D O Smith Die Schale des Zodiakus

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Inhaltsangabe zu „Die Schale des Zodiakus“ von D O Smith

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    Die Schale des Zodiakus

    Stefan83

    09. October 2011 um 11:50

    Von den vielen erschienenen Nacherzählungen um den größten Detektiv der Literaturgeschichte, Sherlock Holmes, sind ohne Zweifel einige, die sich der Vorlage von Sir Arthur Conan Doyle nur als wenig würdig erwiesen oder diese ganz entstellt haben. Und da der eingefleischte Holmesianer besonders auf die Kleinigkeiten achtet, ist die Enttäuschung nicht selten groß, wenn die Lektüre eines Pastichés beendet ist. Umso wichtiger auf die Werke aufmerksam zu machen, die sonst in dieser Fülle an Titeln unterzugehen drohen. Hier sind besonders die Bücher von D. O. Smith hervorzuheben, der ganz in den Tradition des Urvaters Doyle, eine ganze Reihe von Geschichten auf Papier gebracht hat, die, so behauptet Reclams Krimi-Lexikon, „wie kaum eine zweite Nacherzählung den Ton und Geist der alten Vorlage treffen“. Diesem Urteil kann ich mich nach Beendigung der gerade mal 96 Seiten voll und ganz anschließen. Selbst das geübteste Auge wird kaum unterscheiden, ob es sich bei „Die Schale des Zodiakus“ um ein Pastiché oder gar ein verloren gegangenes Manuskript von Sir Arthur Conan Doyle handelt, derart viele typische Stilelemente hat D. O. Smith übernommen und in die ebenfalls Holmes-typische Handlung integriert. Diese sei hier kurz angerissen: Dr. James Saunders sitzt in der Klemme. Sein Neffe, der junge Robert Harford Joyce, hat augenscheinlich wenig von seinem gesitteten Vater geerbt und gibt, obwohl noch nicht volljährig, das ihm zur Verfügung gestellte Geld mit vollen Händen aus. Die Schulden türmen sich und Saunders, der Treuhänder des Erbes, sieht sich den ständigen Bitten von Robert ausgesetzt. Als er sich hartnäckig zeigt und eine weitere Zahlung verweigert, verpfändet der zornige Neffe kurzerhand die legendäre Schale des Zodiakus, ein Familienerbstück von unermesslichem Wert. Der dubiose Pfandleiher und Gesellschaftsparasit Oscar Morley verweigert zudem noch jegliche Rückgabe, weswegen Saunders nun Sherlock Holmes darum bittet, das Kunstwerk wiederzubeschaffen. Gemeinsam mit Watson erdenkt der Meisterdetektiv einen genialen Plan, um schnell festzustellen, dass seine Gegenspieler gewitzter sind, als anfangs gedacht … Unter all den vielen missglückten Nachahmungen, in denen Holmes unter anderem zum Energiefelder schwingenden tibetanischen Priester mutiert („Das Mandala des Dalai Lama“) oder gar lovecraftsche Wesen bekämpfen muss („Schatten über Baker Street“), ist „Die Schale des Zodiakus“ eines echtes Juwel, das man bedenkenlos in die Sammlung einreihen kann. Hier merkt man dem Nachahmer das Nachahmen nicht an, sondern bekommt in einem vertrauten, altbekannten Rahmen ein neues Abenteuer mit Sherlock Holmes und Dr. Watson präsentiert, das kurzweilig unterhält und zum Miträtseln anregt. Großes Kompliment an Übersetzer Michael Ross, der zwei der Titel (der andere ist „Die violette Hand“) in seinem Selbstverlag Baskerville Bücher veröffentlicht und damit der Holmes-Leserschaft zugänglich gemacht hat. Möge diese Rezension dazu beitragen, dass das Interesse an solchen Werken weiter steigt und wir somit irgendwann in den Genuss der anderen unveröffentlichten Titel aus D. O. Smiths Feder kommen. Insgesamt ist „Die Schale des Zodiakus“ einer der besten Holmes-Nacherzählungen, welche ich allen Freunden des großen Detektivs nur mit Nachdruck empfehlen kann. Einziger Kritikpunkt: Es sind halt leider „nur“ 96 Seiten.

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