D.B. Granzow Raubzug des Phoenix

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Inhaltsangabe zu „Raubzug des Phoenix“ von D.B. Granzow

„Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“
Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen.

VIER Nächte.
DREI Städte.
ZWEI Milliarden Menschen.
EIN Ziel: Überleben.

Was ein Schreibstil! Ich habe selten ein so dynamisches und intensives Buch gelesen! Kann die Fortsetzung kaum erwarten!

— die_tanja_

Auftakt einer spannenden & für mich sehr realistischen Dystopie. Ein ruhiger Anfang, authentische Charaktere & ein spannendes Finale

— NordicGhost

Leider war es nicht nach meinem Geschmack

— Booknerdsbykerstin

Ich habe lange gebraucht um in die Geschichte zu finden, ab der Mitte des Buches spannender.

— Eliza_

Ein mitreißender und spannender Auftakt. Achtung - Es besteht die Gefahr des Theorienspinnens! Ich muss unbedingt bald den 2. Band lesen!

— EmelyAurora

Gelungener Auftakt einer grandiosen Trilogie!

— Chuckster

Tolle Idee :-) am Anfang war es etwas schleppend dafür war mir das letzte drittel zu schnell erzählt.Also durchhalten wird belohnt.

— Seejane

Gelungener, lesenswerter Auftakt, der Lust auf mehr macht!

— Fuexchen

Vier Nächte, Drei Städte, Zwei Mrd. Menschen, Ein Ziel - Überleben!

— Rajet

Abwechslungsreiche Lektüre

— Cat_Crawfield

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  • Ein dynamisches und emotionales Leseerlebnis, welches unmöglich zu vergessen ist!

    Raubzug des Phoenix

    die_tanja_

    18. May 2018 um 16:06

    Rezension zu „Raubzug des Phoenix“ von Dirk B. Granzow     Flexibler Einband: 400 Seiten Verlag: Drachenmondverlag Gehört zur Serie: Phoenix- Trilogie Sprache: Deutsch ISBN-10: 9783959914307 Jahr: 2017   Klappentext „„Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch. Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“ Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen. VIER Nächte. DREI Städte. ZWEI Milliarden Menschen. EIN Ziel: Überleben.“ Das Buch In „Raubzug des Phoenix“ begeben wir uns zunächst zu Hayden und ihrer Familie in eine Wohnsiedlung. Das Leben dort ist hart und sporadisch. Man lebt von dem, was man eben zur Verfügung hat. Die Geschichte beginnt damit, dass die Familie darauf wartet, dass ein Teil von ihnen von der sogenannten „Raubnacht“ zurückkehrt. Die Raubnacht ist ein Event, bei dem die Siedler sich auf den Weg zur Stadt machen, die dann für einen Bestimmten Zeitraum ihre Tore öffnet. Die Siedler können dort das Lagerhaus plündern und Güter für sich und ihre Familien mitnehmen. Immer wieder ist es der Fall, dass Plünderer nicht mehr von der Raubnacht zurückkehren. Für Hayden und ihren Cousin ist die Raubnacht eines der größten Mysterien, denn die Erwachsenen der Siedlung reden nur hinter verschlossenen Türen darüber. Jedoch heißt nicht jeder die Raubnacht gut und einige fürchten sie sogar. Als ihre Mutter dem Tod geweiht ist, macht sich Hayden unabhängig von ihrer Familie auf dem Weg in die Stadt. Sie will herausfinden, welche Wahrheit hinter der Raubnacht steckt und, wie die sagenumwobene Stadt wirklich ist.   „Raubzug des Phoenix“ ist ein Buch, welches den Leser packt und bis hin zur letzten Seite nicht loslässt. Der dynamische Schreibstil des Autors schafft es, beim Lesen genau die Emotionen zu übertragen, die auch die Charaktere empfinden. Zudem sind die einzelnen Szenen so bildlich dargestellt, dass man das Gefühl hat, ein Teil des Geschehens zu sein. Wir begleiten Protagonistin Hayden auf ihrer gefährlichen Reise zur Stadt. Aber schon vor ihrem Aufbruch erlebt der Leser die in ihr tobenden Emotionen. Das Misstrauen gegenüber den Erwachsenen, die nicht die Wahrheit zu sagen scheinen, die Verzweiflung, der Mutter nicht helfen zu können und schlussendlich die Entschlossenheit, die Siedlung hinter sich zu lassen und sich auf den Weg in die Stadt zu machen. Hayden war für mich eine Protagonistin, die greifbar, authentisch war. Selten konnte ich so sehr mit einer fiktiven Person mitleiden, mithoffen. Jedes Mal, wenn sie der Wahrheit ein Stück näher kam, war ich gleichermaßen entsetzt, über die neu erlangten Erkenntnisse. Dies hat Hayden für mich ein Stück weit realer gemacht. Sie hat mich durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit, dem Ungewissen gegenüberzutreten schwer beeindruckt. Auf ihrem Weg in die Stadt, lernt sie zwei Verbündete kennen, die sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Die beiden Männer werden zu ihrer mentalen und physischen Stütze und auch mir sind sie beim Lesen sehr ans Herz gewachsen. Die Charaktere in diesem Buch sind alle gut und authentisch ausgearbeitet. Ich hatte nie das Gefühl, es mit einem „Lückenfüller“ zu tun zu haben, was bei vielen Nebencharakteren schnell passieren kann. Mich haben Stimmung und Setting stetig mitgerissen und die Geschichte greifbar gemacht. Auch im Nachhinein, hat das Buch noch nachgehallt. Die Wahrheit über die Stadt und die Raubnacht hat nicht nur Hayden, sondern auch mich schockiert. Generell habe ich das Buch als intensiv und sehr emotional wahrgenommen. Man merkt, je weiter man in der Geschichte vorankommt, wie viel Arbeit in dem Ganzen steckt und wie gut durchdacht alles ist. Auch, wenn es am Ende keinen Cliffhanger gibt, kann ich das Erscheinen von Teil zwei kaum erwarten. Ich möchte mich sobald, wie nur möglich wieder in dieser Welt verlieren, wofür eindeutig der Schreibstil des Autors verantwortlich ist! Ich freue mich darauf, noch mehr Hintergründe zu erfahren und mich gemeinsam mit Hayden weiteren Gefahren zu stellen. Mein Fazit Ich weiß gar nicht, ob nach dieser ziemlich persönlich formulierten Rezension noch ein Fazit meinerseits nötig ist… Mir bleibt nur zu sagen, dass „Raubzug des Phoenix“ ein Buch ist, was ich nicht auf dem Schirm hatte. Ich bin unsagbar froh, es doch gelesen zu haben und kann es von ganzem Herzen und mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Fünf von Fünf Sternen!!!

