Dörthe Binkert Weit übers Meer

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Inhaltsangabe zu „Weit übers Meer“ von Dörthe Binkert

Das Geheimnis der Dame in weiß - Jetzt bei dtv großdruck! Antwerpen, am Abend des 23. Juli 1904. Eine Frau von nicht einmal dreißig Jahren geht - nur mit einem langen weißen Abendkleid und ein paar Diamant-Ohrringen bekleidet - an Bord eines Überseedampfers. Sie hat kein Gepäck, keinen Pass, kein Geld und keine Papiere. Am nächten Morgen meldet sie sich als Blinde Passagierin beim Kapitän. Wer ist diese Frau? Welches Geheimnis verbirgt sie? Neun Tage ist das Schiff unterwegs nach New York, und in dieser Zeit entfaltet sich unter den Passagieren der Ersten Klasse ein subtiles Drama, vom dem am Ende keiner ganz unberührt bleibt ...

Ein interessantes Sittengemälde der Zeit, das mir allerdings Buch an vielen Stellen zu melodramatisch war.

— Barbara62
Barbara62

Wunderschöner Roman, tolle Kulisse, spannend, wehmütig und herzergreifend...

— daneegold
daneegold

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    Weit übers Meer
    Barbara62

    Barbara62

    22. April 2016 um 16:16

    Als der Ozeandampfer Kroonland mit 1500 Passagieren an Bord am 23. Juli 1904 Antwerpen verspätet verließ, ging als Letzte eine junge Dame im weißen Abendkleid und mit Diamantohringen an Bord, die sich bald als blinde Passagierin zu erkennen gab. Die Gerüchteküche kochte hoch: eine Juwelendiebin? eine Kurtisane? oder eine vornehme Damen, die vor ihrem bisherigen Leben davonlaufen wollte? Mit dem Nachdenken über die Fremde kamen die anderen Passagiere ins Grübeln über ihr eigenes Leben, ihre Zufriedenheit oder Unzufriedenheit, ihre Freiheit oder Unfreiheit. Waren sie bereit, ihr bisheriges Leben radikal zu ändern? Nicht nur draußen tobt ein Sturm, auch in ihrem Inneren braut sich einiges zusammen... In ihrem Debütroman Weit übers Meer greift Dörthe Binkert eine wahre Begebenheit auf. Sie verwebt das Schicksal der geheimnisvollen Frau während der neun Tage dauernden Überfahrt nach Amerika mit den Schicksalen verschiedener Passagiere, was an sich ein sehr interessanter Ansatz ist. Es gelingt ihr gut, ein Sittengemälde der Zeit zu zeichnen, allerdings war mir das Buch an vielen Stellen zu melodramatisch.

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  • Große Buchverlosung zum Welttag der Meere

