Raubzug des Phoenix

von D.B. Granzow 
4,2 Sterne bei37 Bewertungen
Raubzug des Phoenix
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (29):
Michaela_Ehrmanns avatar

Wow! Absolutes must read! Ich warte jetzt schon ungeduldig auf Band 2!

Kritisch (2):
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Leider war es nicht nach meinem Geschmack

Alle 37 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Raubzug des Phoenix"

„Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“
Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen.

VIER Nächte.
DREI Städte.
ZWEI Milliarden Menschen.
EIN Ziel: Überleben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959914307
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:28.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    leoseines avatar
    leoseinevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Reise mit vielen Abenteuer
    Macht lust auf mehr

    Ein sehr gutes Buch, was Lust macht auf mehr

    Ich gebe zu ich hatte am Anfang echt Schwierigkeiten gehabt mich da rein zu lesen, aber nach einer Weile konnte ich nicht mehr aufhören. Es zog mich immer mehr in den Bann.
    Der Kampf ums überleben und dann noch die verschiedenen Sichtseiten sind echt spannend und machen ein sehr neugierig.
    Zitat: „ Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches morsendes Raubtier. Egoistisch, Skrupellos, Unmoralisch. Ich dachte immer, meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt. „
    Die Reise mit so viel gefahren und kämpfe war echt mal eine Abwechslung.
    Ich hoffe es gibt bald eine Fortsetzung

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    NanasLesetapsens avatar
    NanasLesetapsenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist unbeschreiblich! Eine wundervolle Reise voller verschiedenster Gefühle! Wunderbarer Auftakt!
    Ein wahrhaftiger Raubzug!

    Vier Nächte.

    Drei Städte.
    Zwei mrd. Menschen.
    Ein Ziel: ÜBERLEBEN!

    Nachdem ich eine Nacht Schlaf gebraucht hatte, um das Gelesene zu verarbeiten, bin ich mir Sicher das ich selber auf dem Raubzug war. Mein Körper ist ausgezerrt, meine Augen schwer und meine Sinne kreisen immer noch in der Stadt. D.B. Granzow nimmt mit seinem Buch jemanden auf eine Reise, von der man sich Erholen muss. Wahnsinn!

    Die Protagonisten sind alle sehr Detail verliebt. Man hat am Anfang des Buches eine sehr klare Struktur, beschrieben welches Mitglied der Familie, wer ist. Das erleichtert einen den Einstieg, weil man Zeilen und Gesprochenes nicht noch einmal Lesen muss. Man kann sich die Szenen klar vorstellen und das gefällt mit an diesem Buch besonders! Der Autor entführt uns am Anfang in das Leben von Hayden, ein Mädchen das eigentlich gar nicht so Schwach ist wie sie wirkt. Sie macht sich viele Gedanken um ihre Familie und möchte eigentlich nur die Wahrheit wissen. Man ließt automatisch weiter, weil man umdingt selber die Geheimnisse erfahren möchte!

    Im Verlauf der Geschichte, wir einem bewusst, das Hayden nicht wieder umdrehen wird. Das ihre Selbstzweifel nicht gewinnen wird und ihr Ziel erreichen wird. Sie begegnet zwei Männern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Sie entdeckt in diesen Männern eine Zuneigung, die sie in ihrer eignen Familie nicht findet und gerade diese Situation finde ich atemberaubend geschrieben. 

    Da ich ein Mensch von Liebesdrama bin, habe ich die Situation zwischen Hayden und Sage genossen. Vielleicht war es nur Einbildung, doch es bestand zwischen den Beiden eine Verbindung. Ich bin der Meinung das Hayden sich in Sage verliebt hat, aber auch dieses Geheimnis bleibt uns verborgen.

    FAZIT:

    Ich muss sagen, ohne so viel zu Spoilern, ist das Buch * Der Raubzug des Phoenix* eine wundervolle Geschichte. Es reißt uns in eine Zivilisation die undenkbar irgendeinmal stattfinden könnte. Mit seiner Sicht zum Detail entführt der Autor  uns in jede einzelne Szene und das bewundere ich an dem Schreibstil des Autors. Am Anfang kam ich persönlich etwas schleppend rein. Es war viel Vorgeschichte zu erfahren, doch es war nötig um das nötige Wissen erlangen und die Geschichte vollständig zu verstehen. Meine einzige Kritik ist tatsächlich, das es weiterhin noch solch viele Geheimnisse gibt, aber wahrscheinlich ist das so gewollt und lockt natürlich zum Kauf des zweiten Bandes, der im Oktober 2018 erscheint.

