Cynthia Lord Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich

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Inhaltsangabe zu „Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich“ von Cynthia Lord

Ein ganz normales Leben - davon träumt Catherine oft. Ein Leben, wie andere Teenager es führen, das in ihrer Familie aber nicht möglich ist. Denn Catherines Bruder ist autistisch. Und so sehr sie David liebt, sich kümmert und ihn unterstützt, so sehr sehnt Catherine sich danach, einmal nicht in seinem Schatten zu stehen. Raum für sich selbst zu haben. Im Therapie-Zentrum fällt ihr seit einiger Zeit Jason auf, der entwaffnend selbstbewusst und oft humorvoll mit seiner Behinderung umgeht. Ihr erstes Zusammentreffen kommt zwar eher einem Zusammenrasseln gleich, doch es ist der Beginn einer sehr speziellen Freundschaft.

ich bin beeindruckt wie sehr es mich in seinen Bann geschlagen hat steht schon lange in meinem Regal, nie wollte ich es lesen lohnt sich

— stillerleser
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  • Das Leben zwischen den Regeln.

    Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    14. July 2013 um 23:52

    Catherine stellt viele Regeln auf. (Deshalb heisst das Buch im Englischen auch "Rules" und nicht "An apple is a weird peach.") Eine davon ist zum Beispiel, dass man sich die Ohren zu halten soll, wenn es zu laut ist, oder die Anderen bitten soll, leiser zu sein. Eine andere Regel besagt, dass man sich verspäten kann, denn es heisst nicht, dass derjenige, auf den man wartet gar nicht kommt. Seltsame Regeln, finden ihre Freunde - ziemlich nützliche Regeln für Catherines Bruder, David, der ist nämlich Autist. Was das Buch so besonders macht, ist wohl seine Perspektive und seine Protagonostin: Die Erzählerin ist, wie man sich denken könnte, Catherine. Ihre Geschichte dreht sich teilweise um ihren Bruder David. Aber eben auch nur teilweise - ihre Schwierigkeiten, ihr Umgang, ihre Probleme mit diesem kleinen Egozentren sind gefühlvoll, einfühlsam und nachvollziehbar und liebevoll zu lesen und erzählt. Die Handlung selbst ist einfach, aber spannend sowie auch sehr lebensecht mit all seinen Höhen und Tiefen dargestellt - das Buch ist nicht sehr lang, aber gerade für Lesemuffel deswegen geeignet. Natürlich nicht nur für diese. Rundum ein überraschend einfühlsames Buch über eine außergewöhnliche Geschwisterbeziehung und die erste Liebe zwischen Kindern (oder eher: jungen Jugendlichen), wie es sie nicht so oft gibt. Lesen! (:

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  • Rezension zu "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" von Cynthia Lord

    Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich
    SASC

    SASC

    16. May 2011 um 19:13

    Catherine ist 12 und lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngerem Bruder in einer kleinen Stadt der USA am Meer. Ihr einziger Traum ist es ein normales Leben zu führen. Doch dies wird nie in Erfüllung gehen, denn ihr Bruder David ist Autist und alles dreht sich immer nur um ihn. Zeit für sich hat sie so gut wie nie. Selbst die anderen Kinder in ihrem Alter meiden sie deswegen. Damit sie von David nicht öffentlich blamiert wird, hat sie Regeln und Leitsätze aufgestellt, die gleichzeitig ihm und ihr das Leben erleichtern sollen. Doch der kommende Sommer wird alles verändern. Es ziehen neue Nachbarn nebenan ein, mit einer Tochter in Catherines Alter. Eine baldige Freundin, wie sie hofft. Und dann fällt ihr noch in Davids Therapiezentrum Jason auf. Dieser sitzt im Rollstuhl und besucht die Sprachtherapie. Es entwickelt sich eine sehr spezielle Freundschaft, die Catherines Gedankenwelt auf dem Kopf stellt. Was ist denn nun normal? „Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Mir hat es gefallen, dass der Leser die Handlung aus der Sicht von Catherine sieht und somit weiß, was sie fühlt, wenn sie mal wieder kürzer treten muss und man David mehr Aufmerksamkeit schenkt. Wir wissen, was sie denkt, wenn die anderen Kinder sich mal wieder über sich lustig machen und wie sie ihre Umwelt wahrnimmt. Das sind wichtige Aspekte, die das Buch zu etwas Besonderen machen. Denn nur so erfahren wir, warum es eigentlich schwer für Catherine ist, dass ihr Bruder David ein Autist ist. Sie ihn aber trotzdem liebt, so wie er ist. „Morgen werde ich Mom sagen, dass sie schon recht hat – es stimmt, David braucht seine eigenen Wörter, aber auch andere Dinge zählen. Zum Beispiel, etwas Kleines, aber ganz besonderes miteinander zu teilen, nur mein Bruder und ich. Ich knie neben David, unsere Arme berühren sich, unsere Gesichter spiegeln sich dicht nebeneinander im Glas. Das genügt.“ (S. 165 Z. 15ff) Und die Zitate und Sätze aus Arnold Lobels „Frosch und Kröte“ passen einwandfrei das Buch und zu der Thematik. Außerdem regt es sofort an, nachdem man ein „Apfel ist ein komischer Pfirsich“ gelesen hat, gleich dieses Buch zu kaufen und auch zu lesen, denn es wurden wirklich wunderschöne Zitate aus dem Buch ausgesucht. Sich überhaupt aufzuraffen und darüber zu schreiben, verdient schon Anerkennung. Weil es ein schwieriges Thema ist. Und dann noch für Kinder. Aber all dies, hat Cynthia Lord so gut in einfacher Sprache erklärt und erzählt, dass es für die jungen Leser sehr lesenswert ist. Schon allein wie Catherine vielen Ereignissen, Leuten und Sachen ohne Vorurteile entgegentritt, ist eine tolle Vorbildfunktion für Kinder, die sie, so hoffe ich doch wahrnehmen. Dieses Buch ist durch und durch empfehlenswert, denn die Mischung aus dem Wissen über die Behinderung und dem normalen menschlichen Umgang runden es wunderbar ab. Es ist vor allem schön, dass nicht nur auf eine Behinderung eingegangen wird, sondern dass wir nebenbei noch von anderen Krankheiten erfahren. Daher sage ich: Dieses Buch ist eigentlich nichts besonderes, aber genau das macht das Buch so liebenswert. Es ist ein wundervoller Jugendroman über Geschwisterliebe, Freundschaft, die erste kleine Liebe und der Frage, was denn nun normal ist.

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  • Leserunde zu "Jockels Schweigen"

    Jockels Schweigen
    Adriana

    Adriana

    Bald startet eine neue Leserunde mit dem Jugendroman "Jockels Schweigen" von der Autorin Adriana Stern, die die Leserunde auch moderieren wird. Und die jetzt selbst zu Wort kommt: Auf die Leserunde zu meinem neuen Roman mit Euch freue ich mich und ich bin gespannt darauf. "Jockels Schweigen" gehört am ehesten in das Genre Krimi, in dem natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen darf. Ich möchte Euch den Inhalt nur kurz vorstellen, damit Ihr eine Ahnung davon bekommt, um was es in diesem Krimi geht: Als der 16-jährige David hinter dem Rücken seiner Eltern den Agenturvertrag für seinen kleinen Bruder Jockel unterschreibt, nimmt eine ungeahnte Katastrophe ihren Lauf. Schon kurze Zeit später bemerken David und seine Eltern schlimme Veränderungen an Jockel. Gemeinsam mit seiner ersten Liebe Julie kommt David einem Verbrechen auf die Spur… Und das sagt der Verlag: Adriana Stern hat sich in diesem Roman auf ausgesprochen sensible Weise einem sehr wichtigen Thema angenommen. Herausgekommen ist ein spannender Roman, der nicht nur von einem Verbrechen handelt, sondern auch eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt. Ihr Roman orientiert sich an einer wahren Straftat, die im November 2008 in Berlin aufgedeckt wurde. Hiermit lade ich Euch herzlich ein, "Jockels Schweigen" mit mir zu diskutieren. Wenn ihr gerne mitlesen möchtet, schreibt einfach einen kurzen Kommentar. Für die Leserunde stellt der Verlag bis zu 20 Bücher zur Verfügung!

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  • Rezension zu "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" von Cynthia Lord

    Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2009 um 14:26

    Inhaltsangabe: Catherine hat einen kleinen Bruder, David. David muss jeden Mittwoch zur Ergotherapie in die Klinik, denn er ist autistisch. Dadurch dreht sich viel in der Familie nur um ihn. David liebt Regeln. Seit langer Zeit ist Catherine nicht mehr mitgekommen um mit ihrer Mutter im Wartezimmer zu warten. Doch diesen Sommer kommt sie wieder mit. Dort lernt sie einen Jungen, Namens Jason kennen. Jason sitzt im Rollstuhl und kann nicht sprechen. Deshalb verständigt er sich über sein Kommunikationsbuch, in dem Karten sind, auf denen einzelne Wörter stehen. Catherine freundet sich mit Jason an und redet viel mit ihm, gestaltet ihm Karten für sein Kommunikationsbuch und macht viele weitere Dinge mit ihm. So geht ihr Sommer schnell vorbei. Persönliche Einschätzung: Ich finde das Buch ist sehr eintönig, denn es gibt eigentlich keinen spannenden Höhepunkt. Zum Weiterlesen animiert es auch nicht gerade! Es ist ziemlich langweilig, kein besonderes Buch und der Name passt eigentlich auch nicht so ganz.

