D.B. Granzow Raubzug des Phoenix

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Inhaltsangabe zu „Raubzug des Phoenix“ von D.B. Granzow

„Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“
Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen.

VIER Nächte.
DREI Städte.
ZWEI Milliarden Menschen.
EIN Ziel: Überleben.

Ein mitreißender und spannender Auftakt. Achtung - Es besteht die Gefahr des Theorienspinnens! Ich muss unbedingt bald den 2. Band lesen!

— EmelyAurora

Gelungener Auftakt einer grandiosen Trilogie!

— Chuckster

Tolle Idee :-) am Anfang war es etwas schleppend dafür war mir das letzte drittel zu schnell erzählt.Also durchhalten wird belohnt.

— Seejane

Gelungener, lesenswerter Auftakt, der Lust auf mehr macht!

— Fuexchen

Vier Nächte, Drei Städte, Zwei Mrd. Menschen, Ein Ziel - Überleben!

— Rajet

Abwechslungsreiche Lektüre

— Cat_Crawfield

Gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht.

— SelectionBooks

Eine großartige Idee mit ein paar Schwächen bei der Umsetzung. Für mich insgesamt ein guter Auftakt einer Reihe.

— Jackl

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  • Mitreißender Auftakt

    Raubzug des Phoenix

    EmelyAurora

    17. November 2017 um 15:13

    Ich habe den Raubzug bestritten. Ich habe Lügen entdeckt und nach der Wahrheit gesucht. Ich habe Freunde und unerwartete Hilfe gefunden, doch die Wahrheit liegt noch immer im Nebel verborgen. Ein Abenteuer ist überstanden, doch es wartet noch etwas viel Größeres auf mich.Wow, Leute! Ich habe vor kurzem den Phoenix gelesen und das Buch war der Hammer! Ich mochte den Schreibstil sehr und vor allem auch Hayden, die Protagonistin des Romans. Sie ist etwas schwierig, aber ich liebe sie dafür. Sie ist naiv, aber nicht nervig-naiv. Auf ihre eigene Art und Weise ist sie sehr mutig und besitzt eine große Portion Durchhaltevermögen. Ihre Familie hat mich zu Beginn echt fertig gemacht. All die Geheimnisse und Halbwahrheiten! Oder doch nur Lügen? Und dann diese Regeln. Himmel, ich verstehe, warum Hayden aufbricht, um nach der Wahrheit zu suchen!Der Raubzug und all die Hintergründe, die man im ersten Band erfährt, sind beängstigend und haben mich dazu gebracht, sehr viele unschöne Theorien zu spinnen. Ich MUSS den zweiten Band endlich lesen, das halte ich so nicht mehr lange aus! Die Stadt ist gefährlich, die Motive der Städter undurchschaubar. Menschlichkeit sucht man vergebens. Dass dennoch so viele Siedler aufbrechen, um die von der Stadt erlaubte Raubnacht zu bestreiten, irritiert und lässt einen viele Überlegungen anstellen. Ist es die Gefahr wert? Und was treibt die Stadt dazu, diese Raubnächte zu veranstalten? Ein Geflecht aus Lügen.Und zu meinem Leidwesen habe ich nicht so viele Antworten bekommen, dass ich das Buch beruhigt zuklappen konnte. Ich mache mir noch Gedanken darüber und fiebere dem nächsten band entgegen!Zum Schreibstil möchte ich noch eben anmerken, dass er mich positiv überrascht hat. 1. Person Präsens ist in meinen Genres nicht sehr üblich, aber hier mochte ich das total gerne. Die Barriere wischen Geschichte und Leser fällt fast vollständig und so stürzt der Leser förmlich in den Roman. Hayden ist außerdem eine sehr unterhaltsame Protagonistin. Durch die Ich-Perspektive bekommt man erst so richtig mit, was in ihrem Kopf abläuft und dass das nicht immer ganz logisch ist. Sie ist noch sehr jung und belügt sich gelegentlich selbst. Das ist menschlich und deshalb mochte ich es sehr, sie auf ihrem Raubzug zu begleiten.

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  • Würdest du einem Fremden trauen?

    Raubzug des Phoenix

    Chuckster

    13. November 2017 um 12:32

    Hayden lebt zusammen mit ihre Familie, in einer Siedlung, welche Stück von Stück von der Natur zurück erobert wird. Die Geschichte startet im dicksten Winter und man erfährt, dass das Leben in der Siedlung alles andere als ein Zuckerschlecken ist, ein jeder kämpft um sein überleben und ein wichtiger Aspekt, um dieses zu gewährleisten ist die Raubnacht.Hayden ist eine interessante Person, ein Teenager, bei dem es mir anfangs schwer fiel sie einzuschätzen. Sie wirkt teilweise sehr reif und dann wieder total jung, sie muss eine Reihe von Schiksalschlägen erdulden und trifft dann eine Folgenschwere Entscheidung...Wir begleiten Hayden auf ihre erste Raubnacht und erleben mit ihr einige Abenteuer, die ebenso wie starke Emotionen Blut und Gewalt beinhalten.Die Dystopie ist gut durchdacht, es ist ein interessantes Setting,sowohl die Siedlung, als auch die Stadt ist sehr interessant und bietet viel Spielraum zum Spekulieren. Ich finde es super, wie sich verschiedene Meinungen und Ansichten gegenüber stehen, da wir zwar die Geschichte aus der Sicht von Hayden bestreiten, aber auf unterschiedliche Charakter, mit unterschiedlichen Erfarungen und Ansichten treffen. So bekommt man schon im ersten Teil der Trilogie ein relativ großes Bild. Es bleiben aber immer noch genug offenes Stränge für zwei weitere Bände. Die Geschichte beginnt erst etwas ruiger, das muss man mögen, da man viel über das Leben der Siedlung und über Haydens Innenleben erfährt. Da Hayden ein Teenager ist, ist es nicht immer leicht für mich gewesen ihr zu folgen, da sie doch sehr emotional (was die Bedinungen aber erklären) und manchmal etwas zu extrem und dramatisch ist. Dennoch macht sie sich als Protagonistin sehr gut.Nach der Einleitung nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf und es passiert sehr viel, sehr viel actionreiches und ist sicherlich nichts für schwache Nerven.Der erste Teil ist in sich abgeschlossen, auch wenn es natürlich im ganzen noch viel zu erzählen und zu erfahren gibt. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und werde dann wieder in Haydens Welt abtauchen. Fünf Sterne für diese gelungene Dystopie!

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  • Würdest du auch plündern?