    Ich empfinde das Buch als großartigen Auftakt einer wirklich spannenden Trilogie und freue mich auf das zweite Band, welches definitiv Einzug in meinem Bücherregal finden wird.

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    nicbooks avatar
    nicbookvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Dystopie trifft auf junge Frau. Eine spannende Reise beginnt.
    Dystopie trifft auf junge Frau. Eine spannende Reise beginnt.

    „Raubzug des Phoenix“ von D.B. Granzow ist im Drachenmond Verlag erschienen und lockt mit einem atemberaubenden Cover. Auch der Klappentext hört sich nach einem spannenden Abenteuer an und ob es auch eins gewesen ist, könnt ihr hier lesen:


     Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Eine atomare Katastrophe hat die Welt zerstört. Es gibt nur noch drei große Städte, die weit entwickelt sind. Doch außerhalb der Stadtmauern herrscht Armut und Elend. Die sechzehnjährige Hayden lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Siedlung, weit entfernt von der nächsten Stadt. Ihre einzige Überlebenschance sind die Raubnächte. Doch Hayden hat das Gefühl, dass die Erwachsenen ihr nicht die ganze Wahrheit über die besagten Nächte erzählen. Ein dunkles Geheimnis umgibt die Reise der Plünderer. Als Haydens bester Freund und Cousin zur Raubnacht beschickt wird, beschließt sie abzuhauen und sich selbst ein Bild von der Raubnacht zu machen. Sie verfolgt ihre Cousins, doch verliert ihre Spure. Gemeinsam mit ihren neuen Wegbegleitern, Mylake und Sage, erreicht sie pünktlich zur Raubnacht die Stadt um ihre Familie zu suchen, doch was sie dort erwartet, überschreitet jede ihrer Vorstellungen.

    Hayden ist ein unglaublich tapferes Mädchen und ich muss zugeben, dass ich sie ins Herz geschlossen habe. Sie fühlt sich von ihrer Familie hintergangen und entscheidet sich, eigene Erfahrungen zu machen. Der Weg den sie beschreitet ist voller Schmerzen und Verluste, doch sie wächst daran und das gefällt mir. Aus dem jungen Mädchen wird eine tapfere junge Frau.

    Der Schreibstil von D.B. Granzow hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Schauplätze gut bildlich vorstellen und seine Umschreibung von den Personen hat es leichtgemacht, sich ein Bild zu machen. Auch der Spannungsbogen war gut eingesetzt. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt der Geschichte gelangweilt.

    Für mich war dieses Buch wirklich sehr gut. Es hatte Ähnlichkeit mit „Die Tribute von Panem“ und war doch ganz anders. Spannung hält einen fest und lässt einen so schnell nicht los. Man baut Hoffnung auf und verliert sie ebenso wie Hayden. Ich habe mich gefreut und gelitten. Habe Hayden beide Daumen gedrückt und war traurig, als das Buch zu Ende war. Doch lange muss ich ja nicht warten, denn mit „Lockruf des Phoenix“ geht es bald in die zweite Runde. Ich freue mich schon wahnsinnig drauf.

    Mein Fazit: Wer „Die Tribute von Panem“ liebt, der wird auch dieses Buch lieben. Dystopie trifft auf eine starke junge Frau. Wirklich empfehlenswert.

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    die_tanja_s avatar
    die_tanja_vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Was ein Schreibstil! Ich habe selten ein so dynamisches und intensives Buch gelesen! Kann die Fortsetzung kaum erwarten!
    Ein dynamisches und emotionales Leseerlebnis, welches unmöglich zu vergessen ist!

    Rezension zu „Raubzug des Phoenix“
    von Dirk B. Granzow

     

     

    Flexibler Einband: 400 Seiten

    Verlag: Drachenmondverlag

    Gehört zur Serie: Phoenix- Trilogie

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 9783959914307
    Jahr: 2017

     

    Klappentext

    „„Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
    Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“
    Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen.

