine oder andere überraschende Wendung, aber leider ist der Schreibstil sehr schwerfällig. Es hat mich wirklich Mühe gekostet, dass Buch weiter zu lesen.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    wortgeflumselkritzelkrams avatar
    wortgeflumselkritzelkramvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht überzeugen ...
    Konnte mich nicht überzeugen ....

    "Das Nest" von Cynthia D´Aprix Sweeney ist 2017 bei Klett-Cotta erschienen.

    Zum Inhalt:
    Die vier Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo wissen schon lange, dass sie in einem gewissen Alter mit einem Treuhandfond, genannt „Das Nest“, rechnen dürfen. Als Leo jedoch einen Unfall hat, benutzt ihre Mutter das Geld, um einen Skandal zu vermeiden. Nun müssen sich die Geschwister damit auseinander setzen, dass das Geld, welches sie schon verplant hatten, ausbleibt …

    Erst im Nachhinein habe ich gelesen, dass dieses Buch hoch gelobt wird. Und ich frage mich, warum. Für mich ist dies ein relativ klassischer Familienroman ohne große Überraschungen, der leicht dahin dümpelt. Zudem werden hier so gut wie sämtliche Klischees bedient: Zum einen ist da die erfolglose Schriftstellerin Bea, die an Erfolge anzuknüpfen versucht. Ihre Schwester Melody versucht für Mann und Kinder nur das Beste zu erreichen und hofft mit dem zu erwartenden Geld, die Privatcolleges ihrer Töchter bezahlen zu können. Dann ist da der homosexuelle Jack, der heimlich einen Kredit auf das Anwesen seines Mannes aufgenommen hat. Und schließlich Leo, der Lebemann und Playboy, für den die Mutter mit dem Familienerbe die Kastanien aus dem Feuer holt.

    In meinen Augen findet generell wenig Handlung statt. Statt dessen werden die einzelnen Personen sehr ausführlich vorgestellt, jeweils mit ihrer eigenen Vergangenheit und Geschichte. Diese bleiben jedoch blaß, farblos und langweilig und vermögen mich nicht wirklich zu berühren. Jeder dreht sich um sich selbst, selbst in dem Versuch wieder zu einander zu finden.

    (Achtung Spoiler: Selbst als zum Schluss – platt und wie erwartet – fast alles wieder gut wird, bleiben mir die Charaktere nicht im Gedächtnis)

    Das einzige, was mir wirklich gut gefallen hat, ist die Analogie vom Titel des Buches zu der Situation der vier Geschwister: Quasi aus dem Nest gestoßen, müssen sie nun lernen, im Erwachsenenalter erwachsen zu werden.

    Dies ist ein Roman, der als leichte Urlaubslektüre evtl angenehm sein kann, ohne dass man groß in irgendetwas eintauchen muss. Für mich ist es leider ein Buch, das ich morgen vergessen haben werde.

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Die Amerikanerin Cynthia D'Aprix Sweeney hat einen hinreißenden und klugen Familienroman geschrieben ... glänzende Unterhaltung und ein literarischer Wurf.«
    Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 30.10.2016

    »Diesen Problemstoff kleidet D’Aprix Sweeney ins Gewand einer Familienkomödie, die so adrett ausstaffiert ist, dass viele Leser die Verfilmung schon vor Augen haben dürften.«
    Wolfgang Höbel, Literatur Spiegel, November 2016

    »Mit welcher Finesse die ehemalige Werbetexterin den Alltag ihrer Figuren ineinander webt, deren strategische Pläne ausbaldowert und zugleich von den anderen konterkarieren lässt, ist ein großer Spaß.«
    Anne Haemig, Spiegel Online, 28.10.2016

    »Mit "Das Nest" hat Cynthia D'Aprix Sweeney den Feelgood-Roman für die ganze Familie geschrieben, den man ohne Bedenken auch dem Hallodri-Bruder oder der Schwester schenken kann, die ihr Versprechen als Schriftstellerin dann doch nicht ganz eingelöst hat.«
    Klaus Nüchtern, Die Welt, 5.11.2016