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  • Gelungener Auftakt

    Raubzug des Phoenix

    cary1

    01. May 2018 um 17:42

    VIER Nächte.DREI Städte.ZWEI Milliarden Menschen.EIN Ziel: Überleben.Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.Dies ist der eigentliche Klappentext des Buches der mich sofort angesprochen und neugierig gemacht hat (Der Rest des oben angegeben Textes findet sich erst nach Aufschlagen des Buches auf der Innenseite des Einbandes und gibt Lesern die etwas mehr Information brauchen einen weiteren Einblick auf den Inhalt des Buches). Die Erwartungen an die Geschichte waren sehr hoch und ich wurde nicht enttäuscht.Die Geschichte ist in 3 teile gegliedert.Im ersten Teil lernen wir die Protagonistin Hayden und ihre Familie kennen .Wir bekommen vermittelt wie das Leben in der Siedlung abläuft und immer wieder findet die Raubnacht Erwähnung um uns als Leser darüber zu Informieren was diese ist und warum sie stattfindet. Schnell wird klar da steckt mehr dahinter , doch was? Finden wir es heraus und nehmen Teil.Dieser Teil des Buches ist zwar recht lang aber an keiner stelle langweilig .Im Zweiten Teil der Geschichte geht es um die Reise zur Stadt , die der Raubnacht vorangeht diese ist spannend und bringt Hayden manches mal an ihre Grenzen. Auch kommen hier weitere Protagonisten ins spiel die mir ausgesprochen gut gefallen haben.Im dritten Teil findet dann die Raubnacht statt .Wieviel von dem was Hayden glaubt zu wissen ist Wahrheit was ist Täuschung. Was verbirgt sich hinter den Mauern der Stadt?Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende begeistert und es war echt schwer das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen.Die Protagonisten waren gut gezeichnet und man konnte sie schnell ins Herz schließen. Hayden ist zwar erst 15 Jahre alt , was man manchmal an ihrem Verhalten durchaus merkt , aber aufgrund der Lebensumstände schon reifer.Die Geschichte ist faszinierend und regt einen beim Lesen manches mal zum nachdenken an.Der Schreibstil des Autoren ist sehr angenehm.Ein wirklich toller Auftakt zu einer Trilogie .Dieser erste Band ist auch für sich alleine gut lesbar. Am Ende hat man zwar noch ofene Fragen , aber man kann die Geschichte als solches stehen lassen. Somit ist dieses Band auch gut geeignet für Leser die erstmal reinschnuppern wollen ob Dystopien etwas für sie sind oder für Leser die Reihen ungern Lesen wenn diese noch nicht abgeschlossen sind.Ich für meinen Teil warte nun gespannt darauf das es weitergeht .

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  • Interessante Grundidee, aber langweilige Umsetzung

    Raubzug des Phoenix

    Booknerdsbykerstin

    21. January 2018 um 13:17

    Zunächst muss ich sagen, dass ich Dystopien sehr selten lese, da man einfach dafür in der Stimmung sein muss, aber die, die ich bereits kenne, liebe ich einfach abgöttisch. Und ich habe recht hohe Ansprüche bei Dystopien. Bei „Raubzug des Phoenix“ hat mich auch sofort der Klappentext angelacht, ich konnte nicht widerstehen und habe das Buch jetzt auch endlich befreit. Doch um es vorweg zu nehmen, umso weiter ich in der Geschichte vorankam, umso weniger mochte ich diese, bis ich am Ende sagen kann: nein, das gefällt mir gar nicht. Warum das so ist, zeige ich euch jetzt auf. Natürlich solltet ihr nicht vergessen, dass das hier alleine meine Meinung zum Buch ist. Um am Anfang zu beginnen, dies war mein erstes Buch von Dirk Granzow und auch wenn ich die Phoenix-Reihe auf keinen Fall weiterverfolgen werde, werde ich sicher noch andere Bücher von ihm lesen, denn schreiben kann er. Das ist auch der einzige Grund, warum ich das Buch überhaupt beendet habe obwohl ich aus dem Augenverdrehen nicht mehr rauskam. Er schreibt herrlich leicht, bringt die düstere bedrückende Stimmung perfekt rüber und schreibt so detailreich, dass ich mich sehr gut in die Szenerie einfinden konnte. Das war also schonmal nicht mein Problem, sondern der große Pluspunkt. Meine Hauptprobleme waren die Prota, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann und die Handlung selbst. Das erkläre ich euch jetzt. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt lernen wir Hayden und ihre Familie kennen und erfahren nach und nach Details über die Stadt und die Raubnacht in dieser. Diesen Abschnitt fand ich noch superinteressant und ich flog förmlich durch die Geschichte, auch wenn alles schön gemächlich vorangeht. Ich finde das allerdings perfekt um mit den vielen Charakteren und Informationen klarzukommen und ein Gefühl für die Situation der Menschen in dieser Zeit zu bekommen. Ich war also begeistert, nur von Hayden nicht, aber dazu komme ich nachher. Im zweiten Abschnitt begleiten wir Hayden, wie auch schon im Klappentext erwähnt, auf dem Weg zur Stadt. Um es kurz zu machen, ich war absolut gelangweilt von diesem Abschnitt. Es passieren zwar immer wieder Gefahren und Hayden muss einige Hindernisse überwinden, lernt neue Gefährten kennen, aber es packte mich einfach nicht. Mir war alles zu einfach gelöst, immer wenn Hayden in einer einigermaßen spannenden Szene war, fing sie an zu heulen und wurde gerettet, von wildfremden Menschen…und das immer wieder, ich war echt genervt davon und es machte mir einiges in dem Buch kaputt. Im dritten Abschnitt sind wir dann endlich in der Stadt und die Raubnacht beginnt. Wer sich darauf allerdings gefreut hat, wie ich, der wird enttäuscht sein, denn sie ist furchtbar schnell abgehandelt. Im gesamten dritten Abschnitt geht mir generell alles viel zu schnell und wie immer gibt es plötzlich wildfremde Menschen, die Hayden zu Hilfe eilen. Ich fand die komplette Handlung einfach zu plump gelöst, für mich blieb sämtliche Spannung auf der Strecke, weil ich mir mittlerweile auch denken konnte, wie das Buch endet und ich sollte recht behalten. Auch wenn ich die Grundidee richtig spannend finde, das ganze System und die Idee um die Raubnacht, finde ich die Umsetzung recht langweilig, ohne große Überraschungen und viel zu schnell abgehandelt. Ich war richtig enttäuscht und hatte auch keine große Lust mehr, das Buch fertig zu lesen, aber ja, ich tat es und wurde auch da nicht mehr überrascht, nur muss ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen. Wie ich bereits erwähnt hatte, ist mein zweites großes Hauptproblem die Charaktere, allen voraus die Prota Hayden. Ich finde sie absolut unsympathisch, trotzig und sturköpfig. Wäre alles nicht so schlimm, wenn sie sich nicht verhalten würde, wie ein kleines Kind. Andauernd betont sie, dass sie eine starke junge Frau ist und auch so behandelt werden will…ich habe nur das aufstampfende Kind in ihr gesehen. Und die vielen anderen Charaktere wohl auch, sonst hätten ihr nicht immer völlig Fremde das Leben gerettet oder sie in ihrer Gemeinschaft aufgenommen, obwohl Misstrauen unter den Menschen groß geschrieben wird. Die anderen Charaktere, ja ich konnte mit ihnen leben, Sage mochte ich sogar richtig, nur fehlt mir bei allen etwas die Tiefe. Ich habe nie ein Verbundenheitsgefühl mit den Charakteren gefühlt und das ist mir bei solchen Geschichten auch immer wichtig. Alles in allem kann ich sagen: für mich eine gute Idee, aber eine Umsetzung, die mich nicht begeistern kann und auch einige Schwächen aufweist.   Mein Fazit:   „Raubzug des Phoenix“ von D.B. Granzow konnte mich zu Beginn noch durch die trübselige Stimmung, die Charaktere und die Grundidee überzeugen, allerdings nahm diese Begeisterung immer mehr ab je weiter ich im Buch vorankam. Für mich war das ganze Buch vorhersehbar, es gab keine Überraschungen, keine große Spannung und unsympathische Charaktere. Lediglich der geniale Schreibstil und die Hoffnung, dass ich doch noch etwas mehr über dieses interessante System der Welt erfahren, haben mich am Buch gehalten. Allerdings war mir gerade das dann zu schnell und einfach gelöst. Mir hat diese Dystopie leider gar nicht gefallen und ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen, weswegen es von mir auch nur 2 von 5 Sternen gibt.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Raubzug des Phoenix