    VIER Nächte.
    DREI Städte.
    ZWEI Milliarden Menschen.
    EIN Ziel: Überleben.“

    Das Buch

    In „Raubzug des Phoenix“ begeben wir uns zunächst zu Hayden und ihrer Familie in eine Wohnsiedlung. Das Leben dort ist hart und sporadisch. Man lebt von dem, was man eben zur Verfügung hat.
    Die Geschichte beginnt damit, dass die Familie darauf wartet, dass ein Teil von ihnen von der sogenannten „Raubnacht“ zurückkehrt.
    Die Raubnacht ist ein Event, bei dem die Siedler sich auf den Weg zur Stadt machen, die dann für einen Bestimmten Zeitraum ihre Tore öffnet. Die Siedler können dort das Lagerhaus plündern und Güter für sich und ihre Familien mitnehmen.
    Immer wieder ist es der Fall, dass Plünderer nicht mehr von der Raubnacht zurückkehren.

    Für Hayden und ihren Cousin ist die Raubnacht eines der größten Mysterien, denn die Erwachsenen der Siedlung reden nur hinter verschlossenen Türen darüber.
    Jedoch heißt nicht jeder die Raubnacht gut und einige fürchten sie sogar.

    Als ihre Mutter dem Tod geweiht ist, macht sich Hayden unabhängig von ihrer Familie auf dem Weg in die Stadt. Sie will herausfinden, welche Wahrheit hinter der Raubnacht steckt und, wie die sagenumwobene Stadt wirklich ist.

     

    „Raubzug des Phoenix“ ist ein Buch, welches den Leser packt und bis hin zur letzten Seite nicht loslässt.
    Der dynamische Schreibstil des Autors schafft es, beim Lesen genau die Emotionen zu übertragen, die auch die Charaktere empfinden.
    Zudem sind die einzelnen Szenen so bildlich dargestellt, dass man das Gefühl hat, ein Teil des Geschehens zu sein.

    Wir begleiten Protagonistin Hayden auf ihrer gefährlichen Reise zur Stadt.
    Aber schon vor ihrem Aufbruch erlebt der Leser die in ihr tobenden Emotionen. Das Misstrauen gegenüber den Erwachsenen, die nicht die Wahrheit zu sagen scheinen, die Verzweiflung, der Mutter nicht helfen zu können und schlussendlich die Entschlossenheit, die Siedlung hinter sich zu lassen und sich auf den Weg in die Stadt zu machen.

    Hayden war für mich eine Protagonistin, die greifbar, authentisch war. Selten konnte ich so sehr mit einer fiktiven Person mitleiden, mithoffen. Jedes Mal, wenn sie der Wahrheit ein Stück näher kam, war ich gleichermaßen entsetzt, über die neu erlangten Erkenntnisse. Dies hat Hayden für mich ein Stück weit realer gemacht. Sie hat mich durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit, dem Ungewissen gegenüberzutreten schwer beeindruckt.
    Auf ihrem Weg in die Stadt, lernt sie zwei Verbündete kennen, die sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen.
    Die beiden Männer werden zu ihrer mentalen und physischen Stütze und auch mir sind sie beim Lesen sehr ans Herz gewachsen.

    Die Charaktere in diesem Buch sind alle gut und authentisch ausgearbeitet. Ich hatte nie das Gefühl, es mit einem „Lückenfüller“ zu tun zu haben, was bei vielen Nebencharakteren schnell passieren kann.
    Mich haben Stimmung und Setting stetig mitgerissen und die Geschichte greifbar gemacht.
    Auch im Nachhinein, hat das Buch noch nachgehallt.
    Die Wahrheit über die Stadt und die Raubnacht hat nicht nur Hayden, sondern auch mich schockiert.

    Generell habe ich das Buch als intensiv und sehr emotional wahrgenommen. Man merkt, je weiter man in der Geschichte vorankommt, wie viel Arbeit in dem Ganzen steckt und wie gut durchdacht alles ist.

    Auch, wenn es am Ende keinen Cliffhanger gibt, kann ich das Erscheinen von Teil zwei kaum erwarten.
    Ich möchte mich sobald, wie nur möglich wieder in dieser Welt verlieren, wofür eindeutig der Schreibstil des Autors verantwortlich ist!
    Ich freue mich darauf, noch mehr Hintergründe zu erfahren und mich gemeinsam mit Hayden weiteren Gefahren zu stellen.

    Mein Fazit

    Ich weiß gar nicht, ob nach dieser ziemlich persönlich formulierten Rezension noch ein Fazit meinerseits nötig ist…

    Mir bleibt nur zu sagen, dass „Raubzug des Phoenix“ ein Buch ist, was ich nicht auf dem Schirm hatte. Ich bin unsagbar froh, es doch gelesen zu haben und kann es von ganzem Herzen und mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

    Fünf von Fünf Sternen!!!