    Raubzug des Phoenix

    Fuexchen

    06. November 2017 um 09:43

    „Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch. Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“ Als durch den nahenden Fiebertod der Mutter das Vertrauen in ihre Familie zerbricht, begibt sich Hayden entschlossen auf die Reise zur Stadt, in der die berüchtigten Plünderungen stattfinden. Denn ausgerechnet ihr Cousin und bester Freund Yisle soll an der bevorstehenden Raubnacht teilnehmen – und jeder Siedler weiß, dass nicht alle Plünderer überleben. Um Yisle nicht zu verlieren, folgt Hayden ihm heimlich in die Wälder fernab der Siedlung, wo ungeahnte Gefahren auf sie lauern und nur eine Gewissheit zulassen: Dieser Raubzug könnte ihr letzter sein, denn die gefährlichste aller Lügen ist das Schweigen. Ich finde, D.B. Granzow ist es gelungen, ein gutes und spannendes Buch zu schreiben, das mich in seinen Bann ziehen konnte. Der Sprachstil ist einfach und unkompliziert, so dass ich gut in die Geschichte hineingefunden habe und mir gut die Handlungsorte vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Hayden’s Perspektive erzählt und lässt uns daher an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Auch wenn Hayden mir sympathisch ist, hatte ich mit ihrer rebellischen und teilweise naiven und zickigen Art so meine Probleme. Das ist für Pubertierende wahrscheinlich nichts ungewöhnliches, aber mir war das Hin und Her zu viel. Aus dem Alter bin ich entschieden raus. Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen und passt zur Geschichte. Wenn ich nicht schon die Selfpublisher-Ausgabe gelesen hätte, hätte ich auf jeden Fall zu dem Buch gegriffen. Die Kurzbeschreibung hätte mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Dieses Buch ist meiner Meinung nach lesenswert und bekommt von mir vier Sterne.

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  • Gelungener Auftakt der Raubzug Trilogie

    Raubzug des Phoenix

    Rajet

    01. November 2017 um 20:58

    Die Zukunft ist düster, brutal und unmenschlich. Die Welt ist kleiner geworden, es gibt nur 3 Kontinente, 3 Städte. Aber 2 Milliarden Menschen und 4 (Raub) Nächte. Es gibt Siedlungen außerhalb der Städte und dort führt uns der Anfang des Romans hin. Wir lernen Hayden und ihr Familie sowie die übrigen Mitglieder der Siedlung kennen. Krankheit, Tod und Hunger sind die Normalität. Und dann steht die nächste Raubnacht an. Wer wird gehen? Und wer wird wieder kommen? Warum jetzt eine Raubnacht mehr als bisher.Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Auch wenn der Roman etwas Zeit benötigt um einen Spannungsbogen aufzubauen entwickelt es sich zu einem echt guten Endzeit Roman = Dystopie.Das Cover passt im Stil und Farbe gut zum Roman. Man sieht alles was auch im Roman vorkommt einschließlich der Stadt im Hintergrund und der Weg.Der Klappentext macht neugierig auf den Roman und dieser hält auch das Versprechen.Fazit: wenn man die ersten knapp 100 Seiten durchhält wird es spannende und man fiebert mit. Solide Schreibkunst und gelungener Auftakt der Trilogie. Es gibt aber noch Luft nach oben. Hoffe der Autor lässt uns nicht zu lange auf Band 2 warten!Zum Inhalt: "Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt."Als durch den nahenden Fiebertod ihrer Mutter das Vertrauen in ihre Familie zerbricht, begibt sich Hayden entschlossen auf die Reise zur Stadt, in der die berüchtigten Plünderungen stattfinden. Denn ausgerechnet ihr Cousin und bester Freund Yisle soll an der bevorstehenden Raubnacht teilnehmen – und jeder Siedler weiß, dass nicht alle Plünderer überleben.Um Yisle nicht zu verlieren, folgt Hayden ihm heimlich in die Wälder fernab der Siedlung, wo ungeahnte Gefahren auf sie lauern und nur eine Gewissheit zulassen: Dieser Raubzug könnte ihr letzter sein, denn die gefährlichste aller Lügen ist das Schweigen.VIER Nächte.DREI Städte.ZWEI Milliarden Menschen.EIN Ziel: Überleben.

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  • D.B.Granzow - Raubzug des Phoenix

    Raubzug des Phoenix

    Cat_Crawfield

    08. October 2017 um 10:41

    Inhalt:Der Raubzug sichert das Überleben der Menschen.  Doch was steckt eigentlich dahinter? Sind die Plünderer böse Menschen die in die Stadt einfallen und die Städter berauben? Oder war es etwas anderes? Hayden weiß dass ihre Familie einiges vor ihr verschweigt, immerhin ist die erst 15 Jahre alt und damit noch zu Jung um etwas über die Stadt zu erfahren. Als ihre Mutter jedoch im Sterben liegt und ihr bester Freund zu seiner ersten Raubnacht aufbricht, hat Hayden genug.  Genug von den Lügengeschichten ihrer Familie und dem andauerndem Sterben. Sie fasst einen Entschluss und macht sich ebenfalls auf. Still und heimlich folgt sie den anderen zur Stadt. Doch unterwegs geschehen seltsame Dinge und sie wäre nicht die erste die sich verläuft. Doch neben der Plünderung gibt es noch andere Gefahren. Wilde Tiere, das Wetter und die Wilden. Wird es Hayden bis in die  Stadt schaffen? Wenn ja was wird sie dort wohl erwarten? Welche der Lügen ihrer Familie würden sich als  Wahr herausstellen?  Und würde sie ihren besten Freund lebend wiedersehen?Meine Meinung:AbwechslungsreichDer  Raubzug des Phoenix ist eine sehr interessante Story. Die Erwartungen die man während des Lesens hat, werden immer wieder umgeworfen und durch neue ersetzt. Man meint zu wissen was geschieht doch der Autor trickst einem geschickt aus.Die Protagonisten sind sehr ins sich gekehrt und verraten ungern etwas über sich selbst. Teilweise sind sie stur und eigensinnig. Manchmal möchte man sie auch schütteln. Hayden ist ein naives kleines  Mädchen, dass gerne als Erwachsene angesehen werden will. Dabei vergisst sie das wichtigste: die Unbeschwertheit als Kind. Sie will die Wahrheit herausfinden und versucht das auf eigene Faust. Man kann ihren Entschluss verstehen und doch ist er wahnsinnig Dumm!Ich bin jedenfalls gespannt wie es im zweiten Band weitergeht - auch wenn ich eher gehofft hatte das es sich hierbei um einen Einzelband handelt.Cover:Ich muss gestehen das mich das Cover nicht direkt angesprochen hat.