    DeniseWolf

    16. December 2017 um 20:26

    Design:Das Cover des Buches ist einfach der Wahnsinn. Es hat so viele tolle Details, dass ich nicht anders konnte und es minutenlang einfach nur betrachtet und studiert hab. Es sieht so genial aus! Ich liebe es. Die Innenseiten des Umschlags sind ebenfalls bedruckt und es wirkt eindrucksvoll. Auch die Buchseiten sind toll verziert. Leider gibt es da aber am unteren Rand ein kleinen Blitzer von weiß, was ich ein wenig schade finde, aber sonst ist die Innengestaltung einfach nur gut gelungen.Meine Meinung:Die Geschichte beginnt recht ruhig. Hayden und ihr Cousin Yisle leben zusammen mit ihrer Familie in einer Siedlung im Wald und warten auf die Rückkehr von Yisles Vater Maarsh und Yisles Bruder Dew. Die beiden haben an einer Raubnacht teilgenommen und sind ungewöhnlich lang unterwegs. Die Familie befürchtet schon das schlimmste. Doch die beiden kommen – schwer verwundet – wieder an. Und bringen die fürchterliche Nachricht: Eine vierte Raubnacht wird eingeführt und sie findet schon bald statt. Für Hayden und ihre Familie bedeutet das große Gefahr, aber auch eine große Chance, gibt es da doch lebensnotwendige Güter und Werkzeuge. Allerdings weiß Hayden nicht, was in der Raubnacht eigentlich geschieht, da ihre Familie ihr und ihrer Cousine Rain nichts erzählt. Nur Yisle wird eingeweiht – was bedeutet, dass er bei der Raubnacht teilnehmen wird. Und das gefällt Hayden gar nicht. Nachdem dann auch noch ihre Mutter so gut wie tot ist, fasst sie den Entschluss: Sie schleicht beim Aufbruch der Gruppe aus dem Haus und hängt sich an deren Fersen. Was sie aber auf der Reise und in der Raubnacht erleben wird, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nie ausgedacht.Die Geschichte beginnt anfangs sehr ruhig. Man wird mit vielen Namen erschlagen und lernt die Welt kennen, in der Hayden lebt. Diese lebt ungefähr 1000 Jahre nach unserer Zeit. Die meisten Städte sind zerstört, es gibt nur noch drei große Städte. Der Weltkrieg hat die Menschen beinahe alle ausgerottet und sie leben verstreut in Siedlungen in den Wäldern versteckt. Drei bzw. viermal jährlich machen sich die besten Kämpfer auf in die Stadt, in der für eine einzige Nacht die Lagerhalle aufsteht, um sich mit allerlei Gütern, Nahrungsmittel und Werkzeuge zu versorgen. Mir gefällt der Aufbau dieser Welt. Es hat einen gewissen Reiz, sich vorzustellen, wie man leben würde, wenn all die Technik und der Fortschritt wieder fort wären und wir uns durchschlagen müssten.Hayden passt ganz wunderbar in diese Welt. Viele Dinge, die für uns alltäglich sind, sind für sie vollkommen unbekannt oder neu. Sie weiß auch nichts über die Raubnacht. Es ist spannend, mit ihr zusammen die Wahrheit zu suchen und zu ergründen. Dabei ist sie ein bisschen wie ein typischer Teenager. Sie rebelliert gegen ihre Familie, die ihr partout nicht erzählen will, was es mit der Raubnacht auf sich hat. Das Schweigen und die Lügen treiben sie dann irgendwann dazu, von zuhause wegzulaufen. Sie ist misstrauisch gegenüber Fremden, aber ein gutes Gespür und einen großen Willen. Sie hält eisern an ihren Zielen fest, selbst wenn sie unerfreuliche Details zur Wahrheit erfährt. Hayden hängt sehr an Yisle und riskiert deshalb alles für ihn. Ich fand sie sehr sympathisch und es hat gut gepasst, die Geschichte aus ihrer Sicht zu lesen.Die Familie von Hayden wird am Anfang gut charakterisiert. Sie wirken allerdings nicht alle sehr sympathisch. Gerade die Erwachsenen wie ihr Vater oder ihre Großmutter wirken hart und abgestumpft. Allerdings erfährt man auch schnell die Gründe für diese harte, unnahbare Schale. Und auch die Gründe für das Schweigen werden irgendwann klar, weshalb ich mit der Familie gegen Ende der Geschichte immer besser mitfühlen konnte, was auch die Sympathie gesteigert hat.Zwei weitere Charaktere fand ich ebenfalls sehr sympathisch, allerdings möchte ich von ihnen nicht zu viel verraten, da sie erst ein wenig später auftauchen. Ich kann euch aber versichern, dass sie sich in mein Herz geschlichen haben.Die Geschichte nahm auch dann rasant an Spannung zu und es gab einige Stellen, an denen ich dachte: Das war es jetzt. Der Autor hat es auf eindrucksvolle Art geschafft, die Spannung konstant zu steigern und dennoch immer wieder Erholungspausen einzubauen. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Ich hab geweint und gelacht und gebangt. Atemlos habe ich die spannenden Stellen verfolgt. Der Austausch in der Leserunde hat mir dabei besonders geholfen und konnte Fragen auch gleich beantworten.Das Ende hat mir dann besonders gut gefallen. Zwar blieben ein paar Fragen unbeantwortet, aber da ja ein zweiter Band folgt, hoffe ich einfach, dass in diesem Band die Antworten warten. Ich kann es zumindest kaum abwarten, den zweiten Band zu lesen, aber leider dauert das ja noch ein bisschen.Fazit:Das Buch hat mir mehr als nur gut gefallen. Es war spannend und dramatisch. Die Gefühle wurden gut beschrieben und Hayden war mutiger, als ich es je hätte sein können. Ein toller Auftakt für eine vielversprechende Buchreihe. Ich freue mich also sehr auf Band 2 und empfehle euch: Lest es! Unbedingt! Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne von mir. Vielen Dank auch für die tolle Leserunde!