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    C
    cary1vor 5 Monaten
    Gelungener Auftakt

    VIER Nächte.
    DREI Städte.
    ZWEI Milliarden Menschen.
    EIN Ziel: Überleben.

    Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
    Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.

    Dies ist der eigentliche Klappentext des Buches der mich sofort angesprochen und neugierig gemacht hat (Der Rest des oben angegeben Textes findet sich erst nach Aufschlagen des Buches auf der Innenseite des Einbandes und gibt Lesern die etwas mehr Information brauchen einen weiteren Einblick auf den Inhalt des Buches). Die Erwartungen an die Geschichte waren sehr hoch und ich wurde nicht enttäuscht.
    Die Geschichte ist in 3 teile gegliedert.

    Im ersten Teil lernen wir die Protagonistin Hayden und ihre Familie kennen .Wir bekommen vermittelt wie das Leben in der Siedlung abläuft und immer wieder findet die Raubnacht Erwähnung um uns als Leser darüber zu Informieren was diese ist und warum sie stattfindet. Schnell wird klar da steckt mehr dahinter , doch was? Finden wir es heraus und nehmen Teil.
    Dieser Teil des Buches ist zwar recht lang aber an keiner stelle langweilig .

    Im Zweiten Teil der Geschichte geht es um die Reise zur Stadt , die der Raubnacht vorangeht diese ist spannend und bringt Hayden manches mal an ihre Grenzen. Auch kommen hier weitere Protagonisten ins spiel die mir ausgesprochen gut gefallen haben.

    Im dritten Teil findet dann die Raubnacht statt .
    Wieviel von dem was Hayden glaubt zu wissen ist Wahrheit was ist Täuschung. Was verbirgt sich hinter den Mauern der Stadt?

    Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende begeistert und es war echt schwer das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen.
    Die Protagonisten waren gut gezeichnet und man konnte sie schnell ins Herz schließen. Hayden ist zwar erst 15 Jahre alt , was man manchmal an ihrem Verhalten durchaus merkt , aber aufgrund der Lebensumstände schon reifer.
    Die Geschichte ist faszinierend und regt einen beim Lesen manches mal zum nachdenken an.
    Der Schreibstil des Autoren ist sehr angenehm.

    Ein wirklich toller Auftakt zu einer Trilogie .
    Dieser erste Band ist auch für sich alleine gut lesbar. Am Ende hat man zwar noch ofene Fragen , aber man kann die Geschichte als solches stehen lassen. Somit ist dieses Band auch gut geeignet für Leser die erstmal reinschnuppern wollen ob Dystopien etwas für sie sind oder für Leser die Reihen ungern Lesen wenn diese noch nicht abgeschlossen sind.

    Ich für meinen Teil warte nun gespannt darauf das es weitergeht .

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    Booknerdsbykerstins avatar
    Booknerdsbykerstinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leider war es nicht nach meinem Geschmack
    Interessante Grundidee, aber langweilige Umsetzung

    Zunächst muss ich sagen, dass ich Dystopien sehr selten lese, da man einfach dafür in der Stimmung sein muss, aber die, die ich bereits kenne, liebe ich einfach abgöttisch. Und ich habe recht hohe Ansprüche bei Dystopien. Bei „Raubzug des Phoenix“ hat mich auch sofort der Klappentext angelacht, ich konnte nicht widerstehen und habe das Buch jetzt auch endlich befreit. Doch um es vorweg zu nehmen, umso weiter ich in der Geschichte vorankam, umso weniger mochte ich diese, bis ich am Ende sagen kann: nein, das gefällt mir gar nicht. Warum das so ist, zeige ich euch jetzt auf. Natürlich solltet ihr nicht vergessen, dass das hier alleine meine Meinung zum Buch ist.

    Um am Anfang zu beginnen, dies war mein erstes Buch von Dirk Granzow und auch wenn ich die Phoenix-Reihe auf keinen Fall weiterverfolgen werde, werde ich sicher noch andere Bücher von ihm lesen, denn schreiben kann er. Das ist auch der einzige Grund, warum ich das Buch überhaupt beendet habe obwohl ich aus dem Augenverdrehen nicht mehr rauskam. Er schreibt herrlich leicht, bringt die düstere bedrückende Stimmung perfekt rüber und schreibt so detailreich, dass ich mich sehr gut in die Szenerie einfinden konnte. Das war also schonmal nicht mein Problem, sondern der große Pluspunkt.