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  • Rezension zu "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" von Cynthia Lord

    Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    28. September 2009 um 15:25

    Eingerecht von Daniela M.: David ist autistisch und das macht seiner Schwester Catherine das Leben manchmal ganz schön schwer. Aber natürlich hat es auch seine guten Seiten Davids Schwester zu sein. Catherine geht zum Beispiel immer mit zu seiner Therapie und lernt dort im Wartezimmer einen interessanten Jungen kennen. Sein Name ist Jason und er kann weder laufen noch sprechen. Aus diesem Grund unterhält er sich mit einem Kommunikationsbuch, in dem bebilderte Karten mit Wörtern stecken, die er entsprechend antippt. So ist es ihm möglich, sich recht gut verständlich machen. Schon immer hat es Catherine geliebt zu zeichnen und deshalb ist sie bald auch vollauf begeistert davon, Jason neue Karten für sein Buch zu machen. Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach eine tiefe Freundschaft. Trotzdem ist es nicht leicht für Catherine – sie fühlt sich häufig von den Menschen beobachtet, wenn David dabei ist. Ein Grund hierfür ist, dass er sich nur schwer an Regeln halten20kann und zum Beispiel liebend gern Schränke öffnet, wenn er zu Besuch bei jemandem ist. Deshalb hat Catherine eine ganze Liste mit Regeln für ihn aufgestellt, die er mal mehr und mal weniger gut befolgt. "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" ist ein realistisches und tiefgründiges Buch, das niemals kitschig oder zu sentimental wird. Die Figuren sind toll herausgearbeitet und handeln glaubhaft und ihrem jeweiligen Alter entsprechend. Man spürt ganz deutlich die Zwickmühle, in der Catherine steckt. Natürlich ist sie gern mit Jason und ihrem Bruder zusammen und mag beide sehr, dennoch hat sie Angst vor den Blicken ihrer Mitmenschen, und die extreme Aufmerksamkeit verursacht ein Gefühl des Unwohlseins bei ihr. Als Leser spürt man das deutlich und es fällt leicht, sich in Catherine hineinzuversetzen. Die Tatsache, dass ihr Bruder sich nur bedingt an ihre Regeln hält, erschwert es Catherine natürlich zusätzlich. Rührend ist es zu lesen, welche Begeisterung Catherine Jason entgegenbringt und mit welcher Aufopferung sie sich um ihn sorgt. Hier ist definitiv kein Platz für unnütze Vorurteile. Immerhin verlässt sich Catherine auf ihr Gefühl und dieses sagt ihr, dass Jason ein guter Mensch und Freund ist. Bald lernt sie, dass es nicht darauf ankommt, wie cool jemand erscheint und ob er beliebt bei anderen ist. Wichtig ist vor allem, seine eigenen Erfahrungen zu machen und diesen zu vertrauen. In diesem Buch merkt man ganz deutlich, wie die einzelnen Figuren aus Selbsterlebtem lernen und daran wachsen. Sie werden reifer und selbstbewusster, lassen sich weniger von der Umwelt beeinflussen und können ihr Leben so akzeptieren und lieben wie es ist. Cynthia Lord bringt dem Leser Catherines Welt und deren Besonderheiten mit einer authentischen und ansprechenden Sprache nahe. Gebannt springt man von Seite zu Seite und nie kommt das Gefühl auf, eine Moralpredigt stünde kurz bevor. Vielmehr lässt sie den Leser selbst denken und eigene Schlüsse ziehen. Den gleichen Entwicklungsprozess durchläuft auch Catherine. Die Wahl des Buchtitels ist nicht ganz so gelungen, obwohl er natürlich im ersten Moment recht witzig klingt. Im Original heißt das Buch "Rules" (dt. Regeln) und dieser Titel passt eindeutig besser zur Geschichte. Unter anderem beginnt jedes Kapitel mit einer von Catherines Regeln und zudem ziehen sie sich durch das gesamte Buch wie ein roter Faden. Nach und nach lernt Catherine allerdings auch, dass Regeln manchmal dazu da sind, gebrochen zu werden. Nicht für jede Lebenssituation existiert eine entsprechende Regel und oftmals sind die spontanen Entscheidungen die besten. Am Ende bleibt man mit einem Lächeln im Gesicht zurück und ist zufrieden. „Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich“ versteht es durch ganz besonderes Feingefühl zu bezaubern. Die Geschichte versetzt den Leser in die Welt von Catherine, David und Jason und lässt ihn auch nach der letzten Seite nicht los.