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  • Mitreißender Auftakt

    Raubzug des Phoenix

    EmelyAurora

    17. November 2017 um 15:13

    Ich habe den Raubzug bestritten. Ich habe Lügen entdeckt und nach der Wahrheit gesucht. Ich habe Freunde und unerwartete Hilfe gefunden, doch die Wahrheit liegt noch immer im Nebel verborgen. Ein Abenteuer ist überstanden, doch es wartet noch etwas viel Größeres auf mich.Wow, Leute! Ich habe vor kurzem den Phoenix gelesen und das Buch war der Hammer! Ich mochte den Schreibstil sehr und vor allem auch Hayden, die Protagonistin des Romans. Sie ist etwas schwierig, aber ich liebe sie dafür. Sie ist naiv, aber nicht nervig-naiv. Auf ihre eigene Art und Weise ist sie sehr mutig und besitzt eine große Portion Durchhaltevermögen. Ihre Familie hat mich zu Beginn echt fertig gemacht. All die Geheimnisse und Halbwahrheiten! Oder doch nur Lügen? Und dann diese Regeln. Himmel, ich verstehe, warum Hayden aufbricht, um nach der Wahrheit zu suchen!Der Raubzug und all die Hintergründe, die man im ersten Band erfährt, sind beängstigend und haben mich dazu gebracht, sehr viele unschöne Theorien zu spinnen. Ich MUSS den zweiten Band endlich lesen, das halte ich so nicht mehr lange aus! Die Stadt ist gefährlich, die Motive der Städter undurchschaubar. Menschlichkeit sucht man vergebens. Dass dennoch so viele Siedler aufbrechen, um die von der Stadt erlaubte Raubnacht zu bestreiten, irritiert und lässt einen viele Überlegungen anstellen. Ist es die Gefahr wert? Und was treibt die Stadt dazu, diese Raubnächte zu veranstalten? Ein Geflecht aus Lügen.Und zu meinem Leidwesen habe ich nicht so viele Antworten bekommen, dass ich das Buch beruhigt zuklappen konnte. Ich mache mir noch Gedanken darüber und fiebere dem nächsten band entgegen!Zum Schreibstil möchte ich noch eben anmerken, dass er mich positiv überrascht hat. 1. Person Präsens ist in meinen Genres nicht sehr üblich, aber hier mochte ich das total gerne. Die Barriere wischen Geschichte und Leser fällt fast vollständig und so stürzt der Leser förmlich in den Roman. Hayden ist außerdem eine sehr unterhaltsame Protagonistin. Durch die Ich-Perspektive bekommt man erst so richtig mit, was in ihrem Kopf abläuft und dass das nicht immer ganz logisch ist. Sie ist noch sehr jung und belügt sich gelegentlich selbst. Das ist menschlich und deshalb mochte ich es sehr, sie auf ihrem Raubzug zu begleiten.

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  • Würdest du einem Fremden trauen?

    Raubzug des Phoenix

    Chuckster

    13. November 2017 um 12:32

    Hayden lebt zusammen mit ihre Familie, in einer Siedlung, welche Stück von Stück von der Natur zurück erobert wird. Die Geschichte startet im dicksten Winter und man erfährt, dass das Leben in der Siedlung alles andere als ein Zuckerschlecken ist, ein jeder kämpft um sein überleben und ein wichtiger Aspekt, um dieses zu gewährleisten ist die Raubnacht.Hayden ist eine interessante Person, ein Teenager, bei dem es mir anfangs schwer fiel sie einzuschätzen. Sie wirkt teilweise sehr reif und dann wieder total jung, sie muss eine Reihe von Schiksalschlägen erdulden und trifft dann eine Folgenschwere Entscheidung...Wir begleiten Hayden auf ihre erste Raubnacht und erleben mit ihr einige Abenteuer, die ebenso wie starke Emotionen Blut und Gewalt beinhalten.Die Dystopie ist gut durchdacht, es ist ein interessantes Setting,sowohl die Siedlung, als auch die Stadt ist sehr interessant und bietet viel Spielraum zum Spekulieren. Ich finde es super, wie sich verschiedene Meinungen und Ansichten gegenüber stehen, da wir zwar die Geschichte aus der Sicht von Hayden bestreiten, aber auf unterschiedliche Charakter, mit unterschiedlichen Erfarungen und Ansichten treffen. So bekommt man schon im ersten Teil der Trilogie ein relativ großes Bild. Es bleiben aber immer noch genug offenes Stränge für zwei weitere Bände. Die Geschichte beginnt erst etwas ruiger, das muss man mögen, da man viel über das Leben der Siedlung und über Haydens Innenleben erfährt. Da Hayden ein Teenager ist, ist es nicht immer leicht für mich gewesen ihr zu folgen, da sie doch sehr emotional (was die Bedinungen aber erklären) und manchmal etwas zu extrem und dramatisch ist. Dennoch macht sie sich als Protagonistin sehr gut.Nach der Einleitung nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf und es passiert sehr viel, sehr viel actionreiches und ist sicherlich nichts für schwache Nerven.Der erste Teil ist in sich abgeschlossen, auch wenn es natürlich im ganzen noch viel zu erzählen und zu erfahren gibt. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und werde dann wieder in Haydens Welt abtauchen. Fünf Sterne für diese gelungene Dystopie!

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  • Würdest du auch plündern?

    Raubzug des Phoenix

    Fuexchen

    06. November 2017 um 09:43

    „Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch. Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“ Als durch den nahenden Fiebertod der Mutter das Vertrauen in ihre Familie zerbricht, begibt sich Hayden entschlossen auf die Reise zur Stadt, in der die berüchtigten Plünderungen stattfinden. Denn ausgerechnet ihr Cousin und bester Freund Yisle soll an der bevorstehenden Raubnacht teilnehmen – und jeder Siedler weiß, dass nicht alle Plünderer überleben. Um Yisle nicht zu verlieren, folgt Hayden ihm heimlich in die Wälder fernab der Siedlung, wo ungeahnte Gefahren auf sie lauern und nur eine Gewissheit zulassen: Dieser Raubzug könnte ihr letzter sein, denn die gefährlichste aller Lügen ist das Schweigen. Ich finde, D.B. Granzow ist es gelungen, ein gutes und spannendes Buch zu schreiben, das mich in seinen Bann ziehen konnte. Der Sprachstil ist einfach und unkompliziert, so dass ich gut in die Geschichte hineingefunden habe und mir gut die Handlungsorte vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Hayden’s Perspektive erzählt und lässt uns daher an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Auch wenn Hayden mir sympathisch ist, hatte ich mit ihrer rebellischen und teilweise naiven und zickigen Art so meine Probleme. Das ist für Pubertierende wahrscheinlich nichts ungewöhnliches, aber mir war das Hin und Her zu viel. Aus dem Alter bin ich entschieden raus. Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen und passt zur Geschichte. Wenn ich nicht schon die Selfpublisher-Ausgabe gelesen hätte, hätte ich auf jeden Fall zu dem Buch gegriffen. Die Kurzbeschreibung hätte mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Dieses Buch ist meiner Meinung nach lesenswert und bekommt von mir vier Sterne.