    Meine Hauptprobleme waren die Prota, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann und die Handlung selbst. Das erkläre ich euch jetzt. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt lernen wir Hayden und ihre Familie kennen und erfahren nach und nach Details über die Stadt und die Raubnacht in dieser. Diesen Abschnitt fand ich noch superinteressant und ich flog förmlich durch die Geschichte, auch wenn alles schön gemächlich vorangeht. Ich finde das allerdings perfekt um mit den vielen Charakteren und Informationen klarzukommen und ein Gefühl für die Situation der Menschen in dieser Zeit zu bekommen. Ich war also begeistert, nur von Hayden nicht, aber dazu komme ich nachher. Im zweiten Abschnitt begleiten wir Hayden, wie auch schon im Klappentext erwähnt, auf dem Weg zur Stadt. Um es kurz zu machen, ich war absolut gelangweilt von diesem Abschnitt. Es passieren zwar immer wieder Gefahren und Hayden muss einige Hindernisse überwinden, lernt neue Gefährten kennen, aber es packte mich einfach nicht. Mir war alles zu einfach gelöst, immer wenn Hayden in einer einigermaßen spannenden Szene war, fing sie an zu heulen und wurde gerettet, von wildfremden Menschen…und das immer wieder, ich war echt genervt davon und es machte mir einiges in dem Buch kaputt. Im dritten Abschnitt sind wir dann endlich in der Stadt und die Raubnacht beginnt. Wer sich darauf allerdings gefreut hat, wie ich, der wird enttäuscht sein, denn sie ist furchtbar schnell abgehandelt. Im gesamten dritten Abschnitt geht mir generell alles viel zu schnell und wie immer gibt es plötzlich wildfremde Menschen, die Hayden zu Hilfe eilen. Ich fand die komplette Handlung einfach zu plump gelöst, für mich blieb sämtliche Spannung auf der Strecke, weil ich mir mittlerweile auch denken konnte, wie das Buch endet und ich sollte recht behalten. Auch wenn ich die Grundidee richtig spannend finde, das ganze System und die Idee um die Raubnacht, finde ich die Umsetzung recht langweilig, ohne große Überraschungen und viel zu schnell abgehandelt. Ich war richtig enttäuscht und hatte auch keine große Lust mehr, das Buch fertig zu lesen, aber ja, ich tat es und wurde auch da nicht mehr überrascht, nur muss ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen.

    Wie ich bereits erwähnt hatte, ist mein zweites großes Hauptproblem die Charaktere, allen voraus die Prota Hayden. Ich finde sie absolut unsympathisch, trotzig und sturköpfig. Wäre alles nicht so schlimm, wenn sie sich nicht verhalten würde, wie ein kleines Kind. Andauernd betont sie, dass sie eine starke junge Frau ist und auch so behandelt werden will…ich habe nur das aufstampfende Kind in ihr gesehen. Und die vielen anderen Charaktere wohl auch, sonst hätten ihr nicht immer völlig Fremde das Leben gerettet oder sie in ihrer Gemeinschaft aufgenommen, obwohl Misstrauen unter den Menschen groß geschrieben wird. Die anderen Charaktere, ja ich konnte mit ihnen leben, Sage mochte ich sogar richtig, nur fehlt mir bei allen etwas die Tiefe. Ich habe nie ein Verbundenheitsgefühl mit den Charakteren gefühlt und das ist mir bei solchen Geschichten auch immer wichtig.

    Alles in allem kann ich sagen: für mich eine gute Idee, aber eine Umsetzung, die mich nicht begeistern kann und auch einige Schwächen aufweist.

     

    Mein Fazit:

     

    „Raubzug des Phoenix“ von D.B. Granzow konnte mich zu Beginn noch durch die trübselige Stimmung, die Charaktere und die Grundidee überzeugen, allerdings nahm diese Begeisterung immer mehr ab je weiter ich im Buch vorankam. Für mich war das ganze Buch vorhersehbar, es gab keine Überraschungen, keine große Spannung und unsympathische Charaktere. Lediglich der geniale Schreibstil und die Hoffnung, dass ich doch noch etwas mehr über dieses interessante System der Welt erfahren, haben mich am Buch gehalten. Allerdings war mir gerade das dann zu schnell und einfach gelöst. Mir hat diese Dystopie leider gar nicht gefallen und ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen, weswegen es von mir auch nur 2 von 5 Sternen gibt.

