D. M. Quincy

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Murder in Mayfair: An Atlas Catesby Mystery
Murder in Mayfair: An Atlas Catesby Mystery
 (1)
Erschienen am 11.07.2017

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Rezension zu "Murder in Bloomsbury: An Atlas Catesby Mystery" von D. M. Quincy

Guter historischer Krimi
Jisbonvor 8 Monaten

In "Murder in Bloomsbury" wird Atlas Catesby erneut in die Aufklärung eines Todesfalles involviert, als Lady Lilliana, für die er Gefühle hegt, ihn um Hilfe bittet. Der Tote ist der Bruder einer ihrer Angestellten und diese ist fest davon überzeugt, dass er ermordet wurde, obwohl offiziell ein Unfall die Ursache war.

Wie schon der erste Band ist auch dieses Buch ein eher ruhiger, unaufgeregter Krimi, der teilweise etwas vorhersehbar verläuft, obwohl es durchaus spannende Momente gibt. Atlas und seine Begleiter befragen die verschiedenen Verdächtigen und versuchen, Anhaltspunkte und Indizien zu finden, wobei die hohe gesellschaftliche Stellung Lillianas hilfreich ist. Die Geschichte ist dabei auf jeden Fall fesselnd und als Leser ist man neugierig darauf, herauszufinden, was mit Gordon Davis passiert ist, selbst wenn man schnell herausfindet, dass er nicht unbedingt ein sympathischer Mensch war und dass es einige Charaktere gibt, die ein Motiv gehabt hätten, ihn zu töten. Dabei wirft die Autorin einen Blick auf die skandalöseren Seiten der damaligen Gesellschaft, beispielsweise außereheliche sexuelle Beziehungen und den Umgang mit pornographisch anmutenden Büchern, was ich definitiv interessant fand.

Wie schon in "Murder in Mayfair" ist ein Highlight des Buches, dass die Geschichte gut in die historische Zeitperiode eingebunden und jene realistisch dargestellt ist. Die Protagonisten selbst und viele der Zeugen sind von eher hohem Stand (obwohl Atlas die Verpflichtungen dessen ermüdend findet), während das Opfer diesen Status nicht hatte; dieser Kontrast wurde herausgearbeitet und war für die Handlung wichtig, was es Quincy erlaubt hat, verschiedene Lebensumstände zu beleuchten. Neben den Ermittlungen spielte zudem auch die persönliche Beziehung zwischen Atlas und Lilliana eine wichtige Rolle. Die Dynamik zwischen ihnen war wieder schön geschrieben und die Entwicklungen in diesem Band machen neugierig darauf, wie es mit ihnen weiter gehen wird, gerade wegen der potentiellen Probleme, die der Protagonist selbst thematisiert. Auch in Bezug auf die anderen Charaktere gab es Ereignisse, durch die man wissen möchte, was als nächstes passiert.

Von mir gibt es vier Sterne für einen guten historischen Krimi.
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Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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Rezension zu "Murder in Mayfair: An Atlas Catesby Mystery" von D. M. Quincy

Interessanter Fall
Jisbonvor einem Jahr

"Murder in Mayfair" ist ein gut aufgebauter, spannender Krimi, aber besonders interessant war für mich die Darstellung der Regency-Zeit. Die Autorin basiert ihre Geschichte auf der Praxis, dass ein Mann seine Ehefrau verkaufen konnte, was aus heutiger Sicht ungeheuerlich zu sein scheint, und der Protagonist lehnt solches Handeln ebenfalls ab, aber es war dennoch zulässig. Doch auch ansonsten ist die damalige Zeit authentisch dargestellt und es fließen viele kleine Details ein, die das Buch beleben und die Geschichte in die realen Verhältnisse einbetten. Selbst wenn man als Leser nicht allen Ansichten, die die Figuren haben, zustimmt, so sind sie doch nachvollziehbar und glaubwürdig für ihren Hintergrund und die Lebensumstände.

Der Autorin ist es gelungen, die Emotionen des Lesers anzusprechen. Man leidet mit Lilliana mit, kann Atlas' Verlangen, ihr zu helfen, verstehen und findet den Ehemann, das spätere Opfer, verabscheuenswert. Ich muss sagen, dass sein Tod mich nicht wirklich schockieren konnte; aufgrund seines Charakters war es auch wenig überraschend, dass es eine Vielzahl von Menschen gibt, die den Toten hassten und ein ausreichendes Motiv gehabt hätten - darunter natürlich auch der Protagonist und Lilliana, was die ganze Situation prekär macht. Atlas' Ermittlungen waren deshalb sehr interessant und obwohl einige Zusammenhänge schon früh ersichtlich waren, gibt es überzeugende falsche Fährten und überraschende Wendungen, sodass die Geschichte nicht vorhersehbar und packend ist. Die Auflösung war glaubwürdig und passte gut zur Handlung; das Potential für weitere Fälle ist auf jeden Fall da und auch die vielschichtigen persönlichen Beziehungen können noch einiges an Stoff liefern, sodass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
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Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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