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  • Gelungener Auftakt der Raubzug Trilogie

    Raubzug des Phoenix

    Rajet

    01. November 2017 um 20:58

    Die Zukunft ist düster, brutal und unmenschlich. Die Welt ist kleiner geworden, es gibt nur 3 Kontinente, 3 Städte. Aber 2 Milliarden Menschen und 4 (Raub) Nächte. Es gibt Siedlungen außerhalb der Städte und dort führt uns der Anfang des Romans hin. Wir lernen Hayden und ihr Familie sowie die übrigen Mitglieder der Siedlung kennen. Krankheit, Tod und Hunger sind die Normalität. Und dann steht die nächste Raubnacht an. Wer wird gehen? Und wer wird wieder kommen? Warum jetzt eine Raubnacht mehr als bisher.Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Auch wenn der Roman etwas Zeit benötigt um einen Spannungsbogen aufzubauen entwickelt es sich zu einem echt guten Endzeit Roman = Dystopie.Das Cover passt im Stil und Farbe gut zum Roman. Man sieht alles was auch im Roman vorkommt einschließlich der Stadt im Hintergrund und der Weg.Der Klappentext macht neugierig auf den Roman und dieser hält auch das Versprechen.Fazit: wenn man die ersten knapp 100 Seiten durchhält wird es spannende und man fiebert mit. Solide Schreibkunst und gelungener Auftakt der Trilogie. Es gibt aber noch Luft nach oben. Hoffe der Autor lässt uns nicht zu lange auf Band 2 warten!Zum Inhalt: "Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt."Als durch den nahenden Fiebertod ihrer Mutter das Vertrauen in ihre Familie zerbricht, begibt sich Hayden entschlossen auf die Reise zur Stadt, in der die berüchtigten Plünderungen stattfinden. Denn ausgerechnet ihr Cousin und bester Freund Yisle soll an der bevorstehenden Raubnacht teilnehmen – und jeder Siedler weiß, dass nicht alle Plünderer überleben.Um Yisle nicht zu verlieren, folgt Hayden ihm heimlich in die Wälder fernab der Siedlung, wo ungeahnte Gefahren auf sie lauern und nur eine Gewissheit zulassen: Dieser Raubzug könnte ihr letzter sein, denn die gefährlichste aller Lügen ist das Schweigen.VIER Nächte.DREI Städte.ZWEI Milliarden Menschen.EIN Ziel: Überleben.

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  • D.B.Granzow - Raubzug des Phoenix

    Raubzug des Phoenix

    Cat_Crawfield

    08. October 2017 um 10:41

    Inhalt:Der Raubzug sichert das Überleben der Menschen.  Doch was steckt eigentlich dahinter? Sind die Plünderer böse Menschen die in die Stadt einfallen und die Städter berauben? Oder war es etwas anderes? Hayden weiß dass ihre Familie einiges vor ihr verschweigt, immerhin ist die erst 15 Jahre alt und damit noch zu Jung um etwas über die Stadt zu erfahren. Als ihre Mutter jedoch im Sterben liegt und ihr bester Freund zu seiner ersten Raubnacht aufbricht, hat Hayden genug.  Genug von den Lügengeschichten ihrer Familie und dem andauerndem Sterben. Sie fasst einen Entschluss und macht sich ebenfalls auf. Still und heimlich folgt sie den anderen zur Stadt. Doch unterwegs geschehen seltsame Dinge und sie wäre nicht die erste die sich verläuft. Doch neben der Plünderung gibt es noch andere Gefahren. Wilde Tiere, das Wetter und die Wilden. Wird es Hayden bis in die  Stadt schaffen? Wenn ja was wird sie dort wohl erwarten? Welche der Lügen ihrer Familie würden sich als  Wahr herausstellen?  Und würde sie ihren besten Freund lebend wiedersehen?Meine Meinung:AbwechslungsreichDer  Raubzug des Phoenix ist eine sehr interessante Story. Die Erwartungen die man während des Lesens hat, werden immer wieder umgeworfen und durch neue ersetzt. Man meint zu wissen was geschieht doch der Autor trickst einem geschickt aus.Die Protagonisten sind sehr ins sich gekehrt und verraten ungern etwas über sich selbst. Teilweise sind sie stur und eigensinnig. Manchmal möchte man sie auch schütteln. Hayden ist ein naives kleines  Mädchen, dass gerne als Erwachsene angesehen werden will. Dabei vergisst sie das wichtigste: die Unbeschwertheit als Kind. Sie will die Wahrheit herausfinden und versucht das auf eigene Faust. Man kann ihren Entschluss verstehen und doch ist er wahnsinnig Dumm!Ich bin jedenfalls gespannt wie es im zweiten Band weitergeht - auch wenn ich eher gehofft hatte das es sich hierbei um einen Einzelband handelt.Cover:Ich muss gestehen das mich das Cover nicht direkt angesprochen hat.

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  • Gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Raubzug des Phoenix

    SelectionBooks

    29. September 2017 um 08:59

    Der Klappentext von „Raubzug des Phoenix“ hatte mich auf Anhieb neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und war daher gespannt auf die Umsetzung. Dirk B. Granzow konnte mich mit diesem Reihen-Auftakt trotz kleiner Schwächen auf ganzer Linie überzeugen. Der Einstieg war etwas länger als erwartet, aber danach hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen.Hayden ist fünfzehn Jahre alt und lebt in einer kleinen Siedlung. Der Hunger ist allgegenwärtig und nur die Raubzüge in die entfernt liegende Stadt sichern das Überleben der Siedler. Dreimal im Jahr wird die sogenannte Raubnacht veranstaltet, in der die Stadt von den Siedlern geplündert werden darf. Als die nächste Raubnacht ansteht, bricht Haydens Welt zusammen. Ihr bester Freund Yisle wird den Raubzug übernehmen, während sie zuhause bleiben muss. Hayden war immer davon ausgegangen, dass Yisle und sie gemeinsam zu ihrer ersten Raubnacht aufbrechen. Doch die Erwachsenen sehen in ihr immer noch ein Kind, das dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. Zudem scheinen Haydens Eltern ihr wichtige Dinge über die Raubnächte zu verschweigen. Kurzentschlossen schleicht sich Hayden aus dem Haus und folgt Yisle und seinen Freunden zu der entfernten Stadt. Doch die Wahrheit über die Raubnächte ist grausamer, als Hayden es sich jemals vorstellen konnte. Während ihrer Reise wird Hayden klar, dass sie alle in tödlicher Gefahr schweben.Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da der Autor der Geschichte viel Raum gibt, um sich zu entfalten. Dadurch hat man viel Zeit die Charaktere kennenzulernen und sich in der Welt zurechtzufinden. Die Hauptprotagonistin Hayden ist mit ihren fünfzehn Jahren ein typischer Teenager. Sie leidet sehr unter dem Verlust ihrer Schwester und der Erkrankung ihrer Mutter. Obwohl ihre Familie sie liebt, hat man immer das Gefühl, als wenn Hayden ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Dank ihrer mutigen Art habe ich sie schnell ins Herz geschlossen, auch wenn sie mir mit ihren bockigen Teenagerallüren manchmal auf die Nerven gegangen ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass Hayden nicht die typische Heldin ist, wie sie in vielen anderen Dystopien dargestellt wird. Hayden ist ein ganz normaler Teenager, voller Selbstzweifel, von den Eltern missverstanden und einem Hang dazu, sich selbst zu überschätzen. Gerade ihre innere Zerrissenheit und die Fehler, die sie begeht, machen sie so sympathisch. Yisle bleibt leider etwas blass, aber dafür sind Sage und Mylake starke Charaktere, von denen ich in der Fortsetzung gerne mehr hören würde. Die Handlung wirkt gut durchdacht, wobei ich erwartet hatte, dass der Fokus der Geschichte auf der Raubnacht und ihren Folgen liegt. Ich war dadurch etwas überrascht von dem langen Einstieg in die Geschichte. Obwohl ich den ersten Teil des Buches durchaus interessant fand, kommt erst mit Haydens Ankunft in der Stadt richtig Spannung auf. Von da an ging es Schlag auf Schlag und der Leser kommt kaum noch zum Luftholen. Der Fokus der Geschichte liegt sehr lange auf der Reise zu der Stadt. Ich hätte mir gerade am Anfang des Buches mehr Zug gewünscht, aber die Ereignisse der Raubnacht konnten dann einiges wettmachen, denn es wird am Ende sehr spannend und actionreich. Insgesamt bleiben viele Fragen offen, weshalb ich den Folgeband unbedingt lesen muss.Fazit: „Raubzug des Phoenix“ von Dirk B. Granzow ist ein vielversprechender Reihen-Auftakt, der ruhig beginnt und rasant endet. Die Idee der Raubzüge hat mir sehr gut gefallen und trotz des langen Einstiegs in die Geschichte konnte mich das Buch überzeugen. Am Ende bleiben einige Fragen offen, weshalb ich den Folgeband unbedingt lesen muss.