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    DeniseWolfs avatar
    DeniseWolfvor 9 Monaten
    Spannend bis zum Schluss

    Design:

    Das Cover des Buches ist einfach der Wahnsinn. Es hat so viele tolle Details, dass ich nicht anders konnte und es minutenlang einfach nur betrachtet und studiert hab. Es sieht so genial aus! Ich liebe es. Die Innenseiten des Umschlags sind ebenfalls bedruckt und es wirkt eindrucksvoll. Auch die Buchseiten sind toll verziert. Leider gibt es da aber am unteren Rand ein kleinen Blitzer von weiß, was ich ein wenig schade finde, aber sonst ist die Innengestaltung einfach nur gut gelungen.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte beginnt recht ruhig. Hayden und ihr Cousin Yisle leben zusammen mit ihrer Familie in einer Siedlung im Wald und warten auf die Rückkehr von Yisles Vater Maarsh und Yisles Bruder Dew. Die beiden haben an einer Raubnacht teilgenommen und sind ungewöhnlich lang unterwegs. Die Familie befürchtet schon das schlimmste. Doch die beiden kommen – schwer verwundet – wieder an. Und bringen die fürchterliche Nachricht: Eine vierte Raubnacht wird eingeführt und sie findet schon bald statt. Für Hayden und ihre Familie bedeutet das große Gefahr, aber auch eine große Chance, gibt es da doch lebensnotwendige Güter und Werkzeuge. Allerdings weiß Hayden nicht, was in der Raubnacht eigentlich geschieht, da ihre Familie ihr und ihrer Cousine Rain nichts erzählt. Nur Yisle wird eingeweiht – was bedeutet, dass er bei der Raubnacht teilnehmen wird. Und das gefällt Hayden gar nicht. Nachdem dann auch noch ihre Mutter so gut wie tot ist, fasst sie den Entschluss: Sie schleicht beim Aufbruch der Gruppe aus dem Haus und hängt sich an deren Fersen. Was sie aber auf der Reise und in der Raubnacht erleben wird, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nie ausgedacht.

    Die Geschichte beginnt anfangs sehr ruhig. Man wird mit vielen Namen erschlagen und lernt die Welt kennen, in der Hayden lebt. Diese lebt ungefähr 1000 Jahre nach unserer Zeit. Die meisten Städte sind zerstört, es gibt nur noch drei große Städte. Der Weltkrieg hat die Menschen beinahe alle ausgerottet und sie leben verstreut in Siedlungen in den Wäldern versteckt. Drei bzw. viermal jährlich machen sich die besten Kämpfer auf in die Stadt, in der für eine einzige Nacht die Lagerhalle aufsteht, um sich mit allerlei Gütern, Nahrungsmittel und Werkzeuge zu versorgen. Mir gefällt der Aufbau dieser Welt. Es hat einen gewissen Reiz, sich vorzustellen, wie man leben würde, wenn all die Technik und der Fortschritt wieder fort wären und wir uns durchschlagen müssten.

    Hayden passt ganz wunderbar in diese Welt. Viele Dinge, die für uns alltäglich sind, sind für sie vollkommen unbekannt oder neu. Sie weiß auch nichts über die Raubnacht. Es ist spannend, mit ihr zusammen die Wahrheit zu suchen und zu ergründen. Dabei ist sie ein bisschen wie ein typischer Teenager. Sie rebelliert gegen ihre Familie, die ihr partout nicht erzählen will, was es mit der Raubnacht auf sich hat. Das Schweigen und die Lügen treiben sie dann irgendwann dazu, von zuhause wegzulaufen. Sie ist misstrauisch gegenüber Fremden, aber ein gutes Gespür und einen großen Willen. Sie hält eisern an ihren Zielen fest, selbst wenn sie unerfreuliche Details zur Wahrheit erfährt. Hayden hängt sehr an Yisle und riskiert deshalb alles für ihn. Ich fand sie sehr sympathisch und es hat gut gepasst, die Geschichte aus ihrer Sicht zu lesen.

    Die Familie von Hayden wird am Anfang gut charakterisiert. Sie wirken allerdings nicht alle sehr sympathisch. Gerade die Erwachsenen wie ihr Vater oder ihre Großmutter wirken hart und abgestumpft. Allerdings erfährt man auch schnell die Gründe für diese harte, unnahbare Schale. Und auch die Gründe für das Schweigen werden irgendwann klar, weshalb ich mit der Familie gegen Ende der Geschichte immer besser mitfühlen konnte, was auch die Sympathie gesteigert hat.