    »Cynthia D'Aprix Sweeney ist eine selbstsichere Autorin. Sie erzählt aus wechselnden Perspektiven, aber mit einer Stimme. Damit signalisiert sie dem Leser: Vertrau mir, ich habe die Sache im Griff. Und das hat sie. Sie hält die diversen Handlungsfäden straff. Sie versteht sich auf perfekt geschnittene Szenen.«
    Sacha Verna, Frankfurter Rundschau, 29.10.2016

    »Die US-Amerikanerin Cynthia D'Aprix Sweeney hat einen wunderbaren Roman über vier Geschwister geschrieben, die auf ihr Erbe warten. Und liefert einen weiteren Beweis dafür, dass Geld nicht glücklich macht.«
    Knut Cordsen, Deutschlandradio Kultur, 28.11.2016

    »Cynthia D'Aprix Sweeney hat mit diesem Roman ein Meisterstück hingelegt. Sie hat nicht nur einen unterhaltsamen Familienroman geschrieben, sondern ihr ist mit diesem Buch auch ein großer literarischer Wurf geglückt. Die handelnden Figuren sind perfekt charakterisiert und das Geschehen niemals ermüdend in Szene gesetzt.«
    Andreas Wallentin, WDR Bücher, 24.11.2016

    »...ein farbiger und rasanter Gesellschaftsroman mit raschen Dialogen, überraschenden Wendungen und mit jenem Hader unter Geschwistern, der beim Leser stets auch Heiterkeit freisetzt ... «Das Nest» ist eine unterhaltsame Satire, aber auch ein Roman über die obere New Yorker Gesellschaft mit ihren Eitelkeiten und Neurosen ... ein intelligent gemachter, solider und geradezu unverschämt unterhaltsamer Reisser«
    Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 13.11.2016

    »"Das Nest" von Cynthia D'Aprix Sweeney ist ein schwebend leicht geschriebener New York-Roman, bei dem man mit jeder Zeile merkt, wie gern die Autorin ihre Protagonisten in Schwierigkeiten bringt, um dann süffisant zu verfolgen, wie sie sich an ihren Problemen abarbeiten.«
    Neue Westfälische, 15.07.2017

    »Rasanter Roman über Familienbande, große Illusionen und kleine Lebenslügen.«
    Martina Sulner, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 10.12.2016

    »Es gab 2016 nur wenige Romane, die derart gut unterhalten, mit Witz, aber nicht zu viel Witz.«
    Peter Pisa, Kurier, 29.12.2016

    »Eine brillante Studie über moderne Familie und Gesellschaft im 21. Jahrhundert ... "Das Nest" ist ein moderner Roman, der dereinst herangezogen werden kann, wenn man wissen will, wie man in New York 15 Jahre nach dem Schock von 9/11 gelebt hat, wie sich sexuelle Orientierungen und Medienlandschaften verändert haben und welchen Stellenwert Geld und Erbe in Familien besitzen. Entstanden ist hier eine brillant verfasste Studie über Familie und Gesellschaft im nicht mehr ganz jungen 21. Jahrhundert in den USA.«
    Erik Lim, Südwest Presse, 28.01.2017

    »Kaum hat man die letzte Seite von "Das Nest" gelesen, möchte man am liebsten die Fortsetzung aufschlagen ... Ein großartiges Buch. Witzig, tragisch und voller Wahrheiten.«
    Stefanie Glandien - Trierischer Volksfreund, 31.01.2017

    »Cynthia D'Aprix Sweeney ... erzählt meisterhaft und spannend die Geschichte der Familie Plumb, mit genau der Portion Menschenliebe und Klugheit, Witz und Bosheit, mit der sich Familie erst ertragen lässt ... lesen Sie diesen Roman. Er wird Sie fesseln, unterhalten, rühren und trösten.«
    Angelika Bohn, Ostthüringer Zeitung, 10.12.2016

    »Ein furioser Familienroman«
    Brigitte, 9.11.2016

    »Ein grandios bösartiger Familienroman.«
    annabelle, 30.11.2016

    »Lesenwert!«
    Sandra Schäfer, Hamburger Morgenpost, 16.11.2016

    »Ein sehr unterhaltsamer, mitunter bitterböser Familienroman mit einem überraschenden Ende.«
    Anita Schöppner, Main-Post, 3.11.2016