    Wortwelten

    Wortwelten

    Hallo ihr fleißigen Leseratten, heute, am 08. Juni, ist der Welttag der Meere. Welttag der Meere? So etwas gibt es? Ja, so etwas gibt es. Bestimmt habt ihr alle das Meer auf irgendeine Art und Weise schon einmal erlebt, sei es beim Surfen, beim Segeln, beim Schwimmen, beim Lesen ... Für die meisten von uns hat es eine bestimmte Bedeutung. Sein Anblick vermittelt uns Ruhe, inneren Frieden, manchmal wirkt es bedrohlich und düster. Doch auch in der Literatur wird es immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise thematisiert. Darin dient es als ein Element, das die Seele von ihren Wunden heilt, als Schauplatz für gemütliche Strandabende mit Gitarrenmusik oder gar als Hort für unheimliche Meeresbewohner. Es bietet einen vielschichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, ein Lebensraum, der nicht zuletzt auch durch uns Menschen stark bedroht ist. Wenn ihr das Meer ebenfalls liebt und besonders Bücher, in denen es eine Rolle spielt, dann ist diese Aktion bestimmt etwas für euch. Zu diesem Anlass werden mehrere Autoren ein Buchpaket verlosen, das jeweils zwei Bücher enthält. Buch Nummer eins ist ein Titel des jeweiligen Autoren, also das Buch, das nachfolgend aufgelistet wird. Das zweite Buch ist ... ein Geheimnis. Jeder Autor hat eines seiner Lieblingswerke, in dem das Meer ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ausgewählt, um den jeweiligen Gewinner des Paketes damit zu überraschen. Bei diesem Zusatzgeschenk kann es sich jedoch auch um ein gebrauchtes Taschenbuch oder auch Mängelexemplar handeln, es muss also nicht neuwertig sein. Natürlich kann es auch ein anderes Genre haben als der entsprechende „Hauptgewinn“. Klingt das spannend? Dann wollt ihr sicher wissen, welche Bücher verlost werden. Bilderbuch: Andrea Reitmeyer – Emily und das Meer Jugendbücher/Jugendbuchthriller: Antje Babendererde – Indigosommer (Leseprobe) Corina Bomann – Und morgen am Meer (Leseprobe) Cornelia Franz – Ins Nordlicht blicken (Leseprobe) Birgit Hasselbusch – Tod d’Azur (Leseprobe) Patrycja Spychalski – Fern wie Sommerwind (Leseprobe) Kate Sunday – Herzklopfen - Down Under (Leseprobe) Jugendbücher/Fantasy: Leonie Jockusch – Meeresschatten (Leseprobe) Daniela Ohms – Insel der Nyx (Leseprobe) Britta Strauß – Meeresblau (Leseprobe) Historische (Liebes-)Romane: Katryn Berlinger – Die Meeresflüsterin (Leseprobe) Dörthe Binkert – Weit übers Meer (Leseprobe) Micaela Jary – Sehnsucht nach Sansibar (Leseprobe) Ricarda Martin – Insel der verlorenen Liebe (Leseprobe) Gisa Pauly – Sturm über Sylt (Leseprobe) Krimis: Gisela Garnschröder – Larissas Geheimnis (Leseprobe) Silvia Gillardon – Die Frau im Glashaus Gegenwartsliteratur und Liebesromane: Gabriella Engelmann – Inselsommer (Leseprobe) Franziska Fischer – Das Meer, in dem ich schwimmen lernte (Leseprobe) Anja Goerz – Herz auf Sendung (Leseprobe) Marie Matisek – Nackt unter Krabben (Leseprobe) Susanne Oswald – Liebe wie gemalt (Leseprobe) Edgar Rai – Nächsten Sommer (Leseprobe) Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst (Leseprobe) Aber: Um eines der tollen Buchpakete gewinnen zu können, müsst ihr natürlich auch etwas tun. Bewerbungsbedingungen: Ihr dürft euch für maximal zwei Bücher bewerben (gewinnen könnt ihr aber nur eines). Das kann sowohl für euch sein, aber auch, gerade bei den Büchern für jüngere Zielgruppen, für jemand anderen. Ihr habt euch entschieden? Dann wüssten wir gern, weshalb ihr gerade diese beiden (oder dieses eine) Buch ausgewählt habt. „Wollte ich schon immer mal lesen“ reicht als Begründung nicht aus. „Klingt spannend“ und „Spricht mich an“ auch nicht. ;-) Die Frage ist: WIESO interessiert ihr euch gerade für dieses eine bzw. für diese beiden Bücher? Sofern es eine Leseprobe gibt, wüssten wir gern: Was gefällt euch an dem Schreibstil des ausgesuchten Textes? Weshalb würdet ihr gern weiterlesen, welche Fragen habt ihr an das Buch? Und zuletzt hätten wir gern eine Antwort auf die Frage: Welche Bedeutung hat das Meer für euch? Bewerben könnt ihr euch bis Sonntag, den 16. Juni 2013, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden von Daniela Ohms und mir ausgelost und voraussichtlich am Montag, dem 17. Juni 2013 hier bekannt geben. Sobald ihr das Buchpaket erhalten habt, dürft ihr natürlich gern posten, welches Überraschungsbuch es enthielt. Wir freuen uns auf eure Beteiligung! Viele Grüße Daniela & Franziska EDIT: Weil ihr alle so tolle und aufwendige Bewerbungen schreibt und weil es so einen Spaß macht, diese zu lesen, haben wir das Ende der Bewerbungsfrist um einen Tag verlängert (von Samstag auf Sonntag). Ihr könnt euch also noch bis Sonntagnacht ein oder zwei Bücher aussuchen und natürlich auch gern andere Lovelybooks-User auf die Aktion aufmerksam machen.