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  • Gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Raubzug des Phoenix

    SelectionBooks

    29. September 2017 um 08:59

    Der Klappentext von „Raubzug des Phoenix“ hatte mich auf Anhieb neugierig gemacht. Ich liebe Dystopien und war daher gespannt auf die Umsetzung. Dirk B. Granzow konnte mich mit diesem Reihen-Auftakt trotz kleiner Schwächen auf ganzer Linie überzeugen. Der Einstieg war etwas länger als erwartet, aber danach hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen.Hayden ist fünfzehn Jahre alt und lebt in einer kleinen Siedlung. Der Hunger ist allgegenwärtig und nur die Raubzüge in die entfernt liegende Stadt sichern das Überleben der Siedler. Dreimal im Jahr wird die sogenannte Raubnacht veranstaltet, in der die Stadt von den Siedlern geplündert werden darf. Als die nächste Raubnacht ansteht, bricht Haydens Welt zusammen. Ihr bester Freund Yisle wird den Raubzug übernehmen, während sie zuhause bleiben muss. Hayden war immer davon ausgegangen, dass Yisle und sie gemeinsam zu ihrer ersten Raubnacht aufbrechen. Doch die Erwachsenen sehen in ihr immer noch ein Kind, das dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. Zudem scheinen Haydens Eltern ihr wichtige Dinge über die Raubnächte zu verschweigen. Kurzentschlossen schleicht sich Hayden aus dem Haus und folgt Yisle und seinen Freunden zu der entfernten Stadt. Doch die Wahrheit über die Raubnächte ist grausamer, als Hayden es sich jemals vorstellen konnte. Während ihrer Reise wird Hayden klar, dass sie alle in tödlicher Gefahr schweben.Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da der Autor der Geschichte viel Raum gibt, um sich zu entfalten. Dadurch hat man viel Zeit die Charaktere kennenzulernen und sich in der Welt zurechtzufinden. Die Hauptprotagonistin Hayden ist mit ihren fünfzehn Jahren ein typischer Teenager. Sie leidet sehr unter dem Verlust ihrer Schwester und der Erkrankung ihrer Mutter. Obwohl ihre Familie sie liebt, hat man immer das Gefühl, als wenn Hayden ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Dank ihrer mutigen Art habe ich sie schnell ins Herz geschlossen, auch wenn sie mir mit ihren bockigen Teenagerallüren manchmal auf die Nerven gegangen ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass Hayden nicht die typische Heldin ist, wie sie in vielen anderen Dystopien dargestellt wird. Hayden ist ein ganz normaler Teenager, voller Selbstzweifel, von den Eltern missverstanden und einem Hang dazu, sich selbst zu überschätzen. Gerade ihre innere Zerrissenheit und die Fehler, die sie begeht, machen sie so sympathisch. Yisle bleibt leider etwas blass, aber dafür sind Sage und Mylake starke Charaktere, von denen ich in der Fortsetzung gerne mehr hören würde. Die Handlung wirkt gut durchdacht, wobei ich erwartet hatte, dass der Fokus der Geschichte auf der Raubnacht und ihren Folgen liegt. Ich war dadurch etwas überrascht von dem langen Einstieg in die Geschichte. Obwohl ich den ersten Teil des Buches durchaus interessant fand, kommt erst mit Haydens Ankunft in der Stadt richtig Spannung auf. Von da an ging es Schlag auf Schlag und der Leser kommt kaum noch zum Luftholen. Der Fokus der Geschichte liegt sehr lange auf der Reise zu der Stadt. Ich hätte mir gerade am Anfang des Buches mehr Zug gewünscht, aber die Ereignisse der Raubnacht konnten dann einiges wettmachen, denn es wird am Ende sehr spannend und actionreich. Insgesamt bleiben viele Fragen offen, weshalb ich den Folgeband unbedingt lesen muss.Fazit: „Raubzug des Phoenix“ von Dirk B. Granzow ist ein vielversprechender Reihen-Auftakt, der ruhig beginnt und rasant endet. Die Idee der Raubzüge hat mir sehr gut gefallen und trotz des langen Einstiegs in die Geschichte konnte mich das Buch überzeugen. Am Ende bleiben einige Fragen offen, weshalb ich den Folgeband unbedingt lesen muss.

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  • Großartige Idee mit ein paar Schwächen bei der Umsetzung

    Raubzug des Phoenix

    Jackl

    12. September 2017 um 10:27

    Achtung: Band 1 einer ReiheDer Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen.Obwohl gerade am Anfang mit sehr vielen verschiedenen Namen um sich geworfen wird, konnte ich sie mir alle gut behalten. Notfalls gibt es aber auch eine kleine Übersicht, auf der man nochmal nachlesen kann, wer sich hinter welchem Namen verbirgt.Die Geschichte startet langsam und lässt sich meiner Meinung nach zu Beginn auch etwas Zeit, um in Gang zu kommen. Das finde ich aber gar nicht verkehrt, denn dadurch lernt man die Charaktere und Ihre Beziehung zueinander bestens kennen. Unsere Protagonistin Hayden ist zu Beginn des Buches 15 Jahre alt. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass Sie sich Ihrem Alter entsprechend verhalten hat. Für mich waren Ihre Gedanken und Handlungen, im angedachten Alter, authentisch. Sie hat sich für mich weder zu erwachsen, noch zu kindisch verhalten.Hayden hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich fand es interessant die Welt durch Ihre Augen zu sehen. Es waren immer mal wieder Szenen dabei, wo Hayden bockig , stur oder naiv rüberkam, aber so ist man nun mal mit 15. Man lernt die Welt erst noch richtig kennen und kann nicht sofort alles richtig machen oder gar alles wissen. Und genau dabei verfolgen wir Hayden in dieser Geschichte. Wir begleiten Sie auf Ihrer Reise, die Wahrheit zu herauszufinden. Die Handlung hat sich für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu sehr gezogen. Der Fokus lag mir zu stark auf der Reise zur Stadt, als auf dem Raubzug selbst. Ich hatte das Gefühlt, dass die Reise zu langsam voranging und der Raubzug viel zu schnell schon wieder vorbei war. Schade, denn der Raubzug war unheimlich spannend.Das World Building in der Geschichte hat mir gut gefallen. Gerne hätte ich aber noch viel mehr darüber erfahren. Die Informationen, die man im Laufe der Geschichte so gesammelt hat, waren für mich ein wenig dürftig. Die verschiedenen Parteien, die in der Geschichte so aufeinandertreffen, (Wilde, Städter, Plünderer usw.) sind vielversprechend. Hier hätte ich mir allerdings auch wesentlich mehr Hintergrundinfos gewünscht. Vor allem die Wilden und Ihre Beweggründe blieben für mich zu blass. Auch hätte ich gerne mehr über das Leben der Städter erfahren. Das alles wurde immer nur kurz angeschnitten und nicht weiter vertieft. Möglicherweise, erfährt man in den kommenden  Bänden hierzu aber noch mehr.Die Idee hinter den Raubzügen fand ich total klasse! Der Ansatz hat mir richtig gut gefallen. Allerdings gab es den einen oder anderen Punkt, den ich in diesem Zusammenhang nicht ganz schlüssig fand. Hier haben mir ein paar Erklärungen gefehlt. Der Schreibstil war angenehm und ließ sich größtenteils flüssig lesen. Ab und an kamen allerdings ein paar Formulierungen vor, die ich mehrmals lesen musste, um den Sinn dahinter richtig zu verstehen. Was mir im Zusammenhang mit dem Schreibstil besonders gut gefallen hat, sind die vielen schönen Zitate, die ich mir notiert habe. Tolle Denkanstöße und Passagen zum Nachdenken habe ich aus dem Phönix mitgenommen.Besonders gut haben mir bspw. folgende Stellen gefallen:„Schwäche ist das Ergebnis von Angst und fehlendem Vertrauen in sich selbst und seinem Umfeld“Oder auch„Fernab der hässlichen Realität, abseits der widerlichen Welt, verseucht von Egoismus, Lügen und Tod, zeigt das Leben seine schöne Seite.“Fazit: Eine großartige Idee mit ein paar Schwächen bei der Umsetzung. An manchen Stellen fehlte mir etwas mehr Hintergrundwissen und das ein oder andere war für mich nicht ganz so schlüssig. Die Charaktere konnten mich überzeugen und der Schreibstil hat mir trotz ein paar holpriger Stellen, gut gefallen. Außerdem habe ich viele schöne Zitate, die zum Nachdenken anregen, aus der Geschichte mitgenommen.Für mich insgesamt ein guter Auftakt, mit etwas Luft nach oben.Ich bin schon gespannt auf die Folgebände.Von mir gibt es 3,5 Sterne 

