Buchreihe: Licht & Schatten von D. C. Odesza

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Alle Bücher in chronologischer Reihenfolge

3 Bücher
  1. Band 1: Silberlicht - Diwata

     (17)
    Ersterscheinung: 26.11.2014
    Aktuelle Ausgabe: 26.11.2014
    Sie - Reja - ist eine Diwata, ein Wesen des Lichts, und verkörpert den Tag. Er - Titus - ist ein Aswang, der über die Schatten herrscht und sie nachts den Menschen raubt. Unterschiedlicher könnten beide Wesen nicht sein und sind dennoch aufeinander angewiesen. Reja ist ständig auf der Flucht vor dem Aswang, denn sie soll seine Diwata werden. Nachts begeht sie mit ihrer Hexenfreundin Odile Raubzüge im Auftrag der Cosa Nostra. So erhofft sich die junge Diwata den Schutz der Mafia, um von ihrem Aswang nicht gefunden zu werden. Denn er braucht ihr Licht, um am Tag weiter morden zu können - glaubt sie. Während ihrem letzten Raubzug sind Reja unerwartet die Männer des Aswangs auf den Fersen und ihm gelingt es, sie auf sein Anwesen zu bringen. Rejadine hat nur einen Gedanken: Flucht! Wird es ihr gelingen aus dem Anwesen zu fliehen? (Geeignet ab 16 Jahre) TEIL I: SILBERLICHT TEIL II: SCHATTENKUSS TEIL III: NACHTHAUCH – 26. DEZEMBER 2014 LESEPROBE Ihr Blick verschärfte sich. Der Aswang wurde von ihr wie von einem starken Wind weggestoßen. Doch er kam nicht einmal richtig ins Wanken, sondern wurde nur drei Schritte von ihrer Kraft zurückgedrängt. Gleichzeitig spürte sie ein starkes Stechen in der Rippenpartie. Krampfhaft umklammerte sie mit den Händen ihre Rippen, als sie vor Schmerz stumm aufschrie. Sie wäre fast auf die Knie gesunken, wenn sie sich nicht mit der anderen Hand an der Betonwand abgestützt hätte. So fit, wie sie es sich vormachte, war sie einfach noch nicht, denn ihre Kräfte zehrten an ihren Verletzungen und forderten ihren Tribut. Der Aswang blieb in einer bedrohlichen Eleganz vor ihr stehen, verschränkte gelassen die Arme und setzte ein spöttisches Lächeln auf. »Du quälst dich nur selber, indem du dich wehrst. Es ist völlig zwecklos, gegen mich anzukämpfen. Dafür befindest du dich eindeutig in der falschen Umgebung, Rejadine.« Sein Blick war mörderisch. »Ich werde immer gegen dich ankämpfen! Denn lieber verrotte ich in der Hölle, als dem Mörder meiner Schwester zu helfen noch mehr Menschen zu ermorden!« Jedes Wort verpasste ihr, während sie sprach, einen Stich in die Brust. »Wir werden sehen. Du kannst deinem Schicksal nicht ewig davonlaufen. Ich weiß jetzt, wo du bist, das solltest du nicht vergessen. Und glaube nicht, ich würde dich wieder untertauchen lassen.« Sie beugte sich mit dem Oberkörper nach vorn, atmete flach, um ihr Gewicht wegen der Schmerzen zu verlagern. Wieder kam er einen Schritt auf sie zu. »Bisher ist es mir doch sehr gut gelungen, vor dir zu verschwinden.« Ein zufriedenes Lächeln huschte über ihre Lippen. »Ich weiß, dass du auf mich angewiesen bist. Ich hingegen brauche nichts von dir. Überhaupt nichts! Niemals werde ich dir mein Licht freiwillig geben, dessen kannst du dir sicher sein. Ich gehe keinen Pakt mit dem Teufel ein. Und jetzt lass mich raus!«
  2. Band 2: Schattenkuss - Aswang

