D. M. Quincy Murder in Mayfair: An Atlas Catesby Mystery

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Inhaltsangabe zu „Murder in Mayfair: An Atlas Catesby Mystery“ von D. M. Quincy

In 1814, Atlas Catesby, a brilliant adventurer and youngest son of a baron, is anxious to resume his world travels after being injured in a carriage accident in London. But his plans are derailed when, passing through a country village, he discovers a helpless woman being auctioned off to the highest bidder--by her husband. In order to save her from being violated by another potential buyer, Atlas purchases the lady, Lilliana, on the spot to set her free. But Lilliana, desperate to be with her young sons and knowing the laws of England give a father all parental rights, refuses to be rescued--until weeks later when her husband is murdered and Atlas is the only one who can help clear her name of the crime. Fortunately, Atlas is a master at solving complicated puzzles, with games as well as the intricacies of human motivation, and finds himself uniquely suited to the task, despite the personal peril it may put him in. But soon Altas learns the dead man had many secrets--and more than a few enemies willing to kill to keep them quiet--in Murder in Mayfair, the first in a new historical mystery series by D. M. Quincy.

Atmosphärisch dichter Krimi mit guten falschen Fährten und einem interessanten Einblick in das Leben der Regency Zeit.

— Jisbon
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    Murder in Mayfair: An Atlas Catesby Mystery

    Jisbon

    05. July 2017 um 17:39

    "Murder in Mayfair" ist ein gut aufgebauter, spannender Krimi, aber besonders interessant war für mich die Darstellung der Regency-Zeit. Die Autorin basiert ihre Geschichte auf der Praxis, dass ein Mann seine Ehefrau verkaufen konnte, was aus heutiger Sicht ungeheuerlich zu sein scheint, und der Protagonist lehnt solches Handeln ebenfalls ab, aber es war dennoch zulässig. Doch auch ansonsten ist die damalige Zeit authentisch dargestellt und es fließen viele kleine Details ein, die das Buch beleben und die Geschichte in die realen Verhältnisse einbetten. Selbst wenn man als Leser nicht allen Ansichten, die die Figuren haben, zustimmt, so sind sie doch nachvollziehbar und glaubwürdig für ihren Hintergrund und die Lebensumstände.Der Autorin ist es gelungen, die Emotionen des Lesers anzusprechen. Man leidet mit Lilliana mit, kann Atlas' Verlangen, ihr zu helfen, verstehen und findet den Ehemann, das spätere Opfer, verabscheuenswert. Ich muss sagen, dass sein Tod mich nicht wirklich schockieren konnte; aufgrund seines Charakters war es auch wenig überraschend, dass es eine Vielzahl von Menschen gibt, die den Toten hassten und ein ausreichendes Motiv gehabt hätten - darunter natürlich auch der Protagonist und Lilliana, was die ganze Situation prekär macht. Atlas' Ermittlungen waren deshalb sehr interessant und obwohl einige Zusammenhänge schon früh ersichtlich waren, gibt es überzeugende falsche Fährten und überraschende Wendungen, sodass die Geschichte nicht vorhersehbar und packend ist. Die Auflösung war glaubwürdig und passte gut zur Handlung; das Potential für weitere Fälle ist auf jeden Fall da und auch die vielschichtigen persönlichen Beziehungen können noch einiges an Stoff liefern, sodass ich auf den zweiten Band gespannt bin.____________________Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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