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  • Weit übers Meer

    Weit übers Meer
    Lesemanie

    Lesemanie

    29. May 2013 um 11:44

    Am 3. August 1904 machte eine junge Frau Schlagzeilen: im teuren Abendkleid, ohne Geld, ohne Gepäck und ohne Ticket hatte sie einige Tage zuvor in Antwerpen ein Schiff bestiegen, das sie als blinden Passagier nach New York brachte. Bekannt wurde sie als „Dame in Weiß“. In ihrem Buch greift Binkert diese Meldung, die damals um die Welt ging, auf, und füllt sie mit Leben. Die Dame in Weiß heißt hier Valentina Meyer, und im Laufe der Geschichte kommt der Leser langsam dahinter, was sie dazu bewegt hat, den Ozeandampfer zu besteigen, und was sie zurücklässt. Eine mindestens ebenso wichtige Rolle wie Valentina spielt Henri Sauvignac, belgischer Bildhauer. Einige seiner Kunstwerke sollen auf der Weltausstellung in Saint Louis ausgestellt werden, und er ist auf dem Weg dorthin. Genau wie Madame Meyer kämpft er mit seinen Erinnerungen. Die mehrtägige Überfahrt verbringt er damit, sich seinen Erinnerungen zu stellen – inspiriert zum großen Teil von der interessanten Billy Henderson, die ihm bereits beim ersten Abendessen gegenüber sitzt und eine starke Anziehungskraft auf ihn ausübt. Weit übers Meer plätschert leise vor sich hin und bietet ein ganz unaufgeregtes Leseerlebnis. Binkert bemüht sich redlich, die meisten Personen, die in diesem Buch vorkommen, sympathisch erscheinen zu lassen – fast jedem gesteht sie neben kleinen Schwächen eine Eigenschaft zu, die ihn mit dem Leser versöhnen soll. Jegliche Irrungen und Wirrungen, seien sie romantischer oder anderer Natur, erstickt sie im Keim, und deutet sie höchstens stellenweise an. Das ist schade, denn die Geschichte der Dame in Weiß könnte so viel mehr hergeben. Unaufgeregtes Leseerlebnis, obwohl hier eigentlich eine faszinierende Geschichte zugrunde liegt. Mehr Rezensionen unter http://lesemanie.blogspot.de/

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  • Rezension zu "Weit übers Meer" von Dörthe Binkert

    Weit übers Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2010 um 12:31

    Einem kurzen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1904 wurde eine Geschichte gegeben. Kapitel für Kapitel erfährt man mehr über die Passagiere des Dampfers. Viele verschiedene Charaktere treffen auf dem Schiff aufeinander und viele davon erleben auf der neuntägigen Überfahrt einschneidende Augenblick, die sie über ihr bisheriges Leben nachdenken lassen. Den Passagieren werden ihre Wünsche und Sehnsüchte bewusst, viele verlassen das Schiff und wagen einen Neuanfang. Die blinde Passagierin wird vielen von ihnen ein lebenlang in Erinnerung bleiben. Die Geschichte wurde sehr schön beschrieben und ich hätte gerne erfahren, wie es mit den liebgewonnenen Figuren weitergeht.

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  • Rezension zu "Weit übers Meer" von Dörthe Binkert

