D.J. Molles Unter Toten

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Inhaltsangabe zu „Unter Toten“ von D.J. Molles

Captain Lee Harden ist in einem Bunker tief unter der Erde stationiert. Seine Aufgabe: Im Katastrophenfall für Ordnung und Sicher heit sorgen und gegebenenfalls eine neue Re gierung installieren. Als der Kontakt zu seinem Vorgesetzten abreißt, tritt der Ernstfall ein. Er muss dreißig Tage unter der Erde ausharren, bevor er seinen Anweisungen zufolge den Bunker verlassen darf. Was ihn oben erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: Zombiehorden haben alles vernichtet. Doch Harden gibt nicht auf.

Es fragt sich,wer der wahre Gegner ist....

— secretworldofbooks
secretworldofbooks

WOW! Soo unglaublich gut, an einem Tag verschlungen. Echter Geheimtipp!

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Captain Lee Harden ist Teil eines besonderen Projekts. Tief unter der Erde in einem Bunker hat er dreißig Tage ausgeharrt, als die Welt ...

— Splashbooks
Splashbooks

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  • Rezension: "Unter Toten" D.J.Molles

    Unter Toten
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    18. October 2016 um 15:02

    Inhalt: Captain Lee Harden ist in einem Bunker tief unter der Erde stationiert. Seine Aufgabe: Im Katastrophenfall für Ordnung und Sicherheit sorgen und gegebenenfalls eine neue Regierung installieren. Als der Kontakt zu seinem Vorgesetzten abreißt, tritt der Ernstfall ein. Er muss dreißig Tage unter der Erde ausharren, bevor er seinen Anweisungen zufolge den Bunker verlassen darf. Was ihn oben erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: Zombiehorden haben alles vernichtet. Doch Harden gibt nicht auf. Meinung: Da ich schon einige Bücher und Filme des Themas Zombie konsummiert habe, entdeckte ich so manch eine Parallele oder Ähnlichkeit in den Handlungen. Macht aber nix's - das Buch hat mich trotzdem überzeugt. Am Anfang zerbrach ich mir den Kopf darüber wie es sich mit einem Hund in einem Bunker wohl so lebt, dieser hat ja auch seine Bedürfnisse. Zum Glück wurden meine Fragen diesbezüglich ein paar Seiten weiter beantwortet.Captain Lee Harden ist durch seine spezielle Ausbildung so darauf aus den Überlebenden zu helfen, das er so manch eine Gefahr für sich selbst übersieht. Jeder neuer Tag draußen vor dem Bunker birgt schlimmere Ereignisse für ihn und als er auch noch seinen Bunker verliert, versucht er verzweifelt seine kleine Gruppe am Leben zu erhalten...Bin schon neugierig was alles auf Captain Lee Harden in Teil 2 zukommt.

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  • Unter Toten

    Unter Toten
    FrostWolf

    FrostWolf

    07. August 2016 um 17:10

    Ganz Starkes Buch

  • Ein fesselndes Zombieabenteuer!

    Unter Toten
    Samy86

    Samy86

    12. August 2015 um 19:39

    Inhalt: Captain Lee Harden erlebt die nervenzerreisesten 30 Tage seines Lebens. Eingesperrt in seinem Bunker hofft er sehnsüchtig auf eine Nachricht von Colonel Frank Reid, der ihm unterbreitet, dass es sich hier eindeutig um ein Missverständnis handelt...! Eine Sehnsucht, die nicht in Erfüllung gehen soll und zugleich bedeutet, dass er seinen Geheimauftrag anhören und antreten muss!  In der geheimen Botschaft erfährt er, dass ein Bakterium namens " Fury " ausgebrochen ist und nicht mehr zu bändigen scheint. Bei Kontakt mit diesem verwandeln sich die Menschen binne von Stunden in gedankenlose, nach blutdurstende Gestalten, welche keine Rücksicht auf Verluste nehmen. Doch was ihn wirklich außerhalb der schützenden Mauern erwartet, lässt selbst ihm das Blut in den Adern gefrieren.  Schnell kommen ihm die ersten Zweifel, ob er nicht besser hätte den Auftag ignorieren und weiterhin Schutz unter der Erde hätte suchen sollen bis ihn jemand rettet.  Denn auf den Straßen der Verwüstung angekommen rückt sein Ziel immer mehr in weite Ferne! Meine Meinung: Seit dem der Hype um die berühmte Serie " The Walking Dead " ausgebrochen ist, bin ich ein riesen Fan von Zombies in jeglicher Form. So lag es auch nah, dass ich mich an die Zombie-Reihe von D.J. Molles heranwagen werde.  Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten das gelesen zu verarbeiten und mich in der Handlung zurecht zu finden ( der Vorlauf bis es richtig los ging dauerte etwas, dennoch war das gelesene für der Handlungsverlauf relevant ) war ich wie gefesselt an der Seite des Hauptprotagonisten und konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen.  Ein Pluspunkt ist, welcher mich zunächst etwas verwirrt hat, die 100 Seiten Zusatzmaterial. Diese spielt genau an dem Ort des Geschehens, jedoch aus der Perspektive eines Pärchens in Zivil.  der Schreibstil des Autors ist genauso unberechenbar wie der Verlauf der Handlung. Mal huschte ich nur so durch die Seiten und war gefesselt. Mal zitterte ich vor Anspannung, denn während der Kampfszenen ist der Schreibstil so explosiv, dass man meint man kämpfe selbst ums nackte Überleben. Doch auch etwas ruhigere Töne trifft er sehr gut und bringt diese auch glaubwürdig szenenorientiert herüber.  Unser Hauptprotagonist ist hier ein für extreme Gefahrensituationen ausgebildeter Elitesoldat. Da sollte man doch meinen Captain Lee Harden hat schon einige schreckliche Dinge gesehen und lässt sich durch so ein Bakterium nicht schocken, aber weit gefehlt, denn der Gute hat anfangs ordentlich die Hosen voll und lies mit seiner Art des öfteren ein Lächeln über meine Lippen huschen.  Dennoch ist dieses Buch nicht mit den Zombie-Büchern vergleichbar, die ich vorher gelesen habe, denn es gibt einen gravierenden Unterschied - den es handelt sich hier nicht um wandelte Untote, denen man ansieht, dass sie nicht menschliches  mehr an sich haben, sondern die ganze Sache wird erschwert, weil Lee sie nicht von gesunden, nicht infizierten Menschen auseinander halten kann. Denn unserer Zombies hier haben nicht all das menschliche Denken verlernt, sondern wissen Waffen und Hilfsmittel zu nutzen, können schreiben und kommunizieren, und wenn es ganz mies kommt bewegen sie sich auch noch wie ein normaler Mensch. Dennoch haben sie ein markantes Merkmal - sie kochen vor Wut und brechen so aus der Gruppe der Menschen aus!  Ihr müsst es gelesen haben um zu verstehen und nachvollziehen zu können, in welcher Zwickmühle Lee und ich als Leser gesteckt haben! ;) und.... Durch diese verzwickte Situation, nahm die Handlung einen enormen Unterhaltungswert an und führte selbst mich mehrfach zu falschen Schlussfolgerungen!  Das Cover spricht jetzt nicht wirklich für einen Zombieroman, denn sieht man darauf nur unseren Hauptprotagonist und im Hintergrund pure Verwüstung. So ist der einzige Hinweis worüber dieses Buch handelt doch eher der Titel und der Klapptext. Dennoch finde ich es sehr ansprechend!  Fazit: Die Richtung die D.J. Molles mit seinem Zombie-Reihen-Auftakt eingeschlagen hat, ist wirklich vielversprechend und weckt die Lust, sofort in Band einzutauchen und heruaszufinden wie es weitergehen wird.  Sehr empfehlenswerte Unterhaltung für alle die die auf Zombies stehen oder aber die die es gerne außergewönlich lieben! 

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  • WOW! Leseempfehlung

    Unter Toten
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    29. June 2015 um 19:19

    Ganze Rezi auf meinem Blog <3 Ewig lag es bei mir im Ungelesen-Regal, wofür ich mich auch echt schäme, denn es ist liebenswerterweise ein Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag. Vielen Dank! Ich sag nur, dass ich die knapp 500 Seiten an EINEM Tag durchgelesen habe. Es ist wirklich ein echter Geheimtipp von mir. Aber nun lest selbst :D Cover Irgendwie ganz schön, man merkt worum es geht, dennoch nicht das Non-Plus-Ultra. Idee/Handlung Es geht um Lee, der für den Fall einer Katatstrophe ausgebildet wurde, eine neue Regierung/Zivilisation aufzubauen. Die Idee hat mir super gefallen, es wurde sehr realistisch rübergebracht. Wie man vielleicht schon erraten hat, geht es um Zombies. Das Witzige ist, dass im Klappentext von Zombies geredet wird, in dem Buch das Wort aber nicht ein einziges Mal auftaucht. Sie werden nur "Infizierte" genannt, denn es handelt sich um eine Krankheit, abgekürzt FURY. Die Krankheit wurde gut beschrieben und ich konnte erstaunlicherweise keine Logik-Fehler finden.  Der Autor hat es wirklich sehr glaubhaft rübergebracht und von Trash-Literatur kann man nicht im geringsten sprechen. Die Geschichte ist sehr actionreich und fesselnd, man ist genau wie Lee im Geschehen. Man leidet mit ihm, als der Kontakt abbricht, das Internet wie leer gefegt ist und man sogar in dem tiefen Bunker merkt, wie die Zivilisation nicht mehr existiert. Man geht mit ihm zum ersten Mal an die Oberfläche, erlebt dieselben Schocks und man wird förmlich in das Buch gesaugt. Zum Glück war es auch nicht so gruselig wie ich dachte, brutal ja, aber nicht wirklich gruselig. Ich habe mich wirklich oft erschrocken, und bin fasziniert wie der Autor das Thema umgesetzt hat. Die Probleme waren nicht die Infizierten allein, sondern auch die Menschen, die überlebten. Sogenannte "Warlords", die sich nunmal heraus kristallisieren hat man kennen gelernt, zudem auch noch sehr bewegende Geschichten erfahren, wie die der Nachbarn, den Petersons, oder die Geschichten von Sam, Angela und Abby. Am Ende gab es noch eine knapp 100-seitige Extrageschichte, die ich auch sehr gelungen fand. Sie erzählt die Anfänge der Krankheit aus der Sicht eines jungen Paares, Clyde und Haley. Ich fand sie war eine schöne Ergänzung, hätte aber nicht sein müssen.  -> Eine wirklich geniale Umsetzung eines vermeintlich klischeehaften Themas. Mein erstes Zombie-Buch und höchstwahrscheinlich das Beste, was ich jemals lesen werde Schreibstil Es wird aus Lees Sicht erzählt, in der 3. Person. Die Kampfszenen wurden sehr bildlich erzählt, teils brutal, aber sehr mitreißend, als ob man im Kampfgeschehen wäre. Obwohl es vermeintlich ein rohes, gewalttätiges Buch ist, fehlten dennoch nicht die Gefühle. Zum Einen die Geschichten von Überlebenden sowie die Gefühle und Gedanken von Lee, der einem so unglaublich sympathisch wird.  Außerdem gibt es ein Wort der Geschichte, das praktisch in jedem Satz vorkommt: Dehydration. Lee macht sich so viele Gedanken darum, klar es ist sehr wichtig, aber das fand ich auf jeden Fall zeichnend :D Immer wenn ich dieses Wort nun höre, denke ich automatisch an das Buch :D -> Mitreißend, fesselnd und gefühlvoll. Ich bin begeistert. Charaktere Lee Harden, ein etwas älterer (ca. 30) Mann, ehemaliger Soldat, wurde ausgebildet um im Falle einer Katastrophe, hier die Pandemie, eine neue Regierung aufzubauen. Man spürt, dass er nicht der knallharte Typ ist wie er zu sein scheint, sondern ihn auch die Verzweiflung packt, angesichts der neuen Welt. Schon vorher, als er im Bunker ausharren muss, spürt man seine Furcht und Nervosität. Er war mir durchgehend sympathisch und ich konnte mich super in ihn hineinversetzen. Dennoch ist er nicht das verweichlichtete Weichei, sondern ist in den entscheidenen Momenten mutig, klug und sehr kreativ. Die Nebencharaktere, z. B. Jack, Angela, Abby und Sam, haben der Geschichte interessante Extra-Storys gegeben und wichtige Informationen nachgeliefert. Sie waren verschieden, manchmal undurchsichtig und NICHT blass. ->Toller Charaktere, besonders der Protagonist überzeugt auf ganzer Linie Fazit: Ein echter Geheimtipp! Das Buch ist sehr vielschichtig und mitreißend und stellt eine Zombie-Apokalypse sehr überzeugend und beängstigend realistisch da.  Ich bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzung, und kann es kaum erwarten. Es gehört nun zu meinen Favoriten! 5 von 5 Sternen + Lieblingsbuchstatus

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  • Für Fans ein MUSS!

    Unter Toten
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    02. April 2015 um 16:24

    Meinung Es ist ja kein Geheimnis mehr: Tilly steht auf Zombies! Und weil dem so ist, muss ich natürlich auch – wenn möglich – jedes Zombiebuch zum Lesen in die Finger bekommen. Dementsprechend war „Unter Toten“ natürlich Pflichtlektüre! Aber konnten die Zombies überzeugen oder waren sie tatsächlich doch schon tot? Finden wir es heraus … *räääw* Zu Anfang sei gesagt: Wer bei „Unter Toten“ auf einen tiefgründigen Roman, mit philosophischen Moralpredigen hofft, ist falsch. Hier geht es um einen supermegagut ausgebildeten Elitesoldaten, der alles, wirklich alles kann. Er ist bestmöglich Ausgerüstet, hatte alle möglichen Waffen und natürlich wichtige Daten um Bunker zu finden, die bis oben hin voll sind mit Nahrungsmitteln und Medikamente. Soweit, so gut. Diesen Umstand könnte man bemängeln und das würde ich auch, wenn dieser wirklich geniale und absolut glaubhafte Hintergrund wäre. Die Regierung weiß Bescheid! Ich sag nur: WTF?! Ist das nicht mal ein genialer Start in eine Zombieapokalypse? Endlich wird mal zugeben, dass die Regierung weiß, was da auf die Menschen zukommt. Und weil das so ist, bilden sie 48 (jaa, nur 48, für mehr war nicht genug Geld da. Schön, wenn alte Probleme mit in die Zombieapokalypse genommen werden, oder? ;-) ) Elitesoldaten aus, verstreuen sie über das ganze Land und sperren sie für 30 Tage in einen High-Tech-Bunker ein, damit sie nach der Apokalypse das Land retten können. So jedenfalls der Plan. Und nein, das ist kein Spoiler, das kommt schon auf den ersten paar Seiten. Ich persönlich fand es wirklich, wirklich klasse, dass diesmal, bei den ganzen möglich Regierungsverschwörungstheorien, eine Zombieapokalypse in Betracht gezogen und etwas dagegen unternommen wird. Anstatt das es herunter gespielt wird („Was? Tote Menschen laufen herum? Niemals!“ *zack, gefressen*), ist es hier einfach so. Zombies laufen herum! Werdet damit fertig! Oder sterbt. Genial, einfach genial! Die Zombie-Tilly ist schwer begeistert von dieser Ideengrundlage und hofft, dass dieser Weg bleibt und nicht plötzlich irgendwelche anderen „Probleme“ auftauchen, die für eine Zombieapokalypse unwichtig sind. Unsere Hauptfigur, der Elitesoldat Captain Lee Harden, ist ein Kämpfer. Er ist nicht die Maschine, die die Regierung gern entworfen hätte, denn trotz seinem Können, hat er Zweifel, Ängste und verdammt viel Menschlichkeit, die er auch immer wieder unter Beweis stellt. Ich mochte ihn, auch wenn er mir mit seinem „Geh zur Hölle“- Rucksack (oder wie auch immer) hin und wieder dezent auf die Nerven ging. Sein Auftrag ist klar strukturiert und er geht ihm auch geradlinig nach. Auf dem Weg „findet“ er ein paar Überlebende, darunter das obligatorische Kind, wie es in jedem guten Zombieroman zu finden ist. Danach ziehen sie durch die ebenfalls wirklich sehr gut dargestellt postapokalyptische Zombiewelt. Sie hungern, haben Angst und trotzdem beweisen sie sich immer und immer wieder aufs Neue. Nach kurzer Zeit halten sie zusammen und kämpfen Seite an Seite. Ich fand dieses Teamplay sehr erfrischend, ohne dass sich gleich alle die Köpfe wegballern. Jaa, das kommt natürlich auch vor, aber diesmal sind es die wirklich, wirklich bösen Jungs, die dran glauben müssen. Da ist sie wieder, die Menschlichkeit zwischen all den Untoten. Herrlich! Es sterben viele Menschen, extrem viele (ja, klar, ist ja auch ne Zombieseuche), aber auch so sterben sehr viele Menschen in sehr kurzer Zeit. Das hab ich bis jetzt in gar nicht sooo vielen Zombie-Büchern erlebt, aber hier … da tauchen Menschen auf nur um sofort wieder den Löffel abzugeben. Und während der ganzen Sterberei, ja ich gebe es zu, hab ich sogar ein Tränchen verdrückt. Aber es ging nicht … *Spoiler* ;-) Lange Rede, kurzer Sinn. Ich mochte dieses Buch. Es ist seit langem mal wieder ein Zombiebuch, das mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Die Menschen waren so, wie man es von ihnen erwartet, während um sie herum die Welt zu Grunde geht. Die Szenen waren knackig, es kam nie Langeweile auf und ich fühlte quasi wie die Zombies mir im Nacken saßen, wie Menschen mich jagten, wie mich Durst und Hunger quälte. Genau das erwarte ich von der Zombieapokalypse. Das Beste kommt natürlich zum Schluss. Die Zombies! Sehr gut, sag ich nur! Sehr gut! Verfault, untot und ziemlich wütend. Die altbewehrte Grundsatzfrage ist auch vorhanden: Wieviel Mensch ist noch in einem Zombie? Allerdings ist sie sehr subtil eingebracht und schiebt sich nicht in den Mittelpunkt. Der Autor bringt dieses Thema sehr gekonnt ein, sodass der Leser sich selbst Gedanken machen kann. Oder auch nicht. Die Zombies als solche sind anders. Tot, ja klar. Aber irgendwie wütender, zielgerichtet, aber nicht übertrieben. Schwer zu beschreiben, wenn man sie nicht selbst „gesehen hat“, aber wütend trifft es hier schon ganz gut. Eine kleine Sache, die ich hier anzumerken habe, das Buch täuscht eine längere Geschichte vor. Ich hab nix gegen lange oder kurze Geschichten, aber eine kleine Andeutung am Anfang wäre nicht schlecht gewesen, dass auf den letzten über hundert Seiten eine andere Geschichte ist. Zwar die gleiche Welt, aber andere Protagonisten, eben eine andere Geschichte. War jetzt nicht soo tragisch, aber irgendwie… verstörend, da ich beim Lesen dachte, es geht noch weiter. Das Ende kam sehr überraschend, so mittendrin. Ist jetzt kein richtiger Kritikpunkt, aber … es war wie eine juckende Stelle, die man nicht kratzen kann. Es war nervend, ganz einfach. Fazit „Unter Toten“ ist mal wieder eine Zombiereihe, bei der ich mich freue, sie weiterlesen zu dürfen. Solange die Richtung so bleibt und nicht irgendwelche sinnlosen Problemchen auftauchen, die niemand braucht und es wirklich nur ums Überleben geht und darum, wieder eine Struktur zu finden, dann wird’s richtig klasse. Für Zombie Fans ist „Unter Toten“ ein MUSS! Für Einsteiger würde ich es nicht ganz empfehlen, denn durch die kühle Elitesoldatenmasche könnte es zu unterkühlt wirken. In meinen Augen macht das aber die vorhandene Menschlichkeit wieder weg. Bewertung Volle 5 von 5 Marken für „Unter Toten“. Ich reibe mir schon die Hände nach dem zweiten Band! *rääääw*

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  • Spannender Zombieroman

    Unter Toten
    kleinemaus

    kleinemaus

    24. March 2015 um 21:08

    Erst nach Beenden des Romanes ist mir aufgefallen, das dies nun meine erste Zombie-Apokalypse-Begegnung war - und sie war auch noch richtig gut! Aber als erstes muss ich noch ein Kommentar zur Covergestaltung loswerden: Wie super sieht dass denn aus?! Sie passt perfekt zum Inhalt des Buches, zeigt Captain Lee Harden im verzweifelten Kampf ums Überleben ... einfach grandios.  Um was geht es? In Amerika hat eine Seuche die Menschheit dahingerafft, alle die sich damit infizieren werden zu Zombies welche nicht mehr zurechnungsfähig sind und wild drauf losmorden. Jeder der gebissen wurde hat 72 Stunden Überlebenszeit, bis sich der Virus im Körper festgesetzt hat und die Kontrolle über die Person übernimmt. Chaos, Brandschatzen und eine Welt in der niemand mehr sicher ist tut sich auf und verschlingt jeden, der sich nicht verteidigen kann. In diese Welt taucht nun Captain Lee Harden nach 30 Tage in seinem Bunker auf. Er gehört zu einer Elitegruppe von Soldaten, die die Regierung zusammenstellte um nach solche einer Katastrophe die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. Harden macht sich auf den Weg und was sich ihm da alles in den Weg stellt ist weit weg von jeglichem Gut und Böse ... Das ganze Szenario, welches hier aufgebaut wurde von D.J. Moll hat mir oft einen Gänsehaut-Schauer über den Körper laufen lassen. Wir erleben als Leser das ganze aus der Sicht von Captain Lee Harden, welcher ausgebildeter Soldat ist und dementsprechend mit der Lage besser umgehen können sollte ... oder? Gemeinsam mit seinem Hund Tango trifft er nach 30 Tagen Bunkerzeit ( in der er mit sich und dem Geschehen draußen gehadert hat ) die Entscheidung an die Oberfläche zu gehen und seine Mission,Überlebende zu finden und mit ihnen eine Zivilisation zu gründen, zu beginnen. Doch draußen erwarten ihn grausame Zustände und er muss schnell einsehen dass alles nicht ganz so einfach sein wird, wie er sich das so vorgestellt hat. Lee als Charakter hat mir ziemlich gut gefallen - auf der einen Seite ist er ein typischer Soldat, zeigt eine gewisse Emotionslosigkeit und ist auf sein eigenes Überleben getrimmt. Auf der anderen Seite ist er mit der neuen Menschheit die ihm da präsentiert wird überfordert, muss mit Schrecken verfolgen was sich ihm da bietet und dadurch unterlaufen ihm einige Leichtsinnsfehler.  Gerade das hat für mich eine runde Erzählung gegeben - denn niemand würde Angesichts einer solchen Katastrophe alles richtig machen. Der Roman endet dann mit einem Bonuskapitel was mich erst ziemlich genervt hat. Aber kaum hatte ich es gelesen war ich sehr besänftigt, denn dort wird dem Leser ein Pärchen präsentiert welches mit der gerade begonnenen Zombieseuche zu kämpfen hat. Eine Sichtweise welche sehr interessant war und zum Nachdenken angeregt hat. Mein Fazit: Ein solider Roman mit starken Charakteren die um ihr Leben kämpfen, um in dieser Zombiewelt überleben zu können. Ich bin gespannt wie es in dem zweiten Teil weitergehen wird, denn anlesen werde ich ihn auf jeden Fall. Kleine dezente Parallelen zu "Walking Dead" sind mir zwar aufgefallen, aber bei solch einem Szenario wird es das immer geben.

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  • Unter Toten 1, rezensiert von Götz Piesbergen

    Unter Toten
    Splashbooks

    Splashbooks

    22. March 2015 um 10:33

    Falls es wem entgangen sein sollte? Zombies sind gerade in. Die Untoten mit einer Vorliebe für Menschenfleisch sind nicht zuletzt dank der Comicserie "The Walking Dead" und der gleichnamigen und darauf basierenden TV-Serie bekannt und beliebt geworden. Und jeder Verlag, der etwas auf sich hält, versucht natürlich ein Stück vom Kuchen abzukriegen und seine eigene Serie mit Zombiethema im Programm zu haben. Bei Heyne, die auch die Romane zum Comic herausbringen, ist es anderem "Unter Toten 1", von D. J. Molles. Drei Bände sind bislang hierzulande geplant. Band 2 wird im März erscheinen. Band 3 im September. Und fünf Bände gibt es bislang insgesamt. Über den Autoren selbst ist wenig bekannt. Er ist verheiratet und lebt im Südosten der USA. Außerdem scheint "Unter Toten" sein erstes Werk zu sein, der auch gleichzeitig ein Überraschungserfolg ist. Es gibt ein geheimes Programm des US-Militärs. Wann immer sich eine Krise abzeichnet werden ausgewählte Männer dazu befohlen, sich in geheime Bunker unter der Erde zu begeben. Dort sollen sie eine bestimmte Zeit warten, ehe sie dann zurück an die Erdoberfläche kommen. Dann ist es ihre Aufgabe, die Ordnung in den Vereinigten Staaten wiederherzustellen. Auch Captain Lee Harden ist ein solcher Soldat. Und dieses Mal scheint es ernst zu sein. Denn eine Epidemie legt die USA lahm. Die Betroffenen werden schier wahnsinnig und blutrünstig und greifen alles und jeden an. Nur selten wird ihnen bewusst, was sie anrichten. Und so stößt der Captain in eine ihm fremde Welt vor, in der alle guten Pläne des Militärs bereits in dem Moment an Gültigkeit verloren hat, als er über die Türschwelle seines Bunkers getreten ist. Beworben wird der Buch mit Zombies. Inhaltlich sind die Betroffenen jedoch nicht untot, sondern "nur" wahnsinnig und blutlüstern. Wobei das Endergebnis das gleiche ist: Die Zivilisation, wie wir und der Protagonist sie kennt, ist untergegangen.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21567/unter_toten_1

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  • 30 Tage und dann?

    Unter Toten
    TraumLilie

    TraumLilie

    08. December 2014 um 14:11

    Inhalt 30 Tage muss Captain Lee Harden in seinem Bunker verbringen, ehe er seine Mission beginnen kann. Wenn der Ernstfall eintritt und er keine Nachrichten mehr von seinem Vorgesetzten erhält, soll er seinen Bunker verlassen. Überlebende finden und ihnen helfen. Zudem besteht seine Aufgabe darin eine neue Regierungsform aufzubauen. Doch als die 30 Tage rum sind und er sich nach draußen wagt, ist die Welt nicht mehr wie sie war. Ein Bakterium infiziert alle Menschen und macht aus ihnen mörderische Kannibalen, die selbst nach dem Tod noch auf Erden wandeln … Meinung Endzeitromane, die sich hauptsächlich auf Untote spezialisieren sind heute nicht mehr wegzudenken. Sie alle befassen sich mit dem Thema, das eine Apokalypse anbricht und Untote auf Erden wandeln. Da bleibt es nicht aus, dass sich die Thematik in den Büchern ziemlich gleicht. Es ist schwer ein Buch zu finden, das mal etwas Neues beschreibt und sich von den anderen Zombiebüchern abhebt. Bei „Unter Toten“ war zwar auch nichts Neues vorhanden, dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen. Der erste Band ist ein toller Auftakt und sehr realistisch dargestellt. Jedoch bekommt man hier noch gar nicht so viel von dem Beginn der Apokalypse mit. Die Geschichte beginnt mit Lee, der in seinem Bunker hockt, weil er von der Army eine Mission auferlegt bekommen hat. 30 Tage müssen vergehen ehe er seinen Bunker verlassen und seine Mission antreten darf. Der Autor beschreibt hier ganz gut die Situation von Lee, wie er sich fühlt als er tief unter der Erde hockt. Auch als Lee länger nichts mehr von seinem Vorgesetzten hört, und er sich Gedanken darüber macht was da an der Oberfläche passiert ist. Die Panik, Sorge und die Gedanken hat er realistisch darstellen können. Nachdem Lee seinen Bunker verlassen hat, versucht er seine Mission in die Tat umzusetzen, wobei er immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Wie ich schon erwähnt habe, erfährt man im ersten Teil noch nicht sehr viel über das Virus oder in dem Fall eher über das Bakterium. Als Leser bekommt man nur sehr geringe Informationen darüber. Man erfährt zwar wie man sich schützen kann, wie es sich ausbreitet aber alles andere wird vorerst noch unter Verschluss gehalten. Ich hoffe hierbei ja, dass man in den Folgebänden mehr darüber erfahren wird. Gefallen hat mir auch die ganze Atmosphäre in der Geschichte. Die Charaktere, die darin auftauchen und die Konflikte mit denen Lee hier zu tun hat. Das was eine Apokalypse ausmacht, hat hier nicht gefehlt. Es gibt Untote, die Überlebenden und auch Banden, sowie Plünderer. Dinge, die in einer solchen Zeit ganz ohne Gesetz einfach nicht fehlen dürfen. Das Buch enthält einige spannende Szenen, sowie einige, die ein wenig trocken wirken, was sich aber auf beiden Seiten ausgleicht. Zudem muss ich leider anmerken, dass mir die Kapitel ein wenig lang erschienen. Manche umfassten etwa 30 Seiten und wenn in so einem Kapitel nicht wirklich viel geschieht, wird es sehr schnell etwas langatmig. Einen Bonuspunkt bekommt das Buch aber noch von mir. Am Ende der Geschichte, das sehr abrupt ist und Fragen offen lässt, gibt es eine kleine Bonusgeschichte. Es dreht sich hierbei nicht um Lee sondern um einen Zivilisten, der den Anfang der Apokalypse miterlebt. Genau das, was man am Anfang des Buches nicht mitbekommt. Eine, in meinen Augen, tolle Idee und wirklich gut gelöst. Fazit „Unter Toten“ schlägt sich wacker im Gerne der Untoten und legt mit dem ersten Band einen interessanten Start hin. Es fehlt hier wirklich an nichts. Von spannungsgeladener Action bis hin zu tiefen Gefühlen, ist hier alles dabei. Man hat das Gefühl mitten in einer Zombieapokalypse zu stecken und alles hautnah miterleben zu können. Bewertet mit 3,5  von 5 Lilien

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  • Die Einsamkeit des Todes Teil 1

    Unter Toten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2014 um 18:08

    Survival Trip mit einem "Fahr zur Hölle Rucksack" durch eine postapokalyptische Welt voller Gefahren, verursachst durch Untote und marodierender Banden. Wer hier etwas Neues in Sachen Zombiegeschichte sucht wird möglicherweise enttäuscht sein, aber für Fans des Genre hat mir diese Geschichte (als Hörbuch) 9 spannende Stunden geschenkt. Im Anschluss an den ersten Teil gibt es eine passende Bonuserzählung von über 2 h. Ich persönlich freue mich auf den nächsten Teil.

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  • Aktionreiches Kopfkino mit Zombies

    Unter Toten
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    10. November 2014 um 13:37

    Unter Toten versetzt uns in ein Amerika, in dem ein gefährliches Bakterium sein Unwesen treibt: FURY. Es verleiht den Infizierten unmenschliche Kräfte und verringert gleichzeitig die Kognitiven Fähigkeiten bis nur noch rudimentäre Raubtierinstinkte übrig bleiben. Manche von ihnen können noch sprechen, sie können Werkzeug benutzen, Hindernisse überwinden. Klinisch gesehen sind sie auch keine Untoten. Kurz gesagt: es sind verdammt clevere und verdammt gefährliche Zombies. Sie sind immer hungrig, doch wenn es kein frisches Fleisch gibt, fressen sie sich auch gegenseitig. Tiere können sich ebenfalls mit dem Bakterium anstecken. Ein Heilmittel gibt es nicht.  Vier Wochen nach Ausbruch von FURY verlässt Captain Lee Harden seinen Bunker. Er ist Teil einer kleinen Spezialtruppe der Army. Wann immer eine Katastrophe droht, verschanzen sie sich und warten Meldung ab. Geben ihre Vorgesetzten grünes Licht, können sie wieder heraus kommen. Bricht der tägliche Kontakt ab, müssen sie vom Ernstfall ausgehen und 30 Tage in dem Bunker verharren, bis sie eine Schachtel öffnen und ihren Auftrag entgegen nehmen dürfen. Genau dieser Ernstfall ist nun eingetreten und Lee Harden versucht, Überlebende in dieser kaputten Welt zu finden.  Der Anfang ist sehr vielversprechend und spannend. Diese apokalyptische Welt ist beängstigend. Nicht wegen der Zombies, die Idee ist nicht neu. Sondern weil diese Infizierten keine Untoten sind, weil sie teilweise noch sprechen und schreiben können, weil sie Werkzeug benutzen können. Kurz: weil sie nicht sofort als Feind zu erkennen sind.  Die restliche Geschichte folgt dann einem immer gleichen Schema. Lee Harden trifft auf Menschen und versucht, eine Gruppe zu bilden. Dabei werden sie immer wieder angegriffen. Mal von anderen Menschen, die die Macht an sich reißen wollen - sprich alle Waffen und alle Lebensmittel - mal von Infizierten. Es gibt eigentlich keine Geschichte, die man zusammenfassen kann, weil eine Kampfszene auf die nächste folgt. Die ersten 100 Seiten waren richtig gut, danach nahm der Spannungsbogen stark ab, weil es nur noch taktisches Gemetzel war. Es ging von einem Kampf in den nächsten. Teilweise auch etwas nervig - für andere vielleicht sehr spannend - war die detaillierte Beschreibung der Wassen und Ausrüstung. Welche Marke, welcher Typ, wie viele Patronen und welche Art Munition, etc.  Auch etwas irritierend war, dass das Buch zwar 492 Seiten hat, der Roman aber bereits nach 399 zuende ist. Die restlichen fast 100 Seiten sind eine Kurzgeschichte aus der gleichen Welt, aber aus der Sicht von einem Zivilistenpärchen.  Unter Toten hat mich neugierig gemacht und ich möchte wissen, wie es weiter geht. In Band 2 muss aber einiges mehr passieren als nur Kampfszenen, damit ich diesen dann zuende lese. 

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