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  • Großartige Idee mit ein paar Schwächen bei der Umsetzung

    Raubzug des Phoenix

    Jackl

    12. September 2017 um 10:27

    Achtung: Band 1 einer ReiheDer Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen.Obwohl gerade am Anfang mit sehr vielen verschiedenen Namen um sich geworfen wird, konnte ich sie mir alle gut behalten. Notfalls gibt es aber auch eine kleine Übersicht, auf der man nochmal nachlesen kann, wer sich hinter welchem Namen verbirgt.Die Geschichte startet langsam und lässt sich meiner Meinung nach zu Beginn auch etwas Zeit, um in Gang zu kommen. Das finde ich aber gar nicht verkehrt, denn dadurch lernt man die Charaktere und Ihre Beziehung zueinander bestens kennen. Unsere Protagonistin Hayden ist zu Beginn des Buches 15 Jahre alt. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass Sie sich Ihrem Alter entsprechend verhalten hat. Für mich waren Ihre Gedanken und Handlungen, im angedachten Alter, authentisch. Sie hat sich für mich weder zu erwachsen, noch zu kindisch verhalten.Hayden hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich fand es interessant die Welt durch Ihre Augen zu sehen. Es waren immer mal wieder Szenen dabei, wo Hayden bockig , stur oder naiv rüberkam, aber so ist man nun mal mit 15. Man lernt die Welt erst noch richtig kennen und kann nicht sofort alles richtig machen oder gar alles wissen. Und genau dabei verfolgen wir Hayden in dieser Geschichte. Wir begleiten Sie auf Ihrer Reise, die Wahrheit zu herauszufinden. Die Handlung hat sich für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu sehr gezogen. Der Fokus lag mir zu stark auf der Reise zur Stadt, als auf dem Raubzug selbst. Ich hatte das Gefühlt, dass die Reise zu langsam voranging und der Raubzug viel zu schnell schon wieder vorbei war. Schade, denn der Raubzug war unheimlich spannend.Das World Building in der Geschichte hat mir gut gefallen. Gerne hätte ich aber noch viel mehr darüber erfahren. Die Informationen, die man im Laufe der Geschichte so gesammelt hat, waren für mich ein wenig dürftig. Die verschiedenen Parteien, die in der Geschichte so aufeinandertreffen, (Wilde, Städter, Plünderer usw.) sind vielversprechend. Hier hätte ich mir allerdings auch wesentlich mehr Hintergrundinfos gewünscht. Vor allem die Wilden und Ihre Beweggründe blieben für mich zu blass. Auch hätte ich gerne mehr über das Leben der Städter erfahren. Das alles wurde immer nur kurz angeschnitten und nicht weiter vertieft. Möglicherweise, erfährt man in den kommenden  Bänden hierzu aber noch mehr.Die Idee hinter den Raubzügen fand ich total klasse! Der Ansatz hat mir richtig gut gefallen. Allerdings gab es den einen oder anderen Punkt, den ich in diesem Zusammenhang nicht ganz schlüssig fand. Hier haben mir ein paar Erklärungen gefehlt. Der Schreibstil war angenehm und ließ sich größtenteils flüssig lesen. Ab und an kamen allerdings ein paar Formulierungen vor, die ich mehrmals lesen musste, um den Sinn dahinter richtig zu verstehen. Was mir im Zusammenhang mit dem Schreibstil besonders gut gefallen hat, sind die vielen schönen Zitate, die ich mir notiert habe. Tolle Denkanstöße und Passagen zum Nachdenken habe ich aus dem Phönix mitgenommen.Besonders gut haben mir bspw. folgende Stellen gefallen:„Schwäche ist das Ergebnis von Angst und fehlendem Vertrauen in sich selbst und seinem Umfeld“Oder auch„Fernab der hässlichen Realität, abseits der widerlichen Welt, verseucht von Egoismus, Lügen und Tod, zeigt das Leben seine schöne Seite.“Fazit: Eine großartige Idee mit ein paar Schwächen bei der Umsetzung. An manchen Stellen fehlte mir etwas mehr Hintergrundwissen und das ein oder andere war für mich nicht ganz so schlüssig. Die Charaktere konnten mich überzeugen und der Schreibstil hat mir trotz ein paar holpriger Stellen, gut gefallen. Außerdem habe ich viele schöne Zitate, die zum Nachdenken anregen, aus der Geschichte mitgenommen.Für mich insgesamt ein guter Auftakt, mit etwas Luft nach oben.Ich bin schon gespannt auf die Folgebände.Von mir gibt es 3,5 Sterne 

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  • Actionreiche Poesie oder langsame Action