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  • Actionreiche Poesie oder langsame Action

    Raubzug des Phoenix

    MonaSilver

    02. July 2016 um 11:51

    Der erste Eindruck Das Cover zeigt Details, die, wenn man das Buch kennt, zum Inhalt passen. Das Mädchen Hayden, die dustere Stimmung der Stadt, in der sie auf Raubzug geht, das Feuer des Phoenix. Es ist schön, aber nicht besonders auffällig. Ich muss aber zugeben, hätte ich es im Buchladen herumliegen sehen, wäre ich wahrscheinlich dran vorbei gegangen. Sehr gespannt bin ich auf das neue Cover der Ausgabe aus dem Drachenmond Verlag, das von Alexander Kopainski gestaltet werden wird. Das Leseerlebnis Die Idee hinter dem Buch finde ich großartig. Diese mysteriöse Stadt, die die arme Bevölkerung vom Land mit ihren vermeintlichen Geschenken anlockt und doch eine so große Gefahr darstellt, dass die Teilnahme an einer Plünderung nicht nur schwierig ist, sondern gar das Leben kosten kann, hat unglaublich viel Potential! Wer sind die Organisatoren der Plünderungen? Warum wollen sie überhaupt, dass geplündert wird? Welche Vorteile haben sie davon? Und warum nehmen die Menschen außerhalb diese gefährliche Reise auf sich? Das sind alles Fragen, die man sich stellt und auf die man eine Antwort erwartet. Ich gebe aber auch zu, dass mich der Autor mit seinem Buch ziemlich gefordert hat. Sein Schreibstil ist sehr blumig, manchmal möchte ich fast sagen umständlich. Die Beschreibungen sind teilweise so kompliziert, dass ich sie zweimal lesen musste, um mir die Szene vorstellen zu können. Die passive Ausdrucksweise hielt mich außerdem irgendwie auf Abstand zu den Charakteren. So schreibt er z. B. "meine Hände drücken mich vom Boden ab" statt "ich drücke mich vom Boden ab" . Dadurch fühlte sich der Charakter für mich oft wie ferngesteuert an, als handele sie nicht bewusst, sondern werde von ihrem Körper, ihrer Umwelt, ihren Mitstreitern gelenkt. Hayden, die Hauptfigur, durchläuft im Buch eine durchaus positive Entwicklung und wächst an ihrer Aufgabe. Durchweg sympathisch war sie mir trotzdem nicht, denn manchmal kommt sie mir sehr wankelmütig vor. Sie beschuldigt vorschnell ihre Familie, ihre Freunde, Dinge nur deshalb zu tun, weil man sie nicht als erwachsen genug ansieht. Ich gebe zu, auf mich wirkt sie dadurch auch nicht wirklich erwachsen, sondern wie eine Rotzgöre, die rumzickt. Vielleicht liegt's auch an meinem eigenen Alter und ich werde langsam zur spießigen Oma. *lach*. Auch am Ende trifft Hayden trotz aller Erlebnisse und Erfahrungen eine Entscheidung, mit der sie ihre Familie noch einmal auf den Prüfstand stellt und bringt sich selbst unnötig in erneute Lebensgefahr. Ich hoffe, dass sich dies in den Folgebänden noch auflöst und einen Sinn ergibt, denn manchmal möchte ich sie an den Schultern packen und kräftig durchschütteln. Während das Buch sich an einigen Stellen zieht und wir sehr in den Gedankengängen Haydens gefangen sind, überschlagen sich an anderen Stellen die Ereignisse. Ich liebe Hayden für ihre klare Vorstellung von Richtig und Falsch. Wenn alle anderen nur an sich selbst denken, hilft sie denen in Not, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Sie trifft Entscheidungen nicht schnell, aber sie kann sich auf ihr Gefühl verlassen. Meistens jedenfalls. Und auch wenn andere versuchen, sie davon zu überzeugen, dass es in ihrer Welt nicht gut ist, wenn man an andere denkt, lässt sie sich nicht davon abbringen. Die Charaktere an ihrer Seite, die sie auf ihrer Reise in die Stadt begleiten, haben mir sehr gut gefallen. Mylake und Sage machen neugierig, ich würde gerne mehr über sie erfahren. Obwohl das Geheimnis ihrer Abneigung, in die Stadt zurückzukehren am Ende gelüftet wird, glaube ich, dass in diesen beiden Charakteren noch viel mehr Potential drin steckt. Der Ausblick auf Band 2, mit dem der Autor auf seinem Blog aufwartet, lässt mich diesbezüglich hoffen. Haydens Familie hat mich zu Beginn etwas verwirrt, sehr viele Menschen mit vielen Namen, die ich mir nicht alle merken und zuordnen konnte. Doch ich weiß von D. B. Granzows Weihnachtsgeschichte, dass er Großfamilien liebt und hatte mich schon auf so etwas eingestellt. Eine Antwort fehlte mir aber zum Schluss, eine Person, die zu Beginn eine so große Rolle in Haydens Leben spielte und von der ich gerne gewusst hätte, ob sie noch da ist oder nicht. Ohne zu spoilern schwierig, aber ich denke, wer es selbst gelesen hat, weiß, von wem ich spreche. Fazit Raubzug des Phoenix ist das Debüt des Autoren und als solches ein solider Anfang zu einer vielversprechenden Trilogie. Meiner Meinung nach hätte dem Buch ein wenig "Nip & Tuck" im Rahmen eines ausführlichen Lektorats gut getan, etwas straffer und weniger ausholend erzählt, wären die actionreichen Szenen einfacher zu lesen gewesen. Ich werde die Reihe weiter im Auge behalten und rate jedem, der Dystopien und Geschichten, in denen es ums Überleben geht mag, dem Buch eine Chance zu geben. Band 2 der Reihe soll unter dem Titel "Aschenkind" im November/Dezember 2016 herausgegeben werden.

