Cyrille Offermans Warum ich meine demente Mutter belüge

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Inhaltsangabe zu „Warum ich meine demente Mutter belüge“ von Cyrille Offermans

Ein ungewöhnliches, entwaffnend ehrliches, wohltuend kluges Buch über das Altern, 'ein kleines Juwel, persönlich, aber weit über das Private hinausreichend'. NRC Handelsblad

'Meine Mutter glaubte, es sei Krieg, nicht im übertragenen, sondern im blutig-ernsten Sinn des Wortes. Man habe sie gefangengenommen, und sie werde nun ›vom Feind‹ bewacht. Es war ihr ein Rätsel, wie wir unbehelligt durch die feindlichen Linien gelangt seien und sie gefunden hätten.'
Aus nächster Nähe, mit der Genauigkeit der Liebe beschreibt Cyrille Offermans das Schicksal seiner alten, dement werdenden Mutter: Die ersten Anzeichen wie Vergesslichkeit, Verwirrung und Misstrauen, und wie schwer die plötzliche Distanz zu ertragen ist. Wie die Aufnahme ins Heim unvermeidlich wurde, weil es keine gemeinsame Realität mehr gibt, wenn die innere Welt eines Menschen sich auflöst. Die eigene Scham und die Schuldgefühle, die ständigen Zweifel, ob man als nächster Angehöriger, als Sohn das Richtige tut. Und wie es dennoch möglich ist, mit den Schwächen des Alters – und den eigenen – zu leben: in Würde, achtsam, liebevoll.
'Ein ebenso integres wie anrührendes Buch, in dem Offermans sich als starker Erzähler zeigt.' (Literair Nederland)

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  • Rezension zu "Warum ich meine demente Mutter belüge" von Cyrille Offermans

    Warum ich meine demente Mutter belüge

    mehrsonntag

    07. September 2009 um 17:36

    Herr Offermans beschreibt in diesem Buch persönliche Erfahrungen im Umgang mit der Demenzerkrankung seiner Mutter. Diese verliert sich, verliert ihre Welt, ihre Gedanken, ihre Selbständigkeit - und auch die Gefühle für ihren Sohn, was wohl der aus meiner Sicht ausschlaggebende Punkt war, dieses Buch zu schreiben. Eine Zerrissenheit, eine Angst, eine Unsicherheit. Nicht wissen, was die alte Dame noch mitbekommt. Nicht wissen, wie umgehen mit den Absonderlichkeiten, die die Erkrankung mit sich bringt. Wie umgehen mit dem Verlust des Alltäglichen, dem Erleben, der Vergangenheit und den Gefühlen, die einst verbunden haben, die die Familie gehalten haben. Die Berichte, die täglichen Begebenheiten, die Unklarheit über die Zukunft, die Herr Offermans auch mit seiner Schwester nur schwer besprechen kann, die Verletzlichkeit des eigenen kleinen Universums seiner Mutter versucht er ohne nähere Erläuterungen und schon gar ohne Tipps oder Rechtfertigungen festzuhalten. Wer Hilfe sucht, ist hier falsch, wer einen kleinen Einblick in die Unwegbarkeiten der Altersdemenz in diesem speziellen Fall gewinnen möchte, kann, ohne sich zuviel zu erhoffen, hier zugreifen. Nicht wirklich ein neuer Herangehensansatz, eher eine teilweise unpersönlich wirkende Schilderung des Lebens mit einem geliebten Menschen, der nicht mehr ist, was er einmal war.

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