    Weit übers Meer
    maestra

    maestra

    06. May 2009 um 14:00

    einfach schön zu lesen, am besten in einer Liege an Deck eines AIDA-Schiffes

  • Rezension zu "Weit übers Meer" von Dörthe Binkert

    Weit übers Meer
    Sannya

    Sannya

    29. January 2009 um 22:24

    Dörthe Binkert ist es gelungen einen Roman über eine wahre Begebenheit zu schreiben, der besonders durch die sensible Zeichnung der Protagonisten hervorsticht. Der Leser setzt sich in „Weit übers Meer“ vor allem mit dem Gesellschaftsleben des beginnenden 20. Jahrhunderts, der damaligen Sichtweise auf die Dinge, der Stellung der Frau sowie dem „Wachwerden“ von manchem Passagier der „Kroonland“ auseinander. Hier vermag der ein oder andere Charakter mehr zu bestechen als andere und doch ist es jeder einzelne Protagonist, der einen besonderen Einfluss auf diese Geschichte ausübt und sie schließlich zu einem Ganzen macht. Antwerpen am 23. Juli 1904. Der Ozeandampfer „Kroonland“, der von Antwerpen gen New York aufbricht, hat die unterschiedlichsten Menschen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten an Bord sowie einen blinden Passagier, der schon beim Betreten des Schiffes das Aufsehen erregt. Die „Dame in Weiß“, Valentina Gruschkin, sieht in ihrem weißen Abendkleid aus wie eine Göttin und alle, Männer wie Frauen, sind gefangen von ihr. Doch Valentina ist innerlich verzweifelt, zerrüttet und fühlt sich unendlich verloren. Der Bildhauer Henri Sauvignac, der sich auf dem Weg zur Weltausstellung in St. Louis befindet, ist von ihr ebenso fasziniert, wie Thomas Whiterspoon, der in Valentina die Liebe seines Lebens erkennt. Aber ebenso hat es Henri die 26-jährige Billie Henderson angetan, die in Begleitung von Mr. Brown die Reise angetreten hat. In welcher Verbindung zueinander stehen Billie und Mr. Brown? Und warum weint Billie in Henris Armen? Die 16-jährige Lily Mey - an ihren Rollstuhl gefesselt - hat ganz eigene Träume, sie will Physik und Astronomie studieren - von einer Heirat hält sie nichts. Mit einer besonderen Menschenkenntnis gesegnet, beobachtet sie unbemerkt das Geschehen auf dem Schiff und deutet die Dinge auf ihre Weise ... Die „Dame in Weiß“, die 1904 an Bord der „Kroonland“ als blinder Passagier nach New York aufbrach, gab es wirklich, wie uns die Autorin in der Nachbemerkung erzählt. Das Schicksal dieser rätselhaften Frau hat die Autorin so fasziniert, dass sie uns mit „Weit übers Meer“ erzählt, wie sich das Geschehen hätte zutragen können. Und man muss zugeben, dass es Dörthe Binkert bestens gelungen ist, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen, und den Leser in das Leben der Passagiere einzubeziehen. Auch wenn die Charaktere durchaus vielschichtig und farbig gezeichnet sind und den Leser in ihre eigene Welt, mit ihren Konventionen, Zielen und Träumen, zu entziehen vermögen, besteht das Buch nahezu aus nichts anderem. Sicher, von Valentina und anderen Charakteren wie Henri oder Billie geht ein gewisser Reiz aus, dem sich auch der Leser kaum verschließen kann, und doch habe ich persönlich ein wenig mehr Handlung, mehr Spannung erwartet. Leider plätschert das Geschehen mehr so dahin und es fiel mir nicht besonders schwer das Buch zur Seite zu legen. Sicher mag es Leser geben, die gerade wegen der einfühlsamen Zeichnung der Charaktere, deren inneren Veränderung sowie der gelungenen historischen Art das Buch lieben werden. Ich persönlich habe das Fieber vermisst, das mich schon mal überfällt, wenn mich ein Buch richtig gefangen nimmt.

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  • Rezension zu "Weit übers Meer" von Dörthe Binkert

    Weit übers Meer
    dubh

    dubh

    15. January 2009 um 20:28

    1904 betritt eine Dame in einem weißen Abendkleid in Antwerpen einen Überseedampfer, der seine Passagiere in die Neue Welt bringen soll. Die Dame hat kein Gepäck, noch nicht einmal einen Mantel - und schon gar keine Fahrkarte. Schon bald nachdem sie dem Kapitän diesen Umstand geschildert hat, wird sie zum Gespräch der Leute an Bord. Alle sind neugierig auf den sehr ungewöhnlichen blinden Passagier... Dörthe Binkert erzählt eine Geschichte um einen Zeitungsartikel aus der damaligen Zeit, die zwar fiktiv ist, aber die Atmosphäre und die Gegebenheiten von damals wunderbar schildert. Die Passagiere projizieren ihre eigenen Träume in die unbekannte Dame in Weiß, lernen ihre eigenen Sehnsüchte kennen und stellen meist auch fest, dass nur sie allein ihr Glück in den Händen halten und häufig auch etwas dafür getan werden muss. "Weit übers Meer" ist eine wunderschöne Geschichte mir viel Gefühl, aber ohne Kitsch, und ein äußerst spannendes Gesellschaftsportrait der Zeit nach der vorletzten Jahrhundertwende und vor den Weltkriegen. Ebenfalls erwähnenswert finde ich das sprachliche Können der Autorin, das äußerst stimmig zum Erzählten ist. Fazit: Mir hat dieses Buch zu Beginn des Jahres einige sehr schöne Lesestunden beschert - ein echter Lesegenuß!

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  • Rezension zu "Weit übers Meer" von Dörthe Binkert

    Weit übers Meer
    beowulf

    beowulf

    25. October 2008 um 20:49

    Ein Gesellschaftsroman aus dem Jahr 1904, die Passagiere der ersten Klasse werden aus ihrem Trott herausgerissen, als auf der Kroonstadt zur Transatlantikfahrt von Antwerpen nach New York eine geheimnissvolle Dame in einem weissen Ballkleid auftaucht. Der blinde Passagier wird zum Katalysator der verschüteten Wünsche, zum Spiegel der Überlegungen über Freiheit und Unterdrückung, zur Klärung der eigenen Rolle in der Gesellschaft. Nur einer findet die Kraft aus sich herauszuwachsen und sein Veralten zu ändern, aber unverändert geht dennoch keiner der anderen Passagiere von Bord.

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