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  • Vorsicht Suchtgefahr!!!

    Raubzug des Phoenix

    Books-have-a-soul

    22. February 2016 um 21:39

    Hayden lebt mit ihrer Familie in einer der wenigen Siedlungen, die es auf der Erde noch gibt. Dreimal im Jahr dürfen alle Menschen an den Raubzügen in der Stadt teilnehmen. Der Weg ist jedoch weit und nicht alle kommen wieder zurück. Hayden hat zunehmend das Gefühl, ihre Familie verschweigt ihr die wahren Beweggründe der Plünderungen. Was steckt wirklich dahinter? Will die Stadt den Menschen wirklich nur helfen? Warum schaffen es viele nicht mehr in die Siedlungen zurück? Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, auch das Cover finde ich toll und passt perfekt zum Inhalt. Als großer Fan von Dystopien war ich sehr gespannt was mich erwartet und wurde positiv überrascht. Der Schreibstil ist locker, angenehm leicht und hat mir gleich gefallen. Es wird von Anfang an langsam Spannung aufgebaut und die Fragen häufen sich. Es ist alles sehr gut durchdacht und vieles war, zumindest für mich, absolut unvorhersehbar. Von anderen Lesern habe ich teilweise mitbekommen, sie hätten beim Einstieg Probleme gehabt, was ich zwar selbst nicht verstehen kann, aber trotzdem möchte ich an alle appellieren, denen es vielleicht ähnlich gehen sollte: Bitte haltet durch, es wird ein Punkt kommen, ab dem ihr das Buch garantiert nicht mehr aus der Hand legen könnt! Die Hauptprotagonistin Hayden ist zwar aufgrund ihres jungen Alters noch sehr naiv, war mir aber gleich sympathisch. Auch viele andere Charaktere, vor allem Mylake und Sage sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Die Emotionen konnte der Autor komplett auf mich übertragen, von Freude über Trauer bis hin zu Hass war alles dabei und ich habe mit Hayden mitgefiebert. Auch die bildhaften und detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten haben mir das Gefühl gegeben, ich wäre selbst dabei. Fans von Dystopien werden von dieser Reihe begeistert sein. Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung. Für mich ist dieses Buch jetzt schon eines meiner Highlights in diesem Jahr, sogar ein Highlight in diesem Genre! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen, mehr sind leider nicht möglich!

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  • Mitreißend und spannend!

    Raubzug des Phoenix

    Delia1709

    22. February 2016 um 13:25

    "Raubzug des Phoenix" ist eine Dystopie des Autors Dirk Granzow. Die Handlung spielt in der Zukunft, in einer Welt, die der heutigen in keinem Punkt mehr gleicht. Die Bevölkerung wurde stark dezimiert und ist in verschiedenen Siedlungen, versteckt in den Wälder, sesshaft. Einzig drei Größe Städte gibt es noch, verteilt auf drei Kontinente und abgeschottet von den Siedlungen. Die 15 jährige Hayden lebt mit ihrer Familie in einer dieser Siedlungen, ohne Elektrizität, ohne fliesend Wasser und ohne medizinische Versorgung. Lediglich die "Nächte der Plünderungen", wo die Stadt den Siedlern gewährt ohne Strafe lebensnotwendige Güter zu stehlen, erleichtert und sichert das Überleben der Siedler. Viele Siedler ziehen in diesen Nächte los, aber nicht alle kehren zurück. Als Haydens Cousins Dew und Yisle und Dews Freundin zu den Raubzug aufbrechen, folgt Hayden eben diesen heimlich, um endlich die Wahrheit über die angeblich selbstlosen Städter und die Raubzüge rauszubekommen. Zentrales Thema in diesem Buch ist u.a. Haydens innerer Kampf über Moral und Menschlichkeit, zudem spielt das Thema Vertrauen und Misstrauen eine große Rolle. Haydens innere Konflikte bezüglich dieser Themen werden anschaulich und mitreißend geschildert. Die Sprache ist anschaulich und bildhaft, Ortschaften und Menschen sind sofort vorstellbar und man fühlt sich in das Buch hineinversetzet. Die Gefühle der Hauptprotagonisten sind gut herausgearbeitet und ausgedrückt. Man kann mit jedem mitfühlen und versteht die daraus resultierenden Handlungen. Zudem kann man die Entwicklung der Charaktere miterleben. Die Handlung ist schlüssig und spannend aufgebaut. Der Autor schafft es, das man nach jedem Kapitel wissen will, wie es weiter geht. Die Spannung lässt bis zum Ende hin nicht nach und macht Lust auf den nächsten Teil. Fazit: Auch wenn Dystopien nicht zu meinem Lieblingsbüchern zählen, hat mich dieses Buch sehr gefesselt und fasziniert. Wo ich am Anfang dachte, das Buch durchschaut zu haben, wurde ich doch eines besseren belehrt und überrascht. Auf jeden Fall gebe ich eine Kaufempfehlung ab und warte sehnsüchtig auf Band 2.

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  • Mein Pageturner des Jahres 2015