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  • Rezension zu "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" von Cynthia Lord

    Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich
    Daniliesing

    Daniliesing

    17. July 2009 um 18:50

    Catherines Bruder David ist autistisch und das macht ihr das Leben manchmal schwer. Doch es hat auch seine guten Seiten David als Bruder zu haben. So geht Catherine immer mit zu seiner Therapie und lernt dort im Wartezimmer Jason kennen. Er kann weder laufen noch sprechen und unterhält sich deshalb mit einem Kommunikationsbuch, in dem bebilderte Karten mit Wörtern stecken, die er entsprechend antippt. Auf diese Weise kann er sich recht gut verständlich machen. Catherine liebt es zu zeichnen und schon bald ist sie vollauf begeistert davon, Jason neue Karten für sein Buch zu machen. Nach und nach entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Für Catherine ist es trotzdem nicht leicht - sie fühlt sich ständig von den Leuten beobachtet, wenn David dabei ist, weil er sich schwer an Regeln halten kann und zum Beispiel liebend gern Schränke öffnet, wenn er zu Besuch bei jemandem ist. Deshalb hat Catherine eine ganze Liste mit Regeln für ihn aufgestellt, die er mal mehr und mal weniger gut befolgt. "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" ist ein realistisches und tiefgründiges Buch, das niemals kitschig oder zu sentimental wird. Die Figuren sind toll herausgearbeitet und handeln glaubhaft und ihrem jeweiligen Alter entsprechend. Besonders deutlich kann man die Zwickmühle spüren, in der Catherine steckt. Einerseits ist sie gern mit Jason und ihrem Bruder zusammen und mag beide sehr, andererseits hat sie Angst vor den Blicken der Mitmenschen und fühlt sich ob der extremen Aufmerksamkeit unwohl. Dieses Gefühl spürt man als Leser sehr deutlich und es fällt leicht sich in Catherine hineinzuversetzen. Die Tatsache, dass ihr Bruder sich nur bedingt an ihre Regeln hält, erschwert es Catherine natürlich zusätzlich. Mal hat er einen guten Tag, mal einen schlechten und allgemein kann die Situation sehr schnell kippen. Rührend ist es zu lesen, mit welcher Aufopferung sich Catherine um Jason sorgt und welche Begeisterung sie ihm entgegenbringt. Da ist kein Platz für unnütze Vorurteile. Catherine verlässt sich auf ihr Gefühl und dieses sagt ihr, dass Jason ein guter Mensch und Freund ist. Sie lernt, dass es nicht darauf ankommt, ob jemand cool erscheint und beliebt bei anderen ist. Es ist wichtig seine eigenen Erfahrungen zu machen und diesen zu vertrauen. In "Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich" merkt man ganz deutlich, wie die einzelnen Figuren aus Selbsterlebtem lernen und daran reifen. Sie werden erwachsener und selbstbewusster, lassen sich weniger von der Umwelt beeinflussen und können ihr Leben so akzeptieren, ja sogar lieben, wie es ist. Mit einer authentischen und ansprechenden Sprache, bringt Cynthia Lord dem Leser Catherines Welt und deren Besonderheiten nahe. Sie schafft es, dass man gebannt von Seite zu Seite springt und nie das Gefühl hat, eine Moralpredigt stünde kurz bevor. Vielmehr lässt sie den Leser selbst denken und eigene Schlüsse ziehen, wie es auch Catherine macht. Die Wahl des Buchtitels ist nicht ganz so gelungen, auch wenn er sich im ersten Moment recht witzig anhört. Der Originaltitel lautet "Rules" (dt. Regeln) und passt eindeutig besser zur Geschichte. Denn unter anderem beginnt jedes Kapitel mit einer von Catherines Regeln und durch das gesamte Buch hindurch ziehen sie sich wie ein roter Faden. Dennoch lernt Catherine nach und nach auch, dass Regeln manchmal dazu da sind, gebrochen zu werden. Nicht alles im Leben hat eine entsprechende Regel und oftmals sind die spontanen Entscheidungen die besten. Am Ende bleibt man mit einem Lächeln im Gesicht zurück und ist zufrieden. Diese Geschichte versteht es durch ihr besonderes Feingefühl zu bezaubern. Sie versetzt einen in die Welt um Catherine, David und Jason und lässt einen auch nach der letzten Seite nicht los.

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