    Raubzug des Phoenix

    MonaSilver

    02. July 2016 um 11:51

    Der erste Eindruck Das Cover zeigt Details, die, wenn man das Buch kennt, zum Inhalt passen. Das Mädchen Hayden, die dustere Stimmung der Stadt, in der sie auf Raubzug geht, das Feuer des Phoenix. Es ist schön, aber nicht besonders auffällig. Ich muss aber zugeben, hätte ich es im Buchladen herumliegen sehen, wäre ich wahrscheinlich dran vorbei gegangen. Sehr gespannt bin ich auf das neue Cover der Ausgabe aus dem Drachenmond Verlag, das von Alexander Kopainski gestaltet werden wird. Das Leseerlebnis Die Idee hinter dem Buch finde ich großartig. Diese mysteriöse Stadt, die die arme Bevölkerung vom Land mit ihren vermeintlichen Geschenken anlockt und doch eine so große Gefahr darstellt, dass die Teilnahme an einer Plünderung nicht nur schwierig ist, sondern gar das Leben kosten kann, hat unglaublich viel Potential! Wer sind die Organisatoren der Plünderungen? Warum wollen sie überhaupt, dass geplündert wird? Welche Vorteile haben sie davon? Und warum nehmen die Menschen außerhalb diese gefährliche Reise auf sich? Das sind alles Fragen, die man sich stellt und auf die man eine Antwort erwartet. Ich gebe aber auch zu, dass mich der Autor mit seinem Buch ziemlich gefordert hat. Sein Schreibstil ist sehr blumig, manchmal möchte ich fast sagen umständlich. Die Beschreibungen sind teilweise so kompliziert, dass ich sie zweimal lesen musste, um mir die Szene vorstellen zu können. Die passive Ausdrucksweise hielt mich außerdem irgendwie auf Abstand zu den Charakteren. So schreibt er z. B. "meine Hände drücken mich vom Boden ab" statt "ich drücke mich vom Boden ab" . Dadurch fühlte sich der Charakter für mich oft wie ferngesteuert an, als handele sie nicht bewusst, sondern werde von ihrem Körper, ihrer Umwelt, ihren Mitstreitern gelenkt. Hayden, die Hauptfigur, durchläuft im Buch eine durchaus positive Entwicklung und wächst an ihrer Aufgabe. Durchweg sympathisch war sie mir trotzdem nicht, denn manchmal kommt sie mir sehr wankelmütig vor. Sie beschuldigt vorschnell ihre Familie, ihre Freunde, Dinge nur deshalb zu tun, weil man sie nicht als erwachsen genug ansieht. Ich gebe zu, auf mich wirkt sie dadurch auch nicht wirklich erwachsen, sondern wie eine Rotzgöre, die rumzickt. Vielleicht liegt's auch an meinem eigenen Alter und ich werde langsam zur spießigen Oma. *lach*. Auch am Ende trifft Hayden trotz aller Erlebnisse und Erfahrungen eine Entscheidung, mit der sie ihre Familie noch einmal auf den Prüfstand stellt und bringt sich selbst unnötig in erneute Lebensgefahr. Ich hoffe, dass sich dies in den Folgebänden noch auflöst und einen Sinn ergibt, denn manchmal möchte ich sie an den Schultern packen und kräftig durchschütteln. Während das Buch sich an einigen Stellen zieht und wir sehr in den Gedankengängen Haydens gefangen sind, überschlagen sich an anderen Stellen die Ereignisse. Ich liebe Hayden für ihre klare Vorstellung von Richtig und Falsch. Wenn alle anderen nur an sich selbst denken, hilft sie denen in Not, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Sie trifft Entscheidungen nicht schnell, aber sie kann sich auf ihr Gefühl verlassen. Meistens jedenfalls. Und auch wenn andere versuchen, sie davon zu überzeugen, dass es in ihrer Welt nicht gut ist, wenn man an andere denkt, lässt sie sich nicht davon abbringen. Die Charaktere an ihrer Seite, die sie auf ihrer Reise in die Stadt begleiten, haben mir sehr gut gefallen. Mylake und Sage machen neugierig, ich würde gerne mehr über sie erfahren. Obwohl das Geheimnis ihrer Abneigung, in die Stadt zurückzukehren am Ende gelüftet wird, glaube ich, dass in diesen beiden Charakteren noch viel mehr Potential drin steckt. Der Ausblick auf Band 2, mit dem der Autor auf seinem Blog aufwartet, lässt mich diesbezüglich hoffen. Haydens Familie hat mich zu Beginn etwas verwirrt, sehr viele Menschen mit vielen Namen, die ich mir nicht alle merken und zuordnen konnte. Doch ich weiß von D. B. Granzows Weihnachtsgeschichte, dass er Großfamilien liebt und hatte mich schon auf so etwas eingestellt. Eine Antwort fehlte mir aber zum Schluss, eine Person, die zu Beginn eine so große Rolle in Haydens Leben spielte und von der ich gerne gewusst hätte, ob sie noch da ist oder nicht. Ohne zu spoilern schwierig, aber ich denke, wer es selbst gelesen hat, weiß, von wem ich spreche. Fazit Raubzug des Phoenix ist das Debüt des Autoren und als solches ein solider Anfang zu einer vielversprechenden Trilogie. Meiner Meinung nach hätte dem Buch ein wenig "Nip & Tuck" im Rahmen eines ausführlichen Lektorats gut getan, etwas straffer und weniger ausholend erzählt, wären die actionreichen Szenen einfacher zu lesen gewesen. Ich werde die Reihe weiter im Auge behalten und rate jedem, der Dystopien und Geschichten, in denen es ums Überleben geht mag, dem Buch eine Chance zu geben. Band 2 der Reihe soll unter dem Titel "Aschenkind" im November/Dezember 2016 herausgegeben werden.

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  • Vorsicht Suchtgefahr!!!

    Raubzug des Phoenix

    Books-have-a-soul

    22. February 2016 um 21:39

    Hayden lebt mit ihrer Familie in einer der wenigen Siedlungen, die es auf der Erde noch gibt. Dreimal im Jahr dürfen alle Menschen an den Raubzügen in der Stadt teilnehmen. Der Weg ist jedoch weit und nicht alle kommen wieder zurück. Hayden hat zunehmend das Gefühl, ihre Familie verschweigt ihr die wahren Beweggründe der Plünderungen. Was steckt wirklich dahinter? Will die Stadt den Menschen wirklich nur helfen? Warum schaffen es viele nicht mehr in die Siedlungen zurück? Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, auch das Cover finde ich toll und passt perfekt zum Inhalt. Als großer Fan von Dystopien war ich sehr gespannt was mich erwartet und wurde positiv überrascht. Der Schreibstil ist locker, angenehm leicht und hat mir gleich gefallen. Es wird von Anfang an langsam Spannung aufgebaut und die Fragen häufen sich. Es ist alles sehr gut durchdacht und vieles war, zumindest für mich, absolut unvorhersehbar. Von anderen Lesern habe ich teilweise mitbekommen, sie hätten beim Einstieg Probleme gehabt, was ich zwar selbst nicht verstehen kann, aber trotzdem möchte ich an alle appellieren, denen es vielleicht ähnlich gehen sollte: Bitte haltet durch, es wird ein Punkt kommen, ab dem ihr das Buch garantiert nicht mehr aus der Hand legen könnt! Die Hauptprotagonistin Hayden ist zwar aufgrund ihres jungen Alters noch sehr naiv, war mir aber gleich sympathisch. Auch viele andere Charaktere, vor allem Mylake und Sage sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Die Emotionen konnte der Autor komplett auf mich übertragen, von Freude über Trauer bis hin zu Hass war alles dabei und ich habe mit Hayden mitgefiebert. Auch die bildhaften und detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten haben mir das Gefühl gegeben, ich wäre selbst dabei. Fans von Dystopien werden von dieser Reihe begeistert sein. Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung. Für mich ist dieses Buch jetzt schon eines meiner Highlights in diesem Jahr, sogar ein Highlight in diesem Genre! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen, mehr sind leider nicht möglich!

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  • Mitreißend und spannend!

    Raubzug des Phoenix

    Delia1709

    22. February 2016 um 13:25

    "Raubzug des Phoenix" ist eine Dystopie des Autors Dirk Granzow. Die Handlung spielt in der Zukunft, in einer Welt, die der heutigen in keinem Punkt mehr gleicht. Die Bevölkerung wurde stark dezimiert und ist in verschiedenen Siedlungen, versteckt in den Wälder, sesshaft. Einzig drei Größe Städte gibt es noch, verteilt auf drei Kontinente und abgeschottet von den Siedlungen. Die 15 jährige Hayden lebt mit ihrer Familie in einer dieser Siedlungen, ohne Elektrizität, ohne fliesend Wasser und ohne medizinische Versorgung. Lediglich die "Nächte der Plünderungen", wo die Stadt den Siedlern gewährt ohne Strafe lebensnotwendige Güter zu stehlen, erleichtert und sichert das Überleben der Siedler. Viele Siedler ziehen in diesen Nächte los, aber nicht alle kehren zurück. Als Haydens Cousins Dew und Yisle und Dews Freundin zu den Raubzug aufbrechen, folgt Hayden eben diesen heimlich, um endlich die Wahrheit über die angeblich selbstlosen Städter und die Raubzüge rauszubekommen. Zentrales Thema in diesem Buch ist u.a. Haydens innerer Kampf über Moral und Menschlichkeit, zudem spielt das Thema Vertrauen und Misstrauen eine große Rolle. Haydens innere Konflikte bezüglich dieser Themen werden anschaulich und mitreißend geschildert. Die Sprache ist anschaulich und bildhaft, Ortschaften und Menschen sind sofort vorstellbar und man fühlt sich in das Buch hineinversetzet. Die Gefühle der Hauptprotagonisten sind gut herausgearbeitet und ausgedrückt. Man kann mit jedem mitfühlen und versteht die daraus resultierenden Handlungen. Zudem kann man die Entwicklung der Charaktere miterleben. Die Handlung ist schlüssig und spannend aufgebaut. Der Autor schafft es, das man nach jedem Kapitel wissen will, wie es weiter geht. Die Spannung lässt bis zum Ende hin nicht nach und macht Lust auf den nächsten Teil. Fazit: Auch wenn Dystopien nicht zu meinem Lieblingsbüchern zählen, hat mich dieses Buch sehr gefesselt und fasziniert. Wo ich am Anfang dachte, das Buch durchschaut zu haben, wurde ich doch eines besseren belehrt und überrascht. Auf jeden Fall gebe ich eine Kaufempfehlung ab und warte sehnsüchtig auf Band 2.