    Raubzug des Phoenix

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:28

    Eine Gesellschaft auf sich allein gestellt. Ein junges Mädchen, dass sich großer Gefahr aussetzt um mit ihrem Heldenmut ihrer Familie zu helfen. Ein Traum der zu einer Lebenslüge wird - wird sich Hayden in dieser Welt beweisen können? Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum:08.12.2014 Verlag : neobooks ISBN: B00QRCXYGW E-Buch Text 400 Seiten Genre: Dystopie Art: Trilogie Autor: Früher hatten Bücher keinen Platz in meinem Leben. Nur durch die lästigen Schullektüren kam ich damit in Berührung. Ich habe es gehasst. Obwohl es mir wirklich nicht geschadet hätte, meine Nase mal aus freien Stücken hineinzustecken. Umso verwunderter bin ich, wenn ich mich jetzt betrachte. Sitze hier und schreibe eine "Autoren"-Biografie. Wie um alles in der Welt ist das passiert? Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht einmal selbst. Aber Fakt ist, ich schreibe inzwischen Bücher. Die Dinger, die ich früher fast nie in die Hand genommen habe. Heute trage ich dazu bei, dass sie entstehen. Ich bin Autor geworden. Autor des Debütromans "Raubzug des Phoenix". Leben kann ich davon nicht, aber wie die Protagonistin im Buch war ich auf der Suche nach meinem Platz in der Welt. Ich habe ihn gefunden. Mit meinen Büchern. Ob das Buch den Lesern gefällt, wird die Zeit zeigen. Ich für meinen Teil bewege mich irgendwo zwischen Aufregung und Angst. Wie auch immer die Reaktionen ausfallen mögen, ich werde weiterschreiben. Da soll jemand mal sagen, die Jugend nutzt ihre Zeit für nichts Sinnvolles. Ob ich mit 22 Jahren noch darunter zähle, lasse ich offen, jedoch gehörte ich mit 19 ganz sicher dazu. In dem Alter habe ich das erste "Buch" geschrieben. Dies ist mein zweites (abgeschlossenes) Projekt. Klappentext: Lügen. Geheimnisse. Alles Illusionen und doch verbirgt sich irgendwo dahinter die Wahrheit. Am Ende dieses Jahrtausends hat sich die Erdbevölkerung dezimiert, die entweder in den primitiven Siedlungen oder den fortschrittlichen Städten lebt. Die Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Um ein Gleichgewicht zu schaffen, führte eine dieser Städte die Raubnächte ein, in denen die Siedler in die Stadt einfallen und unbestraft plündern dürfen. Als ihr Cousin und bester Freund Yisle dazu auserwählt wird, an einer dieser Raubnächte teilzunehmen, beschließt die fünfzehnjährige Hayden selbst loszuziehen. Sie ahnt nicht, welchen Gefahren sie während des Raubzugs ausgesetzt ist und welch grausame Geheimnisse die Welt birgt. Diese Reise wird sie niemals vergessen, denn sie öffnet Türen, die besser verschlossen geblieben wären. Cover: Das Cover ist sehr düster durch die großflächige Verwendung der schwarzen Farbe. Ich muss sagen ein etwas helleres Cover hätte mir etwas besser gefallen, aber die düstere Stimmung die durch dieses Cover vermittelt wirkt stimmt einen schon gut auf die zu erwartende Geschichte ein, denn die Welt die einen dort erwartet ist ebenso dunkel und geheimnisvoll. Ob ich das Cover mag? Ich würde mal sagen ich finde es fehlt das gewisse Etwas - dieser sogenannte "Eye-Catcher" aber es ist dennoch ein solides Cover. Schreibstil: Ich muss sagen ich war positiv von D. B. Granzows Schreibstils überrascht - das Buch beginnt mit einer auf den ersten Seiten mit einer vermeintlichen einfachen Szene in der es "nur" um das Holen des Wasser vom Dorfbrunnen geht, dennoch ist diese Szene sehr ausdrucksstark geschildert so dass man sofort in eine gewisse Atmosphäre gezogen wird. Diese "Atmosphäre" ist maßgeblich für eine Dystopie damit die Umsetzung auch funktioniert und ich kann so viel sagen: "Ja es hat funktioniert!" Zwischen durch werden immer wieder Spannungsmomente erzeugt die den Leser, praktisch zwingen weiterzulesen, da man glaubt um Haaresbreite an der Auflösung des Geheimnis vorbei geschrammt zu sein. Meinung: Die Protagonisten Hayden ist auf jeden Fall wieder eine Protagonisten die bei mir auf den ersten Blick ( und vor allem innerhalb der ersten Seiten) in die Kategorie naives Küken gesteckt - doch ich habe mich getäuscht - Hayden erlebt quasi eine unglaubliche entwicklung vom naiven Mädchen, welches einen Traum hinterherjagt ohne dessen Bedeutung zu kennen, zu einer jungen Frau die beginnt selbständig die tatsächliche Siuation zu hinterfragen und zu begreifen, dass das Leben ein hartes Pflaster ist in dem nicht die Stärksten sondern die klügsten und mutigsten überleben. Ebenso interessante Charaktere sind Haydens beide Begleiter auch die erscheinen zu beginn wie Feuer und Wasser und dennoch handeln die beiden "selbstloser" als anfänglich gedacht und beweisen den Leser abermals, dass nicht immer der erste Eindruck zählt. Etwas schwach beschrieben fand ich jedoch Haydens Familie die im Laufe der Geschichte im Hintergrund bleibt - hier finde ich eigentlich keine prägnanten Charakter die mir länger im Gedächtnis bleiben werden. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich auch in der "Stadt-Szene", die im Gesamten sehr hektisch ist und ich mich teilweise etwas erschlagen von den Geschehnissen fühlte, ansonsten jedoch ein Top-Buch, welches ich nur empfehlen kann! Fazit: Ein spannender Auftakt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte welche unausgesprochene Tatsache sich hinter den Plünderungen verbirgt! Ein Ende mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe! Cover: 0,8 von 1 Stern Schreibstil: 1 von 1 Stern Protagonisten: 0,8 von 1 Stern Thematik: 1,8 von 2 Sternen Gesamteindruck: 4,4 von 5 möglichen Sternen

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  • ~ eine wunderbare Dystopie ~ grandioser Triologie-Auftakt!

    Raubzug des Phoenix

    suggar

    22. January 2016 um 10:14

    WOW! Mit "Raubzug des Phoenix" ist D. B. Granzow ein wunderbarer Auftakt zu seiner Dystopietriologie gelungen! *Gestern war gut. Heute ist bitter. Morgen bleibt ungewiss.* "Die Welt, wie sie es einmal gab, gibt es nicht mehr. Hunger, Krankheiten und Tod begleiten die Menschen ausserhalb der 3 Weltstädte. Sie nennen sich Siedler und bewohnen die Wälder ausserhalb der Stadt. Unter ihnen Hayden, ein junges Mädchen (15), welches sich nicht mit den vagen Erklärungen ihrer Familie zu den "Raubnächten" zufrieden gibt. Jenen Nächten in denen Nichtstädter unbestraft die Stadt plündern dürfen! In jenen Nächten, in denen sie das Überleben ihrer Familien sichern! Doch was als Abenteuer begann, wird schnell zum Kampf um Leben und Tod! Und nichts ist wie es scheint... " Ich bin begeistert! :D In seinem Debütroman schafft es der Autor eine Welt aufzuzeigen, die in Zukunft gar nicht so abwägig erscheint. Dies macht die Dystopie sehr authentisch und schnell hat man Freundschaft mit Hayden geschlossen. Ein Mädchen , welches während seiner Reise und deren Wendungen zur jungen Frau heranreift. Herr Granzow hat hier eine Protagonistin gezeichnet, die rebellisch & sanft, kämpferisch & ruhig zugleich ist. Der Schreibstil ist spannend und mitreißend und immer wieder überraschend :) Nicht nur einmal habe ich gedacht : "Und nun? War es das etwa?". Doch immer wieder gab es Entwicklungen, die nicht vorhersagbar waren. Zu erwähnen wäre hier noch, dass diese wunderbare Story komplett ohne Liebesgeschichte auskommt, aber dennoch voller Emotionen ist! FAZIT: Eine aussergewöhnliche Dystopie. Eine starke und dennoch sanfte Hauptdarstellerin. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Ein Buch das uns lehrt was wertvoll ist und wie glücklich wir uns schätzen können!