     (14)
    Ersterscheinung: 11.12.2014
    Aktuelle Ausgabe: 11.12.2014
    Sie - Reja - ist eine Diwata, ein Wesen des Lichts, und verkörpert den Tag. Er - Titus - ist ein Aswang, der über die Schatten herrscht und sie nachts den Menschen raubt. Unterschiedlicher könnten beide Wesen nicht sein und sind dennoch aufeinander angewiesen. Nachdem Reja wieder auf das Anwesen Trerice gebracht wurde, schlägt Titus ihr einen Deal vor: Sie soll keinen weiteren Fluchtversuch planen, während er ihr dabei hilft, Kathy aus dem Orden zu befreien. Wird Rejadine auf seinen Deal eingehen oder wird sie ihn ausschlagen? Doch auch Vitos – Titus Cousin – scheint seine eigenen Pläne mit der Diwata zu haben, um unter allen Umständen ihr Licht zu gewinnen. Wird Rejadine endlich lernen, Titus zu vertrauen. Oder wird sie ihn weiterhin für den Mörder ihrer Schwester halten? (Geeignet ab 16 Jahre) TEIL I: SILBERLICHT TEIL II: SCHATTENKUSS TEIL III: NACHTHAUCH – 26. DEZEMBER 2014 LESEPROBE Plötzlich löste er sich von ihr, riss die Augen auf und schaute zur Seite. »Ich kann sie riechen!«, fauchte er. »Aswangs« Kurz sah sie, wie Schatten aufzogen, über Titus Gesicht wanderten, bevor er als schwarzer Vogel vor ihr in die Lüfte stieg und aus dem Felsspalt flog. Reja blickte sich irritiert um und tastete mit ihren Fingern nach ihren Lippen. Das habe ich unmöglich zugelassen … Aber … Es fühlte sich an, als könnte ich fliegen. Das Gewirr in ihren Gedanken wurde noch schlimmer. Sie lief zu der Felsspalte, um zu sehen, warum er als Vogel davonflog. Lag es etwa an ihr? Als sie ins Freie trat, erkannte sie nur wenig und schaute sich überall um, rannte weiter. Sie blieb stehen, als sich etwas Kaltes um sie legte und sie fest umklammerte. Erschrocken blickte sie sich um, erkannte aber nichts. Sie setzte ihren Schein ein, der die Kälte verdrängte. Am Himmel konnte sie etwas Dunkles auf sie zufliegen sehen. Titus landete neben ihr als Mensch und griff sich den Aswang hinter Reja. Sie fuhr herum, als sie die zwei dunklen Gestalten kämpfen sah. »Wer hat euch geschickt?«, knurrte Titus dem dunkelhaarigen, großen Aswang entgegen, der mit einer Narbe auf der Wange gezeichnet war. »Der Orden wird es wohl nicht gewesen sein! Also wer!« Ein tiefes Lachen war hinter Reja zu hören, die sich umdrehte und zwei weitere Aswangs auf sich zulaufen sah. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. »Ich soll dir schöne Grüße von Vitos ausrichten. Er kann es kaum erwarten, deine Diwata kennen zu lernen«, sprach der Aswang, der immer näher auf Reja zutrat. So sehr sie sich auch anstrengte, sie konnte ihn nicht erkennen. Hinter sich hörte sie Titus’ tiefes Grollen. »Schön habt ihr es hier, muss ich schon sagen.« »Sie gehört mir! Also muss ich Vitos leider enttäuschen.« ...
  3. Band 3: Nachthauch

     (12)
    Ersterscheinung: 04.01.2015
    Aktuelle Ausgabe: 04.01.2015
    Sie - Reja - ist eine Diwata, ein Wesen des Lichts, und verkörpert den Tag. Er - Titus - ist ein Aswang, der über die Schatten herrscht und sie nachts den Menschen raubt. Unterschiedlicher könnten beide Wesen nicht sein und sind dennoch aufeinander angewiesen. Nachdem Titus und Rejadine den Angriff von Vitos und seinen Anhängern auf der Insel Crescina überlebt haben, beginnt Reja umzudenken. Ständig ertappt sie sich bei dem Gedanken nicht doch freiwillig auf dem Anwesen Trerice bleiben zu wollen, bis der Ball naht. Der Ball, auf dem Titus zweiunddreißigster Geburtstag gefeiert wird. Wird Rejadine ihre Gefühle Titus gegenüber eingestehen, oder das Anwesen verlassen? Oder wird der Diwata die Entscheidung abgenommen, weil Vitos hinterhältige Pläne, die beiden auseinander zu bringen, dazwischenkommen? (Geeignet ab 16 Jahre) TEIL I: SILBERLICHT TEIL II: SCHATTENKUSS TEIL III: NACHTHAUCH LESEPROBE Verdammt, ich kann nicht so gut in der Dunkelheit sehen wie er. Ich habe das Tier nicht mal entdeckt, als er mich gewarnt hat. Jetzt reiß dich zusammen und gib ihm dein Blut. Aber wenn er mich genauso abschlachtet wie die Menschen … Du hast dein Licht. Er wird dir nichts tun. Sie biss sich auf die Zähne und drehte ihre Handinnenseite zu ihm hin. »Ich hoffe, du brauchst nicht zu lange, denn ich fahre ungern über hundertvierzig mit nur einer Hand.« »Es geht schnell.« Während sie weiter auf die Fahrbahn blickte und ihre rechte Hand auf dem Lenkrad ablegte, versuchte sie sich nicht vorzustellen, was er machte. Der Aswang nahm ihre Hand und strich sanft über ihre Haut, um die Stelle zu spüren, an der er den Schnitt ansetzen wollte. Plötzlich spürte sie ein leichtes Brennen, verbiss es sich aber weiterhin, hinzusehen. Mit seinem Zeigefinger fuhr er ruhig über die Haut ihrer Innenhand, bis ein roter sauberer Schnitt zu erkennen war. Er war nicht tief, aber es quoll anscheinend so viel Blut hervor, wie er brauchte. Als sie einen Blick aus den Augenwinkeln auf ihre Hand warf, zuckte sie zusammen. Sie sah, dass sein Mund über ihrer Hand lag, wie er über ihre Haut leckte, ohne dass sie es fühlte. Sie spürte nichts, nicht mal ein Kitzeln. »Was machst du? Du leckst meinen Schatten …« »Schhh … Nein, Aswangs können keine Schatten auflecken, sondern sie nur mit ihren eigenen rauben. Vertraue mir.« Vertrauen? Das sprach er schon so oft … »Du trinkst mein Blut!« Ihre Stimme klang aufgebracht. Er antwortete nicht, sondern verschmolz mit der Finsternis.
Über D. C. Odesza
D.C. ODESZA ist das Pseudonym einer jungen, deutschen Autorin mit französischen Wurzeln. In ihren erotischen Romanen gibt es keine Tabus. Die Szenen werden ausführlich und abwechslungsreich umgesetzt mit einem Hauch an BDSM Einflüssen. ...
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