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  • Mein Pageturner des Jahres 2015

    Raubzug des Phoenix

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:28

    Eine Gesellschaft auf sich allein gestellt. Ein junges Mädchen, dass sich großer Gefahr aussetzt um mit ihrem Heldenmut ihrer Familie zu helfen. Ein Traum der zu einer Lebenslüge wird - wird sich Hayden in dieser Welt beweisen können? Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum:08.12.2014 Verlag : neobooks ISBN: B00QRCXYGW E-Buch Text 400 Seiten Genre: Dystopie Art: Trilogie Autor: Früher hatten Bücher keinen Platz in meinem Leben. Nur durch die lästigen Schullektüren kam ich damit in Berührung. Ich habe es gehasst. Obwohl es mir wirklich nicht geschadet hätte, meine Nase mal aus freien Stücken hineinzustecken. Umso verwunderter bin ich, wenn ich mich jetzt betrachte. Sitze hier und schreibe eine "Autoren"-Biografie. Wie um alles in der Welt ist das passiert? Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht einmal selbst. Aber Fakt ist, ich schreibe inzwischen Bücher. Die Dinger, die ich früher fast nie in die Hand genommen habe. Heute trage ich dazu bei, dass sie entstehen. Ich bin Autor geworden. Autor des Debütromans "Raubzug des Phoenix". Leben kann ich davon nicht, aber wie die Protagonistin im Buch war ich auf der Suche nach meinem Platz in der Welt. Ich habe ihn gefunden. Mit meinen Büchern. Ob das Buch den Lesern gefällt, wird die Zeit zeigen. Ich für meinen Teil bewege mich irgendwo zwischen Aufregung und Angst. Wie auch immer die Reaktionen ausfallen mögen, ich werde weiterschreiben. Da soll jemand mal sagen, die Jugend nutzt ihre Zeit für nichts Sinnvolles. Ob ich mit 22 Jahren noch darunter zähle, lasse ich offen, jedoch gehörte ich mit 19 ganz sicher dazu. In dem Alter habe ich das erste "Buch" geschrieben. Dies ist mein zweites (abgeschlossenes) Projekt. Klappentext: Lügen. Geheimnisse. Alles Illusionen und doch verbirgt sich irgendwo dahinter die Wahrheit. Am Ende dieses Jahrtausends hat sich die Erdbevölkerung dezimiert, die entweder in den primitiven Siedlungen oder den fortschrittlichen Städten lebt. Die Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Um ein Gleichgewicht zu schaffen, führte eine dieser Städte die Raubnächte ein, in denen die Siedler in die Stadt einfallen und unbestraft plündern dürfen. Als ihr Cousin und bester Freund Yisle dazu auserwählt wird, an einer dieser Raubnächte teilzunehmen, beschließt die fünfzehnjährige Hayden selbst loszuziehen. Sie ahnt nicht, welchen Gefahren sie während des Raubzugs ausgesetzt ist und welch grausame Geheimnisse die Welt birgt. Diese Reise wird sie niemals vergessen, denn sie öffnet Türen, die besser verschlossen geblieben wären. Cover: Das Cover ist sehr düster durch die großflächige Verwendung der schwarzen Farbe. Ich muss sagen ein etwas helleres Cover hätte mir etwas besser gefallen, aber die düstere Stimmung die durch dieses Cover vermittelt wirkt stimmt einen schon gut auf die zu erwartende Geschichte ein, denn die Welt die einen dort erwartet ist ebenso dunkel und geheimnisvoll. Ob ich das Cover mag? Ich würde mal sagen ich finde es fehlt das gewisse Etwas - dieser sogenannte "Eye-Catcher" aber es ist dennoch ein solides Cover. Schreibstil: Ich muss sagen ich war positiv von D. B. Granzows Schreibstils überrascht - das Buch beginnt mit einer auf den ersten Seiten mit einer vermeintlichen einfachen Szene in der es "nur" um das Holen des Wasser vom Dorfbrunnen geht, dennoch ist diese Szene sehr ausdrucksstark geschildert so dass man sofort in eine gewisse Atmosphäre gezogen wird. Diese "Atmosphäre" ist maßgeblich für eine Dystopie damit die Umsetzung auch funktioniert und ich kann so viel sagen: "Ja es hat funktioniert!" Zwischen durch werden immer wieder Spannungsmomente erzeugt die den Leser, praktisch zwingen weiterzulesen, da man glaubt um Haaresbreite an der Auflösung des Geheimnis vorbei geschrammt zu sein. Meinung: Die Protagonisten Hayden ist auf jeden Fall wieder eine Protagonisten die bei mir auf den ersten Blick ( und vor allem innerhalb der ersten Seiten) in die Kategorie naives Küken gesteckt - doch ich habe mich getäuscht - Hayden erlebt quasi eine unglaubliche entwicklung vom naiven Mädchen, welches einen Traum hinterherjagt ohne dessen Bedeutung zu kennen, zu einer jungen Frau die beginnt selbständig die tatsächliche Siuation zu hinterfragen und zu begreifen, dass das Leben ein hartes Pflaster ist in dem nicht die Stärksten sondern die klügsten und mutigsten überleben. Ebenso interessante Charaktere sind Haydens beide Begleiter auch die erscheinen zu beginn wie Feuer und Wasser und dennoch handeln die beiden "selbstloser" als anfänglich gedacht und beweisen den Leser abermals, dass nicht immer der erste Eindruck zählt. Etwas schwach beschrieben fand ich jedoch Haydens Familie die im Laufe der Geschichte im Hintergrund bleibt - hier finde ich eigentlich keine prägnanten Charakter die mir länger im Gedächtnis bleiben werden. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich auch in der "Stadt-Szene", die im Gesamten sehr hektisch ist und ich mich teilweise etwas erschlagen von den Geschehnissen fühlte, ansonsten jedoch ein Top-Buch, welches ich nur empfehlen kann! Fazit: Ein spannender Auftakt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte welche unausgesprochene Tatsache sich hinter den Plünderungen verbirgt! Ein Ende mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe! Cover: 0,8 von 1 Stern Schreibstil: 1 von 1 Stern Protagonisten: 0,8 von 1 Stern Thematik: 1,8 von 2 Sternen Gesamteindruck: 4,4 von 5 möglichen Sternen

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