    Raubzug des Phoenix

    nariel

    17. January 2016 um 16:44

    Diese Rezi ist wahrscheinlich die, die bisher am schwersten zu schreiben ist, um euch wirklich ein Bild davon zu geben wie es mir bei diesem Buch erging. Ich bin wie immer ganz ehrlich und ich kann euch verraten, diese Geschichte hat mich fertig gemacht! Aber bevor ich euch erkläre warum, hier erst einmal der Klappentext, damit ihr einen ersten Eindruck davon habt: "Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Es gibt keine weitreichende Ordnung. Chaos und Verwüstung regieren die Welt. Hunger, Krankheiten, Tod. Die Welt als Friedhof. Der Ruin der Menschheit. Die Weltbevölkerung ist so niedrig wie nie. Hunderte von Jahren bekämpften sich die Menschen untereinander. Was nicht durch Menschenhand zerstört wurde, machte die Natur dem Erdboden gleich. Die Überreste bilden das Leben am Ende unseres Jahrtausends. Was passiert in der Stadt? Eine Frage, die sich Hayden häufig stellt. Sie zweifelt ihr bisheriges Wissen darüber an, obwohl ihre eigene Familie sie über die Nächte der Plünderung aufgeklärt hat. Die Raubzugnächte, in denen die Menschen von außerhalb in die Stadt eindringen und das Lagerhaus plündern dürfen, ohne eine Bestrafung fürchten zu müssen. Den Ausführungen glaubt Hayden, bis ihre Mutter das schlimmste in jedem der Familienmitglieder hervorruft. Als ihr Cousin und bester Freund Yisle dazu auserwählt wird, an einer dieser Plünderungen teilzunehmen, beschließt Hayden ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und der Wahrheit nachzujagen. Doch manche Dinge bleiben nicht grundlos unausgesprochen. Sie findet sich in der Realität wieder, die nicht zu ihrem Weltbild passt und in der es einzig ums Überleben geht. Wie sie feststellt, hat die Familie ihr unbewusst einen gehaltvollen Begleiter mit auf den Weg gegeben. Das Lied vom Phoenix. Ihr tun sich menschliche Abgründe auf, die sie begreifen lassen, dass es, in einer Welt wie dieser, manche Tore gibt, die man nicht öffnen sollte. Besonders nicht, wenn die Wahrheit unter die Haut geht …" Meine erste Dystopie und ich weiß noch immer nicht, ob das Genre wirklich etwas für mich ist, obwohl ich eigentlich fast alles lese. Ich kam einfach nicht in die Geschichte hinein und ich kann nicht einmal sagen an was es wirklich lag. Erst dachte ich, ich hab einen schlechten Tag und das Buch wanderte zur Seite, aber auch nach weiteren 2 Versuchen ging es nicht besser. Dann hab ich mich einfach weiter gequält und ich hab mir, ehrlich gesagt, einige Male gedacht, dass ich das Buch abbreche. Ich konnte auch die durchwegs positiven Rezensionen kaum erklären, die ich ja zuvor schon gesichtet hatte. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, wie es jetzt dazu kommt, dass ich diesem Roman 4 von 5 Sternen gebe? Als Hayden ihre Reise beginnt, hat mich das Buch nach und nach in seinen Bann gezogen. Und erst gegen Ende, als ich das ganze Buch mit seinem Inhalt verstanden habe, war ich fasziniert davon. D. B. Granzow schafft eine ganz neue Welt, entführt den Leser dorthin und lässt uns eine Reise durch diese erleben. Inzwischen kann ich auch verstehen, warum am Anfang, der sich für mich unendlich zog, alles sehr genau beschrieben wurde. Man muss diese Welt erst kennen lernen, wie es zugeht, wie sie aussieht, was die Menschen zu erwarten haben. Ohne diese Beschreibung könnte man sich nie ein so genaues Bild machen und würde nie dieses Erlebnis so stark empfinden, wie es am Ende dann der Fall ist. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, flüssig und etwas ganz eigenes. Hayden erzählt aus ihrer Perspektive und manchmal ist mir bei Erlebnissen die Luft weggeblieben, da ich mich gefühlt hatte, als wen ich an Haydens Seite stehen würde und alles hautnah miterlebe. Das Einzige, dass ich mir vielleicht gewünscht hätte ist, dass Haydens positive Gefühle greifbarer für mich wären. Ich habe es ein wenig vermisst. Die negativen Gefühle waren dafür umso realer. Die zweite Hälfte hat mich richtig gefesselt! Es war spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu erfahren, wie Haydens Reise weiter geht. Was hat es mit diesem Lied des Phoenix auf sich? Was steckt wirklich hinter den Plünderungen? Was wird Hayden alles aufdecken? Immer mehr Fragen warfen sich auf und eines kann ich euch verraten, auch ohne zu spoilern, sie werden alle beantwortet! Die Protagonisten sind alles sehr genau beschrieben, gut durchdacht und haben jede/r ihre ganz eigene Geschichte. Hayden, aus deren Sicht wir die Welt sehen, mit der wir auf die Reise gehen, ist ein Charakter mit sehr viel Tiefe. Sie entwickelt sich während der Geschichte und wächst mit jedem Erlebnis zu einem ganz besonderen Menschen. Sie ist ein starker Mensch, der seine eigene Meinung vertritt, sich nicht täuschen lässt, ein gutes Bauchgefühl hat und einfach bei all der Grausamkeit immer seine Menschlichkeit bewahrt. Einen Teil ihres Lebensweges geht sie mit zwei besonderen Begleitern. Wir lernen sie besser kennen und wenn diese sich auch weniger entwickeln, als Hayden, kann ich doch sagen, dass es eine Veränderung bei beiden gibt. Sie sind sehr gut beschrieben und ich hatte eine genaue Vorstellung davon, wie die beiden aussehen und was sie fühlen. Das Cover hat mich von Anfang an fasziniert. Es ist wunderschön und jetzt kann ich auch sagen, dass es sehr gut zu Hayden und ihrer Geschichte passt. Es spiegelt für mich einen Teil von Haydens Seele. Fazit: Ein gelungener Auftakt zu einer Trilogie und ein sehr gut gelungener Debütroman des Autors D. B. Granzow. Es handelt sich um eine Geschichte eines Mädchens, dass in einer Welt aufwächst, die wir uns nur schwer vorstellen könne. In der Grausamkeit und Überleben an der Tagesordnung stehen und das ihr Leben bestimmt. Jedoch bewahrt sie immer ihre Menschlichkeit, wächst an ihren selbst auferlegten Aufgaben und lässt uns erkennen wie wertvoll Familie, Freundschaft, Vertrauen, Ehrlichkeit, Frieden und Freiheit tatsächlich sind. Ich kann dieses Buch einfach empfehlen und kann euch nur raten, auch wenn der Anfang etwas langwierig ist, haltet durch, es lohnt sich wirklich! D. B. Granzow hat mich überzeugt, dass es sich lohnt ein Buch bis zum Ende zu lesen und nicht aufzugeben, wie auch seine Protagonistin nie aufgibt, egal wie schwer es auch für sie wird. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und bin mir sicher, dass auch diese mich überzeugen wird. Von mir gibt es 4 von 5 Sternchen für diesen gelungen Auftakt, der uns so viel lehren kann! (c) nariel

