Dörthe Binkert Frauen in Gold

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Inhaltsangabe zu „Frauen in Gold“ von Dörthe Binkert

Wie kein anderer Maler hat Gustav Klimt (1862–1918), der bedeutendste Vertreter des Wiener Jugendstils, Frauen in das Zentrum seines künstlerischen Werkes gerückt. Er maskierte sie als mythologische Göttinnen und Heroinen, Porträtierte die Damen der großen Gesellschaft und zeichnete erotische Skizzen der 'Wiener Mädel'. Er bekleidete sie mit Goldmosaiken und machte sie zur Femme fatale. Viel bewundert war und ist seine dekorativ-ornamentale Art, den weiblichen Körper zu modellieren, ihm vibrierende Konturen zu verleihen. Und von Anfang an waren es Frauen, die seine Kunst, seinen 'Goldstil' schätzten. Nicht nur in seinen großen Porträts fanden sie sich repräsentiert, sondern auch und vor allem in seiner Intuition für die 'großen weiblichen Themen' wie Schönheit und Erotik, Tod und Hoffnung, Liebe und Erfüllung. In diesem Buch öffnet die Kunsthistorikerin Dörthe Binkert die Tore zu einem imaginären Museum, wie es in der Kunstwelt keine Entsprechung hat: Sie zeigt die Musen und Modelle Gustav Klimts, seine träumenden Bräute und verführerischen Nixen, seine eleganten Freundinnen und prominenten Auftraggeberinnen – in Gold gebettet und in feinste Stoffe gehüllt, mit Heiligenscheinen geschmückt und in kostbare Interieurs gestellt: das Ornament verleiht den dargestellten Frauen eine luxuriöse, materielle Kostbarkeit und zugleich eine unerreicht feinnervige, sensible Präsenz.

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  • Rezension zu "Frauen in Gold" von Dörthe Binkert

    Frauen in Gold
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    10. December 2011 um 13:55

    Man nannte ihn den „Frauenversteher der Kunstgeschichte“, den Maler Gustav Klimt. Im Jahr 2012 zu seinem 150. Geburtstag wird er mit zahlreichen Ausstellungen überall im Land geehrt werden. Gustav Klimt (1862-1918) war ein bedeutender Vertreter des sogenannten Wiener Jugendstils und hat wie kaum ein anderer Maler Frauen in den Mittelpunkt seines künstlerischen Werkes gestellt. Es waren vor allem immer wieder die Frauen selbst, die Klimts Kunst und seinen ihm eigenen Goldstil (er bekleidete seine Modelle mit Goldmosaiken) besonders wert schätzten. Und so macht es auch Sinn, dass mit Dörthe Binkert eine Kunsthistorikerin dem Leben und dem Werk Gustav Klimts nachspürt. Sensibel forscht sie dem „Maler der femininen Seele“ nach und kommt zu dem Schluss, dass Klimt, der sein Leben lang Junggeselle geblieben ist, die Frauen und vor allen Dingen ihre Körper wohl begehrte, ob er aber jemals fähig gewesen sei, eine Frau wirklich zu lieben, das lässt die zweifelnd offen. Die Kurzessays, mit denen Dörthe Binkert die abgebildete Werke Klimt interpretiert, sind ein sprachlicher Genuss und eröffnen einen neuen, durch die Emanzipation der Frauen geprägten Blick auf das Werk und die Person eines außergewöhnlichen Malers.

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