    Zwei weitere Charaktere fand ich ebenfalls sehr sympathisch, allerdings möchte ich von ihnen nicht zu viel verraten, da sie erst ein wenig später auftauchen. Ich kann euch aber versichern, dass sie sich in mein Herz geschlichen haben.

    Die Geschichte nahm auch dann rasant an Spannung zu und es gab einige Stellen, an denen ich dachte: Das war es jetzt. Der Autor hat es auf eindrucksvolle Art geschafft, die Spannung konstant zu steigern und dennoch immer wieder Erholungspausen einzubauen. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Ich hab geweint und gelacht und gebangt. Atemlos habe ich die spannenden Stellen verfolgt. Der Austausch in der Leserunde hat mir dabei besonders geholfen und konnte Fragen auch gleich beantworten.

    Das Ende hat mir dann besonders gut gefallen. Zwar blieben ein paar Fragen unbeantwortet, aber da ja ein zweiter Band folgt, hoffe ich einfach, dass in diesem Band die Antworten warten. Ich kann es zumindest kaum abwarten, den zweiten Band zu lesen, aber leider dauert das ja noch ein bisschen.

    Fazit:

    Das Buch hat mir mehr als nur gut gefallen. Es war spannend und dramatisch. Die Gefühle wurden gut beschrieben und Hayden war mutiger, als ich es je hätte sein können. Ein toller Auftakt für eine vielversprechende Buchreihe. Ich freue mich also sehr auf Band 2 und empfehle euch: Lest es! Unbedingt! Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne von mir. Vielen Dank auch für die tolle Leserunde!

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    EmelyAuroras avatar
    EmelyAuroravor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein mitreißender und spannender Auftakt. Achtung - Es besteht die Gefahr des Theorienspinnens! Ich muss unbedingt bald den 2. Band lesen!
    Mitreißender Auftakt

    Ich habe den Raubzug bestritten. Ich habe Lügen entdeckt und nach der Wahrheit gesucht. Ich habe Freunde und unerwartete Hilfe gefunden, doch die Wahrheit liegt noch immer im Nebel verborgen. Ein Abenteuer ist überstanden, doch es wartet noch etwas viel Größeres auf mich.
    Wow, Leute! Ich habe vor kurzem den Phoenix gelesen und das Buch war der Hammer! Ich mochte den Schreibstil sehr und vor allem auch Hayden, die Protagonistin des Romans. Sie ist etwas schwierig, aber ich liebe sie dafür. Sie ist naiv, aber nicht nervig-naiv. Auf ihre eigene Art und Weise ist sie sehr mutig und besitzt eine große Portion Durchhaltevermögen.
    Ihre Familie hat mich zu Beginn echt fertig gemacht. All die Geheimnisse und Halbwahrheiten! Oder doch nur Lügen? Und dann diese Regeln. Himmel, ich verstehe, warum Hayden aufbricht, um nach der Wahrheit zu suchen!


    Der Raubzug und all die Hintergründe, die man im ersten Band erfährt, sind beängstigend und haben mich dazu gebracht, sehr viele unschöne Theorien zu spinnen. Ich MUSS den zweiten Band endlich lesen, das halte ich so nicht mehr lange aus!
    Die Stadt ist gefährlich, die Motive der Städter undurchschaubar. Menschlichkeit sucht man vergebens. Dass dennoch so viele Siedler aufbrechen, um die von der Stadt erlaubte Raubnacht zu bestreiten, irritiert und lässt einen viele Überlegungen anstellen. Ist es die Gefahr wert? Und was treibt die Stadt dazu, diese Raubnächte zu veranstalten?
    Ein Geflecht aus Lügen.
    Und zu meinem Leidwesen habe ich nicht so viele Antworten bekommen, dass ich das Buch beruhigt zuklappen konnte. Ich mache mir noch Gedanken darüber und fiebere dem nächsten band entgegen!
    Zum Schreibstil möchte ich noch eben anmerken, dass er mich positiv überrascht hat. 1. Person Präsens ist in meinen Genres nicht sehr üblich, aber hier mochte ich das total gerne. Die Barriere wischen Geschichte und Leser fällt fast vollständig und so stürzt der Leser förmlich in den Roman. Hayden ist außerdem eine sehr unterhaltsame Protagonistin. Durch die Ich-Perspektive bekommt man erst so richtig mit, was in ihrem Kopf abläuft und dass das nicht immer ganz logisch ist. Sie ist noch sehr jung und belügt sich gelegentlich selbst. Das ist menschlich und deshalb mochte ich es sehr, sie auf ihrem Raubzug zu begleiten.