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  • Spannender Auftakt einer neuen Dystopie mit überzeugenden Charakteren und starker Handlung

    Raubzug des Phoenix

    BUECHERLESERjw

    14. December 2015 um 16:17

    INHALT Hunderte Jahre nach unserer Weltordnung. Die Welt, wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Chaos und Verwüstung regieren die Welt, die Bevölkerungszahl ist so niedrig wie nie zuvor. Die Überlebenden teilen sich in drei Lager: Städter, Wilde und die Freien. Die 15-jährige gehört zu den 'Freien', sie wächst friedlich bei ihrer Familie auf. Das Leben ist hart, aber meistens fair. Wer arbeitet und die Familie unterstützt, überlebt. Überschattet wird Haydens Leben nur von schweren Krankheiten und den Plünderungen. Drei mal im Jahr dürfen die Städte ohne Strafe geplündert werden. Als es Yisle, Haydens bester Freund und Cousin, trifft in die Stadt zu gehen, beschließt Hayden ihm heimlich zu folgen. Dabei ahnt sie nicht, dass sie sich in die Abgründe der Menschheit begibt. Was verbirgt sich hinter den erlaubten Raubzugnächten in den Städten? FAZIT 'Raubzug des Phoenix' hat mir sehr gut gefallen. Kleiner Wermutstropfen in dem spannenden Roman war die Protagonistin Hayden, die mir mit fast 16 Jahren von Zeit zu Zeit doch etwas sehr naiv war, nicht weit genug denkt und auch wenig hinterfragt. Da habe ich von jemandem, der in einer so chaotischen Welt groß wird, etwas anderes erwartet. Allerdings wurde mir mit jeder Seite, die ich gelesen habe, mehr klar, warum Hayden so ist. Das liegt nicht nur an ihr, sondern auch an ihrem Umfeld, daher passte es dann doch auch in die Geschichte. (Trotzdem wollte ich sie manchmal durchschütteln ;) ) Gut gefallen hat mir, dass Hayden sich, wie einige ihrer Begleiter, mit der Geschichte entwickelt hat und aus dem anfänglich naiven, kleinen Mädchen eine starke und mutige junge Frau wurde, die in einer Welt voller Grausamkeit ihre Menschlichkeit bewahrt und für andere kämpft. Der Schreibstil von D.B. Granzow hat mir sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt in einfachen, klaren Worten sehr detailliert eine spannende Welt und hat mir dabei auch Haydens Gefühlswelt näher gebracht. Auch wenn ich anfangs schwer in die Geschichte eingestiegen bin, weil lange Zeit wenig passiert ist, hat mich D.B. Granzow, spätestens als Hayden ein Zeichen der Städter in der Nähe ihres Dorfes gefunden hat, mit seiner Dystopie gefesselt und überzeugt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung rund um Hayden, die sich als Protagonistin so wunderbar weiterentwickelt hat. 'Raubzug des Phoenix' ist eine Leseempfehlung für alle Fans guter Dystopien, die ihre Protagonistin vor der ersten Spannungsspitze gerne richtig kennenlernen und es schätzen, wenn sich Charaktere beim Lesen weiterentwickeln.

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  • Großartig

    Raubzug des Phoenix

    Nessicaxoxo

    04. December 2015 um 21:31

    Krass! Handlung:  Als Haydes Cousin und bester Freund Yisle auserwählt wird um an einem Raubzug teilzunehmen, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand um die Wahrheit zu finden. Jedoch sollten manche Sachen lieber unausgesprochen bleiben. Hayden lernt die Realität kennen, die absolut nicht zu ihrem bisherigen Weltbild passen will und in der nur ums Überleben geht. Auf ihrem Weg begleitet sie unbewusst das Lied vom Phoenix, als stille Hilfe. Doch Hayden muss begreifen, dass es in einer Welt wie ihrer Tore gibt, die man nicht öffnen sollte. Vor allem nicht, wenn die Wahrheit unter die Haut geht. Meine Meinung:  Ich bin fasziniert und begeistert und erschüttert gleichermaßen. In dieser Welt, die beinahe nur grausam ist und in der ich einige Zeit verbracht habe und völlig abgetaucht bin lebt eine wunderbare Protagonistin. Hayden ist so unglaublich mutig und so verdammt widerspenstig, dass es trotz des Grauens von dem die Geschichte erzählt immer wieder ein Spaß ist mit ihr zu reisen. Für mich eine sehr großartige, gelungene Dystopie. Alles ist einfach so stimmig und passt zusammen, es wirkt absolut real, genauso wie es sein soll, und einem kommt irgendwie oft die Frage: ''Könnte es irgendwann einmal so sein?''  Der tolle Autor beschreibt unglaublich poetisch meiner Meinung nach, kann aber auch wirklich grausam zu seinen Charakteren sein, was für mich die Story total authentisch macht, weil die Mischung aus Grauen, Witz und schönen Umschreibungen einfach sehr sehr gut ist. Man versinkt nicht in Düsternis, sondern es bleibt ein leiser Hoffnungsschimmer, der mit einer wahnsinnigen Spannung von Anfang bis Ende gehalten wird.  Auch Tränen sind reichlich geflossen. Dieses Buch geht (genau wie Haydens Wahrheit) unter die Haut, hält wach, lässt einen grübeln, hoffen und fluchen. Für mich alles was eine starke Geschichte braucht, eine die bleibenden Eindruck macht und das tut sie. Ich brauche ganz schnell Band 2 und 3 und kann es kaum aushalten zu erfahren, wie es weiter geht. Ganz großes ''Kino'' oder eher Buch. „wink“-Emoticon Ich liebe es ! Schreibstil: Haaaaach. Was soll ich darüber sagen? Der Schreibstil ist einfach ganz anders als jeder den ich kenne (sicher hat jeder seinen eigenen Stil und ist somit ein Individuum). Manche Stellen sind so wunderschön beschrieben, dass ich staunend den Mund aufgerissen habe und wieder andere so grausam, dass mir die Luft weggeblieben ist, all das die Folgen eines echt genialen Schreibstils. Cover: Auch dazu soll ja etwas gesagt werden und auch dieses finde ich echt schön. Schlicht irgendwie und trotzdem besonders. Fazit: Falls ich daraus eins ziehen kann ohne es bereits erwähnt zu haben?! - Kauft es einfach es ist toll ! Grandios! Für mich eindeutig 5/5 Sternen - sehr gerne gegebenen Sternen !

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