DBC Pierre Breakfast with the Borgias (Hammer)

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Inhaltsangabe zu „Breakfast with the Borgias (Hammer)“ von DBC Pierre

'Hell is other people.' A chilling, page-turning Hammer novella by the Booker-Prize-winning author of Vernon God Little. The setting: a faded, lonely guesthouse on the Essex coast. Outside, it's dark, and very foggy. Inside there's no phone or internet reception, no connection with the outside world. Enter Ariel Panek, a promising young academic en route from the USA to an important convention in Amsterdam. With his plane grounded by fog at Stanstead, he has been booked in for the night at the guesthouse. Discombobulated and jetlagged, he falls in with a family who appear to be commemorating an event. But this is no ordinary celebration. And this is no ordinary family. As evening becomes night, Panek realises that he has become caught in an insidious web of other people's secrets and lies, a Sartrian hell from which for him there may be no escape.

ein köstlicher Spaß zwischen Gothic Novel und absurder Komödie - nicht ganz ernst zu nehmen und dann sehr unterhaltsam.

— miss_mesmerized
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  • DBC PIerre - Breakfast with the Borgias

    Breakfast with the Borgias (Hammer)
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    01. May 2016 um 05:43

    Ein starkes Unwetter hat dazu geführt, dass Ariels Flug aus Boston statt nach Amsterdam nach England umgeleitet wird. Starker Nebel liegt über dem Land und so kann er auch kaum erkennen, wo ihn sein Taxifahrer hinbringt. Seine größte Sorge ist seine Freundin, die er eigentlich in den Niederlanden treffen wollte und die er wegen des nicht vorhandenen Telefonnetzes jetzt nicht erreichen und informieren kann. Endlich an seinem Gästehaus angekommen, hofft er auf eine ruhige Nacht, doch im Hotel findet gerade eine seltsame Familienfeier statt. Schnell lernt er die anderen Mitbewohner kennen, nicht ahnend, mit wem er es hier zu tun hat und was ihn in den kommenden Stunden erwartet: die Hölle auf Erden.DBC Pierres Roman schwankt für mich zwischen einer fast klassischen Gothic Novel des 18./19. Jahrhunderts und einer absurden Komödie. Das Setting in dem verlassenen Gästehaus, das nicht nur recht runtergekommen zu sein scheint, sondern auch fernab der Zivilisation seltsame Bewohner ausbrüten konnte, die durchaus zu überraschen vermögen, ist geradezu mustergültig für schaurige Stunden für einen unbedarften, jungen Besucher, der mit Rationalität versucht zu erfassen, was er gerade erlebt. Die Dialoge wiederum sind voller Witz und bissigem Sarkasmus, die Figuren schenken sich nichts. Die Handlung mutet schon recht absurd an und dies verstärkt sich um Laufe der Geschichte, so dass sich beim Leser immer mehr Verwunderung und Unglaube einstellt. Nein, wir haben es hier nicht mit einer realistischen Story zu tun und man sollte nicht alles, was sich so zuträgt für bare Münze nehmen. Am Ende liefert der Autor für mich eine durchaus akzeptable Lösung für dieses Problem, was den Roman gelungen abschließt. Alles in alles, kurzweilige Unterhaltung, die nicht bitterernst zu nehmen ist.

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