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    Chucksters avatar
    Chuckstervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Auftakt einer grandiosen Trilogie!
    Würdest du einem Fremden trauen?

    Hayden lebt zusammen mit ihre Familie, in einer Siedlung, welche Stück von Stück von der Natur zurück erobert wird. Die Geschichte startet im dicksten Winter und man erfährt, dass das Leben in der Siedlung alles andere als ein Zuckerschlecken ist, ein jeder kämpft um sein überleben und ein wichtiger Aspekt, um dieses zu gewährleisten ist die Raubnacht.

    Hayden ist eine interessante Person, ein Teenager, bei dem es mir anfangs schwer fiel sie einzuschätzen. Sie wirkt teilweise sehr reif und dann wieder total jung, sie muss eine Reihe von Schiksalschlägen erdulden und trifft dann eine Folgenschwere Entscheidung...

    Wir begleiten Hayden auf ihre erste Raubnacht und erleben mit ihr einige Abenteuer, die ebenso wie starke Emotionen Blut und Gewalt beinhalten.

    Die Dystopie ist gut durchdacht, es ist ein interessantes Setting,sowohl die Siedlung, als auch die Stadt ist sehr interessant und bietet viel Spielraum zum Spekulieren. Ich finde es super, wie sich verschiedene Meinungen und Ansichten gegenüber stehen, da wir zwar die Geschichte aus der Sicht von Hayden bestreiten, aber auf unterschiedliche Charakter, mit unterschiedlichen Erfarungen und Ansichten treffen. So bekommt man schon im ersten Teil der Trilogie ein relativ großes Bild. Es bleiben aber immer noch genug offenes Stränge für zwei weitere Bände.

    Die Geschichte beginnt erst etwas ruiger, das muss man mögen, da man viel über das Leben der Siedlung und über Haydens Innenleben erfährt. Da Hayden ein Teenager ist, ist es nicht immer leicht für mich gewesen ihr zu folgen, da sie doch sehr emotional (was die Bedinungen aber erklären) und manchmal etwas zu extrem und dramatisch ist. Dennoch macht sie sich als Protagonistin sehr gut.

    Nach der Einleitung nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf und es passiert sehr viel, sehr viel actionreiches und ist sicherlich nichts für schwache Nerven.

    Der erste Teil ist in sich abgeschlossen, auch wenn es natürlich im ganzen noch viel zu erzählen und zu erfahren gibt. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und werde dann wieder in Haydens Welt abtauchen.

    Fünf Sterne für diese gelungene Dystopie!

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    Fuexchens avatar
    Fuexchenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener, lesenswerter Auftakt, der Lust auf mehr macht!
    Würdest du auch plündern?

    „Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch. Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“ Als durch den nahenden Fiebertod der Mutter das Vertrauen in ihre Familie zerbricht, begibt sich Hayden entschlossen auf die Reise zur Stadt, in der die berüchtigten Plünderungen stattfinden. Denn ausgerechnet ihr Cousin und bester Freund Yisle soll an der bevorstehenden Raubnacht teilnehmen – und jeder Siedler weiß, dass nicht alle Plünderer überleben. Um Yisle nicht zu verlieren, folgt Hayden ihm heimlich in die Wälder fernab der Siedlung, wo ungeahnte Gefahren auf sie lauern und nur eine Gewissheit zulassen: Dieser Raubzug könnte ihr letzter sein, denn die gefährlichste aller Lügen ist das Schweigen. Ich finde, D.B. Granzow ist es gelungen, ein gutes und spannendes Buch zu schreiben, das mich in seinen Bann ziehen konnte. Der Sprachstil ist einfach und unkompliziert, so dass ich gut in die Geschichte hineingefunden habe und mir gut die Handlungsorte vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Hayden’s Perspektive erzählt und lässt uns daher an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Auch wenn Hayden mir sympathisch ist, hatte ich mit ihrer rebellischen und teilweise naiven und zickigen Art so meine Probleme. Das ist für Pubertierende wahrscheinlich nichts ungewöhnliches, aber mir war das Hin und Her zu viel. Aus dem Alter bin ich entschieden raus. Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen und passt zur Geschichte. Wenn ich nicht schon die Selfpublisher-Ausgabe gelesen hätte, hätte ich auf jeden Fall zu dem Buch gegriffen. Die Kurzbeschreibung hätte mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Dieses Buch ist meiner Meinung nach lesenswert und bekommt von mir vier Sterne.

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