    »Ein wunderbarer Familienroman, tragisch, komisch und herrlich menschlich.«
    Verena Lugert, annabelle, 19. Oktober 2016

    »Kein Wunder, dass es einen regelrechten Bieterstreit um das Debüt der Autorin gab. Sie porträtiert diese dysfunktionale Familie und spiegelt damit die Sorgen und Zwänge unserer Zeit. Der Leser findet sich leicht in den vielen Facetten der Helden wieder. Vor allem aber gelingt ihr das Kunststück, die einzelnen Geschichten zu glücklichen Enden zu führen, ohne dass ein Hauch Kitsch in der Luft liegt.«
    Brigitte Wir, Oktober 2016

    »Der Familienroman ist unterhaltsam, witzig und voller Überraschungen.«
    Fanny Quest, Bremer, Januar 2017

    »"Das Nest" ist ein moderner Roman, der dereinst herangezogen werden kann, wenn man wissen will, wie man in New York 15 Jahre nach dem Schock von 9/11 gelebt hat, wie sich sexuelle Orientierungen und Medienlandschaften verändert haben und welchen Stellenwert Geld und Erbe in Familien besitzen.«
    Erik Lim, swp.de, 28.01.2017

    »Cynthia D'Aprix Sweeney ... ist mit ihrem Debütroman ein kluges und humorvolles Buch gelungen, das zeigt, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann.«
    Buch aktuell, November 2016

    »Am Schluss des Buches ist für keinen der Plump-Geschwister die Welt mehr so, wie sie am Anfang des Buches war. Für die einen ist es befreiend, für die anderen ausgesprochen schmerzhaft. Für den Leser ist es teilweise amüsant, teilweise bedrückend, aber von der ersten bis zur letzten Seite spannend und nachvollziehbar.«
    Ute Krebs, Freie Presse, 4.11.2016

    »So unterhaltsam wie ganz großes Kino«
    Elle

    »Eine rasante, humorvolle Story. Man schließt Familie Plumb für ihre allzu menschlichen Fehler ins Herz.«
    Publishers Weekly

    »Sweeney schreibt für uns alle.«
    Washington Post

    »Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.«
    Entertainment Weekly

    »Eine meisterhaft konstruierte, bösartig-komisch und wahnsinnig fesselnde Erzählung ... «
    Elizabeth Gilbert

    »Ich konnte nicht aufhören zu lesen oder diese gestörte Plumb-Familie zu mögen.«
    Amy Poehler

    »Das Nest ist ein energischer, bösartig-komischer und schöner Roman.«
    Bret Anthony Johnston

    »Es wimmelt von Humor und charmanter Ironie in diesem lebendigen Debüt-Roman«
    New York Times Book Review

    »Jeder weiß, dass man Geld und Familie nicht vermischen sollte - Ein genialer Rat für Leute mit viel Geld und ohne Familie, aber Sweeney schreibt für den Rest von uns.«
    Ron Charles, Washington Post

    » Wenn man den süßen und sentimentalen Epilog liest, kann man praktisch das woh-oh-oh eines Indie Pop Songs hören, der im Abspann gespielt wird.«
    Hermione Hoby, The Guardian

    »Cynthia D'Aprix Sweeney schreibt wie ein Pro, wenn es um das Bewegen ihrer einzelnen Schachfiguren auf einem übervollen Brett geht.«
    Janet Maslin, New York Times

    »Sweeney Familiensaga balanciert nicht nur Komödie und Tragödie, sondern auch Skandal und Errungenschaften, Vertrauen und Betrug, Zugehörigkeit und Isolation und die Komplexität der Liebe in einer Familie auf eine harte aber auch zärtliche Weise.«
    Eric Swedlund, Paste Magazine

    »Es ist ein Buch über Familie und darüber, wie wir Herausforderungen angehen, wenn der Plan in unserem Leben, das sichere Nest, ins Wanken gerät. Dann kann man den Kopf in den Sand stecken oder die Ärmel hochkrempeln und weitermachen!«
    Alexandra Koch, readpack.de, 29.10.2016

    Nr. 1-Besteller in USA und Kanada

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks