D.S. Becker

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Cover des Buches Danziger Geheimnis (ISBN: 9783961501311)

Danziger Geheimnis

(1)
Erschienen am 05.11.2016

Neue Rezensionen zu D.S. Becker

Cover des Buches Der Palast der Katzen: 1920er-Berlin-Krimi (ISBN: B01M3UYISK)
Yoyomauss avatar

Rezension zu "Der Palast der Katzen: 1920er-Berlin-Krimi" von D.S. Becker

Yoyomaus
Absolut einschläfernd

Zum Inhalt:
1920er Jahre in Berlin: eine wilde Zeit in einer lebendigen, aber auch gefahrvollen Stadt. Ein Anwalt vertauscht nach einem Unfall seine Aktentasche mit der eines Fremden - und findet darin Merkwürdiges ...
 Es ergeben sich Verwicklungen, in denen ein seltsames Haus die Hauptrolle spielt - die Anwohner nennen es nicht ohne Grund das Katzenpalais ...

 

Cover:

Das Cover fand ich recht hübsch gestaltet, weil ich ein absoluter Katzenfreund bin. Jedoch hätte ich eher vermutet, dass es sich bei der Geschichte mehr um Katzen handelt, allein schon wegen dem Titel und wegen dem Cover. Da habe ich aber falsch gedacht.  Schönes Bild, aber leider die Massage weit verfehlt. 

 

Eigener Eindruck:
 1920 vertauscht ein Berliner Anwalt seine Aktentasche mit der eines Diebes und findet anstatt seiner Akten dessen Einbruchwerkzeuge vor. Als er die Tasche zurück tauscht, traut er seinen Augen nicht, denn der Mann, der die Tasche entgegen nimmt ist in Berlin kein Unbekannter. Sollte ein so hoch angesehener Mensch wirklich ein Dieb sein? Diese eigenartige Spur führt ihn mit einem Privatdetektiv zusammen, welcher kurz darauf eine eigenartige Nachricht erhält, bei der ein Mord angekündigt wird. Sofort macht sich der Detektiv auf den Weg in das Katzenpalais und findet dort wirklich einen toten vor. Doch wer hat die Tat begangen und warum? Und vor allem wie ist es dem Täter gelungen unbemerkt in das Palais zu kommen? Der Detektiv und der Anwalt beginnen zu ermitteln und langsam schließt sich der Kreis der Verdächtigen…

 

Dieser Kurzkrimi liest sich zu Beginn noch sehr interessant, wird dann jedoch sehr schnell zur Schlaftablette ohnegleichen. Obwohl die Geschichte detailliert und durchdacht ist, schafft es die gestelzte Schreibweise und das ausschweifende Geschwafel rundherum wirklich, dass man das Buch nicht in einem Ruck durchlesen kann, ja meist nicht einmal 10 Seiten weit kommt und schlicht und einfach einschläft, weil sich die Story zäh wie alter Kaugummi zieht. Das ist schade, denn der Grundgedanke ist wirklich toll, aber leider eben in der Umsetzung wirklich sehr langatmig. Und weil es eben so lange dauert bleiben Emotionen auf der Strecke und der Spannungsmoment ist absolut unter Null. Folgen konnte ich der Sache wirklich sehr schwer, was jedoch nicht an den Details und dem Fortgang der Geschichte lag, sondern eher an dem halben Dämmerzustand, den man nach kurzem Lesen bereits erreicht hat. Ich hab selten so gut geschlafen, das muss ich dem Buch wirklich lassen, aber ich war wirklich froh, als ich es endlich durch hatte.

 

 

Fazit:

Interessante Idee, jedoch wirklich sehr langatmig umgesetzt und so einschläfernd wie selten ein Buch für mich war. Wer auf gestelzte Schreibweisen und lange Spurensuchen steht, der kann hier beherzt zugreifen, genau wie jene die schlecht einschlafen, ein besseres Mittelchen gibt es kaum.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 1/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: B01M3UYISK

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 98 Seiten

Verlag: Ideenbrücke Verlag

Erscheinungsdatum: 30.10.2016

 

Cover des Buches Danziger Geheimnis (ISBN: 9783961501311)
Argentumverdes avatar

Rezension zu "Danziger Geheimnis" von D.S. Becker

Argentumverde
Ein preußischer Sherlock Holmes im Flair der dreißiger Jahre

Bei der sonst so ruhigen Familie Wieland herrscht Aufregung. Der Vater von Maria Wieland ist seit drei Ragen verschwunden und Maria selbst fleht ihren Mann an nicht die Polizei zu Hilfe zu rufen ohne ihrem Mann dies aber begründen zu wollen. Als Ted Wieland sich keinerlei Rat mehr weiß, bittet er Hans Dressler, Nachbar und Freund des Ehepaares um Hilfe. Was selbst das Ehepaar Wieland nicht weiß, ist, Das Hans Dressler Detektiv ist und genau der Richtige um ihnen zu helfen. Bereits mit den ersten Sätzen wird der Leser ins damals noch preussische Danzig entführt und während man versucht den Geschehnissen zu folgen, muss zuerst der ungewohnte Schreibstil verarbeitet werden. Denn auch die Wortwahl und Satzbildung ist stark an die damalige Redeweise angelehnt. Während man noch mit Sprache und den ersten Ereignissen vollauf beschäftigt ist, entwickelt sich auf ruhige aber spannende Weise die Suche nach dem verschollenen alten Herren. Man lernt weitere Nachbarn kennen und stellt schnell fest, dass auch diese Teil des Rätsels sind. Die Charaktere sind mit wenigen aber äußerst bildhaften Details beschrieben und schnell fühlt man sich ins Danzig dieser Zeit zurückversetzt. Hat man sich einmal an den Schreibstil gewöhnt so liest sich dieser trotzdem angenehm fließend und bestärkt noch die historisch gut inszenierten Details. Mein Fazit: Ein äußerst lesenswerter, spannender kleiner Krimi in bester Detektivmanier. Auch wenn das Buch noch nicht vollkommen rund in sich ist, so lohnt es sich für die Unterhaltung für Zwischendurch auf jeden Fall.

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